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 Betreff des Beitrags: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 04 Nov 2014 11:14 
Das Gender Mainstreaming feiert unter der Ägide von SPD und Grünen in Dortmund neue Blüten.

Zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen sollen dort jetzt die Fussgängerampeln so umgestaltet werden, dass die hälfte der roten und grünen Figuren Frauen zeigen. Das ist natürlich ein wesentlicher Schritt richtung Gleichberechtigung.

Die ersten Forderungen, den Anteil der türkischen Bevölkerung durch entsprechende Piktographe ebenfalls zu berücksichtigen werden schon erhoben!

http://axis-of-goodness.com/2014/11/03/ ... er-issues/


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 04 Nov 2014 21:44 
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geh' mih wech mit gender mainstreaming!

es kotzt mich nur noch an! da beschäftigen sich unterbeschäftigte soziologinnen mit themen, die die gesellschaft eher nicht braucht. und weil das so ist, krähen sie in allen möglichen medien ihren als "forschung" ausgegeben gendanklichen sondermüll sehr laut raus und bekommen dafür auch noch gelder :umpf:

es gibt sicherlich themen, die wirklich angegangen werden sollten, wie z.b. karriere-möglichkeiten von frauen, verdienstmöglichkeiten von frauen, überhaupt möglichkeiten für frauen, familie und beruf zu vereinbaren.

der ganze gender-kack ist sicherlich dafür kontraproduktiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 05 Nov 2014 09:12 
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Zitat:
Gender Schreibweise wird Pflicht

WIEN. Studenten an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts in Wien müssen mit schlechteren Noten rechnen, wenn sie ihre Arbeiten nicht geschlechtergerecht formulieren. Laut der Kleinen Zeitung können bei einer Weigerung bis zu zehn von 100 Punkten abgezogen werden.

weiter:
http://jungefreiheit.de/kultur/gesellsc ... d-pflicht/

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 05 Nov 2014 17:55 
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Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Gender Schreibweise wird Pflicht

WIEN. Studenten an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts in Wien müssen mit schlechteren Noten rechnen, wenn sie ihre Arbeiten nicht geschlechtergerecht formulieren. Laut der Kleinen Zeitung können bei einer Weigerung bis zu zehn von 100 Punkten abgezogen werden.

weiter:
http://jungefreiheit.de/kultur/gesellsc ... d-pflicht/
absoluter schwachsinn. da wird der form mehr gewicht gegeben, als ihr im gegensatz zum inhalt zusteht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Nov 2014 12:31 
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Fazer hat geschrieben:
Das Gender Mainstreaming feiert unter der Ägide von SPD und Grünen in Dortmund neue Blüten.

Zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen sollen dort jetzt die Fussgängerampeln so umgestaltet werden, dass die hälfte der roten und grünen Figuren Frauen zeigen. Das ist natürlich ein wesentlicher Schritt richtung Gleichberechtigung.

Guckt mal, in Belgien haben sie folgende Lösung des Problems:

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Ich schätze, falls das bei uns so käme, wären die Homosexuellen garantiert auf den Barrikaden und würden zusätzlich gleichgeschlechtliche Ampelpärchen forden! Und vielleicht würden sich dann die Singles ebenfalls diskreditiert fühlen. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Nov 2014 16:24 
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Ist doch Alles Quatsch. Viele Frauen tragen Hosen und es gibt auch Männer mit Schottenröckchen. Auf jeden Fall kostet die Umstellung ne Menge Knete, die dann woanders fehlt. Sollen sie sich doch lieber erstmal um gleichen Lohn kümmern - damit hätten sie vorerst genug zu tun :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Nov 2014 18:44 
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SolaBona hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Das Gender Mainstreaming feiert unter der Ägide von SPD und Grünen in Dortmund neue Blüten.

Zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen sollen dort jetzt die Fussgängerampeln so umgestaltet werden, dass die hälfte der roten und grünen Figuren Frauen zeigen. Das ist natürlich ein wesentlicher Schritt richtung Gleichberechtigung.

Guckt mal, in Belgien haben sie folgende Lösung des Problems:

Bild

Ich schätze, falls das bei uns so käme, wären die Homosexuellen garantiert auf den Barrikaden und würden zusätzlich gleichgeschlechtliche Ampelpärchen forden! Und vielleicht würden sich dann die Singles ebenfalls diskreditiert fühlen. :roll:
und was ist dann erst mit den intersexuellen?
schliesslich haben die ja auch probleme damit, welche öffentlichen toiletten sie nutzen sollen....
http://www.campusreform.org/?ID=6008

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Nov 2014 18:45 
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Ich sehe schon: das werden ziemlich grosse Ampeln...

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 06 Nov 2014 22:53 
Eine absurde Idee der Gender-Vertreter ist es, Begriffe zu entgeschlechtlichen. Es soll also nicht mehr Professor oder Professorin heissen, sondern dann Professx. Völlig irre ....

Zitat:
Return to Gender

Ein X für kein U: Warum es an der Humboldt-Uni jetzt Professx und Studierx gibt von Peter Dausend

Lann Hornscheidt ist nicht nur für das Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Uni tätig, sondern auch ein sehr passender Name. Schließlich weiß man oder frau nicht so genau, ob Lann männlich, weiblich oder ein soziales Konstrukt ist. Da Lann sich "nicht mit der Zwei-Genderung identifiziert", ihre "Normsetzungen und Ausschlüsse" ablehnt, möchte er/sie weder als Herr oder Frau noch als Professorin oder Professor angesprochen werden, sondern als Professx. Professx Lann kennt keine Studenten und keine Studierenden, Professx kennt nur Studierx. Weil das x, wie Professx meint, "herkömmliche Personenvorstellungen durchkreuzt". Natürlich durchkreuzt Lann auch herkömmliche Professx-Vorstellungen. Wer kennt schon Studierx, die sich diskriminiert fühlen, wenn sie mit Herr oder Frau angesprochen werden?

Auch ich fühle mich schon ganz genderneutral. Beim Anblick der Politikx auf den Europawahlplakatx frage ich mich und alle Gender-Studierx, wo die Frau anfängt und wo der Mann endet. Daher möchte ich die Lesx nun bitten, bei DAUSEND künftig nicht mehr an einen Mann zu denken. Sonst verfestigen sich noch die Ohnmachtsstrukturen, die mich von der Seite da drüben hierher gebracht haben.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 50096.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 13 Nov 2014 17:49 
Eine herrliche Realsatire von Don Alphonso zum Thema Gender und die "totale Toleranz" ....

Zitat:
Die totale Toleranz: Frankie goes to Scheiterhaufen

12.11.2014, 13:52 Uhr · Man trägt heute wieder moralische Totschläger; Wer vor 30 Jahrem von Reaktionären wegen seiner Sexualität verfolgt wurde, muss sich heute vor der Inquisition der neuen Toleranten fürchten.
Von Don Alphonso

Es ist jetzt über 30 Jahre her – oh Gott, 30 Jahre schon, ich werde alt –, dass „Relax“ von Frankie goes to Hollywood herausgekommen ist. Ein Klassiker der Popgeschichte, den jeder kennt, obwohl das nicht jedem passte. Bei uns in der Schule etwa durfte man sich mit der Single oder gar dem Album nicht erwischen lassen, denn schnell hatte es sich unter den Lehrern herumgesprochen, was Holly Johnson darin sang: Dass man es saugen sollte und nicht nachlassen, wenn man kommen wollte. Dazu gab es noch ein Video, das in einer Schwulenbar spielte, mit Lederkerlen und einer Drag Queen aufwartete, und in einer ziemlichen Orgie endete. Und weil wir in Bayern waren und unser Ministerpräsident aus eigener Erfahrung ein Lied davon singen konnte, wie solche Geschichten mitunter ausgehen, war das an unserer hochanständigen Schule natürlich verboten. Die Kindlein könnten ja, oh Gott, gar nicht auszudenken…

...

Und dann schauen wir das Video noch einmal mit modern-toleranten Augen an, und dem geschärften Sensorium von gut drei Jahrzehnten Forschung über Gender, Herrschaftsstrukturen und Benachteiligung. Das Video fängt mit einer einer Szene ausserhalb des Schwulenclubs an. Dort wartet Paul Rutherford und – raucht. Und es gibt keine Einblendung, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet. Das ist nicht gesund. Sollte man Kindern solche Idole geben? Dann kommt Holly Johnson. In einer von einem Chinesen gezogenen Rikscha. Überhaupt keine Frage, hier wird eine kolonial-rassistische Attitüde propagiert, und auch überhaupt nicht hinterfragt. Rutherford hilft Johnson au der Rikscha, der Läufer wird klassistisch-unterdrückend gar nicht mehr beachtet. Er ist wird reduziert auf eine exotische Kulisse für die Hauptfiguren, die hier auch nicht ihre Privilegien checken, oder in einen konstruktiv-egalitären Dialog über ihr kritisches Weisstum, noch dazu als privilegierte Männer, einsteigen. Da sieht man mal, wo das hinführt, als damals an den Schulen keine Toleranz geübt wird. Die weiblich transqueerx männlich definierten jungen Menschen von heute könnten ja, wenn sie das sehen, oh Gott, gar nicht auszudenken…
...

Liebe Kinder in Schwaben, ihr dauert mich. Auf der einen Seite sind da klerikale Figuren wie meine alten Lehrer, die nicht wollen, dass ihr den Onkel Holly und den Onkel Paul in einem dreissig Jahre alten Video seht – dabei ist das ein echt witziges Video, und manchmal geht es später wirklich so wild zu. So toll kann das Leben sein. Und auf der anderen Seite sind die total Toleranten, die das im Rahmen des Gender Mainstreaming exakt so lang vermitteln wollen, wie es ihnen in den ideologischen Kram passt, und wenn nicht, rufen sie nach dem Staatsanwalt. Glaubt ihr nicht? Guckt mal, das sind Tweets der Gegner der Klerikalen, von Anhängerinnen der Gruppe, die sich für die Einführung der neuen Gendererziehung einsetzt, darunter auch die Frau, die die Petition dafür gestartet hat. Denen hat ein Beitrag hier nicht gefallen, jetzt wollen sie eine Staatsanwältin.

http://blogs.faz.net/stuetzen/2014/11/1 ... ufen-4708/



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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 14 Nov 2014 15:10 
Fazer hat geschrieben:
Eine herrliche Realsatire von Don Alphonso zum Thema Gender und die "totale Toleranz" ....

Das ist mal wirklich köstlich! :clap:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 14 Nov 2014 16:38 
SPD und Grüne wollen in Berlin separate Schwimmzeiten in einem Schwimmbad für Transsexuelle:

Zitat:
Schwimmen ohne Diskriminierung

SPD und Grüne wollen in Schwimmbädern geschützte Räume für Transsexuelle

Misstrauische Blicke, abfällige Bemerkungen – für viele inter- und transsexuelle Menschen ist das alltägliche Erfahrung. In die öffentlichen Schwimmbäder wagen sich manche Betroffene gar nicht erst, da ihr Anderssein dort für jeden anderen Gast sofort offenkundig ist, sie möglichen Anfeindungen direkt ausgeliefert sind. Deshalb meinen die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof- Schöneberg: Inter- und Transsexuelle brauchen in den Einrichtungen der Bäderbetriebe ihre geschützten Räume.

http://www.spd-fraktion-tempelhof-schoeneberg.de/

Veröffentlicht am 12.11.2014


Völlig irre. So befinden wir uns wieder auf dem Weg in die rassische, politische, religiöse Segregation. Denn es wird immer Argumente geben, mit denen man eine angebliche Diskriminierung oder Verletzung von Gefühlen durch andere Rassen/Religionen/Menschen unterstellen und argumentieren kann.

Scheinbar moderne Toleranz führt bei SPD und Grünen am Ende nur noch zu geistiger Verwirrung und Aufgabe demokratischer Errungenschaften.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 14 Nov 2014 18:03 
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Fazer hat geschrieben:
SPD und Grüne wollen in Berlin separate Schwimmzeiten in einem Schwimmbad für Transsexuelle:

Zitat:
Schwimmen ohne Diskriminierung

SPD und Grüne wollen in Schwimmbädern geschützte Räume für Transsexuelle

Misstrauische Blicke, abfällige Bemerkungen – für viele inter- und transsexuelle Menschen ist das alltägliche Erfahrung. In die öffentlichen Schwimmbäder wagen sich manche Betroffene gar nicht erst, da ihr Anderssein dort für jeden anderen Gast sofort offenkundig ist, sie möglichen Anfeindungen direkt ausgeliefert sind. Deshalb meinen die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof- Schöneberg: Inter- und Transsexuelle brauchen in den Einrichtungen der Bäderbetriebe ihre geschützten Räume.

http://www.spd-fraktion-tempelhof-schoeneberg.de/

Veröffentlicht am 12.11.2014


Völlig irre. So befinden wir uns wieder auf dem Weg in die rassische, politische, religiöse Segregation. Denn es wird immer Argumente geben, mit denen man eine angebliche Diskriminierung oder Verletzung von Gefühlen durch andere Rassen/Religionen/Menschen unterstellen und argumentieren kann.

Scheinbar moderne Toleranz führt bei SPD und Grünen am Ende nur noch zu geistiger Verwirrung und Aufgabe demokratischer Errungenschaften.
wahrscheinlich wäre es billiger, dür eine stadt wie berlin ein eigenes kleines schwimmbad für inter- und transsexuelle zu bauen, als jedes bad jetzt umzubauen.
soviele wird es nicht geben, die dann auch noch regelmässig schwimmen gehen wollen :mrgreen:

ansonsten: schwachsinn!

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 15 Nov 2014 12:27 
Feministinnen in den USA haben versucht das Wort "bossy" verbieten zu lassen. Und finden es jetzt gar nicht mehr lustig, wenn andere das Wort "feminism" ebenso zur Abstimmung zu stellen. So ein Pech auch noch, dass diese Abstimmung ziemlich eindeutig ausging .... :lol:

Arne Hoffmann hat geschrieben:
Feministinnen in Rage über "Time"-Umfrage: Soll das Wort "Feministin" verboten werden?

Also ICH finde das SEHR komisch.

Anfang dieses Jahres fand die feministische Kampagne "ban bossy" statt. Sie forderte, das Wort "bossy" (zu deutsch: "herrisch", "rechthaberisch") wegen seines angeblich negativen Einflusses auf junge Frauen zu verbieten. Es gab eine massive mediale Berichterstattung und Unterstützung von mehreren Promis.

Gestern veröffentlichte das führende politische Magazin "Time" eine Online-Umfrage, welche Wörter den Nervfaktor derart deutlich überschritten haben, dass man sie ab 2015 lieber nicht mehr verwenden sollte.

Zur Wahl stand unter anderem das Wort "feminist" (zu deutsch: "Feministin", "Feminist", "feministisch" ... was ihr vermutlich schon geahnt habt.) Die Begründung:

You have nothing against feminism itself, but when did it become a thing that every celebrity had to state their position on whether this word applies to them, like some politician declaring a party? Let’s stick to the issues and quit throwing this label around like ticker tape at a Susan B. Anthony parade.

Und jetzt ratet mal, welches Wort in dieser Umfrage meilenweit vorne liegt?

Yup. "Feminist" führt mit 49 Prozent aller Stimmen. Das Wort auf Platz 2 konnte immerhin 12 Prozent aller Stimmen für bzw. gegen sich gewinnen. Und "bossy" liegt mit 2 Prozent eher nicht so gut im Rennen.

Und wie nicht anders zu erwarten: Feministinnen flippen aus.

Einige wurden sogar ein bisschen "bossy".

Wie eigentlich immer, wenn sie mal wieder feststellen, dass zwischen ihrer Huldigung in den Medien und den Ansichten der Bevölkerung eine gewaltige Kluft besteht.

Obwohl die feministische Empörung von US-amerikansichen Leitmedien mit getragen wurde (drei Artikel allein in der "Washington Post"!), baute sich der Vorsprung des Wortes "feminist" im Verlauf des gestrigen Tages nur noch weiter aus.

Auch ich habe mich gerne an dieser Umfrage beteiligt. Wenn ich auch nicht verrate, für welches Wort ich gestimmt habe – schließlich gilt bei uns das Prinzip der geheimen Wahl.

http://genderama.blogspot.de/

Beitrag von 7:57 h.



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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 15 Nov 2014 16:59 
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Fazer hat geschrieben:
Feministinnen in den USA haben versucht das Wort "bossy" verbieten zu lassen. Und finden es jetzt gar nicht mehr lustig, wenn andere das Wort "feminism" ebenso zur Abstimmung zu stellen. So ein Pech auch noch, dass diese Abstimmung ziemlich eindeutig ausging .... :lol:

Arne Hoffmann hat geschrieben:
Feministinnen in Rage über "Time"-Umfrage: Soll das Wort "Feministin" verboten werden?

Also ICH finde das SEHR komisch.
[....]

mich wundert das kein bisschen, viele feministinnen gehen dem rest der gesellschaft ziemlich auf den zeiger - und darunter sind auch viele frauen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 03:53 
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Demnaechst wird auch die Venus von Milo verboten und die "Maja"...

Mit dieser Art Feminismus machen sich diese Damen nur laecherlich

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 12:44 
teddy hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Feministinnen in den USA haben versucht das Wort "bossy" verbieten zu lassen. Und finden es jetzt gar nicht mehr lustig, wenn andere das Wort "feminism" ebenso zur Abstimmung zu stellen. So ein Pech auch noch, dass diese Abstimmung ziemlich eindeutig ausging .... :lol:

Arne Hoffmann hat geschrieben:
Feministinnen in Rage über "Time"-Umfrage: Soll das Wort "Feministin" verboten werden?

Also ICH finde das SEHR komisch.
[....]

mich wundert das kein bisschen, viele feministinnen gehen dem rest der gesellschaft ziemlich auf den zeiger - und darunter sind auch viele frauen!

Kein Wunder also, dass sich Gegenbewegungen entwickeln:
Zitat:
Salafisten wollen Frauen das Tragen von Brüsten verbieten (:...)
Dabei berufen sich die Fundamentalisten auf den Koran, der es nicht ausdrücklich verbiete, das Tragen von Brüsten zu verbieten. Florian "Ibrahim al-Almani" Hartwaldt (29), einer der spirituellen Leiter der Gruppe, erklärt: "Jede gläubige Muslima sollte sich in dieser Sache ein Beispiel an den von Natur aus gottesfürchtigeren Männern nehmen."

http://www.der-postillon.com/2014/11/sa ... n-von.html

:lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 13:57 
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Man sollte den guten Mann mal fragen, wovon er sich in seinem ersten Lebensjahr ernährt hat. Na ja, könnte auch Alete gewesen sein, vielleicht ist er deshalb so drauf.......

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 14:38 
zenzi2 hat geschrieben:
Man sollte den guten Mann mal fragen, wovon er sich in seinem ersten Lebensjahr ernährt hat. Na ja, könnte auch Alete gewesen sein, vielleicht ist er deshalb so drauf.......

Zenzi


:muhaha:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 17:02 
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zenzi2 hat geschrieben:
Man sollte den guten Mann mal fragen, wovon er sich in seinem ersten Lebensjahr ernährt hat. Na ja, könnte auch Alete gewesen sein, vielleicht ist er deshalb so drauf.......

Zenzi
man sollte vor antwort-post vielleicht mal auf die quelle achten :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 18:43 
teddy hat geschrieben:
zenzi2 hat geschrieben:
Man sollte den guten Mann mal fragen, wovon er sich in seinem ersten Lebensjahr ernährt hat. Na ja, könnte auch Alete gewesen sein, vielleicht ist er deshalb so drauf.......

Zenzi
man sollte vor antwort-post vielleicht mal auf die quelle achten :lol:

Entschuldigung, aber zu der Thematik kann man sich doch nur noch mit Spott und bitterster Ironie äußern. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 19:16 
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Was ist Feminismus?
http://kamelopedia.net/wiki/Feminismus
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 22:22 
Quijota hat geschrieben:

Besonders beachtenswert aus dem link:
Zitat:
Verbot des Ausübens männlicher Logik (hier ein Beispiel)

:lachen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 16 Nov 2014 22:24 
teddy hat geschrieben:
zenzi2 hat geschrieben:
Man sollte den guten Mann mal fragen, wovon er sich in seinem ersten Lebensjahr ernährt hat. Na ja, könnte auch Alete gewesen sein, vielleicht ist er deshalb so drauf.......

Zenzi
man sollte vor antwort-post vielleicht mal auf die quelle achten :lol:


Das ist ja nicht jedem gegeben, wie wir schon im Ukraine Thread gesehen haben .... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Nov 2014 12:24 
Lisa Ludwig setzt sich bei Vice mit dem verbissenen Feminismus von Alice Schwarzer und Emma auseinander:

Zitat:
Wenn ich so darüber nachdenke, ist es eigentlich ziemlich schade, wie sehr das Klischee der männerhassenden, stetig echauffierten Emanze mein Bild von Feminismus nach wie vor prägt. Ich bin Mitte 20, koche schlechter als die meisten Männer, die ich kenne, und sehe mich im Allgemeinen in den seltensten Fällen in der Position einer rollenspezifisch festgelegten, vom männlichen Patriarchat unterdrückten Frau. Aber da kann ich eben auch nur für mich sprechen. Dass Emanzipation vor allem für die Gleichberechtigung der Geschlechter eintritt und kein Kampffeld für die finale Schlacht zwischen Gut (Frauen, natürlich) und Böse (Männer) bereiten soll, geht für mich bei hysterischen Social-Media-Kampagnen wie #aufschrei oder der aggressiv inszenierten Sexualität einer Lady Bitch Ray etwas unter. Und das wiederum ist eine Meinung, die definitiv nicht nur ich teile.

Ganz vorne an der Front der Super-Emanzen steht seit geraumer Zeit vor allem eine: Alice Schwarzer. Neben ihrer regen Beteiligung an Podiumsdiskussionen in und außerhalb von Talkshow-Studios ist es vor allem die Emma, über die sie ihr feministisches Dogma verbreitet.

...

Da stolpert eine Autorin in ihrer Kolumne „Kerstins Welt" miesepetrig durch ein Musikgeschäft und scheint nur darauf zu warten, auf irgendeine Art und Weise sexistisch angegangen zu werden („Seit jeher betrete ich Musikgeschäfte wie eine Geisterbahn. Immer mit einem vorbereiteten Satz auf den Lippen und in meiner kompletten Ledermontur [...] um Stärke zu demonstrieren. Denn als Frau fällt man dort auf.") Da regt sich eine ihrer Kolleginnen über das Mutter-Shaming im Prenzlauer Berg auf und merkt allen Ernstes an: „In einer nicht frauenfeindlichen Welt wären Männer und ihre Autos die Nervensägen." Was soll das überhaupt bedeuten? Wenn die Emma über Seiten hinweg nichts anderes tut, als sich über vermeintlich sexistische Rollenklischees zu echauffieren, wieso ist es dann gerade eine Redakteurin, die sich im seit Jahrzehnten überholten Bild des technikaffinen Mannes und der im krassen Gegensatz dazu stehenden, Kinder durch die Gegend schiebenden Mutti suhlt? Soll die geneigte Leserin durch solche Aussagen instrumentalisiert oder verarscht werden?

Im Allgemeinen stellt sich mir nach eingehender Lektüre die Frage, wer genau durch die Emma eigentlich angesprochen werden soll. Semi-reflektierte Mittvierzigerinnen, die in den Leserbriefen stolz erzählen, dass sie bei der Trauung auch einen Anzug getragen haben, damit sie und ihr Mann sich auf „Augenhöhe" befinden? Oder doch die Sparte der permanent Unverstandenen, die ein Zeitungsäquivalent zum Kaffeeplausch mit Freundinnen brauchen, bei dem man sich in schwesterlichem Ton über die aktuellen Geschehnisse in der Welt austauscht? Und ab und an legt man die Kuchengabel dann beiseite, um sich die Tränen aus den Augenwinkeln zu wischen—weil man so ergriffen davon ist, eine Frau zu sein.

Vielleicht komme ich aus einer Generation, die die Emanzipation nicht mehr als knallharten Klassenkampf, sondern als selbstverständlich zu erreichendes Ziel sieht—ganz ohne Verteufelung des anderen Geschlechts. Wenn ich aber das hart abgesteckte Weltbild der Emma teilen muss, um Teil der Frauenbewegung zu sein, dann will ich gar nicht dazugehören. Sorry, ​Alice.

http://www.vice.com/de/read/ich-habe-mi ... icetwitter



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