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 Betreff des Beitrags: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Feb 2014 11:53 
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Zitat:
Deutsche in der Schweiz
"Du bekommst immer zu spüren, dass du anders bist"


Wäre es doch immer so einfach wie bei Ottmar Hitzfeld: Als erfolgreicher Trainer der Schweizer Nationalmannschaft ist der 65-Jährige bei den Eidgenossen nicht nur geduldet, sondern äußerst beliebt. "Sankt Ottmar. Schenkt ihm den Schweizer Pass!" titelte verzückt das Boulevard-Blatt "Blick" im Sommer 2010, als er die Alpenkicker bei der WM in Südafrika zum Auftaktsieg über den späteren Weltmeister Spanien führte.

Viele andere Deutsche kommen ähnlich gut ausgebildet wie der frühere Mathematiklehrer über die Grenze, um ihr Glück zu finden. Den wenigsten allerdings ist eine so problemlose Integration vergönnt wie dem populären Fußball-Lehrer. Denn die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Nationen sind für die normalen Einwanderer trotz - oder gerade wegen - der direkten Nachbarschaft enorm. Das zeigt sich aktuell gerade erst wieder, denn die Eidgenossen stimmen am Sonntag darüber ab, ob der angeblich massenhaften Einwanderung auch aus Deutschland enge Grenzen gesetzt werden sollen.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... ndern.html



Ein Ausländer bleibt immer ein Ausländer, schon wegen den kulturellen Unterschieden, dem unterschiedlichen Background, der Muttersprache. Negativ finde ich das nicht. Natürlich gibt es Verhaltensweisen, die schockieren können, wenn alles zu dick aufgetragen wird. Ein bisschen Taktgefühl muss man als Ausländer schon entwickeln und sich nicht zu sehr breit machen. Und vielleicht gerade beim Taktgefühl gibt es kulturelle Unterschiede. :hmm:
Ich persönlich kann ich auf jeden Fall nicht sagen, dass ich in Deutschland benachteiligt wurde oder ich habe es einfach nicht gemerkt. :D Ich wohne in einer Großstadt, auf dem Land wäre es vielleicht schwieriger, allein wegen den Dialekten. Wenn man nichts kapiert, ist es ein furchtbares Gefühl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Feb 2014 17:19 
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Hmmmm...???
Ich denke, dass das wirklich persönliche Erfahrungen sind und es zudem sehr auf das eigene Verhalten ankommt.
Und auf das Gegenüber.

Pauschalieren kann ich da nicht, weil ich z.B. keine schwarze Hautfarbe habe und auch nicht "matt" (Nordafrikanerischer Typ). Die machen wohl andere Erfahrungen.

Da "Ausländerin" - auch nach mehr als 20 Jahren in F, habe ich einiges ab- und mitbekommen. Aber habe ich das in D als D nicht auch? Sicher doch!

Nach 20 Jahren in Augsburg, auch eine Grossstadt, hatte ich 1 Freundin, die dort geboren ist! Alle anderen waren Zuagroaste oder wirklich aus anderen Nationen.

Fast alle haben leider ein ziemlich fixes Bild im Kopf und wenn man dem nicht entspricht, ist und bleibt man "Ausländer" - selbst dann, wenn man 10 km weiter weg geboren wurde.

Das wäre was für Zenzi, Quijota und jetzt auch für challenge...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Feb 2014 23:00 
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Luc hat recht. In einer Großstadt kriegt man sowas nicht so zu spüren, vorausgesetzt, man wohnt nicht in einem extrem verkehrten Viertel. Aber grundsätzlich leben in Großstädten ohnehin so viele Fremde, ob Ausländer oder deutsche Zugezogene, dass man da schon garnicht mehr auffällt, es sei denn, man hätte eine falsche Hautfarbe, aber selbst diese Leute haben in Großstädten weniger Probleme als in Klein- und Mittelstädten oder gar auf dem Land.
Auf dem Land kann man es, wie Chris schon sagte, selbst als Zuzügler aus dem Nachbardorf schon schwer haben. Manche Dörfer hegen jahrhunderte alte Feindschaften. Da hätte es ein Neubürger aus ganz anderer Gegend schon leichter. Es ist auf dem Land wichtig, dass man sich unter die Leute mischt. Dorfkneipe, Vereine, Beerdigungen sind so Anlaufstellen, wo man am ehesten noch Kontakte zu Einheimischen bekommt und - vielleicht - irgendwann mal einigermaßen dazu gehört.
Aber natürlich sollte man alles vermeiden, was einem die Leute ungewogen macht.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 08:36 
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dorf ist ja auch nicht gleich dorf,
besonders dörfer am rande von grösseren städten mit vielen neubaugebieten wimmeln ja von zugezogenen :lol:

in dem dorf, wo ich jetzt wohne, hält es sich wohl noch so die waage. aber bei mir ist eh' völlig klar, dass ich nicht aus einem nachbardorf stamme, ja nich mal aus baden ;)
ich brauche auch keinen anschluss ans dorfleben, mir reicht der kontakt, den ich durch den hund bekomme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 18:31 
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Eins habe ich auf jeden Fall gelernt. Als Ausländer man muss mit Kritik sehr vorsichtig umgehen und aufpassen, was man sagt. Wenn ein Ausländer Deutschland kritisiert ist es eine ganze andere Sache, als wenn ein Deutscher Deutschland kritisiert. :hmm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 18:56 
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luc1 hat geschrieben:
Eins habe ich auf jeden Fall gelernt. Als Ausländer man muss mit Kritik sehr vorsichtig umgehen und aufpassen, was man sagt. Wenn ein Ausländer Deutschland kritisiert ist es eine ganze andere Sache, als wenn ein Deutscher Deutschland kritisiert. :hmm:

das ist doch in anderen ländern nicht anders. die griechen selbst beklagen, dass bei ihnen im land ohne schmiergeld und korruption nix funktioniert. wird ihnen das von aussen gesagt, ist der aufschrei der empörung gross.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 19:01 
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teddy hat geschrieben:
luc1 hat geschrieben:
Eins habe ich auf jeden Fall gelernt. Als Ausländer man muss mit Kritik sehr vorsichtig umgehen und aufpassen, was man sagt. Wenn ein Ausländer Deutschland kritisiert ist es eine ganze andere Sache, als wenn ein Deutscher Deutschland kritisiert. :hmm:

das ist doch in anderen ländern nicht anders. die griechen selbst beklagen, dass bei ihnen im land ohne schmiergeld und korruption nix funktioniert. wird ihnen das von aussen gesagt, ist der aufschrei der empörung gross.


Nein. das ist nicht anders. Und ein Auslandsfranzose, der Frankreich kritisiert ist in F. mehr als suspekt. :roll: Das geht schon in Richtung Hochverrat! :D :D

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Zuletzt geändert von luc1 am 09 Feb 2014 19:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 19:02 
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luc1 hat geschrieben:
Eins habe ich auf jeden Fall gelernt. Als Ausländer man muss mit Kritik sehr vorsichtig umgehen und aufpassen, was man sagt. Wenn ein Ausländer Deutschland kritisiert ist es eine ganze andere Sache, als wenn ein Deutscher Deutschland kritisiert. :hmm:


Da muss ich luc1 leider zustimmen. Die schlimmster F-Schimpfer auf F-Zustand werden meist schnell zu vollen Nationalisten, wenn jemand F kritisiert, der kein F-ler ist.
Allerdings erging es mir als D-lerin in D ebenso: "Wenn's dir nicht passt hier, gehe halt in den Osten!" (Die DDR gab's damals noch!)
Hier wird mir mitgeteilt, dass die D-ler nicht die Fussballmeisterschaft gewonnen hätten - und das obwohl "alle" wissen, dass mich Fussball nicht interessiert. :schulter:
Oder dass die Merkel super sei. Und wenn ich antworte, dass ich das absolut nicht so sehe, kommt das nicht an. Die Merkel sei super! Und Deutsche sei ich wohl auch!
Da stehste wie ein Depp da!!! Weil ich ja nicht mal viel mehr sagen könnte ausser, dass ich eher für "Die Linke" sei. Und das ohne, dass die die F-ler überhaupt kennen. Und ich nur aus der Ferne!

Und wenn ich was wegen vorhandenem guten Essen in D sage, dann fällt denen nur Sauerkraut ein. Seltsam, weil sie das hier sehr gerne essen! Alles andere sei in D Mist und nur den F-lern nachgemacht. :facepalm:

Dass ich kein Bier trinke, ist oberverdächtig. "Alle" F-ler haben eine Vorstellung vom Oktoberfest: "Da gibt es Bars wo direkt Urin abgelassen werden kann, in einer Rinne, und für Frauen haben sie da Löcher in den Barhockern!"
Ich schaue da erstaunt, weil ich das nicht kenne, aber sie, sie kennen mindestens einen, der das mitgemacht hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 20:01 
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x-mas hat geschrieben:
"Da gibt es Bars wo direkt Urin abgelassen werden kann, in einer Rinne, und für Frauen haben sie da Löcher in den Barhockern!"
Ich schaue da erstaunt, weil ich das nicht kenne, aber sie, sie kennen mindestens einen, der das mitgemacht hat.

na ja, die Franzosen
die Gescheiten haben sich eh´nach Deutschland abgesetzt
wobei, bei arte sind die französischen Beiträge um Klassen besser als die deutschen
eschek

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 22:58 
luc1 hat geschrieben:
Zitat:
Deutsche in der Schweiz
"Du bekommst immer zu spüren, dass du anders bist"


Wäre es doch immer so einfach wie bei Ottmar Hitzfeld: Als erfolgreicher Trainer der Schweizer Nationalmannschaft ist der 65-Jährige bei den Eidgenossen nicht nur geduldet, sondern äußerst beliebt. "Sankt Ottmar. Schenkt ihm den Schweizer Pass!" titelte verzückt das Boulevard-Blatt "Blick" im Sommer 2010, als er die Alpenkicker bei der WM in Südafrika zum Auftaktsieg über den späteren Weltmeister Spanien führte.

Viele andere Deutsche kommen ähnlich gut ausgebildet wie der frühere Mathematiklehrer über die Grenze, um ihr Glück zu finden. Den wenigsten allerdings ist eine so problemlose Integration vergönnt wie dem populären Fußball-Lehrer. Denn die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Nationen sind für die normalen Einwanderer trotz - oder gerade wegen - der direkten Nachbarschaft enorm. Das zeigt sich aktuell gerade erst wieder, denn die Eidgenossen stimmen am Sonntag darüber ab, ob der angeblich massenhaften Einwanderung auch aus Deutschland enge Grenzen gesetzt werden sollen.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... ndern.html



Ein Ausländer bleibt immer ein Ausländer, schon wegen den kulturellen Unterschieden, dem unterschiedlichen Background, der Muttersprache. Negativ finde ich das nicht. Natürlich gibt es Verhaltensweisen, die schockieren können, wenn alles zu dick aufgetragen wird. Ein bisschen Taktgefühl muss man als Ausländer schon entwickeln und sich nicht zu sehr breit machen. Und vielleicht gerade beim Taktgefühl gibt es kulturelle Unterschiede. :hmm:
Ich persönlich kann ich auf jeden Fall nicht sagen, dass ich in Deutschland benachteiligt wurde oder ich habe es einfach nicht gemerkt. :D Ich wohne in einer Großstadt, auf dem Land wäre es vielleicht schwieriger, allein wegen den Dialekten. Wenn man nichts kapiert, ist es ein furchtbares Gefühl.


Es kommt darauf an, wie früh jemand ins Ausland gezogen ist. Wer als Kind schon im neuen Land aufwächst, wächst auch mit der Kultur auf. Wer mit 20 in ein anderes Land geht legt die Kultur, in der er aufgewachsen ist nicht mehr wirklich ab und wird immer ein bisschen ein Fremdkörper in einer neuen Kultur sein. Je mehr eine Kultur allerdings schon immer starke Zuwanderung gehabt hat (z.B. USA) umso eher findet dort auch schon in der Zuwanderergeneration eine Integration statt.

Wichtig ist es, wenn jedenfalls die zweite Generation, die im Einwanderungsland aufgewachsen ist, dort voll integriert aufwächst. Und genau da haben wir in Deutschland gerade mit den Türken ein Problem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 07 Apr 2014 15:51 
Da hat eine griechisch-stämmige Polizistin mal den Mut gehabt, Klartext zu sprechen. Wäre das ein "von Geburt" Deutscher Polizist gewesen hätte man ihm sicherlich ein Nazi-Schild um den Hals gehängt.

Zitat:
Straffällige Migranten
Eine Frage des fehlenden Respekts
06.04.2014 · Eine Bochumer Polizistin mit griechischen Wurzeln schrieb einen Brandbrief über aggressive straffällige Einwanderer. Viele Kollegen finden: Endlich traut sich mal jemand, so etwas zu sagen.

Tania Kambouri war es einfach leid. Die Bochumer Polizistin mit griechischen Wurzeln war im Herbst bei einem Einsatz mit einer Kollegin wieder einmal übel beschimpft worden. Der Türke, der die Polizei selbst gerufen hatte, wollte sich nur mit männlichen Beamten abgeben. Noch in der Nacht nach Dienstschluss schrieb die 30 Jahre alte Polizistin einen Leserbrief an die „Deutsche Polizei“. In ihrer Oktoberausgabe hatte die Gewerkschaftszeitschrift ausführlich über das Thema „Paralleljustiz in Deutschland – machtlose Polizei?“ berichtet. Nun war es Kambouri wichtig, den Artikel einer Berliner Sozialwissenschaftlerin um Erfahrungen aus ihrem eigenen Berufsalltag im Ruhrgebiet zu ergänzen.

Es wurde ein Brandbrief. „Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln in ihrem Gast- beziehungsweise Heimatland zu akzeptieren?“, fragt Kambouri, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, nach ihrem Abitur zur Polizei ging und nun schon seit zehn Jahren Streifendienst leistet, gleich zu Beginn. Sie und ihre Kollegen würden täglich mit straffälligen Migranten konfrontiert, darunter größtenteils Muslime, die nicht den geringsten Respekt vor der Polizei hätten.

Schon im Kindesalter fange die Respektlosigkeit an. Ihre deutschen Freunde und Kollegen äußerten oft, dass sie sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohlfühlten. Das könne sie bestätigen, da sie sich als Migrantin aufgrund der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Stadtteilen auch nicht mehr wohlfühle, schreibt die Polizistin. „Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt.“ Es könne nicht sein, dass Polizeibeamte keine Rechte mehr hätten und fürchten müssten, bei jeder rechtmäßigen Maßnahme, mit der sie sich gegen straffällige Migranten durchsetzten, sanktioniert zu werden.

Anzeigen gegen Migranten bringen nur Ärger
Es könne nicht sein, dass solche Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine (illegale) Parallelgesellschaft hätten, in Deutschland tun und lassen könnten, was sie wollten. „Wo sind wir mittlerweile gelandet? Ist es schon so weit gekommen, dass die deutsche Polizei beziehungsweise der Staat sich (negativ) anpassen muss und wir unsere demokratischen Vorstellungen in gewissen Lebens-/Einsatzsituationen einschränken und aufgeben müssen?“Der Entwicklung könne man nur mit ernsthaften Sanktionen Einhalt wie Geldstrafen, Kürzung oder Streichung sämtlicher Hilfen durch den Staat oder Gefängnis Einhalt gebieten. Eine „sanfte Linie“ bringe nach ihrer Erfahrung nichts. „Wenn die oben genannten Sanktionen nicht ausreichen, bleibt nur noch die Ausweisung. Denn in die Herkunftsländer möchte kaum einer zurück, da dort die Lebensbedingungen oft mangelhaft und nicht mit der hiesigen staatlichen Unterstützung zu vergleichen sind.“

Kambouris Hilferuf fand ein „überwältigendes Echo“, wie der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, formuliert. Unzählige Beamte aus ganz Deutschland meldeten sich bei der Zeitschrift „Deutsche Polizei“. Die meisten loben ihre Bochumer Kollegin, weil „sonst keiner den Mut hat, so etwas zu sagen oder die Zustände zu beklagen“. Die Angst bei dem Thema „sofort in die rechte Ecke“ gestellt zu werden, sei spürbar. „Erschütternd ist, dass nach den Berichten auch Vorgesetzte dazu raten, Anzeigen wegen Beleidigung, Widerstand oder Körperverletzung gegen Täter ausländischer Herkunft zu unterlassen, „weil das nur Ärger bringt“, wie Malchow aus einer Zuschrift zitiert. Das passt zum Ergebnis einer Studie des nordrhein-westfälischen GdP-Landesverbands, wonach 2011 die Hälfte aller Polizisten mindestens einen tätlichen Angriff hinnehmen musste, aber wiederum nur die Hälfte dieser Beamten einen Strafantrag stellte.

Mehr Rückhalt von der Politik gefordert
Es gab auch einige (wenige) Leserreaktionen, die sich kritisch mit der von Kambouri angestoßenen Debatte befassen. Ein Beamter beklagt „populistische Argumente mit dem Geruch rechtsradikalen Gedankenguts“. Die meisten Kollegen aber scheinen Kambouri dankbar zu sein. Sogar Blumen bekommt die Polizistin. Interviews jedoch sollte Kambouri nicht geben, finden ihre Vorgesetzten. Ihr Brief und die Reaktionen darauf fanden im Internet auch so zügig Verbreitung. Und vergangene Woche saß die junge Polizistin dann bei einer Diskussion während der Landesdelegiertenkonferenz der GdP in Dortmund neben dem nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD), nahm kein Blatt vor den Mund und forderte vor 450 applaudierenden Kollegen, mehr Rückhalt von der Politik, wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Nein, keinen Moment habe sie ihren Brief bereut. In einem zweiten Beitrag für die Gewerkschaftszeitschrift „Deutsche Polizei“ schreibt Tania Kambouri: „Ich möchte etwas Positives für dieses Land erreichen und dass sich Politiker und Personen der Judikative Gedanken machen, damit sich die von mir beschriebenen Probleme ändern, bevor sie schlimmer werden.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 82648.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 07 Apr 2014 17:55 
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„Ich weiß, wo deine Schwester wohnt“
Der Link zeigt einen weiteren zu beobachtenden Aspekt, der als Ruf an die Politik eindeutiger kaum sein könnte.
Wachsweiches Multi-Kulti-Gesäusel und die übliche links-grüne Verharmlosung sind der fruchtbare Boden für die Entwicklung von Parallelgesellschaften.
Deren Tolerierung ist in meinen Augen mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu verhindern – wozu in allererster Linie natürlich klare politische Stellung zu beziehen ist. Was ist schlecht an unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung, als dass nicht zu erwarten wäre, dass sie von allen Menschen, die sich entschieden haben hier zu leben, anerkannt und eingehalten zu werden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 07 Apr 2014 21:07 
geradeheraus hat geschrieben:
„Ich weiß, wo deine Schwester wohnt“
Der Link zeigt einen weiteren zu beobachtenden Aspekt, der als Ruf an die Politik eindeutiger kaum sein könnte.
Wachsweiches Multi-Kulti-Gesäusel und die übliche links-grüne Verharmlosung sind der fruchtbare Boden für die Entwicklung von Parallelgesellschaften.
Deren Tolerierung ist in meinen Augen mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu verhindern – wozu in allererster Linie natürlich klare politische Stellung zu beziehen ist. Was ist schlecht an unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung, als dass nicht zu erwarten wäre, dass sie von allen Menschen, die sich entschieden haben hier zu leben, anerkannt und eingehalten zu werden?


Es scheint, dass eine kritische Masse überschritten worden ist.

In den 60 ern und 70ern, als die Türken nach Deutschland kamen, hielt sich das Problem offenbar in Grenzen. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gab es nicht so viele Muslime, es gab auch keine alt eingesessenen "Friedensrichter", sondern nur Leute, die hier arbeiten und gut leben wollten.

Nachdem diese Bevölkerungsgruppe aus verschiedenen Gründen immer stärker wächst und teilweise in den Städten ganze Stadtteile muslimisch geprägt werden, kann sich natürlich dann auch die Scharia langsam ihren Weg bahnen. Sarrazin schrieb ganz richtig: Deutschland schafft sich ab. Das zeigt sich besonders an solchen Punkten, wenn offensichtlich wird, dass für einen Teil der Gesellschaft unserer Werte- und REchtsordnung offenbar nicht mehr gilt. Wie soll das nur in 30 Jahren aussehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 07:30 
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Registriert: 01 Feb 2011 12:15
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Fazer hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
„Ich weiß, wo deine Schwester wohnt“
Der Link zeigt einen weiteren zu beobachtenden Aspekt, der als Ruf an die Politik eindeutiger kaum sein könnte.
Wachsweiches Multi-Kulti-Gesäusel und die übliche links-grüne Verharmlosung sind der fruchtbare Boden für die Entwicklung von Parallelgesellschaften.
Deren Tolerierung ist in meinen Augen mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu verhindern – wozu in allererster Linie natürlich klare politische Stellung zu beziehen ist. Was ist schlecht an unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung, als dass nicht zu erwarten wäre, dass sie von allen Menschen, die sich entschieden haben hier zu leben, anerkannt und eingehalten zu werden?


Es scheint, dass eine kritische Masse überschritten worden ist.

In den 60 ern und 70ern, als die Türken nach Deutschland kamen, hielt sich das Problem offenbar in Grenzen. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gab es nicht so viele Muslime, es gab auch keine alt eingesessenen "Friedensrichter", sondern nur Leute, die hier arbeiten und gut leben wollten.

Nachdem diese Bevölkerungsgruppe aus verschiedenen Gründen immer stärker wächst und teilweise in den Städten ganze Stadtteile muslimisch geprägt werden, kann sich natürlich dann auch die Scharia langsam ihren Weg bahnen. Sarrazin schrieb ganz richtig: Deutschland schafft sich ab. Das zeigt sich besonders an solchen Punkten, wenn offensichtlich wird, dass für einen Teil der Gesellschaft unserer Werte- und REchtsordnung offenbar nicht mehr gilt. Wie soll das nur in 30 Jahren aussehen?

Ja, in der Konsequenz hat Sarrazin Recht. Leider.

„Hart aber fair“ am gestrigen Abend hat deutlich gemacht, wie es steht in unserem Staate. Der offensichtliche Sachverhalt der subtilen Machtgefüge wird entweder ignoriert oder gezielt verharmlost. Gleichzeitig wird der Mut Einzelner (wie hier die Mitarbeiterinnen eines Geschäftes in der Leverkusener Innenstadt, die sich zur Wehr setzten) besonders hervorgehoben. Scheinheiliger geht wohl kaum.
Die Kommentierungen Die Welt & Kölner Stadt-Anzeiger zeigen die Fragwürdigkeit der gegebenen Lage auf.
In meinen Augen ist eine klare politische Positionierung von Nöten, zu der die GroKo angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Lage sein sollte.
Kein zweifelndes Gesäusel, sondern klares Handeln im Rahmen der rechtstaatlichen Möglichkeiten. Das einzige wovor sich die auf eigenen Wunsch nach D Gekommenen fürchten ist die Ausweisung. Vor Recht und Gesetz haben sie ganz offensichtlich keinen Respekt, denn sie wissen sich dagegen zur Wehr zu setzen. In Konsequenz sollte jeder, der die hiesige Rechts- und Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält, zu jedem Zeitpunkt damit rechnen müssen, ausgewiesen zu werden.

Warum sollte das ein Problem sein?

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 08:18 
geradeheraus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
„Ich weiß, wo deine Schwester wohnt“
Der Link zeigt einen weiteren zu beobachtenden Aspekt, der als Ruf an die Politik eindeutiger kaum sein könnte.
Wachsweiches Multi-Kulti-Gesäusel und die übliche links-grüne Verharmlosung sind der fruchtbare Boden für die Entwicklung von Parallelgesellschaften.
Deren Tolerierung ist in meinen Augen mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu verhindern – wozu in allererster Linie natürlich klare politische Stellung zu beziehen ist. Was ist schlecht an unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung, als dass nicht zu erwarten wäre, dass sie von allen Menschen, die sich entschieden haben hier zu leben, anerkannt und eingehalten zu werden?


Es scheint, dass eine kritische Masse überschritten worden ist.

In den 60 ern und 70ern, als die Türken nach Deutschland kamen, hielt sich das Problem offenbar in Grenzen. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gab es nicht so viele Muslime, es gab auch keine alt eingesessenen "Friedensrichter", sondern nur Leute, die hier arbeiten und gut leben wollten.

Nachdem diese Bevölkerungsgruppe aus verschiedenen Gründen immer stärker wächst und teilweise in den Städten ganze Stadtteile muslimisch geprägt werden, kann sich natürlich dann auch die Scharia langsam ihren Weg bahnen. Sarrazin schrieb ganz richtig: Deutschland schafft sich ab. Das zeigt sich besonders an solchen Punkten, wenn offensichtlich wird, dass für einen Teil der Gesellschaft unserer Werte- und REchtsordnung offenbar nicht mehr gilt. Wie soll das nur in 30 Jahren aussehen?

Ja, in der Konsequenz hat Sarrazin Recht. Leider.

„Hart aber fair“ am gestrigen Abend hat deutlich gemacht, wie es steht in unserem Staate. Der offensichtliche Sachverhalt der subtilen Machtgefüge wird entweder ignoriert oder gezielt verharmlost. Gleichzeitig wird der Mut Einzelner (wie hier die Mitarbeiterinnen eines Geschäftes in der Leverkusener Innenstadt, die sich zur Wehr setzten) besonders hervorgehoben. Scheinheiliger geht wohl kaum.
Die Kommentierungen Die Welt & Kölner Stadt-Anzeiger zeigen die Fragwürdigkeit der gegebenen Lage auf.
In meinen Augen ist eine klare politische Positionierung von Nöten, zu der die GroKo angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Lage sein sollte.
Kein zweifelndes Gesäusel, sondern klares Handeln im Rahmen der rechtstaatlichen Möglichkeiten. Das einzige wovor sich die auf eigenen Wunsch nach D Gekommenen fürchten ist die Ausweisung. Vor Recht und Gesetz haben sie ganz offensichtlich keinen Respekt, denn sie wissen sich dagegen zur Wehr zu setzen. In Konsequenz sollte jeder, der die hiesige Rechts- und Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält, zu jedem Zeitpunkt damit rechnen müssen, ausgewiesen zu werden.

Warum sollte das ein Problem sein?


Tja, Ausweisen kann man nur Ausländer. Schon bei EU AUsländern wird es wegen der Freizügigkeit schwierig. Und wenn jemand die deutsche Staatsbürgerschaft hat, geht es nicht. Und hier setzen sich die linken Gutmenschen im Lande gerade durch, auch den Türken die Doppelstaatsbürgerschaft zu ermöglichen, auch wenn eine INtegration nicht wirklich stattgefunden hat und unsere Werte nicht akzeptiert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 10:33 
geradeheraus hat geschrieben:
Ja, in der Konsequenz hat Sarrazin Recht. Leider.

„Hart aber fair“ am gestrigen Abend hat deutlich gemacht, wie es steht in unserem Staate. Der offensichtliche Sachverhalt der subtilen Machtgefüge wird entweder ignoriert oder gezielt verharmlost. Gleichzeitig wird der Mut Einzelner (wie hier die Mitarbeiterinnen eines Geschäftes in der Leverkusener Innenstadt, die sich zur Wehr setzten) besonders hervorgehoben. Scheinheiliger geht wohl kaum.
Die Kommentierungen Die Welt & Kölner Stadt-Anzeiger zeigen die Fragwürdigkeit der gegebenen Lage auf.
In meinen Augen ist eine klare politische Positionierung von Nöten, zu der die GroKo angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Lage sein sollte.
Kein zweifelndes Gesäusel, sondern klares Handeln im Rahmen der rechtstaatlichen Möglichkeiten. Das einzige wovor sich die auf eigenen Wunsch nach D Gekommenen fürchten ist die Ausweisung. Vor Recht und Gesetz haben sie ganz offensichtlich keinen Respekt, denn sie wissen sich dagegen zur Wehr zu setzen. In Konsequenz sollte jeder, der die hiesige Rechts- und Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält, zu jedem Zeitpunkt damit rechnen müssen, ausgewiesen zu werden.

Warum sollte das ein Problem sein?

Dabei ist die Lösung so einfach: Wer sich der Schariah unterwerfen will, wird in Länder ausgewiesen, in denen sie gilt! Da dieses Rechtssystem mit dem deutschen nicht in Einklang zu bringen ist,geht es kaum anders. Evtl. müsste dafür das Aufenthalts- und auch das Staatsbürgerrecht geändert werden, aber was spricht dagegen?

Und ganz wichtig ist natürlich, dass solche Personen hier auch nicht wieder herein gelassen werden, egal, welche Entwicklung diese Länder nehmen. Hunger, Krieg, Verfolgung u.ä., also "humanitäre Gründe", sind in solchen Fällen als Rückkehrgrund auszuschließen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 16:31 
Kritikaster hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
Ja, in der Konsequenz hat Sarrazin Recht. Leider.

„Hart aber fair“ am gestrigen Abend hat deutlich gemacht, wie es steht in unserem Staate. Der offensichtliche Sachverhalt der subtilen Machtgefüge wird entweder ignoriert oder gezielt verharmlost. Gleichzeitig wird der Mut Einzelner (wie hier die Mitarbeiterinnen eines Geschäftes in der Leverkusener Innenstadt, die sich zur Wehr setzten) besonders hervorgehoben. Scheinheiliger geht wohl kaum.
Die Kommentierungen Die Welt & Kölner Stadt-Anzeiger zeigen die Fragwürdigkeit der gegebenen Lage auf.
In meinen Augen ist eine klare politische Positionierung von Nöten, zu der die GroKo angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Lage sein sollte.
Kein zweifelndes Gesäusel, sondern klares Handeln im Rahmen der rechtstaatlichen Möglichkeiten. Das einzige wovor sich die auf eigenen Wunsch nach D Gekommenen fürchten ist die Ausweisung. Vor Recht und Gesetz haben sie ganz offensichtlich keinen Respekt, denn sie wissen sich dagegen zur Wehr zu setzen. In Konsequenz sollte jeder, der die hiesige Rechts- und Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält, zu jedem Zeitpunkt damit rechnen müssen, ausgewiesen zu werden.

Warum sollte das ein Problem sein?

Dabei ist die Lösung so einfach: Wer sich der Schariah unterwerfen will, wird in Länder ausgewiesen, in denen sie gilt! Da dieses Rechtssystem mit dem deutschen nicht in Einklang zu bringen ist, müsste dafür wohl das Aufenthalts- und evtl. auch das Staatsbürgerrecht geändert werden. Aber was spricht dagegen?

Und ganz wichtig ist natürlich, dass solche Personen hier auch nicht wieder herein gelassen werden, egal, welche Entwicklung diese Länder nehmen. Hunger, Krieg, Verfolgung u.ä., also "humanitäre Gründe", sind in solchen Fällen als Rückkehrgrund auszuschließen.


KK, du bist doch sonst nicht so einfältig und populistisch drauf.

Wenn A den B bestiehlt und die beiden dann die "Strafe" einem Familiengericht überlassen, bei dem z.B. A aufgefordert wird, den B zu entschädigen, dann ist das offensichtlich kein Grund irgendjemand auszuweisen.

Du gehst auch auf meinen Einwand an GH in keiner Weise ein - hier liegt jedoch die Krux. Denn von den Türken, die nach Deutschland eingewandert sind, haben mindestens die Hälfte schon einen deutschen Pass. Und mit der von SPD, Grünen und anderen linken gepushten doppelten Staatsbürgerschaft wird es noch schlimmer.

GH schrieb, das ausgewiesen werden solle, wer unsere Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält. Auch das ist so kaum machbar. Wir haben halt keine Gesinnungsüberprüfung. Wer allerdings Straftaten begeht kann ggf. abgeschoben werden, das gleiche gilt auch bei Zuwanderung nur zum Bezug von Sozialhilfe - müsste nur auch entsprechend umgesetzt werden.

Wenn man nicht in reinen und nicht umsetzbaren Populismus verfallen will muss man sich Gedanken machen, wie es wirklich funktionieren könnte. Da hat Sarrazin z.B. schon einige Ideen gebracht. Nur müssten Behörden das dann auch umsetzen, z.B. kürzungen von Sozialleistungen um Deutschkuse zu erzwingen, Verhängung eindeutiger Strafen bei Straftaten, schnelle Abschiebung bei Personen, wo das geht. Den Widerstand der Gutmenschen dagegen kann man allerdings schon kommen sehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 17:20 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Dabei ist die Lösung so einfach: Wer sich der Schariah unterwerfen will, wird in Länder ausgewiesen, in denen sie gilt! Da dieses Rechtssystem mit dem deutschen nicht in Einklang zu bringen ist, müsste dafür wohl das Aufenthalts- und evtl. auch das Staatsbürgerrecht geändert werden. Aber was spricht dagegen?

Und ganz wichtig ist natürlich, dass solche Personen hier auch nicht wieder herein gelassen werden, egal, welche Entwicklung diese Länder nehmen. Hunger, Krieg, Verfolgung u.ä., also "humanitäre Gründe", sind in solchen Fällen als Rückkehrgrund auszuschließen.


KK, du bist doch sonst nicht so einfältig und populistisch drauf.

Wenn A den B bestiehlt und die beiden dann die "Strafe" einem Familiengericht überlassen, bei dem z.B. A aufgefordert wird, den B zu entschädigen, dann ist das offensichtlich kein Grund irgendjemand auszuweisen.

Du gehst auch auf meinen Einwand an GH in keiner Weise ein - hier liegt jedoch die Krux. Denn von den Türken, die nach Deutschland eingewandert sind, haben mindestens die Hälfte schon einen deutschen Pass. Und mit der von SPD, Grünen und anderen linken gepushten doppelten Staatsbürgerschaft wird es noch schlimmer.

GH schrieb, das ausgewiesen werden solle, wer unsere Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält. Auch das ist so kaum machbar. Wir haben halt keine Gesinnungsüberprüfung. Wer allerdings Straftaten begeht kann ggf. abgeschoben werden, das gleiche gilt auch bei Zuwanderung nur zum Bezug von Sozialhilfe - müsste nur auch entsprechend umgesetzt werden.

Wenn man nicht in reinen und nicht umsetzbaren Populismus verfallen will muss man sich Gedanken machen, wie es wirklich funktionieren könnte. Da hat Sarrazin z.B. schon einige Ideen gebracht. Nur müssten Behörden das dann auch umsetzen, z.B. kürzungen von Sozialleistungen um Deutschkuse zu erzwingen, Verhängung eindeutiger Strafen bei Straftaten, schnelle Abschiebung bei Personen, wo das geht. Den Widerstand der Gutmenschen dagegen kann man allerdings schon kommen sehen ...

Ich wollte mit meinen Anmerkungen durchaus nicht ghs oder Deine Ausführungen kritisieren, Fazer.
Im Grunde ist Euer beider Linie ja klar und gut begründet. Die Frage der Umsetzbarkeit von Sanktionen jedweder Art zum Schutz unserer Gesellschaft vor zugewanderten Kräften, die glauben, sich an deren Regeln nicht halten zu müssen und ihr eigenes paralleles Rechtssystem aufbauen und entwickeln zu können, ist natürlich eine fundamentale. Bei Deinen Beispielen folge ich Dir insoweit auch und sehe die gleichen Widerstände voraus, die von starken Gruppen ideologischer Scheuklappenträger dagegen geschürt werden.

Zum Problem für Deutschland dürfte allerdings für den Fall einer konsequenten Verfolgung und Sanktionierung derartiger Personen/-gruppen das altbekannte - und leider nur allzu erfolgreiche - Spiel mit gewissen Keulen werden, die dann erneut gegen dieses Land geschwungen würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 08 Apr 2014 22:23 
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Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Dabei ist die Lösung so einfach: Wer sich der Schariah unterwerfen will, wird in Länder ausgewiesen, in denen sie gilt! Da dieses Rechtssystem mit dem deutschen nicht in Einklang zu bringen ist, müsste dafür wohl das Aufenthalts- und evtl. auch das Staatsbürgerrecht geändert werden. Aber was spricht dagegen?

Und ganz wichtig ist natürlich, dass solche Personen hier auch nicht wieder herein gelassen werden, egal, welche Entwicklung diese Länder nehmen. Hunger, Krieg, Verfolgung u.ä., also "humanitäre Gründe", sind in solchen Fällen als Rückkehrgrund auszuschließen.


KK, du bist doch sonst nicht so einfältig und populistisch drauf.

Wenn A den B bestiehlt und die beiden dann die "Strafe" einem Familiengericht überlassen, bei dem z.B. A aufgefordert wird, den B zu entschädigen, dann ist das offensichtlich kein Grund irgendjemand auszuweisen.

Du gehst auch auf meinen Einwand an GH in keiner Weise ein - hier liegt jedoch die Krux. Denn von den Türken, die nach Deutschland eingewandert sind, haben mindestens die Hälfte schon einen deutschen Pass. Und mit der von SPD, Grünen und anderen linken gepushten doppelten Staatsbürgerschaft wird es noch schlimmer.

GH schrieb, das ausgewiesen werden solle, wer unsere Gesellschaftsordnung nicht respektiert und sich entsprechend verhält. Auch das ist so kaum machbar. Wir haben halt keine Gesinnungsüberprüfung. Wer allerdings Straftaten begeht kann ggf. abgeschoben werden, das gleiche gilt auch bei Zuwanderung nur zum Bezug von Sozialhilfe - müsste nur auch entsprechend umgesetzt werden.

Wenn man nicht in reinen und nicht umsetzbaren Populismus verfallen will muss man sich Gedanken machen, wie es wirklich funktionieren könnte. Da hat Sarrazin z.B. schon einige Ideen gebracht. Nur müssten Behörden das dann auch umsetzen, z.B. kürzungen von Sozialleistungen um Deutschkuse zu erzwingen, Verhängung eindeutiger Strafen bei Straftaten, schnelle Abschiebung bei Personen, wo das geht. Den Widerstand der Gutmenschen dagegen kann man allerdings schon kommen sehen ...

Ich wollte mit meinen Anmerkungen durchaus nicht ghs oder Deine Ausführungen kritisieren, Fazer.
Im Grunde ist Euer beider Linie ja klar und gut begründet. Die Frage der Umsetzbarkeit von Sanktionen jedweder Art zum Schutz unserer Gesellschaft vor zugewanderten Kräften, die glauben, sich an deren Regeln nicht halten zu müssen und ihr eigenes paralleles Rechtssystem aufbauen und entwickeln zu können, ist natürlich eine fundamentale. Bei Deinen Beispielen folge ich Dir insoweit auch und sehe die gleichen Widerstände voraus, die von starken Gruppen ideologischer Scheuklappenträger dagegen geschürt werden.

Zum Problem für Deutschland dürfte allerdings für den Fall einer konsequenten Verfolgung und Sanktionierung derartiger Personen/-gruppen das altbekannte - und leider nur allzu erfolgreiche - Spiel mit gewissen Keulen werden, die dann erneut gegen dieses Land geschwungen würden.

Nun, Kritikaster, so einfach, wie du das Ganze darstellst, ist die Sache nun leider nicht. Da sind Fazer´s hinweise bzgl. der EU-Mitgliedschaft, der großen Zahl ausländischer Mitbürger mit deutschem Pass und den derzeitigen Vorhaben bzgl. der doppelten Staatsbürgerschaft (halbschwanger geht bekanntlich auch nicht; eine Entscheidung zur Zugehörigkeit ist in meinen Augen zu erwarten) schon zu beachten. Umso mehr gehe ich davon aus, dass die derzeitige GroKo angesichts der Mehrheitsverhältnisse jetzt die Gelegenheit hätte, für Klarheit zu sorgen.

Soll heißen, angesichts dessen ist jetzt Zeit (überfällig, aber dies ist überflüssig zu erwähnen) und Gelegenheit, Zeichen zu setzen. So ist auch mein Hinweis zu verstehen, dass Personen, die die Deutsche (von ihnen frei gewählte) Rechts- und Gesellschaftsordnung nicht respektieren und sich entsprechend verhalten – d.h. die sich strafbar machen – mit einer unverzüglichen Ausweisung rechnen müssen. Hierbei gilt es natürlich allfälligen Anzeichen, wie z.B. unterschwellige oder offen ausgesprochene Drohungen, martialisches Auftreten in Gruppenstärke zur Einschüchterung der Bürgerschaft (wie es nicht selten in Verbindung mit Verbrechen erfolgt) etc. möglichst unverzüglich mit entsprechender Ankündigung möglicher Ausweisung entgegenzutreten.

Ja, selbstverständlich wird es zu aufruhrartigen Gegenbewegungen von Seiten links-grüner besserwissender Gutmenschen kommen. Nun, da ist zu fragen, ob man sich dadurch beeindrucken lassen sollte.
Ein klares Ja zur Integration unter Aufrechterhaltung der bestehenden Wertegemeinschaft, welche als gesellschaftliches Fundament unerlässlich ist (ohne gemeinsame Werte kein Gemeinschaft, sondern Parallelgesellschaft). Ein klares Nein zu ungezügelter Toleranz unter Preisgabe eigener Werte.

Es bleibt die Frage, ob die GroKo Willens und in der Lage ist, die angesichts der Mehrheitsverhältnisse bestehende Gelegenheit zu nutzen, um entsprechende Positionen umzusetzen. Oder ob man weiterhin einknickt und offenen Auges der schleichenden Selbstauflösung zuschaut.

Zu deiner abschließenden Bemerkung:
Vor dieser Keule von Seiten anderer Länder hätte ich keine zu großen Bedenken. Rationale und angemessene Maßnahmen, welche selbstbewusst zur Aufrechterhaltung eigener Werte beitragen, verdienen und finden ohne Zweifel mehr internationale Anerkennung, als das derzeitige mainstreamorientierte Geeiere, welches exakt dies offenen Auges gefährdet.

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"Sorry! The lifestyle you´ve ordered ist currently out of stock." Bekannter Graffity-Künstler


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Apr 2014 05:38 
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Gestern Abend gab es eine sehr interessante Diskussion "Muessen wir den Islam fuerchten" (Video steht noch nicht im Netz) und damit um die Rolle der Muslime in D

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 09 Apr 2014 09:24 
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Quijota hat geschrieben:
Gestern Abend gab es eine sehr interessante Diskussion "Muessen wir den Islam fuerchten" (Video steht noch nicht im Netz) und damit um die Rolle der Muslime in D


Ja, die habe ich gesehen. Bezeichnend war die Haltung des Salafisten. Das klang relativ moderat und fast zivilisiert aber man braucht nur im Internet zu suchen und da findet man die schlimmsten Videos mit Brandreden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 31 Dez 2014 17:29 
Ein guter Beitrag im Cicero darüber, dass die Linken die Menschen beim Thema Integration alleine lassen:

Zitat:
Integration kann zäh sein: Einfache Bürger müssen sich täglich mit Einwanderern aus fremden Welten auseinandersetzen. Die Linken im Elitenhimmel lassen sie mit diesen Konflikten allein, findet unser Autor

...

Wer sie weitererzählt, macht sich verdächtig: der Verbreitung ethnischer Vorurteile, der Hetze gegen Einwanderer, des Rassismus. Er steht augenblicklich unter Verdacht, ein rechter Spießer zu sein: ein Spießgeselle Sarrazins. Ach, ließen sich solche Erzählungen doch nur so einfach abtun! Aber immer mehr Menschen verspüren das Bedürfnis, ihre Erlebnisse mit Migranten mitzuteilen. Und mehr und mehr stammen sie aus der Mitte der Gesellschaft. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich ihre Erzählungen nicht als Eruptionen von Fremdenfeindlichkeit, sondern als – Arbeitsberichte. Arbeitsberichte? Genau. Als Berichte aus dem Tätigkeitsfeld von Menschen, die in Deutschland, in Europa die Integrationsarbeit leisten. Dazu zählen zuhauf Schulkinder. Integrationsarbeit ist auch Kinderarbeit.


...

„Willkommenskultur“ fordern Politiker und Publizisten in ihrem Elitenhimmel – im täglichen Leben dagegen gehen sie den Einwanderern möglichst weiträumig aus dem Weg. Sie bevorzugen Stadtteile, in denen es Schulen gibt, deren Klassen einen akzeptablen Ausländeranteil aufweisen, ansonsten verschieben sie ihre Kinder ganz rasch auf Privatschulen mit Erlebnispädagogik plus musisch-kreativer Ausrichtung. Im Kampf um die in Westeuropa geltende Alltagskultur – vom Grundgesetz bis zur Mülltrennung – sind die einfachen Bürgerinnen und Bürger auf sich gestellt. Zwar war eigentlich immer klar, welches Recht und welche Regeln in dieser Gesellschaft gelten. Dennoch scheint sich die Frage aufs Neue zu stellen, ob man von Einwanderern erwarten darf, dass sie sich auf die deutschen Grundwerte und den deutschen Alltag einlassen, im Haus, auf der Straße, in der Schule.

...

Die Kinder der Einwanderer, woher auch immer sie stammen mögen, sind nicht dümmer als ihre deutschen Spielkameraden, doch sind sie belastet durch zurückgebliebene Religionen, durch einfältigen Machokult, durch überkommenen Blut-und-Ehre-Unsinn. Sie werden an einer freien Entwicklung gehindert. Man muss den Bürgern zuhören, wenn sie schimpfen: „Die Rumänen lärmen; die Russen pöbeln; die Türken versagen in der Schule; die Araber verachten die Frauen.“ Richtig, alles Pauschalurteile. Pfui!

Pfui – weil es das ja gar nicht gibt: kulturelle Konflikte mit Einwanderern. Schon gar nicht so etwas wie einen alltäglichen Kulturkampf. In der Berliner Republik, einem SPD-nahen Magazin für luzide linksorientierte Debatten, liest man etwa: „Einem großen Teil der deutschen Gesellschaft ist durchaus klar, dass es nicht um einen Kampf der Kulturen, Religionen und Ethnien geht, sondern um unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Teilhabeansprüche von Menschen, beziehungsweise Gruppen.“

Zaubersprüche der Sozialdemokratie


Schauen wir uns den Satz genau an: „Unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Teilhabeansprüche“ – sind sie nicht auch bestimmt durch „Kulturen, Religionen oder Ethnien“? Durch was denn sonst? Prägt nicht kulturelle Herkunft die „Interessen, Bedürfnisse und Ansprüche“ des Menschen? Sind nicht die Religionen durch autoritären Anspruch und Durchgriff auf Individuum, Familie und Gesellschaft seit jeher bestimmend für „Interessen, Bedürfnisse und Ansprüche“? Darf man fragen, was denn der Kampf der Aufklärung im 18.  Jahrhundert gegen die Unterdrückung der Menschen durch die Kirchen und ihre feudalen Komplizen war – ein unstatthafter, ein verwerflicher Kulturkampf?

Natürlich war er das nicht. Natürlich verdanken wir Aufklärern wie Descartes, Voltaire, Kant und Leibniz unsere moderne, freiheitliche, westliche Gesellschaft! Doch der linken Szene ist der Brunnen der eigenen Vergangenheit längst zu tief geworden. Bis zur Aufklärung reicht ihr Lot nicht mehr. Bei Marx hört für sie die Geschichte auf. Denn Marx hat das gesellschaftliche Rätsel ein für alle Mal gelöst, als er dekretierte: Der materielle Unterbau bestimmt den kulturellen Überbau. Übersetzt ins sozialdemokratische Heute besagt die geflügelte Sentenz: Alle Probleme sind materielle Probleme; werden sie durch materielle Teilhabe befriedet – etwa durch Sozialhilfe –, lösen sich kulturelle, religiöse und ethnische Widersprüche als bloße Nebenwidersprüche am Ende ganz von selber auf.

Solche Zaubersprüche freilich lassen die Arbeiter im Weinberg der offenen Gesellschaft rat- und hilflos zurück: die Bürgerinnen und Bürger, die jeden Tag ihre Konflikte mit Migranten aus fremden Kulturwelten auszutragen haben. Dieser Konflikt aber, den es in den Augen der selbst- wie geschichtsvergessenen Linken nicht gibt, weil es ihn nicht geben darf: Er ist der Nährboden für die populistische Rechte. Sie bewirtschaftet ihn skrupellos und zunehmend erfolgreich – indem sie vortäuscht, den allein gelassenen Bürgerinnen und Bürgern zur Seite zu stehen.

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... 49/seite/2



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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 02 Jan 2015 15:44 
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Ich bin gerade in E. Hier gibt es reichlich Muslime, aber die sind hier integriert. Kopftuch-Mslimas sieht man sehr selten, geschweige denn Solche mit Ganzkoerperkondom. Ich frage mich also, was diese Muslime und Muslimas davon abhaelt, sich woanders zu integrieren oder ob man lieber auf Konfrontation setzt?

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T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 15 Jan 2015 18:41 
Wieder zeigt sich, dass die arabische Kultur mit unserer Kultur fast nicht kompatibel ist. Ein Räuber sollte in Hameln dem Haftrichter vorgeführt werden. Schon kurz nach der Festnahme versucht ein Bruder des Täters, diesen zu befreien. Im Rahmen der Vorführung vor Gericht versucht der Täter zu fliehen, stürzt auf dem 7. Stock ab und stirbt. Die Grossfamilie des Täters läuft beim Krankenhaus auf und legt sich mit der Polizei an. Folge: 14 verletzte Beamte!

Schon beim Wort "Grossfamilie" klingeln ja alle Alarmglocken. Nur liest man z.B. weder bei der HAZ noch der FAZ oder dem Spiegel, wo denn diese Grossfamilie her kommt.

Aber immerhin die Bild ist nicht zu feige, hier Ross und Reiter zu nennen: die Grossfamilie stammt aus dem Libanon. Man sieht, wieviel von unserer westlichen Rechtskultur von diesen Menschen anerkannt wird.

http://www.bild.de/regional/hannover/am ... .bild.html

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norde ... s-7.-Stock

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/h ... 13069.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche im Ausland, Ausländer in Deutschland
BeitragVerfasst: 26 Sep 2015 14:16 
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Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/bewegediuebduos-keine-ostler-vor-meiner-haustuer/

Ob ich hier den richtigen Platz für meinen Link gefunden habe ist mir nicht ganz klar. Ich habe mal die etwas älteren Beiträge gelesen und mich gar nicht gewundert, wie flexibel der deutsche Wendehals ist.
Verwechselt mein Video bitte nicht mit dem aktuellen Geschehen, da geht es ANNO 1990 um "Ostzonenflüchtlinge".

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Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


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