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 Betreff des Beitrags: Der Euro
BeitragVerfasst: 22 Dez 2011 11:52 
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Zitat:
Georg Kreisler

Der Euro
Man kann nicht umhin zu sagen, dass Wien
eine herrliche Stadt voller Charme ist.
Auch London ist schön und Paris an der Seine,
sogar Oslo macht Spaß, wenn's dort warm ist.
Aber nix bleibt stabil, weil: die Zeit ändert viel.
Die Zeit ändert überhaupt alles.
Im nächsten Jahrhundert bleibt nix, wie's halt ist.
Ich bin kein Prophet, aber eins weiß ich g'wiß:
Einmal wird der Eiffelturm nicht mehr sein,
und wo jetzt der Louvre steht, wachst der Wein.
Nur der Euro, der bleibt,
weil den nix mehr vertreibt.
Der wird all's überleb'n, der allein.
Unser Wiener Stephansturm, der fallt um,
und wo jetzt die Oper ist, dort san's stumm.
Nur der Euro bleibt stehn;
von Berlin bis Athen
tanzt der Euro um alle herum.
Den Prater werdn's vernichten.
Der Rhein wird gestaut. Florenz wird verbaut.
Auf'n Petersdom werdn's verzichten.
Wenn der Papst protestiert, wird er g'haut.
Auf die Champs-Élysées wird ka Wert g'legt,
und das Tivoli wird unter d' Erd g'legt.
Aus Warschau wird Schutt. Die Schweiz ist kaputt.
Die Grachten erfriern. Die Schweden emigriern.
Dann werd'n militant alle Häuser verbrannt
und als Waren- und Bürohäuser neu eingespannt,
nur der Euro wird leb'n,
nur den Euro wird's geb'n,
nur der Euro wird zeig'n, was er kann.
Und er kriecht mit Humor
aus der Aschen hervor,
und fangt immer von vorn wieder an.
Mozart verraucht, weil man'n net braucht.
Gleich hinter Mozart raucht Goethe.
Bach wird verjazzt, Rembrandt zerkratzt.
Shakespeare hat auch seine Nöte.
Goldoni und Moliere krieg'n ein neu'n Regisseur.
Nur findet auch der kein Theater.
Denn Theater san g'schlossen, die Museen stehen leer.
Und Buchläden gibt es schon lang keine mehr.
Was braucht ein moderner Mensch Lit'ratur?
Auch von Philharmonikern keine Spur!
Nur der Euro bleibt stark!
Den legt niemand in'n Sarg!
Hast du Euro, dann hast du Kultur.
Der kann Kunst imitiern,
der kann die Politiker schmiern,
der baut Banken zu den Sternen,
baut McDonalds, baut Kasernen,
der schmückt's Fernsehn mit ein'm Glorienschein:
Man ist stolz, Europäer zu sein!
Für den Euro sterb'n die Poeten,
und zum Euro lernt man beten:
Euro unser, der du bist...
Und dann merkt auch der letzte Tourist,
was Europa ist.
Quelle:
www.FUCKtheEURO.de.vu

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 22 Jan 2013 11:58 
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Beiträge: 13464
Interessanter Beitrag zum €:
http://www.youtube.com/watch?v=GbeIj9-eqGw
GR als Ablenkungsmanöver

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 03 Feb 2013 14:26 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Zitat:
Der Euro eine beispiellose Serie von Vertragsbrüchen, Lügen und Betrug“

Die Buchautoren Matthias Weik und Marc Friedrich sind freundliche, junge Schwaben. Sie haben Betriebswirtschaft studiert, die New Economy erlebt und dabei gesehen, dass das globale Finanz-System nichts anderes ist als „der größte Raubzug der Geschichte“. Ihr Buch zu diesem Thema hat die Bestseller-Listen gestürmt. Daher glauben die Autoren, dass wir einen „wundervollen epochalen Wandel“ erleben. Die Bürger lassen sich nicht mehr einlullen von den Phrasen in Politik und Finanz-Industrie. Lustig wird der Crash allerdings für niemanden.

.....Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schreiben am Ende des Buchs etwas unvermittelt: Der Crash kommt auf jeden Fall. Warum und in welcher konkreten Form?

Matthias Weik: Zuerst möchte ich sagen: Wir sind Realisten und keine Pessimisten. Dies ändert jedoch nichts an unserer Meinung, dass es keine Frage ist ob, sondern wann der Crash kommt.

Marc Friedrich: Der Crash kommt, weil die Krise nicht lösbar ist – die Lösung wird der finanzielle Crash sein.

Matthias Weik: Wie lange wollen wir denn noch Schulden mit Schulden bezahlen?
Die Buchautoren Marc Friedrich und Matthias Weik: Bürger wurden durch übermäßigen Konsum zu Schuldenknechten. (Foto: DWN)

Die Buchautoren Marc Friedrich und Matthias Weik: Bürger wurden durch übermäßigen Konsum zu Schuldenknechten. (Foto: DWN)

Marc Friedrich: Das einzige was die Politik uns bisher als Lösung präsentiert hat, ist, unvorstellbar viel Geld ins System zu pumpen, um das ganze Finanzsystem künstlich am Leben zu erhalten.

Matthias Weik: Wir dürfen nicht vergessen: Die Krise entstand auf Grund zu niedriger Zinsen und zu viel billigem Geld – jetzt bekämpfen wir die Krise mit historisch niedrigen Zinsen und unvorstellbar viel billigem Geld. Meiner Ansicht nach kann und wird Homöopathie zur Bekämpfung der Finanzkrise nicht funktionieren.

Marc Friedrich: Hätten die Politiker und Verantwortlichen aus der Finanzbranche eine Lösung, hätte man diese uns schon längst präsentiert. Mit all den sogenannten Rettungspaketen haben sich die Protagonisten auf Kosten der Steuerzahler nur eines teuer erkauft – Zeit.

Matthias Weik: Das einzige, was von der Politik seit 2008 gemacht wird, ist unverantwortlich und ökonomisch zusammengefasst: volkswirtschaftliche Schadensmaximierung.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Gibt es irgendwelche Maßnahmen, mit denen der Crash verhindert werden kann?

Marc Friedrich: Mit einer 180 Grad radikalen Kehrtwende, aber die sehe ich nicht. Es ist so viel Geld im System wie nie zuvor. Dies kann keiner mehr kontrollieren.

Matthias Weik: Wenn die Politik die Mathematik verbieten würde und die Naturgesetze außer Kraft setzt könnten wir den Crash verhindern – ansonsten sehe ich keine Möglichkeit. Spaß beiseite, unsere Antwort ist ganz klares Nein.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ihre Banken-Kritik ist ja heute schon fast herrschende Lehre. Warum geschieht nichts, etwa im Derivate-Bereich?

Marc Friedrich: Weil es die mächtigste Lobby der Welt, die Finanz-Lobby, nicht möchte. Egal ob Finanztransaktionssteuer oder Basel 3 – alles von der Finanzlobby nicht erwünscht. Daher wurde das alles bisher auch nicht implementiert. Es geht einfach um zu viel Geld, und der Hebel für maßlose Gewinne ist einfach zu verführerisch.

Matthias Weik: Ganz im Gegenteil. Seit 2008 ist das Volumen aller synthetischen (Wert-)Papiere stark gestiegen. Dies ist für mich ein Indikator, dass die Finanzindustrie nur eines seit 2008 gelernt hat– nichts! Geld regiert die Welt – doch wer regiert das Geld?

Marc Friedrich: Wir haben auch etliche schöne Beispiele dafür in unserem Buch. Ein klares Signal war auch die Geburtstagsfeier von Herr Ackermann im Bundeskanzleramt auf Kosten der Steuerzahler.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie ist es zu diesem Schulden-Irrsinn gekommen? Eigentlich wird ja niemand gezwungen, Schulden zu machen.

Marc Friedrich: Ja, das stimmt aber es wird uns täglich suggeriert. Egal ob durch Werbung, auf dem Schulhof oder in den Medien. Du brauchst dies und du brauchst das, um cool und in zu sein. Der Konsum hat einen enorm wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft eingeräumt bekommen. Dazu dann noch Lockvogel-Angebote wie die Null-Prozent-Finanzierung, oder: Jetzt kaufen und in 3 Jahren erst zahlen, machen den Schuldenknecht perfekt. Jeder will mit dabei sein, will das neuste Smartphone, das tollste Auto und das protzigste Haus haben. Wir müssen uns aus diesem Wahnsinn befreien.

Matthias Weik: Schulden sind nie gut, und in der aktuellen Zeit brandgefährlich! Wenn die Inflation richtig loslegt, werden sich die Löhne und Gehälter voraussichtlich nicht der Inflationsrate anpassen. Bei einer Währungsreform waren in der Vergangenheit Menschen mit Schulden immer die „Gelackmeierten“.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ist nicht die Wahrheit die, dass die ganze Nachkriegszeit-Generation letztendlich ihre Kinder missbraucht hat – indem sie zügellos konsumiert haben, was die Kinder und Kindeskinder nun abbezahlen müssen?...


Ganzen Artikel lesen:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... /01/21664/

Zum Glück habe ich keine "Staatspapiere".... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 19:38 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Polen wird vorerst den Euro nicht einführen:
Zitat:
20.02.13, 13:06

Die Euro-Krise hat ein Umdenken in Polen bewirkt: Erstmals schließt der Premier Donald Tusk einen baldigen Beitritt zur Einheitswährung aus. Die Polen haben erkannt, dass sie auch mit dem Zloty von der EU profitieren.

Für eine Einführung des Euro müsste die Verfassung in Polen geändert werden. Dazu fehlt Donald Tusk im Parlament jedoch die Mehrheit. Viele Konservative seien gegen die Einführung des Euro. Durch die Schuldenkrise in Europa hat Polen die Frist für die Einführung bis 2012 verstreichen lassen.
Ein neuer Termin für die Einführung ist ebenfalls noch nicht in Sicht. Es scheint, als hätten die Polen kalte Füße bekommen: „Es gibt keinen Grund, große Anstrengungen zu unternehmen, um den Euro nun einzuführen“, sagte Donald Tusk im WSJ. Die Polen bräuchten noch Jahre, bis alle notwendigen Strukturreformen umgesetzt seien, heißt es weiter in dem Bericht.

weiter:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -abgesagt/

Die Ungarn werden den Euro auf absehbare Zeit auch nicht einführen.
Glückwunsch an die Regierungschefs dieser beiden Länder :daumen:
Sie sind der Bankenmafia nicht auf den Leim, gegangen

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 15 Mär 2013 11:01 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Zitat:
Der Kollateralschaden der Rettungspolitik

MÜNCHEN – Die Eurozone steht im sechsten Jahr der Krise und der Bekämpfung der Krise durch die Rettungsschirme der EZB und der Staatengemeinschaft. Immer stärker griff die Politik in das Marktgeschehen ein und verfing sich im Gestrüpp eines ausufernden Interventionismus, der, wie David Cameron befürchtet, die Eurozone "bis zur Unkenntlichkeit" verändern wird und die marktwirtschaftlichen Grundregeln unseres Wirtschaftssystems verletzt.....

...Die Rettungsaktionen haben bislang die innere Abwertung auf dem Wege fallender Euro-Preise der Vermögensobjekte, der menschlichen Arbeitskraft und der Güter verhindert, durch die allein neues privates Kapital angelockt und die Wettbewerbsfähigkeit der vorhandenen Wirtschaft gestärkt werden kann. Zu diesem Nachteil tritt nun der Nachteil der äußeren Aufwertung hinzu. Nimmt man beides zusammen, so unterminiert die Rettungspolitik nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer, sondern verringert sie sogar.

Read more at http://www.project-syndicate.org/commen ... 8UllA1l.99
...aber trotzdem wird immer wieder behauptet, es sei unmöglich, den € wieder abzuschaffen. Ausser Aerger und Kosten hat er allerdings bisher nicht gebracht :trommel:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 08 Mai 2013 07:02 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Interessante Website zur Geschichte des €, Zensur und andere "Geschichten" um die Einführung des €:
http://www.statement-television.de/extra/

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 01 Jan 2015 08:53 
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Registriert: 01 Feb 2011 14:01
Beiträge: 7656
Wohnort: Ha Ha
So, ab heute hat Litauen auch den €.
Hübsche Münzen mit dem Attacke reitenden weißen Ritter (übrigens gen Westen).

Bild


Die Litauer sind eher skeptisch: nur etwa 40 Prozent sind für den EURO. Die meisten haben wohl Sorge, dass sie statt des EUROs den TEURO im Portemonnaie haben werden. Liebe Litauer, lasst die Ohren nicht hängen, es wird schon werden. ;)

Dass die neue Teilhabe am EURO nicht unkompliziert und unproblematisch ist, zeigt dieser Artikel.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/in-litauen-beginnt-mit-der-euro-einfuehrung-eine-neue-aera-13347242.html

Edit: Wieso ist dieser Thread eigentlich in "Lyrik & Prosa"?

_________________
Tja, etwas besseres als Merkel konnte den Deutschen gar nicht passieren. (Fazer aka Nonsequitur) Bild Bild Bild
Kanzlerin Merkel versucht vergeblich Probleme zu lösen, die Deutschland ohne sie niemals gehabt hätte (David Schaub)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 01 Jan 2015 19:27 
SolaBona hat geschrieben:
So, ab heute hat Litauen auch den €.
Hübsche Münzen mit dem Attacke reitenden weißen Ritter (übrigens gen Westen).

Bild


Die Litauer sind eher skeptisch: nur etwa 40 Prozent sind für den EURO. Die meisten haben wohl Sorge, dass sie statt des EUROs den TEURO im Portemonnaie haben werden. Liebe Litauer, lasst die Ohren nicht hängen, es wird schon werden. ;)

Dass die neue Teilhabe am EURO nicht unkompliziert und unproblematisch ist, zeigt dieser Artikel.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/in-litauen-beginnt-mit-der-euro-einfuehrung-eine-neue-aera-13347242.html

Edit: Wieso ist dieser Thread eigentlich in "Lyrik & Prosa"?


Vortrag von Nigel Farage

„Euro: Dem Tode geweiht.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 04 Jan 2015 02:58 
SolaBona hat geschrieben:
So, ab heute hat Litauen auch den €.
Hübsche Münzen mit dem Attacke reitenden weißen Ritter (übrigens gen Westen).

Die Litauer sind eher skeptisch: nur etwa 40 Prozent sind für den EURO. Die meisten haben wohl Sorge, dass sie statt des EUROs den TEURO im Portemonnaie haben werden. Liebe Litauer, lasst die Ohren nicht hängen, es wird schon werden. ;)

Dass die neue Teilhabe am EURO nicht unkompliziert und unproblematisch ist, zeigt dieser Artikel.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/in-litauen-beginnt-mit-der-euro-einfuehrung-eine-neue-aera-13347242.html

Edit: Wieso ist dieser Thread eigentlich in "Lyrik & Prosa"?


Die Litauer haben halt eine Menge dafür getan, um beim Euro dabei sein zu können. In der Wirtschaftskrise hat man die Zähne zusammengebissen, Lohnkürzungen hingenommen, und sich wieder aus dem Tal herausgearbeitet. Daran sollten sich insbesondere die Griechen ein Vorbild nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 25 Mai 2015 10:16 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Zitat:
Analysten befürchten: Der Euro ist bald nur noch 85 US-Cent wert

Weiter:
http://www.focus.de/finanzen/news/konju ... 36557.html

...und der $?

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 25 Mai 2015 11:46 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Analysten befürchten: Der Euro ist bald nur noch 85 US-Cent wert

Weiter:
http://www.focus.de/finanzen/news/konju ... 36557.html

...und der $?


Wow, da ist ja mal jemand wieder voll auf der Höhe der Zeit .... :lol:

Der Beitrag ist vom 12. März 2015. Seitdem hat sich der Euro deutlich wieder erholt. Im übrigen kann das doch gar nicht sein, was du da schreibst. Dein Kumpel JoJo sagt hier doch schon seit Jahren den Untergang des Dollar voraus. Wie kann dann der Dollar plötzlich gegenüber dem Euro mehr wert werden?? :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 25 Mai 2015 13:13 
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Analysten befürchten: Der Euro ist bald nur noch 85 US-Cent wert

Weiter:
http://www.focus.de/finanzen/news/konju ... 36557.html

...und der $?


Wow, da ist ja mal jemand wieder voll auf der Höhe der Zeit .... :lol:

Der Beitrag ist vom 12. März 2015. Seitdem hat sich der Euro deutlich wieder erholt. Im übrigen kann das doch gar nicht sein, was du da schreibst. Dein Kumpel JoJo sagt hier doch schon seit Jahren den Untergang des Dollar voraus. Wie kann dann der Dollar plötzlich gegenüber dem Euro mehr wert werden?? :lol:

auch DESHALB geht der €umel den Bach runter
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ec ... n?from=rss

Das Anti-Deflationsprogramm der EZB pumpt Blasen auf, kommt aber in der Realwirtschaft nicht an.
Wenn die EZB auch noch Hedgefonds mit Insider-Infos bedient, dann ist das ziemlich bedenklich.
Ein EZB-Direktor kann also offenbar völlig konsequenzenlos ein paar Hedgefonds-Freunden
Informationen zustecken, die ein paar Milliarden Euro wert sind.

die 3X Maffia wird immer dreister staunt eschek
Dateianhang:
ezb1.jpg
ezb1.jpg [ 31.34 KiB | 1807-mal betrachtet ]


Aktuell positioniert sich Edmond de Rothschild weiterhin verstärkt bei europäischen Dividendentiteln.
„Wir haben die Kursrückgänge dafür genutzt, unser Übergewicht in europäischen Aktien zu verstärken“, kommentiert Melman.
https://de.finance.yahoo.com/nachrichte ... 00110.html

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Euro
BeitragVerfasst: 26 Mai 2015 20:33 
eschek hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Analysten befürchten: Der Euro ist bald nur noch 85 US-Cent wert

Weiter:
http://www.focus.de/finanzen/news/konju ... 36557.html

...und der $?


Wow, da ist ja mal jemand wieder voll auf der Höhe der Zeit .... :lol:

Der Beitrag ist vom 12. März 2015. Seitdem hat sich der Euro deutlich wieder erholt. Im übrigen kann das doch gar nicht sein, was du da schreibst. Dein Kumpel JoJo sagt hier doch schon seit Jahren den Untergang des Dollar voraus. Wie kann dann der Dollar plötzlich gegenüber dem Euro mehr wert werden?? :lol:

auch DESHALB geht der €umel den Bach runter
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ec ... n?from=rss

Das Anti-Deflationsprogramm der EZB pumpt Blasen auf, kommt aber in der Realwirtschaft nicht an.


Das wird man eben sehen müssen. JEdenfalls hat der fallende Euro den Effekt, dass Exporte preiswerter werden und damit die Wirtschaft der Euro-Zone global wettbewerbsfähiger. Selbst die Griechen und die Franzosen, auch wenn das nicht selbst verdient ist.


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