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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Aug 2013 14:04 
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Nein, da kann ich Dir nicht zustimmen.

Selbst wenn einige Aussagen eines solchen Machwerks zutreffend sind, so sind sie doch im Gesamtkontext zu sehen und damit abzulehnen.
Nochmal ein Beispiel:

Vieles von dem, was die Neonazis erzählen, stimmt. Dennoch ist die Ideologie der Neonazis abzulehnen. Warum? Weil ihre Ziele die falschen sind. Ähnlich ist es auch mit der LaRouche-Gruppe um (in Deutschland) Helga Zepp-LaRouche.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 14 Aug 2013 14:15 
zenzi hat geschrieben:
Nein, da kann ich Dir nicht zustimmen.

Selbst wenn einige Aussagen eines solchen Machwerks zutreffend sind, so sind sie doch im Gesamtkontext zu sehen und damit abzulehnen.
Nochmal ein Beispiel:

Vieles von dem, was die Neonazis erzählen, stimmt. Dennoch ist die Ideologie der Neonazis abzulehnen. Warum? Weil ihre Ziele die falschen sind. Ähnlich ist es auch mit der LaRouche-Gruppe um (in Deutschland) Helga Zepp-LaRouche.

Zenzi

Zenzi, ich kenne die LaRouche-Gruppe und ihre Ziele nicht. Ich fand nur die Aussagen über den Fall Detroit und die bekannten Machenschaften der Banken und der Wallstreet interessant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Jun 2015 21:04 
Es ist ja nicht nur so, dass mit dem Gelddrucken Kriege finanziert werden, sondern die Natur wird gnadenlos ausgebeutet, Tiere misshandelt und Millionen Menschen umgebracht, indem man sie mit ausgestrecktem Arm verhungern lässt.

Seit der Pleite von Lehman Brothers hat die US-Notenbank fast 4 Billionen Dollar gedruckt, um die Schuldenspirale in den USA am Laufen zu halten. Jetzt räumt die Fed ein, dass diese Politik die Ungleichheit zwischen Arm und Reich weiter vergrößere. Wer erwartet, dass die Fed aus dieser Erkenntnis die richtigen Schlüsse zieht, irrt sich aber gewaltig. Das wird die nächste Runde Gelddruckens, die viel schneller kommen könnte als Experten derzeit erwarten, unmissverständlich aufzeigen.

Fed räumt ein – Gelddrucken vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 16 Jun 2015 22:26 
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Was ist schlimmer: Geld drucken oder Fiat-Money?

Bei ersterem hat man wenigstens noch etwas in der Hand

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 00:02 
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Zenzi hat geschrieben:
Was ist schlimmer: Geld drucken oder Fiat-Money?

Bei ersterem hat man wenigstens noch etwas in der Hand
Wo ist der Unterschied ?

Was hast Du da in der Hand ? Ich vermute Banknoten und Münzen. Beides behält seine Kaufkraft „entlang“ der Kaufkraft einer Währung – momentan hier meist €uro & €urocent.

Fällt der „Wert“ einer Währung – wird also die „Kaufkraft“ geringer – was durch Inflation bewirkt wird, besteht die Illusion man / frau habe immer noch das Selbe in Händen (oder unter der Matratze) darin, bislang kann niemand eine einmal gedruckte Banknote oder Münze an den tatsächlichen momentanen Geldwert anpassen.

Ein Beispiel aus D-Mark Zeiten jemand hat 1948 100 DM unter die Matratze gesteckt (der Umtausch in die jeweils gültigen Banknoten vorgenommen) und sonst nichts getan. Kurz vor der Einführung des €uro als Bargeld, war die Kaufkraft gerade noch 21 DM obwohl, selbstverständlich weiterhin ein Einhundert DM-Schein zur Verfügung stand. Der Beschlossene Umtauschkurs war eine Festlegung und spiegelt nicht exakt den tatsächlichen Kaufkraftverlust wieder.

Ob nun umlaufendes Bargeld (auch „digitales Bargeld") oder der Kontoauszug, es ist immer das selbe Geld.

Quelle hat geschrieben:

Geldmenge M1

Bei dieser Gruppe handelt es sich um schnell verfügbares Geld: Umlaufendes Bargeld plus täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen)

Geldmenge M2

Geldmenge M1 plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit von bis zu zwei Jahren (Termineinlagen) sowie Einlagen mit einer vereinbarten Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten (Spareinlagen)

Geldmenge M2

Geldmenge M2 plus Anteile an Geldmarktfonds und andere Geldmarktpapiere sowie Pensionsgeschäfte und Schuldverschreibungen mit einer Ursprungslaufzeit von bis zu zwei Jahren


Die selbe Quelle die ich oben zitiert habe versucht auch „Inflation“ zu erklären – etwas „volkstümlich“ - auf die Zunahme der Geldmenge durch Kredit gehen sie dort erst garnicht ein. Wie das funktioniert hatte ich schon mal bei der dt. Bundesbank abgeschrieben

Ob da nun die „Fed“ gnädigerweise etwas zugibt oder nicht, klingt zwar irgendwie sensationell, ist aber eine Binsenweisheit. Klar doch, beim „Verteilen“ ist der mit dem längeren „Hebel“ immer im Vorteil. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, als er zwangsläufig „verkonsumieren“ muss um ein „normales Leben“ zu führen, kann durch geschickten Einsatz dieser Geldmenge selbstverständlich mehr Geld anhäufen, als jeder, der wenig bis garnix „übrig“ hat. Selbstverständlich lässt sich auch eine wesentlich höhere Summe jährlich „verbraten“, als dies für eine normale Lebensführung notwendig wäre. Auch hier entsteht kein „Reichtum“.

Einige versuchen „Rücklagen zu bilden“ und je nach zur Verfügung stehendem „Überstand“ und geschickter Anlagepolitik ist ein „gewisser Aufstieg“ möglich. Wer jedoch grundsätzlich über größere Kapitalreserven verfügt, besitzt auch entsprechende „Verstärker“. Ein klug aufgeteilter Besitz (Geld, Immobilien, Aktien usw.) mindert das Risiko. Wer keine Disziplin besitzt, muss schon (von Geburt) sehr reich sein um es zu bleiben). Vermutlich macht sich ein exponentieller Verlauf bei allen bemerkbar, die über ein großes Kapital verfügen – allerdings nur, wenn diese „verlustfrei“ (unterm Strich) „angewandt“ wird.

Ob diese Form der Umverteilung nach Oben auf Dauer gesund ist – schließlich wollen Reiche ihren Reichtum möglichst unbeschwert genießen – kann auch ohne Anleihe bei kommunistisch sozialistische Fantasien klar verneint werden. Da jede Währung eine begrenzte Lebensdauer hat, wird ein Teil der Vermögen (Blasen) mit jeder echten neuen Währung wieder reduziert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 08:56 
zenzi2 hat geschrieben:
Was ist schlimmer: Geld drucken oder Fiat-Money?

Bei ersterem hat man wenigstens noch etwas in der Hand

Zenzi

Das Geldschöpfungsrecht „Es werde Geld“ beispielsweise der Sparkasse ist ein buchhalterischer Vorgang. Willst du einen Kredit über 100.000 Euro, dann erschaffen sie damit neues Geld, in dem sie dir den Betrag auf dem Konto gutschreiben. Wenn der Kredit + Zinsen zurückgezahlt ist, wird der Betrag ausgebucht und somit ist der Vorgang erledigt.
Inzwischen müssen die Banken nur noch 1 Prozent des verliehenen Geldes bei der Bundesbank als Sicherheit hinterlegen. Das bedeutet, dass sie für die geschaffenen 100-000 Euro nur 1000 Euro in Reserve halten müssen. So weit so schlecht.

Der US-Dollar wurde 1971 vor dem Hinterlegen von Sicherheiten, (Gold) abgekoppelt. Seit dem war der Weg frei für hemmungsloses Gelddrucken. QE (Quantitative Easing] in den USA hat inzwischen Dimensionen erreicht, die nicht nur ein Menschheitsverbrechen darstellt, sondern unsere ganze Welt bedroht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 09:47 
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Schön dargestellt, aber eben nicht wirklich verstanden - es entstehen in Deinem Beispiel eben nicht "nur" 100.000 € "der Sparkasse ist ein buchhalterischer Vorgang" - wenn Du schon "buchhalterisch" argumentierst, dann solltest Du wissen - es entstehen 100.000 € Forderungen der Bank (hier die Sparkasse) an den Kreditnehmer - und somit sind tatsächlich 200.000 € völlig neu entstanden.

Da war nix und schwupps sind 200.000 €uronen mehr als zuvor da - die es davor nicht gab und die erst nach vollständiger Tilgung wieder "vernichtet sind".

Aber wie immer genügt Dir ein sehr flüchtiger Blick auf das reale Geschehen.... :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 10:40 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
.........
Da war nix und schwupps sind 200.000 €uronen mehr als zuvor da - die es davor nicht gab und die erst nach vollständiger Tilgung wieder "vernichtet sind".

.......

Die vollständige Tilgung passiert nie, wegen Inflation und oft geht der Kreditnehmer pleite. Nun davon wird die Bank auch nicht ärmer, sondern die Inflation höher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 12:08 
Dupor hat geschrieben:
immernoch_ratlos hat geschrieben:
.........
Da war nix und schwupps sind 200.000 €uronen mehr als zuvor da - die es davor nicht gab und die erst nach vollständiger Tilgung wieder "vernichtet sind".

.......

Die vollständige Tilgung passiert nie, wegen Inflation und oft geht der Kreditnehmer pleite. Nun davon wird die Bank auch nicht ärmer, sondern die Inflation höher.


Die Inflation steigt deswegen, weil Kreditnehmer Pleite gehen und deswegen ihre Kredite nicht ganz zurückzahlen? Und Zinsen sind niedrig wegen des Hochfrequenzhandels? Deine Theorien werden immer abstruser, mit der Realität haben deine Vorstellungen nichts zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 12:56 
immernoch_ratlos hat geschrieben:
es entstehen in Deinem Beispiel eben nicht "nur" 100.000 € "der Sparkasse ist ein buchhalterischer Vorgang" - wenn Du schon "buchhalterisch" argumentierst, dann solltest Du wissen - es entstehen 100.000 € Forderungen der Bank (hier die Sparkasse) an den Kreditnehmer - und somit sind tatsächlich 200.000 € völlig neu entstanden.

Da war nix und schwupps sind 200.000 €uronen mehr als zuvor da - die es davor nicht gab und die erst nach vollständiger Tilgung wieder "vernichtet sind".

Aber wie immer genügt Dir ein sehr flüchtiger Blick auf das reale Geschehen.... :roll:

Über die Auswirkungen des Zins und Zinseszinses streiten sich die Gelehrten schon seit Jahren. Natürlich wird mit der Geldschöpfung eines Kredites auch gleich der Zins mit geschöpft, der als Gewinn bei den Banken verbleibt. Wenn ein Schuldner ausfällt, dann hat man heutzutage große Sicherheiten, die schnell realisiert werden können.

In diesem Sinne machen die Volksbanken und Sparkassen im Kleinen, was die Zentralbanken oder beispielsweise die Fed im großen Stil betreiben, nämlich das erarbeitete Volksvermögen hin zur Finanzmafia zu transferieren. Deshalb sprach Putin von der „Teufelswährung“ US-Dollar, weil mit dem Fiat Geld Kriege finanziert, Hungersnöte verursacht und die Umwelt extrem geschädigt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 13:20 
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
Über die Auswirkungen des Zins und Zinseszinses streiten sich die Gelehrten schon seit Jahren. Natürlich wird mit der Geldschöpfung eines Kredites auch gleich der Zins mit geschöpft, der als Gewinn bei den Banken verbleibt. Wenn ein Schuldner ausfällt, dann hat man heutzutage große Sicherheiten, die schnell realisiert werden können.

In diesem Sinne machen die Volksbanken und Sparkassen im Kleinen, was die Zentralbanken oder beispielsweise die Fed im großen Stil betreiben, nämlich das erarbeitete Volksvermögen hin zur Finanzmafia zu transferieren.

:lol:
Welche "Finanzmafia" schöpft denn dann beim russischen Zentralbankzinssatz von 12,5% für den Rubel so gewaltig ab? :facepalm:
In den USA sind es übrigens 0,25%, in €URO-Land (EZB) 1,00%.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 13:38 
Kritikaster hat geschrieben:
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
Über die Auswirkungen des Zins und Zinseszinses streiten sich die Gelehrten schon seit Jahren. Natürlich wird mit der Geldschöpfung eines Kredites auch gleich der Zins mit geschöpft, der als Gewinn bei den Banken verbleibt. Wenn ein Schuldner ausfällt, dann hat man heutzutage große Sicherheiten, die schnell realisiert werden können.

In diesem Sinne machen die Volksbanken und Sparkassen im Kleinen, was die Zentralbanken oder beispielsweise die Fed im großen Stil betreiben, nämlich das erarbeitete Volksvermögen hin zur Finanzmafia zu transferieren.

:lol:
Welche "Finanzmafia" schöpft denn dann beim russischen Zentralbankzinssatz von 12,5% für den Rubel so gewaltig ab? :facepalm:
In den USA sind es übrigens 0,25%, in €URO-Land (EZB) 1,00%.

Russland hat ein ganz anderes Finanzsystem und die Staatsverschuldung ist extrem niedrig. Nehmen wir mal den Deutschen Bundeshaushalt. Dort liegen die Kosten für Zins und Tilgung bei 30 Milliarden Euro jährlich. Allein daran erkennt man schon die Wirkung des Zins und Zinseszins. Wo fließt das Geld hin? Zu den XXXL-Parasiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 13:49 
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
Über die Auswirkungen des Zins und Zinseszinses streiten sich die Gelehrten schon seit Jahren. Natürlich wird mit der Geldschöpfung eines Kredites auch gleich der Zins mit geschöpft, der als Gewinn bei den Banken verbleibt. Wenn ein Schuldner ausfällt, dann hat man heutzutage große Sicherheiten, die schnell realisiert werden können.

In diesem Sinne machen die Volksbanken und Sparkassen im Kleinen, was die Zentralbanken oder beispielsweise die Fed im großen Stil betreiben, nämlich das erarbeitete Volksvermögen hin zur Finanzmafia zu transferieren.

:lol:
Welche "Finanzmafia" schöpft denn dann beim russischen Zentralbankzinssatz von 12,5% für den Rubel so gewaltig ab? :facepalm:
In den USA sind es übrigens 0,25%, in €URO-Land (EZB) 1,00%.

Russland hat ein ganz anderes Finanzsystem und die Staatsverschuldung ist extrem niedrig. Nehmen wir mal den Deutschen Bundeshaushalt. Dort liegen die Kosten für Zins und Tilgung bei 30 Milliarden Euro jährlich. Allein daran erkennt man schon die Wirkung des Zins und Zinseszins. Wo fließt das Geld hin? Zu den XXXL-Parasiten.

:freakteach:
Aber klar doch, der russische Zins ist natürlich ein gaaaaaaaannnnnz anderer Zins ... :facepalm:

Wer sind noch gleich die russischen "Parasiten", und wozu benötigen die das Element des Zinses überhaupt? :hmm:


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 14:14 
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JoJo hat geschrieben:
Über die Auswirkungen des Zins und Zinseszinses streiten sich die Gelehrten schon seit Jahren. Natürlich wird mit der Geldschöpfung eines Kredites auch gleich der Zins mit geschöpft...
Seit Jahren ? Du untertreibst - mal was ganz neues...

Seit (mindestens seit) Aristoteles (* 384 v. Chr. in Stageira; † 322 v. Chr. in Chalkis) also mindestens seit beinahe zweitausenfünfhundert Jahren - die Juden nicht mit gerechnet (die magst Du ja nicht so recht), wissen alle was bei Zins und Zins aus Zins - kurz Zinseszins für Probleme entstehen.

:trommel: Dieser Verlauf ist genauso, wie der von immer doppelt so viele Reiskörner auf den Schachbrett, was 64 schwarze und weiße Felder hat. 2 ^64 Eben exponentiell – pure Mathematik – auch durch Gebete nicht veränderbar...

Entspricht der Tilgungsbeginn dem Ergebnis 70 / Prozentsatz (in Jahren), wird die ursprüngliche Kreditsumme schlicht verdoppelt. So ist es eine sehr gute Idee, eine möglich große mtl. Tilgungssumme einzuplanen und die Zinsen eben nicht auf der „Sollseite anwachsen“, also Zins und Tilgungsraten pünktlich bezahlen – was den Zins auf Zins tatsächlich vermeidet - jedenfalls alle, die nicht eine "griechische Lösung" anstreben. Oder sollte ich gleich Betrugsabsicht sagen ?

"Der griechische Zwangsschenkungskedit" wäre also die ideale Methode - hier fallen für den Kreditnehmer keinerlei Zins- oder Tilgungsbelastungen an. Gesucht werden Masochisten, die diese Form der Kreditvergabe vorziehen. Ob da Russland noch Gelder frei hat :?: :?:

In kleiner und bescheidener Weise bin ich so ein halber Masochist - für den von mir gewährten Microkredit, erwarte ich lediglich die pünktliche Rückzahlung um den Betrag gleich in den nächsten Microkredit zu verwandeln. Zugegeben bislang sehr wenig, ich wollte zunächst mal abwarten ob es wie gewünscht funktioniert …

Was Deine übertriebene Darstellung angeht – es gäbe keinerlei Handel, Bautätigkeit was auch immer – wenn es keine Geldwirtschaft gäbe. Das etwas auch missbraucht werden kann, ist die generelle Nemesis der Menschheit. Mord, Diebstahl usw. alles verboten – doch es geschieht permanent dennoch.

Dazu fällt mir spontan nur der Werbeslogan der Zementindustrie ein : „Beton ist was man daraus macht“

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 14:44 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
............– es gäbe keinerlei Handel, Bautätigkeit was auch immer – wenn es keine Geldwirtschaft gäbe. Das etwas auch missbraucht werden kann, ist die generelle Nemesis der Menschheit. Mord, Diebstahl usw. alles verboten – doch es geschieht permanent dennoch.

Dazu fällt mir spontan nur der Werbeslogan der Zementindustrie ein : „Beton ist was man daraus macht“


So wie ein Bauer seine Weizen verkaufen kann, erst wenn sie im Speicher sind, so soll auch ein Bänker mit Geld umgehen. Wenn man statt Zement nur Luft ins Beton pumpt, dann braucht man sogar kein Erdbeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 15:27 
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Dupor hat geschrieben:
So wie ein Bauer seine Weizen verkaufen kann, erst wenn sie im Speicher sind....


Da ist er der weitverbreitete Irrtum wie etwas im 21. Jahrhundert funktionieren soll – kann…

:trommel: Nahezu jeder Geschäftszweig ist auf „Finanzierung“ angewiesen. Ob das nun als direkter Kredit abgewickelt wird oder ob jemand Dünger, Saatgut usw. einkaufen muss, er / sie wird immer auf Kredit kaufen – selbst Arbeit – der Beschäftigte - „kreditiert“ seine Arbeitsleistung. Es sei denn, es handelt sich um einen „Tagelöhner“. Ernten sind längst verkauft, bevor sie überhaupt geerntet werden können. Das macht moderne Landwirtschaft erst planbar.

Ernte – Verkauf der Ernte und alle „Vorarbeiten“ liegen zeitlich versetzt und müssen „finanziert“ werden. Selbst das Geld auf dem eigenen Konto ist ein Kredit im strengen Sinn. Keiner in modernen Abläufen schafft es noch wie im Mittelalter oder früher seine „Produkte“ anzusammeln, um sie dann genau zu „rechten Zeitpunkt“ so zu verkaufen, dass damit die folgenden Arbeiten „bezahlt“ werden können.

Wer mit einer guten Ernte „dasteht“ und sie verkaufen möchte, um was immer, mit „vermutlichen“ Erlös zu bezahlen, wird schon bei der geringsten Abweichung heftige Probleme bekommen. Warum wohl gibt es Genossenschaften, wenn jeder sein eigenes schmackhaftes Süppchen selbst kochen könnte ? Banken die aus solchen Genossenschaften hervorgegangen sind ?

Das mit dem Beton ist blanker Unsinn – jeder der schon mal Beton verarbeitet hat, weiß das eine der wichtigsten Aktionen beim Betonieren ist das „Verdichten“ in der Schalung um die gewünschte Festigkeit zu erhalten . Du hast wohl noch niemals betoniert, sonst wüstest Du wie das abläuft – Luft statt Zement tss tsss….

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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 17:39 
Dupor hat geschrieben:
So wie ein Bauer seine Weizen verkaufen kann, erst wenn sie im Speicher sind, so soll auch ein Bänker mit Geld umgehen.


Das ist Unfug. Die Warenterminbörsen sind mit die ersten Börsen gewesen, bei denen insbesondere Bauern zukünftige Ernten zu einem früh festgelegten Preis verkaufen konnten. Damit stellte sich dann Planungssicherheit für die Produzenten ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 17 Jun 2015 19:49 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
immernoch_ratlos hat geschrieben:

..............
Das mit dem Beton ist blanker Unsinn – jeder der schon mal Beton verarbeitet hat, weiß das eine der wichtigsten Aktionen beim Betonieren ist das „Verdichten“ in der Schalung um die gewünschte Festigkeit zu erhalten . Du hast wohl noch niemals betoniert, sonst wüstest Du wie das abläuft – Luft statt Zement tss tsss….


Eben! So wie der Bauer, der seine Ernte verkauft, bevor sie gewachsen, geschweige eingefahren wurde, so der Bänker, der nur virtuelles Geld leiht, so auch der Maurer, der am Zement sparen muss, weil ihm das Geld ausgegangen sei.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 18 Jun 2015 23:29 
Dupor hat geschrieben:
immernoch_ratlos hat geschrieben:

..............
Das mit dem Beton ist blanker Unsinn – jeder der schon mal Beton verarbeitet hat, weiß das eine der wichtigsten Aktionen beim Betonieren ist das „Verdichten“ in der Schalung um die gewünschte Festigkeit zu erhalten . Du hast wohl noch niemals betoniert, sonst wüstest Du wie das abläuft – Luft statt Zement tss tsss….


Eben! So wie der Bauer, der seine Ernte verkauft, bevor sie gewachsen, geschweige eingefahren wurde, so der Bänker, der nur virtuelles Geld leiht, so auch der Maurer, der am Zement sparen muss, weil ihm das Geld ausgegangen sei.


Ein Bauer, der seine Ernte verkauft, bevor sie gewachsen ist wäre wie ein Maurer, der am Zement sparen muss? Die Absurdität deiner Beiträge schlägt neue Kapriolen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 22 Jun 2015 20:39 
Für Zins- und Goldpreismanipulationen mussten einige Großbanken in den letzten Monaten Milliardenstrafen zahlen. Wohin ist das Geld geflossen?

Hier packt mal ein Banker aus! Betrug an den Kunden fängt an der Basis an.

https://www.youtube.com/watch?v=eY_tZdR8tns


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 22 Jun 2015 23:18 
immernoch_ratlos hat geschrieben:
Dupor hat geschrieben:
So wie ein Bauer seine Weizen verkaufen kann, erst wenn sie im Speicher sind....


Da ist er der weitverbreitete Irrtum wie etwas im 21. Jahrhundert funktionieren soll – kann…

:trommel: Nahezu jeder Geschäftszweig ist auf „Finanzierung“ angewiesen.


In der Tat hat der Kredit die Wirtschaft revolutioniert. Und ohne die Möglichkeit, Kredite aufzunehmen, wären in den seltensten Fällen Firmengründungen möglich oder auch der Kauf eines Hauses.


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 19 Sep 2015 23:15 
Seit Anfang des Jahres spricht die Fed von einer Zinserhöhung, weil die US-Wirtschaft sich erholt und auch die Arbeitslosenzahlen sich verbessert haben. Auf der letzten Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch hat man zumindest auf eine kleine Erhöhung um 0.25 Prozentpunkte spekuliert. Aber wie erwartet hat sich Frau Yellen von den Fed-Mitgliedern überzeugen lassen, dass selbst dieser kleine Schritt zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt hätte, weil sich u. a. die Kosten für amerikanischen Schulden um viele Milliarden erhöht hätten.

Das Ausbleiben der Zinserhöhung macht klar, dass es mit der Wirtschaft in den USA nicht sehr weit her sein kann und die veröffentlichten „guten“ Zahlen für die US-Wirtschaft eher einem Wunschdenken entsprechen. Dazu kommt noch, dass sich die Weltwirtschaft, insbesondere in China, merklich abgekühlt hat.

Börsianer werden wohl wieder rot sehen


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 20 Okt 2015 22:42 
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Beiträge: 1209
Das chinesische globale Zahlungssystem UnionPay wurde jetzt auf der Krim eingeführt, nachdem Visa und Mastercard das Land verlassen haben. Mit der Karte können Käufe bezahlt sowie Bargeld in 150 Ländern abgehoben werden. Die Karte wird von rund 300 Banken weltweit entgegengenommen.

http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20 ... z3p99eluOf


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 04 Nov 2015 16:24 
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Registriert: 15 Okt 2015 22:21
Beiträge: 1209
zenzi hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht, wann dieses Gold in die USA ausgelagert worden ist, aber ich kann mich an ein Filmchen (im Fernsehen?) vor Jahren erinnern, das uns das Bundesbank-Gold noch in den Tresoren der Bundesbank gezeigt hat.
Und wenns nicht so traurig wäre, könnte man sagen, dass ein erheblicher Teil deutschen Goldes per Globalisierung ins Ausland verschütt gegangen ist.

Finanz- und Goldexperte Bill Holter von USA Watchdog meint, dass das von China gekaufte Gold irgendwoher kommen muss, und dieses "irgendwo" können nur die westlichen Tresore in den USA sein. Holter glaubt nicht, dass die USA noch über Goldreserven von über 8.000 Tonnen verfügen. Das sei reines Wunschdenken. "Der gesunde Menschenverstand und Logik sagt uns, dass das Gold weg ist."

https://www.youtube.com/watch?v=ryYDDbDwxMo


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 Betreff des Beitrags: Re: Banken
BeitragVerfasst: 04 Nov 2015 16:56 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Operadei hat geschrieben:
zenzi hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht, wann dieses Gold in die USA ausgelagert worden ist, aber ich kann mich an ein Filmchen (im Fernsehen?) vor Jahren erinnern, das uns das Bundesbank-Gold noch in den Tresoren der Bundesbank gezeigt hat.
Und wenns nicht so traurig wäre, könnte man sagen, dass ein erheblicher Teil deutschen Goldes per Globalisierung ins Ausland verschütt gegangen ist.

Finanz- und Goldexperte Bill Holter von USA Watchdog meint, dass das von China gekaufte Gold irgendwoher kommen muss, und dieses "irgendwo" können nur die westlichen Tresore in den USA sein. Holter glaubt nicht, dass die USA noch über Goldreserven von über 8.000 Tonnen verfügen. Das sei reines Wunschdenken. "Der gesunde Menschenverstand und Logik sagt uns, dass das Gold weg ist."

https://www.youtube.com/watch?v=ryYDDbDwxMo


:lol:

Das schöne an solchen Halluzinationen von Leuten wie Holter ist, dass sie sie zeitlebens nicht los werden ... :muhaha:

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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