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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 26 Apr 2015 07:16 
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Kritikaster hat geschrieben:
Wenn man nun die Punkte 1.) bis 3.) in einen logischen Zusammenhang zu bringen versucht, kann das Ergebnis langfristig kaum anders aussehen als das, was aus Berlin gemeldet wird. 8-)

:lachen: Du stolzer :hahaha: Mathematiker
Du unterstellst, daß a l l e der Evangelen um ihre Meinung gefragt wurden
genau so weinig wie knapp dreiviertel des Restes der Bevölkerung
eschek

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 26 Apr 2015 08:58 
eschek hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Wenn man nun die Punkte 1.) bis 3.) in einen logischen Zusammenhang zu bringen versucht, kann das Ergebnis langfristig kaum anders aussehen als das, was aus Berlin gemeldet wird. 8-)

Du unterstellst ...

Im Gegensatz zu Q. unterstelle ich erst einmal gar nichts, sondern bringe Argumente.
In der EKD wirst Du ebenso wenig daran gehindert, Dich zu engagieren und Deine Ideen einzubringen, wie Du in unserer freiheitlichen Demokratie auch in der Politik nicht daran gehindert wirst. Viele, die mit weniger Verstand gesegnet sind, sind allerdings dem Irrglauben erlegen, sie würden mit ihrer Sesselfurzerei im heimischen Wohnzimmer und blödsinnigen Forumsbeiträgen etwas erreichen können.

Kurz: Dass Du die Funktionsweise unserer Gesellschaft nicht verstanden hast und mit ernsthafter Diskussion nichts anfangen kannst, ist schon klar. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 26 Apr 2015 20:48 
Dann wenden wir uns doch mal realem und tatsächlich bedrohlicher Homophobie zu:

Zitat:
The ISIS Hug of Death for Gays
The viral video of a couple being hugged before they were murdered by stoning is not only tragic, it tells you a lot about the killers.

First there were embraces and then the barbaric execution by stoning. Photographs of hugs that jihadists gave a condemned gay couple before killing them in north Syria have gone viral, prompting outrage in the West. For Islamic State sympathizers and members tweeting their responses, the hugs of death are meant as an expression of compassion, a gesture of forgiveness—before the gruesome reality of their murder.

http://www.thedailybeast.com/articles/2 ... -gays.html



Die Todesumarmung für Schwule - gefolgt von Steinigung.

So eine friedliche Religion, der Islam.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 12:01 
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Iren stimmen für die Ehe für alle

Champagner für alle , Homos und Heteros!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=23831

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 14:07 
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luc1 hat geschrieben:
Iren stimmen für die Ehe für alle

Champagner für alle , Homos und Heteros!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=23831

ja, das finde ich ein gutes zeichen, gerade, weil irland ein schwer katholisches land ist!
:up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 14:41 
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Kritikaster hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Wenn man nun die Punkte 1.) bis 3.) in einen logischen Zusammenhang zu bringen versucht, kann das Ergebnis langfristig kaum anders aussehen als das, was aus Berlin gemeldet wird. 8-)

Du unterstellst ...

Im Gegensatz zu Q. unterstelle ich erst einmal gar nichts, sondern bringe Argumente.
In der EKD wirst Du ebenso wenig daran gehindert, Dich zu engagieren und Deine Ideen einzubringen, wie Du in unserer freiheitlichen Demokratie auch in der Politik nicht daran gehindert wirst. Viele, die mit weniger Verstand gesegnet sind, sind allerdings dem Irrglauben erlegen, sie würden mit ihrer Sesselfurzerei im heimischen Wohnzimmer und blödsinnigen Forumsbeiträgen etwas erreichen können.

Kurz: Dass Du die Funktionsweise unserer Gesellschaft nicht verstanden hast und mit ernsthafter Diskussion nichts anfangen kannst, ist schon klar. :roll:

Viele sind auch durch die Taufe in eine kirchl. Gemeinde geboren worden und ziehen als Erwachsene die Konsequenzen, weil ihnen der Laden nicht (mehr) passt. Man kann auch an Gott glauben, ohne in der Kirche zu sein oder Kirchensteuern abzudrücken.


Ansonste: Wieder einmal Userbeschimpfung von deiner Seite :daumenrunter:

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Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 18:41 
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Es geht nicht darum, dass man die Ehe als die einzige Möglichkeit betrachten sollte, seine Liebe zu konkretisieren. Viele Homos wollen gar nicht heiraten, viele Heteros ebenfalls nicht. Es geht darum, dass man die Wahl haben sollte.
Ich bin auch erstaunt, dass die Iren so viel Souveränität und soviel Unabhängigkeit haben und sich nicht von den Hasskampagnen der katholischen Kirche beeinflussen lassen.
Abgesehen davon finde ich, dass ein Volksentscheid über Menschenrechte die falsche Lösung ist. Über Menschenrechte sollte man nicht debattieren, zumindest nicht auf dieser Ebene. Dürfen Schwarze und Weiße heiraten?, Dürfen Linkshänder das Abitur machen? usw.... Es ist absurd! Wo kämen wir hin?

In Irland war die Situation anders als in Frankreich oder in Deutschland, weil die Verfassung die Eheöffnung nicht erlaubte. Insofern musste die Verfassung geändert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:03 
luc1 hat geschrieben:
Es geht nicht darum, dass man die Ehe als die einzige Möglichkeit betrachten sollte, seine Liebe zu konkretisieren. Viele Homos wollen gar nicht heiraten, viele Heteros ebenfalls nicht. Es geht darum, dass man die Wahl haben sollte.
Ich bin auch erstaunt, dass die Iren so viel Souveränität und soviel Unabhängigkeit haben und sich nicht von den Hasskampagnen der katholischen Kirche beeinflussen lassen.
Abgesehen davon finde ich, dass ein Volksentscheid über Menschenrechte die falsche Lösung ist. Über Menschenrechte sollte man nicht debattieren, zumindest nicht auf dieser Ebene. Dürfen Schwarze und Weiße heiraten?, Dürfen Linkshänder das Abitur machen? usw.... Es ist absurd! Wo kämen wir hin?

In Irland war die Situation anders als in Frankreich oder in Deutschland, weil die Verfassung die Eheöffnung nicht erlaubte. Insofern musste die Verfassung geändert werden.


Das Heiraten von Homosexuellen sei ein Menschenrecht? Das wäre neu.
Du lehnst ja sogar das Naturrecht ab. Mit dem Ansatz kann man nur feststellen, dass Grundrechte eben nur von Menschen gesetzte Rechte sind, ohne dass jemand darauf einen Anspruch hätte. Und warum muss Heiraten ein Grundrecht sein? Insbesondere auch das Heiraten von Personen, die gemeinsam von Natur aus keine Kinder bekommen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:12 
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Fazer hat geschrieben:
luc1 hat geschrieben:
Es geht nicht darum, dass man die Ehe als die einzige Möglichkeit betrachten sollte, seine Liebe zu konkretisieren. Viele Homos wollen gar nicht heiraten, viele Heteros ebenfalls nicht. Es geht darum, dass man die Wahl haben sollte.
Ich bin auch erstaunt, dass die Iren so viel Souveränität und soviel Unabhängigkeit haben und sich nicht von den Hasskampagnen der katholischen Kirche beeinflussen lassen.
Abgesehen davon finde ich, dass ein Volksentscheid über Menschenrechte die falsche Lösung ist. Über Menschenrechte sollte man nicht debattieren, zumindest nicht auf dieser Ebene. Dürfen Schwarze und Weiße heiraten?, Dürfen Linkshänder das Abitur machen? usw.... Es ist absurd! Wo kämen wir hin?

In Irland war die Situation anders als in Frankreich oder in Deutschland, weil die Verfassung die Eheöffnung nicht erlaubte. Insofern musste die Verfassung geändert werden.


Das Heiraten von Homosexuellen sei ein Menschenrecht? Das wäre neu.
Du lehnst ja sogar das Naturrecht ab. Mit dem Ansatz kann man nur feststellen, dass Grundrechte eben nur von Menschen gesetzte Rechte sind, ohne dass jemand darauf einen Anspruch hätte. Und warum muss Heiraten ein Grundrecht sein? Insbesondere auch das Heiraten von Personen, die gemeinsam von Natur aus keine Kinder bekommen können.


Dürfen Linkshänder das Abitur machen? Dürfen Juden einer Partei beitreten? Merkst du Fazer, dass du dummes Zeug redest und absurde Fragen stellst! Anscheinend nicht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:16 
luc1 hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
luc1 hat geschrieben:
Es geht nicht darum, dass man die Ehe als die einzige Möglichkeit betrachten sollte, seine Liebe zu konkretisieren. Viele Homos wollen gar nicht heiraten, viele Heteros ebenfalls nicht. Es geht darum, dass man die Wahl haben sollte.
Ich bin auch erstaunt, dass die Iren so viel Souveränität und soviel Unabhängigkeit haben und sich nicht von den Hasskampagnen der katholischen Kirche beeinflussen lassen.
Abgesehen davon finde ich, dass ein Volksentscheid über Menschenrechte die falsche Lösung ist. Über Menschenrechte sollte man nicht debattieren, zumindest nicht auf dieser Ebene. Dürfen Schwarze und Weiße heiraten?, Dürfen Linkshänder das Abitur machen? usw.... Es ist absurd! Wo kämen wir hin?

In Irland war die Situation anders als in Frankreich oder in Deutschland, weil die Verfassung die Eheöffnung nicht erlaubte. Insofern musste die Verfassung geändert werden.


Das Heiraten von Homosexuellen sei ein Menschenrecht? Das wäre neu.
Du lehnst ja sogar das Naturrecht ab. Mit dem Ansatz kann man nur feststellen, dass Grundrechte eben nur von Menschen gesetzte Rechte sind, ohne dass jemand darauf einen Anspruch hätte. Und warum muss Heiraten ein Grundrecht sein? Insbesondere auch das Heiraten von Personen, die gemeinsam von Natur aus keine Kinder bekommen können.


Dürfen Linkshänder das Abitur machen? Dürfen Juden einer Partei beitreten? Merkst du Fazer, dass du dummes Zeug redest und absurde Fragen stellst! Anscheinend nicht!


Nein, stelle ich nicht. Es gibt das allgemeine Gleichheitsgebot aus Art. 3. Aber es gibt auch in Art. 6 die Regelung dass die Ehe und die Familie besonders zu schützen sind. Dabei haben die Väter des Grundgesetzes als Ehe nur die Verbindung von Mann und Frau gesehen, weil nur diese letzten Endes den Nachwuchs der Gesellschaft sichert. Damit unterscheidet sich die homosexuelle Partnerschaft von der heterosexuellen Partnerschaft und ist auch unter dem GEsichtspunkt von Art. 3 nicht gleich zu behandeln. Wobei über das Partnerschaftsgesetz und andere Regelungen wie Splitting im STeuerrecht im wesentlichen z.B. in Deutschland sowieso eine Gleichstellung erfolgt ist, nur dass man das ganze nicht Ehe nennt. Insoweit ist an dieser Stelle die Diskussion in Deutschland am Ende doch ein Streit um des Kaisers Bart.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:22 
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Homosexuelle haben manchmal Kinder. Eine Familie heißt nicht unbedingt "Hansi, Gudrun und Fritzchen". Ein bisschen mehr Imagination, Fazer, wenn ich bitten darf!

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:24 
luc1 hat geschrieben:
Homosexuelle haben manchmal Kinder. Eine Familie heißt nicht unbedingt "Hansi, Gudrun und Fritzchen". Ein bisschen mehr Imagination, Fazer, wenn ich bitten darf!


Sie haben die Kinder aber nicht vom Partner, sondern mit einem heterosexuellen Gegenstück gezeugt. Der biologische Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Partnerschaften ist insoweit evident. Und ich sage insoweit auch noch mal: du hat in einem andern Beitrag Naturrechtsthesen abgelehnt. Das heisst dann aber, alles REcht ist Menschengemacht. Dann aber gleichzeitig implizit zu behaupten, die Anerkennung der homosexuellen Ehe sei ein Menschenrecht funktioniert nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 21:29 
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Zitat:
alles REcht ist Menschengemacht


Insofern sollte wir uns an die Erklärung der Menschenrechte orientieren. Alle Menschen sind gleich und Fazer ist nicht gleicher als die anderen oder so Ähnliches. Wenn die Iren das verstanden haben, sollten die Deutschen das vielleicht auch verstehen, oder nicht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 22:06 
luc1 hat geschrieben:
Zitat:
alles REcht ist Menschengemacht


Insofern sollte wir uns an die Erklärung der Menschenrechte orientieren. Alle Menschen sind gleich und Fazer ist nicht gleicher als die anderen oder so Ähnliches. Wenn die Iren das verstanden haben, sollten die Deutschen das vielleicht auch verstehen, oder nicht?


Der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz sagt, gleiches soll gleich und ungleiches ungleich behandelt werden. In einem anderen Thread diskutiert Dupor ja über das Thema unterschiedliche Löhne. Dass wir alle Menschen sind, heisst nicht, dass wir alle das gleiche Gehalt bekommen.
Insoweit kannst du dich eben gerade NICHT auf die allgemeine Erklärung der Menschenrechte berufen, denn da steht nix davon, dass in allen Ländern die Homoehe zu gestatten sei. Wenn die Iren das entscheiden, dann können sie das, dann ist das ein Rechtsgrundsatz, den sie für richtig halten, und du kannst dafür werben. Deine Berufung auf die Menschenrechte geht aber daneben, daraus kann man das nicht lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 22:10 
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Die spießige Merkel mit ihrem Bauchgefühl wird nicht ewig walten, auch nicht mit der Hilfe der verräterischen SPD. Das ist der Trost vieler Deutscher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 23 Mai 2015 23:34 
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Homosexualität (beide Varianten) steht mit der Evolution durchaus nicht auf „Kriegsfuß“.

„Untaugliche“ - „nutzlose“ - Varianten haben sehr kurze „Halbwertzeiten“. Nach allem was die Forschung zu diesem Phänomen erforscht hat, zeigt auch andere Spezies haben Mitglieder, die eben nicht heterosexuell „angelegt“ sind. Wäre das für die jeweilige Art gar „gefährlich“ oder zumindest ohne Nutzen, wären derartige Varianten längst durch entsprechende Entwicklung „eliminiert“ worden und ein nur sehr kleines gelegentliches Phänomen ohne jede Signifikanz.

Ganz offensichtlich ist es also vollkommen natürlich das es in der Skala von nahe 100% heterosexuell bis zu 100% homosexuell zahlreiche unterschiedliche Variation gibt. Was „Mensch“ jedoch aus seiner „Natürlichkeit“ gemacht hat, spiegeln die zahlreichen Versuche bestimmtes Verhalten als „nicht erwünscht“ bis „verboten“ zu definieren. Kaum mehr trennbar was nun davon wie und warum entstanden ist. Homosexualität ist keine freie willentliche Entscheidung. Mindest so unsinnig wie anzunehmen, wer von kleiner Statur ist, habe das selbst so gewählt oder noch irrer später sich "umorientiert" oder sei von anderen Zwergen dazu "verführt / "überredet" worden. Dennoch – je nach Zeitgeist – möchte kaum jemand freiwillig „klein sein“ - er / sie ist es schlicht aus Gründen, die nicht frei wählbar sind.

Nun sind kleine Menschen einer Reihe von Nachteilen unterworfen, völlig unabhängig davon ob das inzwischen per Gesetz als „diskriminierend“ festgelegt wird, ein sehr kleiner Mensch, wird immer früher eine Leiter benötigen, als ein ohne sein geringstes Zutun „langer Lulatsch“.

Monogame heterosexuelle Paare, als quasi Norm festzulegen, ist ein sozialgeschichtlich mit einer ordentlichen Priese Religion versehene willkürliche Festlegung. Ein Festlegung die erhebliche (genetische) Nachteile, aber sehr große soziale, aber auch herrschaftsbildende Vorteile hat. Schon eine Religion weiter – wird die „Polygynie“ zur „Norm“ erklärt. Es gibt „Polyandrie“ und selbst „Polygynandrie“ ist in Gesellschaften eine allgemein anerkannte Form des familiären Zusammenlebens.

Längst ist die im Westen „übliche heterosexuelle Monogamie“ als „Standardehe“ für sehr viele Paare mindestens zeitweise eine lediglich nach „Außen“ aufrechterhaltenes Bild. Was einst als „lebenslange“ von Mann bestimmte Zwangsgemeinschaft war, ist zu einer recht losen Verbindung mit hoher Scheidungsrate und zahlreichen „Kuckuckskindern“ mutiert - wenn denn überhaupt noch Kinder innerhalb der Ehe gezeugt werden.

Was sich so entwickelt, tut das ganz offensichtlich ohne Rücksicht auf die gutgemeinte Festlegung im GG (die durchaus so überaus fest und eindeutig ohnedies nicht ist) Es ist schlicht unsinnig in einer freien Gesellschaft bestimmte „Paarungen“ in diskriminierender Weise festzuschreiben. Der gesellschaftliche Wandel, der Diskriminierung abschafft, ist eine eher gesunde Entwicklung. Religion und Recht, sind noch immer allzusehr miteinander „verwoben“. Was in einer theokratischen bestimmten Gesellschaft zur Norm erklärt wurde, passt schlicht nicht in eine freie demokratische Gesellschaft und wird nach und nach völlig verschwinden. Längst hat diese Gesellschaft z.B. das Alter wo man von einem „Kind“ ausgehen muss nach oben verschoben oder überhaupt erst definiert. Hier ist der Gesetzgeber, der wissenschaftliche Erkenntnis gefolgt. Es gibt viele Beispiele die ähnliche Verläufe aufzeigen.

Darüber hinaus, wird niemand gezwungen eine heterosexuell / homosexuell orientierte Partnerschaft einzugehen – wo liegt da die Begründung – es wäre von „ordentlichem Vorteil“ wenn alles und jedes in die „passenden Schubladen“ verstaut werden könnte – doch mit Freiheit hat das leider nicht das Geringste zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 24 Mai 2015 11:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 24 Mai 2015 20:58 
luc1 hat geschrieben:
Die spießige Merkel mit ihrem Bauchgefühl wird nicht ewig walten, auch nicht mit der Hilfe der verräterischen SPD. Das ist der Trost vieler Deutscher.


Du würdest es also lieber vorziehen, dass die verräterische SPD selber wieder den Kanzler stellt? Sehr überzeugend ... :lol:

Ach ja: wohin linke Einstellung führt, sieht man ja gerade wieder in Frankreich. Du hast hier selbst bedauert, dass es jetzt weniger Deutschunterricht geben soll. Aber was ist der Hintergrund der Entscheidung? Die aktuelle Bildungeministerin möchte mehr Gleichmacherei in der Schule in Frankreich. WEr bisher in der Schule besonders gut war, der durfte zusätzlichen Sprachunterricht besuchen. Solche Leute haben natürlich später im Beruf bessere Chancen. Das kann und darf unter einer linken REgierung aber nicht sein. Also schafft man diesen Zusatzunterricht ab. Alle Schüler sollen dieselbe Zeit an Sprachunterricht haben.

Details siehe Franfurter Sonntagszeitung von heute (habe das als Online Beitrag bisher nicht gefunden):

Tja, unter einer französischen "MErkel" würde sowas nicht passieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 24 Mai 2015 21:16 
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Zitat:
Tja, unter einer französischen "MErkel" würde sowas nicht passieren.


Sehr an den Haaren herbeigezogen! Die rechte Regierung wollte auch den Deutschunterricht stark reduzieren: Und jetzt tun sie so, als ob ihnen Bildung wichtig wäre. Sie wollten sogar stärker selektieren und schwächere Schüler so schnell wie möglich in die Lehre schicken, am liebsten mit 14 schon. Für einige wäre es sinnvoll aber man sollte nicht so systematisch vorgehen. Heuchelei so weit das Auge reicht.

Aber wir verfehlen jetzt das Thema!

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 24 Mai 2015 21:26 
luc1 hat geschrieben:
Zitat:
Tja, unter einer französischen "MErkel" würde sowas nicht passieren.


Sehr an den Haaren herbeigezogen! Die rechte Regierung wollte auch den Deutschunterricht stark reduzieren: Und jetzt tun sie so, als ob ihnen Bildung wichtig wäre. Sie wollten sogar stärker selektieren und schwächere Schüler so schnell wie möglich in die Lehre schicken, am liebsten mit 14 schon. Für einige wäre es sinnvoll aber man sollte nicht so systematisch vorgehen. Heuchelei so weit das Auge reicht.

Aber wir verfehlen jetzt das Thema!


Das mag sein, den Aufschlag dafür hast du aber gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 25 Mai 2015 22:01 
Nicht jeder ist so scharf darauf, anderen Männern auf den Po zu schauen ...

Zitat:
„Wenn ich auf Männer stehen würde, wäre das etwas anderes. Das tue ich aber nicht. Wenn ich das Auto parke und mir den Hintern von George oder Dave anschaue, dann bin ich nicht glücklich damit“, sagte Ferrari-Fahrer Vettel nach dem Rennen. Und weiter: „Wer hat eigentlich entschieden, dass wir Grid Boys haben? Das sollten wir schleunigst wieder ändern.“ Initiator der ungewöhnlichen Idee war offenbar Michel Boeri, Präsident des Automobil-Clubs von Monaco.

http://www.faz.net/aktuell/sport/formel ... 10958.html



:muhaha:


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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 27 Mai 2015 10:13 
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Zitat:
Grönland hat die Ehe geöffnet.
Während Deutschland zögert, beschließt ein weiteres Parlament, schwulen und lesbischen Paaren die Heirat zu ermöglichen.
http://www.queer.de/detail.php?article_id=23855

Mutti mit ihren Bauchgefühlen nervt gewaltig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 27 Mai 2015 11:33 
luc1 hat geschrieben:
Zitat:
Grönland hat die Ehe geöffnet.
Während Deutschland zögert, beschließt ein weiteres Parlament, schwulen und lesbischen Paaren die Heirat zu ermöglichen.
http://www.queer.de/detail.php?article_id=23855

Mutti mit ihren Bauchgefühlen nervt gewaltig.


Ist halt sehr einfach, das alles auf eine Person und ihr angebliches Bauchgefühl zu schieben. Vielleicht solltest du mal akzeptieren, dass Menschen bei dem Thema auch anderer Ansicht sein können, ohne gleich mit dem Kampfbegriff "Homophobie" zu kommen?

Kommentar in der FAZ:

Zitat:
Und zur Wirklichkeit gehört das Grundgesetz. Das stellt in zeitloser Klarheit fest: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“

...

Dabei ist der Ehebegriff auch nach dem Willen des einstigen rot-grünen Gesetzgebers gar nicht auf gleichgeschlechtliche Paare anwendbar. Er hat ja ein neues, eigenes Institut geschaffen und die Ehe mitnichten gesetzlich erweitert.

...

Hier geht es nämlich nicht nur um „redaktionelle Änderungen“, die das Kabinett an diesem Mittwoch beschließen will, sondern um eine Kernfrage der Gesellschaft, um ihre Keimzelle.

Zwar bringt auch nicht jede Ehe Kinder hervor, wie Karlsruhe messerscharf beobachtete, doch ist die Verbindung zwischen Mann und Frau nun einmal die einzige, die Kinder hervorbringen kann. Hier geht es nicht um Antidiskriminierung, sondern um Vaterschaft, Mutterschaft und Kindeswohl. Müsste aus einer kompletten Gleichstellung nicht gefolgert werden, Leihmutterschaft auch in Deutschland zu erlauben? Der neue, überparteiliche Leitsatz, der womöglich bald auch im Grundgesetz steht, lautet: Familie ist da, wo Kinder sind. Aber die Samenbank ist nicht die Keimzelle der Gesellschaft. Ist das konservativ? Wer Fortschritt will, braucht Vater, Mutter, Kinder.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 13039.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 27 Mai 2015 12:36 
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Zitat:
„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“

Hör auf, Fazer, ständig dieses Grundgesetz zu zitieren, obwohl du genau weiß, dass Homosexuelle auch Familien gründen können.
Das Grundgesetz entstand in der Adenauer-Ära, wo Homosexuelle verfolgt wurden, wo Mann und Frau keine Wohnung mieten durften (Kuppelei) , ohne verheiratet zu sein, wo Frauen ohne Genehmigung des Ehemanns nicht arbeiten durften, wo Abtreibung verboten war, wo es die Pille nicht gab, wo uneheliche Kinder eine Schande waren, wo Vergewaltigung mit Ehepflicht verwechselt wurde, wo die ganze Elite der Bundesrepublik sich ein paar Jahre vorher mehr ohne weniger aber mehr als weniger mit den Nazistaat identifiziert hatte. Verdammt, wir leben im Jahre 2015. Erstickst du nicht mit deinen urkonservativen Ansichten? Sogar innerhalb der CDU gibt es viele Menschen, die des Restmiefs überdrüssig sind.

Im Grundgesetz ist eigentlich vorgeschrieben:

dass jeder Abgeordnete frei und nach eigenem Gewissen ohne Einflussnahme von anderen entscheiden kann. Also Freiheit für die Abgeordneten und Abstimmung im Bundestag ohne Muttizwang.

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 Betreff des Beitrags: Re: Homophobie, nein, danke!
BeitragVerfasst: 27 Mai 2015 17:10 
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Beiträge: 13464
Vielleicht sollte man die Ehe liberalisieren und dabei gleich das Steuerrecht reformieren. Eine sog. "Hausfrauenehe" wird es wohl im Falle einer Eheschliessung gleichgeschlechtlicher kaum geben (solange keine Kinder da sind). Also wäre ich dafür, Alle in Steuer-Stufe 1 zu stecken, und wer Kinder versorgt, bekommt umgekehrt proportional einen "Kinder-Steuerrabatt"

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