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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 16:28 
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Quijota hat geschrieben:
Regelmässig?
https://de.wikipedia.org/wiki/Rot-grüne_Koalition#Bundesebene


Klar. Bei Bundestagswahlen gab es schon ganz oft Parteien, die die absolute Mehrheit erobert haben und deswegen auf keinen Koalitionspartner (verächtlich bezeichnet: "Mehrheitsbeschaffer") angewiesen waren. Die Menschen lieben es, wenn eine Partei alleine die Politik bestimmen kann. Nicht.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 16:30 
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Ist eigentlich Alles wurscht. Heutzutage gibt es ohnehin Einheitsbrei - egal, wer am Ruder ist - jedenfalls kommt es mir so vor

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 17:09 
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Quijota hat geschrieben:
Ist eigentlich Alles wurscht. Heutzutage gibt es ohnehin Einheitsbrei - egal, wer am Ruder ist - jedenfalls kommt es mir so vor


Na, wenn alles wurscht ist, warum diskutieren wir denn hier dann überhaupt über irgendwelche Themen?

Mir ist es übrigens nicht wurscht, was die Grünen mit ihrem Gender Mainstreaming verbreiten. Und nein, ich sehe nicht, dass das von allen Parteien und von der EU als Ziel übernommen worden sei. Das ist eine blanke Behauptung von dir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 17:28 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ist eigentlich Alles wurscht. Heutzutage gibt es ohnehin Einheitsbrei - egal, wer am Ruder ist - jedenfalls kommt es mir so vor


Na, wenn alles wurscht ist, warum diskutieren wir denn hier dann überhaupt über irgendwelche Themen?

Mir ist es übrigens nicht wurscht, was die Grünen mit ihrem Gender Mainstreaming verbreiten. Und nein, ich sehe nicht, dass das von allen Parteien und von der EU als Ziel übernommen worden sei. Das ist eine blanke Behauptung von dir.

Nö, ist es nicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
http://ec.europa.eu/justice/gender-equa ... dex_de.htm
http://www.genderkompetenz.info/genderk ... ik/EU.html

...um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wesentlich mehr Infos dazu gibts im www

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 17:40 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
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Quijota hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ist eigentlich Alles wurscht. Heutzutage gibt es ohnehin Einheitsbrei - egal, wer am Ruder ist - jedenfalls kommt es mir so vor


Na, wenn alles wurscht ist, warum diskutieren wir denn hier dann überhaupt über irgendwelche Themen?

Mir ist es übrigens nicht wurscht, was die Grünen mit ihrem Gender Mainstreaming verbreiten. Und nein, ich sehe nicht, dass das von allen Parteien und von der EU als Ziel übernommen worden sei. Das ist eine blanke Behauptung von dir.

Nö, ist es nicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
http://ec.europa.eu/justice/gender-equa ... dex_de.htm
http://www.genderkompetenz.info/genderk ... ik/EU.html

...um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wesentlich mehr Infos dazu gibts im www


Gleichstellungspolitik ist etwas anderes als Gender Mainstreaming.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 17:55 
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Zitat:
...Den Namen des erwähnten Verfahrens kennt kaum eine Frau in Deutschland, obwohl es angeblich ihren ureigensten Interessen dient: „Gender Mainstreaming“. Es ist schwer, diesen Begriff ins Deutsche zu übersetzen. Man findet in den zahlreichen Publikationen darüber keinen Versuch einer solchen Übersetzung, auch nicht auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums. Es unterhält seit Oktober 2003 unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Berliner Humboldt-Universität ein sogenanntes „GenderKompetenzZentrum“. Auch dieses bietet keine Übersetzung für „Gender Mainstreaming“. Die Unverständlichkeit ist also gewollt. „Politische Geschlechtsumwandlung“ wäre die treffendste Übersetzung. Aber das ist keine mehrheitsfähige Forderung....

Aus:
http://www.faz.net/aktuell/politik/gend ... 27841.html

Wie ist deine Definition?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 18:19 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
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Quijota hat geschrieben:
Zitat:
...Den Namen des erwähnten Verfahrens kennt kaum eine Frau in Deutschland, obwohl es angeblich ihren ureigensten Interessen dient: „Gender Mainstreaming“. Es ist schwer, diesen Begriff ins Deutsche zu übersetzen. Man findet in den zahlreichen Publikationen darüber keinen Versuch einer solchen Übersetzung, auch nicht auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums. Es unterhält seit Oktober 2003 unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Berliner Humboldt-Universität ein sogenanntes „GenderKompetenzZentrum“. Auch dieses bietet keine Übersetzung für „Gender Mainstreaming“. Die Unverständlichkeit ist also gewollt. „Politische Geschlechtsumwandlung“ wäre die treffendste Übersetzung. Aber das ist keine mehrheitsfähige Forderung....

Aus:
http://www.faz.net/aktuell/politik/gend ... 27841.html

Wie ist deine Definition?


Danke für den Link, ein sehr guter Beitrag, den ich mir später noch mal im Detail zu Gemüte führen werde.

Der FAZ Beitrag bietet auf deine Frage genug Ansatzpunkte, sagt aber selber, dass man das schwer "übersetzen" kann. Der Begriff steht insoweit für sich. Aber was er beinhaltet ist eben etwas anderes als schlichte Gleichstellungspolitik:

Zitat:
Daraus entwickelte sich die Vorstellung eines vom biologischen Geschlecht (im Englischen: sex) abgelösten emotionalen oder metaphysischen Geschlechts (gender). Diese Grundidee wurde von der Homosexuellenbewegung übernommen. Gender wurde zur Sammelbezeichnung für das „soziale Geschlecht“ weiterentwickelt, das den Menschen ihre „Zwangsheterosexualität“ zuweise. Geschlecht ist demnach sowohl eine ideologische Hypothese als auch eine gesellschaftspolitische Konstruktion.

...

Forscht man ein wenig weiter, wird man damit vertraut gemacht, daß der Begriff „Gender“ sowohl „gesellschaftlich als auch sozial und kulturell geprägte Geschlechtsrollen“ bezeichne, die als „veränderbar“ charakterisiert werden.

Daß sie verändert werden sollen, schwingt mit, wird aber zunächst nicht gesagt. Der Sinn bleibt dunkel, denn die Reihung der Adjektive ist abstrus: „gesellschaftlich“ und „sozial“ bedeutet dasselbe, während „kulturell“ und „sozial“ nicht gegeneinander abgegrenzt werden kann. In einschlägigen Gender-Texten wird hier das Adjektiv „traditionell“ benutzt: gemeint sind also offenbar herkömmliche oder überkommene Vorstellungen vom Geschlecht.


...

Und damit endlich ist man beim theoretischen Kern des „Gender“-Begriffs. Er meint nämlich keineswegs die Existenz sozialer Geschlechterrollen und deren Merkmale: also eine Banalität, an die feministische Klassikerinnen wie Betty Friedan noch anknüpften. Vielmehr behauptet „Gender“ in letzter Konsequenz, daß es biologisches Geschlecht nicht gebe. Die Einteilung der Neugeborenen in Jungen und Mädchen sei Willkür,



Genau hier liegt der Knackpunkt: die Behauptung, ein biologisches Geschlecht gäbe es nicht, alles sei nur ein soziales Konstrukt ist geradezu absurd. Die Folgen dieses Ansatzes sieht man dann in seinen verschiedensten Ausprägungen, wie hier im Thread auch schon diskutiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 22:38 
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Zur Ergänzung ein interessanter Blogbeitrag:

Zitat:
Heute ist es zum ersten Mal passiert: Ich bin aus einer feministischen Veranstaltung rausgeflogen.

Vor einigen Tagen machte mich ein Journalist auf diese Veranstaltung bei den Grünen aufmerksam: Die Tagung des Frauenrates der Grünen an diesem Wochenende. Das wär doch was für mich.

...

Stattdessen kam eine Delegation von vier Frauen auf mich zugerollt, baute sich vor mir auf, und verkündete mir, dass das eine Veranstaltung nur für Frauen wäre und ich deshalb den Saal sofort zu verlassen hätte.

Davon sei mir nichts bekannt, wandte ich ein. Das stand da nicht, dass das nur für Frauen sei. Das sei unwahr, in der Einladung habe ausdrücklich gestanden, dass nur Frauen eingeladen seien.

...

Das sei presserechtlich nicht zulässig, bei öffentlichen Veranstaltungen dürfe die Presse anwesend sein. Diese Veranstaltung sei ja nicht „öffentlich”, sondern „frauenöffentlich” meinte die Wortführerin. Außerdem mache man dann jetzt eben eine „geschlossene” Veranstaltung daraus.

...

Dann bin ich jetzt eben eine Frau, erklärte ich (wenn sie einfach ihre Veranstaltung von öffentlich auf geschlossen umdeklarieren, müsste ich mich selbst ja auch umdeklarieren können). Nein, das lehnten sie sofort ab, das sei lächerlich, ich sei ein Mann.

Woran sie denn das festmachen und worin sie den Unterschied zwischen Mann und Frau sehen würden, fragte ich zurück. (Natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn der rot-grüne Genderquatsch behauptet ja die ganze Zeit, es gäbe keine zwei Geschlechter und schon gar keine festen oder greifbaren Unterschiede zwischen Mann und Frau. Jetzt so ganz plötzlich soll die Welt aber hart in Mann und Frau eingeteilt und diese am Aussehen eindeutig unterschieden werden, wenn man’s feministisch gerade braucht. Einfach immer das behaupten, was einem in der Situation gerade vorteilhaft erscheint.)

Das wollten sie nicht erklären. Sie sind Frauen, ich bin ein Mann, aber warum das so ist und woran sie das erkennen, wollten sie nicht sagen. Das wird als offensichtlich und naturgegeben hingestellt. (Von wegen Gender Studies…)

...

"Und was ist mit dem da?” fragte ich und zeigte auf den anderen Mann. Da war nämlich noch ein zweiter Mann, der völlig unbehelligt in der ersten Reihe saß.

Ja, hieß es, das sei was anderes. Der wäre von den Grünen und der protokolliere nur.

(Wir merken uns: Wer bei den Grünen eintritt gilt also nicht mehr als Mann, sondern als eine Art Eunuche, der den Harem betreten darf.)

...

Dass man da nur Frauen reinließe, war offenkundig nur eine willkürliche Schutzbehauptung, denn den von den Grünen hat man ja sitzen lassen. Und auch das mit der „frauenöffentlichen” oder dann „geschlossenen” Veranstaltung war gelogen. Denn es gab dazu eine offizielle Einladungsmail des Pressedienstes der Grünen vom 14.10. an Pressevertreter, in der es eindeutig heißt, dass auch Herren eingeladen sind und dass die Veranstaltung öffentlich ist, es wurde sogar ausdrücklich um Veröffentlichung gebeten:

...

Das heißt, die Behauptungen, dass es nur für Frauen und nicht »öffentlich« sei, waren frei erstunken und erlogen.

...

Aber selbst wenn man es nicht ganz so heiß kocht, muss man die Grünen durchaus als pressefreiheitsverletzend und als verfassungsbrechend ansehen.

http://www.danisch.de/blog/2015/10/17/p ... sgeflogen/



Lustig ist dann auch ein dort gebrachtes Zitat aus einem Buch, das sich gegen "ANti-Gender" richtet:

Zitat:
Nun mag eine solche Gleichsetzung auf den ersten Blick durchaus logisch erscheinen, insofern eine naturalistische und szientistische Vorstellung von Wissenschaft ein post-essentialistisches Paradigma geradezu zwingend als nicht-wissenschaftlich verkennen muss.7 Für sich genommen ist dies zudem weder ein neuer Vorwurf noch einer, auf den zwingend zu reagieren wäre. Was ihn indes aktuell wissenschaftlich und auch gesellschaftlich relevant macht,
ist der Umstand, dass und wie sich diese spezifische Diskreditierungsfigur der Anti-Wissenschaftlichkeit gegenwärtig europaweit mit (rechts-)populistisch-fundamentalistischen Rhetoriken und Dynamiken verbindet.8 Denn wirkmächtig – und das ist das eigentlich problematische daran – wird der Vorwurf der Anti-Wissenschaftlichkeit erst als Element eines Dispositivs, das im Kern und vorbehaltlich weiterer Klärungen anti-etatistischer beziehungsweise populistischer Natur ist.9 Dieser wiederbelebte, sich anti-staatlich gerierende Populismus wartet in Bezug auf die Gender Studies einesteils auf mit der nicht nur rhetorischen Mobilisierung gegen eine vorgeblich »von oben« – wahlweise die Brüsseler EU-Bürokratie, der Staat oder eben schlicht die Gender-Professor_innen – gesteuerte Indoktrination und anderenteils mit der Forderung, Wissenschaft – die Gender Studies – habe »gesellschaftlich nützlich« und, darin impliziert, für alle Steuerzahlenden inhaltlich wie methodisch unmittelbar nachvollziehbar zu sein. Schließlich, so das populistische Argument, werden die Gender Studies aus »unser aller Steuergelder« finanziert.10 Knackig etwa im Focus zu lesen: »Das Gender-Dings ist keine Forschung, sondern eine quasi-religiöse Dogmatik, die unnötig Steuergelder verschlingt.« (Kissler 2014)11 So die Gender Studies ihre unmittelbare Nützlichkeit nicht nachweisen könnten, beziehungsweise solange sie nicht anerkennen würden, dass zumindest die Welt der Geschlechter ist wie sie ist, also unabhängig von ihrer Beobachtung schlicht existiert, entbehren sie, gemäß dieser Logik, jeglicher Existenzberechtigung.


Oh Mann, die haben echt einen Hau ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 20 Okt 2015 07:09 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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Richtig, und sie tun damit den Frauen auch keinen Gefallen. Gleichberechtigung finde ich notwendig und ok, Gleichstellung: genauer hinsehen, Gender: noch sehr viel genauer hinsehen, denn da kommt ja auch die ganze Problematik der Homos, Transen usw. zum Tragen.

Was die wie o.g. vorfiel geht gar nicht

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 Betreff des Beitrags: Re: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 20 Okt 2015 11:28 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
Beiträge: 596
Nonsequitur hat geschrieben:

Genau hier liegt der Knackpunkt: die Behauptung, ein biologisches Geschlecht gäbe es nicht, alles sei nur ein soziales Konstrukt ist geradezu absurd. Die Folgen dieses Ansatzes sieht man dann in seinen verschiedensten Ausprägungen, wie hier im Thread auch schon diskutiert.


Das ist richtig. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der Begriff des "Gender" (als Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht) durchaus vernüftig ist, da kulturelle Einflüsse definitiv Geschlechterbilder und Rollenbilder beeinflussen. Der Versuch der Negierung eines biologischen Geschlechts ist allerdings in der Tat abzulehnen.

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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