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 Betreff des Beitrags: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 10 Nov 2011 09:12 
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Beiträge: 13464
Die dt. Regierung bejammert den Fachkräftemangel, Ursula vdL behaupet, dass zunehmend mehr Leute 55+ als Fachkraft eingestellt werden - also, was ist los mit diesem Fachkräftemangel?

Bei der jöngeren Generation gibt s ihn und bei der älteren Generation gibt es ihn nicht, aber die wollen die AGs nicht:
http://www.altersdiskriminierung.de/the ... hp?id=4475
Da erhebt sich die Frage: Brauchen wir ausser der Frauenquote auch eine "Seniorenquote"?

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 10 Nov 2011 11:43 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Egal ob Frauen-, oder Seniorenquote, helfen nur konsequente Angebot/Nachfrage-Mechanismen.
Aber in real praktizierten Existenzialismus ist dieser Ausgeschaltet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 05 Jun 2012 21:39 
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Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

Fd

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 06:21 
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Beiträge: 1593
Wohnort: mittendrin
freidenker hat geschrieben:
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

Fd

Folgende Stichworte gehören der Vollständigkeit halber hinzu:

- Qualifikationsmangel
- Nicht genutztes Bildungsangebot
- Motivationsmangel

Viele Grüße
gh

_________________
"Sorry! The lifestyle you´ve ordered ist currently out of stock." Bekannter Graffity-Künstler


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 09:10 
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Beiträge: 4650
Wenn man den Eingangsbeitrag mit liest, dann wird die Frage nach dem Qualifikationsmangel schon beantwortet. Wenn derzeit hauptsächlich ältere Arbeitssuchende ausreichend qualifiziert sind - möglicherweise sogar mit Ausbilderqualifikation - und die Wirtschaft diese älteren Arbeitssuchenden partout nicht will, dann wird nach den ausländischen Fachkräften geschrien. Pech nur, dass zumindest im Bereich der Facharbeiter aus dem Ausland kaum Ersatz kommen kann, weil im Ausland fast nirgends so intensiv ausgebildet wird wie bei uns und z.B. ein Chemiefacharbeiter aus Indien den hiesigen Anforderungen bei weitem nicht genügen würde. Außerdem ist die Wirtschaft immer noch zickig, in D-Land vorhandene ausreichend qualifizierte Fachkräfte einzustellen, wenn sie Migrationshintergrund haben.

Nicht genutztes Bildungsangebot:

Ja, teilweise werden Bildungsangebote nicht genutzt. Die Bildungsangebote der BAA sind für die Katz, die werden zwar ausreichend genutzt, gehen aber am Bedarf vorbei. Andere Bildungsangebote im Bereich der Erwachsenenbildung sind aber entweder mit hohen Kosten verbunden, die sich ein Arbeitssuchender nicht leisten kann oder mit dermaßen hohem bürokratischen Aufwand, dass so mancher irgendwann entnervt den Bettel hinschmeißt.
Was das Nichtnutzen von Bildungsangeboten bei Jugendlichen betrifft, kommt auch Dein dritter Punkt zum tragen, nämlich der Mangel an Motivation.
Es ist leider wirklich so, dass in vielen bildungsfernen Familien die Kinder nicht verstärkt zur Nutzung vorhandener Bildungsmöglichkeiten motiviert werden. Woran das liegt, mag individuell verschieden sein, aber den Satz "Lern was, damits Dir mal besser geht als mir" hab ich schon lange nicht mehr gehört. Der hat früher in bildungsfernen Familien durchaus Wirkung gehabt.
Außerdem ist leider unser Schulsystem und damit verbunden unsere Lernsysteme immer noch nicht soweit, dass solche Motivationen von dort her kommen könnten.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 09:57 
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Registriert: 31 Jan 2011 20:37
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geradeheraus hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

Fd

Folgende Stichworte gehören der Vollständigkeit halber hinzu:

- Qualifikationsmangel
- Nicht genutztes Bildungsangebot
- Motivationsmangel

Viele Grüße
gh

Und noch was gehört dazu:
zu große Klassen
zu wenig qualifizierte Lehrer
miserable Ausstattung der Hochschulen
Studiengebühren
so gut wie keine Förderung von Hochbegabten
Bildung statt Fachidiotenaufzucht im Schnelldurchgang
Betriebe bilden aus Kostengründen nicht aus, bes. in der IT-Branche
über 45jährige werden nicht eingestellt
es werden keine angemessenen Gehälter bezahlt
Leistung lohnt sich nicht wirklich

Wenn die arbeitslosen Fachkräfte mit angemessenen Arbeitsverhältnissen alle beschäftigt sind, kann man über ausländische nachdenken. Aber nicht zu Billigkonditionen, sondern nur mit ordentlichen Arbeitsbedingungen, die den inländisch Beschäftigten gleich sind.

mfg molly

_________________
Wenn der Weise stets als dumm erscheint, können seine Fehler nicht enttäuschen und sein Erfolg ist eine angenehme Überraschung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 11:18 
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Beiträge: 1668
Bei einem schwachen Binnenmarkt – entstehen auch kein Massen von im Handwerk ausgebildetem Nachwuchs. Genau dort haben sich große Betriebe immer bedient. Dafür sind „wir“ zweiter Weltmeister im Export. Mit der deutlichen „Amerikanisierung“, ist wohl auch die früher durchaus vorhanden Bindung zu „meiner Firma“ verschwunden. Angeblich war und ist jeder „ersetzbar“ - lediglich mit dem Wann und Wie Schnell hapert es ein wenig.

Ob nun die Idee „Geiz sei geil“ übernommen wurde oder entstanden ist, jedenfalls kauft jeder nur noch da wo es am billigsten scheint – bei der so entstandenen Lage ist auch gleich die Abhängigkeit mit eingekauft worden. Keine Ahnung wie groß ein gesunder Binnenmarkt sein muss, der gegenwärtige ist allein durch den Mangel an Vielfalt ein Hemmschuh. Sollte das Exportgeschäft – besonders das in EU zurückgehen, werden bald mehr als genug Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Dazu kommt auch, es gibt zwar „Auszubildende“, der „Lehrling“ dagegen wurde wegmodernisiert – sehr motiviert scheint der „Nachwuchs“ nicht gerade zu sein – so jedenfalls berichten das Ausbilder aus größeren Betrieben. Defizite bis hin zum Schreiben und Lesen sind nichts ungewöhnliches mehr. Irgendwie scheint es am rechten Geist ganz allgemein zu fehlen....

_________________
Achte stets auf Minimale Endogene Mortalität (MEM) !


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 13:56 
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molly hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

Fd

Folgende Stichworte gehören der Vollständigkeit halber hinzu:

- Qualifikationsmangel
- Nicht genutztes Bildungsangebot
- Motivationsmangel

Viele Grüße
gh

Und noch was gehört dazu:
zu große Klassen
zu wenig qualifizierte Lehrer
miserable Ausstattung der Hochschulen
Studiengebühren
so gut wie keine Förderung von Hochbegabten
Bildung statt Fachidiotenaufzucht im Schnelldurchgang
Betriebe bilden aus Kostengründen nicht aus, bes. in der IT-Branche
über 45jährige werden nicht eingestellt
es werden keine angemessenen Gehälter bezahlt
Leistung lohnt sich nicht wirklich

Wenn die arbeitslosen Fachkräfte mit angemessenen Arbeitsverhältnissen alle beschäftigt sind, kann man über ausländische nachdenken. Aber nicht zu Billigkonditionen, sondern nur mit ordentlichen Arbeitsbedingungen, die den inländisch Beschäftigten gleich sind.

mfg molly


Molly, wir haben hier keinerlei Dissens, nur noch eine Anmerkung sei gestattet:

Die AG wissen sehr genau, dass es einen großen Stab von personalisiertem Wissen (man sagt auch gerne Humankapital) und bestens qualifizierten Fachleuten gibt, aber sie sind nicht mehr bereit, ihnen einen angemessenen Lohn zu zahlen. Ganz im Gegenteil zu skandinavischen Ländern.
Wenn es nun in der globalisierten Arbeitsmarkt-Welt Fachkräfte gibt, die für weniger als die Hälfte in D arbeiten wollen, dann braucht es nur einen "Türöffner" und dazu ist das derzeitige Kabinett besonders geeignet. Man muss nun keine einzelnen Namen herausnehmen um festzustellen, dass der Anspruch: soziale Marktwirtschaft, auf keinen der Beteiligten zutrifft.

Leider haben wir in D eine Spirale nach unten losgetreten, auf die hat Zenzi schon hingewiesen. Ich fürchte, wir haben bald US-amerikanische Arbeitsmarktverhältnisse. Elitär und hochqualifiziert auf der einen Seite, geBILDete Lämminge auf der anderen Seite.

Gruß
Poldi

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Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 06 Jun 2012 20:06 
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Poldi hat geschrieben:
molly hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

Fd

Folgende Stichworte gehören der Vollständigkeit halber hinzu:

- Qualifikationsmangel
- Nicht genutztes Bildungsangebot
- Motivationsmangel

Viele Grüße
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Und noch was gehört dazu:
zu große Klassen
zu wenig qualifizierte Lehrer
miserable Ausstattung der Hochschulen
Studiengebühren
so gut wie keine Förderung von Hochbegabten
Bildung statt Fachidiotenaufzucht im Schnelldurchgang
Betriebe bilden aus Kostengründen nicht aus, bes. in der IT-Branche
über 45jährige werden nicht eingestellt
es werden keine angemessenen Gehälter bezahlt
Leistung lohnt sich nicht wirklich

Wenn die arbeitslosen Fachkräfte mit angemessenen Arbeitsverhältnissen alle beschäftigt sind, kann man über ausländische nachdenken. Aber nicht zu Billigkonditionen, sondern nur mit ordentlichen Arbeitsbedingungen, die den inländisch Beschäftigten gleich sind.

mfg molly


Molly, wir haben hier keinerlei Dissens, nur noch eine Anmerkung sei gestattet:

Die AG wissen sehr genau, dass es einen großen Stab von personalisiertem Wissen (man sagt auch gerne Humankapital) und bestens qualifizierten Fachleuten gibt, aber sie sind nicht mehr bereit, ihnen einen angemessenen Lohn zu zahlen. Ganz im Gegenteil zu skandinavischen Ländern.
Wenn es nun in der globalisierten Arbeitsmarkt-Welt Fachkräfte gibt, die für weniger als die Hälfte in D arbeiten wollen, dann braucht es nur einen "Türöffner" und dazu ist das derzeitige Kabinett besonders geeignet. Man muss nun keine einzelnen Namen herausnehmen um festzustellen, dass der Anspruch: soziale Marktwirtschaft, auf keinen der Beteiligten zutrifft.

Leider haben wir in D eine Spirale nach unten losgetreten, auf die hat Zenzi schon hingewiesen. Ich fürchte, wir haben bald US-amerikanische Arbeitsmarktverhältnisse. Elitär und hochqualifiziert auf der einen Seite, geBILDete Lämminge auf der anderen Seite.

Gruß
Poldi

Ich könnte sowas von kotzen. Bei einer Ausschreibung im Februar hat tatsächlich ein Architekturbüro mit einem Stundensatz von BRUTTO 25,00 € den Zuschlag bekommen. Volumen ca. 350 Arbeitsstunden. Wirtschaftlich ist sowas nicht unter 60,- netto zu machen, das weiss ich aus mittlerweile 12 Jahren Erfahrung als freiberuflicher Architekt. Wie ich aus gut unterrichteten Kanälen weiß, ist der Sachbearbeiter bei diesem Auftrag ein Rumäne, seine Texte sind von einem Translatorprogramm unfreiwillig komisch übersetzt und er hat keine Ahnung vom BauBG oder der Landesbauordnung. Ökologische Kenntnisse zur Flora und Fauna Mitteleuropas liegen auch nicht vor. Aber das Land Bayern vergibt an das Büro zu solchen Konditionen Aufträge. Hauptsache billig, der Rest ist wurscht.
Was verdient der arme Kerl inder Stunde? Wahrscheinlich keine 10 Euro. Er mag ja in seiner Heimat qualifiziert arbeiten können, aber hier macht er die Existenz von gut ausgebildeten Fachkräften kaputt.
Tolle Sache, nicht wahr?
Wenn das so weiter geht, werde ich keine Altersvorsorge mehr bestreiten, mein Vermögen komplett den Kindern überschreiben, bzw. ins Ausland in Sicherheit bringen und mit 60 die Bude in Konkurs jagen und H4 beantragen.

_________________
Wenn der Weise stets als dumm erscheint, können seine Fehler nicht enttäuschen und sein Erfolg ist eine angenehme Überraschung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 07 Jun 2012 08:00 
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Registriert: 01 Feb 2011 18:16
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molly hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
molly hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Ich greife mal diesen alten Schinken auf, um keinen neuen Thread zu eröffnen, der mir dringend notwendig erscheint.

Jahrelang habe ich mir kopfschüttelnd diese Berichte angehört, doch nun geht mir der Hut hoch.
Wer ist für diese Misere verantwortlich? Ein Minister oder Ministerin müsste auf jeden Fall aus dem Bundestag hinausgeprügelt werden, doch mit diesem Bauernopfer wäre die Angelegenheit noch lange nicht erledigt.
Über Nachwuchs am Arbeitsmarkt und auch in der Regierung hat jahrzehntelang in diesem Staat keiner mehr ernsthaft nachgedacht. Billige Arbeitskräfte strömten ja massenweise in die BRD. Eine reichliche Bluttransfusion brachte die Wiedervereinigung, doch nun sind auch diese Blutreserven aufgebraucht, da kann auch der Markt nichts regeln, und die unfähigen Politiker schon gar nichts, die krähen nur was von Freiheit und Demokratie in die Welt hinaus, und was von "Das muss eine Demokratie aushalten". Wer soll das denn noch aushalten? Eine gesunde Innenpolitik gibt es schon lange nicht mehr. Diese ganzen alten Säcke in Wirtschaft und Politik haben ihr Schäflein im trockenen und ziehen ihren alten Stiel durch, bis sie im Sattel sterben.
Fachkräftemangel in einem Land mit mehreren Millionen Arbeitslosen, wer soll sowas verstehen? Das ist eine Misswirtschaft die ihresgleichen erst suchen muss.
Nun hofft man auf ausländische Fachkräfte, obwohl die im deutschen Volk nicht willkommen sind, da gibt es keinen Rettungsschirm.
Es ist ja noch viel schlimmer. Es können gar keine Fachkräfte ausgebildet werden, weil es keine Ausbilder gibt, auch keine Ausbilder für Ausbilder. In der Schule geht es schon los, die Lehrer sind überfordert und unmotiviert, die Schüler haben keinen Bock. Armes Deutschland.

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- Qualifikationsmangel
- Nicht genutztes Bildungsangebot
- Motivationsmangel

Viele Grüße
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Und noch was gehört dazu:
zu große Klassen
zu wenig qualifizierte Lehrer
miserable Ausstattung der Hochschulen
Studiengebühren
so gut wie keine Förderung von Hochbegabten
Bildung statt Fachidiotenaufzucht im Schnelldurchgang
Betriebe bilden aus Kostengründen nicht aus, bes. in der IT-Branche
über 45jährige werden nicht eingestellt
es werden keine angemessenen Gehälter bezahlt
Leistung lohnt sich nicht wirklich

Wenn die arbeitslosen Fachkräfte mit angemessenen Arbeitsverhältnissen alle beschäftigt sind, kann man über ausländische nachdenken. Aber nicht zu Billigkonditionen, sondern nur mit ordentlichen Arbeitsbedingungen, die den inländisch Beschäftigten gleich sind.

mfg molly


Molly, wir haben hier keinerlei Dissens, nur noch eine Anmerkung sei gestattet:

Die AG wissen sehr genau, dass es einen großen Stab von personalisiertem Wissen (man sagt auch gerne Humankapital) und bestens qualifizierten Fachleuten gibt, aber sie sind nicht mehr bereit, ihnen einen angemessenen Lohn zu zahlen. Ganz im Gegenteil zu skandinavischen Ländern.
Wenn es nun in der globalisierten Arbeitsmarkt-Welt Fachkräfte gibt, die für weniger als die Hälfte in D arbeiten wollen, dann braucht es nur einen "Türöffner" und dazu ist das derzeitige Kabinett besonders geeignet. Man muss nun keine einzelnen Namen herausnehmen um festzustellen, dass der Anspruch: soziale Marktwirtschaft, auf keinen der Beteiligten zutrifft.

Leider haben wir in D eine Spirale nach unten losgetreten, auf die hat Zenzi schon hingewiesen. Ich fürchte, wir haben bald US-amerikanische Arbeitsmarktverhältnisse. Elitär und hochqualifiziert auf der einen Seite, geBILDete Lämminge auf der anderen Seite.

Gruß
Poldi

Ich könnte sowas von kotzen. Bei einer Ausschreibung im Februar hat tatsächlich ein Architekturbüro mit einem Stundensatz von BRUTTO 25,00 € den Zuschlag bekommen. Volumen ca. 350 Arbeitsstunden. Wirtschaftlich ist sowas nicht unter 60,- netto zu machen, das weiss ich aus mittlerweile 12 Jahren Erfahrung als freiberuflicher Architekt. Wie ich aus gut unterrichteten Kanälen weiß, ist der Sachbearbeiter bei diesem Auftrag ein Rumäne, seine Texte sind von einem Translatorprogramm unfreiwillig komisch übersetzt und er hat keine Ahnung vom BauBG oder der Landesbauordnung. Ökologische Kenntnisse zur Flora und Fauna Mitteleuropas liegen auch nicht vor. Aber das Land Bayern vergibt an das Büro zu solchen Konditionen Aufträge. Hauptsache billig, der Rest ist wurscht.
Was verdient der arme Kerl inder Stunde? Wahrscheinlich keine 10 Euro. Er mag ja in seiner Heimat qualifiziert arbeiten können, aber hier macht er die Existenz von gut ausgebildeten Fachkräften kaputt.
Tolle Sache, nicht wahr?
Wenn das so weiter geht, werde ich keine Altersvorsorge mehr bestreiten, mein Vermögen komplett den Kindern überschreiben, bzw. ins Ausland in Sicherheit bringen und mit 60 die Bude in Konkurs jagen und H4 beantragen.


Ja, Molly, davon könnte ich auch Lieder singen. So wie ich sagte, der AG nimmt Profit vor Anstand und Menschlichkeit.

Gruß
Poldi

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Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 07 Jun 2012 22:57 
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Poldi hat geschrieben:

Ja, Molly, davon könnte ich auch Lieder singen. So wie ich sagte, der AG nimmt Profit vor Anstand und Menschlichkeit.

Gruß
Poldi


Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher. Die Wirtschaft scheint wieder zum Monopolkapitalismus zu verkommen, wo der Mittelstand gar keine Möglichkeit mehr zu Anstand und Menschlichkeit hat, der kämpft ums Überleben. Mollys Schlussfolgerung ist kein seltenes Beispiel, rette sich wer kann. Wer nicht mehr kann greift zu drastischeren Maßnahmen, habe heute gerade in den Nachrichten gehört, dass ein Busunternehmer verurteilt wird, der eine ganze Menge Busse in Brand gesteckt haben soll.
In den gleichen Nachrichten wurde verkündet, das ein Gericht den Energienetzbetreibern drastische Preiserhöhungen gegenüber den konkurierenden anderen Energieversorgern zugebilligt hat. Somit wird ein Wechsel des Lieferanten also auch überflüssig. Diese Preiserhöhung soll über Jahre rückwirkend geltend gemacht werden. Wie kann ein einzelner Richter solch tiefgreifende Entscheidungen treffen dürfen? So können nicht nur die Tankstellen machen was sie wollen, sondern auch alle anderen Energiekonzerne, da wünscht man sich doch glatt einen eigenen Putin herbei.
Dieses ganze System ist sehr schlecht zu durchschauen, weil die Verantwortlichkeiten zu verschwommen sind. Vor nicht allzu langer Zeit wurden Fachkräfte noch abgelehnt, weil sie "überqualifiziert" waren, nun sucht man sie händeringend. Da kann man doch keine Motivation erwarten. Kein Wunder, dass so viele bei DSDS ihr Glück versuchen.
Und Molly, dieser Zuschlag zum billigsten Angebot ist auch kein Einzelfall, wer ein teureres Angebot annimmt, weil er mehr auf Qualität setzt, bekommt mit übergeordneten Stellen mächtig Ärger.
Das Schlimmste aber ist, das kein Licht am anderen Ende des Tunnels in Sicht ist. Eine Durststrecke ist zu überstehen, doch diese Talfahrt tötet jede Hoffnung.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 08 Jun 2012 01:23 
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Zitat:
Und Molly, dieser Zuschlag zum billigsten Angebot ist auch kein Einzelfall, wer ein teureres Angebot annimmt, weil er mehr auf Qualität setzt, bekommt mit übergeordneten Stellen mächtig Ärger.


Ne, so muss es nicht unbedingt sein. Wenn ein kommunales Parlament bzw. die entsprechenden Ausschüsse nicht total vernagelt ist, dann kann es die Verwaltung zwingen, von einem politisch nicht gewollten Angebot Abstand zu nehmen, mags auch noch so billig sein.
Sicher, die Kommunen haben fast überall zu wenig Geld und so manche Kommune steht praktisch schon unter Zwangsverwaltung. Dennoch sind die Kommunalparlamente noch immer Herr über das Budget und können bestimmen, wohin die Reise gehen soll.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 08 Jun 2012 10:03 
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freidenker hat geschrieben:
Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher.

Doch das kann er, freidenker, wenn er denn will. Heute ist aber hire & fire ein regelrechter AG-Volkssport geworden. Das Ziel ist ganz klar, Kosten senken! Der AN verkommt zur Kostenposition, die dringend minimiert werden muss. Anstand heißt z.B. auch, die AN über Probleme im Unternehmen zu informieren und selbstkritisch die eigene Leitgungsarbeit zu hinterfragen. Ich bin vielleicht zu sehr als hanseatischer Kaufmann erzogen, um heute einfach zu akzeptieren, dass Menschen behandelt werden, wie Vieh - Schlecker ist nur ein Beispiel.

Zitat:
Dieses ganze System ist sehr schlecht zu durchschauen, weil die Verantwortlichkeiten zu verschwommen sind.

Ist es nicht, wie Du schon festgestellt hat, es sind Monopolisten deren Denkstrukturen im shareholder value aufhört.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 08 Jun 2012 10:06 
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zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Und Molly, dieser Zuschlag zum billigsten Angebot ist auch kein Einzelfall, wer ein teureres Angebot annimmt, weil er mehr auf Qualität setzt, bekommt mit übergeordneten Stellen mächtig Ärger.


Ne, so muss es nicht unbedingt sein. Wenn ein kommunales Parlament bzw. die entsprechenden Ausschüsse nicht total vernagelt ist, dann kann es die Verwaltung zwingen, von einem politisch nicht gewollten Angebot Abstand zu nehmen, mags auch noch so billig sein.
Sicher, die Kommunen haben fast überall zu wenig Geld und so manche Kommune steht praktisch schon unter Zwangsverwaltung. Dennoch sind die Kommunalparlamente noch immer Herr über das Budget und können bestimmen, wohin die Reise gehen soll.

Zenzi

Zenzi, dann solten die Kommunen endlich anfagen, eine sinnvolle Kommunalfinanzierung durchzusetzen. Was glaubst Du eigentlich warum die Kommunen für H4 verantwortlich zeichnen und der Bund für Afgahnistan etc.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 10 Jun 2012 19:48 
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Poldi hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher.

Doch das kann er, freidenker, wenn er denn will....

Ui, das ist interessant.

Ich würde empfehlen, mit dieser Erkenntnis in die Beratung einzusteigen. Solltest Du hier erfolgreich sein, könntest Du den Ansatz auf "Luft und Liebe" ausdehnen, welche dann zum Überleben der Menschheit genügen.

Sorry, Poldi, aber Du solltest Deine Aussage nochmals überdenken (auch wenn ich Deinen Zorb gegen ausufernden Kapitalismus durchaus verstehe).

Viele Grüße
gh

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 10 Jun 2012 20:08 
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geradeheraus hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher.

Doch das kann er, freidenker, wenn er denn will....

Ui, das ist interessant.

Ich würde empfehlen, mit dieser Erkenntnis in die Beratung einzusteigen. Solltest Du hier erfolgreich sein, könntest Du den Ansatz auf "Luft und Liebe" ausdehnen, welche dann zum Überleben der Menschheit genügen.

Sorry, Poldi, aber Du solltest Deine Aussage nochmals überdenken (auch wenn ich Deinen Zorb gegen ausufernden Kapitalismus durchaus verstehe).

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es ging auch eine etage tiefer, mit gewerkschaften. ich denke poldi hat hier recht.

vielleicht braucht man auch nicht nur gewerkschaften der AN, sondern auch interessensverbände der vernünftigen AG, die nicht gegen die AN vorgehen, sondern gegen unmenschliche praktiken anderer AG. :hmm:

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Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 10 Jun 2012 22:36 
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Dass es auch anders gehen kann, zeigen ja einige prominente und weniger prominente Arbeitgeber, als herausragendes Beispiel will ich hier nur mal den Chef der Drogeriekette DM nennen. Aber wie gesagt, es gibt noch viele andere. Diese bilden vor allem den Mittelstand oder sind Chefs von Handwerksbetrieben. Aber auch einige AGs oder Großunternehmen haben sich noch etwas Anstand und Humanität bewahrt. Bei den AGs ist es allerdings oft Glücksache, wer Mehrheitseigner ist und wer Vorstandsvorsitzender. Ich hab das bei Degussa gesehen. Der Laden war so lange ein nach der katholischen Soziallehre handelndes Unternehmen (Personalvorstände waren oft Schüler von Oswald von Nell-Breuning). Als aber der langjährige Mehrheitseigner seine Aktien abstieß, wehte schnell ein anderer Wind, am Ende wurde das Unternehmen zerschlagen, vielleicht auch, weil die alten Strukturen und Meinungen zu hartnäckig noch verteidigt wurden.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 01:50 
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An ein Versagen der Regierung wollt Ihr einfach nicht glauben, weil der Reservetank noch halb voll ist. Fakt ist aber, dass nicht nur Fachkräfte in der Wirtschaft fehlen, sondern ursächlich in der Regierung. Minister werden doch nicht nach Fachkompetenz ausgewählt, wie man eigentlich erwarten sollte. Ein Verkehrsminister sollte wenigstens einen Führerschein haben, oder ein Verteidigungsminister Marschmusik mögen und nicht ACDC. Diese Leute könnten ruhig "überqualifiziert" sein.
Gibt es überhaupt einen Bildungsminister? Oder ist das Ländersache? Mir ist kein Name geläufig. Ein Doktor Titel ist doch sowas von nebensächlich, doch den scheinen sie alle zu haben.
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Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 08:15 
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freidenker hat geschrieben:
An ein Versagen der Regierung wollt Ihr einfach nicht glauben, weil der Reservetank noch halb voll ist. Fakt ist aber, dass nicht nur Fachkräfte in der Wirtschaft fehlen, sondern ursächlich in der Regierung. Minister werden doch nicht nach Fachkompetenz ausgewählt, wie man eigentlich erwarten sollte. Ein Verkehrsminister sollte wenigstens einen Führerschein haben, oder ein Verteidigungsminister Marschmusik mögen und nicht ACDC. Diese Leute könnten ruhig "überqualifiziert" sein.
Gibt es überhaupt einen Bildungsminister? Oder ist das Ländersache? Mir ist kein Name geläufig. Ein Doktor Titel ist doch sowas von nebensächlich, doch den scheinen sie alle zu haben.
Fd


Ja, ich stimme Dir insofern zu, dass zumindest Interesse am Fach bei Ministern vorhanden sein sollte. Echte Fachleute sind möglicherweise sogar hinderlich, weil sie mit dem Fachwissen ihrer Ministerialbeamten kollidieren könnten. Und man darf nie vergessen, wirklich regieren tun ja nicht die Minister, sondern die Ministerialbeamten. Sie sind diejenigen, die die Gesetze und Vorlagen fürs Parlament ausarbeiten bis in alle Feinheiten (ja, manchmal machen das auch Lobbyisten :D ), der Minister gibt da nur einige ideologische Vorgaben.

Bildungsminister ist z.Zt. Anette Schavan. In den Ländern haben wir die Kultusminister, die für die Schulen verantwortlich sind. Der Bildungsminister ist mehr für Wissenschaft und Forschung zuständig.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 10:17 
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Uff....

Da bin ich aber froh Dir Zenzi wieder mal voll zustimmen zu können allenfalls hätte ich bei (ja, manchmal machen das auch Lobbyisten....) den da :facepalm: verwendet – weniger gut informierte „Kreise“ könnten sonst glauben Du freust Dich über diese „Bohrwürmer“ der Demokratie.

Denn gerade die erschüttern den „reinen Glauben“ an die Demokratie doch ganz bedenklich. Nicht die Existenz der Lobbyisten an sich, sonder diese für mich illegale Beteiligung an Gesetzen. Was sehr, sehr bedenklich ist, dort hängt zu viel von der stets gut gefüllten „Kriegskasse“ ab, wie könnte es anders sein, bei denen, welche aus rein kommerziellen Gründen „teilnehmen“, geht es eben um nichts, als einer Minderheit ein unzulässiges „Gewicht“ zu verschaffen.

Die ungelöste Frage für alle Demokraten - wie könnte das abgeschafft oder wenigsten besser kontrolliert werden - egal wer da gerade regiert ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 11:43 
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geradeheraus hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher.

Doch das kann er, freidenker, wenn er denn will....

Ui, das ist interessant.

Ich würde empfehlen, mit dieser Erkenntnis in die Beratung einzusteigen. Solltest Du hier erfolgreich sein, könntest Du den Ansatz auf "Luft und Liebe" ausdehnen, welche dann zum Überleben der Menschheit genügen.

Sorry, Poldi, aber Du solltest Deine Aussage nochmals überdenken (auch wenn ich Deinen Zorb gegen ausufernden Kapitalismus durchaus verstehe).

Viele Grüße
gh


Oh nein, gh, ich werde meine Aussage ganz sicher nicht überdenken. Ein menschlicher Umgang mit den AN kann nicht Ermessensache sein, sondern gehört zur Wirtschaftsethik. Die aber ist seit dem (schleichenden) Ende der Sozialen Marktwirtschaft vollständig den Bach runter gegangen. Hire & fire, Heuschrecken- und Manchaster-Kapitalismus sind einige Stichworte.
Was hindert einen Arbeitgeber daran, statt durch Mobbing einen AN mit Fairness los zu werden? Die Abstandszahlung, die man gerne umgehen möchte?
Was hindert einen AG daran, mit seiner Belegschaft offen einen Firmenproblem zu besprechen? usw.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 15:08 
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sasemit hat geschrieben:
Ich möchte mal behaupten, wenn der Arbeitgeber mit Anstand, Menschlichkeit und Fairness seine Angestellten behandelt, profitieren beide Seiten davon.
Der Arbeitnehmer arbeitet gerne dort, steht hinter seinem Betrieb und ist eher bereit sich für den Betrieb einzusetzen, auch in kurzfristigen schlechten Lage mal auf etwas zu verzichten.
So profitiert der Arbeitgeber davon weil er sich auf seine Arbeitnehmer verlassen kann und der Betrieb dadurch besser läuft und auch die Qualität der Arbeit und Produkte nicht leidet.

Sasemit.

:up: so issses!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 20:38 
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Poldi hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Das ist mir zu simpel, Poldi. Mit Anstand und Menschlichkeit kann ein AG seine Arbeiter auch nicht bezahlen, suche die Ursachen ruhig einige Etagen höher.

Doch das kann er, freidenker, wenn er denn will....

Ui, das ist interessant.

Ich würde empfehlen, mit dieser Erkenntnis in die Beratung einzusteigen. Solltest Du hier erfolgreich sein, könntest Du den Ansatz auf "Luft und Liebe" ausdehnen, welche dann zum Überleben der Menschheit genügen.

Sorry, Poldi, aber Du solltest Deine Aussage nochmals überdenken (auch wenn ich Deinen Zorb gegen ausufernden Kapitalismus durchaus verstehe).

Viele Grüße
gh


Oh nein, gh, ich werde meine Aussage ganz sicher nicht überdenken. Ein menschlicher Umgang mit den AN kann nicht Ermessensache sein, sondern gehört zur Wirtschaftsethik.
Bedauerlich, dass Du diese völlig einseitige Aussage nicht überdenken willst.
Deine Reaktion, im Gegenzug mit Wirtschaftsethik zu kommen und mir deren Missbilligung zu unterstellen, ist eine recht billige Masche.
Poldi hat geschrieben:
Die aber ist seit dem (schleichenden) Ende der Sozialen Marktwirtschaft vollständig den Bach runter gegangen....
Hierüber hatten wir grundsätzlich längst Konsens erzielt.
Auch wenn ich "vollständig" nicht ganz nachvollziehe, gibt es doch zu viele positive Beispiele, wie auch zensi berichtete.

sasemit hat geschrieben:
Ich möchte mal behaupten, wenn der Arbeitgeber mit Anstand, Menschlichkeit und Fairness seine Angestellten behandelt, profitieren beide Seiten davon.
Der Arbeitnehmer arbeitet gerne dort, steht hinter seinem Betrieb und ist eher bereit sich für den Betrieb einzusetzen, auch in kurzfristigen schlechten Lage mal auf etwas zu verzichten.
So profitiert der Arbeitgeber davon weil er sich auf seine Arbeitnehmer verlassen kann und der Betrieb dadurch besser läuft und auch die Qualität der Arbeit und Produkte nicht leidet.

Dem schließe ich mich völlig an. Wenngleich die Klitzekleinigkeit zu ergänzen ist, dass selbst in diesem Umfeld das notwendige Geld zur Zahlung der Löhne / Gehälter vorhanden sein muss. Was gleichermaßen durch gutes Management Weniger und gute Leistung Vieler verdient wird.
Soll heißen: Bei schlechtem Management hilft auch die Größten Leistungsbereitschaft nicht und selbst bestes Management droht zu scheitern, wenn der Leistungswille der MA fehlt.
Beide Seiten sollten auf Augenhöhe agieren, wofür die Tarifautonomie sorgt. Dass dies nicht funktioniert, ist nicht dem Konzept sondern hüben und drüben schwachen und überforderten Vertretern zuzurechnen.

Viele Grüße
gh

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 21:05 
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Zitat:
Auch wenn ich "vollständig" nicht ganz nachvollziehe, gibt es doch zu viele positive Beispiele, wie auch zensi berichtete.

Nennst Du das positiv? Ich kann da nur sagen: Pfui Deibel.

Bis Ende der 90er Jahre gabs in vielen Unternehmen diese partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und alle!!! haben davon profitiert. Danach kam die Zerschlagung großer Konzerne, die Bildung neuer, völlig umstrukturierter noch größerer Konzerne und die katholische Soziallehre ging ebenso wie die soziale Marktwirtschaft die Bachgass' runter.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/169408-1-10/degussa-huels-neuer-arbeitsdirektor

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Fachkräftemangel
BeitragVerfasst: 11 Jun 2012 21:24 
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zenzi hat geschrieben:
Zitat:
Auch wenn ich "vollständig" nicht ganz nachvollziehe, gibt es doch zu viele positive Beispiele, wie auch zensi berichtete.

Nennst Du das positiv? Ich kann da nur sagen: Pfui Deibel.

Was ist Dir denn über die Lber gelaufen? Geht´s noch?

Du bezweifelst also jetzt Deine eigenen Aussagen?

Du meine Güte, Hauptsache dagegen, nicht wahr...

Viele Grüße
gh

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