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 Betreff des Beitrags: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 16 Feb 2013 12:26 
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Zitat:
Auch in Deutschland zählt die Aussage eines Polizisten im allgemeinen stärker als die Aussage der beschuldigten Person Der Polizist wird als integer, glaubwürdig und vor allen Dingen auch als der Wahrheit verpflichtet wahrgenommen, und es wird ausgeblendet, dass Fälle von Polizeigewalt, falschem Corpsgeist und Falschaussagen dieser Annahme bereits entgegenstehen. Dabei reicht die Bereitschaft zu lügen bis in die obersten Etagen und bis zum Bundeskriminalamt und Co.

Harald Neuber schilderte im Artikel "Militante Ermittler" wie das BKA den mutmaßlichen Mitgliedern der "militanten Gruppe (mg)" Texte zur Last legte, die deren Militanz belegen sollten. Nur durch einen Zufall wurde publik, dass zumindest einer dieser Texte vom BKA selbst verfasst worden war. Der Beamte, der die Falschaussage tätigte, verabschiedete sich hastig aus dem Gerichtssaal, sprach von Termindruck – und nahm die entsprechende Akte samt des inkriminierten Textes mit, was vom Gericht so akzeptiert wurde. Bei den Akten handele es sich ja schließlich um Polizeiakten, die aber bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden würden, lautet die Begründung für diese Vorgehensweise. Da der Beleg für die Falschaussage nur versehentlich auftauchte, ist nicht anzunehmen, dass er erneut vorgelegt werden wird. Da die Falschaussage noch während der Verhandlung widerrufen wurde, gilt die Aussage zudem nicht als Falschaussage im juristischen Sinne.

Der Menschenrechtsverfechter und Anwalt Hans-Eberhard Schultz hatte sich im Jahr 2009 an einer Demonstration von Neonazis, die sich unter dem Motto "Höchststrafe für Kinderschänder" versammelt hatten, vorbeigeschoben, um vier Stufen hinauf zum Gericht zu kommen. Auf der Treppe wurde er von Beamten wieder die Treppe hinunterbefördert – recht unsanft, wie es in den betreffenden Artikeln und in seiner eigenen Aussage hieß. Die Beamten erstatteten Anzeige gegen Hans-Eberhard Schulz und legten ihm Widerstand gegen die Staatsgewalt zur Last. Er sei dreimalig ermahnt worden, habe sich jedoch den Entfernungsmaßnahmen widersetzt und einen Beamten fast mit dem Ellbogen verletzt, so die Beamten in ihren Aussagen. Das erste Verfahren im Jahr 2011 endete für Herrn Schultz mit einer Geldstrafe, doch das Berufungsverfahren zeigte nun überraschend, dass ein Polizeivideo, das bei der ersten Verhandlung keine Rolle gespielt hatte, genau zeigte, was in den fraglichen 15 Sekunden passiert war – nämlich nichts von dem, was die Polizisten ausgesagt hatten. Herr Schultz wurde freigesprochen.

Ignoranz der Innenminister und Vorgesetzten

Dies sind zwei exemplarische Fälle, doch sie zeigen bereits auf, welche Probleme auch hier in Deutschland bestehen. Neben den Taten der betreffenden Polizisten sind es auch hier drei Aspekte, die Hand in Hand gehen, um die Glaubwürdigkeit der Polizei innerhalb der Bevölkerung weiter zu beschädigen: der Corpsgeist, der lieber Falschaussagen unterstützt um "Nestbeschmutzungen" zu verhinden, als für eine lautere und rechtstaatlich vorbildliche Polizei zu streiten; das Höherbewerten von Polizistenaussagen durch die Justiz und nicht zuletzt die Ignoranz der Verantwortlichen, allen voran auch den Innenministerien, gegenüber den Problemen.

Ob Polizeigewalt oder Falschaussagen – gerade auch die Innenminister bzw. die obersten Chefs z.B. des BKA und die Polizeigewerkschaften sind es, die für mehr Respekt gegenüber der Polizei trommeln, die den abnehmenden Respekt und die beschädigte Reputation der Polizei wehklagend kommentieren und doch selbst bei Fällen wie dem der "mg" mit all seiner Brisanz schlagartig verstummen, wenn es um Fehlverhalten der Strafverfolgung selbst geht. Gebetsmühlenartig wird auf bedauerliche Einzelfälle verwiesen, auf den Stress, dem die Strafverfolgung ausgesetzt ist, und auf die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung, dies anzuerkennen, als sei Stress tatsächlich eine Begründung oder gar Entschuldigung für ein nicht rechtstaatlich akzeptables Verhalten seitens derer, die immerhin das Gewaltmonopol innehaben und durch ihre Falschaussagen oder ihr Fehlverhalten Existenzen in kürzester Zeit vernichten können.

Es ist genau dieses Verhalten seitens der "Oberen", was letztendlich dazu führt, dass die Polizei weiterhin auch gerade für gewaltbereite Schlägertypen, Sozio- und Psychopathen sowie karrierebegeisterte Duckmäuser attraktiv ist. Genau dieses Verhalten ermöglicht es, weiterhin den Corpsgeist hochzuhalten und innerhalb der Strafverfolgung verschworene Gemeinschaften zu bilden, die dann auch vor Falschaussagen und all ihren Folge nicht zurückschrecken. Die durchaus berechtigte Annahme, dass das Fehlverhalten durch die Verantwortlichen nicht nur gedeckt, sondern ggf. auch gutgeheißen wird, hat letztendlich zur Folge, dass sich dieses Verhalten ausbreitet und zur Norm wird

Aus:
http://www.heise.de/tp/blogs/5/153732
(Den Teil über die US-Polizei habe ich im USA-thread eingestellt)
Irgendwo haten wir hier mal einen thread, wo es darum ging, ob Polizisten auch erkennbar und daher verfolgbar sein sollten. Leider habe ich den nicht gefunden, denn dazu hätte dieser Beitrag wohl auch gepasst - obwohl: theoretisch auch zu NSU und in viele andere threads, in denen staatl. Organe eine grössere Rolle spielen, als ihnen naturgemäss zukommen
Kennt ihr nicht auch diese Polizisten, die sich schon wegen nix breitbeinig vor dir aufbauen? Ich muss da immer mit einem Lachanfall kämpfen, der wäre sicher nicht sehr "gesund" für mich...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 16 Feb 2013 21:20 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Nein, Quellen habe ich nicht mehr im Kopf, es waren jedenfalls Offizielle und keine Underground-Infos.

Bei einem Streit in einer Bar in Marseille hat diese Woche ein Polizist ausser Dienst einen Jugendlichen erschossen. Mit seiner Dienstwaffe. Der Polizist stand unter Alkohol und Cannabis. Er wird wegen Mord angeklagt.

Hätte er das während seiner Dienstzeit (in dto.-Zustand) gemacht, dann wäre das vermutlich Wisch und Weg, Selbstverteidigung oder so.

Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 16 Feb 2013 22:19 
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Nehme ich auch an

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 07:53 
Quijota hat geschrieben:
Nehme ich auch an

Versuch's doch noch mal in dem Thread, Quijota:
viewtopic.php?f=70&t=2697
Quijota hat geschrieben:
Kennt ihr nicht auch diese Polizisten, die sich schon wegen nix breitbeinig vor dir aufbauen?

Bislang nur aus schlechten Filmen. Wenn ich bisher mit solchen Leuten zu tun hatte, vermied ich aber auch die innerliche Erwartungshaltung eines solchen Zerrbildes.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 08:16 
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Danke KK. Wenn ich das allerdings jetzt ummodele, dann müsstet ihr das mit euren Beiträgen auch tun - wäre ein bisschen viel Gewusel, oder? :hmm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 08:28 
Quijota hat geschrieben:
Danke KK. Wenn ich das allerdings jetzt ummodele, dann müsstet ihr das mit euren Beiträgen auch tun - wäre ein bisschen viel Gewusel, oder? :hmm:

Wieso "Ihr"? Ich bin doch der einzige, der bisher hier geantwortet hat! :hmm:

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 09:56 
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OK, wenn ich das Thema transferiere (jetzt kann ich das noch selbst) ziehst du dann mit um?

X-mas hatte auch hier geantwortet. Ich mache einen linkverweis in den anderen thread

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 14:40 
Quijota hat geschrieben:
OK, wenn ich das Thema transferiere (jetzt kann ich das noch selbst) ziehst du dann mit um?

Ein von Kritikaster ignoriertes Mitglied hatte auch hier geantwortet. Ich mache einen linkverweis in den anderen thread

Ich könnte meinen Sermon bloss kopieren und dann dort noch mal einfügen. Wenn das reicht, gerne.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 16:08 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
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In jungen Jahren geriet ich mit meinem Ex-Gatten und viele andere zu den RAF-Zeiten zwei- oder dreimal in nächtliche Polizeikontrollen. So um 3 oder 4 Uhr.
Die Polizisten hatten vermutlich dabei ebenso viel Angst wie wir. Kleiner Unterschied: Sie waren schwer bewaffnet und hatten Schäferhunde dabei!

Der Ton war alles andere als freundlich. Wir schon mal raus aus dem Auto. Dann filzten sie den Wagen durch. Wir hatten immer Angst um unsere Hunde..., dass die bloss nicht aus dem Auto springen würden...

Als sie nichts gefunden hatten und wir auch ordentliche Papiere dabei, wurden sie dann etwas "freundlicher": "Wollen wir nun mal schauen, ob Sie nicht eventuell abgefahrene Reifen haben. Ob Ihr TÜV aktuell ist!" Usw. Wenn sie nichts zu bemängeln gefunden hatten, wünschten sie eine gute Weiterfahrt. Ja, ordentlich erzogen diese Leute.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 19:05 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
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sasemit hat geschrieben:
Bevor nur über negative Berichte über die Hilfsbereitschaft der Polizei geschrieben wird, ich habe auch positive Erfahrungen gemacht.

Als ich mich vor ein paar Jahren in Husum total verfahren hatte, ich wollte zu einem Autohaus ins Industriezentrum, und nicht mehr wußte wie ich dort hin komme, bekam ich tolle Hilfe.
Ich hielt an der roten Ampel, vor mir ein Polizeiauto, ich stieg aus, klopfte an die Scheibe und fragte nach dem Weg. Inzwischen war es grün, sie nahmen sich Zeit und meinten zu erklären wäre es zu kompliziert. Sie machen einen Umweg und fahren vor, ich solle folgen. Als Zwischendurch zu viel Verkehr war, machten sie ihr Blinklicht an ohne Sirene, damit ich sie nicht verliere :-)
Klappte prima!
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in Karlsruhe gemacht.
Ansonsten habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gehabt, egal wo ich unterwegs war!

Sasemit.


Sasemit, Dein Beitrag hat mich echt zum Schmunzeln gebracht. So ein Wahnsinn an einer Ampel aus dem Auto zu steigen und an eine andere Autoscheibe zu klopfen!
Hättest Du an die Autoscheibe des hinteren Auto geklopft, wärst Du echt dran gewesen. Strafzettel usw.

Wenn ich mich verirre, halte ich an der nächsten Tankstelle, die haben immer Pläne und Auskünfte etc.
Es ist m.E. nicht die Aufgabe der Polizei verirrte Damen durch die Gegend zu leiten.

Sicher doch frage ich auf dem Bürgersteig auch mal einen Polizisten - zu Fuss! Er wie ich, aber eine Ampel lahmlegen käme mir wirklich nicht in den Sinn.
Da hast Du Glück gehabt.

Mir ist klar, dass ich seit Oktober 2001 tot wäre, wenn da nicht zwei Gendarmenautos angekommen wären. Sie haben mir sozusagen das Leben gerettet. Mit zwei von diesen 8 Männern grüssen wir uns immer, wenn wir uns begegnen und tauschen so unsere Neuigkeiten aus, alles banal, aber freundlich.

Ansonsten habe ich generell schlechte Erfahrungen mit der Polizei. Nein, da muss ich nichts verbrochen haben, aber ihre Schulung scheint nicht sonderlich zu sein.

Ich erspare es Euch weitere üble Beispiele zu beschreiben.

Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 22:14 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Kritikaster hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
OK, wenn ich das Thema transferiere (jetzt kann ich das noch selbst) ziehst du dann mit um?

Ein von Kritikaster ignoriertes Mitglied hatte auch hier geantwortet. Ich mache einen linkverweis in den anderen thread

Ich könnte meinen Sermon bloss kopieren und dann dort noch mal einfügen. Wenn das reicht, gerne.

Gruß
Kritikaster

Hat sich erledigt - ich habe im anderen thread einen Verweis auf Diesen hier gemacht

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 23:14 
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Aktivposten ;)

Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Nun teile ich hier einfach mal mit wie im Moment mein Lieblingspolizist heisst:

Lars Bo Lomholt. Er ist Däne und hat was ganz Unerlaubtes gemacht. Er hat den Schäferhund Thor vor der Einschläferung gerettet. In Dienstkleidung! Also Amtsmissbrauch! Da laufen so einige Petitionen, dass er nicht aus seinem Job geschmissen wird.

Ach je auch sage ich mir da, selbst falls ihm das passiert, er wird andere Arbeit finden. Das ist für mich ein Mann, der Mut zeigte, ein Held im "Alltag"!

Toller Typ!

:kiss:

Den könnte ich einfach umarmen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 17 Feb 2013 23:14 
sasemit hat geschrieben:
Bevor nur über negative Berichte über die Hilfsbereitschaft der Polizei geschrieben wird, ich habe auch positive Erfahrungen gemacht.

Als ich mich vor ein paar Jahren in Husum total verfahren hatte, ich wollte zu einem Autohaus ins Industriezentrum, und nicht mehr wußte wie ich dort hin komme, bekam ich tolle Hilfe.
Ich hielt an der roten Ampel, vor mir ein Polizeiauto, ich stieg aus, klopfte an die Scheibe und fragte nach dem Weg. Inzwischen war es grün, sie nahmen sich Zeit und meinten zu erklären wäre es zu kompliziert. Sie machen einen Umweg und fahren vor, ich solle folgen. Als Zwischendurch zu viel Verkehr war, machten sie ihr Blinklicht an ohne Sirene, damit ich sie nicht verliere :-)
Klappte prima!
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in Karlsruhe gemacht.
Ansonsten habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gehabt, egal wo ich unterwegs war!

Sasemit.

Siehst Du, Sasemit, genau was ich sage: Es hängt ganz entschieden davon ab, wie man selbst gegenüber der Polizei auftritt und welche Grundeinstellung man dazu hat.
Oder, anders gesagt: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück.
Eine sehr schöne Erfahrung, die Du da gemacht hast!

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 18 Feb 2013 11:25 
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Registriert: 20 Jan 2011 10:12
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x-mas hat geschrieben:
sasemit hat geschrieben:
Bevor nur über negative Berichte über die Hilfsbereitschaft der Polizei geschrieben wird, ich habe auch positive Erfahrungen gemacht.

Als ich mich vor ein paar Jahren in Husum total verfahren hatte, ich wollte zu einem Autohaus ins Industriezentrum, und nicht mehr wußte wie ich dort hin komme, bekam ich tolle Hilfe.
Ich hielt an der roten Ampel, vor mir ein Polizeiauto, ich stieg aus, klopfte an die Scheibe und fragte nach dem Weg. Inzwischen war es grün, sie nahmen sich Zeit und meinten zu erklären wäre es zu kompliziert. Sie machen einen Umweg und fahren vor, ich solle folgen. Als Zwischendurch zu viel Verkehr war, machten sie ihr Blinklicht an ohne Sirene, damit ich sie nicht verliere :-)
Klappte prima!
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in Karlsruhe gemacht.
Ansonsten habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gehabt, egal wo ich unterwegs war!

Sasemit.


Sasemit, Dein Beitrag hat mich echt zum Schmunzeln gebracht. So ein Wahnsinn an einer Ampel aus dem Auto zu steigen und an eine andere Autoscheibe zu klopfen!
Hättest Du an die Autoscheibe des hinteren Auto geklopft, wärst Du echt dran gewesen. Strafzettel usw.

Wenn ich mich verirre, halte ich an der nächsten Tankstelle, die haben immer Pläne und Auskünfte etc.
Es ist m.E. nicht die Aufgabe der Polizei verirrte Damen durch die Gegend zu leiten.

Sicher doch frage ich auf dem Bürgersteig auch mal einen Polizisten - zu Fuss! Er wie ich, aber eine Ampel lahmlegen käme mir wirklich nicht in den Sinn.
Da hast Du Glück gehabt.

Mir ist klar, dass ich seit Oktober 2001 tot wäre, wenn da nicht zwei Gendarmenautos angekommen wären. Sie haben mir sozusagen das Leben gerettet. Mit zwei von diesen 8 Männern grüssen wir uns immer, wenn wir uns begegnen und tauschen so unsere Neuigkeiten aus, alles banal, aber freundlich.

Ansonsten habe ich generell schlechte Erfahrungen mit der Polizei. Nein, da muss ich nichts verbrochen haben, aber ihre Schulung scheint nicht sonderlich zu sein.

Ich erspare es Euch weitere üble Beispiele zu beschreiben.

Chris


Ach, sowas kommt schon öfter mal vor, dass einen offizielle Fahrzeuge ans Ziel geleiten. Wir hatten so ein Erlebnis auch schon mal vor ca. 8 Jahren in Mainz. Ich fuhr meine Tochter dorthin zur IHK-Abschlußprüfung am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hatte damals noch kein Navi. Und wir haben uns tierisch verfahren und die Zeit lief uns davon. Pünktliches Erscheinen ist bei solchen Prüfungen unbedingt erforderlich!
Irgendwo haben wir am Straßenrand ein Fahrzeug der Mainzer Stadtwerke gesehen, haben gehalten und nach dem Weg gefragt. Ähnliche Antwort wie bei Sasemit: viel zu kompliziert zum Erklären. Dann auch das Angebot, wir sollten hinter ihnen herfahren, sie würden uns zu der Adresse bringen - zwar nicht mit Blaulicht, aber wir haben sie nicht verloren und kamen gerade noch rechtzeitig an.

Vielen Dank nochmal an die Mainzer Stadtwerke!

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 18 Feb 2013 11:38 
zenzi hat geschrieben:
sasemit hat geschrieben:
Bevor nur über negative Berichte über die Hilfsbereitschaft der Polizei geschrieben wird, ich habe auch positive Erfahrungen gemacht.

Als ich mich vor ein paar Jahren in Husum total verfahren hatte, ich wollte zu einem Autohaus ins Industriezentrum, und nicht mehr wußte wie ich dort hin komme, bekam ich tolle Hilfe.
Ich hielt an der roten Ampel, vor mir ein Polizeiauto, ich stieg aus, klopfte an die Scheibe und fragte nach dem Weg. Inzwischen war es grün, sie nahmen sich Zeit und meinten zu erklären wäre es zu kompliziert. Sie machen einen Umweg und fahren vor, ich solle folgen. Als Zwischendurch zu viel Verkehr war, machten sie ihr Blinklicht an ohne Sirene, damit ich sie nicht verliere :-)
Klappte prima!
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in Karlsruhe gemacht.
Ansonsten habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gehabt, egal wo ich unterwegs war!

Sasemit.


Ach, sowas kommt schon öfter mal vor, dass einen offizielle Fahrzeuge ans Ziel geleiten. Wir hatten so ein Erlebnis auch schon mal vor ca. 8 Jahren in Mainz. Ich fuhr meine Tochter dorthin zur IHK-Abschlußprüfung am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hatte damals noch kein Navi. Und wir haben uns tierisch verfahren und die Zeit lief uns davon. Pünktliches Erscheinen ist bei solchen Prüfungen unbedingt erforderlich!
Irgendwo haben wir am Straßenrand ein Fahrzeug der Mainzer Stadtwerke gesehen, haben gehalten und nach dem Weg gefragt. Ähnliche Antwort wie bei Sasemit: viel zu kompliziert zum Erklären. Dann auch das Angebot, wir sollten hinter ihnen herfahren, sie würden uns zu der Adresse bringen - zwar nicht mit Blaulicht, aber wir haben sie nicht verloren und kamen gerade noch rechtzeitig an.

Vielen Dank nochmal an die Mainzer Stadtwerke!

Zenzi

Na sicher kommt sowas vor, Zenzi. Egal, welche Kleidung jemand trägt, es handelt sich immer um einen MENSCHEN - auch wenn manch eine/r das nicht wahr haben will.
Und dass wir unter Uniformierten einen vergleichbaren Mix von Charakteren finden wie in jeder anderen Personengruppe, sollte niemanden überraschen.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 18 Feb 2013 11:45 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
In den Genuss mal in einem Gendarmenauto mit Blaulicht und Sirene nach Hause gefahren zu werden, kam ich nach dem Überfall in 2001.
Die Feuerwehr hatte mich um 1 Uhr ins Krankenhaus gebracht.
Freunde brachten mich von dort gegen 4 Uhr nach Hause.
Von dort nahmen mich die Gendarmen aufs Kommisariat mit. Hundi durfte ich mitnehmen!
Um 9 Uhr hatte ich erneuten Termin im Krankenhaus und Freunde wollten mich dort hinbringen, warteten bei mir.
Die Zeit war knapp.

Also dieses Erlebnis im Morgenverkehr auf einer vierspurigen Nationalstrasse will ich nicht mehr! (Was dazu führte schon gar nicht!!!) Der Gendarm überholte links und rechts. Ob er dabei die erlaubten 70 km/h überschritten hat, habe ich nicht gesehen, weil ich vor lauter Muffe fast vom Sitz rutschte.

Wichtig, ich hab's überlebt! Und es gab keinen Unfall!

:ciao:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 18 Feb 2013 13:42 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Am Di 5. Feb 2013, 21:24
machte ich diesen Beitrag in Petitionen in meinem Forum:

Nun setzt sich mal ein Polizist für die Lebensrettung eines Hundes ein und er soll gefeuert werden...

http://www.thepetitionsite.com/174/626/ ... ext_action

http://bit.ly/VtZPbG

Klar, das ist eine totale Dienstüberschreitung in der Polizeiuniform einen Hund zu "kidnappen", der in der Todeszelle sass!
Es stimmt, dass es passieren kann, dass man von einem Hund gebissen wird oder von einer Katze übel zerkratzt etc., aber deshalb das Tier gleich einschläfern wollen?

Bei "Wiederholungstätern" muss sicher über Euthanasie nachgedacht werden und auch dann erst, wenn man herausgefunden hat, warum das passierte.

Infektionen kann man sich bei Verletzungen von Tieren einfangen. Nach einem Angriff von zwei Schäferhunden auf mich und meine Hündin war eine Tetanusimpfung fällig. Wenn ich allerdings zähle wie oft ich schon gebissen wurde und nie eine Infektion hatte, war das was ganz anderes was ich mal mit einem Holzspreisel erlebte, den ich mir beim Abschleifen in den rechten Daumen reingejagt hatte.

Also drücke ich dem Polizisten die Daumen, dass er nicht rausgeschmissen wird. Wenn dieser Hund wirklich bösartig wäre, hätte er sich wohl kaum ohne Gegenwehr "entführen" lassen. Er kannte den Mann ja nicht einmal. War eine "Facebook-Liebe".

-----------------

Ob diese Petitionen für ihn noch unterschrieben werden können weiss ich nicht, aber viele taten es.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 19 Feb 2013 23:08 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Kaum schreibt man von der Polizei, schon isse da!

Mein Kaff ist seit Monaten Dauerbaustelle. Nie in meinem vorherigen Leben bin ich über so viele rote Ampel gefahren! Also nicht so die "echten", sondern diese Provisorischen. Es wird gebaut, umgebaut, umstrukturiert und damit sich Leute halt nicht direkt Face to Face reinrammen oder in ein Riesenloch in der Strasse stürzen, stellen sie diese Dinger auf.
Bürgersicherheit geht vor, bloss wer am Tag schon den momenten Stand gesehen hat, kann da abends schon vorsichtig durchfahren und braucht eigentlich nicht auf Grün warten.

Die erste Hürde hatte ich geschafft, aber nix war mehr um auf den Parkplatz der Bank zu kommen, Umleitung. Ok, wer sich auskennt, kreiselt dann eben. Danach voll in die Ortsmitte (zu mindestens 50% Einbahnstrasse dort!). Ich wollte verbissen zum Presseladen. Ging nichts: Umleitung, Umleitung... Rundfahrt.
Dann sah ich endlich zwei Polizisten auf der Strasse und fragte die, wie ich zum Presseladen käme. Na, ich solle parken und dann eben zu Fuss weiter!
No probs, ich stellte das Auto ab, wo ich es meistens tue, Patty, die Pflegehündin, an die Leine und los. Kacke! Da standen wir dann vor einem Bauzaun. Ein Blick auf Patty und auf mich, eine Lücke finden, ja, da quetschten wir uns locker durch. Waren ja nur noch 20 Meter zu unserem Ziel, ist doch nichts!
Also vor der Kirche, die im Moment also auf keinen Fall zugänglich ist, nasse Erde, Ziegel, Holzbalken, Patty zog wie üblich, sie kennt die Richtung. Dann um zwei riesige Bagger herum und schon sah ich das Licht des Presseladens. Na also.
Nein, eben nicht! Da stand uns schon wieder so eine Baustellungabsperrung im Weg. Wir liefen an der entlang und ich erspähte eine Möglichkeit wo Stufen waren und ich mich unten durchrollen könnte, aber mit Hund und Umhängetasche? Gleichzeitig? Niemals.
Ich hörte Menschen auf der anderen Seite und rief: "Hallo! Ist da wer?"
Und wer blickte mir da entsetzt in die Augen? Einer der Polizisten! Er blieb cool: "Wie kommen Sie da hin?, wir können Ihnen die Sperrung nicht öffnen, wir dürfen das auch nicht!"
Auch ich blieb cool: "Ich reiche Ihnen jetzt die Hundeleine rüber und Sie halten den Hund!" So machten wir das auch. Dann rollte ich mich auf dem Boden durch die Absperrung unten durch und zog meinen Tragsack nach.
"Also wirklich!", sagten die zwei Polizisten.
"Ja, ja, danke", sagte ich und versprach ordentlich zu meinem Auto per langem Rückweg zurückzukehren. Das war ehrlich, weil es da schon Nacht geworden war und ich in etwa so aussah: "Was für ein Schweinderl hätten's denn gern?" (Lembke)

Ich fragte sie dann auch noch wie ich zu einem der zwei kleinen Supermärkte kommen könne. Nein, ausser zu Fuss hätten sie da auch keine Idee. Das mit Patty? Echt nicht! Ich war immer noch am Japsen.

Aus dem Kaff raus, fuhr ich dann eine Schlaufe über den Bankparkplatz. Wunderbar verwirrend beschildert!

Danach las ich dann in der Tageszeitung, dass gestern die grossen Abbrucharbeiten im Zentrum begonnen hatten, ja, das hatte ich ja durchgetabst, dass wegen Staubverhinderung Wassersprenger eingesetzt worden wären. Aha, deshalb war die Erde so matschig.

Nee, freundliche Polizisten hin und her, ein paar Tage fahre ich jetzt wohl vorsichtshalber nicht mehr ins Kaff. Kann ja sein, dass sie bis zum Wochenende die Durchfahrtsstrasse wieder frei geräumt haben...

Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 14:04 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
sasemit hat geschrieben:
Na da hast Du ja was erlebt, warst hinterher bestimmt KO .

Lächeln mußte ich allerdings über Deine Einleitung:
Zitat:
Nie in meinem vorherigen Leben bin ich über so viele rote Ampel gefahren!


Ich weiß ja nicht wann Dein vorheriges Leben war, aber Ampeln gab es da bestimmt sehr wenige, wenn überhaupt :-)))

:lol: :lol: :lol: :undwech: Gruß Sasemit.


Oh ja, :lachen: das war echt ein Freudscher Verschreiber! Korrekt hätte es natürlich heissen müssen
"in meinem Leben bisher" oder so etwas in der Richtung. Und weiter ist es zum :lachen:, dass ich mir nahezu sicher bin in meinem "vorherigen" in Afrika gelebt habe, so ganz auf dem Land und damals gab's da keine Autos und Ampeln schon gar nicht.

In F gibt es übrigens sowieso wenige Ampeln, weil fast alle Kreuzungen per Kreisverkehr geregelt sind. In meinem Kaff gibt es eigentlich überhaupt keine Ampel - ausser zweien an der grossen Nationalstrasse. Und jetzt haben wir plötzlich mindestens 4 davon im Ort, die auch noch ständig den Platz wechseln. Das könnte sich für die Polizei rentieren dort Beamte aufzustellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 19:40 
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x-mas hat geschrieben:
sasemit hat geschrieben:
Na da hast Du ja was erlebt, warst hinterher bestimmt KO .

Lächeln mußte ich allerdings über Deine Einleitung:
Zitat:
Nie in meinem vorherigen Leben bin ich über so viele rote Ampel gefahren!


Ich weiß ja nicht wann Dein vorheriges Leben war, aber Ampeln gab es da bestimmt sehr wenige, wenn überhaupt :-)))

:lol: :lol: :lol: :undwech: Gruß Sasemit.


Oh ja, :lachen: das war echt ein Freudscher Verschreiber! Korrekt hätte es natürlich heissen müssen
"in meinem Leben bisher" oder so etwas in der Richtung. Und weiter ist es zum :lachen:, dass ich mir nahezu sicher bin in meinem "vorherigen" in Afrika gelebt habe, so ganz auf dem Land und damals gab's da keine Autos und Ampeln schon gar nicht.

In F gibt es übrigens sowieso wenige Ampeln, weil fast alle Kreuzungen per Kreisverkehr geregelt sind. In meinem Kaff gibt es eigentlich überhaupt keine Ampel - ausser zweien an der grossen Nationalstrasse. Und jetzt haben wir plötzlich mindestens 4 davon im Ort, die auch noch ständig den Platz wechseln. Das könnte sich für die Polizei rentieren dort Beamte aufzustellen.


Soweit ich Frankreich und seinen Straßenverkehr kenne, hält man es dort mehr so wie in Ägypten. Es gibt Ampeln, aber die werden meist ignoriert.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 20:03 
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Das sind sog. "Bedarfsampeln" - da hält man nur, wenn möglicherweise Bedarf besteht :undwech:

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(Juncker), nachzulesen im Spiegel
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 21:08 
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Quijota hat geschrieben:
Das sind sog. "Bedarfsampeln" - da hält man nur, wenn möglicherweise Bedarf besteht :undwech:


Genau so ist es. Da sieht manfrau genau, ob da der Bagger gerade den Weg versperrt oder sich ein Auto aus der anderen Richtung durchschlägelt. Sie dienen eigentlich nur der Dekoration, will mal sagen, dass die Autolenker dann eben genauer schauen, wo und wie sie kurven.

Allerdings sollte man an einer offizellen schon halten und bei Rot flutscht eigenlich nur ab und an jemand drüber, dem das hintere Auto bei Orange zum Bremsen zu dicht drauf war.

Also das lasse ich mir von Zenzi nicht erzählen, dass die F-ler wie die Ägypter fahren würden. Aber gut, ich kann es nicht beurteilen, weil ich nie in Ägypten war.

Ist schon etwa 100 Jahre her als ich jedenfalls mehrfach erlebte, dass Italiener auch an grossen mehrspurigen Kreuzungen ROT nicht so genau nehmen. Wenn kaum andere Autos unterwegs waren, wurde da locker weiter gefahren. So quer geguckt und passte schon. Und das in Turin, was ja keine Kleinstadt ist!

Ich denke allerdings, dass so etwas in D wesentlich gefährlicher ist. Nicht nur wegen den Videokameras, sondern weil ein D-ler derart an die Farben glaubt, dass er/sie dann voll darauf vertraut und überhaupt nicht selbst schaut.

:ciao:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 21:25 
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Ne, nicht weil der Deutsche Autofahrer nicht guckt, wenn er eine rote Ampel vor sich hat, sondern, weil er ein äußerst disziplinierter Autofahrer ist, so lange er erwischt werden kann. Und da sind nicht nur Blitzer dafür verantwortlich, sondern andere Autofahrer, die sich ja das Kennzeichen aufschreiben könnten.
Es gibt aber schon Autofahrer, die - wenn weit und breit kein anderer Verkehrsteilnehmer, kein Blitzer und kein querender Verkehr zu sehen ist - schon mal losfahren. Aber immer in dem Bewusstsein, dass sie jetzt etwas ganz Verruchtes getan haben.

Der Deutsche klaut eher seiner Oma das Ersparte, bevor er eine Ampel missachtet.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 22:27 
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zenzi hat geschrieben:
Ne, nicht weil der Deutsche Autofahrer nicht guckt, wenn er eine rote Ampel vor sich hat, sondern, weil er ein äußerst disziplinierter Autofahrer ist, so lange er erwischt werden kann. Und da sind nicht nur Blitzer dafür verantwortlich, sondern andere Autofahrer, die sich ja das Kennzeichen aufschreiben könnten.
Es gibt aber schon Autofahrer, die - wenn weit und breit kein anderer Verkehrsteilnehmer, kein Blitzer und kein querender Verkehr zu sehen ist - schon mal losfahren. Aber immer in dem Bewusstsein, dass sie jetzt etwas ganz Verruchtes getan haben.

Der Deutsche klaut eher seiner Oma das Ersparte, bevor er eine Ampel missachtet.

Zenzi


:lachen:
Oh je, mein Vater war ein so ganz Genauer in Befolgung von Verkehrsregeln. Und dann fuhr er vor etwa 10 Jahren mal über eine rote Ampel! Im letzten Moment habe er seine Untat noch bemerkt, aber da war er schon drüber weg.
Die Strafe folgte: Strafzettel und ein paar Punkte vom Führerschein weg!
Er tobte und war tief verletzt als er diese Amtszettel im Briefkasten fand: "Und das mir! Bei all dem, was ich jeden Tag sehe!"
Wirklich, ihn hatte es da "ungerecht" getroffen. Er fuhr sehr besinnlich...

Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Polizei, dein Freund und Helfer? YES WE CAN
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 22:29 
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Sorry, war doppelt gewesen. :schulter:


Zuletzt geändert von x-mas am 21 Feb 2013 00:10, insgesamt 2-mal geändert.

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