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 Betreff des Beitrags: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 22 Okt 2014 18:57 
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https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/eine-gute-geschaeftsidee

Hier erzählt jemand viel gescheites über den Kapitalismus. Er wird wohl nicht auszurotten sein...

Zitat:
2008 – das war ja so etwas wie eine revolutionäre Situation. Ein Großteil des internationalen Kapitals hat sich an die Brust des Staates geworfen und gerufen: Sozialisiert uns! Verstaatlicht uns! Das wurde mit einer hektischen Reformtätigkeit begleitet, zumindest anfangs und rhetorisch. Es gab kaum einen Politiker links, rechts, in der Mitte, der sich nicht für eine Reform des Finanzsektors eingesetzt hat. Dann traten zwei mächtige Akteure auf den Plan: der Finanzplatz London und der Finanzplatz New York, und alle Anstrengungen, elementare Reformen durchzuführen – wie die Verschärfung der Bankenaufsicht, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, höhere Eigenkapitalreserven –, scheiterten an der Finanzlobby. Das ist die einfache Antwort, die keinen überrascht.


und

Zitat:
Man darf nicht vergessen, dass die Bundesrepublik immer schon – nach Merkels passendem Ausdruck – eine grundsolide „marktkonforme Demokratie“ war. Also immer schon ein wenig post-demokratisch oder para-demokratisch.


Lest Euch das Interview selber durch. Es ist es wert.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 22 Okt 2014 20:59 
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Guter Artikel. Das hier fand ich besonders zutreffend:
Zitat:
...In dieser Lage haben die Politiker ihre Entscheidungsgewalt an die Märkte abgegeben – ist denen das eigentlich bewusst?

Natürlich wollten die das. Aber ich habe noch nie versucht, mich in Politiker einzufühlen. Sie sind Gegenstände für das epische Theater.

Dann stellen Sie sich einen Politiker vor, der an die Rampe tritt und dem Publikum erklärt: „Darum habe ich mich entmachtet!“

Ach, wir kennen diese Bußübungen von oben. Am Ende der Letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus sagt ein völlig hilfloser Gott „Ich habe es nicht gewollt“. Man sagt so was nur, um zum Tagesgeschäft überzugehen...

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 22 Okt 2014 21:42 
zenzi2 hat geschrieben:

Hier erzählt jemand viel gescheites über den Kapitalismus. Er wird wohl nicht auszurotten sein...


Laut einer Studie der Citigroup müssen die weltweiten Notenbanken die Märkte mit rund 200 Milliarden US-Dollar pro Quartal stützen, um einen Crash zu verhindern.

Crash-Abwehr: Notenbanken pumpen pro Quartal 200 Milliarden Dollar in die Märkte

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 23 Okt 2014 06:22 
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Aktivposten ;)
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zenzi2 hat geschrieben:
Hier erzählt jemand viel gescheites über den Kapitalismus. Er wird wohl nicht auszurotten sein...Zenzi

das könnte noch dazu passen Die 10 reichsten Männer des 19. Jahrhunderts

Die Welt der Finanzen und der Politik hat David Gerginov von jeher fasziniert.
Aber auch das Weitergeben von wichtigen Informationen und Hintergrundwissen ist ihm wichtig.
Mit seinen Beiträgen möchte er Lesern wichtige Fakten vermitteln und bei der Vertiefung des eigenen Wissens helfen.
http://www.gevestor.de/details/die-10-r ... 22982.html
eschek

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 24 Okt 2014 00:17 
zenzi2 hat geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/eine-gute-geschaeftsidee

Hier erzählt jemand viel gescheites über den Kapitalismus. Er wird wohl nicht auszurotten sein...



Warum auch.
Im Gegensatz zu allen sozialistischen Experimenten, die es gab, und die nur mit Diktatur und Unterdrückung endeten ist der Kapitalismus Ausdruck der Freiheit von Menschen, sich wirtschaftlich zu betätigen. Das sollte man in der Tat nicht ausrotten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 24 Okt 2014 00:38 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
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Du vergisst dabei aber, dass inzwischen bewiesen ist, dass auch ein sozialistisches System wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Siehe China, siehe Vietnam.
Hätte vielleicht auch die Sowjetunion und/oder ihre Vasallen ähnlich wirtschaftlich erfolgreich sein können, wenn sie nicht durch Blockaden, Sanktionen. Boykotte und Embargos abgeschnürt gewesen wären? Man hätte nur einige wenige Lockerungen zulassen müssen.
Kuba versucht es jetzt auch, zu zögerlich, meiner Meinung nach. Aber die stehen ja auch unter Embargo, wenn es auch immer löcheriger wird. Die Geschäftstüchtigkeit der Chinesen wird es wohl nicht erreichen.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 24 Okt 2014 14:48 
zenzi2 hat geschrieben:
Du vergisst dabei aber, dass inzwischen bewiesen ist, dass auch ein sozialistisches System wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Siehe China, siehe Vietnam.
Hätte vielleicht auch die Sowjetunion und/oder ihre Vasallen ähnlich wirtschaftlich erfolgreich sein können, wenn sie nicht durch Blockaden, Sanktionen. Boykotte und Embargos abgeschnürt gewesen wären? Man hätte nur einige wenige Lockerungen zulassen müssen.
Kuba versucht es jetzt auch, zu zögerlich, meiner Meinung nach. Aber die stehen ja auch unter Embargo, wenn es auch immer löcheriger wird. Die Geschäftstüchtigkeit der Chinesen wird es wohl nicht erreichen.

Zenzi


China wirtschaftlich als Sozialismus .... :lol:

China ist zwar weiterhin ein Einparteienstaat, der sich sozialistisch nennt, aber wirtschaftlich gesehen herrscht dort Kapitalismus in Reinform. Wir hatten das Thema schon woanders: Kapitalismus kann in verschiedenen politischen Systemen funktionieren, dass die Wirtschaft im wesentlichen freiheitlich organisiert ist heisst nicht, dass die politische Struktur freiheitlich sein muss. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus: in einer freiheitlichen Demokratie gibt es automatisch auch eine freie Marktwirtschaft, sonst ist es eben keine freiheitliche Gesellschaft mehr.

In Ländern wie China, die Diktatur mit Marktwirtschaft verbinden kommt es im übrigen zu viel grösseren sozialen Differenzen. Der Unterschied zwischen den Armen in China und den REichen ist weitaus grösser als in den Demokratien des Westens. Während Deutschland einen GINI Koeffizient von 0,28 aufweist (0 wäre kommplette Gleichheit, 1 wäre maximale Ungleichheit), hat China einen GINI Koeffizienten von 47,7! Russland liegt bei 41.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... verteilung

Wie man auf dieser Karte sieht

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Gini ... 2009-1.png

ist insbesondere in Westeuropa eine relativ hohe Gleichheit gegeben.

Dabei gehen die sich sozialistisch nennenden Staaten eben mit Unterdrückung gegen Oppotision vor. Hier diskutiert ihr über angebliche Beschränkungen von MEinungsfreiheit in deutschland oder Medienkontrolle, aber dass in Russland, Vietnam, Kuba, China, die Regierung Oppositionelle verfolgt, oft genug langjährig einsperrt und ansonsten komplette MEdienkontrolle durchführt, das interessiert nicht. Wie kannst du dich Freigeist nenne, wenn du solche Zustände durch deine Verklärung der Situation in China, Vietnam und Kuba noch gutheisst?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 24 Okt 2014 21:40 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Von Verklärung kann keine Rede sein. Ich stelle nur fest.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 25 Okt 2014 01:15 
zenzi2 hat geschrieben:
Von Verklärung kann keine Rede sein. Ich stelle nur fest.

Zenzi


Ja, klar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 26 Okt 2014 13:36 
Fazer hat geschrieben:
China ist zwar weiterhin ein Einparteienstaat, der sich sozialistisch nennt, aber wirtschaftlich gesehen herrscht dort Kapitalismus in Reinform.

Kapitalismus hat es in der Antike und zu allen Zeiten gegeben. Um den entarteten Kapitalismus insbesondere in den USA mit dem ehemals kommunistischen China zu vergleichen, muss man zumindest auf einem Auge blind sein.

Während China seinen Hunger nach Energie und Ressourcen mit Verträgen stillt, haben die USA andere Länder überfallen und versucht sich mit Gewalt zu nehmen, was ihnen nicht gehört. Der Kapitalismus in China beruht auf Handel mit anderen Nationen. Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Im Gegenteil.

Nach den BIP-Zahlen ist China inzwischen die Nummer 1. Die Abrechnung der Ölverkäufe in den BRICS-Staaten, insbesondere mit Russland in Renminbi haben sich seit Anfang des Jahres verfünffacht.

In den USA grassiert die Armut. Viele sind verarmt und leben auf der Straße oder in ihrem Auto. 47 Millionen leben von Food-Stamps, müssen also mit 130 US-Dollar den ganzen Monat leben. Die Arbeitslosigkeit ist nach Schätzungen von Experten mindestens doppelt so hoch wie offiziell bekannt gegeben wird. Viele haben die Suche nach einem Job aufgegeben und fallen deshalb aus der Statistik heraus. Das Sterben von Einzelhandelsketten geht dieses Jahr rasant weiter. Sears Holding Corporation hat gerade über 100 Filialen geschlossen und 5500 Mitarbeiter entlassen.

Mit dem hemmungslosen Gelddrucken der westlichen Zentralbanken, insbesondere der FED hat man Neuland betreten und keiner weiß wie und wo sich das letztlich auswirken wird. Das hat mit eigentlichem Kapitalismus wenig zu tun, sondern eher mit Sozialismus für die Superreichen und die Banken. Noch vor wenigen Jahren hat die Finanzmafia von ewigem Wachstum gepredigt. Nun hat auch dort die Einsicht Einzug gehalten, dass dies ein Irrweg ist. Ebenso wird sich die Ideologie des Profits, dem Mensch, Tier und Natur vollkommen untergeordnet wird, letztlich als Entartung des Kapitalismus herausstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 26 Okt 2014 17:53 
JoJo hat geschrieben:
Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt.

:facepalm:

Blöder und verblendeter geht's wirklich kaum noch! :pillepalle:

- Korea 1950: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg

- Tibet 1959: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Eing ... blik_China

- Indien 1962: http://de.wikipedia.org/wiki/Indisch-Ch ... Grenzkrieg

- Vietnam 1979: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisch ... cher_Krieg

Dass man sich zum Rest des von JoJo verbreiteten Sermons weitere Kommentare sparen kann, ist für mehr oder weniger regelmäßige Leser seiner Hetz- und Hasstiraden inzwischen selbsterklärend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 26 Okt 2014 19:10 
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt.

:facepalm:

Blöder und verblendeter geht's wirklich kaum noch! :pillepalle:

- Korea 1950: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg

- Tibet 1959: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Eing ... blik_China

- Indien 1962: http://de.wikipedia.org/wiki/Indisch-Ch ... Grenzkrieg

- Vietnam 1979: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisch ... cher_Krieg


Neben den Hundert verbrecherischen Kriegen allein seit 2001 geradezu lächerlich. Von den anderen 1000 Kriegen der USA möchte ich erst gar nicht anfangen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 26 Okt 2014 19:34 
JoJo hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt.

:facepalm:

Blöder und verblendeter geht's wirklich kaum noch! :pillepalle:

- Korea 1950: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg

- Tibet 1959: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Eing ... blik_China

- Indien 1962: http://de.wikipedia.org/wiki/Indisch-Ch ... Grenzkrieg

- Vietnam 1979: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisch ... cher_Krieg


Neben den Hundert verbrecherischen Kriegen allein seit 2001 geradezu lächerlich. Von den anderen 1000 Kriegen der USA möchte ich erst gar nicht anfangen.

Ist auch nicht nötig, da es darum ging, Deine propagandistisch-realitätsfremde Eingangsbehauptung zu widerlegen, was einmal mehr, ohne großen Aufwand, glänzend gelungen ist. :phrav:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 26 Okt 2014 20:05 
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt.

:facepalm:

Blöder und verblendeter geht's wirklich kaum noch! :pillepalle:

- Korea 1950: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg

- Tibet 1959: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Eing ... blik_China

- Indien 1962: http://de.wikipedia.org/wiki/Indisch-Ch ... Grenzkrieg

- Vietnam 1979: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisch ... cher_Krieg


Neben den Hundert verbrecherischen Kriegen allein seit 2001 geradezu lächerlich. Von den anderen 1000 Kriegen der USA möchte ich erst gar nicht anfangen.

Ist auch nicht nötig, da es darum ging, Deine propagandistisch-realitätsfremde Eingangsbehauptung zu widerlegen, was einmal mehr, ohne großen Aufwand, glänzend gelungen ist. :phrav:

In der Laudatio von Evelyn Hecht-Galinski spricht sie von Geschichtsfälschung der XXXL-Kriegstreiber und Israels. Kein Wunder, wenn beispielsweise der Koreakrieg allein dem Norden angelastet wird, obwohl es andere Darstellungen gibt . Wie man heute sieht, ist den US-Kriegsverbrechern jedes Mittel Recht um ihren Schweinekapitalismus mit Bomben auf der Welt zu verbreiten. Die Lügen der letzen 13 Jahre reichen mir und dank des Internets können eben keine Geschichtsfälschungen mehr betrieben werden. Die Maske des XXXL-Kriegstreiberabschaums wurde heruntergerissen und die hässliche Fratze ist für jedermann offenbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 27 Okt 2014 10:01 
JoJo hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die Achtung und Souveränität anderer Länder ist Staatsräson. Sie haben sich bisher auch nicht an teuren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt.

:facepalm:

Blöder und verblendeter geht's wirklich kaum noch! :pillepalle:

- Korea 1950: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg

- Tibet 1959: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Eing ... blik_China

- Indien 1962: http://de.wikipedia.org/wiki/Indisch-Ch ... Grenzkrieg

- Vietnam 1979: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisch ... cher_Krieg


Neben den Hundert verbrecherischen Kriegen allein seit 2001 geradezu lächerlich. Von den anderen 1000 Kriegen der USA möchte ich erst gar nicht anfangen.

Ist auch nicht nötig, da es darum ging, Deine propagandistisch-realitätsfremde Eingangsbehauptung zu widerlegen, was einmal mehr, ohne großen Aufwand, glänzend gelungen ist. :phrav:

In der Laudatio von Evelyn Hecht-Galinski spricht sie von Geschichtsfälschung der XXXL-Kriegstreiber und Israels. Kein Wunder, wenn beispielsweise der Koreakrieg allein dem Norden angelastet wird, obwohl es andere Darstellungen gibt . Wie man heute sieht, ist den US-Kriegsverbrechern jedes Mittel Recht um ihren Schweinekapitalismus mit Bomben auf der Welt zu verbreiten. Die Lügen der letzen 13 Jahre reichen mir und dank des Internets können eben keine Geschichtsfälschungen mehr betrieben werden. Die Maske des XXXL-Kriegstreiberabschaums wurde heruntergerissen und die hässliche Fratze ist für jedermann offenbar.


Dass du über Pornogeschichte liest überrascht nicht wirklich. Und das das dann Müll ist. Vielleicht solltest du es einfach mit guten Büchern oder Zeitungen versuchen, als nur so ein Zeug zu lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 06 Jun 2015 01:45 
Es ist ja nichts Neues, aber ab und zu packt mal einer aus, mit welchen schmutzigen Tricks und Korruption die sogenannten Trader in unserem kranken Finanzsystem unterwegs sind. Es geht um Gier, Macht und andere Drogen.

„Geld mit Geld zu verdienen ist krank“


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 06 Jun 2015 07:40 
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Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Geld mit Geld zu verdienen ist objektiv parasitär. Es werden keine neue Werte geschaffen. Höchstens proportional mehr Harz4ler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 09 Jun 2015 22:55 
Dupor hat geschrieben:
Geld mit Geld zu verdienen ist objektiv parasitär. Es werden keine neue Werte geschaffen. Höchstens proportional mehr Harz4ler.


Tja, schön wenn die Weltsicht so einfach ist. Und als letztens die Lebensversicherungen die Garantiezinsen abgesenkt haben, hat sich eure Busenfreundin Quijota dann darüber beschwert, dass sich das alles nicht lohnen würde und eine Sauerei sei. Sowas ist natürlich sehr konsequent.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 09 Jun 2015 23:33 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Solange sich die Verzinsung in etwa parallel zur Geldentwertung bewegt, ist das noch kein Geld mit Geld verdienen. Insofern waren die 3 - 4 % Verzinsung, die die alten Versicherungsverträge boten, weitgehend o.k. Wenn diese Verzinsung nun gesenkt wurde und nur die Laufzeiten mit niedrigeren Zinsen bewertet werden, in denen es so wie jetzt kaum Inflationsraten gibt, ist auch nichts einzuwenden. Wenns aber über die gesamte Laufzeit geht, wirkt das fast wie eine Enteignung.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 09 Jun 2015 23:48 
zenzi2 hat geschrieben:
Solange sich die Verzinsung in etwa parallel zur Geldentwertung bewegt, ist das noch kein Geld mit Geld verdienen. Insofern waren die 3 - 4 % Verzinsung, die die alten Versicherungsverträge boten, weitgehend o.k. Wenn diese Verzinsung nun gesenkt wurde und nur die Laufzeiten mit niedrigeren Zinsen bewertet werden, in denen es so wie jetzt kaum Inflationsraten gibt, ist auch nichts einzuwenden. Wenns aber über die gesamte Laufzeit geht, wirkt das fast wie eine Enteignung.

Zenzi


Auch das ist Geld mit Geld verdienen, wenn jemand sein ganzes Vermögen nur mit 4% verzinsen lässt. Und wie schreibt Dupor "das schafft keine neuen WErte". Schreibt er jedenfalls so. Es gibt dann also offenbar gutes und böses "Geld mit Geld verdienen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 10 Jun 2015 11:48 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Soweit ich informiert bin, geht das ueber die gesamte Laufzeit (jedenfalls fuer die neuen Vertraege). Wenn du aber einen Vertrag abgeschlossen hast z.B. einen Monat vor dieser Anpassung, was passiert dann? Kannst du den Vertrag mit Hinweis auf die geaenderten Bedingungen kuendigen? Ich fuerchte: nein. Bei den meisten Versicherungsvertraegen dieser Art werden von den Anfangszahlungen erst einmal die Provision und die Bearbeitungskosten abgezogen. Selbst wenn du den Vertrag kuendigen wuerdest, haettest du wahrscheinlich einen herben Verlust.
Ausserdem: Warum sollte man eine LV abschlessen, wenn die Mindestverzinsung gleich oder unter derInflationsrate liegt. Der das macht, muesste doch "mit dem Klammerbeutel gepudert sein"

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T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 10 Jun 2015 20:12 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Fazer hat geschrieben:
...... als letztens die Lebensversicherungen die Garantiezinsen abgesenkt haben, hat sich eure Busenfreundin Quijota dann darüber beschwert, dass sich das alles nicht lohnen würde und eine Sauerei sei. Sowas ist natürlich sehr konsequent.


Lebens- und Rentenversicherungen haben bis vor kurzer Zeit überwiegend mit Aktien das meiste Geld verdient. Nun haben wir das Hochfrequenzhandel als den größten Parasiten und genau das ist das Grund der sinkenden Zinsen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 11 Jun 2015 10:49 
Dupor hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
...... als letztens die Lebensversicherungen die Garantiezinsen abgesenkt haben, hat sich eure Busenfreundin Quijota dann darüber beschwert, dass sich das alles nicht lohnen würde und eine Sauerei sei. Sowas ist natürlich sehr konsequent.


Lebens- und Rentenversicherungen haben bis vor kurzer Zeit überwiegend mit Aktien das meiste Geld verdient. Nun haben wir das Hochfrequenzhandel als den größten Parasiten und genau das ist das Grund der sinkenden Zinsen.


Der Hochfrequenzhandel wäre der Grund für sinkende Zinsen? Das ist ja mal eine überraschende Erkenntnis, die ich gerne näher erläutert bekäme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 11 Jun 2015 14:51 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Zinsen waren immer ein Ausdruck der Wertsteigerung, egal ob mengen-, oder qualitätsmäßig. Da sich durch Hochfrequenzhandel mehr Geld verdienen läßt, als mit einen Patent, werden immer weniger Werte geschaffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitalismuskritik
BeitragVerfasst: 11 Jun 2015 15:32 
Dupor hat geschrieben:
Zinsen waren immer ein Ausdruck der Wertsteigerung, egal ob mengen-, oder qualitätsmäßig. Da sich durch Hochfrequenzhandel mehr Geld verdienen läßt, als mit einen Patent, werden immer weniger Werte geschaffen.


Ich glaube da hast du einen ziemlich exklusiven Blick auf die Frage, warum derzeit die Zinsen so niedrig liegen.


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