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 Betreff des Beitrags: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigkeit
BeitragVerfasst: 17 Dez 2014 11:03 
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http://www.nzz.ch/meinung/debatte/von-d ... 1.18445888

Nun haben auch die Schweizer erkannt, dass frühkindliche Förderung ein Mittel sind, Menschen in späteren Jahren keine Sozialfürsorge und ähnliche Leistungen anbieten zu müssen. Man geht von einem Return on Investment von 1 : 6 bis 1 : 16 aus. Das ist sogar im niedrigeren Bereich eine ganze Menge.

Ich wusste nicht, dass die Schweiz in dieser Beziehung dermaßen hintan steht. Aber bis vor wenigen Jahren war das ja bei uns auch nicht wirklich besser.
Ich will ja nicht behaupten, dass Eltern grundsätzlich ihre Kleinkinder nicht genügend fördern können, aber bei einem gewissen Bodensatz ist das schon so und wenn da Förderprogramme helfen, warum nicht.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 18 Dez 2014 01:36 
zenzi2 hat geschrieben:
http://www.nzz.ch/meinung/debatte/von-der-intervention-zur-praevention-1.18445888

Nun haben auch die Schweizer erkannt, dass frühkindliche Förderung ein Mittel sind, Menschen in späteren Jahren keine Sozialfürsorge und ähnliche Leistungen anbieten zu müssen. Man geht von einem Return on Investment von 1 : 6 bis 1 : 16 aus. Das ist sogar im niedrigeren Bereich eine ganze Menge.

Ich wusste nicht, dass die Schweiz in dieser Beziehung dermaßen hintan steht. Aber bis vor wenigen Jahren war das ja bei uns auch nicht wirklich besser.
Ich will ja nicht behaupten, dass Eltern grundsätzlich ihre Kleinkinder nicht genügend fördern können, aber bei einem gewissen Bodensatz ist das schon so und wenn da Förderprogramme helfen, warum nicht.

Zenzi


Aber was, wenn die Angebote nun mal gerade von diesem "Bodensatz" nicht in Anspruch genommen werden? Zwangsbeglückung mit Kitapflicht ab 6 Monaten für alle?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 18 Dez 2014 08:08 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
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Diejenigen, die es betrifft, können ja nicht gefragt werden. Das ist wie bei der Taufe.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 18 Dez 2014 23:40 
zenzi2 hat geschrieben:
Diejenigen, die es betrifft, können ja nicht gefragt werden. Das ist wie bei der Taufe.

Zenzi


Also Zwangsbeglückung für alle, auch die, die ihre Kinder gut und richtig zu Hause erziehen, die ihnen für die ersten 3 wichtigen LEbensjahre ein warmes, emotionales Zuhause bieten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 19 Dez 2014 08:34 
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Beiträge: 1853
Also eine Kita ist sicher noch ein wenig was anderes. Was ich allerdings jetzt mit meinem Enkel bei der Tagesmutter erlebe ist schon toll. Er guckt sich bei den anderen Kindern Sachen ab, die er bisher nicht gemacht hat bzw. wo er bisher noch nicht die Idee davon hatte. Das hat ihm in den knapp 6 Wochen, die er dorthin geht, schon einiges an zusätzlichen Kenntnissen und Fähigkeiten verschafft. Ein warmes, emotionales Zuhause hat er trotzdem, auch mit anderen Kenntnisvermittlungen und er kehrt auch jeden Tag gern dorthin zurück. Aber morgens freut er sich auf die TM und seine Freundinnen und strahlt über sämtliche Backen, wenn er dort ankommt.
Ich würde sagen, die TM ist allemal eine Bereicherung und ein Zusatzangebot zu seinem sonstigen Erleben.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 22 Dez 2014 23:49 
zenzi2 hat geschrieben:
Also eine Kita ist sicher noch ein wenig was anderes. Was ich allerdings jetzt mit meinem Enkel bei der Tagesmutter erlebe ist schon toll. Er guckt sich bei den anderen Kindern Sachen ab, die er bisher nicht gemacht hat bzw. wo er bisher noch nicht die Idee davon hatte. Das hat ihm in den knapp 6 Wochen, die er dorthin geht, schon einiges an zusätzlichen Kenntnissen und Fähigkeiten verschafft. Ein warmes, emotionales Zuhause hat er trotzdem, auch mit anderen Kenntnisvermittlungen und er kehrt auch jeden Tag gern dorthin zurück. Aber morgens freut er sich auf die TM und seine Freundinnen und strahlt über sämtliche Backen, wenn er dort ankommt.
Ich würde sagen, die TM ist allemal eine Bereicherung und ein Zusatzangebot zu seinem sonstigen Erleben.

Zenzi


Alles schön und gut. Bleibt die Frage: Kita oder TM als Zwangsbeglückung oder nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frühkindliche Förderung vermindert Sozialhilfenotwendigk
BeitragVerfasst: 23 Dez 2014 09:09 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Die Frage ist, Zwangsbeglückung für wen?

Für das Kind? Wenns ein Einzelkind ist, ist es meist glücklich, mit anderen Kindern spielen zu können und wenn die Erzieher nett und freundlich sind, was in den meisten Fällen so ist, dann ist es für das Kind sicher bald keine Zwangsbeglückung mehr sondern ein Bedürfnis.
Für die Eltern? Auch für Eltern gibt es anfangs Trennungsschmerz. Und kritische Beobachtung der Arbeit der Kita oder der TM. Und natürlich die Frage, ob das Kind sich dort wohl fühlt. Wenn das alles stimmt, dann ist es auch für die Eltern keine Zwangsbeglückung mehr.

Es mag Eltern geben, für die jegliche aushäusige Erziehung eine Zumutung ist, vielleicht auch ein Zeichen des Zweifels an ihrer Erziehungsfähigkeit. Das müssen die Eltern mit sich selbst ausmachen. Aber wenn sie gegen alle Vernunft das Kind alleine und ohne die Einflüsse von außen erziehen wollen, wirds doch auch schon wieder zur Zwangsbeglückung, oder?

Zenzi

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