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 Betreff des Beitrags: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 12 Aug 2015 13:07 
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http://www.daserste.de/information/poli ... e-100.html

Ich frage mich, ob diese Flüchtlinge wirklich besser ausgebildet sind, als dt. Schulabgänger und deshalb besser zur Ausbildung geeignet, zumal es ihnen- zumindest im 1. Jahr wohl meist noch an dt. Sprachkenntnissen fehlt.
Geht es nicht vielleicht eher darum, den Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und dadurch die Preise zu drücken? Dass das mit dem "Fachkräftemangel" gelogen war, dürften inzwischen schon Alle mitbekommen haben.

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 13 Aug 2015 00:07 
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Quijota hat geschrieben:
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fluechtlinge-ausbildung-azubi-betriebe-100.html

Ich frage mich, ob diese Flüchtlinge wirklich besser ausgebildet sind, als dt. Schulabgänger und deshalb besser zur Ausbildung geeignet, zumal es ihnen- zumindest im 1. Jahr wohl meist noch an dt. Sprachkenntnissen fehlt.
Geht es nicht vielleicht eher darum, den Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und dadurch die Preise zu drücken? Dass das mit dem "Fachkräftemangel" gelogen war, dürften inzwischen schon Alle mitbekommen haben.

ob die Flüchtlingskinder besser ausgebildet sind al die unsere weiß ich nicht
aber sehr viele sind weit mehr motiviert DIE WOLLEN
Im Moment hab ich Handwerker im Haus. Elektro und Wasser.
Jeweils einen Altgesellen und einen Lehrling
Beide Lehrlinge sind zu blöd zum in Nase bohren
Direkt vor meinem Fenster wird eine Brücke über die Fulda gebaut
Der Polier ist 48 und alle Arbeiter über 50- wegen Nachwuchsmangel

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 13 Aug 2015 09:22 
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Quijota hat geschrieben:
Ich frage mich, ob diese Flüchtlinge wirklich besser ausgebildet sind, als dt. Schulabgänger und deshalb besser zur Ausbildung geeignet, zumal es ihnen- zumindest im 1. Jahr wohl meist noch an dt. Sprachkenntnissen fehlt.
Geht es nicht vielleicht eher darum, den Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und dadurch die Preise zu drücken? Dass das mit dem "Fachkräftemangel" gelogen war, dürften inzwischen schon Alle mitbekommen haben.


Das frage ich mich allerdings auch - jedenfalls woher und worin diese "bessere Ausbildung" bestehen mag. Wohl kaum eine "homogene" Gemeinschaft, deren einzige Gemeinsamkeit in ihrem Flüchtlingsstatus besteht.

Wer nach Europa flieht, tut die aus unterschiedlichen Gründen. Die Frage wird sein, wie verändert das "Europa" das in sich ebenfalls vollkommen inhomogen ist ? Welche positiven, aber auch welche negativen Folgen hat diese erzwungene Masseneinwanderung ?

Quijota du befürchtest einen zusätzlichen Druck auf dem Arbeitsmarkt. Womit Du sicher richtig liegst. Die "menschliche Workforce" über die das derzeitige Konstrukt - die EU - verfügt ist mehr als ausreichend für alles was dort unternommen werden kann in den nächsten Jahren.

Nun aus diesem "Menschenmaterial" (Du erkennst die "" ?) die am günstigsten "Verwertbaren" herauspicken, ist eine Seite der Medaille. Der "Rest" - hier wohl der größere Anteil ist bei all unseren Nachbarn (durchaus unterschiedlich) "unerwünscht".

Ein mit der wachsenden Zahl, ein wachsendes Problem. Ein propagandistisch "freudiges Ereignis" für ganz "Rechts". Damit lassen sich problemlos weitere Sympathisanten gewinnen. Die "traditionellen" Verursacher dieser Flüchtlingsströme, ehemalige Kolonialstaaten, sind längst eingedeckt mit den Hinterlassenschaften der postkolonialen Zeit. Die spüren seit Jahren wie sich ihre Gesellschaften dadurch leider meist negativ verändert haben. Kein Wunder also, das jene gerne das Problem nach D transferieren möchten - sollen doch die Deutschen ...

Tun sie es nicht - "die Deutschen" - lässt sich damit problemlos Rassismus unterstellen. Leider eine Teilwahrheit - der offene Rassismus, besonders gegenüber deutlich unterscheidbaren Menschen gegenüber, steigt von "latent" zu offenem Rassismus auf. Die Zunahme von gewaltsamen "Aktionen" gegen Einrichtungen aber auch direkt gegen Menschen anderer Hautfarbe oder sonst erkennbarer "Fremdheit" ist mehr, als nur erschreckend....

Für Linke und einen Teil der "Grünen" eine weitere Gelegenheit, die Struktur der Aufnahmeländer "nachhaltig" zu verändern. Ziel - besonders in D - "aufbrechen" der ungeliebten deutschen Mentalität durch "multiculturale Entwicklung". Die Annahme diese "deutsche" Mentalität wäre "ungenügend" ist nicht erst seit Heute deren Credo.

Nun ja was den dt. "Ausbildungsmarkt" angeht, sind echt motivierte Zugänge eine tatsächliche "Bereicherung" (im wahrsten Wortsinn). Die statistischen Zahlen - wieder mal etwas wissenschaftliches, das alle so gerne ignorieren - zeigen seit Jahrzehnten was sich wie entwickelt. Keine oder jedenfalls ungenügende Reaktion auf einen natürlichen Schrumpfungsprozess, der ja nicht wie ein völlig unerwarteter Komet vom Himmel fällt. Mit Intelligenz begleitet wäre diese Entwicklung vernünftig lenkbar.

Durch willkürliche und aus einer wachsenden Flüchtlingswelle sporadisch angelegte Aktionen, wird das eigentliche Problem lediglich schlimmverbessert....

Eine Welt, die jährlich ohne Veränderung aller Ressourcen um 70 bis 80 Millionen Menschen NETTO wächst, wird nicht nur Europa in den Grundfesten erschüttern - allerdings wird Europa das weitgehend zu der "1. Welt" zählt, das Vorzugsziel aller "Mühseligen und Beladenen" sein. Vermutlich auch das erste Gebilde , was daran zu Grunde geht - jedenfalls alles, was bislang den Unterschied zur 3. und 4. Welt bedeutet hat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 13 Aug 2015 13:12 
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Wenn es so ist, wie du schreibst, dann haben sich die unmotivierten Jugendlichen ihre Arbeitslosigkeit selbst zuzuschreiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 08:49 
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Die den Flüchtlingen offenstehenden Lehrstellen sind ja vor allem die für dt. Jugendliche unattraktiven Lehrstellen in den Handwerksberufen, wo man als Geselle auch nicht viel verdienen kann, z.B. in den Bauberufen, im Bäcker- und Fleischerhandwerk etc.
Übrigens wird meine Tochter in ihrer Filiale ab September eine Eritreerin ausbilden.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 09:49 
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Beiträge: 13464
Es hat sich nichts geändert: Früher waren es Italiener oder Türken etc. für die Müllabfuhr, heute sind es Ausländer im Einzelhandel oder bei der Ernte (sind Deutsche eigentlich anatomisch anders gebaut als z.B. Polen?)

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 16:01 
Quijota hat geschrieben:
Es hat sich nichts geändert: Früher waren es Italiener oder Türken etc. für die Müllabfuhr, heute sind es Ausländer im Einzelhandel oder bei der Ernte (sind Deutsche eigentlich anatomisch anders gebaut als z.B. Polen?)


Das ist eine Einstellungsfrage. Deutsche Arbeitslose machen sich ungern bei der Ernte den Rücken krumm, für die gilt das als zu harte Arbeit. Das angeblich (wie von dir behauptet) so schlechte soziale Netz ist in der Realität so fett aufgebaut, dass niemand sich so eine Arbeit antut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 18:04 
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Es hat sich nichts geändert: Früher waren es Italiener oder Türken etc. für die Müllabfuhr, heute sind es Ausländer im Einzelhandel oder bei der Ernte (sind Deutsche eigentlich anatomisch anders gebaut als z.B. Polen?)


Das ist eine Einstellungsfrage. Deutsche Arbeitslose machen sich ungern bei der Ernte den Rücken krumm, für die gilt das als zu harte Arbeit. Das angeblich (wie von dir behauptet) so schlechte soziale Netz ist in der Realität so fett aufgebaut, dass niemand sich so eine Arbeit antut.

Die Polen können oder konnten mit dem Hungerlohn in ihrem Land gut leben, was wir im „Teuroland“ nicht sagen können. Übrigens geht es der polnischen Wirtschaft auch ohne Euro ziemlich gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 21:58 
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Das weiss ich auch JoJo, was aber nichts daran ändert, dass dt. Arbeitslose es offensichtlich nicht nötig haben, diese Arbeiten zu tun, weil sie angeblich zu schwer ist

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 19 Aug 2015 23:21 
Quijota hat geschrieben:
Das weiss ich auch JoJo, was aber nichts daran ändert, dass dt. Arbeitslose es offensichtlich nicht nötig haben, diese Arbeiten zu tun, weil sie angeblich zu schwer ist


Eine korrekte Einsicht. Jetzt bringen wir sie noch mit anderen Beiträgen von Dir zusammen:

1. Behauptung "wir haben keine soziale Marktwirtschaft mehr" - d.h. Arbeitslosen etc. wird angeblich böse mitgespielt, es gibt angeblich kein gutes soziales Netz mehr.
2. "Arbeitslose haben es nicht nötig, so eine Arbeit zu machen" - d.h. Arbeitslose bekommen so viel Kohle vom Sozialstaat, dass sie nicht mehr eine Arbeit annehmen müssen.

Also, das würde ich gerne mal in einen schlüssigen Zusammenhang gesetzt bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 20 Aug 2015 09:11 
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Nun ja wir können uns beruhigt zurücklehnen - das Problem (wenn es denn je eines gab) mit genügend Azubis - was bitte sind "Aubis" (Flüchtlinge als Aubis) ? - wir noch in diesem Jahr gelöst.

Die indigene deutsche Bevölkerung (was ja auch alle bereits erfolgreich migrierten Neuzugänge der letzten Jahrzehnte einschließt) wir eine erfreuliche Verstärkung erfahren :

Quelle : FAZ Wirtschaft hat geschrieben:

Asylbewerber kosten bis zu 10 Milliarden Euro [na klar FAZ sieht nur die Peanuts....]

Bis zu 800.000 Flüchtlinge werden nun in diesem Jahr in Deutschland erwartet. Daher steigen die Ausgaben der Länder gravierend. Die erste Finanzministerin fordert höhere Steuern.


Das zahlen wir doch gerne, mit dem Anteil bestens ausgebildeter junger Flüchtlinge, wird sich das "Nachwuchsproblem" in jeder Hinsicht bald völlig auflösen.

Links - wo immer das anfängt - wird sicher begeistert sein. Nur von "Rechts" scheinen solche Aussichten eher weniger begrüßenswert zu sein. Schon einmal haben ~400.000 Asylsuchende beinahe das "volle Boot" arg ins Schaukeln gebracht. ~800.000 da sollte man besser alles ordentlich "vertäuen"....

:trommel: Nun wird es D bald an nichts mehr fehlen...

:?: Wo gibt es übrigens Sprachkurse in den gängigen Weltsprachen (jenseits von englisch das sowieso jeder drauf haben muss um wenigstens die Werbung zu verstehen) ? Ich frage das wegen der notwendigen Willkommenskultur - schließlich wollen wir unsere neuen Mitbürger "warmherzig" empfangen können.

"Warmherzig", damit ist das Abfackeln von Flüchtlingsunterkünften nun wirklich nicht gemeint lieber rechter Flügel...

Hier schon mal etwas damit jeder Indigene sagen kann für was er sich (noch immer) hält (von rechts nach links lesen) : التراث الثقافي غير المادي بن دويتشر = ich bin Deutscher oder auch lautsprachlich etwa so : ana almani / almaniyya (/für Mädels)

Könnte durchaus wichtig sein bei der Suche nach einer (altsprachlich) „Lehrstelle“ für die jüngeren unter uns – oder aber für alle im zukünftigen Umgang mit Behörden

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 20 Aug 2015 14:06 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Fazer hat geschrieben:
..........
1. Behauptung "wir haben keine soziale Marktwirtschaft mehr" - d.h. Arbeitslosen etc. wird angeblich böse mitgespielt, es gibt angeblich kein gutes soziales Netz mehr.
2. "Arbeitslose haben es nicht nötig, so eine Arbeit zu machen" - d.h. Arbeitslose bekommen so viel Kohle vom Sozialstaat, dass sie nicht mehr eine Arbeit annehmen müssen.

Also, das würde ich gerne mal in einen schlüssigen Zusammenhang gesetzt bekommen.


Wenn man das System hier von Geburt an durchgeschaut hat, der weiss, dass man mit ehrlichen und fleißigen Arbeit zu keinem Reichtum kommt. Höchsten macht man sich zum Affen von irgendwelchen Arbeitgeber.
Dann lieber das schlechte soziale Netz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 20 Aug 2015 14:48 
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Beiträge: 596
Dupor hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
..........
1. Behauptung "wir haben keine soziale Marktwirtschaft mehr" - d.h. Arbeitslosen etc. wird angeblich böse mitgespielt, es gibt angeblich kein gutes soziales Netz mehr.
2. "Arbeitslose haben es nicht nötig, so eine Arbeit zu machen" - d.h. Arbeitslose bekommen so viel Kohle vom Sozialstaat, dass sie nicht mehr eine Arbeit annehmen müssen.

Also, das würde ich gerne mal in einen schlüssigen Zusammenhang gesetzt bekommen.


Wenn man das System hier von Geburt an durchgeschaut hat, der weiss, dass man mit ehrlichen und fleißigen Arbeit zu keinem Reichtum kommt. Höchsten macht man sich zum Affen von irgendwelchen Arbeitgeber.
Dann lieber das schlechte soziale Netz.


Da kenne ich Leute die anderes berichten. Ich habe einen Verwandten der mit ehrlicher fleißiger Arbeit sich hochgerabeitet hat.

_________________
Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 20 Aug 2015 15:22 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Man mag das soz. Netz in D schlecht finden, solange man es nicht mit den Netzen in anderen Ländern vergleicht. Da mag es einige bessere Netze geben, aber auch noch sehr viel Schlechtere. Blöd ist nur: wer einmal drin ist, kommt oft so schnell nicht raus

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 20 Aug 2015 15:48 
Quijota hat geschrieben:
Man mag das soz. Netz in D schlecht finden, solange man es nicht mit den Netzen in anderen Ländern vergleicht. Da mag es einige bessere Netze geben, aber auch noch sehr viel Schlechtere. Blöd ist nur: wer einmal drin ist, kommt oft so schnell nicht raus


Tja, wie gesagt: wenn man dich beim Wort nimmt müssten ja alle viel dafür tun, um wieder rauszukommen, wenn es angeblich so schlecht ist. Dann würden sie auch Arbeit annehmen. Das wiederum tun sie ja deiner Meinung nach nicht, weil sie es nicht nötig haben. Eine schlüssige Weltsicht ist etwas anderes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 21 Aug 2015 19:50 
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Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
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Fazer hat geschrieben:
Eine schlüssige Weltsicht ist etwas anderes.
ja nun.... :mrgreen:

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I'm tapping in the dusternis

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 Betreff des Beitrags: Re: Flüchtlinge als Aubis
BeitragVerfasst: 21 Aug 2015 21:19 
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
NicMan hat geschrieben:
Da kenne ich Leute die anderes berichten. Ich habe einen Verwandten der mit ehrlicher fleißiger Arbeit sich hochgerabeitet hat.

den Verwandten lieber NickMan solltest Du Dir zum Vorbild nehmen
nur mit möglichst vielen mit Fremdworten gespickten leeren Sprüche wird es schwer werden

aber es gibt solche tatsächlich bei uns die Durch Fleiß etwas erreichen:
Ein Handwerker, der mir grade hilft hat vor 12 Jahren als Ungelernter angefangen
Nun hat er als Firmenchef Aufträge und regelmäßige Kunden vom Hamburg bis München
allerdings ist der als Russe hier angelandet und hat keinen Tag im Jahr Urlaub

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