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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 04 Nov 2014 19:58 
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Zitat:
Die größte Reform seit Einführung des Euro soll neue Krisen verhindern: Die Europäische Zentralbank übernimmt die Kontrolle über die Banken der Währungsunion. Aber die neue Macht birgt Gefahren.....

....BaFin und Bundesbank werden entmachtet

Dadurch werden in Deutschland die bisher zuständige Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Bundesbank deutlich entmachtet. Ihnen bleibt nur noch die Hauptverantwortung für die tägliche Aufsicht über die Geschäfte der kleinen Geldhäuser. Die EZB hat aber das Recht, notfalls bei jeder der rund 6000 Banken im gemeinsamen Euro-Währungsgebiet durchzugreifen.

Kritiker warnen vor Interessenkonflikten: ....

Alles lesen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... anken.html

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 05 Nov 2014 15:52 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Die größte Reform seit Einführung des Euro soll neue Krisen verhindern: Die Europäische Zentralbank übernimmt die Kontrolle über die Banken der Währungsunion. Aber die neue Macht birgt Gefahren.....

....BaFin und Bundesbank werden entmachtet

Dadurch werden in Deutschland die bisher zuständige Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Bundesbank deutlich entmachtet. Ihnen bleibt nur noch die Hauptverantwortung für die tägliche Aufsicht über die Geschäfte der kleinen Geldhäuser. Die EZB hat aber das Recht, notfalls bei jeder der rund 6000 Banken im gemeinsamen Euro-Währungsgebiet durchzugreifen.

Kritiker warnen vor Interessenkonflikten: ....

Alles lesen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... anken.html


Alles lesen, weil
- es ein so guter Bericht ist?
- du allem zustimmst?
- oder du schlicht zu faul bist, uns jetzt deine Meinung zu dem ganzen kundzutun?


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 09 Nov 2014 07:39 
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Aktivposten ;)
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Neues von der Europaeische ZockerBank (Vorsicht Satire):
Zitat:
Hartz-IV für Banken 1.000.000.000.000 € frisches EZB-Spielgeld

weiter:
http://qpress.de/2014/11/07/hartz-iv-fu ... spielgeld/
Ich wuenschte, ich koennte darueber lachen. Statt dessen ueberfaellt mich eine gewisse Uebelkeit beim Lesen des Kuerzels "EZB"

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 09 Nov 2014 22:23 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Zitat:
....Das Schreiben war kürzlich der Presse zugespielt und am Donnerstag von der Irish Times veröffentlicht worden. Dessen herrischer Ton hat nicht nur Beobachter und Politiker in Dublin verblüfft und für Aufregung in der Bevölkerung gesorgt. Er erklärt auch, warum die Protokolle des EZB-Rats vor den gemeinen Sterblichen geheimgehalten werden. Tatsächlich hat Trichet Dublin mit vorgehaltener Finanzpistole dazu gezwungen, die Zukunft von mindestens den nächsten zwei Generationen des Landes auf dem Altar des Euro zur Rettung der Zockerbanken und ihrer Großkunden zu opfern.

In dem Schreiben vom 19. November 2010 droht Trichet unverhohlen mit dem Entzug der außerordentlichen Liquiditätshilfen (ELA) der EZB für irische Banken, falls die Regierung kein Rettungsprogramm beantrage. Das hätte den unverzüglichen Staatsbankrott bedeutet. Trichet nötigte Dublin zu brutalen Haushaltskürzungen, besonders bei den Sozial- und Bildungsausgaben. Zugleich erzwang er die Rekapitalisierung der privaten irischen Zockerbanken mit Staatshilfe, also Steuergeldern – und presste der Regierung auch noch eine Staatsgarantie von rund 50 Milliarden Euro für ausstehende Finanzhilfen zu Gunsten der Banken ab. Damit erzwang der Draghi-Vorgänger wiederum vor allem die Abfindung ausländischer Finanzinvestoren, die zuvor jahrelang von den hohen Zinsversprechen des irischen Finanzkasinos profitiert hatten. Als Resultat ist die Staatsschuld von 67 Milliarden Euro im Juli 2009 auf derzeit 182 Milliarden (Ende 2013 waren es noch 174 Milliarden) gestiegen. Bei einer aktuellen Jahreswirtschaftsleistung von 107 Milliarden Euro macht das eine Schuldenquote von 170 Prozent. Daran werden die kommenden Generationen noch hart zu knabbern haben, insbesondere wenn die Zinsen wieder steigen.

Alles lesen:
https://www.jungewelt.de/kapital-arbeit ... des-geldes

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 11 Nov 2014 22:26 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
....Das Schreiben war kürzlich der Presse zugespielt und am Donnerstag von der Irish Times veröffentlicht worden. Dessen herrischer Ton hat nicht nur Beobachter und Politiker in Dublin verblüfft und für Aufregung in der Bevölkerung gesorgt. Er erklärt auch, warum die Protokolle des EZB-Rats vor den gemeinen Sterblichen geheimgehalten werden. Tatsächlich hat Trichet Dublin mit vorgehaltener Finanzpistole dazu gezwungen, die Zukunft von mindestens den nächsten zwei Generationen des Landes auf dem Altar des Euro zur Rettung der Zockerbanken und ihrer Großkunden zu opfern.

In dem Schreiben vom 19. November 2010 droht Trichet unverhohlen mit dem Entzug der außerordentlichen Liquiditätshilfen (ELA) der EZB für irische Banken, falls die Regierung kein Rettungsprogramm beantrage. Das hätte den unverzüglichen Staatsbankrott bedeutet. Trichet nötigte Dublin zu brutalen Haushaltskürzungen, besonders bei den Sozial- und Bildungsausgaben. Zugleich erzwang er die Rekapitalisierung der privaten irischen Zockerbanken mit Staatshilfe, also Steuergeldern – und presste der Regierung auch noch eine Staatsgarantie von rund 50 Milliarden Euro für ausstehende Finanzhilfen zu Gunsten der Banken ab. Damit erzwang der Draghi-Vorgänger wiederum vor allem die Abfindung ausländischer Finanzinvestoren, die zuvor jahrelang von den hohen Zinsversprechen des irischen Finanzkasinos profitiert hatten. Als Resultat ist die Staatsschuld von 67 Milliarden Euro im Juli 2009 auf derzeit 182 Milliarden (Ende 2013 waren es noch 174 Milliarden) gestiegen. Bei einer aktuellen Jahreswirtschaftsleistung von 107 Milliarden Euro macht das eine Schuldenquote von 170 Prozent. Daran werden die kommenden Generationen noch hart zu knabbern haben, insbesondere wenn die Zinsen wieder steigen.

Alles lesen:
https://www.jungewelt.de/kapital-arbeit ... des-geldes


Tja, dass die jungwelt in Wirtschaftsfragen ahnungslos ist, musste ja nicht noch unbedingt bewiesen werden, das ist bekannt.

Die EZB hatte also 2010 Kredite an irische Banken gegeben. Diese Banken waren aber mittlerweile in Schwierigkeiten und baten um weitere Hilfe. Nach Vorstellung der jungen welt hätte also die EZB diese Hilfe (emergency liquidity assistance) weiter gegen sollen, ohne jede Sicherheit, ohne jede Chance, das Geld wiederzubekommen? DAS wäre ja nun mal wirklich das Rauswerfen von Steuergeldern gewesen, was gerade die Linke u.a. der EZB vorwirft. Die EZB hat den Iren nichts anderes gesagt als dass es kein neues Geld gibt, wenn die Iren nicht sicherstellen, dass die Banken das auch zurückzahlen.

http://www.irishtimes.com/news/ireland/ ... -1.1989869

Aber wie gesagt, wirtschaftlichen Sachverstand muss man bei der jw nicht erwarten, und bei dir offensichtlich ebensowenig.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 11 Nov 2014 23:55 
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Dass politische Entscheidungen manchmal mit wirtschaftlichem Sachverstand kollidieren, ist Dir aber schon bewußt?

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 12 Nov 2014 01:30 
zenzi2 hat geschrieben:
Dass politische Entscheidungen manchmal mit wirtschaftlichem Sachverstand kollidieren, ist Dir aber schon bewußt?

Zenzi


DU redest von wirtschaftlichem Sachverstand und predigst hier gleichzeitig, dass z.B. Welthandel nur dann stattfinden dürfe, wenn ein Land etwas nicht herstellen könne, eine Theorie bei der selbst Marx nicht mehr mitgekommen wäre ...!?

Also noch mal: die Iren wollten mehr Geld haben. Das kann die EZB nur geben, wenn sie es auch wieder bekommt. Und deswegen haben die Iren ihre Banken gerettet, da sie hieran ein hohes Eigeninteresse hatten.

Mit wirtschaftlichem Sachverstand nicht schwer zu verstehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 14:51 
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fleissiger Freigeist

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Grade als Eilmeldung bei Tagesschau.de gesehen

Zitat:
EZB kauft Staatsanleihen für Hunderte Milliarden Euro

Die Europäische Zentralbank wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aufkaufen. Das gab EZB-Chef Mario Draghi bekannt.

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 14:53 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
Beiträge: 596
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb ... f-103.html

Zitat:
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat weitreichende geldpolitische Maßnahmen angekündigt, um die niedrige Inflation in der Eurozone zu bekämpfen. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete, bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufzukaufen.

Die EZB hofft, mit dieser ultra-lockeren Geldpolitik nach dem Vorbild der USA in der Eurozone die Gefahr einer Deflation abwenden zu können, also ein Abrutschen der Wirtschaft in eine langanhaltende Schwächephase aus fallenden Preisen auf breiter Front und schrumpfenden Investitionen.

Der massenhafte Kauf von Staatsanleihen - im Fachjargon quantitative Lockerung oder "QE" ("Quantitative Easing") genannt - ist aber auch unter Notenbankern umstritten. Kritiker betonen, das Zinsniveau im Euroraum mit einem Leitzins von 0,05 Prozent sei bereits extrem niedrig. Die Impulse weiterer Sondermaßnahmen seien daher begrenzt.


Mal gespannt wie es jetzt weiter geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 15:04 
NicMan hat geschrieben:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-anleihekauf-103.html

Zitat:
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat weitreichende geldpolitische Maßnahmen angekündigt, um die niedrige Inflation in der Eurozone zu bekämpfen. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete, bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufzukaufen.

Die EZB hofft, mit dieser ultra-lockeren Geldpolitik nach dem Vorbild der USA in der Eurozone die Gefahr einer Deflation abwenden zu können, also ein Abrutschen der Wirtschaft in eine langanhaltende Schwächephase aus fallenden Preisen auf breiter Front und schrumpfenden Investitionen.

Der massenhafte Kauf von Staatsanleihen - im Fachjargon quantitative Lockerung oder "QE" ("Quantitative Easing") genannt - ist aber auch unter Notenbankern umstritten. Kritiker betonen, das Zinsniveau im Euroraum mit einem Leitzins von 0,05 Prozent sei bereits extrem niedrig. Die Impulse weiterer Sondermaßnahmen seien daher begrenzt.


Mal gespannt wie es jetzt weiter geht.


Die erste Reaktion haben wir ja schon gesehen, nämlich letzte Woche die Freigabe des CHF durch die schweizer Nationalbank. Offenbar ist diese davon ausgegangen, dass die Massnahme der EZB den Euro weiter schwächen wird, was das Verteidigen des CHF Kurses unmöglich gemacht hätte.

Die grösste Gefahr besteht m.E. dass jetzt die Länder, die Strukturreformen durchführen müssten wir Italien und Griechenland sich wieder auf dem sanften Ruhepolster ausruhen. Für Griechenland sieht man ja die Forderungen von Tsipras.

Gegenbeispiele sind Irland und Portugal, die sich durch harte Massnahmen wieder zurückgebracht haben. Iimmerhin soll der Kauf der Staatsanleihen wohl durch die jeweilige Zentralbank erfolgen, so dass diese das Risiko hätten, und nicht die EZB (und damit mittelbar Deutschland). Ob das allerdings realistisch ist und ob Deutschland nicht doch mittelbar mit drin steckt ist eher zweifelhaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 15:15 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
Beiträge: 596
Fazer hat geschrieben:
NicMan hat geschrieben:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-anleihekauf-103.html

Zitat:
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat weitreichende geldpolitische Maßnahmen angekündigt, um die niedrige Inflation in der Eurozone zu bekämpfen. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete, bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufzukaufen.

Die EZB hofft, mit dieser ultra-lockeren Geldpolitik nach dem Vorbild der USA in der Eurozone die Gefahr einer Deflation abwenden zu können, also ein Abrutschen der Wirtschaft in eine langanhaltende Schwächephase aus fallenden Preisen auf breiter Front und schrumpfenden Investitionen.

Der massenhafte Kauf von Staatsanleihen - im Fachjargon quantitative Lockerung oder "QE" ("Quantitative Easing") genannt - ist aber auch unter Notenbankern umstritten. Kritiker betonen, das Zinsniveau im Euroraum mit einem Leitzins von 0,05 Prozent sei bereits extrem niedrig. Die Impulse weiterer Sondermaßnahmen seien daher begrenzt.


Mal gespannt wie es jetzt weiter geht.


Die erste Reaktion haben wir ja schon gesehen, nämlich letzte Woche die Freigabe des CHF durch die schweizer Nationalbank. Offenbar ist diese davon ausgegangen, dass die Massnahme der EZB den Euro weiter schwächen wird, was das Verteidigen des CHF Kurses unmöglich gemacht hätte.

Die grösste Gefahr besteht m.E. dass jetzt die Länder, die Strukturreformen durchführen müssten wir Italien und Griechenland sich wieder auf dem sanften Ruhepolster ausruhen. Für Griechenland sieht man ja die Forderungen von Tsipras.

Gegenbeispiele sind Irland und Portugal, die sich durch harte Massnahmen wieder zurückgebracht haben. Iimmerhin soll der Kauf der Staatsanleihen wohl durch die jeweilige Zentralbank erfolgen, so dass diese das Risiko hätten, und nicht die EZB (und damit mittelbar Deutschland). Ob das allerdings realistisch ist und ob Deutschland nicht doch mittelbar mit drin steckt ist eher zweifelhaft.


So wie es bei den Griechen aussieht scheinen sich wohl leider mit hoher Wahrscheinlichkeit die Linksradikalen durchzusetzen. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 80055.html Da werde ich gespannt am Wochenende auf die Wahlergebnisse schauen.

Was mich bei Tsipras wundert ist die Selbstverständlichkeit mit der er einfach den Sparkurs beenden will, anstatt sich an bestehende Vereinbarungen zu halten. Wer zahlt die Griechischen Schulden von morgen, wenn das Land seinen Gläubigern sagt: "Ihr bekommt das Geld sowieso nicht zurück"? :schulter:

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 15:33 
NicMan hat geschrieben:
Was mich bei Tsipras wundert ist die Selbstverständlichkeit mit der er einfach den Sparkurs beenden will, anstatt sich an bestehende Vereinbarungen zu halten. Wer zahlt die Griechischen Schulden von morgen, wenn das Land seinen Gläubigern sagt: "Ihr bekommt das Geld sowieso nicht zurück"? :schulter:


Tsipras nimmt eine Erpresserposition ein.

Wenn er nach einem Wahlsieg sagen würde, es gibt keine weiteren Zinszahlungen oder Rückzahlungen, dann bekommt er weder am Kapitalmarkt noch von EZB oder der EU frisches Geld. Spätestens ab März kann Griechenland seine Rechnungen nicht mehr zahlen, dann droht dort die Staatsinsolvenze, die dann wohl mit einem Ausscheiden aus dem Euro verbunden wäre. Tsipras mag davon ausgehen, dass die Europäer dieses Risiko nicht eingehen wollen, wie schon vor 3 Jahren. Und in dem Sinne waren wohl die Meldungen zu verstehen, dass Schäuble und Merkel das für aushaltbar halten würden. Sie setzen damit das Zeichen "wir lassen uns nicht erpressen".

Tsipras geht insoweit eine politische Wette ein - darauf, dass dies ein Bluff ist. Nicht ausgeschlossen ist m.E. dass dann nach der Wahl er keine Koalition zusammenbekommt, die Troika weiteres Geld verweigert, Tsipras eingestehen muss, dass er sein Programm nicht einseitig durchsetzen konnte, und es dann nach 4-6 Wochen wieder zu Neuwahlen kommt. Für mich ist das das realistischste Szenario.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Jan 2015 15:48 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
Beiträge: 596
Vielen Dank für die verständliche Erklärung. :up:

Habe mir dazu jetzt mal ein paar Artikel durchgelesen, unter anderem diesen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Hebel.html

Schon bald wird sich zeigen, wer wirklich am längeren Hebel sitzt. Dein beschriebenes Szenario klingt durchaus realistisch. Mal schauen was wir dann in 2-3 Monaten in diesem Thread posten werden...

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 17 Mär 2015 18:24 
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Beiträge: 13464
Zitat:
Die EZB gilt vielen als Retterin des Euro. Eine ARD-Dokumentation, die das Erste am Montagabend zeigte, zeichnet nun ein anderes Bild der Währungshüter. Ihre These: Die Rettungsprogramme erfolgten vor allem auf Druck aus Amerika....


....Der geheimnisvolle Umschlag
EZB, Jürgen Stark, Barak Obama, Eurokrise, Griechenland
dpa Ex-EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark

Vor allem Ex-EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark und der ehemalige Präsident der Schweizer Nationalbank, Philipp Hildebrand, reden in dem Film Tacheles. So berichtet Stark, wie ihm am Vorabend einer EZB-Ratssitzung in Lissabon im Mai 2010 ein Umschlag überreicht wurde. Die Unterlagen, berichtet Stark, hätten detaillierte Pläne der EZB preisgegeben, Staatsanleihen im großen Stil zu kaufen. Pläne, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. „Ich war schockiert“, sagt Stark in die Kamera.


Alles lesen:
http://www.focus.de/finanzen/news/staat ... 48779.html

Klasse: Obama "diktiert" das Verhalten der EZB und damit auch die Vertragsbrueche der EU-Parafraphen aus dem Vertrag von Lisabon. Des weiteren laesst sich die EU von den USA die Sanktionen gegen RU diktieren und auch weitestgehend die Richtlinin von TTIP. Ich frage mich, was noch Alles? Ist die EU ein Zusammenschluss noch souveraener Staaten, oer schon ein Landesteil der USA?

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 18 Mär 2015 09:38 
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Ne, Die EU ist ein Papiertiger, der von den USA eh nicht ernst genommen wird. Siehe das von Jojo dankenswerter Weise eingestellte Video über den STRAFOR.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 18 Mär 2015 11:33 
zenzi2 hat geschrieben:
Ne, Die EU ist ein Papiertiger, der von den USA eh nicht ernst genommen wird. Siehe das von Jojo dankenswerter Weise eingestellte Video über den STRAFOR.

Zenzi


Ja klar, ein Wirtschaftsraum von 500 mio Menschen, mit 2 der 5 ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und einem Deutschland, das politisch wie wirtschaftlich massiven Einfluss in der Welt hat, wird so allgemein mal nicht ernst genommen? Weil jemand von Stratfor sowas in einer Rede sagt? So billig kann man sich natürlich auch seine Weltsicht zusammenbasteln ....


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 18 Mär 2015 19:11 
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Das sehe ich sehr ähnlich – wenn D kein „Gewicht“ hätte – warum sollte dann irgendwer auf dieser schönen Welt seine Zeit damit verschwenden, um sich etwas auszudenken, was RU und D nicht zusammenkommen lässt ?

Einen „Papiertiger EU“ würde „man“ wohl kaum ernst nehmen …. Auch das „Freihandelsabkommen“ wäre eher überflüssig

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 19 Mär 2015 09:49 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Das sehe ich sehr ähnlich – wenn D kein „Gewicht“ hätte – warum sollte dann irgendwer auf dieser schönen Welt seine Zeit damit verschwenden, um sich etwas auszudenken, was RU und D nicht zusammenkommen lässt ?

Einen „Papiertiger EU“ würde „man“ wohl kaum ernst nehmen …. Auch das „Freihandelsabkommen“ wäre eher überflüssig

Gratulation Otto, Deine Aussage ist klar und sogar für mich leicht verständlich
Nun, Deutschland als wichtigste US Kolonie hat schon eine starke wirtschaftliche Bedeutung
und gerade deshalb darf D sich RU nicht annähern.

selbstverständlich ist die EU ein Papiertiger und das TTIP soll diesen nur geschmeidiger machen
das man die EU wie ein Gummibärchen beliebig kneten und sie in jede Form pressen kann
das weiß der eschek

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 19 Mär 2015 11:57 
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Gut eschek,

nehme wir – also auch ich – für einen Augenblick an, das stimmt so wie Du es mit knappen Worten darstellst.

:trommel: Was wäre die Lehre daraus – eine Art „Befreiungskrieg“ - die meisten Kolonien haben das bereits hinter sich, mit oft sehr enttäuschenden Ergebnissen ?

D kann sich ob seiner geografischen Lage nicht einfach in seine Berge zurückziehen. Die Handvoll Schweizer schaffen das gerade noch. Der Versuch ein eigenes Imperium zu begründen, hat auch nicht so recht funktioniert. Was bleibt da übrig ?

:trommel: Mit welchem der derzeitigen Machtblöcke, könntest Du Dir eine „Liaison“ vorstellen, in der D wenigstens gleichberechtigt ist ? Welche „Instrumente“ hat D denn, um sich da zu behaupten ? Glaubst Du allen Erstes, RU unter egal welcher internen Führung, würde D, nach allem was man heute weiß, eine auch nur annähernd gleichberechtigte Rolle einräumen ?

Das die derzeitige EU so schwach ist, liegt gerade an den nationalistischen Träumereien verschiedener Mitglieder – aber auch daran, dass zwei „Siegermächte“ die EU und besonders die künstliche Einheitswährung, den €uro, als eine Art „Kette“ mit der D gebändigt werden sollte, sahen und trotz alle Probleme immer noch sehen. UK allerdings nur da verbunden, wo es etwas zu „zum Mitnehmen“ gibt – wie z.B. die Steuerflüchtigen aus einer Reihe von sehr bekannten EU-Mitgliedsstaaten.

Keine wirklich gute Idee. D ist und bleibt zu groß um nicht überall – jedenfalls in Europa - eine wichtige Regionalmacht zu sein. Jeder der sich mit D verbindet, wird steht Bedenken haben zum „Junior“ deklassiert zu werden usw. usf.

Doch komm Du doch mal rüber, mit mehr als ein paar Halbsätzen – wie sollte das Deiner Meinung nach aussehen – diesmal ohne die ständige Kritik – die sowieso jeder schon kennt...

– was oder wie ? – mit wem ? – mit wem nicht ????

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Apr 2015 15:33 
Der Sozialismus ist gebannt. Jetzt nimmt die EZB die Enteignung selber in die Hand.

Chin Meyer Negativ Zinsen.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 22 Apr 2015 15:53 
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
immernoch_ratlos hat geschrieben:
Gut eschek,
– was oder wie ? – mit wem ? – mit wem nicht ????

den link Otto hab ich auch schon wo anders eigestellt (für KK)
aber noch einmal auch für Dich
https://www.youtube.com/watch?v=6ZTelW__G9s
eschek

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 23 Apr 2015 10:46 
JoJo hat geschrieben:
Der Sozialismus ist gebannt. Jetzt nimmt die EZB die Enteignung selber in die Hand.

Chin Meyer Negativ Zinsen.


Du müsstest das doch alles ganz genau richtig finden. Jahrelang beschwerst du dich über das Thema Zinsen, da kommt dann der Josefspfennig, und angeblich ist das alles ganz schlimm. Und jetzt werden Zinsen de facto fast abgeschafft. Aber plötzlich ist das auch alles wieder nicht richtig, weil jetzt angeblich Enteignung droht. Also, so richtig scheinst du nicht zu verstehen, was du so schreibst.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 23 Apr 2015 11:39 
Fazer hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Der Sozialismus ist gebannt. Jetzt nimmt die EZB die Enteignung selber in die Hand.

Chin Meyer Negativ Zinsen.


Du müsstest das doch alles ganz genau richtig finden. Jahrelang beschwerst du dich über das Thema Zinsen, da kommt dann der Josefspfennig, und angeblich ist das alles ganz schlimm. Und jetzt werden Zinsen de facto fast abgeschafft. Aber plötzlich ist das auch alles wieder nicht richtig, weil jetzt angeblich Enteignung droht. Also, so richtig scheinst du nicht zu verstehen, was du so schreibst.

Bei den niedrigen Zinsen geht es doch darum, dass sich die Banken, insbesondere in den USA, Geld ohne Zinsen leihen können, das aber nicht in die Wirtschaft fließt, sondern zur Abdeckung der immensen Verschuldung dient. Das Eigenkapital der europäischen und amerikanischen Banken liegt zwischen 3 und 4 Prozent. Dazu kommt noch, dass die Derivate in den Bilanzen nicht ausgewiesen werden müssen. Die Schätzungen für Derivate liegen bei 500 Billionen (US-Trillionen). Wenn diese gewaltige Blase zu platzen beginnt, die insbesondere durch den exorbitanten US-Militärhaushalt entstanden ist, dann führt das wahrscheinlich zu einem Vollgeld- oder Gold gedecktem System, das in Bretton Woods abgeschafft wurde.

Die von Janet Yellen angekündigte Reduzierung der QE-Programme und die damit verbundene Erhöhung der Zinsen, weil es angeblich der amerikanischen Wirtschaft so gut geht, sind reine Sprechblasen. Bereits eine 1-prozentige Erhöhung des Zinssatzes würden die jährlichen Kosten für amerikanische Staatsanleihen um 100 Milliarden USD nach oben treiben.

Letztlich stellt insbesondere Russland eine große Gefahr für das jetzige Dollar-Finanzsystem dar, weil beispielsweise der Deal von 400 Milliarden USD zwischen Russland und China auf Basis der landeseigenen Währungen abgeschlossen wurde.. Darin liegt der Grund für die Dämonisierung Russlands.


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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 23 Apr 2015 12:36 
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Alles gequirlter Nonsens - hier bauen die einzigen, welche bislang die Geldmenge nur stets erhöht haben - in kleinen Schritten eben diese Geldmenge wider ab. Weil und das ist schwer zu verstehen, ein nahezu unbegrenzter Kredit das "absichert". Wer will schon gegen eine unbegrenzte Geldmenge wetten ?

Wäre Dir eine höhere Inflationsrate angenehmer ? Oder hoffst Du als eingefleischter Apokalyptiker auf das Armageddon durch eine weltweite Hyperinflation ?

Bei der Verflechtung aller Währungen untereinander, wird es keine Sieger geben. Für Staaten die daran profitieren, treiben nun die Zinsen eben nicht die Schulden exponentiell in die Höhe. Soweit möglich werden durch nicht erbrachte Zinsen Ausgaben (= Kredite) möglich. Echte Investitionen mit Mehrung realer Werte, sind im Vorteil. Bizarre Geldanlagen wird es dennoch weiter geben...

Auch Nachteile - leider....

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 Betreff des Beitrags: Re: EZB
BeitragVerfasst: 23 Apr 2015 12:42 
immernoch_ratlos hat geschrieben:
hier bauen die einzigen, welche bislang die Geldmenge nur stets erhöht haben - in kleinen Schritten eben diese Geldmenge wider ab.

Seit 2008 hat die FED die Geldmenge mit ihren QE-Programmen kontinuierlich erhöht. Zuletzt mit 80 Milliarden USD pro Monat. Deine Annahme von der Rückführung dieser Geldmenge hast du dir wieder mal, wie so oft, aus den Fingern gesogen.


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