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 Betreff des Beitrags: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 08 Mär 2011 10:38 
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Achtung, BILD-Info ;)

Kassen lassen säumige Versicherte offenbar pfänden

Die gesetzlichen Krankenkassen mit Zusatzbeitrag verschärfen nach Presseinformationen den Umgang mit säumigen Versicherten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, lassen zahlreiche Krankenkassen Pfändungen von mehreren Zehntausend Mitgliedern vorbereiten. Demnach haben unter anderem die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die City BKK die Daten der Versicherten, die ihren Zusatzbeitrag bisher nicht gezahlt haben, an die zuständigen Hauptzollämter weitergegeben. Die Behörden sollen nun die Außenstände eintreiben und notfalls zum Beispiel das Gehalt der Betroffenen pfänden.

Wie das Blatt weiter schreibt, kann die Zahl der gepfändeten Kassenpatienten in den kommenden Monaten auf weit über hunderttausend steigen. Allein bei der DAK hätten immer noch rund 220.000 der 4,6 Millionen Mitglieder den vor gut einem Jahr eingeführten Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat nicht gezahlt.
Quelle:
http://de.news.yahoo.com/2/20110308/tts ... b2fc3.html

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 01 Jun 2011 17:18 
Die Gesundheitsreform der großen Koalition war anscheinend der ganz große Murks.

20 große Krankenkassen von der Pleite bedroht. (Video)

Man spielt Beamtenmikado: „Wer sich zuerst bewegt hat verloren“ sprich: Wer sich als erster versucht zu sanieren, geht pleite.

http://www.wiwo.de/service/videos/der-k ... 58395.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 01 Jun 2011 17:29 
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War doch zu erwarten und wird auf diese Weise nach und nach zu Monopolen führen - die können dann ein für alle Mal die Preise diktieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 01 Jun 2011 17:53 
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Registriert: 28 Jan 2011 09:46
Beiträge: 3242
was sind gesätzliche krankenkassen?
behörden oder private unternehmen?
oder gar ausenstellen und lobbygruppen von pharmaunternehmen?

_________________
Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 01 Jun 2011 22:49 
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jovi hat geschrieben:
was sind gesätzliche krankenkassen?
behörden oder private unternehmen?
oder gar ausenstellen und lobbygruppen von pharmaunternehmen?


ausenstellen und lobbygruppen von pharmaunternehmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 02 Jun 2011 01:35 
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Registriert: 28 Jan 2011 09:46
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x-mas hat geschrieben:
jovi hat geschrieben:
was sind gesätzliche krankenkassen?
behörden oder private unternehmen?
oder gar ausenstellen und lobbygruppen von pharmaunternehmen?


ausenstellen und lobbygruppen von pharmaunternehmen


krankenkassen sind im normalfall wie andere versicherungen und banken, geldsammelstellen. meine krankenkasse hat als hinterstehende bank die ... deutsche bank. und ihre beratungsstelle ist gleich neben ... awd - dieser schröder wulf rösler maschmeier dingens. von der rechtsform ist es ein eingetragener verein ... also das teil, wo nicht mit dem privatvermögen gehaftet wird, sondern mit dem des vereins. und andere sind glaube ich auch nicht besser. es ist kein "kann ding" sondern ein "muss ding", wie die gez nur mit einer weitaus größerer kopfpauschale und steigenden zusatzbeiträgen (aber nicht für beamte, arbeitgeber und reiche ... denen kann man sowas natürlich nicht zumuten).

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Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 02 Jun 2011 13:37 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
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jovi hat geschrieben:
........

krankenkassen sind im normalfall wie andere versicherungen und banken, geldsammelstellen. .........


Ja sogar haben sie sich vorgeschrieben, dass der Boss mindestens 200.000€ jährlich kassiert, egal wie krank die Kasse ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 09 Jun 2011 16:30 
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Registriert: 25 Jan 2011 16:23
Beiträge: 2074
http://www.tagesschau.de/inland/citybkk116.html

Lese ich das richtig?
Erst waren die Beitraege sehr hoch, aber die Leistungen und Medikamente frei - lange her.
Dann wurden schrittweise die Beitraege erhoeht.
Dann Leistungen gekuerzt.
Dann Medikamente mit Zu-Zahlungen versehen.
Dann Beitraege erhoeht und die Medikamente verteuert.
Dann Beitraege erhoeht und Leistungen gekuerzt.
Dann Arzt-zuzahlungen eingefuehrt.
Dann alles zusammen verteuert, gekuerzt....

und nach all den Jahren gehen Krankenkassen nun pleite und lassen Leute unversichert auf der Steasse stehen.

Das sind ja Zustaende wie in 3te Welt Laendern (oder den USA, mit einer Verneigung an alle die das hoeren moechten - und es ist ja nicht unrichtig ;) )


Auf die Schnelle habe ich nicht recht verstanden, wer da nun was macht, um den Menschen zu helfen.
Waere da (mit fragendem Blick richtung zenzi) eventuell die Regierung gefragt - koennte man fuer die 170.000 (siehe zitierten Artikel) Betroffenen ja als Katastrophe werten. Bankenpleiten, Versicherungspleiten etc sind fuer den Normalmenschen ja aehnlich wie Erdebeben und Flutewellen unvorhersehbare Katastrophen, die extrem teuer (wenn ueberhaupt machbar) sein koennen.

Wenn aber so was passieren kann - WARUM zahle ich dann die ganzen Beitraege, Zuzahlungen und im Endeffekt auch Steuern????

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 09 Jun 2011 17:12 
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Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Wenn man die Löhne in den betrefenden Kassen, Instituten, Organisationen, Vereinen, Parlamenten usw. nicht nach den Einnahmen richtet, dann geht alles Bach runter, wie in griechenland.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 09 Jun 2011 20:13 
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Beiträge: 4650
Beowulf hat geschrieben:
http://www.tagesschau.de/inland/citybkk116.html

Lese ich das richtig?
Erst waren die Beitraege sehr hoch, aber die Leistungen und Medikamente frei - lange her.
Dann wurden schrittweise die Beitraege erhoeht.
Dann Leistungen gekuerzt.
Dann Medikamente mit Zu-Zahlungen versehen.
Dann Beitraege erhoeht und die Medikamente verteuert.
Dann Beitraege erhoeht und Leistungen gekuerzt.
Dann Arzt-zuzahlungen eingefuehrt.
Dann alles zusammen verteuert, gekuerzt....

und nach all den Jahren gehen Krankenkassen nun pleite und lassen Leute unversichert auf der Steasse stehen.

Das sind ja Zustaende wie in 3te Welt Laendern (oder den USA, mit einer Verneigung an alle die das hoeren moechten - und es ist ja nicht unrichtig ;) )


Auf die Schnelle habe ich nicht recht verstanden, wer da nun was macht, um den Menschen zu helfen.
Waere da (mit fragendem Blick richtung zenzi) eventuell die Regierung gefragt - koennte man fuer die 170.000 (siehe zitierten Artikel) Betroffenen ja als Katastrophe werten. Bankenpleiten, Versicherungspleiten etc sind fuer den Normalmenschen ja aehnlich wie Erdebeben und Flutewellen unvorhersehbare Katastrophen, die extrem teuer (wenn ueberhaupt machbar) sein koennen.

Wenn aber so was passieren kann - WARUM zahle ich dann die ganzen Beitraege, Zuzahlungen und im Endeffekt auch Steuern????

Beo


Im Grunde geschieht jetzt genau das, was ich eigentlich schon sehr lange für notwendig und vernünftig gehalten habe, nämlich eine Eindampfung der viel zu vielen Krankenkassen, die ja alle ihren Wasserkopf haben, jede einzelne ihre hochbezahlten Vorstände etc. Das kostet die Versicherten eine Unsumme an Geld. Hinzu kommt noch die Undurchsichtigkeit von Leistungen und Verpflichtungen, die die einzelne Kasse gewährt bzw. vom Versicherten fordert. Diese vielen Krankenkassen sind im Laufe der Jahre entstanden, jede Standesorganisation hatte so ihre eigene Krankenkasse - Techniker, Bergbaukumpel, Angestellte etc. Die Arbeiter waren meistens in der AOK, die zumindest bis vor ca. 30 Jahren teuer, ineffizient und wenig leistungsbereit war. Inzwischen sind dann auch noch die BKKs entstanden, d.h. jeder Industriebetrieb, der was auf sich hielt, hat seine eigene Betriebskrankenkasse gegründet, in die beileibe nicht jeder rein konnte. Die BKK der Degussa in Hanau z.B. hat keine Degussaner der Hauptverwaltung in Frankfurt reingelassen. Durfte sie nicht, die Statuten haben das nicht zugelassen.
Im Zuge einer der vielen Gesundheitsreformen in den letzten 25 Jahren hat man dann aber die BKKs gezwungen, jeden aufzunehmen, was zunächst mal gerne in Anspruch genommen wurde, denn die BKKs waren wesentlich günstiger bei den Beiträgen und bei den Leistungen als die großen öffentlichen Krankenkassen. Nun, als die BKKs aber jedermann aufnehmen mussten, wurden auch bei ihnen die Kosten viel höher, denn jetzt hatten sie ja auch die Alten, die Schwachen, die Kranken in ihrer Klientel, ähnlich wie immer schon die AOKs, die nicht zuletzt deshalb schon immer teuer waren. BKKs sind jetzt also nichts anderes als die anderen Krankenkassen, nur kleiner und damit auch mit weniger Kapital ausgestattet. Und das macht sie natürlich anfälliger für Konkurse.
Diesen Unfug mit der Nichtaufnahme der von dem Konkurs dieser einen BKK Betroffenen durch andere Krankenkassen hat gottseidank die Regierung schnell abgestellt. Dennoch, ich denke, dies war erst der Anfang. Es werden weitere Konkurse folgen. Einer meiner Favoriten ist die DAK.

Ich bin übrigens schon vor ca. 25 Jahren aus diesem System ausgestiegen, weil ich den ganzen Kuddelmuddel satt hatte. Und ich habs bis heute nicht bereut. Zwar unkt man immer, dass man das im Alter bereue, weil dann die Beiträge der Privatkrankenversicherung ins Astronomische steigen würden. Bisher kann ich davon aber noch nichts spüren. Die Privaten machen Altersrückstellungen, um so steigende Beiträge im Alter abzumildern.
Und im nächsten Monat erwarte ich wieder eine Beitragsrückerstattung in einer Höhe, die mir meinen Jahresurlaub finanziert.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 24 Jun 2011 13:29 
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Ich waere fuer eine Einheitskrankenkasse, der ALLE angehoeren und die die Grundbeduerfnisse weitgehend abdeckt. Wer mehr will, kann sich ja privat zusatzversichern. Damit koennte seeeeeeeeeeeeeehr viel Geld eingespart werden, dass dann den Kranken und nicht irgendwelchen Vorstaenden zugute kommt, oder fuer repraesentative Bauten und Verwaltungen etc. ausgegeben werden muesste :undwech:

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 26 Jun 2011 02:40 
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Quijota,
die besten Loesungen (oder zumindestens die praktikabelsten) sind meistens einfach und ueberschaubar.
Aber dann haetten so manche Menschen keine Gelegenheit mehr in der Unueberschaubarkeit unauffaellig Knete abzuzocken.....meine ich mal so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 26 Jun 2011 14:54 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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...und der Versicherungslobby wuerde das auch nicht gefallen. Offensichtlich wird diese Bananenrepublik ohnehin mehr von Lobbyisten als von PolitikerInnen regiert...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 26 Jun 2011 16:00 
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Moderaor - z.Zt. a.D.

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Quijota hat geschrieben:
...und der Versicherungslobby wuerde das auch nicht gefallen. Offensichtlich wird diese Bananenrepublik ohnehin mehr von Lobbyisten als von PolitikerInnen regiert...


Welches Land dieser Erde wird NIICHT von Menschen gefuehrt, die von Lobbys beeinflusst werden?
Sobald jemand was zu sagen hat - im grossen, wie im kleinen - kommen doch irgend welche Interessengruppen und moechten hintenrum Sonderverguenstigungen.
Und wenn es nur um den Pausenraum der Schichtarbeiter geht, wo eine Gruppe beim Werksleiter buhlt, damit der grosse Getraenkeautomat auf die andere Raumseite geschoben wird.
Wenn der Werksleiter nicht aufpasst, loest er einen Krieg aus. z.B. die schlosser und die Elektriker haben ihre ueblichen Spannungen. Die Schlosser sitzen traditionel links im Pausenraum, die Sparkies rechts. Der Automat steht rechts und stoert - ordnet der WL nun an den Automaten nach links zu verschieben, weil ihn jemand nett drum bittet und links sei auch ein besserer Zugang zum Automaten gegeben und die Schlosser wuerden schon dafuer sorgen, dass die Jahres-Wartungskosten etwas runterkommen....dann kann es der Funke im Pulvefass sein und Lobbyismus obendrauf.

Wo in dieser Welt gibt es also keinen Lobbyismus?
Ansonsten gebe ich dir Recht, dass Deutschland neben den USA imho eine der schlimmsten Lobby-hoerigen Regierungen haben.

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 26 Jun 2011 22:46 
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.. Und die EU-Kommission nicht vergessen!

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 04 Nov 2011 09:20 
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Die Verbindung Kuckuck und Krankenkasse wird bei der BKK Realität. Zum Jahresende gibt die BKK auf. Alle dort Versicherten müssen sich eine neue Krankenversicherung suchen

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 28 Jan 2012 21:17 
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Zitat:
Säumige Privatversicherte: Bald Nichtzahler-Tarif?
Zehntausende Versicherte bleiben Beiträge schuldig

Die privaten Krankenkassen klagen über ein Finanzloch von mehr als einer halbe Milliarde Euro. Grund: Zehntausende Nichtzahler. Loswerden können die Versicherer die säumigen Kunden aber nicht. Für sie soll ein neuer Tarif her.
weiter:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0 ... 25,00.html

Vielleicht sollte die Regierung doch noch einmal über eine Reform des Krankenkassenwesens nachdenken. Es ist schon eine verzwickte Sache: Die Privatversicherten haben früher lange davon (finanziell und ggf. durch bessere Leistungen) von der PrivatKK profitiert. Wenn sie dann im Alter, weil sie die Beiträge nicht mehr zahlen können, weil diese um das zigfache angestiegen sind, stehen sie schlechter da, als "normale" Krankenkassenmitglieder.
Natürlich könnte man jetzt hämisch sagen: Recht geschieht ihnen, aber ganz so einfach ist es nicht. Wenn z.B. Jemand lange im Ausland gelebt hat, und dann im Alter nach D zurückkehrt, wird er in die gesetzl. KK nicht aufgenommen und MUSS sich privat versichern. Ich kenne Leute, die sollen jetzt mehr als 800 €/Monat an die private KK abdrücken. Bei allem Verständnis, aber das ist in meinen Augen zuviel

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 30 Jan 2012 14:28 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
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Quijota hat geschrieben:
Die Verbindung Kuckuck und Krankenkasse .......


Jahrelang beackerte meine Frau das Grab ihres Vaters aus einen dortmunder Friedhof. Wenn sie für 50 Pfenig irgendwelche Blume als Setzling dort pflanzte, war es nach 3 Tagen weg.
Auf allen umliegenden Gräbern gab es aber solche Blumen zuhauf. Dort klaute sie niemand.
Dort stand aber ein Schild mit den Aufschrift "Kuckuck".

Ich hatte damals ein Verdacht, aber meine Frau hatte mich sofort gebremst: "Das darfs Du nicht laut sagen. Damit kannst Du in Gefängnis landen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 01 Feb 2012 20:45 
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Beiträge: 1539
Hat wirklich kein Bezug zu Krankenkassen. Hat mich nur das Wort Kuckuck mit bestimmten Praktiken erinnert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 23:43 
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Zitat:
Krankenkasse soll Schwerkranke zu Wechsel gedrängt haben
KKH-Allianz kündigt interne Untersuchung an

Die gesetzlichen Krankenkasse KKH-Allianz soll einem Bericht des ZDF-Magazins "Frontal 21" zufolge schwer kranke Mitglieder im Rahmen einer großangelegten Telefonaktion zum Kassenwechsel gedrängt haben. Entsprechende Vorwürfe hätten sowohl Versicherte als auch Mitarbeiter der Redaktion bestätigt, teilte das ZDF vor der Sendung am Abend mit. Die KKH-Allianz erklärte in Hannover, der Vorstand habe aufgrund der Vorwürfe eine interne Prüfung veranlasst und gehe den Hinweisen nach.

weiter:
http://de.nachrichten.yahoo.com/kranken ... 23107.html
Der Beitrag von Frontal21 dürfte ab morgen in der Mediathek zu finden sein. Im Beitrag hatte man auch Einblicke in die Telefonprotokolle. Bei einem Patienten stand dabei, dass er es bei anderen Krankenkassen versucht hat, aber dort nicht
aufgenommen wurde.
Das ist jetzt schon das 2. Mal innerhalb von 2 Wochen, dass die Allianz Negativberichte im TV bekommt. In einer anderen Sendung wurde darüber berichtet, dass Leute schon seit 30 Jahren mit der Allianz kämpfen, damit sie ihrer Leistungspflicht aus der Unfallversicherung nachkommt. Sie arbeitete in einem Fall wohl auch mit einem gekauften Gutachten

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Kuckuck mit der Krankenkasse
BeitragVerfasst: 26 Nov 2014 18:14 
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Zitat:
Zur Entwicklung der Krankenkassen-Beiträge
Aufgrund der Gesundheitsreform fallen die Beitragssätze für alle Krankenkassen 2015 auf 14,6 Prozent, paritätisch verteilt auf Arbeit”geber” (7,3 Prozent) und Arbeit”nehmer” (7,3 Prozent). Der Arbeit”nehmer” soll aber mit einem Zusatzbeitrag belastet werden, wodurch es mit der schönen Parität denn auch schon vorbei ist.


Als erste haben sich die AOK Sachsen-Anhalt und die AOK Sachsen/Thüringen auf einen Zusatzbeitrag von 0,3 Prozent festgelegt und werben nun mit einer Beitrags”senkung” von 0,6 Prozent, weil ja der Beitragssatz vorher bei 15,5 Prozent (7,3 Prozent + 8,2 Prozent) lag. Verquere Logik, Volksverdummung?

weiter:
http://www.randzone-online.de/?p=24601

Ist doch toll: Die Regierung steht gut da mit der Senkung der Beiträge und die Krankenkassen haben den schwarzen Peter.

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