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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 18:09 
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reger Freigeist

Registriert: 30 Okt 2012 14:29
Beiträge: 316
Wenn jemand sich selbst als "Gemüse" bezeichnet, akzeptiere ich das, denn es ist die eigene Entscheidung dieser betreffenden Person, auch wenn ich selbst diese Bezeichnung für betreffende Person nie übernehmen würde. Man sollte so einen - eigentlich auch für sich selbst verwendeten - wirklich despektierlichen Titel nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch erheben.
Wie aus Deiner Geschichte unschwer zu entnehmen ist, war Deine Freundin am Ende nicht mehr glücklich mit sich selbst (um es vorsichtig auszudrücken), aus Wut und Frustration hat sie sich selbst so bezeichnet, aber sicher nicht um das ganze lapidar humorig abzutun... Hier fühlt man eher die Frustration und Verzweiflung!
Umso mehr sollte man also so ein Wort im Zusammenhang mit Menschen, die so ein Leid ertragen müssen, nach Möglichkeit nicht verwenden. Es wird der Situation und den Emotionen aller Beteiligten nicht gerecht, vielmehr gibt es einem das Gefühl der Verächtlichung.

Als Aussenstehender sollte man mit dem gebotenen Maß an Feingefühl mit Menschen in so einer Situation umgehen, denn weitaus nicht jeder kann so etwas locker nehmen. Stell Dir vor, Du erzählst einer Freundin, dass Du schon gehört hast, dass der Ehemann einer gemeinsamen Freundin nach einem Unfall ja jetzt "Gemüse" ist... Wie mag sich die betroffene Freundin fühlen, die am Bett ihres Mannes sitzt und nicht weiß wie sie dies, die Kinder und alles drum herum in den Griff bekommen soll, wenn ihr genau das berichtet wird und glaubst Du, dass Du auch noch zukünftig ihre Freundin bist?
Mal abgesehen davon, dass Du Deiner Freundin mit so einer Äußerung auch noch weh getan hast. Wie mögen dann erst eigentlich fremde Personen bei sowas auf Dich reagieren? Dich zu ignorieren wird dann noch zu den eher freundlichen Reaktionen zählen...

Aber das ist ja nur meine Meinung... Vielleicht ist es ja "en vogue" gleichgültig, flapsig, verächtlich, überheblich... miteinander umzugehen... je ne sais pas!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 18:56 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
challenge hat geschrieben:
Wenn jemand sich selbst als "Gemüse" bezeichnet, akzeptiere ich das, denn es ist die eigene Entscheidung dieser betreffenden Person, auch wenn ich selbst diese Bezeichnung für betreffende Person nie übernehmen würde. Man sollte so einen - eigentlich auch für sich selbst verwendeten - wirklich despektierlichen Titel nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch erheben.
Wie aus Deiner Geschichte unschwer zu entnehmen ist, war Deine Freundin am Ende nicht mehr glücklich mit sich selbst (um es vorsichtig auszudrücken), aus Wut und Frustration hat sie sich selbst so bezeichnet, aber sicher nicht um das ganze lapidar humorig abzutun... Hier fühlt man eher die Frustration und Verzweiflung!
Umso mehr sollte man also so ein Wort im Zusammenhang mit Menschen, die so ein Leid ertragen müssen, nach Möglichkeit nicht verwenden. Es wird der Situation und den Emotionen aller Beteiligten nicht gerecht, vielmehr gibt es einem das Gefühl der Verächtlichung.

Als Aussenstehender sollte man mit dem gebotenen Maß an Feingefühl mit Menschen in so einer Situation umgehen, denn weitaus nicht jeder kann so etwas locker nehmen. Stell Dir vor, Du erzählst einer Freundin, dass Du schon gehört hast, dass der Ehemann einer gemeinsamen Freundin nach einem Unfall ja jetzt "Gemüse" ist... Wie mag sich die betroffene Freundin fühlen, die am Bett ihres Mannes sitzt und nicht weiß wie sie dies, die Kinder und alles drum herum in den Griff bekommen soll, wenn ihr genau das berichtet wird und glaubst Du, dass Du auch noch zukünftig ihre Freundin bist?
Mal abgesehen davon, dass Du Deiner Freundin mit so einer Äußerung auch noch weh getan hast. Wie mögen dann erst eigentlich fremde Personen bei sowas auf Dich reagieren? Dich zu ignorieren wird dann noch zu den eher freundlichen Reaktionen zählen...

Aber das ist ja nur meine Meinung... Vielleicht ist es ja "en vogue" gleichgültig, flapsig, verächtlich, überheblich... miteinander umzugehen... je ne sais pas!


challenge, bitte unterlasse es hier in diesem Thread weiterhin Deine Lehrparolen und Charakterkritiken an mir abzulassen. Wenn Du mich mal richtig zusammenscheissen willst, mache das per PN. Ich lese ich sie dann auch.

Du kennst mich nicht in realen Leben, dto. die feine Dame SolaBona nicht, wie auch die anderen User nicht. Aber es geht, ich wiederhole mich, hier nicht darum mich kaputt zu machen - es geht ums Thema.
Also lasse es bitte mir zu sagen wie ich in einem Realfall mit jemandem spreche. Dich brauche ich echt nicht dazu! "Denke daran, dass du mit deiner unflâtigen Art deine Freundin mit dem kaputten Mann verletzen könntest..."
Kommst Du Dir da nicht ein bisschen arg oberwichtig vor? Du bist nicht mein Papa! Du bist nicht mein Vorgesetzter! Du willst mit mir nicht diskutieren, wenn ich nicht das sage, was du hören willst.

Also. Trage zu diesem Thema hier Deine Meinung bei und lasse Deine Korrektionsmassnahmen an mir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 19:19 
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reger Freigeist

Registriert: 30 Okt 2012 14:29
Beiträge: 316
x-mas hat geschrieben:
Könnten wir über das Wort "Gemüse" u.U. anders disktieren? Das wäre es wert.
...


Nun, ich habe meine Meinung hierzu gesagt und dies durchaus sachlich und freundlich, aber wohl nicht nach Deinem Geschmack...

Du bist hier ganz bestimmt die Letzte, die mir den Mund verbietet! Genausowenig wirst Du mir auch nur im Ansatz vorschreiben, wann ich was hier sagen darf und was nicht!

Soweit klar?

Das war nun wirklich mein letzter Versuch auf Dich einzugehen!

Und Du beklagst Dich hier, dass Leute nicht mit Dir diskutieren wollen? :muhaha: Mir jedenfalls langt es jetzt ...

... und reihe mich in die lange Schlange derer ein, die Dich satt haben und deswegen ignorieren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 20:00 
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Können wir auf das Thema zurückkehren und den ganzen Salat, das Gemüse und das Fallobst 5 Minuten vergessen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 20:26 
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Aktivposten ;)

Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
challenge hat geschrieben:
x-mas hat geschrieben:
Könnten wir über das Wort "Gemüse" u.U. anders disktieren? Das wäre es wert.
...


Nun, ich habe meine Meinung hierzu gesagt und dies durchaus sachlich und freundlich, aber wohl nicht nach Deinem Geschmack...

Du bist hier ganz bestimmt die Letzte, die mir den Mund verbietet! Genausowenig wirst Du mir auch nur im Ansatz vorschreiben, wann ich was hier sagen darf und was nicht!

Soweit klar?

Das war nun wirklich mein letzter Versuch auf Dich einzugehen!

Und Du beklagst Dich hier, dass Leute nicht mit Dir diskutieren wollen? :muhaha: Mir jedenfalls langt es jetzt ...

... und reihe mich in die lange Schlange derer ein, die Dich satt haben und deswegen ignorieren!


Nochmal. Es geht nicht um mich. Es geht unter Umständen um das Wort "Gemüse". Darüber kann man diskutieren, aber eben halt nicht schon wieder mit dieser Persoattacke auf mich.
Man braucht mir nicht an die Birne zu hauen um mir zu erklären wie es meiner sterbenden Freundin ging. Du brauchst mir nicht sagen, wie sie ihr Wort "Gemüse" in Bezug auf sich gemeint hat. Hast Du sie gekannt? Nein? Also dann!

Nein, ich war nicht am Sterben als mir im Dez. im KH zwei hübsche, junge Krankenschwestern und ein junger, hübscher Krankenpfleger mal wieder die Verbände wechseln mussten. Echt, diese Arbeit wollte ich nicht machen. Sie blödelten da über mich hinweg (nicht über mich), sie jokten, sie bekamen einen gemeinsamen Lachanfall, ich lachte mit. Oh, sagte da jemand der Dreien: "Entschuldigung!"
Ich meinte da, dass ich bei so einer Arbeit wie der ihren wohl auch sehr froh wäre, wenn man zwischendrin mal lachen kann.
Stimmt, die haben mich mit ihrem Gelächter entspannt. Wenn die da mit ernsten Mienen und schweigend an mir herumgepflastert hätten, keine weiteren Worte als die Notwendigen: "Jetzt wenden! Bein hoch, nein, etwas weniger!" Da wäre das für sie und für mich unangenehmer gewesen.

Bei der Entlassung habe ich mich nicht beim Abteilungschef beschwert: "Äh, übrigens, die Drei da haben sich nicht gebührend ernsthaft benommen, die haben... Also echt, mir ging's da dreckig und die haben gelacht..."

Leider ist es oft so, dass jemand den man halt zum Teufel komm' raus nicht ausstehen kann, nur ein Wort sagen braucht und schon wird gegiftet. Wenn wie hier dann diese "Schlangenbildung" auch noch gewünscht wird, bei Stillstand angefeuert wird, ja, dann denn.

Ich bin zudem hauptsächlich Vegetarierin. Was soll ich also gegen Gemüse haben? Und früher sagten manche zu Jugendlichen: "Ach, das ist doch junges Gemüse!" Das verstand ich in etwa so "wachsend und nichts Sonderliches im Hirn".

Meine Mutter hatte viele Krankheiten oder auch nicht. Jedenfalls hatte sie Alzheimer und Parkinson in ihren letzten Jahren. Sie wurde 86 Jahre alt, starb friedlich - nach 50 Jahren durch alle Mühlen getrieben. Nein doch, dass man mir das nun nicht auch noch unterstellt, nein, ich habe sie nicht eingeschläfert, nein, ich habe ihr keine Schläuche rausgerissen. Sie war am Ende "Gemüse". Möge mich jemand dazu zwingen nun vornehme Worte zu verwenden, gut:
Eine Frau, die nicht mehr gesprochen hat, mit Löffeln gefüttert wurde, die von Pflegerinnen oder von meinem Vater gewindelt wurde. Noch mehr wissen wollen? Ja, manchmal teilte sie per Augenblinkern noch etwas mit.

Ja, wobei manche Menschen, die sich kaum mehr bewegen konnten, sprechen auch nicht mehr, tatsächlich per Augenkontakt Gespräche führten. Da war das Gehirn noch in Ordnung. Für die kann es, meiner Ansicht nach, besonders schlimm werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 22:41 
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ufff,
da hat man zu viel im job zu tun und schon fangt ihr hier blödsinn an....

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 20 Feb 2014 23:53 
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luc1 hat geschrieben:
Können wir auf das Thema zurückkehren und den ganzen Salat, das Gemüse und das Fallobst 5 Minuten vergessen?

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Man nehme einfach dieses wunderbare Foto um sich wieder zu beruhigen. Man betrachte die Gesichtszüge der Tiere, ihre fast entspannte Haltung, ein gewisses Achschonwiedergesichtgähn.

Vermutlich schauen die drei Tiere nur so ungewissig, weil sie schon eine halbe Stunde auf die Bedienung warten. Der Bär hatte sich ein grosses Radler bestellt, der Husky wollte ein Perrier classique (mit Eiswürfeln und Zitronenscheibe und Strohhalm und Quirlstab), die Katze wollte, ja, das war wohl der Fehler, die hatte gesagt: "Ok, heute trinke ich mal ein CatCat!"
Die Bedienung sagte: "Ja, kommt gleich!"
Aber dann wusste sie doch nicht was CatCat ist und traute sich am Tisch nicht erneut nachfragen und traute sich auch nicht den am Ausschank zu fragen, was das sei.

Nein, liebe Leser, auch da trolle und joke ich nicht. Diese drei haarigen Gesellen könnten nämlich drei Menschen sein, die sich zu etwas schlüssig werden müssen. Ihr guter Freund, der Hase, war nämlich schon sehr lange Zeit in der Veto-Klinik. Ach, was hatten sie mit dem für Spass gehabt. Der konnte Sprünge machen. Vergangenheit. Der konnte rasen. Vergangenheit.
Der Bär sagte: "Erinnert ihr euch wie der die Karotte jonglierte und dann blitzschnell verputzte?"
"Ja", sagte die Katze, "aber jetzt rührt er sich nicht mehr und was die mit den Schläuchen in den reinpumpen. Nee, das gefällt mir nicht!"
Der Husky sagte: "Ich vermute in dem einem Schlauch ist Karotte, entspricht der Farbe. In einem anderen Schlauch, also aus ihm raus, entspricht die Farbe..."
Klar wollten nun die anderen zwei wissen, wann der Husky zum letzten Mal mit dem Hasen gesprochen hatte und was da palavert worden war.
Ja, der Hase habe kurz mal die Augen auf und zu gemacht und mit einem Ohr gewedelt. "Aber ehrlich", sagte der Husky, "ich habe nix kapiert!"
"Ja, jezala, jez hommers", sagte die Bedienung und stellte die Gläser auf den Tisch, "i mus sie aba glei abkassiern, wissens so unliabe Gäst wie sie homma net gern."
Die drei Tiere stossen an, auf ihren Hasenfreund. Ja, und dann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 22 Feb 2014 16:19 
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reger Freigeist
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Registriert: 01 Feb 2011 17:27
Beiträge: 403
Ich antworte mal für alle, die sich auf meinen Beitrag bezogen haben. :rose:
Es ist mir schon klar, dass wir es hier mit einem sehr schwierigen, höchst emotionalen und vielschichtigen Thema zu haben. Ich habe dieses Problem in der eigenen Familie mitgemacht und behaupte immer noch, dass selbst ein Erwachsener kaum oder nur im absoluten Grenzbereich des Erträglichen eine solche Entscheidung treffen kann.
Meine Nachbarin war zu damaliger Zeit selbst todkrank im Endstadium und fuhr mit ihrem Mann in die Schweiz und wählte dort den selbstbestimmte Freitod. Diese Größe muss man ja erst mal haben, mit seiner Frau wegzufahren, ihren Selbstmord zu begleiten und dann wieder allein zurück zu kommen.
Ich habe das Ende eines Familienmitglieds im Hospiz erlebt. Das brauche ich auch nicht mehrfach.

Naja, mir fällt es schwer zu akzeptieren, dass diese große Entscheidung ein Kind trifft.

Gruß
Poldi2

_________________
De Opresso Liber!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbehilfe auch für todkranke Kinder
BeitragVerfasst: 22 Feb 2014 19:03 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Poldi2 hat geschrieben:
Ich antworte mal für alle, die sich auf meinen Beitrag bezogen haben. :rose:
Es ist mir schon klar, dass wir es hier mit einem sehr schwierigen, höchst emotionalen und vielschichtigen Thema zu haben. Ich habe dieses Problem in der eigenen Familie mitgemacht und behaupte immer noch, dass selbst ein Erwachsener kaum oder nur im absoluten Grenzbereich des Erträglichen eine solche Entscheidung treffen kann.
Meine Nachbarin war zu damaliger Zeit selbst todkrank im Endstadium und fuhr mit ihrem Mann in die Schweiz und wählte dort den selbstbestimmte Freitod. Diese Größe muss man ja erst mal haben, mit seiner Frau wegzufahren, ihren Selbstmord zu begleiten und dann wieder allein zurück zu kommen.
Ich habe das Ende eines Familienmitglieds im Hospiz erlebt. Das brauche ich auch nicht mehrfach.

Naja, mir fällt es schwer zu akzeptieren, dass diese große Entscheidung ein Kind trifft.

Gruß
Poldi2


Poldi,
da widerspreche ich Dir. Die Frau hat in meinen Augen keinen Selbstmord begangen und ihr Mann hat sie dazu nicht begleitet. Sie war sich sicher, dass sie sterben will und ihr Mann war einverstanden damit, dass er sie gehen lässt.
Diese Entscheidung ist vermutlich nicht von Heute auf Morgen getroffen worden. So etwas sollte vorzugsweise in gesunden Zeiten schriftlich fixiert und mit Glück in der Familie akzeptiert werden.

Von Gefühlen haben Ärzte wenig Erfahrung. Das habe ich letztes Jahr selbst erlebt, sie sind mehr oder weniger Mechaniker und wenn sie noch ein Mittel wissen einem in einem elenden Zustand noch ein paar Tage oder gar Monate durchzuziehen, machen sie das. Ob der Patient das will oder nicht. Es sei denn man hat ein entsprechendes Papier.

Das können Kinder/Jugendliche nicht haben. Sie brauchen also das Einverständnis der Eltern. Die Eltern müssen dann den Wunsch ihres Kindes gegen die Ärzte durchsetzen. Wahrhaft, in der Haut möchte ich nicht stecken.
teddy schrieb weiter oben, dass Kinder schon sehr, sehr erwachsen sein können. Das denke ich auch. Wenn so ein Spundy von klein an nur Leiden kennt, kann es dem mal reichen.

Kinder, die in Kriegen Körperglieder verloren haben, ja, die können später tapfer mit Prothesen weiterleben, aber bei anderen Krankheiten, die kein "normales" Leben zulassen, bin ich anderer Ansicht.

Weiter schreibe ich jetzt nichts dazu. Sonst wird mir gleich wieder Gift nachgeworfen.

Chris


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