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 Betreff des Beitrags: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 08:41 
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fleissiger Freigeist
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Religion hin - Religion her - die hamm'se nit mehr all! :daumenrunter:

Ich formuliere mal einen Slogan:

Wo Religion zu Menschenverachtung entartet, wird Widerstand zur Pflicht!

Zitat:
Denn in Beit Schemesch sind ultra-orthodoxe Juden in der Mehrheit. Sie wollen jetzt allen, auch den nichtreligiösen Bewohnern, ihren Lebensstil vorschreiben: Frauen müssen im Bus hinten sitzen. Auch auf Bürgersteigen soll es Bereiche für Frauen und für Männer geben - und die Radikalen unter den Orthodoxen fordern die Geschlechtertrennung sogar in den Schlangen an der Supermarktkasse.



Und dann noch das:

Zitat:
Siebenjähriges Mädchen bespuckt

Das bekannteste Opfer der Ultra-Orthodoxen in Beit Schemesch ist die siebenjährige Na'ama. Auf ihrem Weg zur Schule wird sie regelmäßig von den Männern im schwarzen Kaftan bespuckt und angepöbelt, weil sie nicht auf der richtigen Seite des Bürgersteigs läuft oder nach deren Ansicht nicht sittsam gekleidet ist. Ein Filmteam des zweiten israelischen Fernsehkanals hat das dokumentiert und damit unter säkularen Israelis Empörung hervorgerufen.

Ein streng religiöser Jude aus Beit Schemesch rechtfertigte das Verhalten der Ultra-Orthodoxen in einem Interview mit dem zweiten Fernsehkanal. ''Es ist richtig, ein Mädchen anzuspucken, wenn es sich nicht dem jüdischen Gesetz angemessen verhält'', sagte er. Das gelte natürlich auch für ein sieben Jahre altes Mädchen. ''Wo ist das Problem? Es gibt Rabbiner, die uns die Befugnis geben und sagen, wie man auf der Straße laufen muss und wie sich eine Frau zu verhalten hat, wenn sie durch die Straße läuft.''

Angriffe auf Kamerateams

Den Ultra-Orthodoxen missfällt es, dass die weltlichen Medien Israels über die fundamentalistischen Tendenzen in Beit Schemesch berichten. Sie suchten im Fernsehen den Schuldigen und schlugen zurück. In großen Gruppen griffen Ultra-Orthodoxe in den vergangenen Tagen zwei Kamerateams an, auch eines des zweiten Kanals. Zudem warfen Religiöse Steine auf Polizisten und setzten Mülltonnen in Brand. So protestieren sie gegen drei Versuche der Stadtverwaltung, ein Schild zu entfernen, das sie aufgestellt hatten. Das Schild weist Männern und Frauen getrennte Bürgersteige zu. Als die Polizei das Schild entfernte, tanzten Ultra-Orthodoxe im Kreis um die Polizisten und bezichtigten sie als ''Nazis''.


http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/ ... index.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 08:43 
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fleissiger Freigeist
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Lindis hat geschrieben:
Wo Religion zu Menschenverachtung entartet, wird Widerstand zur Pflicht!



Btw: Und das meine ich in Bezug auf jede Religion!

Auch in Bezug auf die römisch-katholische Kirche.

Nur damit es keine Missverständnisse gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 10:05 
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Schau mal hier:
viewtopic.php?f=20&t=1452
:klugscheiss:

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 17:53 
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fleissiger Freigeist
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Ein bezeichnender Vorfall:

Zitat:
Es war nicht das erste Mal, dass Doron Matalon auf dem Weg nach Hause beschimpft wurde. Weil sie sich nicht an das ungeschriebene Gesetz der ultraorthodoxen Juden halten will, wonach Frauen im Bus hinten sitzen müssen. Oder andere Bürgersteige als Männer benutzen sollen.

Doch dieses Mal reichte es der jungen israelischen Soldatin. Sie war in der Nähe ihres Militärstützpunktes in den Linienbus gestiegen, und schon fast an ihrem Ziel, als ein 45-Jähriger Mann sie anpöbelte, sie solle in den hinteren Busteil gehen. Matalon weigerte sich, wie sie in der Zeitung "Haaretz" sagte, aus Prinzip und weil es dort stickig und eklig sei. Da begann der militant Religiöse die junge Frau als Hure zu beschimpfen, andere Männer stimmten mit ein. Der Bus wurde gestoppt, die Polizei gerufen.

Der Pöbler, ein Vater von elf Kindern, wurde festgenommen und vom Haftrichter gegen eine Kaution von umgerechnet 4000 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Bis zu seinem Gerichtstermin darf er nicht mehr mit dem Bus fahren.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 46,00.html

Da fragt man sich:

Was sind das für Leute?

Sie arbeiten mit Absicht nichts - lassen sich vom Staat aushalten - den sie nicht mit der Waffe verteidigen - aber beschimpfen Soldatinnen, die ihr Leben für sie einsetzen.

Gesindel ist ein viel zu mildes Wort für diese angeblich "Religiösen".

Wenn das "Religion" sein soll ......

... das ist die Perversion von Religion ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 17:54 
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fleissiger Freigeist
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Quijota hat geschrieben:


Sag denen dort, sie sollen mal hierher schauen. :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 19:48 
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Aktivposten ;)
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Beiträge: 2991
Lindis hat geschrieben:
Gesindel ist ein viel zu mildes Wort für diese angeblich "Religiösen".


Sagen wir mal so: für uns leider vollständig unverständlich. Man muss da aufgewachsen bzw. so tief religiös erzogen sein, um vielleicht ansatzweise dafür Verständnis zu haben. Ich habe es nicht.
Mit den Mormonen ....geht es uns doch nicht wirklich besser, nur arbeiten die wenigstens hart und ehrlich.

Gruß
Poldi

_________________
Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 21:36 
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reger Freigeist

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In Israel haben sie auch immer weniger Verständnis dafür und woanders habe ich gelesen, dass es immer mehr Israelis gibt, die auswandern, weil sie nicht in einem ultra-religiösen Staat leben möchten.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/israel-ultraorthodoxe

Und wenn sich das mal ändert, dann wird sich der Konflikt mit Palästina auch regeln lassen. Stell ich mir mal so vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 29 Dez 2011 23:29 
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Aktivposten ;)
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Beiträge: 13464
Die Israelis, die jetzt dort auswandern, überlassen "ihr" Israel diesen Orthodoxen. Es wäre besser, sie blieben, wenn ihnen etwas an Israel liegt. Die Regierung kann auch gegensteuern, indem sie solche Apartheidsgeschichten nicht duldet, diesen Leuten die staatl. Unterstützung kürzt/streicht und sie nicht alle an einem Fleck ansiedelt. Diese Orthodoxen fühlen sich doch nur als Gruppe stark. Würden sie mitten unter den "Normalos" leben, würden sie auch "kleinere Brötchen backen"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 30 Dez 2011 01:32 
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Beiträge: 4650
Dass es in Israel noch viele andere schwerwiegende Probleme gibt, wurde ja im Thread des Auslands-Unterforums schon angesprochen. Aber gut, beschäftigen wir uns hier mit dem religiösen Aspekt der Probleme in Israel.

Quijota, wir hatten uns doch im Nachbarthread schon darüber unterhalten, dass die Religiösen, die immerhin ca. 10 % der israelischen Bevölkerung ausmachen, auch an fast allen Regierungskoalitionen der letzten Jahrzehnte beteiligt waren und ihre Machtposition dergestalt genutzt haben, dass sie immer mehr Privilegien für ihre Klientel praktisch erpressen konnten. Zwar ist im Prinzip die Alimentierung der Dauerstudenten an den Talmudschulen (Jeschiwe) und deren Freistellung vom Wehrdienst bereits in den Gründungsgesetzen Israels festgeschrieben. Aber es sind ja nicht alle Ultra-Orthodoxen Dauerstudenten, sie betreiben auch Handel und Handwerk, sind Lehrer und Rabbiner. Dass dennoch ca. 60 % von ihnen von Sozialhilfe - oder wie immer das in Israel heißt - lebt, ist allerdings für viele andere Israelis ein Ärgernis. Hinzu kommt noch, dass die Ultra-religiösen Parteien, allen voran die Shas-Partei, immer mehr religiöse Gesetze ins öffentliche Leben Israels einpflanzen. Sie haben schon versucht, den Autoverkehr, Busse, Taxis am Sabbat lahm zu legen, auch der Unfug mit den getrennten Sitzen für Männer und Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits als Gesetzesvorlage eingebracht. Und da die Mehrheitsverhältnisse in der Regierungskoalition von Netanjahu so sind wie sie sind, können sich die Extremisten immer mehr genehmigen (lassen).
FAzer blickt - zu Recht - mit Missfallen auf die arabischen Staaten, in denen die islamistischen Tendenzen immer mehr zunehmen und man befürchten muss, dass es die Sharia bald überall im Nahen Osten gibt. Aber, mal ehrlich, das was die Ultra-Orthodoxen da in Israel veranstalten, kommt der Einführung der Sharia und eines Gottesstaates schon recht nahe.

WArum die Ultra-Orthodoxen all diese Regeln nicht nur für sich, sondern für ganz Israel wünschen, hab ich im Nachbarthread ja auch schon versucht, zu erklären. Sie wünschen sich ein Israel, wie es zu Zeiten der Richter und ersten Könige gewesen ist. Und sie führen sich auf wie Jesaia, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obatja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zephania, Haggai, Sacharia und Maleachi, wie die Pharisäer zu Jesu Zeiten und wie die Rabbis in den Stetln Osteuropas.

Ehrlich gesagt, angesichts dieser Zustände bin ich ganz froh, dass wir hier bei uns die 5 %-Klausel in den Parlamenten haben. Stellt Euch mal vor, die Adventisten und Jehovas Zeugen würden eine Partei gründen, die dann als Zünglein an der Waage in Regierungskoalitionen ihre verqueren Ideen durchzusetzen versuchen.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 30 Dez 2011 08:02 
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Aktivposten ;)
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Alles klar - ich hatte da was missverstanden. Danke für Deine Erklärung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 31 Dez 2011 06:35 
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fleissiger Freigeist
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Zitat:

Anderswo müssten Mädchen und Jungen in den Pausen getrennt spielen

und Väter dürften zur Jahresabschlussfeier nicht mehr kommen.

Am meisten ärgert sie sich über die Untätigkeit des Bildungsministeriums. „Es kann doch nicht sein, dass ich Fundamentalistin sein muss oder nicht mehr religiös sein kann in diesem Land“, sagt sie.



http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... erden.html

Das erinnert mich: Auch in Deutschlamd gab es das schon, dass Männer nicht zu einer Elternversammung kommen durften.

Muslimischen Frauen sei es nicht zuzumuten, sich im gleichen Raum wie Männer aufzuhalten, die nicht zur Familie gehörten.

So fanden das auch politisch korrekte deutsche Idioten.

Wenn es drauf ankommt, dann stehen deutsche Gutmenschen-Deppen den Taliban und den ultra-orthodoxen Juden ganz nahe.

Wehret den Anfängen!

Schickt solche deutsche Gutmenschen nach Afghanistan und Saudi-Arabien, auf dass sie ihr Glück finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 31 Dez 2011 09:51 
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fleissiger Freigeist
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Beiträge: 986
Zitat:
Denn auch bei der Armee, wo man sich in Fragen der Religion bisher immer um den kleinsten gemeinsamen Nenner bemüht hatte, soll plötzlich überall die radikalste orthodoxe Interpretation gelten. Im September verließen neun männliche Kadetten eine Feier, bei der Soldatinnen sangen. Vier wurden schließlich von einem Offizierskurs ausgeschlossen, weil sie eine Entschuldigung verweigerten. Prompt verlangte der Oberrabbiner von Samarien – einem Teil des Westjordanlandes – von religiösen Soldaten, sie sollten lieber ihr Leben opfern, als singenden Frauen zuzuhören.


http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... erden.html

Diese Leute schaffen es noch, dass mir die Taliban sympathisch werden ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 31 Dez 2011 13:24 
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Beiträge: 13464
Für mich sind die Einen genau so bekloppt wie die Anderen....
Auch jetzt die Schliessung der Wellness-Bereiche auf den Malediven: Einerseits haben wir die Globalisierung und andererseits wird das Gebiet, das viele Leute gerne bereisen möchten immer kleiner.....
Für mich sind die islam. Staaten bereits abgehakt - jetzt kommt Israel dazu - mal sehen, was noch folgt....

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T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 31 Dez 2011 16:50 
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Aktivposten ;)
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
barb hat geschrieben:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/israel-ultraorthodoxe

Und wenn sich das mal ändert, dann wird sich der Konflikt mit Palästina auch regeln lassen. Stell ich mir mal so vor.

da wird sich garnix regeln
Der Kommentar zu dem "Zeit Artilel" ist aber beachtenswert
8. Schöne Aussichten!
Mich erinnert der Kampf der Ultras gegen die Säkularen heute in Israel an den Kampf der Ultras vor 2000 Jahren,
als Judäa, Galiäa und Samaria Teil des Imperium Romanum waren und die Säkularen damals mit Rom zusammenarbeiteten -
Die Juden rhatten d. 10% Bevölkerungsanteil im gesamten Imperium Romanum -
Sie wurden von ihren Ultras - den Zeloten und Sikkariern, den Messiasgläubigen und Dogmatikern - gegen Rom soweit aufgehetzt,
dass sie offenen den Jüd.Krieg gegen Rom 66 n.Chr.entfachten mit am Ende rd.1,3 Mio. getöteter Juden
und der Zerstörung Jerusalems durch Titus sowie 97.000 Deportationen als Sklaven nach Rom zum Aufbau des Kolosseums.

Die gleichen Ultras stürzten 3 Generationen später die Juden Israels nochmal gegen Rom in einen Vernichtungskrieg,
um über die apokalyptischen Vorstellungen ihres Messias Ben Bar Kochbar die Gottesordnung gegen das Rom Hadrians durchzusetzen
mit nochmal rd. 900.000 getöteter Juden und Vertreibung aus "dem gelobten Lande"durch Rom.
Jetzt scheint alles nochmal von Neuem zu starten, aber jetzt ist nicht Rom, sondern der Islamismus der Feind.
Wenn sich die Säkularen nicht eindeutig von den Taten und Absichten ihrer Ultras und rechtsradikalen Siedlern distanzieren,
kann sich die Geschichte wegen dieser Dogmatiker am Ende wiederholen.
Diese Ultras haben m.E. doch schon viel Unglück über ihr Volk gebracht.

eschek

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 31 Dez 2011 20:38 
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fleissiger Freigeist
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Registriert: 12 Mär 2011 01:32
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Wohnort: Gießen an der Lahn/Hessen
eschek hat geschrieben:
barb hat geschrieben:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/israel-ultraorthodoxe

Und wenn sich das mal ändert, dann wird sich der Konflikt mit Palästina auch regeln lassen. Stell ich mir mal so vor.

da wird sich garnix regeln
Der Kommentar zu dem "Zeit Artilel" ist aber beachtenswert
8. Schöne Aussichten!
Mich erinnert der Kampf der Ultras gegen die Säkularen heute in Israel an den Kampf der Ultras vor 2000 Jahren,
als Judäa, Galiäa und Samaria Teil des Imperium Romanum waren und die Säkularen damals mit Rom zusammenarbeiteten -
Die Juden rhatten d. 10% Bevölkerungsanteil im gesamten Imperium Romanum -
Sie wurden von ihren Ultras - den Zeloten und Sikkariern, den Messiasgläubigen und Dogmatikern - gegen Rom soweit aufgehetzt,
dass sie offenen den Jüd.Krieg gegen Rom 66 n.Chr.entfachten mit am Ende rd.1,3 Mio. getöteter Juden
und der Zerstörung Jerusalems durch Titus sowie 97.000 Deportationen als Sklaven nach Rom zum Aufbau des Kolosseums.

Die gleichen Ultras stürzten 3 Generationen später die Juden Israels nochmal gegen Rom in einen Vernichtungskrieg,
um über die apokalyptischen Vorstellungen ihres Messias Ben Bar Kochbar die Gottesordnung gegen das Rom Hadrians durchzusetzen
mit nochmal rd. 900.000 getöteter Juden und Vertreibung aus "dem gelobten Lande"durch Rom.
Jetzt scheint alles nochmal von Neuem zu starten, aber jetzt ist nicht Rom, sondern der Islamismus der Feind.
Wenn sich die Säkularen nicht eindeutig von den Taten und Absichten ihrer Ultras und rechtsradikalen Siedlern distanzieren,
kann sich die Geschichte wegen dieser Dogmatiker am Ende wiederholen.
Diese Ultras haben m.E. doch schon viel Unglück über ihr Volk gebracht.

eschek


Beachtenswert ist nur die Hetze in dem Kommentar.

Ich bin des Antirömertums unverdächtig, aber eines muß man zu den Römern wissen, sie waren gnadenlose Imperialisten wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen ging.

Das also Du ausgerechnet die Römer -indirekt mit dem zitieren solcher Kommentare- in Schutz nehmen möchtest ist absurd, besser gesagt skurril, weil für die Amis, welche Du ja auch nicht magst, dasselbe zutrifft wie auf die Römer!

_________________
Wer nur einmal Perry Rhodan NEO anfaßt, dem soll die Hand abfallen! ( Franz-Josef Strauß )


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 01 Jan 2012 01:50 
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reger Freigeist

Registriert: 01 Feb 2011 12:50
Beiträge: 480
atheist666 hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
barb hat geschrieben:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/israel-ultraorthodoxe

Und wenn sich das mal ändert, dann wird sich der Konflikt mit Palästina auch regeln lassen. Stell ich mir mal so vor.

da wird sich garnix regeln
Der Kommentar zu dem "Zeit Artilel" ist aber beachtenswert
8. Schöne Aussichten!
Mich erinnert der Kampf der Ultras gegen die Säkularen heute in Israel an den Kampf der Ultras vor 2000 Jahren,
als Judäa, Galiäa und Samaria Teil des Imperium Romanum waren und die Säkularen damals mit Rom zusammenarbeiteten -
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Sie wurden von ihren Ultras - den Zeloten und Sikkariern, den Messiasgläubigen und Dogmatikern - gegen Rom soweit aufgehetzt,
dass sie offenen den Jüd.Krieg gegen Rom 66 n.Chr.entfachten mit am Ende rd.1,3 Mio. getöteter Juden
und der Zerstörung Jerusalems durch Titus sowie 97.000 Deportationen als Sklaven nach Rom zum Aufbau des Kolosseums.

Die gleichen Ultras stürzten 3 Generationen später die Juden Israels nochmal gegen Rom in einen Vernichtungskrieg,
um über die apokalyptischen Vorstellungen ihres Messias Ben Bar Kochbar die Gottesordnung gegen das Rom Hadrians durchzusetzen
mit nochmal rd. 900.000 getöteter Juden und Vertreibung aus "dem gelobten Lande"durch Rom.
Jetzt scheint alles nochmal von Neuem zu starten, aber jetzt ist nicht Rom, sondern der Islamismus der Feind.
Wenn sich die Säkularen nicht eindeutig von den Taten und Absichten ihrer Ultras und rechtsradikalen Siedlern distanzieren,
kann sich die Geschichte wegen dieser Dogmatiker am Ende wiederholen.
Diese Ultras haben m.E. doch schon viel Unglück über ihr Volk gebracht.

eschek


Beachtenswert ist nur die Hetze in dem Kommentar.

Ich bin des Antirömertums unverdächtig, aber eines muß man zu den Römern wissen, sie waren gnadenlose Imperialisten wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen ging.

Das also Du ausgerechnet die Römer -indirekt mit dem zitieren solcher Kommentare- in Schutz nehmen möchtest ist absurd, besser gesagt skurril, weil für die Amis, welche Du ja auch nicht magst, dasselbe zutrifft wie auf die Römer!

Danke atheist666.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 01 Jan 2012 11:57 
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Registriert: 07 Sep 2011 09:52
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eschek hat geschrieben:
Der Kommentar zu dem "Zeit Artilel" ist aber beachtenswert
8. Schöne Aussichten!
Mich erinnert der Kampf der Ultras gegen die Säkularen heute in Israel an den Kampf der Ultras vor 2000 Jahren,
als Judäa, Galiäa und Samaria Teil des Imperium Romanum waren und die Säkularen damals mit Rom zusammenarbeiteten -
Die Juden rhatten d. 10% Bevölkerungsanteil im gesamten Imperium Romanum -
Sie wurden von ihren Ultras - den Zeloten und Sikkariern, den Messiasgläubigen und Dogmatikern - gegen Rom soweit aufgehetzt,
dass sie offenen den Jüd.Krieg gegen Rom 66 n.Chr.entfachten mit am Ende rd.1,3 Mio. getöteter Juden
und der Zerstörung Jerusalems durch Titus sowie 97.000 Deportationen als Sklaven nach Rom zum Aufbau des Kolosseums.

Die gleichen Ultras stürzten 3 Generationen später die Juden Israels nochmal gegen Rom in einen Vernichtungskrieg,
um über die apokalyptischen Vorstellungen ihres Messias Ben Bar Kochbar die Gottesordnung gegen das Rom Hadrians durchzusetzen
mit nochmal rd. 900.000 getöteter Juden und Vertreibung aus "dem gelobten Lande"durch Rom.
Jetzt scheint alles nochmal von Neuem zu starten, aber jetzt ist nicht Rom, sondern der Islamismus der Feind.
Wenn sich die Säkularen nicht eindeutig von den Taten und Absichten ihrer Ultras und rechtsradikalen Siedlern distanzieren,
kann sich die Geschichte wegen dieser Dogmatiker am Ende wiederholen.
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eschek


So ein Quatsch.
Passt natürlich in deine Strategie, wenn irgend so ein Kommentator so einen Blödsinn schreibt und du dich dahinter verstecken kannst.
Das Land war als Provinz Syria damals von Rom erobertes Land und die Römer wollten den Juden immer drückendere Lasten in Form von Steuern, Assimilierung und auch die Annahme ihres Glaubens aufzwingen.
An den Aufständen gegen die Römer beteiligten sich genauso säkulare Juden .

Nach deiner Lesart oder Präsentierung : Selber schuld , die Beschnittenen . Hätten sie sich doch den Römern vollends unterworfen.Die Verfolgungen durch die Jahrhunderte bis in unsere Zeit haben sie sich deshalb auch selbst zuzuschreiben.

Passt haarscharf auf dich.

____________________________________________________________________________

Im Übrigen ist das Auftreten der Ultraorthodoxen in Israel ein großes Problem für das Land und es ist anscheinend allerhöchste Zeit, dass die Regierung/Gesellschaft dagegen vorgeht.

Hoffen wir, dass die Regierungen /Gesellschaften in islamischen Ländern genauso vorgehen.

_________________
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 27 Jan 2012 13:01 
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Beiträge: 1339
Im Deutschlandfunk gab es" gestern eine interessante Diskussion um das Thema " Kulturkampf in Israel - Werden die ultraorthodoxen Juden zu einem Problem für die Demokratie ?" Eine differenzierte Sicht auf die Situation .

Leider gibt es dazu keinen Text. Wer sich die Sendung (25 min.) anhören möchte: sie ist noch bis zum Juli 2012 nachzuhören:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1660739/

_________________
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 05 Feb 2012 02:06 
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http://www.wasistlosindieserwelt.de/html/die_palastinenser_und_der_komm.html

Ich bin ja nicht so Bibelfest, habe den Namen Esau zwar schon gehört, aber Edomiter und das Buch Obadja sagen mir gar nichts. Die obige Betrachtung ist für mich aber so absurd wie auch realistisch. Konservative Kräfte scheinen mehr politischen Einfluss zu haben als fortschrittliche, sie sind in der Lage mit der Vergangenheit die Zukunft zu verbauen.
Aus obigen Berichten sehe ich einige Gerüchte bestätigt, die behaupteten, dass orthodoxe Judenfamilien soviel Kinder wie möglich zeugen, um die Mehrheit zu erlangen. Das bestätigt mir der Vater von elf Kindern, der im Bus die Soldatin anpöbelte.
In meinem Link liegt der Schwerpunkt aber im scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen Juden und Palästinensern. Wenn es nur um den Staat Israel gehen würde, mit demokratisch gesinnten Menschen, wie Fazer es prophezeit, dann würde ich keine Zeit verschwenden, solchen Mist zu lesen, doch Demokratie stoppt keinen religiösen Wahn. Ob es auch zu Fällen von Liebesbeziehungen zwischen Juden und Palästinensern kommen kann? Oder ist das vom Glauben her unmöglich?
Man weiß eben viel zu wenig über die Juden, die Indianer sind mir in der Hinsicht viel näher.

Fd

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 05 Feb 2012 02:49 
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cavia hat geschrieben:
Im Deutschlandfunk gab es" gestern eine interessante Diskussion um das Thema " Kulturkampf in Israel - Werden die ultraorthodoxen Juden zu einem Problem für die Demokratie ?" Eine differenzierte Sicht auf die Situation .

Leider gibt es dazu keinen Text. Wer sich die Sendung (25 min.) anhören möchte: sie ist noch bis zum Juli 2012 nachzuhören:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1660739/


Ich habe mir gerade die ganze Sendung angehört und muss es erst sacken lassen bevor ich Kommentare dazu abgebe. Das kommt mir fast vor wie eine neue Linie von Glasnost und Peristroika, eine neue Offenheit, ob das so ist?
Also, ich bin ehrlich etwas verwirrt und denke an ewig eingeforderte Menschenrechte in China und anderswo.

Fd

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Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 05 Feb 2012 02:59 
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Selten hab ich so viel Schwachsinn gelesen.

Abgesehen davon ist dieser Schmarrn nicht aus der Sicht von Juden oder Israelis geschrieben, sondern von einem dieser seltsamen evangelikalen Christen, die sich ja drauf freuen, wenn Israel die Palis eliminiert, weil dann endlich bald der Messias kommt.

Obadja ist einer der kleinen Propheten. Völlig unbedeutend.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 05 Feb 2012 13:47 
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zenzi hat geschrieben:
Selten hab ich so viel Schwachsinn gelesen.

Abgesehen davon ist dieser Schmarrn nicht aus der Sicht von Juden oder Israelis geschrieben, sondern von einem dieser seltsamen evangelikalen Christen, die sich ja drauf freuen, wenn Israel die Palis eliminiert, weil dann endlich bald der Messias kommt.

Obadja ist einer der kleinen Propheten. Völlig unbedeutend.

Zenzi


Dein Zerriss beruhigt mich ungemein, Zenzi. Du musst aber zugeben, dass die reale Entwicklung einen Aha-Effekt auslösen kann, zumal der Artikel unverdächtig der kommunistischen Propaganda ist. Den Christen und Katholiken traue ich im Grunde aber auch nicht, jeder deutet die Bibel nach eigenem Geschmack und kann jeden Mißerfolg auf Übersetzungsfehler schieben. Vor einigen Jahren kursierte in der Presse ganz groß die Nachricht, dass der Code der Bibel geknackt sei, davon hört man nun gar nichts mehr. Bei den ganzen Bibelforschern muss doch nachzuweisen sein, ob die Palästinenser Nachkommen von Esau, Edom oder Amalek sind.
Aus Sicht der Wissenschaft lebten Adam und Eva mindestens 300 Jahre voneinander entfernt, also konnten sie den gemeinsamen Sündenfall gar nicht begangen haben, also gibt es auch noch größeren "Schmarrn" :mrgreen:
Nächstes Jahr um diese Zeit können wir alle gemeinsam über den gesammten Schmarrn lachen, der zur Zeit verzappt wird.

Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 05 Feb 2012 15:50 
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freidenker hat geschrieben:
Aus Sicht der Wissenschaft lebten Adam und Eva mindestens 300 Jahre voneinander entfernt,
also konnten sie den gemeinsamen Sündenfall gar nicht begangen haben,
Fd

wer weiß
immerhin gab es ja Lillith, die Emanze
Adams erste Frau http://www.myss.de/Religion/lilith.html
und wie so oft, ging das schief
schon damals galt: beim bauen und beim heiraten sollte das erste mal nicht gelten :floet:
...und wie alt Adam wirklich geworden ist, kann man wohl auch nicht so genau sagen
eschek

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 07 Feb 2012 00:02 
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Wohnort: Insel Usedom
eschek hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Aus Sicht der Wissenschaft lebten Adam und Eva mindestens 300 Jahre voneinander entfernt,
also konnten sie den gemeinsamen Sündenfall gar nicht begangen haben,
Fd

wer weiß
immerhin gab es ja Lillith, die Emanze
Adams erste Frau http://www.myss.de/Religion/lilith.html
und wie so oft, ging das schief
schon damals galt: beim bauen und beim heiraten sollte das erste mal nicht gelten :floet:
...und wie alt Adam wirklich geworden ist, kann man wohl auch nicht so genau sagen
eschek


"Mein Gott", ist das eine Story. Also, auf die Missionarsstellung hätte ich nicht bestanden.
Aber dass Gott jeden Tag 100 Kinder töten ließ, halte ich für ein Gerücht, da gab es doch noch keine BildZeitung. Und wann sollte die die ganzen Kinder "geworfen" haben?
Aber sehr informativ, eschek, danke. Nun frage ich mich aber, ob ich die Gene von Eva oder Lillith habe.
Fd

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Ultra-Orthodoxen in Israel
BeitragVerfasst: 07 Feb 2012 00:22 
Quijota hat geschrieben:
Die Israelis, die jetzt dort auswandern, überlassen "ihr" Israel diesen Orthodoxen. Es wäre besser, sie blieben, wenn ihnen etwas an Israel liegt. Die Regierung kann auch gegensteuern, indem sie solche Apartheidsgeschichten nicht duldet, diesen Leuten die staatl. Unterstützung kürzt/streicht und sie nicht alle an einem Fleck ansiedelt. Diese Orthodoxen fühlen sich doch nur als Gruppe stark. Würden sie mitten unter den "Normalos" leben, würden sie auch "kleinere Brötchen backen"


Die Israelis überlassen gerade nicht ihr Israel den Orthodoxen. Die israelische Demokratie wehrt sich gegen solche Vorstellungen.

Anders als in den islamischen STaaten, wo orthodoxe Theorien, verniedlichend als "islamistische Parteien" bezeichnet, derzeit massiv auf dem Vormarsch sind. Nicht dass das die Linken in unserem Lande ernsthaft irrtieren würde. Islamistische Gesellschaften, die Christen und Juden massakrieren sind okay. Eine jüdische Gesellschaft, in der Araber leben, aber in der es auch orthodoxe Juden gibt, ist eine "Gefahr". Eine irre linke Weltsicht .... :pillepalle:


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