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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 02 Nov 2012 14:07 
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teddy hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Teddy, ich versuche es nochmals.
Das Wort "Generationskonflikt" kannte ich bis 1990 nicht, und ich halte es wie viele neudeutsche Begriffe für Unwörter.
Früher liefen alle Tanzveranstaltungen unter dem Motto "Für Alt und Jung", die Musik wurde auch dementsprechend verteilt und war allen Ansprüchen gerecht. Bei Faschingsveranstaltungen gab es im Nachhinein immer einen Rentnerfasching, weil die wohl nur noch schunkeln wollen oder wie auch immer.
Heute läuft es nach "Ü-30", "Ü-50" usw. Das sind doch schon geplante Ausgrenzungen.
Jedes Jahr gab es ein Beriebsfest und eine Weihnachtsfeier, dafür gab es extra einen "K+S Fond" ( Kultur-und Sozialfond). Wer Krankheitsbedingt oder aus Altersgründen aus dem Arbeitsleben ausschied, behielt den Kontakt zum letzten Betrieb. Das blieb alles in ganz normalem Rahmen, da brauchte keine Messehalle gemietet werden. Kann sich wirklich keiner vorstellen, was es für einen alten Menschen bedeuten kann, wenn er zwei Mal im Jahr Kontakt zu den ehemaligen Kollegen hat? Ich bin wirklich enttäuscht, das diese Sorge um den Menschen keine Anerkennung findet.
Ich erwähnte das auch nur in dem Zusammenhang, als Du den Gedanken vorbrachtest, übernehmenswerte Errungenschaften in neue Konzepte einzubauen.
Leider heißt heute das Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn - jeder stirbt für sich allein". Eine kalte Welt tut sich uns auf, traurig aber wahr.

Das Paradoxe dabei ist aber, das diese menschliche Kälte aus der Welt der Scheinheiligen kommt, die vorgibt die Schöpfung zu verehren, in Wirklichkeit aber nur dem schnöden Mamon hinterherjagd. Ich habe noch eine Münze von 1923, den sogenannten "Wucherpfennig", darauf steht "Ob Jud Ob Christ - Ein Schuft Der Wucherer Ist" und "In Bösen Zeiten Ist Ohn Zweifel Ein Mensch Oft Des Andern Teufel". Die Randprägung der DM lautete "Einigkeit und Recht und Freiheit". Von Brüderlichkeit ist schon lange keine Rede mehr.
Dafür gab es bei uns aber keine Suppenküchen, was ich aber wohl mehr als menschliche Erniedrigung denn Errungenschaft ansehe.
Teddy, fühl Dich jetzt nicht angegriffen, das ging alles nicht gegen Dich, das war mehr ein verzweifelter Rundumschlag.

Fd

danke erstmal, dass du im prinzip NICHT auf meinen post einegangen bist.

dir mag der begriff "generationenkonflikt" 1990 neu gewesen sein, hier im westen war der schon länger bekannt. und der bezieht sich eben nicht darauf, dass die generationen getrennt auf irgendwelchen parties feiern, sondern um den konflikt, dass immer weniger arbeitnehmer immer mehr rentner finanzieren müssen.

und wenn sich die sorge um ältere menschen darin erschöpft, sie zweimal im jahr zu einem betriebsfest einzuladen, dann wird es damit bestimmt nicht "wärmer"in der gesellschaft.


Teddy, mir ist schon klar, dass Du jetzt um das Image einer aufrechten Demokratin bangst, wenn Du Dich zu sehr für sozialistische Errungenschaften begeisterst. Dieses Beispiel mit den Rentnern habe ich unwillkürlich aufgegriffen, fernab von Rekonstruktionsversuchen an einem gescheiterten System. Ich versuchte nur an der Zukunft zu basteln, an einem noch nicht ganz gescheiterten System.
Zu Deinem Vorwurf kann nur entgegnen, das Du noch nie auf meine Posts eingegangen bist. Worauf sollte ich denn noch eingehen?
Übrigens erschöpfte sich die Sorge um den Menschen nicht in den Einladungen zu Betriebsfesten, doch mir ist die Lust vergangen, Perlen vor die Säue zu schütten.
Dass immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen, ist wohl mehr ein heikles Problem als ein Generationenkonflikt. Nun biete ich mit meinem Halbwissen wieder eine Angriffsfläche, doch das soll mich nicht hindern ins Wespennest zu stechen. Das ist doch wohl auch mehr ein Beweis von Mißwirtschaft, wenn zu Zwecken der Vorfinanzierung in die Einzahlungstöpfe der Rentner gegriffen wird. Wozu haben wir die vielen Forschungsinstitute, die schon lange die höhere Lebenserwartung der Menschen erkannt haben, aber das Finanzministerium viel zu spät mit Panikreaktionen die Menschen verunsichert. Muss ich mich jetzt schämen, dass ich mit 71 Jahren noch lebe und der jungen Generation auf der Tasche liege? Als Ossi trifft es mich ja noch härter, da wird mir noch vorgeworfen, dass ich die Westrentenkasse plündere.
Laß uns aber nicht wieder alte Wunden aufreißen, sondern lieber das aktuelle Problem sauber beenden.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 02 Nov 2012 21:36 
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sasemit hat geschrieben:
Wenn man Deine Zeilen hier im Forum liest, ist für Dich ja alles Links, was nicht CDU/CSU oder FDP ist.

das ist immer das problem, wenn man in einer ecke steht und dann noch scheuklappen hat. das gilt aber für links und rechts gleichermassen.

ich habe gelernt, dass die mitte zwar oft langweilig ist, aber immerhin offener ist, als die ränder. ein grünes bürgertum wäre nie von den rändern entstanden, es ist aus der langweiligen mitte entstanden - und zwar mitte, weil viele, die in den 80er-jahren aktiv im grünen umfeld waren, im laufe der jahre in die mitte gerückt sind. und die mitte lässt das zu, die ränder nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 00:28 
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teddy hat geschrieben:
sasemit hat geschrieben:
Wenn man Deine Zeilen hier im Forum liest, ist für Dich ja alles Links, was nicht CDU/CSU oder FDP ist.

das ist immer das problem, wenn man in einer ecke steht und dann noch scheuklappen hat. das gilt aber für links und rechts gleichermassen.

ich habe gelernt, dass die mitte zwar oft langweilig ist, aber immerhin offener ist, als die ränder. ein grünes bürgertum wäre nie von den rändern entstanden, es ist aus der langweiligen mitte entstanden - und zwar mitte, weil viele, die in den 80er-jahren aktiv im grünen umfeld waren, im laufe der jahre in die mitte gerückt sind. und die mitte lässt das zu, die ränder nicht.


Ist das hochwissenschaftlich oder nur etwas konfus ausgedrückt? Mein Kopf raucht und ich habe trotzdem fast nichts kapiert.
Wie ich das verstehe, sind die Grünen das Produkt einer Implosion, die vom schwarzen Loch, der Mitte, aufgesogen wurden. Die Linken und die Rechten kleben auf Grund einer Explosion an den Rändern fest, sie wurden von der Mitte ausgespuckt, weil sie eigene, stärkere Kräfte entwickelten und nun eigene Bahnen belegen.

Lassen wir aber mal die Fliehkräfte und die Massenanziehung. Wenn Du vom grünen Umfeld sprichst, dann meinst Du nur die grüne Partei, die für alle Machtfragen offen ist, nur nicht für Umweltprobleme. Die wahre grüne Bewegung ist die "Grüne Liga", welche sich "uneigennützig" der Umwelt widmet.
"Grünes Bürgertum", das klingt ja beinahe schon witzig. Soll das etwa "Die NEUE MITTE" sein? Von Neuer Mitte habe ich schon oft gehört, doch zuordnen konnte ich sie noch nicht.

Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 00:53 
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Zitat:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.


Ja, wir haben darüber im Nordamerika-Forum gerätselt. Schön, dass es ihm gut geht.

Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 13:49 
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zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.


Ja, wir haben darüber im Nordamerika-Forum gerätselt. Schön, dass es ihm gut geht.

Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi


Grundsätze der Neuen Mitte

Eine Welt

- in der alle Völker gleiche Rechte haben
- in der alle Menschen in Frieden und Gerechtigkeit miteinander leben
- die Angriffe ächtet und verhindert
- in der eine demokratische UNO Frieden und Sicherheit garantiert
- in der mächtige Banken und Industrien dem Gemeinwohl verpflichtet bleiben
- die die natürlichen Ressourcen fair mit allen gemeinsam verwaltet und teilt

Das liest sich wie ein Wunschzettel in einem Schüleraufsatz. Das sind Grundforderungen, die in aller Welt auf Massenprotesten vorgetragen werden sollten. Doch an welche Adresse sollen sie gerichtet werden? Arbeitet man diese Liste ab, wird man schon am ersten Punkt scheitern. Die gegenwärtigen Kriege zeigen doch, wer bestimmt, was "gleiche Rechte" sind und wie blind die Massen in diese Falle laufen. Schon beim Begriff "Überbau" ereifern sich selbsternannte Demokraten und rufen was von "zwangsweises Überstülpen". Dass das Recht auf Demokratie aber als Pflicht zur Demokratie praktiziert wird, kommt nur wenigen in den Sinn.

Ich halte diese Truppe für reine Populisten, ohne jede Substanz. Ohne Lobby kommt keine Partei an die Futtertröge. Wo sind die Grundsätze der "Grünen" geblieben? Die grasen charakterlos auf allen Ebenen, die wollen sogar den Drogenhandel legalisieren. Mir ist klar, dass ich auf dem 68er Mythos herumtrample, doch das Träume nur Schäume sind, damit mußte sich das ganze Volk der DDR abfinden und muss den Spott noch heute ertragen.
Ja, die Welt ist viel komplexer, als sie auf dem ersten Blick erscheint.

Ich danke Dir aber für den Link, Zenzi, meine erste Reaktion mag auch völlig daneben liegen, ich hoffe es fast.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 17:18 
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Manches von dem, was Du schreibst, finde ich durchaus zutreffend. Vor allem die Frage nach den Trögen. Hörstel ist inzwischen dermaßen zwischen allen Stühlen, dass er HartzIV bezieht. Seine Auftritte bei diversen Internetplattformen bringen wahrscheinlich kaum was ein. Offizielle Medien meiden ihn inzwischen. Ich glaube den letzten Auftritt im SWR hatte er 2008. Seine Statements werden auch immer radikaler. Damit meine ich jetzt nicht, dass er nicht recht hat. Meistens hat er nur zu recht! Aber er ist inzwischen so verbiestert, dass er es nicht mehr mit manierlicher (politisch korrekter) Sprache ausdrücken kann.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 18:31 
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freidenker hat geschrieben:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.

Fd

das hatte ich schon längst da viewtopic.php?p=60378#p60378 gepostet ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 18:35 
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zenzi hat geschrieben:
Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi

es ging mir aber weder um eine partei "neue mitte" noch um überhaupt neue mitte.
ich meinte z.b. entwicklungen wie in BaWü, wo es zusätzlich zu einem grünen MinPrä auch jetzt einen grünen stuttgarter bürgermeister gibt. und um so erfolgrich zu sein, musst du von der breiten masse gewählt werden und die sitzt nunmal mehrheitlich in der mitte (siehe gauss'sche normalverteilung).

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 19:17 
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.


Ja, wir haben darüber im Nordamerika-Forum gerätselt. Schön, dass es ihm gut geht.

Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi


LOL

An sich gibst du dich hier sonst intelligenter.

Wenn in DDR das Wort Demokratisch auftaucht, muss der Staat wohl demokratisch sein und nicht diktatorisch?
Wenn sich eine Partei "die Linke" nennt, dann ist sie wohl links (steht für alle linken?) und nicht sozialistisch?
Und wenn sich eine Partei neue Mitte nennt, dann soll sie für die Mitte stehen? So ein Quatsch

Schon auf der Startseite ist klar, dass es sich hier um eine offen linke Partei handelt, mit Tendenz zur PDL. Mit einem Hauch von Verschwörungstheorie zum 11.9. noch dazu. Nix da mit Mitte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 20:13 
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Fazer hat geschrieben:
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.


Ja, wir haben darüber im Nordamerika-Forum gerätselt. Schön, dass es ihm gut geht.

Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi


LOL

An sich gibst du dich hier sonst intelligenter.

Wenn in DDR das Wort Demokratisch auftaucht, muss der Staat wohl demokratisch sein und nicht diktatorisch?
Wenn sich eine Partei "die Linke" nennt, dann ist sie wohl links (steht für alle linken?) und nicht sozialistisch?
Und wenn sich eine Partei neue Mitte nennt, dann soll sie für die Mitte stehen? So ein Quatsch

Schon auf der Startseite ist klar, dass es sich hier um eine offen linke Partei handelt, mit Tendenz zur PDL. Mit einem Hauch von Verschwörungstheorie zum 11.9. noch dazu. Nix da mit Mitte.


Fazer, mir ist aufgefallen, dass Du mit Vorliebe Zenzi grundlos angreifst. Vorliegender Post hat eindeutig informativen Charakter, also keinerlei Wertung ist auch nur im Ansatz zu erkennen. Deine Anspielung auf ihre Intelligenz werte ich als bösartig und hinterhältig.
Übrigens steckt im C der Schwesterparteien auch nichts Christliches.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 21:33 
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teddy hat geschrieben:
ich habe gelernt, dass die mitte zwar oft langweilig ist, aber immerhin offener ist, als die ränder. ein grünes bürgertum wäre nie von den rändern entstanden, es ist aus der langweiligen mitte entstanden -.

hör- oder seh ich recht

NIX langweilige Mitte, laß das nicht den Kohn Bndit, Schily oder Joschka hören
jeder aufrechte UrGrüne würde Dich steinigen

die "Grünen" wurden von abgewackten 68ern und APO´s zusammengebastelt und haben sich im Alter im früher so bekämpften Establishment recht wohlig eingerichtet
eschek

grünes Bürgertum- Du meinst wohl BioMarkt :muede:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 03 Nov 2012 22:33 
freidenker hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Übrigens hat BB in Kanada das Erdbeben heil überstanden, ich hoffe, dass sich dafür Jemand interessiert.


Ja, wir haben darüber im Nordamerika-Forum gerätselt. Schön, dass es ihm gut geht.

Übrigens, eine Partei "neue Mitte" gibts schon. Die wurde von Christoph Hörstel und Freunden gegründet. Dümpelt aber noch ein wenig. http://www.neue-mitte.net/

Zenzi


LOL

An sich gibst du dich hier sonst intelligenter.

Wenn in DDR das Wort Demokratisch auftaucht, muss der Staat wohl demokratisch sein und nicht diktatorisch?
Wenn sich eine Partei "die Linke" nennt, dann ist sie wohl links (steht für alle linken?) und nicht sozialistisch?
Und wenn sich eine Partei neue Mitte nennt, dann soll sie für die Mitte stehen? So ein Quatsch

Schon auf der Startseite ist klar, dass es sich hier um eine offen linke Partei handelt, mit Tendenz zur PDL. Mit einem Hauch von Verschwörungstheorie zum 11.9. noch dazu. Nix da mit Mitte.


Fazer, mir ist aufgefallen, dass Du mit Vorliebe Zenzi grundlos angreifst. Vorliegender Post hat eindeutig informativen Charakter, also keinerlei Wertung ist auch nur im Ansatz zu erkennen. Deine Anspielung auf ihre Intelligenz werte ich als bösartig und hinterhältig.
Übrigens steckt im C der Schwesterparteien auch nichts Christliches.

Fd


Ach, der Hinweis von Zenzie hätte keinen wertenden Charakter? Und ob - sie hat behauptet es gäbe eine neue Partei der "neuen Mitte". Nur dass da eben in bester DDR Manier etwas drauf steht, was nicht drin ist. Da Zenzi ansonsten durchaus in der Lage ist, Inhalte anderer Internetseiten, die sie verlinkt zu lesen bevor sie das tut, muss man hier schon feststellen, dass sie dies entweder nicht getan hat, oder viel mehr schlicht irreführen wollte. Das ist keine "neue Mitte", das ist linke Politik in neuen Schläuchen. Und nicht umsonst tut sich offensichtlich seit 2009 nichts.

Dass Zenzi die Partei gefällt ist im übrigen auch deswegen nicht überraschend, weil offenbar mal wieder das Thema "Israel" das einzig wichtige ist. Eine Obsession bestimmter linker Kreise mit Israel ist ja immer wieder festzustellen, in keinem Verhältnis zu den Themen der Welt insgesamt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 04 Nov 2012 09:06 
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Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass mir diese Partei gefällt, ja ich habe sogar in einem späteren Posting nicht wirklich freundlich über den Gründer Hörstel geurteilt.

Anscheinend ist das, was Du mir zugestehst, nämlich "in der Lage zu sein, Inhalte anderer Internetseiten, die sie verlinkt zu lesen bevor sie das tut", Deine Sache nicht so sehr. Ist das jetzt mangelnde Intelligenz oder Vorschnelligkeit?

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 05 Nov 2012 12:29 
zenzi hat geschrieben:
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass mir diese Partei gefällt, ja ich habe sogar in einem späteren Posting nicht wirklich freundlich über den Gründer Hörstel geurteilt.

Anscheinend ist das, was Du mir zugestehst, nämlich "in der Lage zu sein, Inhalte anderer Internetseiten, die sie verlinkt zu lesen bevor sie das tut", Deine Sache nicht so sehr. Ist das jetzt mangelnde Intelligenz oder Vorschnelligkeit?

Zenzi


Okay, was würdest du denn sagen, wenn ich bei einer Diskussion z.B. um die FDP schreiben würde:

"... aber es gibt ja eine neue liberale Partei, unter www.neue-liberale.de . Die sind allerdings nicht wirklich aus den Hufen gekommen"

und dann würde unter so einer Seite z.B. nur nationalistisches Zeug stehen? Du würdest mir zu Recht vorhalten, dass ich offenbar ja nicht nachgesehen hätte, was sich denn unter der Seite verbirgt und ignorieren würde dass das wenig mit Liberalismus zu tun hat.

Insoweit bleibe ich dabei: wenn du sagst es gäbe ja eine Partei der Neuen Mitte und verlinkst dann eine Internetseite - dann wertest du damit und behauptest dass diese Partei für die "Mitte" steht. Tut sie aber nicht, siehe oben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 09 Nov 2012 21:21 
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reger Freigeist

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Hier einige bemerkenswerte Modelldenkansätze von fazer über kritikaster bis zenzi:

http://www.denkwerk-demokratie.de/wp...kbericht_1.pdf


Braucht Zeit, aber jeder kann sich seinen Landkartenstandpunkt aussuchen!

Fabian


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 09 Nov 2012 21:57 
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Bei mir funzt der Link nicht

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 09 Nov 2012 23:41 
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reger Freigeist

Registriert: 18 Mai 2011 18:38
Beiträge: 351
Dann geht mal auf die seite:

http://www.denkwerk-demokratie.de

Und öffnet den 1. Werkbericht

sollte dann funzen

Fabian


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2012 10:11 
Fabian hat geschrieben:
Dann geht mal auf die seite:

http://www.denkwerk-demokratie.de

Und öffnet den 1. Werkbericht

sollte dann funzen

Fabian

Danke, jetzt klappt es, Fabian!

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2012 11:30 
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Fabian hat geschrieben:
Hier einige bemerkenswerte Modelldenkansätze von fazer über kritikaster bis zenzi:

http://www.denkwerk-demokratie.de/wp...kbericht_1.pdf

Braucht Zeit, aber jeder kann sich seinen Landkartenstandpunkt aussuchen!
Fabian

na ja, das Denkwerk beschreibt mit vielen vielen Worten den allseits bekannten IstZustand
dann: man sollte , es müsste, mal darüber nachdenken...

der Höhepunkt ist Frau Merkels Lieblinsleidsatz

Kurz- und mittelfristig brauchen wir ein nachhaltiges Wachstumsprogramm bis 2020 für Deutschland und Europa. Aus einer Schuldenkrise können sich Staaten nur durch nachhaltiges Wachstum und eine Stärkung der Realwirtschaft befreien

der absolut gefährich und falsch ist
eschek

die Antworten auf die vom Denkwerk gestellten Fragen wird es dann im nächsten Frühjahr geben
wir können gespannt sein…

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2012 14:22 
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eschek hat geschrieben:
Fabian hat geschrieben:
Hier einige bemerkenswerte Modelldenkansätze von fazer über kritikaster bis zenzi:

http://www.denkwerk-demokratie.de/wp...kbericht_1.pdf

Braucht Zeit, aber jeder kann sich seinen Landkartenstandpunkt aussuchen!
Fabian

na ja, das Denkwerk beschreibt mit vielen vielen Worten den allseits bekannten IstZustand
dann: man sollte , es müsste, mal darüber nachdenken...

der Höhepunkt ist Frau Merkels Lieblinsleidsatz

Kurz- und mittelfristig brauchen wir ein nachhaltiges Wachstumsprogramm bis 2020 für Deutschland und Europa. Aus einer Schuldenkrise können sich Staaten nur durch nachhaltiges Wachstum und eine Stärkung der Realwirtschaft befreien

der absolut gefährich und falsch ist
eschek

die Antworten auf die vom Denkwerk gestellten Fragen wird es dann im nächsten Frühjahr geben
wir können gespannt sein…


Eschek, wie so oft befinde ich mich auf der gleichen Denkschiene wie Du.
Was soll da noch wachsen? Ob eine Penisverlängerung glücklicher macht, möchte ich bezweifeln, ich befürchte eher das Gegenteil.
Dieser ganze Wachstumswahnsinn ist doch nur die Notbremse der Politik, mit der sie den Hochgeschwindigkeitszug in voller Fahrt zum Entgleisen bringt. Alle heilsamen Argumente kommen von "Links", zu denen man aber vehement die Berührungsängste schürt, statt sich mit denen auf Augenhöhe an den runden Tisch zu setzen und sachlich über Schritte zur Bewältigung der globalen Menschheitsprobleme zu reden.

Kommentar für “Denkschrift #1: Neues Denken”

Mesud sagt:

Herzlichen Glückwunsch!
Eine flüssig geschriebene und leicht zu lesende Premiere dieser neuen Denkfabrik, welche die wesentlichen aktuellen soziopolitischen Probleme und Herausforderungen skizziert.
Leider ist es gleichzeitg ein Armutszeugnis für die verantwortlichen Akteure der beiden beteiligten Personen, im Jahr 2012 zu einem “Neuen Denken” aufzurufen. Dieses wurde seit den 80er Jahren bei der SPD zugunsten einer neoliberalen Ausrichtung auf den Markt verdrängt und verpasst. Im Jahr 2012, dreissig (!!) Jahre nach Beginn der Reformpolitik, erwarte ich mehr als nebulöse Ankündigungen. Vielleicht ist es von dem Erfolg der Piraten motiviert, nur noch Fragen zu stellen und keine politischen Antworten zu geben.


Auch diesen Kommentar kann ich unterstreichen.
Um mich nicht wieder in der Fülle der Probleme zu verzetteln, bleibe ich mal beim Wachstum. Bis zum Einsetzen des menschlichen Größenwahns, als er anfing die Natur zu seinem Nutzen verändern zu wollen, verlief noch alles in ntürlichen Bahnen. Seine Erfindungen lauschte der Mensch der Natur ab, doch mit der Begrenztheit des natürlichen Wachstums will er sich einfach nicht abfinden, trotz seiner Intelligenz, oder vielleicht auch wegen seiner Intelligenz, die er nur sich zuspricht und sie über die rationale Funktion der Natur stellt. Jeder Lebensraum ist begrenzt, womit Raum für die Vielfalt freigehalten wird. Somit hat es auch Sinn, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen können.
Um es kurz zu machen. Dieser Kapitalismus befindet sich in der Endphase, er hat seine Größe erreicht, um mit Vernunft und nicht in Siegerlaune zu sprechen.
Es wird höchste Zeit, dass wir wieder Ehrfurcht vor der Natur bekommen und ihre Warnsignale ernst nehmen, egal wie der US-Präsident heißt.
Ein "nachhaltiges Wachstumsprogramm" bewirkt nur, dass die Müllberge in den Himmel wachsen.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 21 Jan 2014 03:29 
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Beiträge: 13464
Letztendlich fuehrt der ueberbordene Kapitalismus in die Diktatur des Kapitals, und dieses Ziel ist schon fast erreicht, wenn man sich diese Zahlen anschaut, die von oxfam herausgegeben wurden:
Zitat:
...The 85 richest people on the planet have accumulated as much wealth between them as half of the world’s population, political and financial leaders have been warned ahead of their annual gathering in the Swiss resort of Davos....

http://wakeupfromyourslumber.com/news/w ... davos-told

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 26 Feb 2014 21:09 
Die Marktwirtschaftstheorie lehrt: Wenn die Kosten den Wert der Produktion von Waren übersteigen, dann macht ein Unternehmen Verlust. Wenn der Wert der Produktion höher ist als die Kosten, dann wird Gewinn erwirtschaftet und die Investitionen steigen. Die Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt und bewirken eine möglichst effiziente Organisation der Produktion. Die freie Preis- und Gewinngestaltung soll den größten Wohlstand für die meisten Menschen im Kapitalismus sicherstellen ist jedenfalls die Wirtschaftstheorie.
Zitat:
Diese Theorie kann nicht funktionieren, wenn die US-Regierung die Kosten sozialisiert und die Gewinne privatisiert; das hat sie getan, als sie von der Fed (der US-Zentralbank) Banken retten ließ, "die zu groß sind, um sie scheitern zu lassen", und als sie zuließ, dass nur ganz wenige Finanzinstitutionen die Masse der wirtschaftlichen Aktivitäten an sich rissen.

Der globale Kapitalismus und die Atomwaffen sind für den bekannten US-Autor und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Paul Craig Roberts die größte Bedrohung für die Menschheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kapitalismus als Wurzel allen Übels?
BeitragVerfasst: 29 Jun 2014 20:10 
Die Mehrheit der Menschen auf der Welt ist nicht katholisch, viele sind überhaupt nicht religiös, aber kein ernsthafter Beobachter würde Papst Franziskus für einen Verschwörungstheoretiker oder »Untergangspropheten« halten. Und dennoch sagt der Papst in einer neuen Botschaft über die Weltwirtschaft Dinge, die in den letzten Jahren auch andere Beobachter, die dann als Verschwörungstheoretiker verspottet wurden, gesagt und geschrieben haben: Die Lage ist nicht gut, und sie wird von Tag zu Tag verzweifelter.
Der 77-jährige Papst Franziskus holte aus gegen eine Weltwirtschaft, die »der Sünde der Götzendienerei am Geld verfallen« sei und für ihr Überleben die Gewinne aus Kriegen brauche.

»Diese Welt kann es nicht mehr ertragen«


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