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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 01 Feb 2016 14:26 
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http://www.tydecks.info/online/math_natur_phil.html

Meine Meinung willst Du gar nicht hören. Nur weil ich der letzte Mohikaner hier bin, läßt Du Dich herab, einem Ossi Gehör zu schenken. So, dass konnte ich dann auch noch los werden.
Ansonsten wünsche ich Dir noch ein geiles Leben.

Für mich gibt es wie schon gesagt keine seriösen Quellen mehr, es gibt nur noch Meinungsmacher.
Im Stillen hoffe ich , dass Kant Dich zu einem gewissen Umdenken anregen könnte, doch ich befürchte, Du stehst über Kant.
Meine einfache Meinung und Erkenntnis ist, dass die Welt sich dreht und verändert. Kein Augenblick wiederholt sich. Das Verhalten von Menschen ist auf einem längeren Zeitraum auch nicht mathematisch zu erfassen. Die Umwelt und die gesellschaftliche Umstände bestimmen auch das sexuelle Verhalten, nicht nur der Menschen. Eine Überpopulation von Leben tritt bei einem Überangebot an Nahrung auf und reguliert sich selbst bei Erschöpfung dieser Quelle.
Dass "die Schwarzen gerne schnackseln", wie die von Turn und Taxis mal so von sich gab, hat andere Gründe, wie z.B. die dort fehlende Altersversorgung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 01 Feb 2016 19:24 
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Nun ja wer vorgibt jemand „lasse sich herab einem Ossi Gehör zu schenken“ hat entweder keinerlei vernünftiges Selbstwertgefühl oder schlicht keine Lust tatsächlich „etwas zu diskutieren“. Mir ist völlig egal ob jemand von sonst her kommt, ganz davon abgesehen im WEB ist dies sowieso nicht eindeutig feststellbar.

Zumindest habe ich mich bemüht mit Dir eine Diskussion zu führen. Du verlinkst mal schnell den Kant und das war es. So als gäbe es ausschließlich Kant.

Was Seriosität angeht – wer tatsächliches Interesse hat – wird – muss Wege finden sein Quellen zu prüfen. Es ist schlicht Unsinn zu behaupten es gäbe „keine seriösen Quellen mehr, es gibt nur noch Meinungsmacher“. Damit soll gewöhnlich nur all das, was zum eigenen Bild nicht passt als unseriös – irrelevant deklariert werden. Es war schon immer notwendig selbst zu prüfen und gegebenenfalls auch zu irren. Ohne einen solchen Prozess gibt es keine seriöse Erkenntnis.

Es gibt Hilfe für alle die das systematisch angehen wollen :
MEDIAWATCH hat geschrieben:

    Zehn Empfehlungen für den Umgang mit Nachrichten

  1. Zweifeln, nicht glauben.
    Es reicht nicht aus, sich auf JournalistInnen "zu verlassen". Informationen sind keine Sache des Glaubens oder Vertrauens. Oft sind Zweifel angebracht und fast immer führen diese zu einem konstruktiveren und kreativeren Umgang mit Themen.
  2. Dem Verstand folgen, nicht dem Gefühl.
    Neid, Ärger, Mitleid, aber auch Gleichgültigkeit ("Die da oben machen ja doch was sie wollen.") helfen bei der Beurteilung komplexer Sachverhalte nicht weiter. Zudem können JournalistInnen bestimmte Probleme gar nicht konkret darstellen. Das aber bedeutet, dass man sich die Mühe machen muss, abstrakte Zusammenhänge selber zu durchdringen. Nicht alles passt in eine griffige "Story". Wer immer etwas "zum Anfassen" erwartet, kriegt nur die vorverdauten Info-Happen, die die Industrie dafür maßschneidert.
    Wer diesen Hinweis beherzigt, wird feststellen, wie wichtig gerade auch hochabstrakte Inhalte für das eigene Leben sind.
  3. Keine Panik.
    Die Sorge um die eigene Zukunft oder Sicherheit nimmt die innere Gelassenheit, Dinge so unvoreingenommen wie möglich zu betrachten und etwa eine realistische Risikoeinschätzung vorzunehmen. (Angst ist ein schlechter Ratgeber.)
  4. Auf Wesentliches beschränken.
    Wie ist das denn nun mit "Nachrichten", zum Beispiel mit einem relativ großes Ereignis, wie ein Flugzeugabsturz? So ein Unfall ist tragisch (siehe unter 2., 3.) aber unbedeutend. Unfälle werden immer passieren. Wenn man wirklich etwas dazulernen will, muss man warten, bis die Untersuchungsergebnisse über die Unfallursache veröffentlicht sind. Werden sie das nicht oder weisen Sie Ungereimtheiten auf, wird die Sache erst wirklich zu einer Nachricht.

    Bei anderen Vorgängen wiederum sind die Zusammenhänge bekannt: Gegen Massenkarambolagen auf Autobahnen helfen Tempolimits. Wenn in solchen Fällen Betroffenheit geschürt wird, relevante Zusammenhänge jedoch unterschlagen werden, fehlt die aufklärende Absicht. Das macht derartige Berichte praktisch wertlos.
  5. Widersprüche sind nützlich.
    Widersprüche in einem oder zwischen mehreren Berichten geben Hinweise auf unterschiedliche Interessen. Unter Umständen kann man so "zwischen den Zeilen" zusätzliche Infos über einen Sachverhalt bekommen. Zumindest belegen Widersprüche, dass es mehr als eine Lesart der Geschehnisse gibt.
  6. Wiederholungen sind verdächtig.
    Werden bestimmte Aspekte einer Story häufig wiederholt, ist Vorsicht angesagt. Hier möchte jemand, das wir die Story auch bestimmt schlucken. In der Praxis kristallisieren sich dagegen bei immer genaueren Recherchen immer kompliziertere Sachverhalte heraus. Wenn dann trotzdem dieselben Aussagen ständig variiert werden, war jemand entweder schlecht bezahlt, faul oder - noch schlimmer - nicht Willens, neue Erkenntnisse weiter zu verbreiten.
    Auch Wertungen sollte man grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen, wenn sie nicht ausdrücklich als Kommentar gekennzeichnet sind.
  7. Es ist wichtiger, was jemand tut, als was jemand sagt.
    Äußerungen von PolitikerInnen und Wirtschaftsbossen sind fast immer genauestens kalkuliert. Sie dienen verschiedensten Zwecken, in aller Regel aber sollen sie den Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Sprechenden steigern. Manchmal (Krieg "gegen den Terror", Kriegsdrohungen, Warnungen von Entlassungen) sollen sie auch Angst machen.
    Aussagen wichtiger Personen können erhebliche Bedeutung haben; das ist aber nur ausnahmsweise der Fall.
  8. Verschiedene Quellen nutzen.
    Bequemlichkeit im Umgang mit Medien ist problematisch. Routine kann auf längere Sicht dazu führen, dass man das Gelesene aus Gewohnheit für bare Münze nimmt. Bei wichtigen Fragen lohnt es sich unbedingt, eine zweite Meinung einzuholen.
  9. Selber recherchieren wenn nötig.
    Es wird der Abschluss eines Riester Vertrages erwogen? Im Betrieb stehen Entlassungen an? Nun muss man persönlich nachhaken - da führt kein Weg dran vorbei: Die persönlichen Erfahrungen der Redaktion laufen darauf hinaus, dass Betroffene in vielen Fällen oft entsetzt über die schlechte Qualität (und auch geringe Quantität) der Berichterstattung in vielen Fragen sind, die die Lebenswirklichkeit eines Großteils der Bundesbürger berühren.
  10. Wissenswertes und Kritik einbringen.
    Wer etwas Substantielles (heraus)gefunden oder Kritik hat, ist es seinen Mitmenschen ein Stück weit schuldig, die Infos weiter zu verbreiten. Dazu stehen die Chancen heute besser als jemals zuvor. Und keine Sorge: Handelt es sich um wesentliche Informationen, werden das auch andere merken und sie weiter verbreiten.
Zitat:
    Journalistische Mindeststandards müssen sein:
  • Der Text muss allgemein verständlich sein.
  • Alle Behauptungen müssen belegt werden.
  • Die präsentierten Schlussfolgerungen sollten einer gewissen Logik nicht entbehren. Allgemeinplätze wie "alle Menschen sind sooo gierig" o.ä. sind keine Nachricht (und erst Recht keinen Kommentar) wert.
  • Die Quelle für eine Nachricht sollte verlinkt sein (auch wenn sie fremdsprachlich ist) - mindestens aber muss sie genannt werden.
  • Meinung sollte als solche zu erkennen sein.

    Was kann man tun, wenn man sich nicht sicher ist?
  • Man kann vergleichen, wer die Meldung sonst noch hat. So kann i.d.R. zumindest sichergestellt werden, dass die Nachricht keine Ente ist - auch wenn sich die unterschiedlichen Quellen erheblich widersprechen können.
  • Es bietet sich eventuell auch an, weitere Inhalte des betreffenden Angebots zu lesen, das die Nachricht anbietet.
  • Hilfreich ist oft, das "Über uns" und "Unsere Sponsoren" und das "Mission-Statement" bzw. die "Vision" des betreffenden Portals zu lesen,
    Man kann checken, wer so alles auf die Website verweist (z.B. Website-Adresse von Google suchen lassen).

    Ausschlusskriterien sind
  • sachlich falsche Darstellung von Fakten,
  • Beleidigungen, Beschimpfungen und Herabsetzungen (nicht aber Wutausbrüche...),
  • Militarismus und Kriegshetze,
  • menschenfeindliche Einstellungen,
  • Nazi-Ansichten und Rassismus.

    Leider ist es so, dass auch viele Mainstream-Medien ziemlich regelmäßig bestimmte der oben genannten Voraussetzungen und Ausschlusskriterien verletzen. Deshalb: Gerecht sein und auch deren Info-Angebote ab und zu Mal gegen checken.
Wer mit diesen Methoden die eigentlich jeder längst kennen sollte, immer noch glaubt nur ständig belogen und betrogen zu werden, hat womöglich ein ernsthaftes gesundheitliches Problem….

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 01 Feb 2016 21:10 
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Sehr taktvoll, dass Du mir mit 74 Jahren gesundheitliche Probleme zum Vorwurf machen möchtest. Ich werfe Dir doch auch nicht Impotenz vor, weil Du vehement gegen die freie Vermehrung bist.

Kant habe ich Dir nicht einfach so hingeworfen. Mir geht es dabei um die Diskrepanz zwischen Mathematik und Philosophie. Das sollte meine Quelle für die weitere Diskussion sein, denn ich vertrete weiterhin die Auffassung, dass die Mathematik für die Lösung der globalen Menschheitsprobleme nicht die alleinige, geeignete Wissenschaft ist.
Rechnerisch paßt die gesamte Weltbevölkerung, ausgehend vom Volumen von 60 Litern pro Mensch, gut gestapelt in den Bodensee. Dein Horrorszenario mit Erdschmelze bei zügelloser "Bumserei" läßt mich als Heizungsmonteur gleich praktischer denken. Warum hat man dann nicht schon lange die Ehebetten mit Energieentnahme ausgerüstet? Die erste Überlegung rät zu Wassermatratzen. Damit wäre doch das Energieproblem gelöst. In Bordellen sollte es Pflicht werden.
Auf keinen Fall möchte ich der Diskussion ausweichen, nur möchte ich sie Dir nicht aufzwingen. Allerdings lasse ich mir auch nicht vorschreiben, welche Antworten ich zu geben habe.
Ansonsten halte ich dieses Thema durchaus für diskussionswürdig. Momentan passen die Frauenrechte noch nicht, doch wir können später darauf zusteuern. Es sind ja auch keine Frauen mehr hier.

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Zuletzt geändert von freidenker am 02 Feb 2016 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 01 Feb 2016 23:59 
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freidenker hat geschrieben:
Ansonsten halte ich dieses Thema durchaus für diskussionswürdig. Momentan passen die Frauenrechte noch nicht, doch wir können später darauf zusteuern. Es sind ja auch keine Frauen mehr hier.


Na, Teddy wollen wir ja mal nicht ausser acht lassen. Und Zenzi scheint sich in ihrem eigenen Forum nicht wohlzufühlen. Offenbar weil JoJo soviel Gegenwind bekommt? Und SolaBona hat es ja eh vorgezogen, andere zu ignorieren anstelle zu diskutieren. Was einiges über AfD Anhänger aussagt ...

Hier sollte es jedenfalls um Frauenrechte gehen. Über das grosse Ganze und das Problem der Geburtenraten sollte man dann woanders diskutieren.

Schön dazu mal wieder eine TV Kritik in der herausragenden FAZ:

Zitat:
Aus Versehen den Feminismus abgeschafft

...

Mit diesen Argumenten und der Warnung vor dem Pauschalverdacht wollte sie tatsächlich jene Debatte unterbinden, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ansprach. Über den kulturellen und sozio-ökonomischen Hintergrund der Flüchtlinge zu reden, die bei uns Zuflucht suchen. Offensichtlich sind das andere als in den westlich geprägten Demokratien. Aber selbst solche banalen Fakten sind in dieser Debatte nicht mehr zu formulieren, ohne rechter Umtriebe verdächtigt zu werden. Ob es zwischen den arabischen Gesellschaften und der Bundesrepublik noch signifikante Unterschiede gibt? Wer Frau Domscheit-Berg zuhörte, musste den Eindruck haben, die gäbe es nicht. Aber sie hat mit ihrer Warnung vor dem „Pauschalverdacht“ sogar aus Versehen den westlichen Feminismus abgeschafft. Aber wer weiß? Vielleicht haben wir bei uns nur noch nichts von den Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetzen in Syrien mitbekommen. Um einmal über Dinge zu reden, die das Deutschland der vergangenen Jahrzehnte geprägt haben.

Insofern ist es durchaus verdient, wenn sich Spahn über den intellektuellen Bankrott einer solchen Linken lustig machte.

...

Aber immerhin konnten wir gestern Abend bei Frau Will zwei Dinge lernen: Warum die deutsche Linke intellektuell bankrott ist und warum man nicht immer alles vom Ende her denken soll. Dass letzteres sowieso nicht funktioniert, hat die Bundeskanzlerin ja mittlerweile bewiesen. Aber das ist vielleicht ein Thema für kommenden Sonntag.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... ageIndex_2


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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 02 Feb 2016 02:07 
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Nonsequitur hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Ansonsten halte ich dieses Thema durchaus für diskussionswürdig. Momentan passen die Frauenrechte noch nicht, doch wir können später darauf zusteuern. Es sind ja auch keine Frauen mehr hier.


Na, Teddy wollen wir ja mal nicht ausser acht lassen. Und Zenzi scheint sich in ihrem eigenen Forum nicht wohlzufühlen. Offenbar weil JoJo soviel Gegenwind bekommt? Und SolaBona hat es ja eh vorgezogen, andere zu ignorieren anstelle zu diskutieren. Was einiges über AfD Anhänger aussagt ...

Hier sollte es jedenfalls um Frauenrechte gehen. Über das grosse Ganze und das Problem der Geburtenraten sollte man dann woanders diskutieren.

Schön dazu mal wieder eine TV Kritik in der herausragenden FAZ:

Zitat:
Aus Versehen den Feminismus abgeschafft

...

Mit diesen Argumenten und der Warnung vor dem Pauschalverdacht wollte sie tatsächlich jene Debatte unterbinden, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn ansprach. Über den kulturellen und sozio-ökonomischen Hintergrund der Flüchtlinge zu reden, die bei uns Zuflucht suchen. Offensichtlich sind das andere als in den westlich geprägten Demokratien. Aber selbst solche banalen Fakten sind in dieser Debatte nicht mehr zu formulieren, ohne rechter Umtriebe verdächtigt zu werden. Ob es zwischen den arabischen Gesellschaften und der Bundesrepublik noch signifikante Unterschiede gibt? Wer Frau Domscheit-Berg zuhörte, musste den Eindruck haben, die gäbe es nicht. Aber sie hat mit ihrer Warnung vor dem „Pauschalverdacht“ sogar aus Versehen den westlichen Feminismus abgeschafft. Aber wer weiß? Vielleicht haben wir bei uns nur noch nichts von den Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetzen in Syrien mitbekommen. Um einmal über Dinge zu reden, die das Deutschland der vergangenen Jahrzehnte geprägt haben.

Insofern ist es durchaus verdient, wenn sich Spahn über den intellektuellen Bankrott einer solchen Linken lustig machte.

...

Aber immerhin konnten wir gestern Abend bei Frau Will zwei Dinge lernen: Warum die deutsche Linke intellektuell bankrott ist und warum man nicht immer alles vom Ende her denken soll. Dass letzteres sowieso nicht funktioniert, hat die Bundeskanzlerin ja mittlerweile bewiesen. Aber das ist vielleicht ein Thema für kommenden Sonntag.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... ageIndex_2



Interessant - besser als gar nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenrechte ein "Luxusproblem" ?
BeitragVerfasst: 02 Feb 2016 22:23 
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Fazer hat geschrieben:
Hier sollte es jedenfalls um Frauenrechte gehen. Über das grosse Ganze und das Problem der Geburtenraten sollte man dann woanders diskutieren.
Damit hast Du sicher recht.

In einem besser organisierten Forum – damit meine ich keineswegs die „Administration“ - wäre eine Mehrheit zu einer Mindestdisziplin bereit. Dieser Punkt ist längst deutlich überschritten.

Anderseits ist das „Kinderkriegen“ im Gegensatz zum „Kindermachen“ ein ausschließlich weibliches Problem. Ein klare Abgrenzung ist kaum möglich. Sehr viele Beeinträchtigungen der Frauen „unterworfen“ werden hängen unmittelbar und mittelbar mit den realen – lokalen Umständen wie Frauen leben müssen zusammen. Die Veränderungen die bislang stattgefunden haben fanden hauptsächlich im „westlichen Kulturkreis“ statt. Was keineswegs bedeutet, das es nicht auch andere Kulturen gab / gibt die durchaus eher frauenfreundlich aufgebaut sind.

Wer selbst Kinder hat (auch wenn die inzwischen längst erwachsen sind), dem wird wohl kaum entgangen sein, welche tägliche Belastung die „Aufzucht“ besonders für die Mütter darstellt. „Rechentechnisch“ (sorry freidenker für den Rückgriff auf Mathematik) gelten, so haben wohl statistischen Berechnungen ergeben, 2,1 Kinder pro Frau im Durchschnitt, als „neutral“ in beide Richtungen – kein Rückgang – keine Zunahme - stabile Bevölkerungszahl im Geltungsbereich.

Waren zu diesem Zeitpunkt alle Parameter dieser Bevölkerung im „Einklang“ mit all den zur Verfügung stehenden „Ressourcen“ (Nahrung, Verdienstmöglichkeiten, Wohnraum usw.), spricht nichts für eine Vergrößerung, aber auch nichts für eine Reduzierung der Bevölkerung. In diesen Gesellschaften sind Frauen in einer in jeder Hinsicht (verglichen mit anderen Realitäten) „beneidenswerten Lage“. Kein permanenter Druck zu „reproduzieren“. 2,1 im Durchschnitt, ermöglicht auch ein Leben ohne Nachwuchs und „fängt Ausfälle auf“. Ein solche Gesellschaft besitzt „soziale Errungenschaften“. Keine Frau muss wie am Fließband gebären um bei hoher Kinder- und Jugendsterblichkeit, eine geringe Chance für die Versorgung durch die eigenen Kinder zu generieren. Ein Ungleichgewicht bedeutet stets auch eine Gefährdung der „soziale Errungenschaften“.

Wo also eine durchaus messbare Überbevölkerung existiert, geht es allen weiblichen Mitgliedern meist extrem schlecht in nahezu jede denkbare Richtung. Ihre Stellung innerhalb solcher Gesellschaften ist extrem niedrig. Wenn schon die Geburt eines Mädchens als „Unglück“ gilt und – ebenfalls „statistisch“ nachweisbar – mehr weiblicher Nachwuchs zu einem natürlichen „Überangebot“ führt (was wiederum zu kultureller Abwertung von Frauen verursacht), steht zumindest für mich Bevölkerungsentwicklung und Frauenrechte in engem Zusammenhang.

Es tut mir leid freidenker, ohne Methoden des Zählens und Messens kann kein Problem dieser Welt beschrieben werden. Bestimmte mathematische Zusammenhänge zu erkennen gehört zu den wichtigsten Grundlagen für die gesamte Menschheitsentwicklung. Außer wohl Jesus, der Brot und Fische beliebig vermehren konnte, müssen wir Menschen abzählen und in Relation setzen, wenn es denn überhaupt etwas zu verteilen gibt.

Wer das Glück hat mit den aktuellen Methoden ~80% seiner Bevölkerung ernähren zu können, wird sich zwangsläufig Gedanken machen müssen woher die restlichen 20% wohl kommen. Jeder dessen Einkommen begrenzt ist, wird nicht ums „Berechnen“ herumkommen. Meist die Aufgabe der „Hausfrau“ mit dem klar zu kommen was „Mann“ nach Hause bringt. Sicher, Gefühle selbst sind nicht „berechenbar“ nur wer sich „verrechnet“ hat, wird leider meist wenig freudige Gefühle hegen.

Wer heute jung ist, wird sehr wohl berechnen, ob ihm seine Lage überhaupt die „Aufzucht“ eigener Kinder erlaubt. Das „Gefühl“ es ist problematisch und bis auf wenige Ausnahmen, sind mehr als 2 Kinder in unserer „Umwelt“ mit sozialem Abstieg verbunden. Auch ein Hauptproblem für Frauen, die sich „natürlichen Bedürfnissen“ versagen müssen. Durch Bildung und Gleichberechtigung überhaupt dazu in der Lage, aber „verdammt dazu“ weitgehend alleine für die „Geburtenbeschränkung“ verantwortlich.

Gefühle nur schwer erfassbar, sind hauptsächlich für die Anpassung an die „Umwelt“ verantwortlich. Nach meinem Empfinden passt sich eine aufgeklärte Gesellschaft an ihr „Umfeld“ an. Ein zu optimistisches Klima, kombiniert mit fehlende geeignete Verhütungsmittel, haben zu einem zwar kurzen aber erheblichen Anwachsen der Bevölkerung im Nachkriegsdeutschland geführt 1964 1.357.304 Babys fallen in die Jahre 1960 bis 1968 mit einer Geburtenrate die jeweils bei 1,2 Millionen und darüber lag. Gleichzeitig „Wachstum“ der Weltwirtschaft um 7,3 %

Manche schließen daraus, so hätte es weitergehen müssen. Gleichgültig was jeder Zuwachs ohne Bedarf bedeutet. Sicher ist jedenfalls, die Anzahl gewerblicher Arbeitsplätze (im „Westen“ eine Männerdomäne) hat kontinuierlich abgenommen. Grund – zunehmend fallen „händische Arbeitsplätze“ bis heute der andauernden Automatisation zum Opfer. Infrastruktur – Gebäude sind im wesentlichen vorhanden, also auch hier nur „Bestandspflege“. Teile der Produktion gingen wegen den extrem niedrigen Löhnen an Staaten verloren, die meist unter akuter Überbevölkerung – wenn auch keineswegs homogen verteilt – leiden.

Die Abkehr von permanent im weltweiten Durchschnitt immer noch steigendem Bevölkerungszuwachs, ist spätestens beim gleichzeitig massiven Rückgang der verfügbaren Ressourcen und soweit es fossile Brennstoffe betrifft, auch Rückgang weltweiten Handels als Folge eine ernste Bedrohung für alle bereits existierenden Menschen. Wer nicht ganz egoistisch und gefühlskalt ist, wir das wohl auch dann mindestens Unbehagen empfinden, wenn er / sie auf Grund fortgeschrittenen Alters sich elegant aus der Affaire ziehen kann….

Da Du Freidenker den Harald Lesch, als vernünftigen Gegner der so kolportierten „Klimalüge“ verlinkt hast, zum Thema Überbevölkerung etwas hinterlassen : Kollaps der Menschheit durch Überbevölkerung (1/2)

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