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 Betreff des Beitrags: Re: Negativzinsen
BeitragVerfasst: 25 Jul 2015 23:49 
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
von Walter K. Eichelburg

:freakteach:
Zitat:
Walter K. Eichelburg ist ein Informatiker, Erfinder und Verschwörungstheoretiker aus Wien. (...)
Eichelburg tritt seit Jahren als eine Art "whistleblower" in Sachen Sicherheit von Geldanlagen auf und behauptet in regelmäßigen Abständen in katastrophistischer Ausdrucksweise einen Zusammenbruch der Finanzmärkte und baldige Wertverluste privater Geldeinlagen. In diesem Zusammenhang werden auch durch keinerlei Belege untermauerte Verschwörungstheorien im Internet auf eigenen Webseiten und auf Seminaren verbreitet, entsprechend einer bekannten Marketingstrategie, der FUD-Strategie.
https://www.psiram.com/ge/index.php/Wal ... Eichelburg
Zitat:
Die Methode des FUD basiert auf der Verbreitung eines Klimas aus Unsicherheit und Angst.
https://www.psiram.com/ge/index.php/FUD-Strategie

DAS ist die Grundlage, auf der VT-Verbreiter ihr Süppchen kochen - und manche leben davon bekanntlich nicht schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Negativzinsen
BeitragVerfasst: 26 Jul 2015 00:51 
Kritikaster hat geschrieben:
DAS ist die Grundlage, auf der VT-Verbreiter ihr Süppchen kochen -und manche leben davon bekanntlich nicht schlecht.

Angst und Schrecken haben die XXXL-Kriegstreiber bisher in der Welt verbreitet. Davon lebten sie bisher bekanntlich im vergangenen Jahrhundert nicht schlecht. Bevor sie mit ihrem Finanzsystem zur Hölle fahren, wollen sie noch ein Feuerwerk in Form eines 3. Weltkrieges entfachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Negativzinsen
BeitragVerfasst: 26 Jul 2015 05:43 
(= :facepalm: ) hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Zitat:
Die Methode des FUD basiert auf der Verbreitung eines Klimas aus Unsicherheit und Angst.

DAS ist die Grundlage, auf der VT-Verbreiter ihr Süppchen kochen - und manche leben davon bekanntlich nicht schlecht.

Angst und Schrecken haben die XXXL-Kriegstreiber bisher in der Welt verbreitet.

:lol:
Demnach sind Deine "Porno-Kriegstreiber" also gleichzusetzen mit den Verbreitern Deiner Schwachsinns-VTs ... :hmm:

Ja, doch, allmählich wird die ganz eigene "Logik" :pillepalle: der ausgesprochen speziellen Welt, in der Du lebst, deutlich. :muhaha:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 26 Jul 2015 15:15 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Da kann ich nur hoffen, das Dir meine Gedanken zur Sache einigermaßen „gefallen“.

Na ja, "gefallen". ;)
Andere Gedanken - wenn sie denn zutreffen würden - könnten mir besser gefallen. ;)
Leider gehen meine Überlegungen in die gleiche Richtung wie deine Ausführungen.

Herr Draghi möchte uns zwingen, unsere Ersparnisse in irgendeiner Form auszugeben. Aber Altersvorsorge und Rücklagen für Notfälle sind dann futsch.

Ob die Geldpolitik der EZB wirklich erfolgreich ist, wage ich zu bezweifeln.

Selbst Draghi rudert nun zurück und erkennt die "Nebenwirkungen" der Geldpolitik der EZB.

FAZ 15.05.15 hat geschrieben:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 26 Jul 2015 19:35 
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Dazu brauchts keinen Draghi, sondern nur gesunden Menschenverstand. Wenn Spareinlagen und die Alterssicherung keine Zinsen mehr abwerfen, sondern von Negativzinsen und Inflation aufgefressen werden, mag das kurzfristig zu erhöhtem Konsum führen, aber es führt auch auf jeden Fall in die Altersarmut, ebenso wie das in D so beliebte "working poor" der Aufstocker. Als nächstes kommt dann wohl die weitere Lockerung der Sterbehilfe und dann sind wire bald bei "2022" - Soylent Green

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 27 Jul 2015 14:23 
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Aha Quijota reklamiert damit :
Zitat:
...sondern nur gesunden Menschenverstand
Ein erstaunliches Phänomen, was vermutlich mehr Tote als Pest und Cholera zu verantworten hat.

Nahezu immer, wenn man anderen den Verstand absprechen möchte, kommt der eigene ach so "gesunde Menschenverstand" in Spiel. Wo der allerdings gewöhnlich bleibt, wenn offensichtlicher Nonsens als "Wahrheit" angesehen wird - ja da fehlt er mir der "gesunde Menschenverstand" - geraubt durch derartig hirnrissiges, das er einfach wech ist..

Genau wie bei Deinen Sorgen um die ansonsten so verpönten "bösen Zinsen" :
Quijota hat geschrieben:
...Wenn Spareinlagen und die Alterssicherung keine Zinsen mehr abwerfen, sondern von Negativzinsen und Inflation aufgefressen werden...


Ich konstatiere (mit dem geringen restlichen Menschenverstand) es gibt "GUTE" und "BÖSE" Zinsen. Welch ein Blödsinn ! Geld das für die unteren Einkommensschichten "arbeitet" ist demnach "akzeptabel" und was da sonst noch an Zinsen verbucht wird ist selbstverständlich abgrundtief böse.

Na was denn nu ? Soll Geld auf dem Sparkonto Zinsen bringen - und wenn ja warum ? Wer "investiert" - das muss ja wohl der Fall sein - vom Eintrag ins Sparbuch und Abzug aus den Girokonto - oder Bareinzahlung am Bankschalter, wird ja noch nix "vermehrt" oder habe ich da was übersehen ?

Erst wenn die Bank Deiner Wahl, dieses Geld "irgendwo arbeiten lässt", kann aus diesem Basiskapital mehr werden. Wer diese (den Zins) nicht jährlich aus dem Sparkonto abzieht, erzeugt unweigerlich Zinseszins - das um den Zins erhöhte Kapital, erhöht sich im Folgejahr aus eben diesem Betrag und Zinssatz. Diesen Vorgang nennen alle die genug davon verstehen "Zinseszins" - also auch für die hinteren "Bankreihen" (ein lustiges Wortspiel) "Zins aus Zins". Ein nur dann vermeidbarer Effekt, wenn jedes Jahr der Zins des vergangenen Jahrs entfernt wird.

Warum ist das nun auch beim "Schuldner" -"Kreditnehmer" nur dann eben NEGATIV wirksam ? Ja, wenn der dem Zinseszins entgehen möchte, muss der lediglich das Umgekehrte tun was sein "Gläubiger" tut - er muss jedes Jahr den vereinbarten Zins bezahlen und so verhindern, das die zu verzinsende Summe anwächst.

So liegt es bei allen, denen Zinseszins nicht gefällt, sie selbst können diesen leider exponentiellen Effekt SELBST vermeiden. Die einen, die schlicht vermeiden, das das verliehene Kapital erhöht wird und die anderen, das die Kreditsumme weiter anwächst.

Konsum - aus den erzielten Zinsen ist völlig normal - aus Nullzinsen entsteht daher auch kein Konsum. Leider ist der Konsum, der Motor jeder Wirtschaft die es heute noch gibt. Wird nix gekauft, wird auch nix verkauft. Größere Käufe können entweder über "zurückgelegtes Geld" (unter der Matratze) getätigt werden oder mit einer auf dem Sparbuch angesammelten Summe. Dort ist das Geld "sicher" vor dem Einbrecher, der das mit der Matratze aus beruflichen Gründen auch kennt.

Die wichtige Frage ist aber, wenn intern (im "Binnenmarkt") nicht genug Konsum stattfindet, werden die "Binnenländer" auch kein Geld für ihren so dringlich erwünschten Konsum haben. Etwas, was sich permanent in den Schwanz beißt. Es ist also für jeden funktionierenden Staat eine gute Idee, einen halbwegs funktionierenden Binnenmarkt zu haben. Das die Binnenländer sich gegenseitig verwalten (Beamte und anders leider notwendiges "Getier") und oder sich ebenfalls gegenseitig die Fußnägel schneiden (die "Dienstleister"), ist keineswegs ein funktionierender Binnenmarkt. Der funktioniert leider nur, weil das Geld aus deren Bezahlung wie Manna von Himmel fällt.

Wenn also keine echte Wertschöpfung stattfindet, nützen auch alle die schönen Zinsen aus Nichts gleich auch nichts. An diesem Punkt scheint die Welt inzwischen irgendwie angelangt zu sein. Menschliche Intelligenz - womöglich „der gesunde Menschenverstand“ - hat jede Menge Maschinen ersonnen, die menschliche Arbeit nach und nach unnötig machen. Gleichzeitig werden dennoch immer mehr Menschen "geschaffen"

Menschen, die von der immer weniger werdenden menschlichen Arbeit bezahlt werden sollen. Nun kann man einfach alle Maschinen verschrotten - kaputtschlagen - das wurde immer wieder versucht oder das Ganze mittels Geld ausgleichen, was (auch) sichtlich und kräftig daneben geht. Oder es könnten womöglich neue Wege beschritten werden, die allerdings ein sehr drastischen Paradigmenwechsel erfordern würden.

Nun ich bin da voller Pessimismus - weil das ja wieder vom "gesunden Menschenverstand" abhängen würde und den habe ich bislang noch nirgends wirklich feststellen können.

Ach ja ein nachgewiesen kluger Kopf - leider auch Jude - was einem Teil der hiesigen Gemeinde nicht so sehr gefällt:
Zitat:
Die größte Erfindung des menschlichen Geistes? - Die Zinseszinsen!
Albert Einstein (1879-1955), dt.-amerik. Physiker (Relativitätstheorie), 1921 Nobelpr.
Keine Ahnung in welchem Zusammenhang Albert zu dieser Erkenntnis gekommen ist - klug war er auf jeden Fall und kannte seine Mitmenschen nur allzugut :

Zitat:
Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude.
Albert Einstein

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 27 Jul 2015 19:41 
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Zitat:
...Konsum - aus den erzielten Zinsen ist völlig normal - aus Nullzinsen entsteht daher auch kein Konsum. Leider ist der Konsum, der Motor jeder Wirtschaft die es heute noch gibt. Wird nix gekauft, wird auch nix verkauft. Größere Käufe können entweder über "zurückgelegtes Geld" (unter der Matratze) getätigt werden oder mit einer auf dem Sparbuch angesammelten Summe. Dort ist das Geld "sicher" vor dem Einbrecher, der das mit der Matratze aus beruflichen Gründen auch kennt.


Deine Abhandlung über Zinseszinsen war Allgemeinwissen - mir hast du damit jedenfalls nichts Neues mitgeteilt.
Konsum aus erzielten Zinsen ist eine feine Sache, aber wenn die Leute, weil sie keine Zinsen mehr bekommen, auch ihr Geld nicht mehr bei der Bank parken (warum auch, wenn man für die Aufbewahrung noch Geld zahlen soll und die Möglichkeit besteht, dass sich Jemand etwas davon abzwackt - s. Zypern), dann wird das den Banken nicht gefallen.
Natürlich können die Leute jetzt ihr Geld erst einmal in Renovierungskosten, Anschaffungen und Urlaubsreisen stecken, aber irgendwann ist auch dieses Thema (Urlaub vielleicht nicht) erschöpft und die Wirtschaft kommt noch mehr ins Stocken. Das kann man dadurch versuchen anzukurbeln, indem man miese Qualität produziert und/oder neue Bedürfnisse schafft. Ersteres wird bereits seit geraumer Zeit umgesetzt, an letzterem ist man ständig dran.
Sorry, bei mir klappt das aber nicht - ich brauche nicht jedes Jahr ein neues Handy etc. und was meine Umwelt darüber denkt, dass ich noch so ein altes Ding benutze, ist mir schnurz.

Das Einzige, was bei der Obsoleszenz und dem Erwecken neuer Bedürfnisse aufkommt, sind neue Müllberge und ein weiterer Abbau von Ressourcen.
Wenn Alles Andere dann nix mehr hilft, wird halt mal wieder ein Krieg vom Zaun gebrochen, damit man weniger Leute tu versorgen hat und am Wiederaufbau kann die Wirtschaft dann genesen

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 27 Jul 2015 21:58 
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Oh Gott - Du wusstest das schon alles - wie peinlich. :oops:

Doch ist es nicht schön, wenn es keine Zinsen mehr gibt ? Dann bleibt es wenigstens bei der Basissumme. Wenn keiner mehr am Geld Geld verdienen kann ist doch so wie ich mich an einige frühere Beiträge erinnere, alles wieder gut.

Alles wird außerdem billiger - weil nirgends mehr Zinsen draufgeschlagen werden können. Diese Welt ist völlig in Ordnung. Wenn Du Dein Geld also nicht los wirst, den Konsum verachtest, warum gibst Du nicht einfach etwas davon an Menschen ab, die nur sehr schwierig, wenn überhaupt einen Kredit bekommen können ? Wieso hast Du eigentlich mtl. Geld übrig ? Hattest wohl früher gar ein Konto wo Du Zinsen horten konntest..... Wer weiß, was die bösen Banken damit alles finanzieren konnten :o

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 27 Jul 2015 23:37 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Oh Gott - Du wusstest das schon alles - wie peinlich. :oops:

Doch ist es nicht schön, wenn es keine Zinsen mehr gibt ? Dann bleibt es wenigstens bei der Basissumme. Wenn keiner mehr am Geld Geld verdienen kann ist doch so wie ich mich an einige frühere Beiträge erinnere, alles wieder gut.

Alles wird außerdem billiger - weil nirgends mehr Zinsen draufgeschlagen werden können. Diese Welt ist völlig in Ordnung. Wenn Du Dein Geld also nicht los wirst, den Konsum verachtest, warum gibst Du nicht einfach etwas davon an Menschen ab, die nur sehr schwierig, wenn überhaupt einen Kredit bekommen können ? Wieso hast Du eigentlich mtl. Geld übrig ? Hattest wohl früher gar ein Konto wo Du Zinsen horten konntest..... Wer weiß, was die bösen Banken damit alles finanzieren konnten :o

Was soll das ????

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 05:43 
SolaBona hat geschrieben:
immernoch_ratlos hat geschrieben:
Oh Gott - Du wusstest das schon alles - wie peinlich. :oops:

Doch ist es nicht schön, wenn es keine Zinsen mehr gibt ? Dann bleibt es wenigstens bei der Basissumme. Wenn keiner mehr am Geld Geld verdienen kann ist doch so wie ich mich an einige frühere Beiträge erinnere, alles wieder gut.

Alles wird außerdem billiger - weil nirgends mehr Zinsen draufgeschlagen werden können. Diese Welt ist völlig in Ordnung. Wenn Du Dein Geld also nicht los wirst, den Konsum verachtest, warum gibst Du nicht einfach etwas davon an Menschen ab, die nur sehr schwierig, wenn überhaupt einen Kredit bekommen können ? Wieso hast Du eigentlich mtl. Geld übrig ? Hattest wohl früher gar ein Konto wo Du Zinsen horten konntest..... Wer weiß, was die bösen Banken damit alles finanzieren konnten :o

Was soll das ????

:hmm:
Spieglein, Spieglein ...?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 11:34 
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Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) hat geschrieben:
Wer nichts weiß, muss alles glauben.


Quijota hat geschrieben:
Deine Abhandlung über Zinseszinsen war Allgemeinwissen - mir hast du damit jedenfalls nichts Neues mitgeteilt.
i_r hat geschrieben:
Oh Gott - Du wusstest das schon alles - wie peinlich. :oops:
SolaBona hat geschrieben:
Was soll das ????


Hast Du da etwas zu Unrecht auf Dich bezogen ?

@all

Einerseits bin ich immer erfreut, wenn jemand zeigt, das er (sie) gut über Zusammenhänge Bescheid weiß. Doch, wenn mir da Zweifel kommen, weil das Wissen und die Schlüsse daraus nicht zusammenpassend scheinen, gehe ich einfach nochmal näher darauf ein. Danach hoffe ich dann auf einer gemeinsamen Wissensbasis zu verstehen, warum das daraus Geschlossene so sehr voneinander abweicht. Womöglich unlogischen Verlauf nimmt.

Was die Zinsen auf einen Kredit angeht - solange die Höhe und die Zeitspanne - der daraus für den Kreditgeber entstehende Gewinn und der Nutzen des Kreditnehmers in einem für beide sinnvollem Zusammenhang stehen, ist dieser (meist) jährliche Betrag gerechtfertigt. Was "Wucherzinsen" sind, kann jeder nachlesen.

Alles in Allem, ich halte es weder für unmoralisch, noch für schädlich einen Zins zu nehmen und konsequent den auch zu zahlen. Was den "Dispositionskredit" angeht "handelt sich um eine sog. „geduldete Kontoüberziehung“. Was ein an der Höhe des überzogenen Betrags und an der allgemeinen Zahlungsfähigkeit (Vermögensverhältnisse) des "Überziehers" (sein Lohn, Gehalt usw.) gemessen ein größeres Risiko für den Kreditgeber ("seine" Bank) darstellt. Dazu ist alles geregelt (s. WIKI).

Nun kann man sich über die Höhe er zu zahlenden Zinsen und die mögliche Schwankungsbreite streiten. Doch, wer seine Möglichkeit zum Überziehen seines Kontos stets voll ausnutzt, hat definitiv ein Problem, welches entweder durch die "Gestaltung" seiner Ausgaben oder aber durch einen regulären Kredit beseitigt werden kann.

Geld, obwohl grundsätzlich seiner Natur nach "virtuell" :

WIKI hat geschrieben:
Virtualität ist die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen. Das Wort führt über den französischen Begriff virtuel (fähig zu wirken, möglich) zurück auf das lateinische Wort virtus (Tugend, Tapferkeit, Tüchtigkeit, Kraft, Männlichkeit).

Virtualität spezifiziert also eine gedachte oder über ihre Eigenschaften konkretisierte Entität, die zwar nicht physisch, aber doch in ihrer Funktionalität oder Wirkung vorhanden ist.
Klingt recht abgehoben, doch wer sich das in Sachen "Geld" stets "vor Augen hält", wird schnell begreifen, die "Ausführung" unterliegt strengen formalistischen "Gesetzen". Das bedeutet, wer überschüssige Einkünfte aus Arbeit, "Vermietung" usw. in Geld hat, kann diese eingetauschte Arbeit aufbewahren (unter der Matratze) oder meist vollkommen zinslos auf seinem Girokonto belassen.

Oder es der Bank (eine naheliegende Variante) als Kreditbetrag mit einem vereinbarten Zins überlassen. Da jedes Geldsystem auch inflationäre Tendenzen aufweist,führt nur ein Zinssatz, der über der im Nachhinein festgestellten Inflationsrate liegt "gewinnbringend". Derzeit sind Spareinlagen bis max. 100.000 €uro "geschützt" auf die kann im Zweifelsfall von den Gläubigern der Bank nicht "durchgegriffen werden.

Das diese Kredite nur sehr bescheidene Zinsen abwerfen, liegt schlicht darin, der Kreditgeber - der Sparer, geht eine sehr kleines Verlustrisiko ein. Wer "außerhalb" dieser Methode agiert, hat für höhere Erträge (was nicht nur durch Zinsen erzielbar ist) auch ein entsprechend höheres Risiko, bis hin zum Totalverlust des gesamten Betrags, den er / sie für ein solches Geschäft "ins Risiko" gestellt hat. Im Zweifelsfall sein komplettes Vermögen UND darüber hinaus. :o

Wer derzeit bei der geradezu ungeheuren "Liquidität" nichts mit seinem Geld "unternimmt", kann nicht verhindern :

Zitat:
Zu hohe Liquidität bewirkt hingegen Rentabilitätseinbußen. Wer Zahlungsmittel zu üppig hortet, nicht oder nur schlecht investiert, der kann zwar i. d. R. alle Zahlungsverpflichtungen leicht erfüllen, verzichtet aber zumindest auf die übliche Verzinsung und verliert durch Inflation einen Teil seines Vermögens.
Es gibt nur ein "entweder oder" Kleines Risiko kein Gewinn - Kein (selbst) eingegangenes Risiko - Passivität - mindestens Inflationsverlust.

Alles Andere liegt bei der weltweiten Entwicklung. Die Möglichkeiten nur durch "geistige Arbeit" seinen Unterhalt zu "verdienen", dürfen wohl auch alle für sich beanspruchen, die mit "Geld" arbeiten. Daran ist per se nichts unmoralisches. Ein System so zu nutzen, das es maximal gut funktioniert ist überall das Ziel.

Doch auch miteinem nützlichen Werkzeug, kann in der Hand eines Dilettanten wohl kaum ein funktionierendes Werkstück hergestellt werden. Mit einem Hammer kann jeder wahlweise Nägel einschlagen, aber es lässt sich problemlos damit auch ein Schädel einschlagen.

:trommel: Kann man diese Zusammenhänge, als die Schuld des Hammers ansehen ? Würde es hilfreich sein, zukünftig alle Hämmer zu verbieten ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 11:48 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) hat geschrieben:
Wer nichts weiß, muss alles glauben.


Quijota hat geschrieben:
Deine Abhandlung über Zinseszinsen war Allgemeinwissen - mir hast du damit jedenfalls nichts Neues mitgeteilt.
i_r hat geschrieben:
Oh Gott - Du wusstest das schon alles - wie peinlich. :oops:
SolaBona hat geschrieben:
Was soll das ????


Hast Du da etwas zu Unrecht auf Dich bezogen ?

Ich habe nichts auf mich selbst bezogen.
Mir war/ist einfach der Zusammenhang deiner Endlosausführungen garniert mit viel Drumherum in Bezug auf Quijotas letztes Posting nicht klar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 12:06 
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SolaBona hat geschrieben:
Mir war/ist einfach der Zusammenhang deiner Endlosausführungen garniert mit viel Drumherum in Bezug auf Quijotas letztes Posting nicht klar.


Das ist Dein gutes Recht. Nur, auch wenn es etwas langatmig daherkommt, ist es sicher besser verständlich als etwas was in seiner zu Unrecht so gelobten Kürze, keiner verstehen kann. Ab und an verstehe ich allerdings besser aus der jeweiligen Reaktion, wie der / die "Andere" tickt - oft sehr überraschend - manchmal auch erschreckend.....

:trommel: Immer bleibt die Frage, geht es um den "Gegenstand" einer Diskussion oder doch eher um die eigenen Vorstellungen wie die Welt zu sein hat ? Oder gar nur um die eigenen Befindlichkeiten ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 13:12 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
Immer bleibt die Frage, geht es um den "Gegenstand" einer Diskussion oder doch eher um die eigenen Vorstellungen wie die Welt zu sein hat ? Oder gar nur um die eigenen Befindlichkeiten ?

In einer Diskussion spielen m.E. alle drei Elemente eine Rolle. Diese Mixtur macht eine Diskussion erst lebhaft.

Auf was man aber ganz bestimmt verzichten sollte, sind Besserwisserei, Häme, Respektlosigkeit, Arroganz, herablassendes Begönnern, Beinpinkelei, absichtliches Wort-/Sinnverdrehen von Postings anderer User aus welchen Motiven auch immer. Das sind destruktive Elemente, die Diskussionen verderben und sie oft zur Zumutung machen, so dass manch einer sich deswegen zurückzieht.

Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:

zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 19:39 
SolaBona hat geschrieben:
Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:
zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.

Das ist die billigste Methode, sich vor einer kritischen Diskussion zu drücken, wenn man weiss, dass einem selbst die Argumente fehlen.

Mit hohlem Geschwafel lässt sich gegenüber i_r halt kein Blumentopf gewinnen. :schulter:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 28 Jul 2015 23:50 
SolaBona hat geschrieben:
immernoch_ratlos hat geschrieben:
Immer bleibt die Frage, geht es um den "Gegenstand" einer Diskussion oder doch eher um die eigenen Vorstellungen wie die Welt zu sein hat ? Oder gar nur um die eigenen Befindlichkeiten ?

In einer Diskussion spielen m.E. alle drei Elemente eine Rolle. Diese Mixtur macht eine Diskussion erst lebhaft.

Auf was man aber ganz bestimmt verzichten sollte, sind Besserwisserei, Häme, Respektlosigkeit, Arroganz, herablassendes Begönnern, Beinpinkelei, absichtliches Wort-/Sinnverdrehen von Postings anderer User aus welchen Motiven auch immer. Das sind destruktive Elemente, die Diskussionen verderben und sie oft zur Zumutung machen, so dass manch einer sich deswegen zurückzieht.

Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:

zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.


Der schlanke Sprung von Q von Negativzinsen auf deswegen drohende Altersarmut ist halt an Dummheit kaum zu überbieten. Scheinzusammenhänge, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten, blinde Behauptungen, und wenn Otto dann ausführlich Setllung nimmt ist das angeblich alles schon gewusst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 06:05 
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Fazer hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
immernoch_ratlos hat geschrieben:
Immer bleibt die Frage, geht es um den "Gegenstand" einer Diskussion oder doch eher um die eigenen Vorstellungen wie die Welt zu sein hat ? Oder gar nur um die eigenen Befindlichkeiten ?

In einer Diskussion spielen m.E. alle drei Elemente eine Rolle. Diese Mixtur macht eine Diskussion erst lebhaft.

Auf was man aber ganz bestimmt verzichten sollte, sind Besserwisserei, Häme, Respektlosigkeit, Arroganz, herablassendes Begönnern, Beinpinkelei, absichtliches Wort-/Sinnverdrehen von Postings anderer User aus welchen Motiven auch immer. Das sind destruktive Elemente, die Diskussionen verderben und sie oft zur Zumutung machen, so dass manch einer sich deswegen zurückzieht.

Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:

zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.

Der schlanke Sprung von Q von Negativzinsen auf deswegen drohende Altersarmut ist halt an Dummheit kaum zu überbieten. Scheinzusammenhänge, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten, blinde Behauptungen, und wenn Otto dann ausführlich Setllung nimmt ist das angeblich alles schon gewusst.

Du bist an Arroganz kaum zu überbieten, wenn du anderen so einfach mal eben Dummheit anlastest. Quijota liegt tendenziell durchaus richtig.

SZ, 3. November 2014 hat geschrieben:
Die Tatsache, dass mit der Skatbank das erste Institut in Deutschland von Großanlegern einen Strafzins verlangt, hat deshalb mehr als symbolische Bedeutung: Sie zeigt, wer die Zeche für die Rettungspolitik der EZB bezahlt.

Nötig ist diese Geldpolitik, weil es Länder wie Italien und Frankreich nicht schaffen, dringende Reformen auf den Weg zu bringen und ihre Verschuldung in den Griff zu bekommen. Sie brauchen einen Leitzins nahe null, damit ihre Staatsverschuldung nicht noch weiter wächst und der Euro nicht auseinanderbricht. Die EZB ist eine Gefangene ihrer Politik, und die deutschen Sparer sind mitgefangen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/negativzinsen-bei-skatbank-wer-zu-viel-spart-zahlt-drauf-1.2200744

WDR 23. Februar 2015 hat geschrieben:
Kaum Zinsen: Altersarmut?: Die langfristigen Folgen

Experten sprechen angesichts der Niedrigzinspolitik der EU längst von einer Enteignung der Sparer. Sollte dies noch lange anhalten, drohen dramatische Auswirkungen auf die Altersversorgung von Millionen von Bürgern.

http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/altersarmut254.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 06:45 
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SolaBona hat geschrieben:
Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:
zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.

Das ist die billigste Methode, sich vor einer kritischen Diskussion zu drücken, wenn man weiss, dass einem selbst die Argumente fehlen.

Mit hohlem Geschwafel lässt sich gegenüber i_r halt kein Blumentopf gewinnen. :schulter:

Auf das indirekte Lob von unserem KK kann Otto aber voll stolz sein. ;)

Dennoch wüsste ich nicht, wer hier hohles Geschwafel von sich gegeben hat.

Lieber RK, aus deinem auf die 60 zugehenden Alter könnte man schließen, dass du wahrscheinlich nicht mehr allzu weit von der Verrentung entfernt bist. Möglicherweise wirst du noch mal an das von dir monierte "hohle Geschwafel" denken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 08:02 
SolaBona hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Dazu möchte ich als Beispiel zitieren:
zenzi hat geschrieben:
Ich lass mich von Dir nur noch ungern in Diskussionen reinziehen. Dazu ist mir Dein Stil zu unerfreulich.

Das ist die billigste Methode, sich vor einer kritischen Diskussion zu drücken, wenn man weiss, dass einem selbst die Argumente fehlen.

Mit hohlem Geschwafel lässt sich gegenüber i_r halt kein Blumentopf gewinnen. :schulter:

Auf das indirekte Lob von unserem KK kann Otto aber voll stolz sein. ;)

Hat er nicht nötig.
SolaBona hat geschrieben:
Dennoch wüsste ich nicht, wer hier hohles Geschwafel von sich gegeben hat.

Wenn Du das nicht merkst, könnte das einen für Dich wenig schmeichelhaften Grund haben ... :mrgreen:

Das glaube ich aber nicht wirklich! Dass Dein Schutzbefohlener (= :facepalm: ) an der Spitze der Hohlschwaflerliste dieses Forums steht, dürfte Dir ebenso klar sein wie die Tatsache, dass ihm unser Grautier und Quijota mit nur knappem Rückstand folgen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 10:41 
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Stolz sein ? Ich bin eher deprimiert, das hier keine sachliche Diskussion um Inhalte nicht zustand kommen kann.

Kaum wird ein Punkt der zuvor mit genau dem „garniert“ war :

SolaBona hat geschrieben:
Besserwisserei, Häme, Respektlosigkeit, Arroganz, herablassendes Begönnern, Beinpinkelei, absichtliches Wort-/Sinnverdrehen von Postings anderer User
widerlegt - sachlich oder eben, weil gleichzeitig auf jemanden (in einer der oben beschriebenen Weise) abzielend, auch selbst nicht frei davon formuliert, geht sie wieder los die vollkommen "wertfreie Diskussion" die nichts, aber auch gar nichts mit dem ursprünglichen Thema oder der dritten, vierten oder X-ten "Themenwende" zu tun hat.

Das fängt hier schon mit dem Thementitel an - eigentlich ging es Quijota um die "Dispozinsen" der Titel "Zinsen" hilft da nur sehr bedingt. Der Inhalt des ersten Beitrags ist bereits eine einzige Anklage und totale Fehleinschätzung die wenig bis nichts mit dieser Sonderform von Zins zu tun hat :
Quijota hat geschrieben:
Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, dabei ist die Antwort vermutlich so einfach wie: Die Banken holen sich das Geld eben, wo sie können. Dass damit die Absicht der EZB, durch niedrige Kreditzinsen indirekt auch die Märkte wieder zu beleben, ad absurdum geführt wird, ist klar. Die Banken machen untereinander Geschäfte und der Verbraucher guckt (wieder mal) in die Röhre, darf aber die Bankenrettung bezahlen. Das Verhalten der Bundesregierung ist in diesem Fall mehr als kontraproduktiv.
Wird nun auf diesen falschen Zusammenhang hingewiesen - ist das definitiv "besseres Wissen" und eben nicht "Besserwisserei.

Das es z.B. "Den Banken gehe es offensichtlich nur ums Geldverdienen." (geht), ist eine Tatsache und als Anklage kaum geeignet. Offenbar ist das "Verdienen von Geld" - oder womöglich besser formuliert - das "erzielen von Gewinn" der Verfasserin eine per se unanständiges Verhalten.

Nun gibt es unterschiedliche Institutionen und soweit es nicht um „e.V“ oder bestimmte Stiftungsformen geht, ist allen gemeinsam, sie müssen Gewinn erzielen. Wer das bezweifelt, wird auch mit einer Bezahlung zufrieden sein, die Punkt für Punkt lediglich die Aufwendungen abdeckt, die nun einmal mit "bezahlter Arbeit" verbunden sind. Wohl kaum - jeder, der im Geschäftlichen Sinn etwas "unternimmt", erwartet daraus einen Gewinn. Das ist nun wieder so allgemein, das es geradezu weh tut dies zu erwähnen.

Mir liegt daran, aufzudecken, das jeder Mensch genau das versucht, sich einen mehr oder weniger großen Vorteil zu verschaffen. Ein Ideologie die das "anders" versuchen wollte, ist letztendlich an diesem sehr menschlichen Phänomen gescheitert. Schon von Anfang an, ist dort passiert, was in allen sozialen Umfeldern zu beobachten ist, das Streben nach Macht und Einfluss mit dem Ziel sich eine eigene möglichst positivere Position zu verschaffen.

Wie kann jemand also erwarten, das dieses zutiefst menschliche Verlangen in bestimmten Momenten quasi "verboten" ist und gleich darauf vom selben Kritiker für sich selbst beansprucht wird, noch als rationales Argument verstanden wird ?

Jeder hat doch Zeit darüber nachzudenken, wo seine eigenen Argumente unlogisch erscheinen müssen, wenn man sich selbst widerspricht. Im konkreten Fall wird das Verhalten von Banken kritisiert - zu Recht - weil sie bei Dispositionskrediten zu pauschal hohe Zinsen nehmen. Wäre das "enger gefasst", müsste es dem jeweiligen zugrunde liegenden Risiko, das ein individueller Konteninhaber darstellt, sehr strickt angepasst sein. Im Prinzip wären das um so höhere Zinsen, wenn der Konteninhaber über wenig oder gar keine "Sicherheiten" (mehr) verfügt. Das wiederum würde sehr viele sofort nach dem sie den letzten Cent vom Konto abgebucht haben, in große Schwierigkeiten bringen. Oft ist ja lediglich ein Zahlungstermin und die nächste Einzahlung auf das Konto um Tage verschoben.

Da Banken es generell unterstützen, das ihre "Kunden" Risiken eingehen - "etwas zu Unternehmen" - ist immer ein Risiko, werden auch Banken selbst "Risiken eingehen". Diese Risiken lassen sie sich "gewinnbringend" vergüten. Was Banken recht unverblümt widerspiegeln, ist alles was den Menschen ausmacht - negativ wie positiv.

Das wird sofort sichtbar, wenn Quijota einige Beiträge später niedere oder sog. Nullzinsen für ihr Guthaben bei der Bank beklagt. Das hat nur noch wenig mit dem als zu hoch empfundenen Dispozins zu tun. Und schon garnix mit der "Bankenrettung". Einfach alles mögliche in ein Topf werfen und wenn sich dann jemand daran versucht, die wenig passenden "Ingredienzien" herauszunehmen, wird versucht den Eindruck zu erwecken, das - in diesem Fall ich - nur längst Bekanntes und das noch völlig unnötig hier eingebracht wurde. Das verstehe ich nun wiederum unter " Besserwisserei, Häme, Respektlosigkeit, Arroganz".


Was hier permanent passiert, ist keine Auseinandersetzung mit bloßen Fakten, es ist ein ständiger ideologisch beeinflusster Schlagabtausch mit teilweise sehr obskuren Mitteln. Deckt man dies sachlich auf, nutzt das rein gar nichts. Dann kommt gewöhnlich kein vernünftiges Gegenargument, sondern ein Kritik daran, wie jemand seine Argumente vorbringt.

In einer sehr arroganten Art wird die eigene Vorstellung wie jemand zu antworten habe, vorgebracht. Das ließe sich durch entsprechende Zitate recht eindeutig nachweisen. Die Frage ist also soll über ein Thema diskutiert werden oder nur wie man entlang der eigenen Vorstellung diskutieren sollte ? Inklusive der üblichen Beleidigungen ? Hier gibt es sichtlich niemanden der die Moral für sich gepachtet hat, aber genauso deutlich wird immer wieder, wer das nur allzugerne für sich selbst beanspruchen möchte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 11:06 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
In einer sehr arroganten Art wird die eigene Vorstellung wie jemand zu antworten habe, vorgebracht.

Falls du mich meinen solltest, Otto: ich suche mir die Beiträge aus, die ich lese und die ich weniger oder gar nicht beachte. Das steht mir/jedem frei und hat nichts mit arrogant oder sogar "sehr arrogant" zu tun. Es gibt hier kein Grundrecht für Foristen, dass ihre Postings gelesen werden.

Ich persönlich habe Schwierigkeiten speziell mit deinen "professoralen" Postings, die mit allerhand redundantem Zierrat, Schnörkeln und ablenkenden Nebenbemerkungen garniert sind. Klarer und unprätensiöser Stil liegt mir mehr; so ist es nun mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 11:13 
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SolaBona hat geschrieben:
Ich persönlich habe Schwierigkeiten speziell mit deinen "professoralen" Postings, die mit allerhand redundantem Zierrat, Schnörkeln und ablenkenden Nebenbemerkungen garniert sind. Klarer und unprätensiöser Stil liegt mir mehr; so ist es nun mal.
Dafür habe ich durchaus Verständnis.

:trommel: Nur hilft das, wenn Du das jedes mal "bei passender Gelegenheit" erwähnst, irgendwie dem jeweiligen Thema ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 29 Jul 2015 11:22 
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immernoch_ratlos hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Ich persönlich habe Schwierigkeiten speziell mit deinen "professoralen" Postings, die mit allerhand redundantem Zierrat, Schnörkeln und ablenkenden Nebenbemerkungen garniert sind. Klarer und unprätensiöser Stil liegt mir mehr; so ist es nun mal.
Dafür habe ich durchaus Verständnis.

:trommel: Nur hilft das, wenn Du das jedes mal "bei passender Gelegenheit" erwähnst, irgendwie dem jeweiligen Thema ?

Na, ja. Du hast dich doch beschwert über "Arroganz". Das wollte ich klarstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 30 Jul 2015 21:04 
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Es ging mir nicht um Dispozinsen, sondern um Zinsen i.A.. Dass es dabei eine rote Linie gibt, ergibt sich aus der Rechtsprechung zum Thema "Wucherzinsen". Wucherzinsen sind u.A. nach mM Zinsen, die das zigfache dessen betragen, was die Bank selbst bei der EZB zu zahlen hat. Dort müsste nmM eine Regelung getroffen werden.
Und ja: Wenn schon Zinsen ein Thema sind, dann sowohl für Unternehmen, als auch für Privatleute. Die, die eine LV abgeschlossen haben, werden sich wundern, wie wenig am Ende dabei herauskommt. Die, die den Aufrufen der Regierung folgen möchten, eine zusätzliche Alterssicherung aufzubauen, sind gegenwärtig schlecht beraten, wenn sie eine LV abschliessen, die ja immerhin etliche Jährchen läuft und bei dem heutigen Stand vielleicht gerade noch die Inflation abdecken wird.
Pläne von vdL, als sie noch nicht Verteidigungsministerin war, wurden von den Medien bereits als Milchmädchenrechnung entlarvt.

Danke Sola Bona. Du hast genau den Punkt angesprochen, der mich schon seit langem hier stört: Das um sich greifen einer verfallenden Diskussionskultur. User werden bepöbelt, Quellen werden je nach Laune akzeptiert oder in der Luft zerrissen usw. Mir macht es jedenfalls nach all diesen Jahren hier im Forum keinen Spass mehr

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zinsen
BeitragVerfasst: 30 Jul 2015 21:48 
Quijota hat geschrieben:
Es ging mir nicht um Dispozinsen, sondern um Zinsen i.A.. Dass es dabei eine rote Linie gibt, ergibt sich aus der Rechtsprechung zum Thema "Wucherzinsen". Wucherzinsen sind u.A. nach mM Zinsen, die das zigfache dessen betragen, was die Bank selbst bei der EZB zu zahlen hat. Dort müsste nmM eine Regelung getroffen werden.
Und ja: Wenn schon Zinsen ein Thema sind, dann sowohl für Unternehmen, als auch für Privatleute. Die, die eine LV abgeschlossen haben, werden sich wundern, wie wenig am Ende dabei herauskommt. Die, die den Aufrufen der Regierung folgen möchten, eine zusätzliche Alterssicherung aufzubauen, sind gegenwärtig schlecht beraten, wenn sie eine LV abschliessen, die ja immerhin etliche Jährchen läuft und bei dem heutigen Stand vielleicht gerade noch die Inflation abdecken wird.
Pläne von vdL, als sie noch nicht Verteidigungsministerin war, wurden von den Medien bereits als Milchmädchenrechnung entlarvt.

Danke Sola Bona. Du hast genau den Punkt angesprochen, der mich schon seit langem hier stört: Das um sich greifen einer verfallenden Diskussionskultur. User werden bepöbelt, Quellen werden je nach Laune akzeptiert oder in der Luft zerrissen usw. Mir macht es jedenfalls nach all diesen Jahren hier im Forum keinen Spass mehr


Auf sinnhafte BeitRäge, die sich mit deinen blind in die Welt gesetzten Behauptungen auseinandersetzemün antwortest du ja nicht. Und wie Otto sagte: wenn du dich darüber beschwerst, dass LV derzeit zu wenig Zinsen bringen ist es geradezu absurd dass du gleichzeitig diejenigen angreifst die die Zinsen erwirtschaften sollen. Du solltest dich schon entscheiden, was du willst.


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