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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 04 Sep 2015 09:34 
Ein Biologie-Professor der Uni Kassel schiesst mit gutem Grund gegen das Gender Mainstreaming. Das gefällt allerdings nicht dem ASTA.

Zitat:
Männer wollen nette Frauen, keine Feministinnen, sagt ein Kasseler Professor und macht Stimmung gegen Genderforschung: "Gleich einem Krebsgeschwür" versuchten demnach deren Vertreterinnen, die Biologie zu erobern. Jetzt schreitet die Uni ein.

Darf man das sagen? Im Jahr 2015? Dass mit der Geschlechterforschung "eine andere, quasi-religiöse Strömung unter der Tarnkappe des Gender Mainstreaming Fuß fasst und immer mehr, gleich einem Krebsgeschwür, sämtliche Fachgebiete erobern möchte"? Ja, findet Ulrich Kutschera.

Das darf man nicht nur, das muss man sogar sagen: "Wir stehen kurz vor einer Genderisierung der Biologie - dagegen werden wir uns verwahren."

So hat sich der Kasseler Evolutionsbiologe, der auch an der US-Uni Stanford lehrt, vor Kurzem bei einem längeren Gespräch mit dem RBB-Inforadio geäußert und die Genderforschung auf eine Stufe mit dem biologisch unsinnigen Kreationismus gestellt. "Ich sehe enorm viele Parallelen." Wenn er sich die Aktivitäten in der Geschlechterforschung anschaue, dann sei klar, das habe nichts mit Naturwissenschaft zu tun. "Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren", sagte Kutschera. "Unsere Theorien basieren auf Fakten, während in der Sozialkunde eben vor sich hin theoretisiert wird in aller Regel, und Fakten wenig zählen."

Von Genderisten und Wünschelrutengängern

Dass der Kasseler Professor dies so provokant formuliert, ist nicht neu. Immer wieder hat er sich in den vergangenen Jahren mit Kreationisten öffentliche Scharmützel geliefert, auch die Forschung zur Geschlechtergerechtigkeit reiht sich seiner Meinung nach in die heutigen unwissenschaftlichen Moden ein. "Pseudowissenschaftler wie Wünschelrutengänger, Homöopathen, Genderisten, Kreationisten benutzen einen gemeinsamen Trick, und der sieht so aus: Man prägt Kunstworte wie etwa 'Gender Mainstreaming', die bei Laien den Eindruck erwecken, man würde Wissenschaft betreiben", so Kutschera gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Dabei würden aber die biologischen Grundlagen völlig negiert - etwa, wenn in der Genderforschung über die soziale Prägung des Geschlechts diskutiert werde. "Das ist eine feministische Sekte, die uns da ihren Unsinn aufdrückt - und alle machen widerstandslos mit." Solche Aussagen weckten Widerspruch unter anderem beim Asta, der sich mit einem Brief an die Hochschulleitung wandte und eine Stellungnahme forderte.

Und die reagierte tatsächlich. "Die Universität Kassel legt in ihrem Entwicklungsplan dar, dass sie Gleichstellung und Diversity als zentrale Themen ihrer Entwicklung begreift", heißt es in der Erklärung des Uni-Präsidiums. Man habe sich verpflichtet, "eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägt ist. Die Universitätsleitung wird mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern."

"Tonnenweise zustimmende E-Mails"

Der Biologe reagierte mit einer Stellungnahme auf diesen öffentlichen Rüffel, die die "Hessische/ Niedersächsische Allgemeine" veröffentlichte. Der Asta-Brief ans Uni-Präsidium sei eine "hinterhältige Vorgehensweise", weil er nicht direkt kontaktiert wurde, schreibt Kutschera. Auch die Antwort der Hochschulleitung sei ihm nur von Dritten und verspätet übermittelt worden. Im Übrigen, so der Biologe, sei er "ein ausgewiesener Frauenförderer und Befürworter der Gleichberechtigung qualifizierter Forscherinnen".

Im RBB-Interview habe er "lediglich biologische Fakten dargelegt und die Geschlechteridentität hormonell-chromosomal begründet". Es sei allerdings "ungeschickt" gewesen, "sich zuerst auf Interviews einzulassen, und erst im zweiten Schritt die Faktenlage in Buchform dazulegen". Das werde er im kommenden Jahr nachholen. Das Buch zum "Gender-Paradoxon" sei für Anfang 2016 geplant. "Damit werde ich die letzten Nägel in den Sarg der Gender-Ideologie schlagen".

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunder ... 50888.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 04 Sep 2015 16:10 
Fazer hat geschrieben:
Ein Biologie-Professor der Uni Kassel schiesst mit gutem Grund gegen das Gender Mainstreaming. Das gefällt allerdings nicht dem ASTA.

:daumen:

Sehr guter Mann, der Herr Professor! :clap:

Es ist immer gut und richtig, gegen linken Wahn auch dann mit deutlichen Worten Position zu beziehen, wenn man damit Mehrheiten gegen sich aufbringt. Das ist ja geradezu eine alltägliche Erfahrung ... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Sep 2015 16:39 
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frischer Forist

Registriert: 17 Jul 2015 14:32
Beiträge: 12
Fazer hat geschrieben:
Ein Biologie-Professor der Uni Kassel schiesst mit gutem Grund gegen das Gender Mainstreaming. ...


Gut so.

Da man aber heute schon als Nazi dasteht, wenn man gegen diese Gender-Gleich-Macherei argumentiert, wünsche ich dem Herrn Professor viel Glück bei seiner weiteren Karriere. Hoffentlich erlebt er seine Rente noch und erhängt sich nicht wegen plötzlich auftretender Depressionen an irgendeinem Baum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Sep 2015 20:33 
Thea hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Ein Biologie-Professor der Uni Kassel schiesst mit gutem Grund gegen das Gender Mainstreaming. ...


Gut so.

Da man aber heute schon als Nazi dasteht, wenn man gegen diese Gender-Gleich-Macherei argumentiert, wünsche ich dem Herrn Professor viel Glück bei seiner weiteren Karriere. Hoffentlich erlebt er seine Rente noch und erhängt sich nicht wegen plötzlich auftretender Depressionen an irgendeinem Baum.


Das kommt eher selten vor. Öfter allerdings wird so jemand durch unsere links-grünen Politiker diffamiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 17 Sep 2015 22:16 
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

Ein Brief der Fachschaftsinitiative Gender Studies an der Humboldt-Uni Berlin: ”Liebe Student*innen der Gender Studies, liebe Interessierte, Anfang Juli 2015 sah sich die weiß und mehrheitlich cis*-positionierte Fachschaft Gender Studies (FSI) dazu gezwungen, eine weiß und trans*-positionierte Person (R.) auszuschließen. Im Rahmen seiner_ihrer Fachschaftsarbeit kam es zu massiven rassistischen Äußerungen und Handlungen durch R. Dass erstmalig so ein drastischer Schritt, ein Ausschluss, nötig ist, möchten wir an dieser Stelle begründen und unsere Entscheidung öffentlich darlegen. Denn Rassismus ist keine Privatangelegenheit!

Im Zuge eines Seminars der Gender Studies bei Lann Hornscheidt im Sommersemester 2015 wurde gegen den, von Lann Hornscheidt ausgeübten, Rassismus interveniert. Eine beteiligte, cis-positionierte, PoC (N.) hat nach der Intervention die FSI davon in Kenntnis gesetzt.

R.s Reaktion darauf war in mehrfacher Hinsicht anmaßend und diskriminierend. Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC spezifische Auskünfte über die race- und gender-Positionierungen innerhalb der Interventions-Gruppe. Denn schließlich sei der weiße Raum, in dem interveniert wurde, ein Schutzraum für Trans*-Personen. Somit müsse, als Legitimation, ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert sein.
Wenn ein_e solche_r nicht gefragt werden könne, müsse letztlich eine weiße Trans*Inter*GnC Person die Erlaubnis erteilen, in einem „weißen Trans*Schutzraum“ zu intervenieren, zum Beispiel R. selbst.
N. weigerte sich, Auskünfte über die Positionierungen der Beteiligten zu geben. Die WoC wies R.s uneinsichtiges Beharren auf Antworten und diese Argumentationsweise an sich, als Ausdruck rassistischen Derailings und weißen Dominanzgebärens entschieden zurück.

Die FSI hält R.s Argumentation für falsch und rassistisch:
Eine PoC oder Schwarze Person braucht weder die Erlaubnis einer weißen Person, um gegen Rassismus zu intervenieren, noch ist sie ihr Rechenschaft oder Auskunft schuldig. Deswegen sind die tatsächlichen gender- und race- Positionierungen an dieser Stelle auch irrelevant. Das Nachfragen an sich, als auch der Glaube, ein Recht auf eine Antwort zu haben, sind in diesem Zusammenhang rassistisch.

Als weiße Person die Beteiligung einer Schwarzen oder PoC Trans*Inter*GnC-Person an einer antirassistischen Intervention gegen eine weiße Lehrperson zu fordern, verstehen wir als Tokenizing (Instrumentalisierung).
Die Darstellung dieses, weiß dominierten, Seminarraums als Schutzraum für Trans*-Personen trifft unserer Ansicht nach nicht zu. Es handelt sich um ein Universitätsseminar und nicht um einen Schutzraum. Selbst wenn der Raum trans*freundlich wäre, so wäre er dies nur für weiße Trans*-Menschen, da er rassistisch strukturiert ist, wie alle Uni-Räume hier. Daher kann er kein „sicherer“ Raum für Schwarze oder PoC sein, gleich welcher Gender-Positionierung oder sexuellen Orientierung. Somit kann ein weißer Raum niemals als Schutzraum fungieren.
Und: Rassismuskritik zerstört oder destabilisiert keine Räume, sondern Rassismus und white supremacy (weiße Vorherrschaft)! Wenn weiße Räume als „meine Räume“ bezeichnet werden, wie R. es mehrfach tat, ist das nichts anderes als der traurige Versuch, den rassistischen Status Quo aufrechtzuerhalten.

Über diese rassistischen Äußerungen hinaus wurde N. fremdpositioniert und abgesprochen GnC zu sein. Ihr wurde vorgeworfen, das Konzept der Intersektionalität nicht zu verstehen. Dieser Vorwurf ist nicht nur gegenüber einer mehrfachdiskriminierten queeren WoC, sondern auch inhaltlich fehl am Platz. Neben der Zuschreibung Intersektionalität nicht zu verstehen, auch den Missbrauch der Definitionsmacht vorzuwerfen, ist zynisch. Strukturell besitzen weiße Menschen Definitionsmacht, insbesondere über Rassismus.

R. verübte massive Grenzüberschreitungen, unter anderem vor allem dadurch, dass N.s ausdrückliche Bitte, keine Mails mehr zu erhalten, nicht respektiert und stattdessen verhöhnt wurde. Vielmehr folgten daraufhin, über mehrere Tage hinweg, über 20 weitere E-Mails. Dabei gab es sexistisch-rassistische Beleidigungen und Drohungen durch R.

Die FSI hat den Anspruch, Trans*feindlichkeit ernst zu nehmen und begrüßt die Auseinandersetzung mit und das Vorgehen gegen diese Diskriminierungsform.
Das Nicht-Eingehen auf rassistisch konnotierte Nachfragen zu einer antirassistischen Intervention ist jedoch keine Trans*feindlichkeit. Wir halten R.s Behauptung, N. hätte sich in diesem Konflikt trans*feindlich verhalten, für victim blaiming (Täter_innen-Opfer-Umkehr).
Auf eine Rassismuskritik zu reagieren, indem die eigenen, weißen Befindlichkeiten und Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden, verstehen wir als Derailing (Ablenkung vom eigentlichen Thema/ vom eigenen diskriminierenden Handeln).
Die dargelegten rassistischen Handlungen können wir nicht tolerieren. Sie sind unvereinbar mit unserem Selbstverständnis als Fachschaft. Eine weitere Zusammenarbeit mit R. ist so nicht möglich.
Fachschaftsinitiative Gender Studies”

http://www.ortneronline.at/?p=36936



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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 05:24 
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Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 09:55 
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.


Ich bin auch nicht wirklich mitgekommen. Das strotzt allein schon vor Abkürzungen, die man kaum versteht. PoC sollen wohl z.B. "People of Color", d.h. Farbige sein.

Solche Sermone war man ja schon aus den 60ern und 70ern gewohnt, von den kommunistischen Zirkeln. Von alleine sind die leider auch nicht verschwunden. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Leute, die die Steuergelder verteilen, sich sowas mal zu Gemüte führen und entsprechend reagieren. Norwegen hat ja den Gender Studies entsprechend massiv die Mittel gekürzt. Leider dürften die Grünen, die in vielen Ländern mitregieren, das in Deutschland verhindern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 22 Sep 2015 18:34 
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.


Die Welt hat es jetzt auch aufgegriffen und ein bisschen aufgearbeitet. Für den "nicht-genderisierten" Menschen sind bestimmte Begriffe wie "cis" gelb unterlegt und werden dann erläutert:

http://www.welt.de/kultur/article146577 ... sinns.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 22 Sep 2015 20:31 
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Fazer hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.


Die Welt hat es jetzt auch aufgegriffen und ein bisschen aufgearbeitet. Für den "nicht-genderisierten" Menschen sind bestimmte Begriffe wie "cis" gelb unterlegt und werden dann erläutert:

http://www.welt.de/kultur/article146577 ... sinns.html
schön,
aber wenn ich für eigentlich deutschen text eine übersetzung brauche, dann muss an dem text etwas falsch sein ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 22 Sep 2015 21:08 
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.


Die Welt hat es jetzt auch aufgegriffen und ein bisschen aufgearbeitet. Für den "nicht-genderisierten" Menschen sind bestimmte Begriffe wie "cis" gelb unterlegt und werden dann erläutert:

http://www.welt.de/kultur/article146577 ... sinns.html
schön,
aber wenn ich für eigentlich deutschen text eine übersetzung brauche, dann muss an dem text etwas falsch sein ;)


Ich habe es jetzt noch mal ganz langsam gelesen. Grob kapiert man ja worum es geht, aber es bleibt am Ende hirnloses Gebrabbel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 23 Sep 2015 08:26 
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teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Diese Gender-Typen haben voll einen an der Waffel:

Zitat:
Neulich an einer deutschen Universität (keine Satire!)

[....]

und das irre ist wirklich, dass das keine satire ist.
ich muss zugeben, dass sich mir der sinn des textes bisher nicht völlig erschliesst. :argh:

aber, vielleicht diskrediteren sich die gender-leutz damit so sehr, dass irgendwer dem treiben mal ein ende setzt. man sollte ja nie vergessen, dass diese leutz von steuergeldern finanziert werden.


Die Welt hat es jetzt auch aufgegriffen und ein bisschen aufgearbeitet. Für den "nicht-genderisierten" Menschen sind bestimmte Begriffe wie "cis" gelb unterlegt und werden dann erläutert:

http://www.welt.de/kultur/article146577 ... sinns.html
schön,
aber wenn ich für eigentlich deutschen text eine übersetzung brauche, dann muss an dem text etwas falsch sein ;)

Vielleicht nehmen die sich nur ein Beispiel an dt. behördl. Texten?

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 23 Sep 2015 09:25 
Quijota hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
schön,
aber wenn ich für eigentlich deutschen text eine übersetzung brauche, dann muss an dem text etwas falsch sein ;)

Vielleicht nehmen die sich nur ein Beispiel an dt. behördl. Texten?

Das könnte man tatsächlich denken, aber man muss sich ja nicht immer an den Negativbeispielen orientieren.

Ich habe eher den Eindruck, dass diese Herrschaften sich wegen des von ihnen vertretenen Unsinns einer nur schwer verständlichen Elitensprache bedienen, damit sich die breite Öffentlichkeit nicht mit deren Arbeit befasst und womöglich auf den Gedanken kommen könnte, die Einstellung dieser Steuerverschwendung zu fordern.
...
:hmm:
...
Überschreite ich damit bereits die Grenze zur VT? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Okt 2015 12:35 
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Die Unterdrückung der Männer beim Gender Mainstreaming führt jetzt zu GEgenreaktionen:

Zitat:
Gender Mainstreaming ist Frauenpolitik im neuen Gewand – so lautet die Kritik an der staatlichen Gleichstellungspolitik. Immer mehr Männer wollen das nicht mehr still über sich ergehen lassen: In Deutschland artikuliert sich eine neue Männerbewegung.

Das Gender Mainstreaming ist in Verruf gekommen. Während immer mehr Frauen bezweifeln, dass die Strategie mit dem unübersetzbaren Namen ihnen bisher überhaupt einen Nutzen gebracht hat, kritisieren immer mehr Männer die Art, wie sie angewandt wird: als ein Verfahren, mit dem die Benachteiligung von Frauen beseitigt werden soll – nicht eines, um „Geschlechtergerechtigkeit“ für Männer und Frauen gleichermaßen herzustellen. „Gender Mainstreaming ist Frauenpolitik in neuem Gewand. Die Belange von Männern werden dabei systematisch vernachlässigt“, sagt Andreas Kraußer, der dem Verein „Manndat“ vorsteht und eine männerpolitische Internetseite betreibt.


http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... ageIndex_2



Typisch ist dabei die Besetzung einer Kommission zur Erstellung eines Gleichstellungsberichts durch Schwesig. Ziel ist offenbar in keiner Weise zu objektiven Ergebnissen zu kommen - die Kommission wird gleich so besetzt, dass die Ideologie, für die Schwesig steht, am Ende auch bei rauskommt:

Zitat:
Auch ein aktueller Fall weist in diese Richtung: die Besetzung der Kommission, die den neuen Gleichstellungsbericht der Bundesregierung erarbeiten soll: „Acht der zwölf Mitglieder kommen aus dem Bereich Gender Studies oder bezeichnen sich selbst als Feministinnen“, kritisiert der Publizist und Mediator Gerd Riedmeier in einem offenen Brief an die zuständige Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD), in deren Amtsbezeichnung zwar Frauen, aber nicht Männer erwähnt werden. Es fehlten Vertreter, die die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern in die Diskussion bringen, schreiben die unterzeichnenden sieben Männer-Initiativen. Eine Antwort haben sie nicht bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Okt 2015 16:23 
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Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 17 Okt 2015 20:41 
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Quijota hat geschrieben:
Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?


Jaja, die Männer sollten einfach mal die Schnauze halten, wenn ihnen heutzutage männerfeindlicher Unfug von den Feministinnen unter dem Titel Gender Mainstreaming entgegenschlägt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 06:06 
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Genau! Ich erinnere mich noch Bestens an die Zeit, als es in D noch keine Nachrichtensprecherinnen gab. Die wurden abgeblockt mit der Begruendung, sie seien nicht im Stande, so erste Dinge wie Nachrichten in der gebuehrenden Form vorzutragen. :trommel:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 09:12 
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Quijota hat geschrieben:
Genau! Ich erinnere mich noch Bestens an die Zeit, als es in D noch keine Nachrichtensprecherinnen gab. Die wurden abgeblockt mit der Begruendung, sie seien nicht im Stande, so erste Dinge wie Nachrichten in der gebuehrenden Form vorzutragen. :trommel:


Was hat das damit zu tun dass heute im Rahmen des pseudowissenschaftlichen Gender Mainstreamings absurde feministische Positionen vertreten werden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 19:32 
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Quijota hat geschrieben:
Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?
es ist aber auch nicht sinn der sache, eine ungleichheit mit einer anderen ungleichheit ändern zu wollen.
das schadet der sache erheblich mehr, als es ihr nutzt - aber das will ja kaum jemand sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 20:10 
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teddy hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?
es ist aber auch nicht sinn der sache, eine ungleichheit mit einer anderen ungleichheit ändern zu wollen.
das schadet der sache erheblich mehr, als es ihr nutzt - aber das will ja kaum jemand sehen.


Gerade Frauen, die sich als emanzipiert sehen, und auch Männer, die Gleichberechtigung heute leben, fühlen sich durch das was beim GEnder Mainstreaming so verbreitet wird abgeschreckt. Damit wird dem Thema Emanzipation ein Bärendienst erwiesen. Der Streit z.B. um die genderneutrale Sprache führt zu dermassenem Widerwillen dass damit die Sache als solches diskreditiert wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 20:15 
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Nonsequitur hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?
es ist aber auch nicht sinn der sache, eine ungleichheit mit einer anderen ungleichheit ändern zu wollen.
das schadet der sache erheblich mehr, als es ihr nutzt - aber das will ja kaum jemand sehen.


Gerade Frauen, die sich als emanzipiert sehen, und auch Männer, die Gleichberechtigung heute leben, fühlen sich durch das was beim GEnder Mainstreaming so verbreitet wird abgeschreckt. Damit wird dem Thema Emanzipation ein Bärendienst erwiesen. Der Streit z.B. um die genderneutrale Sprache führt zu dermassenem Widerwillen dass damit die Sache als solches diskreditiert wird.
´sach ich doch ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 18 Okt 2015 23:39 
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teddy hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ach Gottchen - nur weil den Männern jetzt mal ein bisschen der Wind in die Augen bläst, wird gleich ein Geschrei angestimmt. Über Jahrhunderte tanzte Alles nach ihrer Pfeife, so what?
es ist aber auch nicht sinn der sache, eine ungleichheit mit einer anderen ungleichheit ändern zu wollen.
das schadet der sache erheblich mehr, als es ihr nutzt - aber das will ja kaum jemand sehen.


Gerade Frauen, die sich als emanzipiert sehen, und auch Männer, die Gleichberechtigung heute leben, fühlen sich durch das was beim GEnder Mainstreaming so verbreitet wird abgeschreckt. Damit wird dem Thema Emanzipation ein Bärendienst erwiesen. Der Streit z.B. um die genderneutrale Sprache führt zu dermassenem Widerwillen dass damit die Sache als solches diskreditiert wird.
´sach ich doch ;)


Steile Behauptung in der Welt:

Zitat:
Grüne werden an ihren Sex-Ideologen zugrunde gehen

Die Emanzipationsverfechter haben ihren Humor verloren, und das wird ihnen noch leidtun. Der Humor war oft sarkastisch, ironisch, manchmal bewusst boshaft, aber jetzt ist er verschwunden. Eine fröhliche Loveparade, ein putzig-überschwänglicher CS-Day? Das kommt alles an sein Ende. An ihre Stelle tritt der verordnete Zwang zu einer bestimmten Sichtweise, schon lange, aber hinzu kommen jetzt auch offener Hass gegen angeblich Rückwärtsdenkende, eine manchmal kaum verhüllte Verfolgungsfreude, ein gedankenpolizeilicher Schub schon beim Aufwachen.

Die Linke möchte von früh bis spät eine Toleranz verordnen, deren Grenzen nicht mehr das Gesetz, sondern ihr eigenes subjektives Empfinden ist. An die Stelle humorvoller Loveparade-Tänzer treten Femen-Kämpferinnen, oder Internetinquisitoren mit Decknamen, oder Bildungsideologen, die Grundschüler im Unterricht fächerübergreifend mit Wörtern wie "intersexuell" verwirren wollen.

Die Vertreter einer solchen Weltsicht sind in vielen Parteien zu finden, und sie erheben einen Herrschaftsanspruch. Die Anhänger politischer "Korrektheit" versuchen nicht, die Gleichbehandlung von Minderheiten durchzusetzen, sondern deren gesellschaftlich und politisch tief verankerte Vorbildrolle. Diese Rolle soll so alternativlos und so verhaltensbestimmend sein wie früher das von der Linken bekämpfte Patriarchat.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... gehen.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 06:44 
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Inzwischen wurde Gendering bekanntlich von der EU verordnet - so gesehen ist das also keine Spezialität der Grünen mehr.
Wenn diese Partei im Orkus der Geschichte verschwindet, ist es nicht (mehr) schade um sie. "Grüne Ziele gibt es inzwischen bei den anderen Parteien ebenso. Die Grünen dienen mMn heute ebenso als Mehrheitsbeschaffer, wie seinerzeit die FDP.

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 06:45 
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Inzwischen wurde Gendering bekanntlich von der EU verordnet - so gesehen ist das also keine Spezialität der Grünen mehr.
Wenn diese Partei im Orkus der Geschichte verschwindet, ist es nicht (mehr) schade um sie. "Grüne Ziele gibt es inzwischen bei den anderen Parteien ebenso. Die Grünen dienen mMn heute ebenso als Mehrheitsbeschaffer, wie seinerzeit die FDP.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 10:18 
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Quijota hat geschrieben:
Inzwischen wurde Gendering bekanntlich von der EU verordnet - so gesehen ist das also keine Spezialität der Grünen mehr.


Aha. Wo und wie denn. Und wenn die EU etwas "verordnet", dann gilt so eine Position für alle Menschen in der EU, d.h. jetzt sind alle EU Bürger für Gendering, oder wie ist das zu verstehen?


Quijota hat geschrieben:
Wenn diese Partei im Orkus der Geschichte verschwindet, ist es nicht (mehr) schade um sie. "Grüne Ziele gibt es inzwischen bei den anderen Parteien ebenso. Die Grünen dienen mMn heute ebenso als Mehrheitsbeschaffer, wie seinerzeit die FDP.


Mehrheitsbeschaffer, na sowas aber auch. Wo wir doch regelmässig Parteien haben, die die absolute Mehrheit erreichen, und man keinen Koalitionspartner braucht. Wie können die kleinen Parteien nur auf die Idee kommen, in eine Regierung einzutreten und dann für Mehrheiten zu sorgen. Und das auch noch, wenn sie dafür Ministerposten bekommen und eigene Politik durchsetzen können, wenn auch nur begrenzt, weil eine eigene Mehrheit haben sie ja nicht. Das ist ja wirklich alles schrecklich.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 16:19 
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https://de.wikipedia.org/wiki/Rot-grüne_Koalition#Bundesebene

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