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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 12 Feb 2016 18:53 
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Aktivposten ;)

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Operadei hat geschrieben:
Bestseller-Autor Weik: "Wir haben alle Zutaten für einen Crash"

Aufgeblähte Kapitalmärkte, Schulden, die mit Schulden bezahlt werden, Hilflosigkeit der Notenbanken, Ohmacht in der Flüchtlingskrise, Enteignung durch Bargeldverbot......

https://www.youtube.com/watch?v=PCYoXmLq74M


Das ist ja ein ganz interessantes Video. Nur weiss es Weik eben auch nicht. Er schränkt seine Vorhersage gleich zu Anfang ein, dass es natürlich sein könne, dass die Zentralbanken entsprechend wieder eingreifen werden. Und eins ist klar: diese Zentralbanken haben keine Phantasien wie Weik, mal eben einen kompletten Crash des Finanzsystems zuzulassen nur um danach wieder neu zu starten.

Wer in nicht anti-amerikanischer und JoJo-geifernder Weise über das Thema diskutieren will, ist mit diesem Artikel bei Faz ganz gut bedient:

[Quote ]Die Börsenkurse fallen, die Anleger bekommen es mit der Angst. Droht sogar die nächste Finanzkrise? Hier kommen drei Erklärungen, die gerade am Markt herumgereicht werden.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/boe ... ageIndex_2

[/Quote]

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 12 Feb 2016 21:16 
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Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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Nonsequitur hat geschrieben:
Die Börsenkurse fallen, die Anleger bekommen es mit der Angst. Droht sogar die nächste Finanzkrise? Hier kommen drei Erklärungen, die gerade am Markt herumgereicht werden.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/boe ... ageIndex_2

Eine wichtige Info in diesem Interview, speziell für dich, hast du wieder mal ignoriert, nämlich dass es den von dir propagierten Kapitalismus gar nicht mehr gibt, sondern unendlichen Sozialismus für zahlungsunfähige und systemrelevante Banken.
Was wir gerade sehen, ist der Beginn eines Systemcrash, der die Finanzkrise von 2008 bei weitem übertreffen wird. Meistens kommen die wichtigen Meldungen hierzu von Kennern der Finanzmärkte und die sitzen oft in den USA. Bei der FAZ sitzen möglicherweise einige „Experten“, die aber von den globalen Auswirkungen an den Finanzmärkten wahrscheinlich eher wenig Ahnung haben.

Wenn man sich die bekannt gegebenen Zahlen beispielsweise der BIZ anschaut, dann stehen 717 (europäische) Billionen Derivate im Raum. Das ist so eine gewaltige Blase oder Tsunami, der dieses Finanzsystem hinweg fegen wird.

Nach den neuen Regeln, kann eine zahlungsunfähige Bank die Spareinlagen ihrer Kunden für einen Bail-Out heranziehen. Das wird dazu führen, dass die Leute ihr Geld abheben und unter die Matratze legen. Die Bargeldabschaffung lässt grüßen. Das ist dann die Vollendung des gigantischen Betrugs, hauptsächlich der Fed, die möglicherweise eine QE4 auflegen muss, um das korrupte Finanzsystem wieder mal zu stützen. Aber der Glaube, dass man mit Fiat-Money Probleme lösen kann, hat sich noch nie erfüllt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 16 Feb 2016 00:56 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Die Börsenkurse fallen, die Anleger bekommen es mit der Angst. Droht sogar die nächste Finanzkrise? Hier kommen drei Erklärungen, die gerade am Markt herumgereicht werden.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/boe ... ageIndex_2

Eine wichtige Info ... hast du wieder mal ignoriert

Apropos "wichtige Info ignorieren": Wie schrieb Hohlkopf JoJo noch gleich?
Zitat:
In den letzten Monaten haben die Amis im kleinen Estland 100 km vor der russischen Grenze enorme Mengen Kriegsmaterial in Stellung gebracht. Welche Folgen hätte es, wenn Russland zusammen mit Mexiko das Gleiche machen würde?

Davon abgesehen, dass es sich hierbei um eine maßlose Propagandaübertreibung handelt, zeigt sich auch hier wieder das alte Problem mit den hinkenden Vergleichen. Bei dieser Analogie müssten, entsprechend der russischen Besetzung der ukrainischen Krim sowie ihrer Kriegführung in der Ostukraine, US-Truppen zuvor zumindestens in Kanada einmarschieren, um einen vergleichbaren Anlass für derartiges Handeln zu geben.

Nur wird das eben nie passieren, weil diese zivilisierten Staaten eventuelle Differenzen auf friedlichem, diplomatischem Weg beilegen, wie es sich gehört - ganz anders, als es das militärisch aggressive Russland unter Putin zu tun pflegt ... :schulter:

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 19 Feb 2016 15:39 
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Wir werden alle einen schrecklichen Preis für die Inkompetenz dieser Zentralbankiers bezahlen“, sagt Jim Rogers in einem mit CNN Money geführten Interview. „Es handelt sich um eine Horde von Akademikern und Bürokraten, die nicht weiß, was sie da eigentlich tut.“ Die Abschaffung des Bargelds ist wohl das nächste große Projekt, dem sich Zentralbanken wie auch die EZB widmen, weil nach Einführung eines Negativzinses globale Bank Runs befürchtet werden.

Jim Rogers: Das Finanz-Armageddon schaut schon um die nächste Ecke.

http://money.cnn.com/2016/02/15/investi ... k-markets/


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 20 Feb 2016 21:11 
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Operadei hat geschrieben:
Wir werden alle einen schrecklichen Preis für die Inkompetenz dieser Zentralbankiers bezahlen“, sagt Jim Rogers in einem mit CNN Money geführten Interview. „Es handelt sich um eine Horde von Akademikern und Bürokraten, die nicht weiß, was sie da eigentlich tut.“ Die Abschaffung des Bargelds ist wohl das nächste große Projekt, dem sich Zentralbanken wie auch die EZB widmen, weil nach Einführung eines Negativzinses globale Bank Runs befürchtet werden.

Jim Rogers: Das Finanz-Armageddon schaut schon um die nächste Ecke.

http://money.cnn.com/2016/02/15/investi ... k-markets/

"Schlau" wie du bist, hast du dein "Vermögen" doch bestimmt schon in Nigeria "investiert", oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 20 Feb 2016 22:12 
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Gutmensch hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Wir werden alle einen schrecklichen Preis für die Inkompetenz dieser Zentralbankiers bezahlen“, sagt Jim Rogers in einem mit CNN Money geführten Interview. „Es handelt sich um eine Horde von Akademikern und Bürokraten, die nicht weiß, was sie da eigentlich tut.“ Die Abschaffung des Bargelds ist wohl das nächste große Projekt, dem sich Zentralbanken wie auch die EZB widmen, weil nach Einführung eines Negativzinses globale Bank Runs befürchtet werden.

Jim Rogers: Das Finanz-Armageddon schaut schon um die nächste Ecke.

http://money.cnn.com/2016/02/15/investi ... k-markets/

"Schlau" wie du bist, hast du dein "Vermögen" doch bestimmt schon in Nigeria "investiert", oder?

Zitat:
Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, daß du sehen mögest.
Offenbarung 3.18


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 21 Feb 2016 12:10 
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Gutmensch hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Wir werden alle einen schrecklichen Preis für die Inkompetenz dieser Zentralbankiers bezahlen“, sagt Jim Rogers in einem mit CNN Money geführten Interview. „Es handelt sich um eine Horde von Akademikern und Bürokraten, die nicht weiß, was sie da eigentlich tut.“ Die Abschaffung des Bargelds ist wohl das nächste große Projekt, dem sich Zentralbanken wie auch die EZB widmen, weil nach Einführung eines Negativzinses globale Bank Runs befürchtet werden.

Jim Rogers: Das Finanz-Armageddon schaut schon um die nächste Ecke.

http://money.cnn.com/2016/02/15/investi ... k-markets/

"Schlau" wie du bist, hast du dein "Vermögen" doch bestimmt schon in Nigeria "investiert", oder?
welches vermögen? das, dass er mit seinem unternehmen gemacht hat? :hmm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 11:43 
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Aktivposten ;)

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Das grösste Risiko derzeit stellt wohl China dar:

Zitat:
Größte Schuldenblase aller Zeiten

„China ist eine monumentale Weltuntergangsmaschine“

Viele Experten hoffen, dass China mit neuen aggressiven Stimulierungsmaßnahmen der Notenbank und der Regierung der Wirtschaft neuen Schwung verleihen und damit die Weltwirtschaft stützten könnte. Der US-Finanzprofi David Stockman warnt hingegen vor den Folgen, die die gigantische Schuldensause Chinas der vergangenen Jahre verursachen wird.

In China wird die größte Schuldenblase aller Zeiten immer stärker aufgeblasen: Zuletzt war die Bilanzsumme der chinesischen Banken, also die Kredite an Staat, private Haushalte und Unternehmen auf umgerechnet 35 Billionen Dollar nach oben geschossen – das sind horrende 350 Prozent der Wirtschaftsleistung. „Chinas monumentale Weltuntergangsmaschine hat ebenso wenig Ähnlichkeit mit etwas, das man stabilen oder nachhaltigen Kapitalismus nennen könnte, wie Lenins Politik der frühen 1920er Jahre“, schreibt David Stockman. Stockman war zwischen 1981 und 1985 Kabinettsmitglied unter dem damaligen Präsidenten Ronald Reagan. Kaum ein anderer Finanzexperte hat in den vergangenen Jahren das gigantische Schuldenmachen der USA und dessen Finanzierung durch die Notenpresse so scharf kritisiert wie David Stockman. Nun warnt er einmal mehr eindringlich vor der Schuldenblase in China.

520 Mrd. Dollar neue Schulden in einem Monat


„Die Regierung steckt in einer verheerenden Klemme, weil sie die größte Kreditsause in der Geschichte der Menschheit zugelassen hat. Dieser Zyklus von undiszipliniertem, schuldengetriebenem Schürfen, Bauen, Geld ausgeben und Spekulieren hat die Bilanzsumme (der Banken) von 500 Mrd. Dollar Mitte der 1990er Jahre auf einen Turm von mehr als 30 Billionen Dollar anwachsen lassen. Das ist eine Versechzigfachung der Schulden innerhalb von nur zwei Jahrzehnten in einer „Volkswirtschaft“ die keinen richtigen Finanzmarkt, kein Rechtssystem und keine Tradition von Pleiten und finanzieller Disziplin hat“, schrieb Stockman. Anstatt inne zu halten und einen Ausweg aus der Schuldenblase zu suchen, würden die Notenbank und die Regierung immer weiter in die völlig falsche Richtung laufen. „Man muss gar nicht weiter schauen, als die hässlichen Schulden des Monats Januar. Im Januar waren sie um 3,42 Billionen Renminbi oder rund eine halbe Billion Dollar gestiegen“, Stockman. Der Finanzprofi verweist dabei auf die Kennzahl „Total Social Financing“. Sie umfasst die gesamte Geldaufnahme der Unternehmen, also nicht nur Kredite, sondern auch Börsengänge und Neuemissionen und spiegelt damit den tatsächlichen Geldbedarf des Unternehmenssektors wider.


Chinesische Unternehmen haben gigantische Schulden


Der Wert von umgerechnet 520 Mrd. Dollar für Januar ist absoluter Negativrekord. Die bisherigen „Spitzenwerte“ lagen in den Jahren 2012 bis 2014 bei „nur“ 380 Mrd. Dollar pro Monat. „Auf den Schuldenberg von mehr als 30 Billionen Dollar hat China im Januar neue Schulden mit einer Jahresrate von 6 Billionen Dollar draufgepackt – das sind 55 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Dabei haben die chinesischen Unternehmen – vor allem die rieisgen Staatsfirmen – gigantische Überkapazitäten und Schulden, die nicht zurückbezahlt werden können, die sich auf mehr als 180 Prozent der Wirtschaftsleistung belaufen (im Vergleich zu 70 Prozent in den USA). Aber machen Sie sich nichts draus. Die neuen Kredite an den Unternehmenssektor sind im Januar um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach oben geschossen.“ Selbst die Behörden würden einräumen, dass 60 Prozent der neuen Kredite dazu verwendet würden, um die Zinsen für die alten zu bezahlen.

Höhere Neuverschuldung, um Schuldensause am Laufen zu halten


Chinas Regierung hätte keinerlei Ahnung, wie ein Platzen der gigantischen Blase verhindert werden könne. „Es steht nichts anderes bevor als eine kollabierende Kreditblase, die das große Rote Schneeballsystem-Boot absaufen lassen wird“, so Stockman. Welche „Lösung“ schlage die Notenbank vor, damit man das dicke Ende erst einmal verhindern könne? Der Staat solle das Haushaltsdefizit auf vier Prozent der Wirtschaftsleistung steigern und so könne die Schuldensause weitergehen. Immerhin liege die offizielle Staatsverschuldung bei lediglich 14 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Das ist im weltweiten Vergleich ein sehr niedriger Wert. „Chinas wahre Staatsverschuldung liegt aber keineswegs bei rund 15 Prozent der Wirtschaftsleistung, oder zwei Billionen Dollar. Es sind vielmehr fast elf Billionen Dollar oder 100 Prozent auf Basis der geschönten und aufgeblasenen Wirtschaftsleistung. Der Grund hierfür ist folgender: Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Staat und der Volkswirtschaft in dem Roten Schneeballsystem. Chinas gigantischen mehr als 30 Billionen Dollar schweres Bankensystem würde nicht eine Woche ohne den Rückhalt des Staates überleben. … Früher oder später wird China gezwungen sein, die Banken zu retten“, so Stockman.

Gigantische Überkapazitäten


„Die gesamten 3,5 Billionen Dollar an Schulden für die Finanzvehikel der Kommunen – wahrscheinlich ist die Zahl sogar viel größer – würden sofort implodieren, wenn der Staat nicht implizit dahinter stehen würde“, betonte der US-Finanzprofi. „Die Roten Oberherren haben eine Stahlindustrie mit jährlichen Kapazitäten von 1,2 Mrd. Tonnen gebaut und damit mehr als der Rest der Welt zusammen. Dabei liegt die Nachfrage bei lediglich 500 Mio. Tonnen pro Jahr und das auch nur dann, wenn der völlige wirtschaftliche Kollaps verhindert werden kann.“ Nun wolle China Kapazitäten von rund 150 Mio. Tonnen abbauen, was deutlich größer sei als die europäische Stahlindustrie insgesamt. Im Gegenzug müssten die chinesischen Stahlarbeiter und ihre Familien mit erheblichen Summen unterstützt werden. Verschärft würden die Probleme, wenn die USA Importzölle gegen Stahleinfuhren aus China einführen sollte und am Ende sogar Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt würde. „Wenn die Welt irgendwann voll auf Donald macht und gegen die 100 Mio. Tonnen chinesischer Stahlexporte vorgeht, wird die chinesische Regierung zig Mrd. aufwenden müssen, um die Arbeiter in vielen weiteren Stahlfirmen zu unterstützen, die keine Kunden mehr haben werden“, so Stockman.

„Das Rote Schneeballsystem ist ein Kartenhaus.“ Viele Experten raten China, den Renminbi abzuwerten und so die Wettbewerbsfähigkeit der dortigen Exportwirtschaft zu verbessern. Das sei die „Lösung“ der Probleme. Stockman bezweifelt diesen Ansatz sehr, weil eine weitere Abwertung des Renminbi zu noch größerer Kapitalflucht führen würde, weil das Geld schnell ins Ausland fließen würde. „Die Chinesen würden (die Abwertung) nicht einmal mit den weltlängsten Bambusstäbchen anfassen, weil die Chinesen wissen, dass das ein Signal für eine massive Kapitalflucht wäre… Es wächst ein Roter Schwan heran, der schon bald die gesamte Weltwirtschaft einkreisen wird.“

http://www.finanzen100.de/finanznachric ... 77_251683/


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 11:52 
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fleissiger Freigeist

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Meine Hoffnung ruht in Bezug auf China darauf, dass das Land gemäß der Modernisierungstheorie sich irgendwann in Richtung wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Liberalismus öffnen muss, wenn es seinen Reichtum wirklich nachhaltig steigern will. Autokratische Regierungsformen haben auch den Nachteil, dass sie trotz gewisser wirtschaftlicher Freiheit wie in China, niemals einen westlichen Standard erreichen können, ohne diesen Autokratismus aufzugeben. Zwar besteht Chinas Führung aus Kommunisten, doch die haben mehr als einmal bewiesen dass sie durchaus lernfähig sind. Man darf gespannt sein auf Chinas weitere Zukunft.

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 12:25 
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Aktivposten ;)

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NicMan hat geschrieben:
Meine Hoffnung ruht in Bezug auf China darauf, dass das Land gemäß der Modernisierungstheorie sich irgendwann in Richtung wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Liberalismus öffnen muss, wenn es seinen Reichtum wirklich nachhaltig steigern will. Autokratische Regierungsformen haben auch den Nachteil, dass sie trotz gewisser wirtschaftlicher Freiheit wie in China, niemals einen westlichen Standard erreichen können, ohne diesen Autokratismus aufzugeben. Zwar besteht Chinas Führung aus Kommunisten, doch die haben mehr als einmal bewiesen dass sie durchaus lernfähig sind. Man darf gespannt sein auf Chinas weitere Zukunft.


Na ja, man hatte diese Hoffnung ja auch schon 1989, aber da wurden die Demonstrationen ja bekanntermassen gewaltsam unterdrückt. Trotz aller Offenheit zeigt sich die KP China nicht wirklich bereit dafür, Macht abzugeben. Interessanterweise funktioniert es weitaus besser als in vielen anderen Ländern, in denen Autokraten herrschen, und man hat sogar eine Rotation an der Staatsspitze mehrfach durchgeführt. Zu viel mehr scheinen mir die Kommunisten aber derzeit nicht bereit zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 08 Mär 2016 17:33 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
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Nonsequitur hat geschrieben:
NicMan hat geschrieben:
Meine Hoffnung ruht in Bezug auf China darauf, dass das Land gemäß der Modernisierungstheorie sich irgendwann in Richtung wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Liberalismus öffnen muss, wenn es seinen Reichtum wirklich nachhaltig steigern will. Autokratische Regierungsformen haben auch den Nachteil, dass sie trotz gewisser wirtschaftlicher Freiheit wie in China, niemals einen westlichen Standard erreichen können, ohne diesen Autokratismus aufzugeben. Zwar besteht Chinas Führung aus Kommunisten, doch die haben mehr als einmal bewiesen dass sie durchaus lernfähig sind. Man darf gespannt sein auf Chinas weitere Zukunft.


Na ja, man hatte diese Hoffnung ja auch schon 1989, aber da wurden die Demonstrationen ja bekanntermassen gewaltsam unterdrückt. Trotz aller Offenheit zeigt sich die KP China nicht wirklich bereit dafür, Macht abzugeben. Interessanterweise funktioniert es weitaus besser als in vielen anderen Ländern, in denen Autokraten herrschen, und man hat sogar eine Rotation an der Staatsspitze mehrfach durchgeführt. Zu viel mehr scheinen mir die Kommunisten aber derzeit nicht bereit zu sein.


Du hast sicherlich recht, man darf die kommunistische Führung in China natürlich auch nicht zu positiv sehen. Dennoch bin ich teilweise ganz angenehm überrascht. Vom Land das man 1989 war hat man sich doch sichtlich entfernt. Die Richtung in die es in manchen Bereichen geht scheint mir durchaus die Richtige zu sein. Andererseits glaube ich auch, dass eine wirkliche tiefgreifende liberale Umwälzung des Systems frühestens in einigen Jahrzehnten möglich sein wird. Aber zumindest die Richtung scheint eher zu stimmen als bei Russland, welches sowohl im gesellschaftlichen als auch wirtschaftlichem Bereich immer restriktiver und rückständiger wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 09 Mär 2016 02:37 
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Aktivposten ;)

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NicMan hat geschrieben:
Du hast sicherlich recht, man darf die kommunistische Führung in China natürlich auch nicht zu positiv sehen. Dennoch bin ich teilweise ganz angenehm überrascht. Vom Land das man 1989 war hat man sich doch sichtlich entfernt. Die Richtung in die es in manchen Bereichen geht scheint mir durchaus die Richtige zu sein. Andererseits glaube ich auch, dass eine wirkliche tiefgreifende liberale Umwälzung des Systems frühestens in einigen Jahrzehnten möglich sein wird. Aber zumindest die Richtung scheint eher zu stimmen als bei Russland, welches sowohl im gesellschaftlichen als auch wirtschaftlichem Bereich immer restriktiver und rückständiger wird.

Das sagt ausrechnet ein Vertreter von Staaten, die Polizeistaatmethoden praktizieren und deren Außenpolitik Mord heißt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 09 Mär 2016 06:05 
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fleissiger Freigeist

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Operadei hat geschrieben:
NicMan hat geschrieben:
Du hast sicherlich recht, man darf die kommunistische Führung in China natürlich auch nicht zu positiv sehen. Dennoch bin ich teilweise ganz angenehm überrascht. Vom Land das man 1989 war hat man sich doch sichtlich entfernt. Die Richtung in die es in manchen Bereichen geht scheint mir durchaus die Richtige zu sein. Andererseits glaube ich auch, dass eine wirkliche tiefgreifende liberale Umwälzung des Systems frühestens in einigen Jahrzehnten möglich sein wird. Aber zumindest die Richtung scheint eher zu stimmen als bei Russland, welches sowohl im gesellschaftlichen als auch wirtschaftlichem Bereich immer restriktiver und rückständiger wird.

Das sagt ausrechnet ein Vertreter von Staaten, die Polizeistaatmethoden praktizieren und deren Außenpolitik Mord heißt?

Da verwechselst Du etwas, JoJo: Der Vertreter Russlands und Syriens bist Du hier.

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 16 Mär 2016 13:19 
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Neben den durchaus optimistischen Investoren wie Jim Rogers und Marc Faber betreiben auch US-Ökonom Nouriel Roubin Schwarzmalerei für die Aktienmärkte.
Der erfahrene Aktieninvestor Vikram Mansharamani, der an der renommierten US-Universität Yale lehrt, sieht nun überall Blasen platzen.
Roubini warnte im Dezember vor der größten Blase aller Zeiten. Der Permabär (Crashprophet) Albert Edwards, Stratege bei der Société Générale, sagte unlängst einen Crash beim S&P von 75 Prozent voraus. .

Damit werden hier wohl alle „Realisten“ eines besseren belehrt, die in ihrer Scheinwelt leben und ihre Hirngespinste pflegen.

http://www.focus.de/finanzen/finanznach ... 59771.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 20 Mai 2016 16:19 
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Kommentar von Ernst Wolff, freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg schreibt u.a.

Zitat:
Die letzte Option heißt Krieg
Die erheblichen sozialen Verwerfungen, zu denen all diese Maßnahmen (im vorlaufenden beschrieben) unausweichlich führen werden, könnten die Herrschenden schlussendlich aber auch zu einem weiteren Mittel greifen lassen, durch das das Finanzsystem bereits zweimal, nämlich 1914 und 1939, zumindest für einige Jahrzehnte am Leben erhalten wurde. Wie die allseits praktizierte Aufrüstung, das Säbelrasseln der USA gegen Russland und China und die zunehmende globale Militarisierung zeigen, liegt die Option eines großen Krieges bei den wichtigsten politischen Entscheidungsträgern dieser Welt bereits offen auf dem Tisch.

Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 20 Mai 2016 16:24 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
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Operadei hat geschrieben:
Kommentar von Ernst Wolff, freier Journalist blablabla ...

:lachen:

Der Mann ist so frei von Verstand, dass er für "Sputniknews" schreiben muss! :facepalm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 20 Mai 2016 17:20 
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Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Kommentar von Ernst Wolff, freier Journalist blablabla ...

:lachen:

Der Mann ist so frei von Verstand, dass er für "Sputniknews" schreiben muss! :facepalm:

Dass du so viel Ahnung von Finanzen hast, wie der Hahn vom Eierlegen, ist ja nix Neues. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 21 Mai 2016 03:04 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
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Operadei hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Kommentar von Ernst Wolff, freier Journalist blablabla ...

:lachen:

Der Mann ist so frei von Verstand, dass er für "Sputniknews" schreiben muss! :facepalm:

Dass du so viel Ahnung von Finanzen hast, wie der Hahn vom Eierlegen, ist ja nix Neues. :lol:

Das schreibt, wie immer, mal wieder genau der Richtige! :freakteach:

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 22 Mai 2016 22:50 
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Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
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Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Kommentar von Ernst Wolff, freier Journalist blablabla ...

:lachen:

Der Mann ist so frei von Verstand, dass er für "Sputniknews" schreiben muss! :facepalm:

Dass du so viel Ahnung von Finanzen hast, wie der Hahn vom Eierlegen, ist ja nix Neues. :lol:

Das schreibt, wie immer, mal wieder genau der Richtige! :freakteach:


JoJo fühlt sich sicherlich reich, weil er alles wie immer mit dem Faktor 1000 übertreibt. Obwohl. 1000 mal Null bleibt auch null, oder? :lol: :muhaha:

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 Betreff des Beitrags: Re: Crash
BeitragVerfasst: 22 Sep 2019 17:03 
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Aktivposten ;)

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Im Zusammenhang mit dem momentanen Cash Crunch (Dollar-Mangel) in den USA, wo die Fed innerhalb von wenigen Tagen 278 Milliarden USD in den Markt pumpen musste (Bundeshaushalt 2018 in D: 318 Milliarden €) sei auf den Vortag von Sarah Wagenknecht hingewiesen.

Absolut sehenswert!

https://www.youtube.com/watch?time_cont ... fn6u7tw_O8


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