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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Feb 2016 01:24 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Nein, nein diesmal hat Operadei (JoJo) das Substantiv "Billion" korrekt angegeben. Mal keine Leseschwäche. Immerhin beim Lesen des inzwischen etwas älteren FAZ Artikels vom 01.06.2014 :

50 Billionen Euro - Deutsche Bank hat hohen Derivatebestand

Dass finanztechnische Hohlköpfe wie Firlefanzdirektor und Nonsequitur solche Zahlen ignorieren spricht mal wieder für sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Feb 2016 01:39 
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JoJo hat geschrieben:
Dass finanztechnische Hohlköpfe wie Firlefanzdirektor und Nonsequitur solche Zahlen ignorieren spricht mal wieder für sich.


:roll: Zu voreilig - hast Du auch verstanden was da noch steht ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Feb 2016 01:57 
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fleissiger Freigeist

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immernoch_ratlos hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Dass finanztechnische Hohlköpfe wie Firlefanzdirektor und Nonsequitur solche Zahlen ignorieren spricht mal wieder für sich.


:roll: Zu voreilig - hast Du auch verstanden was da noch steht ?

Wie soll er denn? Er ist ja zu blöd, einen Scherz als solchen zu erkennen. :schulter:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 21 Feb 2016 21:27 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Dass finanztechnische Hohlköpfe wie Firlefanzdirektor und Nonsequitur solche Zahlen ignorieren spricht mal wieder für sich.


:roll: Zu voreilig - hast Du auch verstanden was da noch steht ?


Na ja, JoJo versucht halt nicht wirklich die Themen zu verstehen. Er spielt Bullshit Bingo, seine Antworten sind immer aus den gleichen Versatzstücken Antisemitismus, Bankenhass, Antiamerikanismus, Putinverehrung. Fakten haben da keinen Platz.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Mär 2016 22:24 
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Freuet euch. Draghila von der EZB hat letzte Woche ein Fiat-Geld-Programm von 80 Milliarden Euro pro Monat beschlossen, damit endlich die ersehnte Inflation in Gang kommt. Um die Wirtschaft anzukurbeln wird er notwendigerweise jedem Bürger der EU einen Geldbetrag aufs Konto überweisen, oder notfalls die Euroscheine per Hubschrauber - wie Helikopter-Ben von der Fed - abwerfen.

Nachdem die bisherige Blasenwirtschaft per Gelddruck-Maschine überhaupt keine Impulse für die Realwirtschaft erbracht hat, ist abzuwarten, wie diese Falschgeldorgie enden wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Mär 2016 23:46 
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Operadei hat geschrieben:
Freuet euch. Draghila von der EZB hat letzte Woche .....

... nach Vorgabe von Goldman Sachs den Zinssatz auf N U L L Prozent gesenkt
Das bedeutet, die Sparer werden real um ihre Ersparnisse gebracht
und die 3X-ler werden profitieren von den steigenden Börsenkursen

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Mär 2016 23:46 
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Operadei hat geschrieben:
Freuet euch. Draghila von der EZB hat letzte Woche .....

... nach Vorgabe von Goldman Sachs den Zinssatz auf N U L L Prozent gesenkt
Das bedeutet, die Sparer werden real um ihre Ersparnisse gebracht
und die 3X-ler werden profitieren von den steigenden Börsenkursen

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Mär 2016 10:02 
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eschek hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Freuet euch. Draghila von der EZB hat letzte Woche .....

... nach Vorgabe von Goldman Sachs den Zinssatz auf N U L L Prozent gesenkt
Das bedeutet, die Sparer werden real um ihre Ersparnisse gebracht
und die 3X-ler werden profitieren von den steigenden Börsenkursen


Aber ja doch, Goldman Sachs regiert die Welt und Schuld sind eh die Juden. Dass ihr euch weiterhin in diesem dämlichen Antisemitismus suhlt ist geradezu abartig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Mär 2016 10:11 
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eschek hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Freuet euch. Draghila von der EZB hat letzte Woche .....

... nach Vorgabe von Goldman Sachs den Zinssatz auf N U L L Prozent gesenkt
Das bedeutet, die Sparer werden real um ihre Ersparnisse gebracht
und die 3X-ler werden profitieren von den steigenden Börsenkursen

Experte Max Otte warnt ►TOTALE KONTROLLE DROHT◄

https://www.youtube.com/watch?v=m7THWOIJh-E


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Mär 2016 11:41 
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Aha, wenn Zinsen genommen werden - "irgendwer muss die ja erwirtschaften" ist das böse - Nun kommt "man" der Forderung keinen bösen Zinseszins zu zahlen nach und bläht die schon arg aufgeblähte Geldmenge nicht mehr auf und auch das ist wider "böse".

Was denn nun ? :facepalm:

Offenbar verstehen einige nicht wie bzw. wo ein sog. "Sparkonto" überhaupt entsteht. Zwei Effekte heben sich zumindest teilweise auf. Ein Effekt, es werden die üblichen niedrigen Zinsen auf nahezu risikolose "Spareinlagen" gezahlt und diese Spareinlage wächst exponentiell - wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Bei ~2 % würde es knapp weniger als ein ein nahezu halbes Menschenleben dauern (35 Jahre), wenn das Geld solange unangetastet dort liegt. Damit - und es gab stets große Mengen kleiner Anlagen - wird langsam aber stetig UND inflationstreibend die Geldmenge aufgebläht.

Mehr Inflation (ein sehr natürlicher Vorgang, wenn sich die Geldmenge ohne echte Wertsteigerung vermehrt) ist das "Gegenstück" zum Zinseszins. Solange diese "Balance" - zu deutsch das Gleichgewicht - gehalten wird, nimmt die "Werthaltigkeit" des Geldes nur "moderat" ab. Dennoch ist nicht verhinderbar, das eine Währung nach und nach diesen Tod stirbt. Geld, ob man das nun wahrhaben will oder nicht folgt der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung. Wo es nur scheinbares Wachstum gibt, also keine echten Werte - Produktion - unterm Strich entstehen - oder dies Güter durch Massenproduktion selbst an Wert verlieren, bläht sich jede Währung unaufhaltsam auf. Bei der DM waren bereits 79% "dahin" bevor mit einem Umtausch 1 : 1,95583 also aus ca. 2 DM wieder ungefähr 1 €uro (nur für diesen Moment) realem Wert entstanden.

Was Börsenkurse angeht, da diese nur sehr wenig mit realen Werten zu tun haben, sind die einfach nur Geld. Nur wer dafür irgendetwas "werthaltiges" erwirbt, kann den momentanen Wert realisieren.

Was den meisten Menschen nicht klar wird (das liegt nicht an deren mangelnden Intelligenz, eher schon an galoppierender Realitätsverweigerung), wenn immer mehr Menschen mit der "wahren" Warenproduktion nicht mehr das Geringste zu tun haben, droht den Produzenten im "Kreislauf" der wichtigste Faktor "wegzubrechen" - der stets notwendige Konsument in diesem Spiel. Eine Ware - jede Ware wird ausschließlich durch die "Nachfrage" werthaltig. Das bloße Vorhandensein ist lediglich ein Indikator - hier ist was - kauft mich ! Zu viel "Vorhandensein" und der Preis sinkt. "Zuviel" bedeutet ja nix anderes, als nur eine Minderheit will das Zeug ODER hat genügend "virtuelle Tauschmittel" - Geld - um zu kaufen.

Wer nicht total den Blick auf die Realitäten verloren hat, mit sinkender Beteiligung von Menschen an der Produktion von Waren, ist ein "Abschmelzen" der Kaufkraft verbunden. Da ALLE Dienstleistungen ebenfalls direkt und indirekt von realer Produktion UND deren Absatz abhängen - schlimmer noch, vorausgegangenen zinslastige Investitionen "mitfinanzieren" müssen, ist realer Handel - Verkauf von "Nichtdienstleistungen" unverzichtbar. Durch die allgemein hohe Komplexität, werden solche doch recht simplen Hintergründe sehr leicht übersehen.

Da "im Markt" nahezu alles künstlich ist - von Physik sind Marktgesetze - die drumherum etablierte Pseudowissenschaft - (reale Wissenschaft kann Vorgänge VORHER benennen - Wirtschaft "kennt" alles nur im Nachhinein und stülpt lediglich die exotischsten Formeln oben drüber) ist inzwischen soweit, den früher notwendigen, nunmehr unbeteiligten Menschen über "Umverteilung" wieder zum halbwegs kaufkräftigen Produzenten "zurückzugewinnen". Keiner möchte dabei die Ungleichheit aufheben. Gleichheit ist ein unerwünschter Effekt und wenn er erzwungen wird, lähmt der jede Eigeninitiative - das kommunistischen Modell hat das klar nachgewiesen. Eine Illusion Menschen per Ideologie von ihrer Natur abzutrennen. Religionen sind ebenfalls daran gescheitert. Doch nun ist der "Kapitalismus" - die "wunderbarer Brotvermehrung" über Geldgeschäfte, an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Weltweit finden sich immer weniger zahlungskräftige Konsumenten. Einige Millionen können sich selbst ausreichende Nahrungsmittel nicht leisten. Völlig nutzlose "Marktteilnehmer".

Offenbar bedeutet der technische Fortschritt gleichzeitig das Ende der Vorstellung, jemand könne sich durch fleißiges produzieren realer Waren, selbst einen Wert geben. Das Ausweichen in Dienstleistungen, kann das für eine Weile kaschieren - leider nicht für alle Zeiten. Schon die berühmten "Weber" mussten das schmerzhaft lernen. Die Besitzer der vollmechanischen Webstühle, haben rein garnix daraus gelernt.

Es ist höchst idiotisch - und hier kommt Physik ins Spiel zurück - etwas auf einer Ebene anzuhäufen - gleichgültig wie viel - auch Wasser fließt nur, wenn ein natürliches Gefälle und Schwerkraft vorhanden sind. OK in einem sowieso virtuellen, von jeder Realität abgehängten System, geht alles. Wer schon mal eines der beliebten Computerspiele gespielt hat, weiß das. Leider trifft hier "Spiel" auf Realität.

Nun kommt eine neuer Versuch ins Spiel (2015.12.25)Grundeinkommen in der Schweiz und Finnland: Gleiches Geld für alle. Ein wunderbares "Legoland", mit dem beidseitigen Vorteil, zukünftig sollen nicht nur die Karten EINES Spieler gezinkt sein, nein "beide Seiten" überwinden das System durch Umverteilung. Dumm nur, eine Umverteilung innerhalb einer Gruppe, die sowieso den "Staat macht". Ohne verhasste "Maschinensteuer" bezahlen sich die Leut lediglich gegenseitig die Gehälter bzw. "Grundeinkommen". Der Sozialstaat 2.0 oder höher. Kann das funktionieren ?

Am deutschen Steuermodell (2014) : 63,4 % aus "Arbeit (was immer da "Arbeit" sein soll), vergleichsweise magere 12,4 % aus "Kapital" und lediglich 4,9 % Steuern und Abgaben aus Umweltbelastung. Letzteres verursacht mit Sicherheit höhere Kosten im System, als über eine ehrliche und nicht quersubventionierte Kostenbetrachtung recht problemlos errechnet werden kann.

Was dabei völlig unbeachtet bleibt, für jede Form der Produktion - selbst für Dienstleistungen ist etwas notwendig, was derzeit mit Milliardenaufwand zugekauft werden muss "Energie". Die notwendige Energie um all die "Industrie 4.0" :
WIKI hat geschrieben:
Industrie 4.0 (auch Intelligente Produktion und Vierte industrielle Revolution) bezeichnet die digitale Vernetzung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Entitäten zur Schaffung eines autonomen, intelligenten Systems, dessen individualisierte Teilnehmer auf Basis des Netzzugriffs Information ein/ausleiten sowie daraus höherwertige Funktionen, wie z.B. Handlungsanweisungen, ableiten können.[1] Sie stellt unter anderem eine Informatisierung der Fertigungstechnik und Logistik in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation dar.
zu ermöglichen. Nach meiner Erkenntnis gibt es kein Spezies auf dieser Welt, das sich so in Widersprüche verwickelt hat - dafür also haben "wir" unseren Verstand entwickelt....

:trommel: Mal sehen welche " Information" sich daraus ausleiten lässt. Nach dem was hier immer wieder völlig falsch oder gleich überhaupt nicht verstanden wird, vermutlich eine fette, tiefschwarze Null.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Mär 2016 21:24 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Doch nun ist der "Kapitalismus" - die "wunderbarer Brotvermehrung" über Geldgeschäfte, an ihre natürlichen Grenzen gestoßen.

Was wir jetzt sehen ist Sozialismus und Planwirtschaft, die zum Ende der Sowjetunion geführt haben, wobei sich der Untergang des westlichen Finanzsystems viel brutaler und langwieriger gestaltet.
Eines der größten Übel, das wir gerade erleben, ist auch der Zinseszins, durch den die Wirtschaft immer wachsen muss, weil ansonsten die Menschen und Staaten diesen wegen der Überschuldung nicht mehr aufbringen können. Wenn die Zocker bzw. Investoren sich momentan Geld zu 0% leihen können und dann damit griechische, italienische, spanische usw. Staatsanleihen mit 6 Prozent Verzinsung kaufen, dann werden sie vom Staat und damit vom Steuerzahler gerettet, falls etwas schiefgehen sollte.

Ein anderer Punkt sind die CDS. Du kannst beispielsweise keine Lebensversicherung auf eine andere Person oder eine Gebäudebrandversicherung für das Haus deines Nachbarn abschließen. Aber genau das geschieht an den Finanzmärkten. Da werden Kreditausfallversicherungen auf die mögliche Pleite von Staaten abgeschlossen und wie man das jetzt in Griechenland beobachten kann, werden nach dort auch Gelder des deutschen Steuerzahlers transferiert, damit die ihre Raten beim IWF zahlen können.

Draghi kauft dann mit Luftgeld die Investoren und Spekulanten frei, die diese Schrottpapiere in ihren Büchern haben und damit Kasse machen wollen. Der völlige Irrsinn, was da gerade passiert. Aber durchgeknallt ist momentan die Normalität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 23 Jun 2016 06:37 
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Wegen härterer Forderungen an das Eigenkapital der Banken und neuen Liquiditätsnormen hat der europäische Bankensektor eine Kampagne gestartet, um Politiker und Beamte zu überzeugen, gegen die endgültige Implementierung der sogenannten Basel III-Normen einzutreten, schreibt die US-amerikanische Zeitung „Politico“.

„Politico“: Banken der EU bitten Behörden um Schutz vor „Ausrottung“ seitens USA


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 04 Jul 2016 14:13 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
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Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Zitat:
Italiens Bankenkrise ist selbst verschuldet

Seit 2009 schütteten die italienischen Banken einen Großteil ihrer Gewinne aus, anstatt sich damit besser für künftige Krisen zu wappnen. Nun muss wohl wieder der Staat helfen.

In Italien wanken die Banken, und wieder muss in Europa der Steuerzahler helfen. Dabei hatten die Politiker aus der Finanzkrise als wichtigste Lehre gezogen, dass zuerst auf das Kapital von Aktionären, Gläubigern und größeren Sparern zugegriffen wird, bevor Banken mit Staatsgeld gerettet werden. Um diese hehre Idee durchzusetzen, sollten die Banken robuster werden und ihr für Verluste haftendes Kapital stärken. Aufseher testeten mehrmals, ob das Kapital der Banken nun reichen würde, um ein Schockereignis wie das Brexit-Votum abfedern zu können.

...

Italiens börsennotierte Banken haben in den vergangenen sechs Handelstagen zwischen 25 und 35 Prozent an Börsenwert verloren. Nun fürchtet offenbar die italienische Zentralbank, dass die Sparer das Vertrauen verlieren, ihr Geld abziehen und damit erst recht Banken in Schieflage stürzen könnten. Doch die Gründe für die Misere der Banken Italiens waren lange bekannt und sind selbst verschuldet.

Schließlich hatte der Stresstest 2014 offengelegt, dass die italienischen Banken die Zeit seit 2009 weitgehend ungenutzt gelassen haben, um genügend Eigenkapital als Sicherheitspolster für ihre riskanten Geschäfte aufzubauen. Auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat kritisiert: Gerade südeuropäische Banken schütteten zwischen 2009 und 2014 zu viel von ihren Jahresgewinnen an ihre Aktionäre aus, anstatt die Gewinne in die Rücklagen zu stecken und ihre Risikotragfähigkeit zu erhöhen. In einer Auswertung von 90 europäischen Banken hob die BIZ ausdrücklich Italien hervor. 2014, im Jahr des Stresstests, schütteten die italienischen Banken sogar mehr vom Gewinn aus als sie einbehielten.

...

Warum italienische Banken die Eigenkapitalbildung derart vernachlässigen, ist schwer nachzuvollziehen. Schließlich erhöhen die Bankaufseher auch in den nächsten Jahren noch ihre Kapitalanforderungen. Dass italienische Banken trotz ihrer großzügigen Dividendenpolitik bei gleichzeitiger Kapitalknappheit die gegenwärtigen aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten noch weitgehend erfüllen, liegt im Wesentlichen daran, dass Staatsanleihen als risikolos gelten und Banken dafür kein Eigenkapital vorhalten müssen. Die Bundesregierung würde das gerne ändern. Kanzlerin Angela Merkel sagte im April, Staatsrisiken und Bankrisiken sollten stärker getrennt werden. Dafür müssten Banken gezwungen werden, Staatsrisiken mit Kapital zu unterlegen. Aber gerade Italiens Premier Matteo Renzi hat daran kein Interesse.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 22059.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 12:44 
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Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 22059.html

Alle Papageien der Finanzmarktwelt schreien es von den Dächern. Die notleidenden Kredite von 340 Milliarden US-Dollar in Italien sind 4 Mal so hoch wie bei der Finanzkrise 2008.

Im Moment häufen sich Meldungen von geschlossenen, insbesondere von britischen Immobilienfonds, wo das Geld der Anleger gesperrt ist. Das wird eine Flucht von Kapital aus noch offenen Investmentfonds zur Folge haben. Früher wurden in Kohleminen Kanarienvögel eingesetzt Wenn so ein Vögelchen von der Stange fiel, war der Sauerstoff am Ende und dann hieß es nix wie raus aus der Grube. Dass sind die Anzeichen für eine Finanzkrise 2.0.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 14:14 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 22059.html

Alle Papageien der Finanzmarktwelt schreien es von den Dächern. Die notleidenden Kredite von 340 Milliarden US-Dollar in Italien sind 4 Mal so hoch wie bei der Finanzkrise 2008.

Im Moment häufen sich Meldungen von geschlossenen, insbesondere von britischen Immobilienfonds, wo das Geld der Anleger gesperrt ist. Das wird eine Flucht von Kapital aus noch offenen Investmentfonds zur Folge haben. Früher wurden in Kohleminen Kanarienvögel eingesetzt Wenn so ein Vögelchen von der Stange fiel, war der Sauerstoff am Ende und dann hieß es nix wie raus aus der Grube. Dass sind die Anzeichen für eine Finanzkrise 2.0.


Es ist halt eine Staatsschuldenkrise. Die Banken werden aufgefordert, Staatsanleihen zu zeichnen. Wenn die dann wie in Griechenland nicht zurückgezahlt werden, kippen die Banken mit um. Das Gegenmittel ist nicht, weiter auf Pump die Staatsausgaben hochzufahren, wie es aktuell mal wieder Gabriel und Co. fordern, sondern die Staatshaushalte auszugleichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 17:31 
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Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 22059.html

Alle Papageien der Finanzmarktwelt schreien es von den Dächern. Die notleidenden Kredite von 340 Milliarden US-Dollar in Italien sind 4 Mal so hoch wie bei der Finanzkrise 2008.

Im Moment häufen sich Meldungen von geschlossenen, insbesondere von britischen Immobilienfonds, wo das Geld der Anleger gesperrt ist. Das wird eine Flucht von Kapital aus noch offenen Investmentfonds zur Folge haben. Früher wurden in Kohleminen Kanarienvögel eingesetzt Wenn so ein Vögelchen von der Stange fiel, war der Sauerstoff am Ende und dann hieß es nix wie raus aus der Grube. Dass sind die Anzeichen für eine Finanzkrise 2.0.


Es ist halt eine Staatsschuldenkrise. Die Banken werden aufgefordert, Staatsanleihen zu zeichnen. Wenn die dann wie in Griechenland nicht zurückgezahlt werden, kippen die Banken mit um. Das Gegenmittel ist nicht, weiter auf Pump die Staatsausgaben hochzufahren, wie es aktuell mal wieder Gabriel und Co. fordern, sondern die Staatshaushalte auszugleichen.

Ursachenforschung gab es bei dir noch nie. Nur Sand in die Augen streuen, Griechenland oder Italien müssen dann evtl. für eine Finanzkrise 2.0 als Schuldige herhalten. Kein Gedanke für das höchst korrupte westliche Finanzsystem mit seinem Zins und Zinseszins System etc. :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 17:39 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 22059.html

Alle Papageien der Finanzmarktwelt schreien es von den Dächern. Die notleidenden Kredite von 340 Milliarden US-Dollar in Italien sind 4 Mal so hoch wie bei der Finanzkrise 2008.

Im Moment häufen sich Meldungen von geschlossenen, insbesondere von britischen Immobilienfonds, wo das Geld der Anleger gesperrt ist. Das wird eine Flucht von Kapital aus noch offenen Investmentfonds zur Folge haben. Früher wurden in Kohleminen Kanarienvögel eingesetzt Wenn so ein Vögelchen von der Stange fiel, war der Sauerstoff am Ende und dann hieß es nix wie raus aus der Grube. Dass sind die Anzeichen für eine Finanzkrise 2.0.


Es ist halt eine Staatsschuldenkrise. Die Banken werden aufgefordert, Staatsanleihen zu zeichnen. Wenn die dann wie in Griechenland nicht zurückgezahlt werden, kippen die Banken mit um. Das Gegenmittel ist nicht, weiter auf Pump die Staatsausgaben hochzufahren, wie es aktuell mal wieder Gabriel und Co. fordern, sondern die Staatshaushalte auszugleichen.

Ursachenforschung gab es bei dir noch nie. Nur Sand in die Augen streuen, Griechenland oder Italien müssen dann evtl. für eine Finanzkrise 2.0 als Schuldige herhalten. Kein Gedanke für das höchst korrupte westliche Finanzsystem mit seinem Zins und Zinseszins System etc. :floet:


Ach ja, das Zins und Zinseszinssystem sei schuld, bei derzeit Null Prozent Zinsen ... :lol: :muhaha:

Ach übrigens: in den Protokollen der Weisen von Zion steht, dass die Juden den Goldstandard eingeführt haben, um die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern zu behindern. Du scheinst voll auf dieser Linie zu liegen ... :lol:

Fakt ist, dass die Staaten ihre nationalen Banken zur Staatsfinanzierung missbrauchen, so massiv in Griechenland geschehen, und auch derzeit in Italien. Merkel und Schäuble haben dafür plädiert, dass auch für Staatsanleihen Risikokapital hinterlegt werden müsste. Das würde dann Kredite an Staaten teurer machen. Was die STAATEN nicht wollten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 17:46 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Fakt ist, dass die Staaten ihre nationalen Banken zur Staatsfinanzierung missbrauchen, so massiv in Griechenland geschehen, und auch derzeit in Italien. Merkel und Schäuble haben dafür plädiert, dass auch für Staatsanleihen Risikokapital hinterlegt werden müsste. Das würde dann Kredite an Staaten teurer machen. Was die STAATEN nicht wollten.

Fakt ist, dass Goldman-Sachs in Griechenland höchst kriminelle „Geschäfte“ getätigt hat, weshalb dieses wirtschaftlich kleine Land bei einem EU-Austritt als Auslöser für einen Kollaps des Finanzsystems herhalten musste. :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 19:13 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Fakt ist, dass die Staaten ihre nationalen Banken zur Staatsfinanzierung missbrauchen, so massiv in Griechenland geschehen, und auch derzeit in Italien. Merkel und Schäuble haben dafür plädiert, dass auch für Staatsanleihen Risikokapital hinterlegt werden müsste. Das würde dann Kredite an Staaten teurer machen. Was die STAATEN nicht wollten.

Fakt ist, dass Goldman-Sachs in Griechenland höchst kriminelle „Geschäfte“ getätigt hat, weshalb dieses wirtschaftlich kleine Land bei einem EU-Austritt als Auslöser für einen Kollaps des Finanzsystems herhalten musste. :floet:


Goldman Sachs hat keine kriminellen Geschäfte getätigt, sondern auf Wunsch der griechischen Regierung an einigen Transaktionen mitgewirkt, mit denen die Griechen sich besser darstellen wollten um in die EU zu gelangen. Es ist wenn überhaupt ein verwerfliches Verhalten der Griechen gewesen. Deine Phantasterei, das mit der Finanzkrise zu verbinden ist einfach lächerlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 06 Jul 2016 21:15 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Fakt ist, dass die Staaten ihre nationalen Banken zur Staatsfinanzierung missbrauchen, so massiv in Griechenland geschehen, und auch derzeit in Italien. Merkel und Schäuble haben dafür plädiert, dass auch für Staatsanleihen Risikokapital hinterlegt werden müsste. Das würde dann Kredite an Staaten teurer machen. Was die STAATEN nicht wollten.

Fakt ist, dass Goldman-Sachs in Griechenland höchst kriminelle „Geschäfte“ getätigt hat, weshalb dieses wirtschaftlich kleine Land bei einem EU-Austritt als Auslöser für einen Kollaps des Finanzsystems herhalten musste. :floet:


Goldman Sachs hat keine kriminellen Geschäfte getätigt, sondern auf Wunsch der griechischen Regierung an einigen Transaktionen mitgewirkt, mit denen die Griechen sich besser darstellen wollten um in die EU zu gelangen. Es ist wenn überhaupt ein verwerfliches Verhalten der Griechen gewesen. Deine Phantasterei, das mit der Finanzkrise zu verbinden ist einfach lächerlich.

Goldman-Sachs hat Griechenland geholfen gefälschte Zahlen für die EU vorzulegen und hat ihnen dann Kredite aufgedrängt, für die sie heute schwer bluten müssen. Erst letzte Woche wurde 7,5 Milliarden € an Griechenland überwiesen, die von den Banken an die Finanzmafia weiter geleitet wurden. Dass man die Schwerstkriminalität von Goldman-Sachs, der Fed und des IWF anderen in die Schuhe schieben möchte, gehört zur Strategie. Griechenland wäre ohne die EU und ohne den Euro auf einem guten Weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 07 Jul 2016 07:59 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Wo sind die Gesundbeter? Dein Glaube hat dir (nicht) geholfen!
Zitat:
Das Urteil des Verfassungsgerichts über die Anleihekäufe der EZB habe ihn nicht überrascht. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein selektiver Ankauf von Staatsanleihen einzelner Länder de facto gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung verstößt.“

Ex-Notenbankchef Issing: „Wir können nur beten". Die Notenbank müsse „einsehen, dass die Geldpolitik ihre Grenzen erreicht hat“. "Irgendwann wird mit einem großen Knall die nächste Blase platzen“.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 07 Jul 2016 13:25 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Wo sind die Gesundbeter? Dein Glaube hat dir (nicht) geholfen!
Zitat:
Das Urteil des Verfassungsgerichts über die Anleihekäufe der EZB habe ihn nicht überrascht. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein selektiver Ankauf von Staatsanleihen einzelner Länder de facto gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung verstößt.“

Ex-Notenbankchef Issing: „Wir können nur beten". Die Notenbank müsse „einsehen, dass die Geldpolitik ihre Grenzen erreicht hat“. "Irgendwann wird mit einem großen Knall die nächste Blase platzen“.


Den Unterschied zwischen Geschäftsbanken und der EZB kennst du schon, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Jul 2016 17:18 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Nach der Deregulierung der Banken 2008 ist es möglich, dass man auf 1 Million Kredit 50 Mal eine Ausfallversicherung abschließen kann. Das bedeutet, dass bei einem Ausfall von einer Million Kredit 50 Millionen fällig werden.

Aus diesem Grund sind bei dem amerikanischen Versicherer AIG die Kreditausfallversicherungen auf faule Kredite 2008 explodiert. Das Gleiche gilt nun für die italienischen Banken. Das Problem sind also nicht die 360 Milliarden, die eigentlichen Kredite, sondern die Kreditausfallsversicherungen, die ein Vielfaches dieser Summe ausmachen. Und deswegen muss Italien unbedingt gerettet werden. Um jeden Preis. Damit wachsen die Blasen und wachsen und wachsen und damit auch die Kriegsgefahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Jul 2016 13:55 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Nach der Deregulierung der Banken 2008 ist es möglich, dass man auf 1 Million Kredit 50 Mal eine Ausfallversicherung abschließen kann. Das bedeutet, dass bei einem Ausfall von einer Million Kredit 50 Millionen fällig werden.

Aus diesem Grund sind bei dem amerikanischen Versicherer AIG die Kreditausfallversicherungen auf faule Kredite 2008 explodiert. Das Gleiche gilt nun für die italienischen Banken. Das Problem sind also nicht die 360 Milliarden, die eigentlichen Kredite, sondern die Kreditausfallsversicherungen, die ein Vielfaches dieser Summe ausmachen. Und deswegen muss Italien unbedingt gerettet werden. Um jeden Preis. Damit wachsen die Blasen und wachsen und wachsen und damit auch die Kriegsgefahr.



Ach, das sei seit der "Deregulierung" in 2008 erlaubt? Den Nachweis dafür würde ich gerne mal sehen.

Und auf die italienischen Banken seien so viele CDS ausstehend? Frei erfunden? Belege?

Dass es für Derivate Counterparts gibt hast du im übrigen offenbar auch noch nicht verstanden. Und ein "Netto Exposure" sagt dir sicherlich gar nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Jul 2016 18:50 
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Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Situation in Italien zeigt einmal mehr, dass es für die Banken erforderlich sein sollte, auch für Staatsanleihen Kapital vorzuhalten. Andernfalls werden Anreize gesetzt, in hohem Masse Staatsanleihen zu kaufen, und die Verquickung zwischen den Staaten und den Banken wird immer stärker - am Ende löst dann eine Staatsfinanzenkrise eine Bankenkrise mit aus, mit fatalen Auswirkungen, wie sich in Griechenland gezeigt hat:

Nach der Deregulierung der Banken 2008 ist es möglich, dass man auf 1 Million Kredit 50 Mal eine Ausfallversicherung abschließen kann. Das bedeutet, dass bei einem Ausfall von einer Million Kredit 50 Millionen fällig werden.

Aus diesem Grund sind bei dem amerikanischen Versicherer AIG die Kreditausfallversicherungen auf faule Kredite 2008 explodiert. Das Gleiche gilt nun für die italienischen Banken. Das Problem sind also nicht die 360 Milliarden, die eigentlichen Kredite, sondern die Kreditausfallsversicherungen, die ein Vielfaches dieser Summe ausmachen. Und deswegen muss Italien unbedingt gerettet werden. Um jeden Preis. Damit wachsen die Blasen und wachsen und wachsen und damit auch die Kriegsgefahr.



Ach, das sei seit der "Deregulierung" in 2008 erlaubt? Den Nachweis dafür würde ich gerne mal sehen.

Die sogenannten Credit Default Swaps (CDS) muss es schon vor 2008 gegeben haben. Sie sollten von der EZB ebenso wie Leerverkäufe verboten werden. Dank dem ehemaligen Europachef von Goldman-Sachs Draghila gibt es diese kranken Finanzprodukte heute immer noch. Für die Banken war das ein lukratives Geschäft, aber nur dann, wenn diese Mengen an CDS auf ein und dieselbe Summe nicht fällig werden.

So ein Vertrag mit 500 Basispunkten = 5 % brachte einer Bank bei 200 Millionen Kreditsumme 10 Millionen Versicherungsprämie im Jahr ein.


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