Neues Freigeister Forum

Diskussionen zum Weltgeschehen
Aktuelle Zeit: 17 Dez 2017 18:42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 85 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Nov 2014 17:40 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
Wohnort: badisch sibirien
Fazer hat geschrieben:
Lisa Ludwig setzt sich bei Vice mit dem verbissenen Feminismus von Alice Schwarzer und Emma auseinander:

Zitat:
Vielleicht komme ich aus einer Generation, die die Emanzipation nicht mehr als knallharten Klassenkampf, sondern als selbstverständlich zu erreichendes Ziel sieht—ganz ohne Verteufelung des anderen Geschlechts. Wenn ich aber das hart abgesteckte Weltbild der Emma teilen muss, um Teil der Frauenbewegung zu sein, dann will ich gar nicht dazugehören. Sorry, ​Alice.

ich gehöre ja wahrlich einer anderen generation an, aber das kann ich vollkommen unterschreiben. als ich - vor gefühlten hundert jahren ;) - das einzige mal eine "Emma" in der hand hatte, habe ich das blatt ziemlich schnell entnervt wieder aus der hand gelegt und nie weiter gelesen.....

_________________
I'm tapping in the dusternis

Bild Bild Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 26 Nov 2014 21:35 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Zitat:
Ratgeber für Journalisten wollen die Sprache geschlechtergerecht und migrantenfreundlich machen. Auch der Islamismus soll differenziert betrachtet werden. Letztlich entsteht so ein Gesinnungsdiktat der Wortwächter

weiter:
http://www.cicero.de/salon/geschlechter ... dung/58535

Neueste Nachrichten von "Neusprech". Bei der Genderisierung geht es noch, aber der Rest....

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 01 Dez 2014 00:05 
Die Gender-Theorie führt auch zur Sexualisierung des Unterrichts. Angeblich gibt es sowas wie Mann/Frau ja nicht, das sind alles Konstrukte. Und deswegen kann es wohl auch keinen "normalen" Sex zwischen Mann und Frau geben ...

Zitat:
Angst vor „Pornografisierung“ der Schule

Neue Sexualerziehung orientiert sich an Gender-Theorie

Einige moderne Sexualpädagogen wollten „Spermaschlucken, Dirty Talking und sonstige Sexualpraktiken“ im Unterricht thematisieren, lautete Saurs Vorwurf. Er hatte hierbei aber eher die Theorien der „Gesellschaft für Sexualpädagogik“ und der Professoren Uwe Sielert (Kiel) und Elisabeth Tuider (Kassel) im Blick, die in entsprechenden Veröffentlichungen eine an der Gender-Theorie orientierte Sexualerziehung empfehlen.

Saurs Beitrag hatte im Südwesten jedoch abermals zu einer Diskussion über den Bildungsplan geführt. Die SPD-Fraktion im Landtag fühlte die Bildungspolitik des Landes diskreditiert und hatte von Saur eine Entschuldigung verlangt. Der Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel hatte Saur hierzu einen Brief geschrieben. Und Kultusminister Andreas Stoch (SPD) hatte sich zum wiederholten Mal gegen den Vorwurf verwahrt, dass die grün-rote Landesregierung eine „Sexualisierung der Schule“ oder eine Herabsetzung von Familien im Sinn habe.
Kretschmann entschärfte Debatte um Bildungsplan

In dem im Januar bekannt gewordenen Arbeitspapier war eine „Vielfalt in der sexuellen Identität und Orientierung (Hetero-, Homo-, Bisexualität; Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle)“ gefordert worden.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 60124.html



Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 01 Dez 2014 12:17 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Wenn man Gendermainstream, Homo-Ehen, die Sexualerziehung in der Schule, die Quotenfrauen, das Bild, das die Piratenpartei jetzt abgibt und was Einem noch so einfällt, wenn man mit offenen Sinnen unterwegs ist, begutachtet, dann fallen vielleicht Zusammenhänge auf - jedenfalls schadet es nichts, sich einmal mit diesem ganzen "Paket" im weitesten Sinne zu befassen.
Das hier ist ein Auszug aus einem Blog und ich fand ihn ziemlich interessant - auch im Hinblick auf die Unterwanderung der Piratenpartei und der Grünen. Von daher ist es wichtig, auch die links in den Kommentaren zu lesen:
Zitat:
...Der Gedanke, dass die USA über die CIA massiven Einfluss auf die deutsche Parteienlandschaft nehmen würden, um diesen Piratenerfolg zu verhindern, drängt sich auf (zumal das ja auch nicht neu wäre).

Wäre Anke Domscheit-Berg wirklich eine gerade arbeitslose CIA-Agentin, die sich gegen Wikileaks schon bewährt hat, wäre sie aus CIA-Sicht zumindest die passende Person, um die Piraten zu unterwandern und deren Richtung und Themen komplett zu drehen. Und es fällt auf, dass die Piraten von hochaggressiven Feministinnen gestürmt und die klassischen Piraten aggressiv vertrieben wurden. Und waren es nicht Feminstinnen, die auch schon in der Wikileaks-Affäre letztlich Assange festgesetzt hatten?

Spinnt man das ganze jetzt etwas weiter, dann läuft das alles in Berlin zusammen. Nicht nur Domscheit-Berg, sondern auch die feministische Unterwanderung der Piraten hatte ihr Epi-Zentrum in Berlin. Und da geht das alles auf die Gender Studies an den Berliner Unis zurück. Dort nun wieder wurden die Gender Studies von eben jener Professorin und inzwischen Verfassungsrichterin Susanne Baer initiiert, von der wir es hier schon öfters hatten. Baer hatte vorher in den USA studiert, orientiert sich fast ausschließlich an amerikanischer Rechtsprechung und amerikanischem Feminismus. Man merkt ihr förmlich an jedem Satz an, dass sie sich in jeder Hinsicht an den USA orientiert. Und sie hat eine Honorarprofessur an der Rechtsfakultät der University of Michigan. Die nun wieder hat so manche Verbindung zur US-Regierung.

Baer war während der Zeit ihrer Professur nur vorgeblich wissenschaftlich tätig. Ergebnisse habe ich da bisher nicht gefunden. Dafür war sie fast seit ihrer Berufung intensiv und gegen Zuwendungen von mehr als 3 Millionen Euro für das Bundesfamilienministerium und verschiedene Regierungsstellen tätig. Was genau sie da getan hat, weigern sich Ministerium und Universität zu erläutern. Belegt ist aber, dass Baer jahrelang gegen Geld politisch für die deutsche Regierung tätig war. Und in ihren eigenen Schriften, unter anderem ihr Buch über Rechtssoziologie, sagt sie wiederholt, dass man das Recht subversiv unterwandern müsse, um feministische Interessen zu verfolgen.

Was also spräche gegen den – natürlich nur rein hypothetischen – Gedanken, dass man da über Baers amerikanischen Verbindungen und die ein oder andere Unterstützung ein Geschäft auf Gegenseitigkeit ergeben haben könnte? Besonders als Verfassungsrichterin wäre Baer für die CIA natürlich hochinteressant, das würden die sich sicherlich was kosten lassen. Und eine Honorarprofessur ist ja ein herrlicher Vorwand, um sich hin und wieder in die USA zu begeben. Ich fände es nicht so völlig abwegig zu vermuten, dass die Unterwanderung der Piraten, die ich ja auch selbst miterlebt habe, und die ja sogar explizit erklärt aus dem Berliner Gender-Dunstkreis heraus erfolgte, gesteuert wurde, um den Piraten eine andere Richtung zu geben. Tatsache ist, dass sich die Piraten inzwischen auf Toiletten für Transsexuelle konzentrieren (und damit lächerlich machen). Von Urheberrechten und freiem Kopieren ist kaum noch die Rede, eine Kernposition ist es jedenfalls nicht mehr.

Hat man die Piraten genauso kaltgestellt wie Wikileaks?...

Alles lesen:
http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/w ... sabotiert/

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 01 Dez 2014 20:29 
Quijota hat geschrieben:
Wenn man Gendermainstream, Homo-Ehen, die Sexualerziehung in der Schule, die Quotenfrauen, das Bild, das die Piratenpartei jetzt abgibt und was Einem noch so einfällt, wenn man mit offenen Sinnen unterwegs ist, begutachtet, dann fallen vielleicht Zusammenhänge auf - jedenfalls schadet es nichts, sich einmal mit diesem ganzen "Paket" im weitesten Sinne zu befassen.
Das hier ist ein Auszug aus einem Blog und ich fand ihn ziemlich interessant - auch im Hinblick auf die Unterwanderung der Piratenpartei und der Grünen. Von daher ist es wichtig, auch die links in den Kommentaren zu lesen:
Zitat:
...Der Gedanke, dass die USA über die CIA massiven Einfluss auf die deutsche Parteienlandschaft nehmen würden, um diesen Piratenerfolg zu verhindern, drängt sich auf (zumal das ja auch nicht neu wäre).

Wäre Anke Domscheit-Berg wirklich eine gerade arbeitslose CIA-Agentin, die sich gegen Wikileaks schon bewährt hat, wäre sie aus CIA-Sicht zumindest die passende Person, um die Piraten zu unterwandern und deren Richtung und Themen komplett zu drehen. Und es fällt auf, dass die Piraten von hochaggressiven Feministinnen gestürmt und die klassischen Piraten aggressiv vertrieben wurden. Und waren es nicht Feminstinnen, die auch schon in der Wikileaks-Affäre letztlich Assange festgesetzt hatten?

Spinnt man das ganze jetzt etwas weiter, dann läuft das alles in Berlin zusammen. Nicht nur Domscheit-Berg, sondern auch die feministische Unterwanderung der Piraten hatte ihr Epi-Zentrum in Berlin. Und da geht das alles auf die Gender Studies an den Berliner Unis zurück. Dort nun wieder wurden die Gender Studies von eben jener Professorin und inzwischen Verfassungsrichterin Susanne Baer initiiert, von der wir es hier schon öfters hatten. Baer hatte vorher in den USA studiert, orientiert sich fast ausschließlich an amerikanischer Rechtsprechung und amerikanischem Feminismus. Man merkt ihr förmlich an jedem Satz an, dass sie sich in jeder Hinsicht an den USA orientiert. Und sie hat eine Honorarprofessur an der Rechtsfakultät der University of Michigan. Die nun wieder hat so manche Verbindung zur US-Regierung.

Baer war während der Zeit ihrer Professur nur vorgeblich wissenschaftlich tätig. Ergebnisse habe ich da bisher nicht gefunden. Dafür war sie fast seit ihrer Berufung intensiv und gegen Zuwendungen von mehr als 3 Millionen Euro für das Bundesfamilienministerium und verschiedene Regierungsstellen tätig. Was genau sie da getan hat, weigern sich Ministerium und Universität zu erläutern. Belegt ist aber, dass Baer jahrelang gegen Geld politisch für die deutsche Regierung tätig war. Und in ihren eigenen Schriften, unter anderem ihr Buch über Rechtssoziologie, sagt sie wiederholt, dass man das Recht subversiv unterwandern müsse, um feministische Interessen zu verfolgen.

Was also spräche gegen den – natürlich nur rein hypothetischen – Gedanken, dass man da über Baers amerikanischen Verbindungen und die ein oder andere Unterstützung ein Geschäft auf Gegenseitigkeit ergeben haben könnte? Besonders als Verfassungsrichterin wäre Baer für die CIA natürlich hochinteressant, das würden die sich sicherlich was kosten lassen. Und eine Honorarprofessur ist ja ein herrlicher Vorwand, um sich hin und wieder in die USA zu begeben. Ich fände es nicht so völlig abwegig zu vermuten, dass die Unterwanderung der Piraten, die ich ja auch selbst miterlebt habe, und die ja sogar explizit erklärt aus dem Berliner Gender-Dunstkreis heraus erfolgte, gesteuert wurde, um den Piraten eine andere Richtung zu geben. Tatsache ist, dass sich die Piraten inzwischen auf Toiletten für Transsexuelle konzentrieren (und damit lächerlich machen). Von Urheberrechten und freiem Kopieren ist kaum noch die Rede, eine Kernposition ist es jedenfalls nicht mehr.

Hat man die Piraten genauso kaltgestellt wie Wikileaks?...

Alles lesen:
http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/w ... sabotiert/


Oh Mann, jetzt am besten noch die CIA für das Thema Gender Mainstreaming verantwortlich machen? Du näherst dich in deinem Irrsinn JoJo, wenn du ihn nicht schon lange überholt hast. :pillepalle:


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 01 Dez 2014 21:24 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
Wohnort: badisch sibirien
Fazer hat geschrieben:
Oh Mann, jetzt am besten noch die CIA für das Thema Gender Mainstreaming verantwortlich machen?

komm, das ist doch jetzt echt witzig - wenn auch sicherlich unfreiwillig :lachen:

_________________
I'm tapping in the dusternis

Bild Bild Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Dez 2014 18:50 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
In China können Männer mal ausprobieren, was für ein Gefühl Wehen sind:
http://diepresse.com/home/panorama/welt ... ahebringen

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 07 Jan 2015 13:45 
Sobald Frauen selber Kinder bekommen - am besten Jungs und Mädels - brechen alte Emanzenvorurteile in sich zusammen, die ansonsten weiterhin das Fundament des Gender Mainstreamings beherrschen:

Zitat:
Frau Fried fragt sich …
… ob es ein Pink- und ein Pistolen-Gen gibt
Von Amelie Fried7. Januar 2015

Unsere Kolumnistin Amelie Fried beobachtet ihre Kinder und beginnt an den gängigen Feminismus-Thesen zu zweifeln

Simone de Beauvoir behauptete: „Als Frau wird man nicht geboren, man wird dazu gemacht.“ Auch ich war lange davon überzeugt. Genau so lange, bis ich Kinder bekam – einen Jungen und ein Mädchen. Genderbewusst achteten mein Mann und ich auf größtmögliche Gleichbehandlung – und scheiterten: Mit anderthalb forderte unsere Tochter eine „pinke Drumpfhose“, während unser vierjähriger Sohn jeden Stock als Waffe einsetzte und seine Kuscheltiere auf den Gartengrill legte.

Auf die Gefahr hin, mir den Hass meiner feministischen Schwestern zuzuziehen: Inzwischen bin ich überzeugt, dass unsere Geschlechteridentität zu einem höheren Anteil angeboren als anerzogen ist. Männliche und weibliche Gehirne sind unterschiedlich geschaltet und unterschiedlichen hormonellen Einflüssen unterworfen. Kein Wunder, wenn dadurch auch unterschiedliche kognitive Fähigkeiten und Vorlieben entstehen. Natürlich gibt es soziale und kulturelle Einflüsse, doch die verstärken oft nur, was ohnehin angelegt ist.
Mehr Sex bei traditioneller Rollenverteilung


Eine Langzeituntersuchung mit 34.000 Männern und Frauen, die im Kibbuz geboren wurden und dort ihr Leben verbrachten, belegt dies: Zur Kibbuz-Ideologie gehörten geschlechtsneutrale Familien- und Arbeitsrollen. Männer und Frauen sollten alle anfallenden Aufgaben ohne Unterschiede erfüllen. Eine Weile klappte das, aber nach nicht mal drei Generationen war der Anspruch des Kollektivs gescheitert: 80 Prozent der Frauen arbeiteten wieder in Haushalt, Schule und Kinderbetreuung, die Männer dagegen auf dem Feld, beim Bau und in der Industrie. Und warum? Weil alle es so wollten.

Und hier, Simone, nimm das: Nach einer US-Studie haben Paare, die ihre häuslichen Pflichten gerecht aufteilen, mehr Sex. Den meisten Sex haben aber die Paare, bei denen die Aufteilung weitgehend nach der traditionellen Rollenverteilung erfolgt, die Frauen also einkaufen, kochen und dekorieren, die Männer den Müll runterbringen, das Auto reparieren und die Hecke schneiden. Was sagst du jetzt?

Ich sage: Männer und Frauen sind verschieden, und das ist auch gut so. Mit den Unterschieden werden aber immer noch Ungerechtigkeiten begründet. Und da halte ich es mit Simone de Beauvoir: „Der Frau bleibt kein anderer Ausweg, als an ihrer Befreiung zu arbeiten.“

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... gibt/58703


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 07 Jan 2015 17:03 
Offline
Site Admin

Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Die Frau hat Recht. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Nach zwei Söhnen kam endlich eine Tochter und die sollte möglichst geschlechtsneutral erzogen werden. Also zum Geburtstag einen Trekker und eine Krankenschwesternuniform und ähnliche Dinge.
Ich hab aber bald gemerkt, dass das Mädel ungleich größere Ansprüche an ihre Klamotten stellte als die Jungs das je im jeweiligen Alter getan hatten und als die Kleine irgendwann mal vom Kindergarten heimkam und mir über irgendwas erzählte, Mädchen täten sowas nicht, da wollte ich zwar bei den Kindergärtnerinnen protestieren, die haben mich aber nur müde lächelnd angeschaut und mich darüber aufgeklärt, dass wenn das Mädchen das nicht schon in den Genen hätte, sie es jetzt auch von den anderen Kindern beigebracht kriegen würde. Keine Chance mehr auf geschlechtsneutrale Erziehung.

Jede Theorie hat ihre Stolpersteine.

Zenzi

_________________
Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 07 Jan 2015 18:14 
zenzi2 hat geschrieben:
Jede Theorie hat ihre Stolpersteine.

Zenzi


Das ist kein Stolperstein, sondern entzieht dem ganzen Thema Gender Mainstreaming seine Basis schlechthin. Norwegen hat nicht umsonst die Finanzierung von Genderforschung eingestellt nachdem man festgestellt hat, dass sich das ganze auf dem Niveau von "Kreationisten" befindet.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 09 Jan 2015 19:55 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
zenzi2 hat geschrieben:
Die Frau hat Recht. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Nach zwei Söhnen kam endlich eine Tochter und die sollte möglichst geschlechtsneutral erzogen werden. Also zum Geburtstag einen Trekker und eine Krankenschwesternuniform und ähnliche Dinge.
Ich hab aber bald gemerkt, dass das Mädel ungleich größere Ansprüche an ihre Klamotten stellte als die Jungs das je im jeweiligen Alter getan hatten und als die Kleine irgendwann mal vom Kindergarten heimkam und mir über irgendwas erzählte, Mädchen täten sowas nicht, da wollte ich zwar bei den Kindergärtnerinnen protestieren, die haben mich aber nur müde lächelnd angeschaut und mich darüber aufgeklärt, dass wenn das Mädchen das nicht schon in den Genen hätte, sie es jetzt auch von den anderen Kindern beigebracht kriegen würde. Keine Chance mehr auf geschlechtsneutrale Erziehung.

Jede Theorie hat ihre Stolpersteine.

Zenzi

Aehnliche Erfahrungen habe ich mit meiner Tochter gemacht :roll:
Ich zog ihr meist Hosen an, weil das beim Spielen und Rumtoben einfach praktischer ist. Pustekuchen - sie wollte Roecke (wobei die damals in E ueblicherweise mindestens bis zur Mitte der Wade reichten und beim Krabbeln auf allen Vieren aeusserst hinderlich waren.)
Heute hat sie in ihrer Partnerschaft eine konservative Rollenverteilung - fuer mich waere das Nichts gewesen...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 00:47 
Da hat jemand aber mal ganz grosse Probleme mit Männern:

Zitat:
Eine Welt ganz ohne Männer – davon träumt Lana. Die Frau aus den USA arbeitet hart für die Verwirklichung ihrer Vision und geht dafür sogar über Leichen: Sie ließ sich künstlich befruchten und bereitete alles für eine männerfreie Kindheit vor. Doch dann war es ein Junge.

"Lana" wollte ein Mädchen – weil sie Männer hasst. "Lana" ließ den Fötus in ihrem Bauch töten, weil er männlich war. Das hat die Amerikanerin auf der US-Seite "injusticestories.com" gestanden.

Ihre Mission sei der Kampf für die Gleichberechtigung. Vor dem Leben ihres Kindes habe sie dafür schon ihren Job aufgegeben. Seither reise sie von Veranstaltung zu Veranstaltung, um die Menschen von ihrem Anliegen zu überzeugen.

http://www.focus.de/familie/kuenstliche ... 70408.html


Woanders kämpfen Menschen dagegen, dass Mädchen abgetrieben oder getötet werden. Sinnvoll ist es da sicherlich, ein gutes Vorbild zu sein und männliche Föten abzutreiben!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 11:27 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
„Geschlechtsneutral“ - sorry das ist eine Kopfgeburt – ein fehlgeleiteter intellektueller Versuch unser „Altgehirn“ zu überlisten. „Wir sind, wie wir sind“ es ist schwierig genug, wenigstens die bösen Seiten unserer Natur in Schach zu halten.

Ein bisschen Verstand (und im Fall dieser „Lana Croft“ wohl kaum noch vorhanden) kämpft mit Hormonen, wir sind viel weniger „Verstandeswesen“, als es die pessimistischsten Annahmen ausdrücken. Alles – wirklich alles ist davon beeinflusst. Meist völlig unterschwellig – unmerklich - folgen „wir“ unseren „Genderverpflichtungen“. Allenfalls überwiegt im „falschen“ Körper mal „das jeweils andere“. Es gibt da keine wie auch immer geartete „Norm“.

Norm ist der rein oberflächliche Versuch der Sortierung. Das mag ja mit „Schrauben und Muttern“ gerade noch funktionieren.

Doch selbst da, findet eine „achter Schraube“ nur schwer ihren Weg in eine „sechser Mutter“. Umgekehrt hängt „man“ nur lose darin herum.... :oops:

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 12:07 
Fazer hat geschrieben:
Da hat jemand aber mal ganz grosse Probleme mit Männern:
Zitat:
Eine Welt ganz ohne Männer – davon träumt Lana. Die Frau aus den USA arbeitet hart für die Verwirklichung ihrer Vision und geht dafür sogar über Leichen: Sie ließ sich künstlich befruchten und bereitete alles für eine männerfreie Kindheit vor. Doch dann war es ein Junge.

"Lana" wollte ein Mädchen – weil sie Männer hasst. "Lana" ließ den Fötus in ihrem Bauch töten, weil er männlich war. Das hat die Amerikanerin auf der US-Seite "injusticestories.com" gestanden.

Ihre Mission sei der Kampf für die Gleichberechtigung. Vor dem Leben ihres Kindes habe sie dafür schon ihren Job aufgegeben. Seither reise sie von Veranstaltung zu Veranstaltung, um die Menschen von ihrem Anliegen zu überzeugen.

http://www.focus.de/familie/kuenstliche ... 70408.html

Woanders kämpfen Menschen dagegen, dass Mädchen abgetrieben oder getötet werden. Sinnvoll ist es da sicherlich, ein gutes Vorbild zu sein und männliche Föten abzutreiben!

KKs Schnellgerichtsurteil: Ab in die Klapse mit der Frau!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 12:20 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
ok, und die Muetter, die Maedchen abtreiben? Auch in die Klapse?

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 12:34 
Quijota hat geschrieben:
ok, und die Muetter, die Maedchen abtreiben? Auch in die Klapse?

Diejenigen, die's in unserer Gesellschaft nur deshalb tun, weil die Föten die von Mädchen sind, und sich damit anschließend auch noch rühmen?
...
:hmm:
...
Nach kurzem Nachdenken die klare Antwort: JA, SICHER!!!!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 12 Feb 2015 21:31 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
Wohnort: badisch sibirien
leider produziert diese welt immer wieder idioten - und es scheint nicht daran zu liegen, dass es an bildungsmöglichkeiten mangelt. vielleicht isset sowas wie selbstregulierung :mrgreen:

_________________
I'm tapping in the dusternis

Bild Bild Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Mai 2015 16:26 
Früher wollte die katholische Kirche Filme von Ingmar Bergmann und anderen verbieten, wenn Frauen darin zu "obszön" dargestellt wurden. Wer dagegen war wurde als linke Sau beschimpft. Heute wollen Grüne und andere Linke Werbung mit "körperbetont" oder dümmlich aussehenden Frauen verbieten. Wer für solche Werbung ist, gilt als reaktionär. :facepalm:

Nun ja, nicht wirklich neu: linke und grüne Ideologie ist intolerant und bevormundend. Wie die Grünen da auf die Idee kommen können, sich selber als "liberale" Partei positionieren wollen grenzt an Lächerlichkeit.

Zitat:
In Berlin-Kreuzberg soll sexistische und frauenfeindliche Werbung verboten werden. So wurde es vom Bezirksparlament, grüne Mehrheit, vor einiger Zeit beschlossen. Sie können es nur auf den Werbeflächen verbieten, die dem Bezirk gehören. Aber was genau ist "frauenfeindliche Werbung"? Um dies herauszufinden, haben sie eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.

Die Arbeitsgruppe fordert unter anderem, dass keine Frauen mehr gezeigt werden dürfen, die "körperbetont gekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert" sind, während der Mann "bequem gekleidet ist". Es sollen auch auf bezirklichen Werbeflächen nie wieder Bilder von Frauen zu sehen sein, die "mit großer Freude im Haushalt beschäftigt" sind. Außerdem sollen Frauen nicht mehr als "dumm" oder "naiv" dargestellt werden.

...

Besonders schade fände ich es, wenn anlassloses Lächeln verboten wird. Ich freue mich immer, wenn jemand mich anlächelt, egal, was die Person anhat. Das ist doch schön. Jedes Verbot einer schönen Sache ist wie ein kleiner Tod. Und wie wollen die eigentlich herausfinden, ob das Lächeln nicht vielleicht doch einen Anlass hat? Vielleicht denkt die Frau auf dem Plakat gerade an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

...

Die Frau dagegen braucht angeblich Naturschutzgesetze, ähnlich wie die Pandabären. Das Bezirksamt Kreuzberg stigmatisiert Frauen als schwache Menschen und müsste, nach seinen eigenen Kriterien, verboten werden.

Immer wenn ich über solche Sachen schreibe, muss ich an früher denken. Früher sind solche Verbotsforderungen von der katholischen Kirche gekommen. Da ging es auch oft um Sitte und Anstand, sie wollten Filme von Ingmar Bergman oder Herbert Achternbusch verbieten. Ich war dagegen und wurde als linke Sau beschimpft. Heute schreibe ich exakt das Gleiche wie vor dreißig Jahren, nur habe ich mich offenbar von einer linken Sau in eine reaktionäre Sau verwandelt. Der Unterschied zu damals besteht darin, dass damals fast alle Intellektuellen die Freiheit verteidigt haben, einschließlich der Freiheit, dumm zu sein und sich dabei fotografieren zu lassen.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/18 ... er-werbung



Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 20 Mai 2015 10:42 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Dazu ein Witz: Eine junge Frau ruft ihre Schwiegermutter: "Wenn sich das Kind in die Hose macht, wer soll es saubermachen?"
Schwiegermutter: "Natürlich die Mutter."
Schwiegertochter: "Dann muss Du schnell kommen. Dein Kind hat so viel gesoffen, dass er sich die Hose vollgemacht."


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 20 Mai 2015 21:51 
Die Wahl im Bremen hat zum grössten Lacher geführt. Da wenden sich linke Vertreter seit langem gegen das angeblich so schlechte Listenwahlrecht, das Leute in die Parlamente bringt, nur weil sie vorne auf der Liste stehen, ohne was dafür tun zu müssen. Also schafft man Listenwahl ab um die Wahl zu personalisieren und den Wählern die Chance zu geben, die Leute ins Parlament zu schicken, die sie wirklich wollen. Und was stellen diese linken jetzt entgeistert fest? das führt dazu, dass weniger Frauen ins Parlament kommen. Also wird dieses Personenwahlrecht jetzt als angeblich ungerecht diffamiert und man möchte doch dringend wieder zum Listenwahlrecht zurückkehren um sicherzustellen, dass endlich Frauen in die Parlamente kommen, die dort niemand haben will .... :lol: :lol: :lol: :muhaha: :muhaha: :muhaha:

Zitat:
Auch auf die Gleichstellung wirkt sich das neue Wahlrecht negativ aus. 2011, als erstmals Personenstimmen vergeben wurden, waren am Ende 39 Prozent der Bürgerschaftsabgeordneten weiblich. Künftig wird es nur noch ein Drittel sein. Besonders groß ist das Missverhältnis bei der SPD, deren Liste quotiert war. Nun hat sie, in der Stadt Bremen, 24 Sitze, von denen 14 über Personenstimmen vergeben wurden. Darunter sind zwei Frauen, weitere fünf haben es nur dank der Liste geschafft. Bei den Grünen und der CDU in Bremen wurden die Hälfte der Sitze über Personenstimmen vergeben, auch hier profitieren vor allem Männer. Bremerhaven entsendet 15 Abgeordnete – davon vier Frauen. Drei von ihnen haben es dank Liste geschafft.

Woran das liegt? Sie könne derzeit nur mutmaßen, sagt Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe. Männer seien viel in Communities unterwegs, Sportvereinen etwa, erreichten dort „andere Wirkungsgrade“ als Frauen, die sich etwa im Mütterzentrum engagieren. „Frauen haben oft weniger wichtige Funktionen inne“, sind seltener, sagen wir: Vorsitzende im Verein.

„Männer scheinen besser vernetzt zu sein als Frauen“, sagt Probst, besser in der Lage, „ihre Netzwerke zu mobilisieren“. Das gelte vor allem auch für Migranten. Problematisch, so Probst, wird es vor allem für Frauen, die auf mittleren oder hinteren Listenplätzen stehen. „Entweder haben sie sich noch nicht profilieren können oder es nicht verstanden, gezielt um Personenstimmen zu werben.“

Analysen zeigen, dass sich personalisiertes Wahlrecht bundesweit eher zugunsten der Männer auswirkt. „Nicht überall ist es so eklatant wie hier“, sagt Claudia Bernhard (Die Linke), Vorsitzende im Gleichstellungsausschuss. Frauen hätten meist weniger Zeit und Geld. „Der gesamte Geschlechterunterschied schlägt da durch.“

Bernhard widerspricht der Vorstellung, das neue Wahlrecht sei demokratischer: Chancen habe, wer das bessere Marketing für sich mache. „Es geht nicht um Kompetenz oder eine kontinuierliche Arbeit in der letzten Legislaturperiode.“

...

Gleichstellungspolitisch naheliegend wäre eine Rückkehr zum reinen Listenwahlrecht: Listen lassen sich quotieren.

http://www.taz.de/Landtag/!160127/



Also: Männer sind viel in Communities unterwegs, sie sind gut vernetzt. Frauen können das anscheinend nicht. Was ist aber in der Politik gefragt? Auf den Wähler zugehen, in Communities unterwegs sein, gut vernetzt sein. Die Männer erfüllen also genau das Anforderungsprofil. Darf aber nicht sein. Frau muss rein ins Parlament, selbst wenn sie kommuikativ unfähig ist?

Die ganze Diskussion unterstreicht die Lächerlichkeit von Quoten.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 21 Mai 2015 21:04 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
Wohnort: badisch sibirien
Fazer hat geschrieben:
Also: Männer sind viel in Communities unterwegs, sie sind gut vernetzt. Frauen können das anscheinend nicht. Was ist aber in der Politik gefragt? Auf den Wähler zugehen, in Communities unterwegs sein, gut vernetzt sein. Die Männer erfüllen also genau das Anforderungsprofil. Darf aber nicht sein. Frau muss rein ins Parlament, selbst wenn sie kommuikativ unfähig ist?
das ist eine zu kurz gegriffene interpretation.
es ist nun mal so, dass in parteien immer noch männer dominieren, die sich gegenseitig unterstützen, die auch schon früher in irgendwelchen gremien gesessen haben. und da frauen, explizit aktive frauen, in parteien in der minderheit sind, haben sie überhaupt keine chance, seilschaften zu bilden.
und warum ist das so? weil es einfach unspassig ist, als frau in ener partei jedesmal für kaffee und kuchen zuständig sein zu MÜSSEN, nur weil männer das nur im absoluten notfall übernehmen. diese stereotypen sind in parteien so verfestigt, das ist zum kotzen....

_________________
I'm tapping in the dusternis

Bild Bild Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 21 Mai 2015 21:09 
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Also: Männer sind viel in Communities unterwegs, sie sind gut vernetzt. Frauen können das anscheinend nicht. Was ist aber in der Politik gefragt? Auf den Wähler zugehen, in Communities unterwegs sein, gut vernetzt sein. Die Männer erfüllen also genau das Anforderungsprofil. Darf aber nicht sein. Frau muss rein ins Parlament, selbst wenn sie kommuikativ unfähig ist?
das ist eine zu kurz gegriffene interpretation.
es ist nun mal so, dass in parteien immer noch männer dominieren, die sich gegenseitig unterstützen, die auch schon früher in irgendwelchen gremien gesessen haben. und da frauen, explizit aktive frauen, in parteien in der minderheit sind, haben sie überhaupt keine chance, seilschaften zu bilden.
und warum ist das so? weil es einfach unspassig ist, als frau in ener partei jedesmal für kaffee und kuchen zuständig sein zu MÜSSEN, nur weil männer das nur im absoluten notfall übernehmen. diese stereotypen sind in parteien so verfestigt, das ist zum kotzen....


Aber das ist doch gerade der Witz: die Wählerstimmen kommen eben gerade nicht durch Seilschaften zustande. Die Wähler können auswählen, ob sie einer Frau oder einem Mann ihre Stimme geben, und da werden sie natürlich im Zweifelsfall jemand nehmen, den sie kennen. Wie wird man bekannt? Indem man aktiv um Wähler wirbt, nicht in Gremien, sondern ausserhalb dieser Gremien. Z.B. in Vereinen aktiv sein, oder sich ansonsten in der Gesellschaft vernetzen. Warum sollen Frauen das nicht können?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 21 Mai 2015 21:22 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 30 Jan 2011 19:37
Beiträge: 11055
Wohnort: badisch sibirien
Fazer hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Also: Männer sind viel in Communities unterwegs, sie sind gut vernetzt. Frauen können das anscheinend nicht. Was ist aber in der Politik gefragt? Auf den Wähler zugehen, in Communities unterwegs sein, gut vernetzt sein. Die Männer erfüllen also genau das Anforderungsprofil. Darf aber nicht sein. Frau muss rein ins Parlament, selbst wenn sie kommuikativ unfähig ist?
das ist eine zu kurz gegriffene interpretation.
es ist nun mal so, dass in parteien immer noch männer dominieren, die sich gegenseitig unterstützen, die auch schon früher in irgendwelchen gremien gesessen haben. und da frauen, explizit aktive frauen, in parteien in der minderheit sind, haben sie überhaupt keine chance, seilschaften zu bilden.
und warum ist das so? weil es einfach unspassig ist, als frau in ener partei jedesmal für kaffee und kuchen zuständig sein zu MÜSSEN, nur weil männer das nur im absoluten notfall übernehmen. diese stereotypen sind in parteien so verfestigt, das ist zum kotzen....


Aber das ist doch gerade der Witz: die Wählerstimmen kommen eben gerade nicht durch Seilschaften zustande. Die Wähler können auswählen, ob sie einer Frau oder einem Mann ihre Stimme geben, und da werden sie natürlich im Zweifelsfall jemand nehmen, den sie kennen. Wie wird man bekannt? Indem man aktiv um Wähler wirbt, nicht in Gremien, sondern ausserhalb dieser Gremien. Z.B. in Vereinen aktiv sein, oder sich ansonsten in der Gesellschaft vernetzen. Warum sollen Frauen das nicht können?
ach weisst du,
warum sollte ich dir das erklären? du siehst es nicht und du wirst es nicht sehen.
männer gehen in vereine, jaaaaaa: schützenvereine, fussballvereine, kleintierzüchtervereine, all diese vereine, die in der lokalzeitung tag für tag abgebildet werden. das sind echt männerdominierte vereine, also sehen potentielle wähler auch immer nur männer in den zeitungen.
du kannst den besten hoppler züchten, wenn du eine frau bist, ist das uninteressant :lol:

und so werden männliche wahlkämpfer, da sie ja durch ihre vereinsmitgliedschaft/-tätigkeit eh' schon "bekannt" sind, auch häufiger in medien erwähnt. und der mensch wählt halt gerne, was man kennt - oder warum wird merkel sonst dauernd gewählt?

_________________
I'm tapping in the dusternis

Bild Bild Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 21 Mai 2015 23:12 
teddy hat geschrieben:
ach weisst du,
warum sollte ich dir das erklären? du siehst es nicht und du wirst es nicht sehen.
männer gehen in vereine, jaaaaaa: schützenvereine, fussballvereine, kleintierzüchtervereine, all diese vereine, die in der lokalzeitung tag für tag abgebildet werden. das sind echt männerdominierte vereine, also sehen potentielle wähler auch immer nur männer in den zeitungen.
du kannst den besten hoppler züchten, wenn du eine frau bist, ist das uninteressant :lol:

und so werden männliche wahlkämpfer, da sie ja durch ihre vereinsmitgliedschaft/-tätigkeit eh' schon "bekannt" sind, auch häufiger in medien erwähnt. und der mensch wählt halt gerne, was man kennt - oder warum wird merkel sonst dauernd gewählt?


Deinen Eingangssatz kannst du dir sparen, das ist SolaBona-Niveau.
Warum müssen denn alle diese Vereine männerdominiert sein? Wo sind denn all die Frauen? Treffen die sich lieber zum Kaffeekränzchen und diskutieren Strickmuster, als sowas zu machen?
Schon gut, das war jetzt etwas chauvinistisch, aber die Frage bleibt: wenn Frauen nicht öffentlich aktiv sind, sei es in Vereinen, oder bei sonstigen sozialen Aktivitäten, warum sollten sie gewählt werden? Politik hat doch gerade etwas damit zu tun, dass sich Menschen in der Öffentlichkeit für bestimmte Themen einsetzen. Insbesondere bei den Kommunalwahlen geht es dort doch um lokale Themen, Vereine, Aktivitäten, Bürgerinitiativen, was auch immer. Bei den meisten Vereinen würde man sich freuen, wenn sich Frauen stärker einbringen würden. Es ist ja bei weitem nicht so, dass die Leute sich darum reissen, in den Vereinen Positionen zu übernehmen. Und es gibt doch auch andere Möglichkeiten, sich zu engagieren und dadurch z.b. in der Lokalzeitung erwähnt zu werden.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 29 Jun 2015 16:38 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Gender Schreibweise wird Pflicht

WIEN. Studenten an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts in Wien müssen mit schlechteren Noten rechnen, wenn sie ihre Arbeiten nicht geschlechtergerecht formulieren. Laut der Kleinen Zeitung können bei einer Weigerung bis zu zehn von 100 Punkten abgezogen werden.

weiter:
http://jungefreiheit.de/kultur/gesellsc ... d-pflicht/


Ein österreichischer Professor nimmt diese Vorgaben als verfassungswidrig auseinander:

Zitat:
Wien. Nach einer parlamentarischen Anfragebeantwortung ist an einzelnen Fachhochschulen gendergerechtes Formulieren Voraussetzung für eine positive Note. (Siehe „Die Presse“ vom 30. Mai). Beim Gendern geht es längst nicht mehr nur darum, wie ein Autor seinen Text gestaltet; der „Kampf ums Gendern“ geht heute bereits so weit, dass man den Studenten, ja sogar den Kindern in der Schule, das Gendern zur Pflicht macht. Dabei ist es – täglich in den Medien nachprüfbar – nicht einmal allgemeiner Standard, der hier eine gesellschaftliche Linie vorgeben könnte oder als Fundament einer gemeinsamen Sprache den Maßstab setzt. Ganz im Gegenteil ist es eine kleine Minderheit, die ihre eigene Freiheit dazu missbraucht, um jenen, über die sie die Macht hat, ihren eigenen Willen, ihre eigene Ideologie aufzuzwingen. Studenten, ja sogar Schüler, sollen nicht mehr selbst entscheiden dürfen, wie sie schreiben; bei Androhung schlechterer Noten wird ihnen dieses höchstpersönliche Recht verweigert.

Das Gendern wird zur Machtdemonstration gegen den Schwächeren, der sich nicht wehren kann. Nach Rechtsgrundlagen dafür sucht man freilich vergeblich.
So berichteten bereits im vergangenen Oktober einzelne Medien, dass an den pädagogischen Hochschulen die Studenten gezwungen werden, Bachelor-Arbeiten „geschlechtergerecht zu formulieren“. Dabei entscheidet die einzelne Hochschule, ob als „Sanktion eine schlechtere Note droht oder die Arbeit zurückgewiesen wird“, und das nach reiner Willkür, jede Hochschule, wie es ihr gerade passt. An der FH des bfi Wien wird der Verfasser einer nicht gendergerecht formulierten Arbeit zunächst aufgefordert, die Arbeit zu korrigieren; weigert er sich, wird die Arbeit endgültig zurückgewiesen.

An der FH Vorarlberg entscheidet sogar der einzelne Lehrveranstaltungsleiter, ob er „Gendern als Beurteilungskriterium“ heranzieht. Das entspreche der „Freiheit der Lehre“, heißt es dort. – Es wäre „vermessen, a priori zu sagen, dass das nicht in Ordnung ist“, rechtfertigt sich der Rektor. – Interessant, was man an Fachhochschulen als „Freiheit der Lehre“ versteht.
Bisher hieß es, „Freiheit der Lehre“ sei die Freiheit, seine Lehrmeinung frei zu äußern. An den Fachhochschulen dagegen versteht man darunter die Lizenz zur Willkür in der Notengebung.

...

Die Willkür beschränkt sich allerdings nicht auf die Frage, ob Gendern als Beurteilungskriterium zur Pflicht gemacht werden darf. Willkür droht auch dann, wenn z. B. eine Professorin in ihren eigenen Publikationen von „Notar/e/innen“ und „Rechtsanwält/e/innen“ schreibt und damit dokumentiert, dass Aktionismus ihr wichtiger ist, als verständlich zu schreiben. Wer sich solcherart outet, gerät rasch in Verdacht, gegenderte Arbeiten mit größerem Wohlwollen zu beurteilen als nichtgegenderte Arbeiten. Das Problem bleibt dasselbe: Ob nämlich Gendern zur Pflicht gemacht wird oder aber stillschweigend belohnt wird, beides begründet gleichermaßen Willkür.

http://diepresse.com/home/recht/rechtal ... ern.portal



Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 85 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de