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 Betreff des Beitrags: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 25 Mai 2013 17:32 
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...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 08:47 
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Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi

Vielleicht noch eine Anmerkung.
Als Lassalle weiland diese (Urform..) Partei gründetet stand dies in einem ganz anderen historischen und gesellschaftlichen Kontext, der so heute nicht mehr Bestand hat. Mittlerweile wird für meine Begriffe auch die Geschichte der Partei viel zu unkritisch bewertet und die aktuelle Rolle in der Gesellschaft, insbesondere für eine Wiederherstellung einer sozialen Marktwirtschaft auf deutschem Boden viel zu wenig eingefordert.
Schröder läutete eine schlimme Zäsur in dieser Partei ein und irgendwie fällt keinem auf, dass diese Partei die Wurzeln ihres Daseins verlassen hat.

Es mag sein, dass dieses Thema in diesem Forum schwierig ist, aber lohnend auf alle Fälle.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 10:14 
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Doch: Mit Schröder kann die SPD imho ihr "S" streichen

http://www.ossietzky.net/10-2013&textfile=2277

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 21:06 
Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 01 Nov 2013 00:37 
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


So ein ganz klitzekleines bisschen versteht mittlerweile selbst die linke Frau Kraft, dass man mit einem Anti-Wirtschaftskurs sich nur Niederlagen und Niedergang einhandelt.

Jetzt gibts also den Versuch, die Energiekonzerne in NRW zu schützen - aber die Grünen werden es sicher zu verhindern wissen.

[/quote] Hannelore Kraft tritt gegen eine schnelle Energiewende und für den Bestand energieintensiver Betriebe ein. Dadurch wirkt die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin wie eine spät berufene Arbeiterführerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/56257
[/quote]


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 07 Nov 2013 21:06 
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Registriert: 01 Feb 2011 18:16
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Fazer hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


So ein ganz klitzekleines bisschen versteht mittlerweile selbst die linke Frau Kraft, dass man mit einem Anti-Wirtschaftskurs sich nur Niederlagen und Niedergang einhandelt.

Jetzt gibts also den Versuch, die Energiekonzerne in NRW zu schützen - aber die Grünen werden es sicher zu verhindern wissen.

Hannelore Kraft tritt gegen eine schnelle Energiewende und für den Bestand energieintensiver Betriebe ein. Dadurch wirkt die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin wie eine spät berufene Arbeiterführerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/56257
[/quote][/quote]
Naja, mit Rechnen hats die Dame nicht so wirklich. Man schaue sich den NRW Haushalt, insbesondere nach der Wahl von Frau Kraft an und nehme sinnvollerweise vorher Valium und Betablocker.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 09 Nov 2013 13:22 
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

Gruß
Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


So ein ganz klitzekleines bisschen versteht mittlerweile selbst die linke Frau Kraft, dass man mit einem Anti-Wirtschaftskurs sich nur Niederlagen und Niedergang einhandelt.

Jetzt gibts also den Versuch, die Energiekonzerne in NRW zu schützen - aber die Grünen werden es sicher zu verhindern wissen.

Hannelore Kraft tritt gegen eine schnelle Energiewende und für den Bestand energieintensiver Betriebe ein. Dadurch wirkt die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin wie eine spät berufene Arbeiterführerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/56257
[/quote]
Naja, mit Rechnen hats die Dame nicht so wirklich. Man schaue sich den NRW Haushalt, insbesondere nach der Wahl von Frau Kraft an und nehme sinnvollerweise vorher Valium und Betablocker.

Gruß
Poldi[/quote]

Jetzt wo die SPD vielleicht wieder in die Regierung kommt merkt sie halt dass sie ein wirtschaftsfeindliches Programm gestrickt hat. Ob Kraft allerdings versteht, dass man nicht nur immer mehr Steuern erhöhen kann sondern auch mal weniger ausgeben muss um einen Haushalt zu sanieren ist wohl eher fraglich. Wählerbestechung mit dem Füllhorn ist ja das Hauptkonzept der linken Parteien.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 09 Nov 2013 13:33 
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Registriert: 28 Jan 2011 09:46
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Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

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Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


So ein ganz klitzekleines bisschen versteht mittlerweile selbst die linke Frau Kraft, dass man mit einem Anti-Wirtschaftskurs sich nur Niederlagen und Niedergang einhandelt.

Jetzt gibts also den Versuch, die Energiekonzerne in NRW zu schützen - aber die Grünen werden es sicher zu verhindern wissen.

Hannelore Kraft tritt gegen eine schnelle Energiewende und für den Bestand energieintensiver Betriebe ein. Dadurch wirkt die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin wie eine spät berufene Arbeiterführerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/56257

Naja, mit Rechnen hats die Dame nicht so wirklich. Man schaue sich den NRW Haushalt, insbesondere nach der Wahl von Frau Kraft an und nehme sinnvollerweise vorher Valium und Betablocker.

Gruß
Poldi[/quote]

Jetzt wo die SPD vielleicht wieder in die Regierung kommt merkt sie halt dass sie ein wirtschaftsfeindliches Programm gestrickt hat. Ob Kraft allerdings versteht, dass man nicht nur immer mehr Steuern erhöhen kann sondern auch mal weniger ausgeben muss um einen Haushalt zu sanieren ist wohl eher fraglich. Wählerbestechung mit dem Füllhorn ist ja das Hauptkonzept der linken Parteien.[/quote]

schau dir den nachtragshaushalt an. oder die energiesteuererleichterung, für für betriebe/nicht für die bürger. nach der definition muss die cdu ultralinks sein.

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Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 09 Feb 2014 21:28 
Die SPD bereitet jetzt die komplette Selbstaufgabe vor: in Zukunft will man in Ostdeutschland auch Ministerpräsidenten der SED-Nachfolgepartei wählen. Das bisschen SED Geschichte und Kommunismus, das in dieser neosozialistischen Partei steckt soll offenbar nicht stören.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 52231.html

So macht sich dann die SPD auf Dauer komplett überflüssig.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 13 Feb 2014 00:13 
Nahles hat ja nicht lange gebraucht, um ihre Selbstbedienungsmentalität durchkommen zu lassen.

Rentenvorschläge zu Lasten der jungen Generation, zur Bedienung und Bestechung der eigenen Wählerklientel.

Und dann noch eine gesetzeswidrige Werbekampagne für diese Verschwendung ...

http://www.focus.de/finanzen/altersvors ... 10833.html


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 28 Jul 2014 16:56 
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
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Poldi hat geschrieben:
...soll man da gratulieren oder doch eher kritisch hinterfragen, was diese Partei in den Jahren seit der Wende und dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks für eine sozialere Gesellschaft getan hat.
Sorry, aber der Rede von BP Gauck zum Festakt in Leipzig kann ich nicht so einfach zustimmen. Ganz im Gegenteil. Ich würde heute fragen, ob diese Partei nicht grundsätzlich reformbedürftig ist.

Aus der Geschichte sind eben mehr Lehren zu ziehen, als nur Schulterklopfen nach Zeitablauf.

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Poldi


Mehr wirtschaftlicher Sachverstand würde der Partei jedenfalls gut tun, mit sozialistischen Umverteilungsprojekten ist weder in einer Weltwirtschaft noch bei Wahlen ein Blumentopf zu gewinnen.


So ein ganz klitzekleines bisschen versteht mittlerweile selbst die linke Frau Kraft, dass man mit einem Anti-Wirtschaftskurs sich nur Niederlagen und Niedergang einhandelt.

Jetzt gibts also den Versuch, die Energiekonzerne in NRW zu schützen - aber die Grünen werden es sicher zu verhindern wissen.

Hannelore Kraft tritt gegen eine schnelle Energiewende und für den Bestand energieintensiver Betriebe ein. Dadurch wirkt die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin wie eine spät berufene Arbeiterführerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/56257

Naja, mit Rechnen hats die Dame nicht so wirklich. Man schaue sich den NRW Haushalt, insbesondere nach der Wahl von Frau Kraft an und nehme sinnvollerweise vorher Valium und Betablocker.

Gruß
Poldi


Jetzt wo die SPD vielleicht wieder in die Regierung kommt merkt sie halt dass sie ein wirtschaftsfeindliches Programm gestrickt hat. Ob Kraft allerdings versteht, dass man nicht nur immer mehr Steuern erhöhen kann sondern auch mal weniger ausgeben muss um einen Haushalt zu sanieren ist wohl eher fraglich. Wählerbestechung mit dem Füllhorn ist ja das Hauptkonzept der linken Parteien.


Nach 9 Monaten Umsetzung des Wählerbestechungsprogramms der SPD wundert sich diese, dass sie in dem Umfragen immer noch um die ca 25% pendelt. Keine Besserung in Sicht. Und langsam reift die Erkenntnis, dass es da eine Menge Menschen gibt, die die ganzen Umverteilungsphantasien verdienen und mit ihren Steuern bezahlen müssen. Die verstehen sehr gut, dass die SPD und die anderen linken Parteien ihnen massiv in die Taschen greifen und sie damit um ihren Wohlstand bringen.

Der Ministerpräsident von Niedersachsen, WEil, fordert jetzt entsprechend ein Umsteuern der SPD:

Zitat:
Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) verlangt von seiner Partei mehr Wirtschaftsfreundlichkeit. Die wirtschaftspolitische Profilierung sei "in den letzten Jahren zugunsten eines starken Profils bei der sozialen Gerechtigkeit in den Hintergrund getreten", sagte der Sozialdemokrat der "Berliner Zeitung". "Das müssen wir ändern."

Weil verwies auf die anhaltend schwachen Umfragewerte für die SPD, die eine Kurskorrektur erforderten. "Ich halte die Zeit für reif, ernsthaft die Frage zu stellen: Woran liegt es, dass wir aus dem 20-Prozent-Turm nicht herauskommen?"

...

Die SPD müsse sich generell nicht nur für die Umverteilung, sondern auch für die Erwirtschaftung des Bruttosozialprodukts verantwortlich fühlen. Er distanzierte sich klar von der Vermögensteuer, welche die SPD im Wahlkampf noch vehement gefordert hatte: Er halte eine solche Steuer für "nicht sinnvoll, solange es kein schlüssiges Konzept gibt, das alle rechtlichen Zweifelsfragen beantwortet", sagte er. "Das sehe ich einstweilen nicht."

Weil verteidigte in dem Interview zwar die Einführung der Rente mit 63. In einer alternden Gesellschaft sei es jedoch ebenso wichtig, "dass die junge Generation gut an den Start gehen kann", mahnte er. "Da sehe ich noch eine gewisse Schieflage bei der Koalition in Berlin."

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 82990.html


Aber nicht doch: für so einen Faktenbasierten Umschwung der Politik hat natürlich der vorzeigelinke der SPD, Ralf Stegner, nichts übrig:

Zitat:
Berlin - Mit Blick auf die Diskussion über anhaltend schlechte Umfragewerte hat der linke SPD-Flügel vor einem Kursschwenk gewarnt. "Zu zeigen, dass wir auch gute Wirtschaftspolitik machen, ist ergänzend immer richtig. Aber unser Kernprofil ist die soziale Gerechtigkeit. Es zu ersetzen, wäre die falsche Botschaft", sagte Parteivize Ralf Stegner SPIEGEL ONLINE. "Wir sollten nicht vergessen, dass wir drastisch Wahlen und Mitglieder verloren haben, als wir zu rot-grünen Zeiten unser Gerechtigkeitsprofil verwässert haben. Das darf uns nicht noch mal passieren."

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... seoartikel


Der Loser aus dem Norden wird dafür sorgen, dass die SPD auf ihrem Niveau bleiben wird. RotGrün bleibt damit völlige Utopie, und die Linke ist seit der Ukraine Krise für Jahre auf Bundesebene als Partner verbrannt. Bleibt für die SPD nur die GK - und für die Grünen als Regierungsoption nur die CDU. Wenn die FDP sich nicht wieder berappelt und die AfD bei ihren Werten bleibt ist wohl die Frage 2017: CDU/SPD, CDU/Grüne oder CDU/AfD. Die SPD spielt keine Rolle mehr wenn es um den Kanzler geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 28 Aug 2014 00:28 
So versorgt die SPD ihre Klientel....

Zitat:
Düsseldorf. Unmittelbar vor Inkrafttreten der Haushaltssperre in NRW hat es in Teilen der Landesregierung offenbar eine Beförderungswelle gegeben. Dies legt eine Statistik nahe, die Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf parlamentarische Anfrage der FDP veröffentlicht hat.

In der Finanzverwaltung, der Staatskanzlei und im Verkehrsministerium hat es in den Tagen vor dem mit der Haushaltssperre verbundenen Beförderungsstopp ab 1. Juli noch überproportional viele Höhergruppierungen von Beamten gegeben. Das geht aus der Statistik des NRW-Finanzministeriums hervor.

"Last-Minute-Beförderungen" kurz vor der NRW-Haushaltssperre | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/last-mi ... x993587536



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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 29 Aug 2014 00:28 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
So versorgt die SPD ihre Klientel....

Zitat:
Düsseldorf. Unmittelbar vor Inkrafttreten der Haushaltssperre in NRW hat es in Teilen der Landesregierung offenbar eine Beförderungswelle gegeben. Dies legt eine Statistik nahe, die Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf parlamentarische Anfrage der FDP veröffentlicht hat.

In der Finanzverwaltung, der Staatskanzlei und im Verkehrsministerium hat es in den Tagen vor dem mit der Haushaltssperre verbundenen Beförderungsstopp ab 1. Juli noch überproportional viele Höhergruppierungen von Beamten gegeben. Das geht aus der Statistik des NRW-Finanzministeriums hervor.

"Last-Minute-Beförderungen" kurz vor der NRW-Haushaltssperre | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/last-mi ... x993587536

Von der CSU lernen heißt "siegen lernen". :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 02 Sep 2014 15:45 
Fazer hat geschrieben:
So versorgt die SPD ihre Klientel....

Zitat:
Düsseldorf. Unmittelbar vor Inkrafttreten der Haushaltssperre in NRW hat es in Teilen der Landesregierung offenbar eine Beförderungswelle gegeben. Dies legt eine Statistik nahe, die Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf parlamentarische Anfrage der FDP veröffentlicht hat.

In der Finanzverwaltung, der Staatskanzlei und im Verkehrsministerium hat es in den Tagen vor dem mit der Haushaltssperre verbundenen Beförderungsstopp ab 1. Juli noch überproportional viele Höhergruppierungen von Beamten gegeben. Das geht aus der Statistik des NRW-Finanzministeriums hervor.

"Last-Minute-Beförderungen" kurz vor der NRW-Haushaltssperre | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/last-mi ... x993587536



Und die SPD in Düsseldorf macht genau da weiter:

Zitat:
Viel Kritik an neuem Posten für Ex-Bürgermeisterin Hock

OB-Kandidatin für die SPD, zehn Jahre Bürgermeisterin - und bald dritte Geschäftsführerin bei der städtischen Tochtergesellschaft DCSE (Kongresse, Sport, Hallen)? Die lukrative Stelle, die Gudrun Hock nach dem Willen von Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) bald bekleiden soll, wird im Rathaus kontrovers diskutiert.

Kritische Stimmen kommen nicht nur von der mutmaßlichen Opposition, sondern auch aus den Reihen der Ampel-Koalition, die gerade verhandelt wird. Zu eng ist der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Verzicht auf das Bürgermeisteramt zugunsten von Klaudia Zepuntke und dem neuen Spitzenjob. Auch ist man nicht gerade erfreut darüber, dass Hocks geplanter Karrieresprung bereits in der Rheinischen Post stand, zumal die Verhandlungen zum Thema Personal zwischen SPD, FDP und Grünen noch gar nicht stattgefunden haben.


http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.4495374


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 04 Sep 2014 21:55 
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Sag mir die Partei, die das noch nicht gemacht hat.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 04 Sep 2014 22:16 
zenzi2 hat geschrieben:
Sag mir die Partei, die das noch nicht gemacht hat.

Zenzi


Nur dass die SPD und die Grünen, wenn sie meinen so etwas bei CDU oder FDP ausmachen zu wollen, so tun, als könnten sie das reinste Wasser nicht trüben. Was nur die Verlogenheit von SPD und Grünen betont, denn diese sind ja, wie du und Taurus betonen, offenbar genauso korrupt, wie sie es den anderen Parteien unterstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 04 Sep 2014 23:57 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Fazer hat geschrieben:
Nur dass die SPD und die Grünen, wenn sie meinen so etwas bei CDU oder FDP ausmachen zu wollen, so tun, als könnten sie das reinste Wasser nicht trüben. Was nur die Verlogenheit von SPD und Grünen betont, denn diese sind ja, wie du und Taurus betonen, offenbar genauso korrupt, wie sie es den anderen Parteien unterstellen.
Auch da sind doch alle Parteien gleich. Wird ein Vergehen der anderen entdeckt, wird das weidlich ausgeschlachtet.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 05 Sep 2014 04:31 
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So ist es - allerdings ist man sich manchmal auch einig, etwas zu verschweigen (so mein Eindruck)

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Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 05 Sep 2014 07:04 
zenzi2 hat geschrieben:
Sag mir die Partei, die das noch nicht gemacht hat.

Zenzi

Die AfD! 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 05 Sep 2014 09:41 
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Der AfD fehlt vielleicht noch die Übung - warte mal, bis sie sich etabliert hat. Gutes Negativbeispiel sind die Grünen

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 Betreff des Beitrags: Re: 150 Jahre SPD
BeitragVerfasst: 19 Nov 2014 16:26 
Wie verlogen die SPD in der Praxis ist, zeigt sich immer dann, wenn sie regiert. Transparenz ist ja seit Jahren ganz oben auf der Agenda. Aber nur wenn es um andere geht. Wenn SPD und Grüne Gutachten für Millionen in Auftrag geben, wird weder veröffentlicht, was dafür bezahlt wird, noch was das Ergebnis war. Wahrscheinlich hat das Ergebnis einfach nicht gefallen, und läuft der eigenen Propaganda zuwider.

Zitat:
Düsseldorf Die Landesregierung hat seit September 2012 mehr als 17 Millionen Euro für 261 Gutachten bezahlt. Die FDP ärgert vor allem, dass 100 dieser steuerfinanzierten Studien geheim gehalten werden - aus eher fragwürdigen Gründen.

NRW hält fast 100 mit Steuergeld finanzierte Gutachten geheim. Für 17,35 Millionen Euro hat die Landesregierung seit September 2012 insgesamt 261 Gutachten eingekauft. Davon wurden bisher nur 67 veröffentlicht, 98 nicht veröffentlicht, bei weiteren 93 Gutachten ist eine Publikation noch offen.

...

Nicht veröffentlicht wurde auch eine rechtliche Prüfung im Zusammenhang mit dem Zielabweichungsverfahren für das politisch hoch umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln. Selbst eine Auswertung zur Ausbildung von Lehrern im Fach Sonderpädagogik wurde bisher nicht veröffentlicht. Und damit nicht genug: Auch veröffentlichte Gutachten schmorten oft lange vorher in den Ministerien. Eine Kurzexpertise zur Begleitung des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ erblickte erst nach 13 Monaten das Licht der Öffentlichkeit. Ein Rechtsgutachten zur Finanzierung der Lärmsanierung wurde nach fünf Monaten publiziert. Eine Methodenstudie für eine Verkehrsprognose 2030 mit dem Ziel eines neuen ÖPNV-Bedarfsplans lag vier Monate im Ministerium.

http://www.derwesten.de/politik/nrw-gib ... x815221756


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