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 Betreff des Beitrags: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 27 Apr 2012 09:31 
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Das war gestern wirklich Abenteuer pur! Und für die Kätzies wars noch schlimmer. Ich bin deshalb so früh aufgestanden, weil ich dem Dr. Kilo noch den Termin für die Kastration absagen muss. Tuti würde wahrscheinlich heute eine OP nicht vertragen.

Schließlich aber sind wir gut angekommen.

In Luxor war die Sache ja bis fast zum Schluß noch recht entspannt. Ich konnte entgegen der ersten Aussage (14.00 Uhr) dann doch schon um 12.30 Uhr einchecken und das war auch nötig, denn da fingen dann schon die Zeitverzögerungen an. Katzen? Ja, Katzen. Können wir mal die Papiere sehen. Oberfritze nimmt die Papiere mit, Fotokopien machen. Ich sitze derweil wieder in der Cafeteria. Mein Koffer ist schon weg - Gott sei Dank. Inzwischen hat sich so ziemlich alles, was im Airport irgendwas zu sagen hat, um mich versammelt und will was wissen. Nach mindestens drei Zigarettenlängen kommt der Oberfritze mit den Papieren zurück mit der Aussage, der Flughafenarzt müsse noch einen Gesundheitscheck machen. Ich sage, das geht nicht, der sagt, das muss. O.k., ich warte auf den Arzt. Wieder mindestens 20 Minuten. Der Arzt kommt. Sein Englisch ist marginal. Ich mache ihm begreiflich, dass wenn wir die Taschen aufmachen und eine der Katzen entfleucht, wir die niemals mehr kriegen. Also, er ist einverstanden, nur durch ein kleines Loch im Reißverschluss reinzulugen. Dann zeigt er mir einen Riesenblock und sagt, den müsse er jetzt ausfüllen und dann bekäme ich von ihm noch ein Gesundheitszeugnis. Es dauere nur 10 Minuten. Die Papiere nimmt er natürlich wieder mit. Es dauert 40 Minuten. Dann kommt der vorherige Oberfuzzi zurück mit den Papieren, möchte 40 LE haben, ich gebe ihm EUR 5,-, er kann nicht wechseln, rennt wieder weg, kommt nach 10 Minuten wieder, gibt mir eine Abrechnung, nachdem die EUR 5,- LE 39,75 ergeben haben. Ich habe noch 25 Piaster im Portmonnaie, die ich ihm geben will, er verzichtet generös und übergibt mir das Gesundheitszeugnis. Ich hab also dem Staat Ägypten LE -,25 zu wenig bezahlt. Nettes Ägypten.
Nun kann ich endlich nach oben gehen. Boardingtime ist 15.oo Uhr. Es ist etwa 14.30 Uhr. Habe also oben noch mal Zeit für einen Kaffee und eine Ziggi. Dann zum Gate. Dort ist noch mal ein Checkpoint. Kätzies müssen noch mal durch die Röntgenmaschine. Der Kontrollfuzzi am Bildschirm ist ganz aufgeregt. Was ist das? Ich sage: Miau! Er sagt, eine davon hechelt. Er müsse unten anrufen und fragen was man da macht. Ich sitze also wieder für mindestens 20 Minuten auf einem Bänkchen und warte. Auf einmal kommt mir so ein bekanntes Düftchen aus der einen Tasche entgegen. Tuti hat eingekotet vor lauter Stress. Er war ja schon unten aufgewacht und hatte Randale in der Tasche gemacht. Jetzt, wo er gekotet hat, wollte er natürlich scharren und war ganz verzweifelt, weil er aus seiner eigenen Scheiße nicht rauskam. Isis dagegen war noch im Koma.
Nach noch mal ca. 20 Minuten kommt von unten die Mitteilung, dass alles o.k. sei und er mich zum Flieger lassen soll. Als ich zum Gate komme, sind die Leute schon auf dem Weg zum Bus. Also höchste Zeit.
Ich habe Sitz 7A, also ziemlich weit vorne, aber halt nicht in der ersten Reihe, wie ich es eigentlich gebucht hatte. Ich stelle Isis unter den Vordersitz und nehme Tuti auf den Schoß. Tuti müffelt gewaltig. Die Flugzeit nach Hurghada dauert 50 Minuten und schon nach kurzer Zeit halten sich diverse Passagiere die Nasen zu.
In Hurghada müssen wir alle das Flugzeug verlassen und in einen Transitbereich, weil das Flugzeug aufgetankt, gereinigt und ein Crewtausch vorgenommen wird. Ich stelle mich im Transitbereich vor die versammelten Passagiere und halte eine Rede. Bitte darum, ob mir jemand aus der letzten Reihe seinen Platz gegen den 7A tauscht, damit ich mit dem stinkenden Kater nicht so viele andere Passagiere belästige. Niemand ist dazu bereit, obwohl es unter den Leuten 4 gibt, die da hinten ihre Plätze haben. Eine Dame empfiehlt mir, mich an die neue Crew zu wenden.
Beim Einsteigen lasse ich allen anderen den Vortritt und steige als letzte ein. Ich erkläre der am Einstieg wartenden Stewardess mein Problem. Sie ist zunächst ratlos, will den Chefpurser konsultieren. Der kommt, sagt, ich müsse die Tasche reinigen. Gerne, aber wie? Ich kann das Tier nicht rauslassen und es muss während der Reinigung festgehalten werden. Eigentlich bräuchte es dazu 2 Personen, eine zum reinigen, eine zum Katze im Nackengriff festhalten. Am besten wäre es, wenn unter den Passagieren ein Tierarzt oder ein Tierpfleger wäre. Eine Unterbringung der Tasche mit Tuti in der Toilette geht nicht, für 200 Personen sind nur 2 Toiletten da, eine davon den ganzen Flug zu sperren, ist nicht möglich. Tasche ins Handgepäckfach geht auch nicht, dort würde Tuti ersticken. Chefpurser murmelt was von wegen, unter diesen Umständen könnte man mich nicht mitnehmen. Aber man wird sich an den Captain wenden.
Nach einiger Zeit, ich stehe draußen auf der Treppe, kommt Bescheid vom Cockpit: Die Tasche mit Tuti kommt während des Starts in eines der Klos. Wenn die Maschine die Reisehöhe erreicht hat, soll ich ins Klo und versuchen, die Tasche sauber zu machen. Wie, das bleibt mir überlassen. Ich bin einverstanden.
Als ich in die Maschine komme, oh Wunder, hat die Crew für mich in der letzen Reihe 2!!!! Plätze freigeschaufelt (Maschine ist eigentlich voll)
Auf 12.000 Meter Höhe darf ich aufstehen und meine Aufgabe angehen. Ich bekomme von der Stewardess Plastikhandschuhe, Kotzbeutel, eine Riesenmülltüte, eine Sprayflasche Febrais und ein Dutzend Feuchttücher und dann werde ich im Klo eingeschlossen.
Ich mache den Reißverschluss auf. Tuti liegt ganz friedlich drin. Ich nehme ihn mit der linken Hand im Nackengriff und hebe ihn halb aus der Tasche. Mit der rechten Hand und mit den Zähnen reiße ich zunächst Klopapier ab und mache den gröbsten Dreck weg. Dann wieder mit den Zähnen Feuchttücherbeutel aufreißen, mit Feuchttüchern die eine Hälfte der Tasche sauberwischen, auch den verkoteten Kater etwas abwischen, Fell und Pfoten, wie ich sie erreichen kann. Nun kommt die andere Hälfte der Tasche dran. Dazu muss ich den Kater in die andere Hand nehmen. Und dabei passierts. Der Kater beißt mir kräftig in die Daumenwurzel und in die Daumenspitze. Ich weiß ja, dass man bei einem solchen Biss nicht wegziehen darf und deshalb gibt’s auch keine Schramme, sondern nur zwei tiefe Löcher, allerdings eins davon blutet heftig. Dennoch halte ich mit der blutenden rechten Hand jetzt den Kater fest am Nacken und reinige die andere Hälfte der Tasche. Ich sehe, dass der Kater den Boden der Tasche schon recht heftig zerschrammt hat, weil er ja bemüht war, den Dreck zu verscharren. Das arme Tier!
Am Schluss wird alles noch mit Febrais eingesprüht, ich setze den Kater wieder ganz in die Tasche, halte ihn aber weiter im Nacken fest, während ich versuche mit der linken Hand den Reißverschluss zu schließen. Da ich links ziemlich dappig bin, geht’s erst, als ich wieder die Zähne zu Hilfe nehme. Reißverschluss halb zu, Kater loslassen und zack! Reißverschluss ganz zugezogen. Klappe zu, Affe tot.
Ich verpacke den ganzen Mist in der großen Mülltüte, reiche diese raus an die Stewardess, sie sieht, dass ich blute und verspricht mir, mir Verbandszeug zu bringen. Dann gehe ich zu meinen zwei Plätzen. Das ist natürlich ideal. Ich habe jetzt zwei Vordersitze, unter die ich die Taschen stellen kann und einen Mittelplatz, auf dem ich mich auch noch etwas ausbreiten kann. Mein Sitz ist am Fenster. Der Mann am Gang ist freundlich, ich frage ihn, ob man noch was riecht, er verneint.
Das Leben ist wieder schön!
Isis ist inzwischen immer noch ganz ruhig. Tuti macht hin und wieder Randale in seiner Tasche, aber wenn ich ihn ein wenig wiege wie ein Baby, dann wird er wieder ruhig. Ich kann lesen und essen.

In FFm sollte eigentlich ein Wagen für mich bereitstehen, der mich die langen Wege bis zum Zoll bringt. Ich sehe ihn zunächst nicht. Nach ca. 5 Minuten laufen bin ich aber so geschafft, dass ich mich auf eine Bank setze, um zu verschnaufen (ich habe schon seit ein paar Jahren Schwierigkeiten, weite Strecken zu laufen, nach ca. 400 m habe ich tierische Kreuzschmerzen und muss für einen Augenblick sitzen, dann geht’s wieder weiter). Als ich da so sitze, kommt der Rollwagen. Wir hatten uns verfehlt. Die Dame, die den Wagen fährt, ist sehr freundlich, verstaut die Taschen, schnallt mich an und weiter geht’s zunächst zur Passkontrolle, dann zur Gepäckausgebe und schließlich zum Zoll. Ich sage mein Verschen auf wegen der Katzen, man nimmt kurz die Papiere, sagt, man habe schon Bescheid gekriegt aus Luxor, ich könne passieren. Draußen wartet Elsa und Endi. Endlich eine Zigarette.

Zuhause bei Elsa und Endi: Im Wohnzimmer ist ein Katzenklo aufgebaut, außerdem zwei Schälchen mit Brekkies und zwei Schälchen mit Wasser. Ich mache die Taschen auf. Die Kätzies schlafen und kommen nicht raus. Das Wohnzimmer wird jetzt erstmal für 2 Tage der Relaxplatz für die beiden Tiere. Nachts brennt ein kleines Lämpchen. Ansonsten werden sie nicht gestört. Endi ist krankgeschrieben und kann zuhause auf die beiden aufpassen. Alles easy. Ich fahre nachhause.

Mäxchen kommt mir schon am Parkplatz entgegen mit großem Gemaunze. Nele kommt mit dazu, streicht mir um die Beine. Tiger erwartet mich an der Haustür. Man scheint mich wohl vermisst zu haben. Nachts sind alle drei auf dem Bett um mich herumdrapiert. Eine Idylle!

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 27 Apr 2012 15:01 
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zenzi hat geschrieben:
Das war gestern wirklich Abenteuer pur! Und für die Kätzies wars noch schlimmer. Ich bin deshalb so früh aufgestanden, weil ich dem Dr. Kilo noch den Termin für die Kastration absagen muss. Tuti würde wahrscheinlich heute eine OP nicht vertragen.

Schließlich aber sind wir gut angekommen.

In Luxor war die Sache ja bis fast zum Schluß noch recht entspannt. Ich konnte entgegen der ersten Aussage (14.00 Uhr) dann doch schon um 12.30 Uhr einchecken und das war auch nötig, denn da fingen dann schon die Zeitverzögerungen an. Katzen? Ja, Katzen. Können wir mal die Papiere sehen. Oberfritze nimmt die Papiere mit, Fotokopien machen. Ich sitze derweil wieder in der Cafeteria. Mein Koffer ist schon weg - Gott sei Dank. Inzwischen hat sich so ziemlich alles, was im Airport irgendwas zu sagen hat, um mich versammelt und will was wissen. Nach mindestens drei Zigarettenlängen kommt der Oberfritze mit den Papieren zurück mit der Aussage, der Flughafenarzt müsse noch einen Gesundheitscheck machen. Ich sage, das geht nicht, der sagt, das muss. O.k., ich warte auf den Arzt. Wieder mindestens 20 Minuten. Der Arzt kommt. Sein Englisch ist marginal. Ich mache ihm begreiflich, dass wenn wir die Taschen aufmachen und eine der Katzen entfleucht, wir die niemals mehr kriegen. Also, er ist einverstanden, nur durch ein kleines Loch im Reißverschluss reinzulugen. Dann zeigt er mir einen Riesenblock und sagt, den müsse er jetzt ausfüllen und dann bekäme ich von ihm noch ein Gesundheitszeugnis. Es dauere nur 10 Minuten. Die Papiere nimmt er natürlich wieder mit. Es dauert 40 Minuten. Dann kommt der vorherige Oberfuzzi zurück mit den Papieren, möchte 40 LE haben, ich gebe ihm EUR 5,-, er kann nicht wechseln, rennt wieder weg, kommt nach 10 Minuten wieder, gibt mir eine Abrechnung, nachdem die EUR 5,- LE 39,75 ergeben haben. Ich habe noch 25 Piaster im Portmonnaie, die ich ihm geben will, er verzichtet generös und übergibt mir das Gesundheitszeugnis. Ich hab also dem Staat Ägypten LE -,25 zu wenig bezahlt. Nettes Ägypten.
Nun kann ich endlich nach oben gehen. Boardingtime ist 15.oo Uhr. Es ist etwa 14.30 Uhr. Habe also oben noch mal Zeit für einen Kaffee und eine Ziggi. Dann zum Gate. Dort ist noch mal ein Checkpoint. Kätzies müssen noch mal durch die Röntgenmaschine. Der Kontrollfuzzi am Bildschirm ist ganz aufgeregt. Was ist das? Ich sage: Miau! Er sagt, eine davon hechelt. Er müsse unten anrufen und fragen was man da macht. Ich sitze also wieder für mindestens 20 Minuten auf einem Bänkchen und warte. Auf einmal kommt mir so ein bekanntes Düftchen aus der einen Tasche entgegen. Tuti hat eingekotet vor lauter Stress. Er war ja schon unten aufgewacht und hatte Randale in der Tasche gemacht. Jetzt, wo er gekotet hat, wollte er natürlich scharren und war ganz verzweifelt, weil er aus seiner eigenen Scheiße nicht rauskam. Isis dagegen war noch im Koma.
Nach noch mal ca. 20 Minuten kommt von unten die Mitteilung, dass alles o.k. sei und er mich zum Flieger lassen soll. Als ich zum Gate komme, sind die Leute schon auf dem Weg zum Bus. Also höchste Zeit.
Ich habe Sitz 7A, also ziemlich weit vorne, aber halt nicht in der ersten Reihe, wie ich es eigentlich gebucht hatte. Ich stelle Isis unter den Vordersitz und nehme Tuti auf den Schoß. Tuti müffelt gewaltig. Die Flugzeit nach Hurghada dauert 50 Minuten und schon nach kurzer Zeit halten sich diverse Passagiere die Nasen zu.
In Hurghada müssen wir alle das Flugzeug verlassen und in einen Transitbereich, weil das Flugzeug aufgetankt, gereinigt und ein Crewtausch vorgenommen wird. Ich stelle mich im Transitbereich vor die versammelten Passagiere und halte eine Rede. Bitte darum, ob mir jemand aus der letzten Reihe seinen Platz gegen den 7A tauscht, damit ich mit dem stinkenden Kater nicht so viele andere Passagiere belästige. Niemand ist dazu bereit, obwohl es unter den Leuten 4 gibt, die da hinten ihre Plätze haben. Eine Dame empfiehlt mir, mich an die neue Crew zu wenden.
Beim Einsteigen lasse ich allen anderen den Vortritt und steige als letzte ein. Ich erkläre der am Einstieg wartenden Stewardess mein Problem. Sie ist zunächst ratlos, will den Chefpurser konsultieren. Der kommt, sagt, ich müsse die Tasche reinigen. Gerne, aber wie? Ich kann das Tier nicht rauslassen und es muss während der Reinigung festgehalten werden. Eigentlich bräuchte es dazu 2 Personen, eine zum reinigen, eine zum Katze im Nackengriff festhalten. Am besten wäre es, wenn unter den Passagieren ein Tierarzt oder ein Tierpfleger wäre. Eine Unterbringung der Tasche mit Tuti in der Toilette geht nicht, für 200 Personen sind nur 2 Toiletten da, eine davon den ganzen Flug zu sperren, ist nicht möglich. Tasche ins Handgepäckfach geht auch nicht, dort würde Tuti ersticken. Chefpurser murmelt was von wegen, unter diesen Umständen könnte man mich nicht mitnehmen. Aber man wird sich an den Captain wenden.
Nach einiger Zeit, ich stehe draußen auf der Treppe, kommt Bescheid vom Cockpit: Die Tasche mit Tuti kommt während des Starts in eines der Klos. Wenn die Maschine die Reisehöhe erreicht hat, soll ich ins Klo und versuchen, die Tasche sauber zu machen. Wie, das bleibt mir überlassen. Ich bin einverstanden.
Als ich in die Maschine komme, oh Wunder, hat die Crew für mich in der letzen Reihe 2!!!! Plätze freigeschaufelt (Maschine ist eigentlich voll)
Auf 12.000 Meter Höhe darf ich aufstehen und meine Aufgabe angehen. Ich bekomme von der Stewardess Plastikhandschuhe, Kotzbeutel, eine Riesenmülltüte, eine Sprayflasche Febrais und ein Dutzend Feuchttücher und dann werde ich im Klo eingeschlossen.
Ich mache den Reißverschluss auf. Tuti liegt ganz friedlich drin. Ich nehme ihn mit der linken Hand im Nackengriff und hebe ihn halb aus der Tasche. Mit der rechten Hand und mit den Zähnen reiße ich zunächst Klopapier ab und mache den gröbsten Dreck weg. Dann wieder mit den Zähnen Feuchttücherbeutel aufreißen, mit Feuchttüchern die eine Hälfte der Tasche sauberwischen, auch den verkoteten Kater etwas abwischen, Fell und Pfoten, wie ich sie erreichen kann. Nun kommt die andere Hälfte der Tasche dran. Dazu muss ich den Kater in die andere Hand nehmen. Und dabei passierts. Der Kater beißt mir kräftig in die Daumenwurzel und in die Daumenspitze. Ich weiß ja, dass man bei einem solchen Biss nicht wegziehen darf und deshalb gibt’s auch keine Schramme, sondern nur zwei tiefe Löcher, allerdings eins davon blutet heftig. Dennoch halte ich mit der blutenden rechten Hand jetzt den Kater fest am Nacken und reinige die andere Hälfte der Tasche. Ich sehe, dass der Kater den Boden der Tasche schon recht heftig zerschrammt hat, weil er ja bemüht war, den Dreck zu verscharren. Das arme Tier!
Am Schluss wird alles noch mit Febrais eingesprüht, ich setze den Kater wieder ganz in die Tasche, halte ihn aber weiter im Nacken fest, während ich versuche mit der linken Hand den Reißverschluss zu schließen. Da ich links ziemlich dappig bin, geht’s erst, als ich wieder die Zähne zu Hilfe nehme. Reißverschluss halb zu, Kater loslassen und zack! Reißverschluss ganz zugezogen. Klappe zu, Affe tot.
Ich verpacke den ganzen Mist in der großen Mülltüte, reiche diese raus an die Stewardess, sie sieht, dass ich blute und verspricht mir, mir Verbandszeug zu bringen. Dann gehe ich zu meinen zwei Plätzen. Das ist natürlich ideal. Ich habe jetzt zwei Vordersitze, unter die ich die Taschen stellen kann und einen Mittelplatz, auf dem ich mich auch noch etwas ausbreiten kann. Mein Sitz ist am Fenster. Der Mann am Gang ist freundlich, ich frage ihn, ob man noch was riecht, er verneint.
Das Leben ist wieder schön!
Isis ist inzwischen immer noch ganz ruhig. Tuti macht hin und wieder Randale in seiner Tasche, aber wenn ich ihn ein wenig wiege wie ein Baby, dann wird er wieder ruhig. Ich kann lesen und essen.

In FFm sollte eigentlich ein Wagen für mich bereitstehen, der mich die langen Wege bis zum Zoll bringt. Ich sehe ihn zunächst nicht. Nach ca. 5 Minuten laufen bin ich aber so geschafft, dass ich mich auf eine Bank setze, um zu verschnaufen (ich habe schon seit ein paar Jahren Schwierigkeiten, weite Strecken zu laufen, nach ca. 400 m habe ich tierische Kreuzschmerzen und muss für einen Augenblick sitzen, dann geht’s wieder weiter). Als ich da so sitze, kommt der Rollwagen. Wir hatten uns verfehlt. Die Dame, die den Wagen fährt, ist sehr freundlich, verstaut die Taschen, schnallt mich an und weiter geht’s zunächst zur Passkontrolle, dann zur Gepäckausgebe und schließlich zum Zoll. Ich sage mein Verschen auf wegen der Katzen, man nimmt kurz die Papiere, sagt, man habe schon Bescheid gekriegt aus Luxor, ich könne passieren. Draußen wartet Elsa und Endi. Endlich eine Zigarette.

Zuhause bei Elsa und Endi: Im Wohnzimmer ist ein Katzenklo aufgebaut, außerdem zwei Schälchen mit Brekkies und zwei Schälchen mit Wasser. Ich mache die Taschen auf. Die Kätzies schlafen und kommen nicht raus. Das Wohnzimmer wird jetzt erstmal für 2 Tage der Relaxplatz für die beiden Tiere. Nachts brennt ein kleines Lämpchen. Ansonsten werden sie nicht gestört. Endi ist krankgeschrieben und kann zuhause auf die beiden aufpassen. Alles easy. Ich fahre nachhause.

Mäxchen kommt mir schon am Parkplatz entgegen mit großem Gemaunze. Nele kommt mit dazu, streicht mir um die Beine. Tiger erwartet mich an der Haustür. Man scheint mich wohl vermisst zu haben. Nachts sind alle drei auf dem Bett um mich herumdrapiert. Eine Idylle!

Zenzi

Welch Martyrium :facepalm: , ich möchte für Nichts in der Welt mit Dir getauscht haben.
Sehr mitleidvolle Grüße :troest:
Poldi

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Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 27 Apr 2012 19:58 
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Nun, jetzt kann ich schon drüber lachen. Und der Daumen hat sich nicht entzündet. Von Elsa und Endi hab ich noch keine Nachricht, wie es den Tieren geht, aber ich denke, keine Nachricht ist eine gute Nachricht.
Habe heute Nachmittag noch etwas Schlaf nachgeholt und jetzt gehts mir gut.
Meine eigenen Haustiere gehen mir nicht vom Kittel. Ständig um mich rum.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 27 Apr 2012 21:36 
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zenzi hat geschrieben:
Nun, jetzt kann ich schon drüber lachen. Und der Daumen hat sich nicht entzündet. Von Elsa und Endi hab ich noch keine Nachricht, wie es den Tieren geht, aber ich denke, keine Nachricht ist eine gute Nachricht.
Habe heute Nachmittag noch etwas Schlaf nachgeholt und jetzt gehts mir gut.
Meine eigenen Haustiere gehen mir nicht vom Kittel. Ständig um mich rum.

Zenzi

ich hoffe, die beiden luxoris erholen sich schnell von den strapazen.

ach ja, wir wollen infos ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 28 Apr 2012 00:19 
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Inzwischen hab ich mit Elsa telefoniert.
Die beiden Tiere sind aus ihren Taschen herausgekommen. Sie sitzen nun entweder auf der Couch oder einem Sessel oder auf der Fensterbank und betrachten die grüne Umgebung. So viel Grün sind sie ja wahrlich nicht gewöhnt.
Sie haben bisher nur ein bisschen getrunken, aber noch nichts vom Fresschen angerührt und auch das Klo noch nicht benutzt. Na ja, Tuti hat seinen Darm ja gründlich geleert. Das Wohnzimmer wird z.Zt. nur selten betreten und sie haben dort ihre Ruhe.
Die Taschen liegen momentan auf dem Balkon. Wenn Elsa morgen vormittag frei hat, dann wird sie sie gründlich reinigen. Erst das Grobe wegputzen und dann ab damit in die Waschmaschine. Das ist das Gute an den teuren Stücken, man kann sie ohne weiteres in der Waschmaschine waschen.
Am Wochenende will Endi den Balkon katzenfest machen. Es wird ein Netz um den ganzen Balkon gespannt bis hinauf zur Decke. Noch aus Sinas Zeiten kennt man ja die Fehler, die man dabei nicht machen darf. Dann haben die Kätzies noch mehr Auslauf und können trotzdem nicht ausbüxen.
Heute hat Elsa auf meine Empfehlung hin schon massenhaft Aldi-Leckerlistäbchen gekauft. Die waren in Luxor der echte Hit. Ich hatte ja auch noch andere Leckerlis dabei, von Whiskas und Fressnapf, aber nix ging über die Aldistäbchen. Hook war der erste, den ich damit bestechen konnte und der ist mir dann nicht mehr von der Pelle gegangen. Auch Isis konnte ich mit Aldistäbchen bis auf ca. 1 m zu mir anlocken. Nur Tuti blieb trotz Aldistäbchen auf Abstand. Aber gern genommen hat er sie auch.
Hook ist übrigens mein neuester Freund. Der wäre der Stäbchenlieferantin wohl auch bis zum Flughafen nachgelaufen, wenn er gekonnt hätte. Ein wirkliches Schätzchen und ein wunderschönes Tier. Schade, dass er das mit dem Auge hat. Ich schick mal ein Foto von ihm hier mit. Von Tuti und Isis hab ich bisher noch keine neuen Fotos. Sobald es Neue gibt, werden sie hier eingestellt.

Von meinen sonstigen Luxor-Abenteuern werde ich in einem anderen Thread berichten.

Zenzi


Dateianhänge:
Dateikommentar: Hook ganz entspannt
DSCN1156.jpg
DSCN1156.jpg [ 265.9 KiB | 3378-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Hook mit leuchtendem Auge
DSCN1150.jpg
DSCN1150.jpg [ 259.08 KiB | 3378-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Hook hat neues Spielmäuschen
DSCN1191.jpg
DSCN1191.jpg [ 155.75 KiB | 3378-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 05 Mai 2012 21:04 
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gibt es denn gezz mal bald pics von den neu-hessen? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 06 Mai 2012 00:54 
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Ja, ja! Komm ja schon!

Der Einfachheit halber zitiere ich hier mal die Berichte, die ich in der Zwischenzeit dem Catsitter geschickt habe und dann kommen noch ein paar Bildchen:

vom 28.4.

Zitat:
Gestern war ich mal unsere Kätzies besuchen. Das Wohnzimmer wird jetzt wieder allgemein genutzt. Wenn jemand im Zimmer ist, verziehen sich beide hinter die Couch, wobei aber Tuti schon die Tendenz zeigt, sich neugierig um die Ecke lugend zu zeigen, während Isis, die ja eigentlich bei Dir immer die Mutigere war, hier am scheuesten ist. Elsa hat kräftig Aldistäbchen eingekauft, ich denke, das wird auf Dauer helfen. Futter wird genommen, Wasser ebenfalls. Bis gestern Nachmittag wurde das Klo noch nicht benutzt. Thunfisch wurde ebenfalls im Dutzend besorgt. Lt. Elsa sind das billige Katzen, denn Nassfutter kann schon ganz schön ins Geld gehen.




vom 29.4.

Zitat:
Gute Nachricht!

Isis hat sich erstmals streicheln lassen - von Endi!
Jetzt ist auch die Wohnzimmertür aufgemacht worden und die Katzen dürfen außer im Schlafzimmer überall in der Wohnung sein.



vom 1. 5.

Elsa war vorhin hier und hat berichtet:

Zitat:
Kätzis schlafen tagsüber viel und liegen dabei immer noch hinter der Couch. Abends allerdings kommen sie heraus und dann wird gefressen - viel! Und das Klo benutzt und dann wird gespielt, vorzugsweise miteinander. Man erklimmt auch schon mal den Fernseher und das Fensterbrett ist ein Lieblingsplatz. Gestern hat wohl einer der Racker aus dem raumhohen Schuhregal vom zweithöchsten Regalbrett einen von Elsas Schuhen geklaut und in der ganzen Wohnung rumgeschleppt.
Elsa hat jetzt den Kratzbaum wieder mitgenommen, den sie uns bei Sinas Umzug hierher mitgebracht hatte, der hier aber nie gebraucht wurde. Der Balkon ist inzwischen voll vernetzt und die Fenster haben ein stabiles Fliegengitter bekommen.
Chefin ist wohl immer noch Isis und Tuti macht nichts ohne sie quasi zu fragen, d.h., wenn er zu irgendwelchen Aktivitäten starten will, schaut er erst zu ihr und legt dann erst los.


vom 2.5.

Zitat:
Neuester Lieblingsplatz ist übrigens das Waschbecken im Bad.



vom 5.5.

Zitat:
Elsa war gestern hoch entzückt! Erstmals hat sie beobachtet, was Du ja schon lange kennst, dass die beiden treulich vereint und Wange an Wange auf einem Sessel schlafen. Sie fands nur schade, dass sie keine Kamera zur Hand hatte, denn die war noch hier bei mir.

Endi ist so sehr um das Wohlergehen der beiden Fellträger besorgt, dass Elsa ihn schon ausbremsen muss, sonst werden sie gar zu sehr verwöhnt.

Einziger Wermutstropfen ist halt, dass sie immer noch nicht wirklich für Streicheleinheiten zu haben sind. Aber das wird schon. Ist halt ein Geduldsspiel.

Fresschenplatz ist jetzt im Flur und es gibt ein zweites Klo im Bad. Dieses Wochenende soll auch der Balkon freigegeben werden. Dann kommt eins der Klos auf den Balkon.

Der kleine Kratzbaum wurde inzwischen um einige Etagen erweitert. Da gibt’s bei Fressnapf ja Teile, die man anbauen kann mit Höhlen und Podesten.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Aldistäbchen locken Tuti hinter der Couch hervor
DSCN1199.jpg
DSCN1199.jpg [ 181.55 KiB | 3362-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Isis schickt Tuti vor, um die Lage zu peilen
DSCN1200.jpg
DSCN1200.jpg [ 175.68 KiB | 3362-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Jetzt kommt auch Isis und holt sich Stäbchen
DSCN1205.jpg
DSCN1205.jpg [ 192.03 KiB | 3362-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 11 Mai 2012 16:44 
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Einige Neuigkeiten von der Katzengemeinde:

9.5. Der Sündenfall

Zitat:
Elsa konnte es nicht lassen: sie hat den Kätzies Nassfutter angeboten. Und das kam überwältigend gut an!!! Es wurde unter das Trockenfutter gemischt, so dass auch die Brekkies den Geschmack davon annahmen und die Folge war, dass ratzfatz die Schüsseln leer waren.

Um jetzt keine Dauerorgie einreißen zu lassen, gibt’s Nassfutter nur sporadisch. Aber es besteht durchaus die Aussicht, dass der oder die Nassfutter-DosenöffnerIn zukünftig erheblich mehr Zuwendung erhält.


10.5. Webcats

Zitat:
Endi hat versehentlich eine Youtube-Seite aufgemacht, auf der miauende Katzen zu sehen waren. Isis war gleich seeeehr interessiert. Inzwischen gibt’s eine Lieblings-Youtube-Seite, vor der die beiden ewig sitzen können. Bei Endi kann man Internet über den großen Flachbild-Fernseher anschauen. Das macht natürlich noch mehr Laune.


Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 11 Mai 2012 20:22 
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Leute, ich finds nicht lustig. Heute ist ein von mir gezüchteter Hund an einer Infektion jämmerlich verreckt. Und wo kam sie her? Es handelt sich um einen Leptosprirosestamm, der in der Schwarzmeerregion verbreitet ist und gegen den hierzulande nicht geimpft wird. Von "Tierfreunden" die meinten, ein völlig verseuchtes, krankes Hundeviech nach Deutschland bringen zu müssen und es ohne Quarantäne oder ordentlichen tierärztlichen Check hier im FFM auf die Gass zu lassen.

Es gibt hier im Land genug Tiere, die einen guten Platz brauchen. Man muss nicht diese Bazillenschleudern, die sowieso normalerweise nicht zu retten sind, nach D einschleppen und Krankheiten verbreiten.

Meiner Meinung nach Null Import von Haustieren ohne veterinämedizines OK (aber nicht von Feld-Wald-Wiesen-Balkan-oder-Orientviechdoktoren) und Quarantäne von mind. 3 Monaten aus südlichen Ländern. Wer den Tieren dort helfen will, soll für das sterilisieren oder einschläfern dieser armen Kreaturen spenden. Und wer´s trotzdem tut 10.000 Euro Strafe zugunsten hiesiger Tierheime und 100 Arbeitsstunden Sozialarbeit im Tierheim.

molly

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 11 Mai 2012 21:05 
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Nun, Molly,

unsere Tiere sind durchgeimpft, Titergetestet (Testinstitut: Veterinärinstitut der Uni Gießen), haben die vorgeschriebene 3-monatige Quarantänezeit durchlaufen, haben zusätzlich noch einige nicht vorgeschriebene Impfungen und die Entwurmung erhalten. Die Behandlung wurde in Luxor von ACE (Animal Care of Egypt) durchgeführt, die von britischen Tierärzten geleitet wird. Sie haben den von der EU vorgeschriebenen Tierpass erhalten und wurden auch gechipt. Ohne all dies hätte ich die Tiere niemals durch den hiesigen Zoll gekriegt.

Ich habe für all dies zusammengenommen ca. EUR 500,- bezahlt, zusätzlich hat Catsitter sie auch noch in der Quarantänezeit versorgt.

Es ist aber etwas anderes, wenn Tiere im Zuge von Schengen ungeprüft, ungeimpft und ohne die sonstigen Prozeduren über die Straße nach Westeuropa eingeführt werden. Da müssen speziell die südosteuropäischen Länder, die ja zur EU gehören, stärker an die Kandare genommen werden.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 11 Mai 2012 21:33 
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zenzi hat geschrieben:
Es ist aber etwas anderes, wenn Tiere im Zuge von Schengen ungeprüft, ungeimpft und ohne die sonstigen Prozeduren über die Straße nach Westeuropa eingeführt werden. Da müssen speziell die südosteuropäischen Länder, die ja zur EU gehören, stärker an die Kandare genommen werden.

richtig,
alle grenzen, die mit dem auto einfach so überfahren werden können ohne weitere kontrollen, sind ein einfalltor für illegale tierimporte, ob gesund oder nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 11 Mai 2012 21:55 
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Mit 2 Klos werden sie dann ja auch besser auskommen ......

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 12 Mai 2012 09:49 
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zenzi hat geschrieben:
Nun, Molly,

unsere Tiere sind durchgeimpft, Titergetestet (Testinstitut: Veterinärinstitut der Uni Gießen), haben die vorgeschriebene 3-monatige Quarantänezeit durchlaufen, haben zusätzlich noch einige nicht vorgeschriebene Impfungen und die Entwurmung erhalten. Die Behandlung wurde in Luxor von ACE (Animal Care of Egypt) durchgeführt, die von britischen Tierärzten geleitet wird. Sie haben den von der EU vorgeschriebenen Tierpass erhalten und wurden auch gechipt. Ohne all dies hätte ich die Tiere niemals durch den hiesigen Zoll gekriegt.

Ich habe für all dies zusammengenommen ca. EUR 500,- bezahlt, zusätzlich hat Catsitter sie auch noch in der Quarantänezeit versorgt.

Es ist aber etwas anderes, wenn Tiere im Zuge von Schengen ungeprüft, ungeimpft und ohne die sonstigen Prozeduren über die Straße nach Westeuropa eingeführt werden. Da müssen speziell die südosteuropäischen Länder, die ja zur EU gehören, stärker an die Kandare genommen werden.

Zenzi

Dann bist du eine löbliche Ausnahme, zenzi. Leider ist es aber so, dass zigtausende Hunde und Katzen von völlig bescheuerten "Tierfreunden" aus falsch verstandener Tierliebe oder finanziellem Interesse importiert werden.
Du kannst Tieren in diesen südlichen Ländern nur helfen, indem du die Reproduktion unterbindest und auch wenn es grausam klingt, all die vielen Kranken auf humane schmerzlose Art erlöst. Alles andere ist sinnlos. Dort besteht keine "Haustierkultur" wie im mittleren und nördlichen Europa. Beispielsweise kam letztes Jahr eine Katze mit 7 Jungen bei unserem Haus in Griechenland an und sind dort durch die Gärten gestreunt. Denen sind alle buchstäblich die Augen aus dem Kopf geeitert. Niemand in der Nachbarschaft hat auch nur einen Blick darauf verschwendet.

mfg molly

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 15 Mai 2012 08:31 
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was gibt es neues von den egypt cats?

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 17 Mai 2012 20:03 
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teddy hat geschrieben:
was gibt es neues von den egypt cats?

:trommel:

gibt es nix neues, keine pics, gar nix?

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 17 Mai 2012 20:51 
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Bilder gibts zur Zeit nicht. Aber es gibt insofern Neues, als dass Isis inzwischen Endis beste Freundin ist, ihm ständig um die Beine streicht, sich vor die Wohnungstür setzt und maunzt, wenn er weggegangen ist etc. Elsa scheint hingegen eher von Tuti angepeilt zu werden. Er ist zwar noch nicht so weit, dass er sich anfassen lässt, aber er kommt Elsa immer näher, maunzt sie an, wenn er Fresschen haben will, sie ist also seine persönliche Dosenöffnerin.

Es wird allerdings immer dringlicher, dass Tuti mal für einen TA-Besuch eingefangen wird. Erstens wegen der Kastration. Er hat nämlich angefangen, Isis zu besteigen (die gottseidank sterilisiert ist). Und außerdem hat er mal wieder Durchfall, was er ja bei Catsitter auch öfter mal hatte. Das muss mal abgeklärt werden.

Beide gehen inzwischen auch gern auf den Balkon. Tuti hat aber Angst vor großen Vögeln, z.B. Krähen oder Elstern, die da vor dem Netz herumfliegen und flüchtet vor ihnen zurück in die Wohnung.

Besucher verursachen inzwischen auch keine Versteckspiele mehr. Ich werde vielleicht dieses Wochenende mal hinfahren und auch die Camera mitnehmen. Vielleicht gelingt mir ein guter Schnappschuß fürs Forum.

Elsa sagt, Tuti hat zweierlei Augenfarben und schielt ein bisschen. Außerdem haben beide vergleichsweise große Nasen, vor allem, wenn sie zum Vergleich unsere Nele heranzieht, die ja nun wirklich ein Mininäschen hat.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 17 Mai 2012 21:24 
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zenzi hat geschrieben:
Und außerdem hat er mal wieder Durchfall, was er ja bei Catsitter auch öfter mal hatte. Das muss mal abgeklärt werden.

durchfall scheint bei diesen egpt cats ein problem zu sein. ich habe das bei mini mit strenger diät hinbekommen. vor allem diese kausnacks, also diese stangen, die haben 20% fett. klar, die cats lieben das, aber das sollte nicht sein, wenn er durchfall hat.
ach ja, cat-sitter hätte gerne neuigkeiten und pics von "seinen cats" - und da er hier nicht liest, schicke ihm halt eine mail ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 21 Mai 2012 09:45 
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Hier also die versprochenen Bilder von den Kätzies. Catsitter hat auch eine Ladung gekriegt.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Tuti
Tuti und Isis II005.jpg
Tuti und Isis II005.jpg [ 167.59 KiB | 3300-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Isis
Tuti und Isis II008.jpg
Tuti und Isis II008.jpg [ 164.08 KiB | 3300-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Tuti und Isis inspizieren das Balkonnetz
Tuti und Isis II010.jpg
Tuti und Isis II010.jpg [ 209.16 KiB | 3300-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 22 Mai 2012 18:44 
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die sehen aber schon recht zutraulich aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 25 Mai 2012 18:58 
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molly hat geschrieben:
zenzi hat geschrieben:
Nun, Molly,

unsere Tiere sind durchgeimpft, Titergetestet (Testinstitut: Veterinärinstitut der Uni Gießen), haben die vorgeschriebene 3-monatige Quarantänezeit durchlaufen, haben zusätzlich noch einige nicht vorgeschriebene Impfungen und die Entwurmung erhalten. Die Behandlung wurde in Luxor von ACE (Animal Care of Egypt) durchgeführt, die von britischen Tierärzten geleitet wird. Sie haben den von der EU vorgeschriebenen Tierpass erhalten und wurden auch gechipt. Ohne all dies hätte ich die Tiere niemals durch den hiesigen Zoll gekriegt.

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Es ist aber etwas anderes, wenn Tiere im Zuge von Schengen ungeprüft, ungeimpft und ohne die sonstigen Prozeduren über die Straße nach Westeuropa eingeführt werden. Da müssen speziell die südosteuropäischen Länder, die ja zur EU gehören, stärker an die Kandare genommen werden.

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Dann bist du eine löbliche Ausnahme, zenzi. Leider ist es aber so, dass zigtausende Hunde und Katzen von völlig bescheuerten "Tierfreunden" aus falsch verstandener Tierliebe oder finanziellem Interesse importiert werden.
Du kannst Tieren in diesen südlichen Ländern nur helfen, indem du die Reproduktion unterbindest und auch wenn es grausam klingt, all die vielen Kranken auf humane schmerzlose Art erlöst. Alles andere ist sinnlos. Dort besteht keine "Haustierkultur" wie im mittleren und nördlichen Europa. Beispielsweise kam letztes Jahr eine Katze mit 7 Jungen bei unserem Haus in Griechenland an und sind dort durch die Gärten gestreunt. Denen sind alle buchstäblich die Augen aus dem Kopf geeitert. Niemand in der Nachbarschaft hat auch nur einen Blick darauf verschwendet.

mfg molly

Ich wuerde mich da nicht darauf verlassen, dass diese Erreger unbedingt von auslaendischen Tieren eingeschleppt wurden. Manche Leute nehmen auch ihre Tiere mit in den Urlaub und die infizieren sich vor Ort. Die Leishmaniosis, die ueber eine nachts fliegende Stechmuecke uebertragen wird, ist auch schon von Suedeuropa bis nach Nordeuropa vorgedrungen, sagte der ungarische Tierarzt (und ich habe auch schon Berichte ggelesen, dass erste Faelle in D aufgetreten sein sollen) Fuer von Leishmaniosis befallene Tiere gibt es keine Rettung - bestenfalls einen Aufschub

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 02 Jun 2012 21:52 
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hmm,
keine neue infos, keine neuen pics von den beiden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 03 Jun 2012 20:58 
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Meine Kamera ist z.Zt. in Rüsselsheim. Möglich, dass es bald wieder neue Fotos gibt. Im Augenblick hab ich ein anderes Projekt in Angriff genommen, nachdem ich endlich den Kassenabschluss des Ortsvereins beim Bezirk abgeliefert habe. Es geht um den Parkplatz vor der Haustür, der neuerdings nur noch mit Parkscheibe für 3 Stunden benutzbar sein soll mit der Folge, dass wir und andere Anwohner mangels anderer Stellplätze unsere Autos auf der Straße abstellen und damit die Straße nur noch einspurig ist, während der Parkplatz fast den ganzen Tag gähnend leer ist. Irgendein Friedhofsbesucher hatte sich wohl beschwert, weil er mal keinen Parkplatz direkt vor dem Friedhofstor gefunden hat.
Ich hab jetzt einen Brief an den Magistrat entworfen, der von anderen Anwohnern mit unterschrieben wird, in dem wir den Magistrat auffordern, den Parkplatz wieder frei zu geben.

Anbei zwei Fotos von zwei aufeinander folgenden Tagen mit leerem Parkplatz:


Dateianhänge:
Dateikommentar: Parkplatz am 11.5.
parkplatz202.jpg
parkplatz202.jpg [ 301.9 KiB | 3272-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Parkplatz am 10.5.
parkplatz210.jpg
parkplatz210.jpg [ 339.13 KiB | 3272-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 03 Jun 2012 23:56 
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Hab sogar schon um die Hälfte verkleinert. Trotzdem ist es noch so groß, sorry

Der Parkplatz gehört schon zum Friedhof, wird aber seit Jahrzehnten nicht nur von Friedhofsbesuchern, sondern eben auch von Anwohnern, die keinen Stellplatz auf dem eigenen Grundstück haben, benutzt, kurzzeitig wird er auch von Kunden eines Toto/Lotto-Ladens benutzt. Auf dem Parkplatz ist Platz für ungefähr 14 Autos. Bei großen Beerdigungen reicht das sowieso nicht, da wird auch in den umliegenden Straßen geparkt. Beerdigungen finden aber meist werktags tagsüber statt, wenn viele der sonst dort parkenden Anwohner zur Arbeit sind.
Ich wohne jetzt 15 Jahre hier und habs in der Zeit vielleicht 5 x erlebt, dass der Parkplatz wirklich bis auf den letzten Platz voll war. Eng wirds höchstens an solchen Tagen wie Allerheiligen, Totensonntag und Muttertag.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 04 Jun 2012 17:50 
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heute ist Tuti kastriert worden. Es ging nicht mehr anders. Er hat mit Isis dasselbe gemacht wie Tiger mit Hook.

Elsa und Endi haben es heute früh gemeinsam irgendwie geschafft, den Racker in die Kiste zu packen und Elsa hat ihn dann vor ihrem Dienst zu Dr. Kilo gebracht. Gegen Mittag hat mich Endi dann angerufen und gebeten, dass ich ihn wieder vom TA abholen soll.

Als ich hinkam, war er schon wieder wach und sehr ungnädig. Aber er hat während der Autofahrt keinen Mucks von sich gegeben und als wir dann in Rüsselsheim in Endis Wohnviertel kamen, wurde er plötzlich ganz aufmerksam. Anscheinend haben Gerüche oder Geräusche ihm gesagt, dass es jetzt Richtung Heimat geht. Zuhause ist er dann schnell aus der Box raus und hat sich zu Isis ins Schlafzimmer verzogen.


Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Luxor-Souvenirs
BeitragVerfasst: 04 Jun 2012 20:10 
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zenzi hat geschrieben:
heute ist Tuti kastriert worden. Es ging nicht mehr anders. Er hat mit Isis dasselbe gemacht wie Tiger mit Hook.
aha, hat es den jung nun erwischt, aber das war zu erwarten, dass es getan werden muss ;)

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