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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Dez 2015 17:34 
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Der Selbstmord eines 68jährigen Rentners in Civitavecchia bei Rom, der beim „Bail-in” vier lokaler Sparkassen seine gesamten Ersparnisse verlor, hat die italienische Öffentlichkeit erschüttert und auf die rücksichtslosen Regeln für „Bankenabwicklung“ aufmerksam gemacht, die ab 1.1.2016 europäisches Recht sein werden ("bail-in").

http://bueso.de/node/8369


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Dez 2015 19:05 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
Der Selbstmord eines 68jährigen Rentners in Civitavecchia bei Rom, der beim „Bail-in” vier lokaler Sparkassen seine gesamten Ersparnisse verlor, hat die italienische Öffentlichkeit erschüttert und auf die rücksichtslosen Regeln für „Bankenabwicklung“ aufmerksam gemacht, die ab 1.1.2016 europäisches Recht sein werden ("bail-in"). http://bueso.de/node/8369

Wie es ein Staat macht, macht er es verkehrt: Laut nachfolgendem Bericht zahlt der Staat Italien kein Geld an marode Banken, sondern hat die Erstellung eines Rettungspaketes den Banken selbst überlassen. Dass diese nur Garantien für Spareinlagen und NICHT für Wertpapiere übernommen haben, ist fast selbsterklärend. Der srf informiert sachlich:
srf hat geschrieben:
"Dass die Sparer sich auch selber hätten informieren müssen, und daß Wertpapiere nie ganz ohne Risiken sind, das geht in der aktuellen Diskussion weitgehend unter"
http://www.srf.ch/play/radio/rendez-vou ... 0308d0aef2

Den Beitrag sollte man sich ruhig einmal anhören.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Dez 2015 12:38 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Der Selbstmord eines 68jährigen Rentners in Civitavecchia bei Rom, der beim „Bail-in” vier lokaler Sparkassen seine gesamten Ersparnisse verlor, hat die italienische Öffentlichkeit erschüttert und auf die rücksichtslosen Regeln für „Bankenabwicklung“ aufmerksam gemacht, die ab 1.1.2016 europäisches Recht sein werden ("bail-in"). http://bueso.de/node/8369

Wie es ein Staat macht, macht er es verkehrt: Laut nachfolgendem Bericht zahlt der Staat Italien kein Geld an marode Banken, sondern hat die Erstellung eines Rettungspaketes den Banken selbst überlassen. Dass diese nur Garantien für Spareinlagen und NICHT für Wertpapiere übernommen haben, ist fast selbsterklärend. Der srf informiert sachlich:
srf hat geschrieben:
"Dass die Sparer sich auch selber hätten informieren müssen, und daß Wertpapiere nie ganz ohne Risiken sind, das geht in der aktuellen Diskussion weitgehend unter"
http://www.srf.ch/play/radio/rendez-vou ... 0308d0aef2

Den Beitrag sollte man sich ruhig einmal anhören.


Guter Beitrag bei srf.

In der Tat vermischt schon die bekannte Helga Zepp-Larouche in dem von JoJo verlinkten Beitrag alle Themen und skandalisiert etwas, was normal und jedem verständlich sein sollte. Dabei sind es dann ja leute wie JoJo oder Zepp-Larouche die sich darüber aufregen, dass in der Finanzkrise Banken gerettet wurden. Dass das auch die Einlagen von normalen Bürgern schützt wurde und wird bei dieser Demagogie immer ignoriert. Verliert dann ein Rentner aber folgerichtig sein Geld, ist es auch wieder nicht recht. Eine schlüssige Position sieht anders aus.

Hätte der Rentner sein Geld schlicht aufs Sparkonto gelegt, wäre noch alles da. Er hat sich aber überreden lassen, Obligationen der Bank (die sicherlich höher verzinst waren) zu kaufen. Damit ist er "normaler" Gläubiger und nicht von der Einlagensicherung umfasst. Wenn dann hätte er Falschberatung geltend machen können, wie bei den Kunden von Lehman, denen Zertifikate verkauft wurden, teilweise für das ganze vorhandene Vermögen. Bei einer Bank, die in die Insolvenz gegangen ist, hilft das dann aber eben wenig. Warum die anderen Bürger für so einen Verlust aufkommen sollten wäre kaum nachvollziehbar. Wer Risiken eingeht, muss damit leben. In Bezug auf die Fracking Industrie feiert JoJo das ja auch.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 08 Feb 2016 22:15 
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Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!

von Frank Meyer

Das habe ich noch nie erlebt, dass eine Bank auf ihre Zahlungsfähigkeit hingewiesen hat. Nachdem die Aktie jetzt unter das „Lehman-Niveau“ gefallen ist, gibt es endlich gute Nachrichten! Deutsche Bank zahlungsfähig!
Ich weiß gar nicht, warum man zu so später Stunde noch eine Pressemitteilung herausgibt. Ein Kuriosum? Zumindest habe ich so etwas noch nicht erlebt…

Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 08 Feb 2016 23:16 
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Operadei hat geschrieben:
Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!

von Frank Meyer

Das habe ich noch nie erlebt, dass eine Bank auf ihre Zahlungsfähigkeit hingewiesen hat. Nachdem die Aktie jetzt unter das „Lehman-Niveau“ gefallen ist, gibt es endlich gute Nachrichten! Deutsche Bank zahlungsfähig!
Ich weiß gar nicht, warum man zu so später Stunde noch eine Pressemitteilung herausgibt. Ein Kuriosum? Zumindest habe ich so etwas noch nicht erlebt…

Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!


Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 08 Feb 2016 23:34 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!

von Frank Meyer

Das habe ich noch nie erlebt, dass eine Bank auf ihre Zahlungsfähigkeit hingewiesen hat. Nachdem die Aktie jetzt unter das „Lehman-Niveau“ gefallen ist, gibt es endlich gute Nachrichten! Deutsche Bank zahlungsfähig!
Ich weiß gar nicht, warum man zu so später Stunde noch eine Pressemitteilung herausgibt. Ein Kuriosum? Zumindest habe ich so etwas noch nicht erlebt…

Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!


Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Aktie der Deutschen Bank ist in den letzten 5 Jahren um 66.01 % gefallen und befindet sich auf Lehmann-Niveau. Die Abwicklung würde auf jeden Fall alles übersteigen, was wir an Bailouts bisher gesehen haben. Vor ca. 2 Monaten hat der neue Chef der Deutschen Bank John Cryan 10000 Stellenstreichungen bekannt gegeben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... ellen.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 08 Feb 2016 23:50 
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OK OK

für jeden den es interessiert hier eine Adresse mit den täglichen Ratings von 80 In- und Ausländischen Banken & Staaten :

http://www.rating-index.com/Rating_Banken

http://www.rating-index.com/Rating_Staaten

und auch mit Einschränkungen für Nichtmitglieder : http://www.rating-index.com/Rating_Unternehmen

Zitat:
Unser marktbasiertes Rating zeigt die Einschätzung der Bonität durch die Kapitalmärkte. Grundsätzlich gilt: Je besser das Rating, umso sicherer sind die den Banken anvertrauten Einlagen.


    Hier die dt. Banken nach Rating sortiert :

  1. AAA 25 Kreditanstalt fuer Wiederaufbau
  2. AAA 0 DZ BANK
    ---------------------------------------
  3. AA 19 Hamburger Sparkasse
  4. AA 6 DekaBank Deutsche Girozentrale
  5. AA 2 Targobank
    ---------------------------------------
  6. A 87 Landesbank Hessen-Thueringen
  7. A 84 Landesbank Berlin
  8. A 80 SEB
  9. A 76 Rheinland-Pfalz Bank
  10. A 76 Landesbank Baden-Württemberg
  11. A 76 Sachsen Bank
  12. A 76 BW-Bank
  13. A 72 Portigon
  14. A 35 DKB Deutsche Kreditbank
  15. A 35 Bayerische Landesbank
  16. A 34 HypoVereinsbank
  17. A 32 BHW Bausparkasse
  18. A 3 Norddeutsche Landesbank
  19. A 1 Aareal Bank
    ---------------------------------------
  20. BBB 99 Bremer LB Kreditanstalt Oldenbg.
  21. BBB 95 Landwirtschaftliche Rentenbank
  22. BBB 74 Commerzbank AG
  23. BBB 41 Dexia Kommunalbank Deutschland
  24. BBB 2 Deutsche Bank AG
    ---------------------------------------
  25. B 72 HSH Nordbank
    ---------------------------------------
  26. CCC 87 Hypothekenbank Frankfurt

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 01:08 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!

von Frank Meyer

Das habe ich noch nie erlebt, dass eine Bank auf ihre Zahlungsfähigkeit hingewiesen hat. Nachdem die Aktie jetzt unter das „Lehman-Niveau“ gefallen ist, gibt es endlich gute Nachrichten! Deutsche Bank zahlungsfähig!
Ich weiß gar nicht, warum man zu so später Stunde noch eine Pressemitteilung herausgibt. Ein Kuriosum? Zumindest habe ich so etwas noch nicht erlebt…

Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!


Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Aktie der Deutschen Bank ist in den letzten 5 Jahren um 66.01 % gefallen und befindet sich auf Lehmann-Niveau. Die Abwicklung würde auf jeden Fall alles übersteigen, was wir an Bailouts bisher gesehen haben. Vor ca. 2 Monaten hat der neue Chef der Deutschen Bank John Cryan 10000 Stellenstreichungen bekannt gegeben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... ellen.html


Auf Lehmann Niveau ... was auch immer das heisst ... :lol: :muhaha:

Irgendwann hat man mal Gewinne bekannt gegeben und Stellenstreichungen. Kam nicht gut. Stellenstreichungen bei Verlusten kommen offenbar auch nicht gut. Vielleicht entscheidest du dich mal? :lol:

ABer vielleicht sind es ja auch jetzt Einstiegskurse? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 02:28 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Auf Lehmann Niveau ... was auch immer das heisst ... :lol: :muhaha:

Irgendwann hat man mal Gewinne bekannt gegeben und Stellenstreichungen. Kam nicht gut. Stellenstreichungen bei Verlusten kommen offenbar auch nicht gut. Vielleicht entscheidest du dich mal? :lol:

ABer vielleicht sind es ja auch jetzt Einstiegskurse? ;)

Perfekte Analyse eines „Börsenexperten“. :muhaha: :facepalm:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 06:38 
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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Aktie der Deutschen Bank ist in den letzten 5 Jahren um 66.01 % gefallen ...l

:hmm: Das wäre dann ja in etwa der gleiche Wertverfall wie der des russischen Rubel - IN DEN LETZTEN 3 JAHREN! :o

Kann also nicht wirklich schlimm sein, oder? :floet:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 09:26 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
:hmm: Das wäre dann ja in etwa der gleiche Wertverfall wie der des russischen Rubel - IN DEN LETZTEN 3 JAHREN! :o

Kann also nicht wirklich schlimm sein, oder? :floet:

Wenn’s um Russland geht, fällt dir immer etwas hirnloses ein. :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 17:13 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
:hmm: Das wäre dann ja in etwa der gleiche Wertverfall wie der des russischen Rubel - IN DEN LETZTEN 3 JAHREN! :o

Kann also nicht wirklich schlimm sein, oder? :floet:

Wenn’s um Russland geht, fällt dir immer etwas hirnloses ein. :floet:

Aber sischer dat, JoJo ... :phrav:

Entwicklung €URO - Rubel Wechselkurs 2013 bis 2016
Dateianhang:
chart.aspx.png
chart.aspx.png [ 25.78 KiB | 4563-mal betrachtet ]

http://www.finanzen.net/devisen/us_doll ... rubel-kurs

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 17:22 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
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Einen hab ich noch extra für Dich, JoJo: Der dem "Untergang" geweihte US-Dollar im 3-Jahres-Vergleich zum Russenrubel:
Dateianhang:
chart.aspx.png
chart.aspx.png [ 21.37 KiB | 4560-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 19:25 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Einen hab ich noch extra für Dich, JoJo: Der dem "Untergang" geweihte US-Dollar im 3-Jahres-Vergleich zum Russenrubel:

Der Dow und auch der US-Dollar spiegeln keinesfalls die Realität wider. Wie schnell die Luft raus ist, sieht man momentan bei den Aktienkursen, die nahezu um ein Viertel eingebrochen sind. Deswegen sagt diese Statistik eigentlich so gut wie nix aus.
China, Russland und der Iran haben den US-Dollar aus ihrem Zahlungssystem entfernt und die USA können diese enormen Summen nicht mehr als Petro-Dollar nutzen. Das wird über kurz oder lang zum Kollaps führen. Anzeichen dafür gibt es momentan genug.

Zitat:
Der frühere Hedgefonds-Manager und Goldman-Sachs-Mann, Raoul Pal, sagte am Dienstag auf CNBC: „So viele dieser Bankaktien fallen so heftig. Ich glaube, dass die Leute noch nicht einmal merken, was vor sich geht, und das macht mir wirklich Sorge“.


In dem Interview sagt der Gründer von Global Macro Investor, dass eine oder mehrere Banken auf Null fallen könnten. Auf der Liste der in Bedrängnis geratenen Banken stehen:

 Deutsche Bank
 UniCredit S.p.A.
 Banca Carige S.p.A.
 Banco Santander
 Bankia S.A.
 Banca Monte dei Paschi
 Royal Bank of Scotland
 Barclays Capital

Finanzkrise wie 2008? Nein! Noch sehr viel schlimmer!


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 10 Feb 2016 01:02 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Einen hab ich noch extra für Dich, JoJo: Der dem "Untergang" geweihte US-Dollar im 3-Jahres-Vergleich zum Russenrubel:

Der Dow und auch der US-Dollar spiegeln keinesfalls die Realität wider.

Ja, nee, ist klar! :facepalm:
Zitat:
"Totalverlust" des Eigenkapitals
Russland macht zwei Banken dicht (...)
Der Absturz des Rubel macht vielen der Instituten zu schaffen. Nun muss die Zentralbank bei zwei weiteren die Notbremse ziehen. (...)
Die Alta-Bank sei wegen "Verlusten" geschlossen worden, die es ihr unmöglich machten, ihre Gläubiger zu bezahlen, erklärte die Zentralbank.
70 Banken 2015 geschlossen http://www.n-tv.de/wirtschaft/Russland- ... 47476.html

JoJo, Du bist ein derart propagandagesteuerter Realitätsverweigerer ... :lachen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 10 Feb 2016 08:59 
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:

Es ist schon einige Zeit her, da haben in den USA in einem Jahr über Hundert Banken geschlossen und das über mehrere Jahre. Deine Schadenfreude hält sich also in Grenzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 10 Feb 2016 12:18 
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reger Freigeist

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Firlefanzdetektor hat geschrieben:

JoJo, Du bist ein derart propagandagesteuerter Realitätsverweigerer ... :lachen:


schon lustig, Realitätsverweigerer gegen Realitätsverweigerer, wie ein Spiegel des propagandagesteuerten Wettbewerbs zwischen USA und Russland. In den USA wurden seit 2008 mehr als 500 Banken geschlossen. Der Gewinner steht noch nicht fest, aber vermutlich hinkt Russland wie immer hinterher.

Sowas findet man natürlich nur in einer total unseriösen antiamerikanischen Quelle:

https://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 10 Feb 2016 16:04 
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Beiträge: 1424
Das mag ja alles zutreffen - nun ich habe weder vom amerikanischen, russischen und auch wenig genug Ahnung vom deutschen Bankensystem. Doch, wenn Bedarf herrschen sollte, es gibt genügend Informationen um sich da gegebenenfalls "einzuarbeiten". Ein recht oberflächlicher Blick auf die doch wohl sehr unterschiedlichen Bankensysteme, lässt mich zweifeln ob ein Vergleich nach dem Motto "meiner ist der Größte" nicht sehr unterschiedlich mit "meiner ist aber dicker" und oder "meiner ist schöner" usw. usf. ausgebaut werden muss oder ob da "Eier mit Birnen" - nicht "Äpfel mit Birnen" (das wäre zu nah dran - Obst mit Obst) verglichen werden. Am Ende hat jeder recht und das ist doch eigentlich sehr schön...

So haben die geliebten Amis ein sog. "Trennbankensystem" wie auch Frankreich und GB. "In der Bundesrepublik Deutschland ist der Universalbanktyp vorherrschend, weshalb das gesamte Bankensystem als Universalbankensystem charakterisiert wird" sagt ebenfalls das "Wirtschaftslexikon24.com".

Wenn es russische Banken "erwischt" scheint das andere Gründe zu haben, als in den USA - was sonst signalisiert wohl diese Aussage :
Mai 2014 Statistika hat geschrieben:
Das russische Bankensystem ist überwiegend in Staatshand (05.05.2014)

Der russische Staat hat in den vergangenen Jahren seinen Einfluss in russischen Geldhäusern ausgebaut: Im Jahr 2006 waren knapp ein Drittel der Aktiva in Hand Moskaus. Im Jahr 2012 waren es bereits fast die Hälfte. Das zeigen Zahlen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD).
Mai 2014 ZEITONLINE hat geschrieben:
Das Kapital in Russland wird von der Regierung kontrolliert. Die Zentralbank hat ihren Einfluss sogar ausgebaut, wie unsere Infografik des Tages zeigt.


aus "statistika" mit dieser Grafik Bild grafisch dargerstellt.

:trommel: Neben den eigenen Fehlern (hoffentlich können Russen überhaupt Fehler machen...) hat wohl das Regime der Sanktionen durchaus das „Russisches Bankensystem massiv geschwächt“ (29.10.2014)
Zitat:
Russlands Banker klagen über Europas Politik. Die Sanktionen würden Russlands Finanzsystem massiv belasten, sagt der Vizechef der VEB-Bank. Schon jetzt sei ein Drittel der Geldinstitute vom Markt genommen worden. (das war so im Oktober 2014)


Ähm das "...russische Bankensystem ist überwiegend in Staatshand" kann nun wirklich niemand vom amerikanischen Bankensystem behaupten - nur mal so angemerkt...

Dann noch ein Artikel aus der beliebten "Sputniknews" von 2013, die dort allerdings nicht weiter kommentiert wurde :
21.04.2013 Sputniknews hat geschrieben:
Russlands Bankensystem hat laut IWF-Vizechef David Lipton gröbere Strukturprobleme – allen voran das Verhältnis zwischen den großen Staatsbanken und den privaten Geldinstituten steht im Kreuzfeuer der Kritik.

Russlands Bankensystem hat laut IWF-Vizechef David Lipton gröbere Strukturprobleme – allen voran das Verhältnis zwischen den großen Staatsbanken und den privaten Geldinstituten steht im Kreuzfeuer der Kritik.

„Die Staatsbanken stellen mehr als die Hälfte des Bankensystems (Russlands), und unter den verbleibenden sind 45 Prozent nicht allzu große Privatbanken, die daher keine ernsthafte Konkurrenz zu den staatlichen Banken darstellen. Russland muss sich deshalb mit der Zeit die Frage stellen, ob diese Struktur, die es ausgewählt hat, ein Wirtschaftswachstum ermöglicht“, sagte Lipton zu Journalisten.

Das russische Bankensystem unterscheide sich wesentlich von den Systemen in den meisten Ländern mit entwickelter Wirtschaft. „Die Sberbank spielt dort eine sehr große Rolle und ist auf unikale Weise auf dem gesamten russischen Territorium aktiv. Es ist offensichtlich, dass die russische Wirtschaft eine Finanzierung von Großprojekten auf dem Energiesektor braucht, und zwar in bedeutendem Ausmaß“, so der stellvertretende Chef des Internationalen Währungsfonds. Aber um eine gesunde Wirtschaft zu haben, brauche auch der Nicht-Energiesektor Kredite.

Eine ernstzunehmende Konkurrenz in der Banken-Sphäre würde es dem IWF-Vize zufolge nicht nur Großunternehmen, sondern einem breiteren Spektrum an Firmen und auch Privatpersonen ermöglichen, an Kredite zu kommen.


:trommel: Aus diesen Informationen kann man nun mindestens entnehmen - irgendwie scheint diese staatlicher Einmischung nicht so recht von Erfolgen begleitet. Ob da ein Vergleich s.o. wirklich so sinnvoll ist ? Nun ja ein "Patient" vermeldet in rascher Folge, sein Zustand sein jedenfalls nicht besser geworden. Dem anderen Patienten wir permanent der Tod (ähm Crash) vorausgesagt und bislang lebt der recht munter weiter... :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 10 Feb 2016 17:29 
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fleissiger Freigeist

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Schon lustig, dass kleingroß ins selbe Ignorantenhorn stößt wie JoJo. Nett auch, dass sich littlebig die Mühe macht, etwas mittels link nachzuweisen, was von niemandem bestritten wurde. ;)

Ach, übrigens flossen nach Expertenansicht
http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 75574.html
im Jahr 2015 etwa 20% (!) des russischen Staatshaushaltes in die Stützung des eigenen Bankensektors, mit dem oben verlinkten Ergebnis von 70 Bankenpleiten.

Was mich jetzt nur noch interessieren würde, bevor ich Dich eventuell wieder ernst nehmen kann, littlebig, ist Deine Ansicht zu JoJos Mantra, nach dem geld- und volkswirtschaftliche Kenn- und Vergleichszahlen dann keine Aussagekraft haben, wenn sie den (geld-/finanz-)wirtschaftlichen Niedergang Russlands erklären und belegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Feb 2016 21:23 
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Operadei hat geschrieben:
Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!
Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!

Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Deutsche Bank hat sich beim anstehenden Finanzcrash mit ihrem Geschäftsgebaren eine exorbitante Pole Position gesichert. Man weiß ja, wer die Zeche zahlt. :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Feb 2016 12:18 
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Operadei hat geschrieben:
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Operadei hat geschrieben:
Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!
Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!

Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Deutsche Bank hat sich beim anstehenden Finanzcrash mit ihrem Geschäftsgebaren eine exorbitante Pole Position gesichert. Man weiß ja, wer die Zeche zahlt. :floet:


Ausser deiner Polemik hast du nix zu bieten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Feb 2016 16:13 
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Operadei hat geschrieben:
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Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!
Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!

Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Deutsche Bank hat sich beim anstehenden Finanzcrash mit ihrem Geschäftsgebaren eine exorbitante Pole Position gesichert. Man weiß ja, wer die Zeche zahlt. :floet:


Ausser deiner Polemik hast du nix zu bieten.

Schau dir deinen obigen Kommentar an. Nix als Polemik. :lol:
Übrigens ist die Deutsche Bank mit 50 Billionen US-Dollar Derivaten und Kreditausfallversicherungen belastet.


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BeitragVerfasst: 15 Feb 2016 18:29 
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Am Rosenmontag bekommen die wenigsten so was mit!
Hurra! Deutsche Bank zahlungsfähig!

Na, dass ein Herr Frank Meyer so etwas noch nie mitbekommen hat spricht dann wohl kaum für seine kognitiven Fähigkeiten ... :lol:

Ansonsten sollte er sich im übrigen wohl mit den Anforderungen an Ad Hoc Mitteilungen beschäftigen, bevor er so ein Gesülze loslässt ...

Die Deutsche Bank hat sich beim anstehenden Finanzcrash mit ihrem Geschäftsgebaren eine exorbitante Pole Position gesichert. Man weiß ja, wer die Zeche zahlt. :floet:


Ausser deiner Polemik hast du nix zu bieten.

Schau dir deinen obigen Kommentar an. Nix als Polemik. :lol:
Übrigens ist die Deutsche Bank mit 50 Billionen US-Dollar Derivaten und Kreditausfallversicherungen belastet.


Soso. Hantieren wir mal wieder mit amerikanischen Billionen? :lol:

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Feb 2016 19:26 
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Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Ausser deiner Polemik hast du nix zu bieten.

Schau dir deinen obigen Kommentar an. Nix als Polemik. :lol:
Übrigens ist die Deutsche Bank mit 50 Billionen US-Dollar Derivaten und Kreditausfallversicherungen belastet.

Soso. Hantieren wir mal wieder mit amerikanischen Billionen? :lol:

Nicht ganz, Nonsequitur: JoJos Kenntnisse der Finanzwelt entstammen seinen Studien in Entenhausen. Der ist daher den lockeren Umgang mit Fantastillionen gewohnt! :lachen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 15 Feb 2016 21:24 
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Nein, nein diesmal hat JoJo das Substantiv "Billion" korrekt angegeben. Mal keine Leseschwäche. Immerhin beim Lesen des inzwischen etwas älteren FAZ Artikels vom 01.06.2014 :

50 Billionen Euro - Deutsche Bank hat hohen Derivatebestand

Zitat:
Der Derivatebestand der Deutschen Bank ist mehr als 18 Mal so groß wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt: 49,6 Billionen Euro umfassen die außerbörslichen Derivate-Kontrakte wie Zinstauschgeschäfte oder Kreditausfallversicherungen (CDS). Zum Vergleich: Die wirtschaftliche Leistung Deutschlands im vergangenen Jahr belief sich auf 2,7 Billionen Euro, die des Euroraums auf 9,6 Billionen Euro.
Nun klingt das überhaupt nicht gut. Ein Beweis wie wenig doch "diese Art von Geld" mit dem zu tun hat was Otto und Ottilie Mustermann (und andere auch) sich so unter "Geld" vorstellen. Das zeigt gleich der zweite Teil dieses Artikels :
Zitat:
Der große Umfang des Derivatebuchs erklärt sich auch daraus, dass viele Kontrakte sich gegenseitig aufheben und das tatsächliche Risiko deutlich kleiner ist. Denn ihre Bilanzsumme gibt die Deutsche Bank nur mit 1,75 Billionen Euro an. Doch die Bankenaufseher im Baseler Ausschuss, die für die internationalen Kapitalregeln (Basel III) zuständig sind, nehmen den Nominalwert des Derivatebestands als Kriterium, um die Komplexität einer Bank zu beurteilen. Denn er gilt als Indikator für das Risiko, das von einer Bank für das Finanzsystem in der Welt ausgeht.
Nicht allein ist die "Deutsche Bank" in diesem Zweig der wunderbaren Geldverwertung :
Zitat:
Einen größeren Derivatebestand hat mit 70 Billionen Dollar nur die amerikanische Großbank JP Morgan. Die Deutsche Bank kommt umgerechnet auf 67,5 Billionen Dollar. Hinter ihr liegt die Citigroup mit 62 Billionen Dollar. Goldman Sachs weist einen Bestand von 48 Billionen Dollar auf und die Bank of America 39 Billionen Dollar. Allein diese vier amerikanischen Banken kontrollieren 30 Prozent des globalen Derivatemarktes. Mit der Deutschen Bank sind es 38 Prozent.

Wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Anfang des Monats mitteilte, ist der außerbörsliche Markt (Over the counter; OTC) für Derivate seit dem Jahr 2007 um ein Fünftel auf inzwischen 710 Billionen Dollar gewachsen. Nach Angaben der Bundesbank belief sich Ende Juni 2013 das Volumen der fünf im Derivategeschäft tätigen deutschen Banken auf 52,3 Billionen Euro. Davon entfallen 95 Prozent auf die Deutsche Bank.
Weil das "Kleingeld" immer wieder Verwirrung stiftet, habe ich hier alle "Billionen" (1 x 10^12) in ganzer Größe dargestellt :
Dateianhang:
Billionen.jpg
Billionen.jpg [ 83.43 KiB | 4561-mal betrachtet ]

Falls sich "die Deutsche Inflation 1914 bis 1923" weltweit wiederholt, ist es wichtig auch mit ganz großen Summen umzugehen - viel Geld - sehr, sehr wenig Wert...

Ach ja noch was schlaues zur Herkunft diese Zahlworts "im 18. Jahrhundert von französisch billion → fr entlehnt, einer Kontamination aus dem Derivatem (Wortbildungsmorphem) bi- und dem Substantiv Million" was auch nicht viel hilft, auch Monopoly bereitet niemanden auf "Billionen" vor.....

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