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 Betreff des Beitrags: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 09:11 
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ich habe gerade diesen interessanten artikel gelesen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 44079.html
daraus
Zitat:
In den etwa 200 Werkstätten - rund 70 davon organisiert im Verbund Offener Werkstätten - bauen und restaurieren private Enthusiasten Möbel, nähen Kleider, entwickeln Lastenfahrräder, konstruieren Lampen. Und immer mehr wagen sich dank der zunehmenden technischen Aufrüstung der Werkstätten mit 3D-Druckern, Platinenfräsen und Lasercuttern auch an technisch höchst anspruchsvolle Aufgaben. Sie schaffen für den Eigenbedarf und entwickeln daraus manchmal wie Meyer und Brenneis ein marktfähiges Produkt.

Es könnte sich um nicht weniger als die Demokratisierung der Produktion handeln, die sich in der Lebensmittelbranche mit dem Trend zum eigenen Garten genauso zeigt wie in der Energiewirtschaft, wo ehemals reine Verbraucher ihren Strom zunehmend selbst erzeugen. Jetzt hält dieser Gedanke Einzug in die gegenständliche Produktwelt und eröffnet Chancen, sich auch hier zu befreien vom Diktat der Industrie mit ihren Vorstellungen von Angebot, Qualität und Preis.

dabei ist mir eingefallen, dass sich seit rund hundert jahren etwas völlig umgekehrt hat. früher galt es als luxus, kaputte sachen durch neue zu ersetzen zu können, statt sie zu flicken oder zu reparieren zu lassen - z.b. schuhe. heutzutage wäre die reparatur geliebter treter teurer als neukauf, falls man überhaupt jemanden findet, der sowas noch kann. nachhaltigkeit ist also luxus, waren, die länger halten, sind dermassen teuer, dass sich das die masse der bevölkerung gar nicht leisten kann.

eine ähnliche entwicklung kann man auch beim essen beobachten. wer früher sein essen kochen liess oder auswärts essen ging, war mit sicherheit reich. der normale mensch musste selbst kochen. heutzutage scheint selbst zu kochen schon fast ein luxus zu sein. und das nicht etwa, weil es teurer wäre, sondern wohl, weil die fähigkeiten dafür bei der breiten masse verloren gegangen ist.

wenn man also wirklich etwas für nachhaltigkeit tun will, muss man nicht nur nachhaltig produzieren, sondern auch wieder fähigkeiten "wiederbeleben". wer kauft denn teure, nachhaltige produkte, die, wenn sie denn doch mal kaputt gehen, niemand mehr reparieren kann?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 11:43 
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Ich hoffe, dass mir das nicht angekreidet wird. Wiederverwertung ist nicht nur meine Leidenschaft seit mehr als 40 Jahren. Wir werden mehr und mehr!
http://off-topics.de/viewtopic.php?f=4& ... 624#p12624


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 19:12 
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teddy hat geschrieben:
wenn man also wirklich etwas für nachhaltigkeit tun will, muss man nicht nur nachhaltig produzieren, sondern auch wieder fähigkeiten "wiederbeleben". wer kauft denn teure, nachhaltige produkte, die, wenn sie denn doch mal kaputt gehen, niemand mehr reparieren kann?
obwohl ich weiß was mit "Nachhaltigkeit gemeint ist weiß ich mit dem Begriff nix anzufanfen
vor allem wenn NEUE Jeanshosen verkauft werden die extra, weil es cool sein soll, zerrissen werden

Aber was Du meinst, so neu ist das nicht. Schon fast nicht mehr erkennbare Oldtimer werden oftmals wie laden neu widerhergestellt
Die Szene bei analogen Fotoapparaten und Stereoanlagen ist zwar nicht so öffentlichkeits wirksam
aber erhält immer mehr Zulauf
In München gibt es HEi http://www.hei-muenchen.de/
und der Chef des Deutschen Museums (natürlich in München) ;) hat das Buch geschrieben Kultur der Reparatur http://www.zeit.de/2013/49/sachbuch-rep ... gang-heckl
dann gibt es auch noch die immer beliebtesten Repair Cafes

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 19:26 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
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eschek hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
wenn man also wirklich etwas für nachhaltigkeit tun will, muss man nicht nur nachhaltig produzieren, sondern auch wieder fähigkeiten "wiederbeleben". wer kauft denn teure, nachhaltige produkte, die, wenn sie denn doch mal kaputt gehen, niemand mehr reparieren kann?
obwohl ich weiß was mit "Nachhaltigkeit gemeint ist weiß ich mit dem Begriff nix anzufanfen
vor allem wenn NEUE Jeanshosen verkauft werden die extra, weil es cool sein soll, zerrissen werden

Aber was Du meinst, so neu ist das nicht. Schon fast nicht mehr erkennbare Oldtimer werden oftmals wie laden neu widerhergestellt
Die Szene bei analogen Fotoapparaten und Stereoanlagen ist zwar nicht so öffentlichkeits wirksam
aber erhält immer mehr Zulauf
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und der Chef des Deutschen Museums (natürlich in München) ;) hat das Buch geschrieben Kultur der Reparatur http://www.zeit.de/2013/49/sachbuch-rep ... gang-heckl
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eschek steht mal wieder neben der Platte, aber das macht er gerne. Ich habe einen Link oben rein getan, wo es um Wiederverwertung geht, aber das schaute sich der Herr eben nicht an! Wieso auch?!
Über neue Jeans lästern, die per Chemie oder Maschinen auf kaputt gemacht werden und ziemlich viel kosten. Ja, das berührt ihn!
Wenn ich mir eine hergerichtete Ente von der anderen Strassenseite kaufen könnte! Ja, das würde ich tun! Nicht um schick einen Oldtimer zu fahren, sondern ein vernünftiges Auto!
Wer sich aus beruflichen Gründen für alte Kameras interessiert, ok, die können sie eventuell sogar bedienen. Es bringt nichts solche in ein luftdichtes Regal zu stellen und zu sagen: "Die habe ich ersteigert! Schön, gell?!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 19:40 
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reger Freigeist

Registriert: 30 Okt 2012 14:29
Beiträge: 316
eschek hat geschrieben:
teddy hat geschrieben:
wenn man also wirklich etwas für nachhaltigkeit tun will, muss man nicht nur nachhaltig produzieren, sondern auch wieder fähigkeiten "wiederbeleben". wer kauft denn teure, nachhaltige produkte, die, wenn sie denn doch mal kaputt gehen, niemand mehr reparieren kann?
obwohl ich weiß was mit "Nachhaltigkeit gemeint ist weiß ich mit dem Begriff nix anzufanfen
vor allem wenn NEUE Jeanshosen verkauft werden die extra, weil es cool sein soll, zerrissen werden

Aber was Du meinst, so neu ist das nicht. Schon fast nicht mehr erkennbare Oldtimer werden oftmals wie laden neu widerhergestellt
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Ja, wenn man die Produkte der Wegwerfgesellschaft betrachtet, lohnt eine Reparatur meist nicht, aber es gibt schon auch heute noch Qualität.

Ich sage immer, ich kann es mir nicht leisten, billig einzukaufen, so sind mir ein paar teure aber wirklich gute Schuhe lieber, als 5 paar billige, die keinen anständigen "Sitz" haben. Noch findet man auch Schuhmacher, die solche Schuhe noch herrichten können. Wichtig ist halt, dass man seine Sachen pfleglich behandelt.

Analoge Kameras werden immer seltener, weil ja auch immer weniger Verbrauchmaterialien hergestellt werden (Rollfilme). Natürlich geht nichts über ein SW-Foto mit einer guten alten Rollei, aber wer entwickelt denn das heutzutage noch? Die vollautomatischen Maschinen kommen nicht an die QUalität von früher ran. Aber ich muss zugeben, dass ich hier doch lieber zur digitalen Fotografie gewechselt bin, weil es halt doch deutlich mehr Möglichkeiten gibt.

Stereoanlagen von früher.... kein moderner Verstärker kommt doch heute gegen einen guten Röhrenverstärker an, aber Ersatzteile dafür zu finden ist manchmal aussichtslos.
Ergo sind wir bis auf wenige Ausnahmen oft zu sehr auf die neuen Produkte beschränkt.

Was teddy über das Selbstkochen geschrieben hat, stimmt leider. Essen gehen ist heutzutage kein Luxes mehr, sondern meist ein Graus. Fast Food ist furchtbar und bei den meisten Restaurants gibt es eh nur Standardgerichte, die alle gleich schmecken.
Ich gehe nicht sehr oft essen, weil meine Partnerin und ich sehr gerne selbst kochen und gesünder ist das allemal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 20:03 
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x-mas hat geschrieben:

Wenn ich mir eine hergerichtete Ente von der anderen Strassenseite kaufen könnte! Ja, das würde ich tun! Nicht um schick einen Oldtimer zu fahren, sondern ein vernünftiges Auto!
Wer sich aus beruflichen Gründen für alte Kameras interessiert, ok, die können sie eventuell sogar bedienen. Es bringt nichts solche in ein luftdichtes Regal zu stellen und zu sagen: "Die habe ich ersteigert! Schön, gell?!"

zwei hergerichtete Enten wären allerdings nicht schlecht
aber Du hast Dich mal wieder zu früh aufgeregt, eschek hat auch vermerkt
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Wer eine Ente herrichtet kann es auch SO machen
Dateianhang:
ente.JPG
ente.JPG [ 127.33 KiB | 894-mal betrachtet ]

da kannst Du Dir aussuchen ob Du der Kas oder der Radi bist, den Waldi verschmäht
und DIESE ist schöner und aufwendiger gebaut als eine elektrische Lokomotive,
also wert, der Welt zu erhalten
Dateianhang:
vitessa+.jpg
vitessa+.jpg [ 65.17 KiB | 894-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 20:35 
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Wohnort: badisch sibirien
challenge hat geschrieben:
Was teddy über das Selbstkochen geschrieben hat, stimmt leider. Essen gehen ist heutzutage kein Luxes mehr, sondern meist ein Graus. Fast Food ist furchtbar und bei den meisten Restaurants gibt es eh nur Standardgerichte, die alle gleich schmecken.
Ich gehe nicht sehr oft essen, weil meine Partnerin und ich sehr gerne selbst kochen und gesünder ist das allemal.
dabei geht es nicht mal um auswärts essen,
tk-pizza o.ä. gehört für mich auch nicht in die kategorie kochen.
wenn ein kind nur sieht, wie mutter (oder eben auch vater) pürree-pulver einrührt, tk-fischstäbchen in die pfanne haut und mit etwas glück noch eine dose gemüse im topf erwärmt wird, dann kann das kind nicht wirklich lernen, was essenszubereitung eben bedeutet.
convinence food scheint eine echte seuche zu sein, jedenfalls ernährungstechnisch. klar, ab und an greife ich auch dazu, aber ich kann kochen! und ich tue es auch, was auch regelmässig erheblich besser als fertigessen schmeckt (ok, miracoli nehme ich jetzt mal aus :mrgreen: )

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 21:56 
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Beiträge: 4120
Richtig, gut Essen ist z.B. Luxus. Alleine kann ich mir das nicht leisten. (Ich habe und will keine Gefrierkühltruhe!)

Richtig, ich kann mal vollkommen daneben hauen. Ich fuhr da mal nach München, wollte so Cowboy-Stiefelchen oder Indianderlook. Also mehr als 150 DM wollte ich echt nicht ausgeben. Die Fussgängerzone durch.
Verdammt auch! Da stand so ein feines Stiefelchen ganz oben in der Dekoration. 500 DM! Ja, spinn' ich! Ich schlüpfte rein, bloss mal so. War ein gutes Gefühl! Aber nee, doch nix für mich!!! Das feine Leder, der Absatz... Nöoooo!

Ich machte fast die ganze Tour der Schuhgeschäfte in MUC-City - und, und, und ich kaufte diese Stiefelchen! Scham über mich, aber die waren so etwas von Klasse! Sommer, Winter, das waren meine "Träger"! Mindestens 5 Jahre lang!
Die voll aufwerten? Das hätte nicht 500 DM sondern 500 € gekostet!
Zu Beginn versteckte ich sie sogar unter dem Tisch. Ja, ich, mit so einem Schickizeug am Fuss, unerklärlich!!!

Und eben nein, sie waren kein Luxus! Sie trugen mich durch Messen, sie latschten mit mir durch NYC, sie kannten Venedig usw. Wahrlich, für die war kein Cent zuviel!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 02 Feb 2014 22:32 
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Registriert: 02 Dez 2012 19:23
Beiträge: 2211
Wohnort: Köln/Paris/Nice
Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Verschleiß vor allem bei Elektrogräten schon bei der Erzeugung eingebaut wird. Ob es da ein geheimes Verfallsdatum (eventuell auf Chips) gibt? Natürlich hört sich das wie Verfolgungswahn und VT an. Vor 10 Jahren habe ich einen DVD-Player gekauft, den ich kaum benutzt habe. Er stand im Schrank gut geschützt vor Staub, Licht, Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Schocks usw. Gestern brauchte ich ihn plötzlich und siehe da, er funktioniert nicht mehr. Diese Erfahrung habe ich mit anderen Elektrogeräten gemacht, die ich kaum benutzt habe. Hat das System?

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Freiheit und Freude Liberté et joie Liberty and joy Libertad y alegría свобо́да и ра́дость.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 03 Feb 2014 11:08 
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Registriert: 30 Okt 2012 14:29
Beiträge: 316
luc1 hat geschrieben:
Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Verschleiß vor allem bei Elektrogräten schon bei der Erzeugung eingebaut wird. Ob es da ein geheimes Verfallsdatum (eventuell auf Chips) gibt? Natürlich hört sich das wie Verfolgungswahn und VT an. Vor 10 Jahren habe ich einen DVD-Player gekauft, den ich kaum benutzt habe. Er stand im Schrank gut geschützt vor Staub, Licht, Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Schocks usw. Gestern brauchte ich ihn plötzlich und siehe da, er funktioniert nicht mehr. Diese Erfahrung habe ich mit anderen Elektrogeräten gemacht, die ich kaum benutzt habe. Hat das System?


Natürlich haben solche Geräte eine sog. Sollbruchstelle. Sei es, dass wissentlich ein minderwertigeres Bauteil verwendet wurde, obwohl das qualitativ bessere nur einen Bruchteil mehr gekostet hätte, oder Software hat einen "Timeout".
Bei den geringen Preisen solcher Geräte will man den Kunden mit so einer "Sollbruchstelle" doch nur freundlich zum Kauf eines neuen Gerätes motivieren :mrgreen:
Das alte Gerät trägt dann wieder zum stetig wachsenden Müllberg bei.

Als Kunde bist Du da weitesgehend machtlos, denn selbst wenn Du mal tief in die Tasche gegriffen hast, um ein qualitativ hochwertiges Gerät zu kaufen, wird nach ein paar Jahren eben irgendein Standard geändert und Dein Gerät ist nicht mehr kompatibel...

Will man sich dem nicht aussetzen, kauft man eben solche Geräte nicht... aber wenn man an der multimedialen Welt teilhaben, muss man sich notgedrungen in diesen Kaufkreislauf begeben. Da es genaue Berechnungen gibt, wie oft und vorallem wann der Durchschnittsbürger Geld für solche Geräte ausgibt, wissen die Hersteller schon ganz genau, wielange die neuen Geräte max. laufen werden.

Jedenfalls ist es definitiv kein Zufall, wenn viele Geräte ganz kurz nach der Garantiezeit "den Löffel schmeißen"...!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 04 Feb 2014 00:14 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Ich schliesse mich obigen Erfahrungen an, dass jemand nicht dem Wahnsinn nahe sein muss um festzustellen, dass eben oft nach der Garantiezeit ein Gerät nicht mehr geht. Drucker, Kühlschrank, Kamera usw.

Auf diesen Trick sind sie "früher" nicht gekommen. Ich hatte Waschmaschinen oder Kühlschränke mit mehr als 20 Jahren.
Logisch gedacht war da die Technik simpler, vielleicht, aber sie funktionierte!!!
Sogar meine Altcomputer hielten länger als die neuen.
Nein, ich habe da keinen VT-Wahn.

Ok, zur Freude von eschek schreibe ich jetzt noch kurz, dass mir seine gezeigte Kastenente weiter oben aber echt auch das Wasser im Mund zusammenlaufen liess. So was von hübsch gemacht! Echt Klasse!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit, Luxus
BeitragVerfasst: 10 Feb 2014 02:09 
x-mas hat geschrieben:
Ich schliesse mich obigen Erfahrungen an, dass jemand nicht dem Wahnsinn nahe sein muss um festzustellen, dass eben oft nach der Garantiezeit ein Gerät nicht mehr geht. Drucker, Kühlschrank, Kamera usw.

Auf diesen Trick sind sie "früher" nicht gekommen. Ich hatte Waschmaschinen oder Kühlschränke mit mehr als 20 Jahren.
Logisch gedacht war da die Technik simpler, vielleicht, aber sie funktionierte!!!
Sogar meine Altcomputer hielten länger als die neuen.
Nein, ich habe da keinen VT-Wahn.

Ok, zur Freude von eschek schreibe ich jetzt noch kurz, dass mir seine gezeigte Kastenente weiter oben aber echt auch das Wasser im Mund zusammenlaufen liess. So was von hübsch gemacht! Echt Klasse!!!


Na ja, man neigt dazu ja die Vergangenheit zu glorifizieren.

WEnn man sieht, dass man früher alle 5000 km die Reifen wechseln musste, und wie die Wartungsintervall-Zeiten bei Autos waren, dann passt deine Theorie nicht mehr ganz.

Und ein PC muss keine 20 Jahre halten. Nach 5-6 Jahren ist die Entwicklung so sehr weitergegangen, dass man fast zwingend einen neuen PC kaufen muss, weil sonst nichts mehr läuft. Eine Miele hält heute immer noch mindestens 10 Jahre. Und einen 10 Jahre alten Kühlschrank werden dir die Umweltradikalen eh als verwerflichen Angriff an die Gesundheit dieses Planeten madig machen.

Also alles bestens ....


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