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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 13 Okt 2015 13:59 
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Nonsequitur hat geschrieben:
China ist trotz aller Fortschritte teilweise immer noch ein Entwicklungsland. Man hat das selbst gesetzte Ziel, jährlich ein Wirtschaftswachtsum von 7% zu erreichen, um Millionen von Menschen den Aufstieg in die Mittelschicht zu ermöglichen. Das hat jetzt auch schon 30 Jahre funktioniert. Die Frage ist, ob China jetzt nicht doch langsam an die Grenze kommt. Die Rückgänge bei Importen und Exporten sind insoweit teilweise schon extrem. Die BIP Zahlen kann man bei Bedarf etwas schönen, Zahlen zu Ex- und Importen aber nicht ohne weiteres. Insoweit stellt sich die Frage, ob China vor enier "harten Landung" steht, oder eher vor einer weichen Landung.
nun jeder Ökonom hat die Stirn gerunzelt bezüglich des rasanten Wirtschaftswachstums in China.
...
Natürlich haben die Chinesen einiges aufzuholen, aber auch schon 7% Wachstum jährlich sind auf Dauer nicht gesund.
Wie Deutschland haben die Chinesen zu stark auf Export gesetzt und das Land vernachlässigt.
Und jetzt besinnen sie sich, zugunsten der eigenen VBevölkerung
....um Millionen von Menschen den Aufstieg in die Mittelschicht zu ermöglichen.
Mit der Mittelschicht, die sicher auch gewachsen ist, sind die Armen noch ärmer geworden, da sich wie in vielen Ländern die Kohle bei Wenigen kumuliert.
Beim Gini-Index (Vermögensverteilung) steht China auf Platz 27 von 136.
Zum Vergleich: USA ist bei 42 und Deutschland bei 124

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 17 Okt 2015 20:51 
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eschek hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
China ist trotz aller Fortschritte teilweise immer noch ein Entwicklungsland. Man hat das selbst gesetzte Ziel, jährlich ein Wirtschaftswachtsum von 7% zu erreichen, um Millionen von Menschen den Aufstieg in die Mittelschicht zu ermöglichen. Das hat jetzt auch schon 30 Jahre funktioniert. Die Frage ist, ob China jetzt nicht doch langsam an die Grenze kommt. Die Rückgänge bei Importen und Exporten sind insoweit teilweise schon extrem. Die BIP Zahlen kann man bei Bedarf etwas schönen, Zahlen zu Ex- und Importen aber nicht ohne weiteres. Insoweit stellt sich die Frage, ob China vor enier "harten Landung" steht, oder eher vor einer weichen Landung.
nun jeder Ökonom hat die Stirn gerunzelt bezüglich des rasanten Wirtschaftswachstums in China.
...
Natürlich haben die Chinesen einiges aufzuholen, aber auch schon 7% Wachstum jährlich sind auf Dauer nicht gesund.
Wie Deutschland haben die Chinesen zu stark auf Export gesetzt und das Land vernachlässigt.
Und jetzt besinnen sie sich, zugunsten der eigenen VBevölkerung
....um Millionen von Menschen den Aufstieg in die Mittelschicht zu ermöglichen.
Mit der Mittelschicht, die sicher auch gewachsen ist, sind die Armen noch ärmer geworden, da sich wie in vielen Ländern die Kohle bei Wenigen kumuliert.
Beim Gini-Index (Vermögensverteilung) steht China auf Platz 27 von 136.
Zum Vergleich: USA ist bei 42 und Deutschland bei 124


Ich hoffe, du suchst dir ansonsten bessere Fakten zusammen, bevor du etwas schreibst?
So ist bei der Einkommensverteilung Deutschland bei den Ländern mit der geringsten Ungleichheit (Range 25-30).
https://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient
Bei der Vermögensverteilung liegt China offenbar auf Platz 2, Deutschland auf 12 und die USA auf 28, von 30 Ländern insgesamt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... verteilung

Dass bei Wachsen der Mittelschicht die Ärmeren ÄRMER würden ist ein Ammenmärchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 19 Okt 2015 10:04 
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Ein interessanter Bericht im Spiegel zu China, Wirtschaftswachstum und der Planerfüllung:

Zitat:
Chinas Wirtschaftswachstum: Die magische Sieben

Chinas Wirtschaft kriselt. Setzt sich dieser Trend fort? Am Montag verkündet Peking die Wachtumsrate des letzten Quartals: Es ist die wichtigste Zahl dieses Jahres.

Als ein sehr erfahrener europäischer Diplomat in Peking kürzlich seinen Abschied nahm, beklagte er, wie wenig er von China verstehe, selbst nach so vielen Jahren: "Das Land ist so komplex geworden, dass Sie inzwischen für fast jede Behauptung über China einen Beweis finden."
Und da China auch noch so groß sei, fügte er hinzu, seien die Beweise meistens erdrückend. "Nur dass sie sich oft völlig widersprechen."
Es ist nicht die Aufgabe von Staaten und Völkern, für andere durchschaubar und verständlich zu sein, doch das Rätsel, das die chinesische Wirtschaft der Welt derzeit aufgibt, ist eine wirklich harte Nuss. Versinkt Chinas Volkswirtschaft gerade im Morast und reißt noch ein paar andere mit - oder setzt sie nach Jahrzehnten eines irren Höhenflugs zu einer sanften Landung an?

Am Montag wird die Regierung in Peking eine Zahl bekanntgeben, auf die Politiker und Unternehmer weltweit so gespannt warten wie seit langem nicht: die offizielle Wachstumsrate des vergangenen Quartals - der drei wirtschaftlich turbulentesten Monate seit Beginn der chinesischen Öffnungspolitik.

Das Wachstum von Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ein zentraler Indikator der Weltwirtschaft. Je größer Chinas Wirtschaft wurde, desto wichtiger wurde auch diese Zahl, und über die Jahre gewann sie eine fast mythische Bedeutung: China, so der Konsens vieler Ökonomen, dürfe seine hohe Wachstumsrate nicht unterschreiten, sonst könne das Land seine Menschen nicht beschäftigen. Allein sieben Millionen Chinesen schließen jedes Jahr ihr Studium ab und drängen auf den Arbeitsmarkt. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die Mehrzahl von ihnen eines Tages auf der Straße stünde.

Lange galten acht Prozent Wirtschaftswachstum als die Marke, die China vom Chaos trennen. Dann begann Peking, seine Export- und Investitionswirtschaft auf ein Konsum- und Dienstleistungsmodell umzustellen und kündigte an, dafür ein niedrigeres Wachstum zu akzeptieren. Allmählich setzte sich die Sieben als neuer Richtwert durch. Chinas Regierung zementierte die Zahl, indem sie sie, mit wechselnden Ziffern hinter dem Komma, jeweils im März als Ziel ausgab - das sie dann bis Dezember auch prompt erfüllte.

Am Montag wird China die magische Sieben wohl unterschreiten, zum ersten Mal seit der Weltfinanzkrise 2009. Davon gehen fast alle Institute aus, die in den vergangenen Tagen dazu befragt wurden. Einer der Gründe liegt auf der Hand: Viele Sektoren der chinesischen Wirtschaft haben nach dem Börsencrash im Sommer starke Einbußen erlitten.

Ein anderer Grund ist weniger bekannt: Peking stellt ausgerechnet am Montag seine Statistik um und zählt die Quartale von nun an getrennt - statt wie bisher kumulativ vom Jahresbeginn an. Die neue Methode sei genauer und erfasse kurzfristige Wirtschaftsschwankungen besser, sagt der stellvertretende Statistik-Chef. Für die letzten drei Monate bedeutet das nichts Gutes: Umfragen der Nachrichtenagentur Bloomberg und dem "Wall Street Journal" zufolge dürfte die Zahl am Montag bei 6,7 oder 6,8 liegen.

Das allerdings wirft drei Fragen auf:
Stimmt diese Zahl? Manche Ökonomen halten Chinas Wachstumswerte seit Jahren für übertrieben. Zu viele ehrgeizige Provinzpolitiker dokterten an den Zahlen herum, um ihre Karrierechancen zu verbessern, außerdem "harmonisiere" das Statistikamt die Wachstumsmarke je nach politischer Vorgabe. Das Problem mit dieser Annahme: Wenn die Wachstumszahl manipuliert ist - wer garantiert dann, dass die negativen Werte der vergangenen Wochen stimmen, etwa die der Industriegewinne (minus 8,8 Prozent) oder die letzte Zahl zum Import (minus 17,7 Prozent)? Zumindest die Tendenz wird stimmen.

Was bedeutet die Zahl? Dass das Wachstum um etliche Stellen hinter dem Komma sinkt, ist für sich genommen keine Katastrophe. Im internationalen Vergleich wächst China immer noch schnell und, da die Wirtschaftsleistung heute höher ist, um einen größeren Wert als etwa im Rekordjahr 2007. Damals betrug das Wachstum mehr als 14 Prozent, das Bruttoinlandsprodukt aber nur ein Drittel des heutigen. Hier ist das Problem ein psychologisches: Im März hatte Peking für das Jahr 2015 einen Zielwert von "etwa sieben Prozent" genannt - in der auf Plansoll-Erfüllung fixierten Welt der Kommunistischen Partei macht es keinen guten Eindruck, eine konkret genannte Zahl zu unterschreiten.

Wie wird die Zahl verstanden? China-Optimisten verweisen darauf, dass neben den vielen negativen Zahlen dieses Jahres auch eine Reihe überraschend positiver zu vermelden sind. So sei etwa der Binnenkonsum in den vergangenen zwölf Monaten um fast elf Prozent gestiegen, die Chinesen gehen öfter ins Restaurant (plus elf Prozent) und ins Kino (plus 17 Prozent). Selbst die zuletzt eingebrochenen Neuwagen-Verkäufe nahmen im September wieder um 2,1 Prozent zu.
Der seit Monaten negative Einkaufsmanager-Index der verarbeitenden Industrie, erinnert der China-Experte Anatole Kaletzky, werde im Übrigen oft falsch verstanden: Der seit März unterschrittene Wert von 50 markiere nicht, wie vielfach angenommen, die Grenze zwischen Wachstum und Rezession, sondern die zwischen zu- und abnehmendem Wachstum. Ein wichtiger Hinweis - aber reicht er aus, um den seit dem Sommer um sich greifenden China-Blues zu vertreiben?

Ein Problem wird die mit Spannung erwartete Zahl vom Montag gewiss nicht lösen - das des heimgekehrten europäischen Diplomaten. China ist groß und bleibt schwer zu durchschauen, vor allem seine Wirtschaft. Wer etwas anderes behauptet, hat noch nicht tief genug in den Zahlen gegraben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58127.html


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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 29 Okt 2015 20:53 
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Seit dem letzten Vorfall, als die USA im Südchinesischen Meer mit dem US-Zerstörer USS Lassen aufkreuzte, hat China beim nächsten Mal mit ernsten Konsequenzen gedroht. Anscheinend hat China auf den Inseln unbestreitbare Hoheitsrechte.

http://de.sputniknews.com/karikatur/201 ... 58470.html


Zuletzt geändert von Operadei am 29 Okt 2015 21:16, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 29 Okt 2015 21:16 
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Operadei hat geschrieben:
Seit dem letzten Vorfall, als die USA im Südchinesischen Meer mit dem US-Zerstörer USS Lassen auftauchte, hat China beim nächsten Mal mit ernsten Konsequenzen gedroht. Anscheinend hat China auf den Inseln unbestreitbare Hoheitsrechte.

http://de.sputniknews.com/karikatur/201 ... 58470.html


"Unbestreitbare Hoheitsrechte". ... ja klar ... :muhaha: :lol: :pillepalle:

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 30 Okt 2015 22:15 
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Kannst du auch was Anderes, als " :muhaha: :lol: :pillepalle: "? Begründung für deine Antwort?

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 31 Okt 2015 01:33 
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Quijota hat geschrieben:
Kannst du auch was Anderes, als " :muhaha: :lol: :pillepalle: "? Begründung für deine Antwort?


Na ja, wir wissen ja weiterhin, dass die Ukraine unbestreitbare Hoheitsrechte über die Krim hat. Und Deutschland hat unbestreitbare Hoheitsrechte über Ostpreußen. Und das Elsass.

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 11:17 
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Moody hat die Bewertung für China gesenkt und Sorgen um die Kreditwürdigkeit Chinas geäussert. Die Währungsreserven der Chinesen sind in den letzten 1,5 Jahren von ca. 4000 Mrd. Dollar auf ca 3200 Mrd. Dollar, ein unglaublicher Rückgang.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/dev ... 00917.html

Dazu kommt noch die potentielle Haftung des Staates für die ganzen Staatsunternehmen. Ein gefährlicher Mix.

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 13:06 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Moody hat die Bewertung für China gesenkt und Sorgen um die Kreditwürdigkeit Chinas geäussert. Die Währungsreserven der Chinesen sind in den letzten 1,5 Jahren von ca. 4000 Mrd. Dollar auf ca 3200 Mrd. Dollar, ein unglaublicher Rückgang.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/dev ... 00917.html

Dazu kommt noch die potentielle Haftung des Staates für die ganzen Staatsunternehmen. Ein gefährlicher Mix.

Der Rückgang ist hauptsächlich wegen der Stützung der Finanzmärkte zu begründen. China hat in den letzten Monaten auch große Mengen US-Ramschpapiere abgestoßen. Keiner weiß, wie sich das letztlich auswirken wird. China verzeichnete im Februar einen Rückgang der Exporte um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Anscheinend geht der Umbau des Wirtschaftsmodells von Export auf Binnenwirtschaft nicht so glatt vonstatten, wie man sich das vorgestellt hat. Nichtsdestoweniger befindet sich die Weltwirtschaft im Sinkflug. Auch in den USA ist eine Rezession so gut wie sicher.

Das erste Projekt der „Neuen Seidenstraße“, eine Bahnlinie von Peking nach Teheran, wurde letzte Woche erfolgreich abgeschlossen. Die benötigte Fahrzeit für diese Strecke betrug 14 Tage.

Die Musik der Weltwirtschaft wird in den nächsten Jahren in den BRICS-Ländern spielen, die 85 % der Weltbevölkerung stellen und 50 % der globalen Wirtschaftsleistung erbringen.

Mit Gelddrucken werden die westlichen Zentralbanken die Probleme nicht lösen. Enttäuscht zeigt sich auch Draghila von der EZB, dass die Inflation bei der riesigen Geldflut einfach nicht anspringen will und eher das Schreckgespenst der Deflation im Raum steht. Dadurch geraten Länder und Haushalte immer mehr in den Schuldensumpf und können ihre Kredite nicht mehr bedienen, was zu einer weiteren Abwärtsspirale der Weltwirtschaft führen wird.

Nachdem in den letzten 20 Jahren viele Investoren aufgrund der hohen Wachstumsraten ihr Geld nach China geschafft haben, sehen die Anlagemöglichkeiten momentan düster aus. Bei Bankaktien ist momentan Crash angesagt (45%), die Zinsen sind im Negativbereich und die Sparkassen überlegen schon, ob sie ihre überschüssige Liquidität lieber in Bargeld horten, weil sie bei der EZB momentan 0,3 Prozent Strafzins zahlen müssen. In der Tat ein gefährlicher Mix.


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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 12 Jul 2016 15:30 
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Ja, so sind sie, die diktatorischen Regime dieser Welt: Da gibt es eine eindeutige internationale Rechtslage, siehe hier
Zitat:
China hat keine Hoheitsansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer.
China hat im Südchinesischen Meer einige Riffe besetzt. Zu Unrecht, sagt der Ständige Schiedshof in Den Haag. Er gibt damit der Klage der Philippinen statt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 02538.html

und die Rechtsbrecher (wir kennen das bereits aus Russland) meinen, ihre nur eingebildeten "Ansprüche" mittels Säbelrasseln und Kriegsgeheul durchsetzen zu können:
Zitat:
Peking führt seine maritimen Streitkräfte vor und signalisiert der Welt: Dieser Ozean ist unser, was immer ein internationales Schiedsgericht in Den Haag auch jetzt verkünden mag. http://www.sueddeutsche.de/politik/sued ... -1.3073253

Aber wenn es dann knallen sollte, weil sich die Freie Welt weder ihre Rechte auf freie und unbehinderte Nutzung internationaler Gewässer noch ihren tatsächlich vorhandenen Anspruch auf die Ausbeutung der dortigen Bodenschätze nehmen lässt, werden sicherlich - wie immer bei vielen Menschen auch in diesem Forum - die "bösen" USA und der "böse" Westen zu Schuldigen umgedeutet.

Kein Wunder, dass sich da schon vor einiger Zeit die Kriegstreiber zusammenfanden :roll: :
Zitat:
Russisch-chinesisches Seemanöver: Kanonengrollen im Mittelmeer http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 33151.html
Russland und China: Groß-Manöver im Pazifik http://www.n-tv.de/der_tag/Russland-und ... 61556.html

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 12 Jul 2016 21:08 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Ja, so sind sie, die diktatorischen Regime dieser Welt: Da gibt es eine eindeutige internationale Rechtslage, siehe hier
Zitat:
China hat keine Hoheitsansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer.
China hat im Südchinesischen Meer einige Riffe besetzt. Zu Unrecht, sagt der Ständige Schiedshof in Den Haag. Er gibt damit der Klage der Philippinen statt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 02538.html

und die Rechtsbrecher (wir kennen das bereits aus Russland) meinen, ihre nur eingebildeten "Ansprüche" mittels Säbelrasseln und Kriegsgeheul durchsetzen zu können:
Zitat:
Peking führt seine maritimen Streitkräfte vor und signalisiert der Welt: Dieser Ozean ist unser, was immer ein internationales Schiedsgericht in Den Haag auch jetzt verkünden mag. http://www.sueddeutsche.de/politik/sued ... -1.3073253

Aber wenn es dann knallen sollte, weil sich die Freie Welt weder ihre Rechte auf freie und unbehinderte Nutzung internationaler Gewässer noch ihren tatsächlich vorhandenen Anspruch auf die Ausbeutung der dortigen Bodenschätze nehmen lässt, werden sicherlich - wie immer bei vielen Menschen auch in diesem Forum - die "bösen" USA und der "böse" Westen zu Schuldigen umgedeutet.

Kein Wunder, dass sich da schon vor einiger Zeit die Kriegstreiber zusammenfanden :roll: :
Zitat:
Russisch-chinesisches Seemanöver: Kanonengrollen im Mittelmeer http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 33151.html
Russland und China: Groß-Manöver im Pazifik http://www.n-tv.de/der_tag/Russland-und ... 61556.html

Nachdem China die Rechte für freie Überflüge und Schifffahrt im Südchinesischen Meer zusichert, wollen die Amis wieder mal einen Konflikt heraufbeschwören. Die USA haben schon immer auf den Ständigen Schiedshof in Den Haag gepfiffen und würden deren Urteil niemals akzeptieren, wenn es gegen ihre Interessen geht. Gegebenenfalls würden sie den Schiedshof bombardieren.
China erklärt Den Haag für nicht zuständig und bezeichnet den Schiedsspruch als „gesetzwidrig, ungültig und grotesk“.
Zitat:
Dieser letzte Punkt ist besonders für die politische Argumentation aus den USA wichtig. Bereits seit dem Jahr 2012 diskutierten die Planungsrunden für die amerikanische Außenpolitik, wie sich die Volksrepublik eindämmen lässt. Schnell zeichnete sich die Strategie ab, dass die USA im Südchinesischen Meer die „Freiheit der Schifffahrt“ verteidigen können. Indem sich das Land auf staatsrechtlicher und politischer Ebene in die Konflikte um die dortigen Hoheitsrechte einmischt, könne Amerika in der Region neue Alliierte gewinnen.

Die Einmischung der USA in den Konflikt wird zu mehr Reiberein führen und die freie Schifffahrt ist wieder mal ein vorgeschobenes Argument der elenden Kriegstreiber.

https://deutsch.rt.com/international/39 ... sche-meer/


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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 12 Jul 2016 22:33 
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Operadei hat geschrieben:
Nachdem China die Rechte für freie Überflüge und Schifffahrt im Südchinesischen Meer zusichert ...

:roll:

Ob China irgendwelche Zusicherungen für dieses Gebiet macht oder in Peking ein Sack Reis umfällt, kommt völkerrechtlich aufs Gleiche raus - ganz einfach deswegen, weil es sich schlicht und einfach nicht um chinesisches Hoheitsgebiet handelt - ebensowenig wie die Krim oder Ostukraine russisches Staatsgebiet sind. :roll:

Das kann auch Deine verlogene Russenpropaganda nicht schönreden. :phrav:

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 12 Jul 2016 23:29 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nachdem China die Rechte für freie Überflüge und Schifffahrt im Südchinesischen Meer zusichert ...

:roll:

Ob China irgendwelche Zusicherungen für dieses Gebiet macht oder in Peking ein Sack Reis umfällt, kommt völkerrechtlich aufs Gleiche raus - ganz einfach deswegen, weil es sich schlicht und einfach nicht um chinesisches Hoheitsgebiet handelt - ebensowenig wie die Krim oder Ostukraine russisches Staatsgebiet sind. :roll:

Das kann auch Deine verlogene Russenpropaganda nicht schönreden. :phrav:

Im Gegensatz zu den zionistischen und neoliberalen Lügenbolden haben China, wie auch Russland ihre Zusagen eingehalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 13 Jul 2016 00:04 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nachdem China die Rechte für freie Überflüge und Schifffahrt im Südchinesischen Meer zusichert ...

:roll:

Ob China irgendwelche Zusicherungen für dieses Gebiet macht oder in Peking ein Sack Reis umfällt, kommt völkerrechtlich aufs Gleiche raus - ganz einfach deswegen, weil es sich schlicht und einfach nicht um chinesisches Hoheitsgebiet handelt - ebensowenig wie die Krim oder Ostukraine russisches Staatsgebiet sind. :roll:

Das kann auch Deine verlogene Russenpropaganda nicht schönreden. :phrav:

... haben China, wie auch Russland ihre Zusagen eingehalten.

:lachen: :lachen: :lachen:

Wie z.B. die Unverletzlichkeit der ukrainischen Grenze aus dem Budapester Memorandum 1994 ... :muhaha: :muhaha: :muhaha:

Oh Mann, Dir Hohlkopf ist aber auch KEINE Peinlichkeit unangenehm!!! :pillepalle: :pillepalle: :pillepalle:

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 Betreff des Beitrags: Re: China
BeitragVerfasst: 25 Jul 2016 18:41 
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China hat ein riesiges Schuldenproblem:

Zitat:
China's growth sucks in more debt bucks for less bang

...

Total bond debt in China is up over 50 percent in the past 18 months to 57 trillion yuan ($8.5 trillion), equal to around 80 percent of GDP, and new total social financing, the widest measure of credit provided by China's central bank, rose 10.9 percent in the first half of 2016 to 9.75 trillion yuan.

China's money supply has increased in tandem with new lending, and at 149 trillion yuan is now 73 percent higher than in the United States, an economy about 60 percent larger.

"China is the largest money printer in the world - they have been for some time. The balance is really extreme," says Kevin Smith, CEO of U.S.-based Crescat Capital.

http://www.reuters.com/article/us-china ... ss+News%29


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