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 Betreff des Beitrags: Drogen: Amerikas längster Krieg
BeitragVerfasst: 25 Jun 2015 00:53 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Auf Arte gibts den gleichnamigen Film nochmal am 02.07. um 20.15 Uhr. Der Film kam heute schon einmal und ich habe nur die zweite Hälfte gesehen. Aber wow! Das ist eine harte Abrechnung mit der US-Gesellschaft, sowas hab ich in dieser Härte noch nie gehört oder gelesen.
Schaut es Euch an, Vielleicht kommt es danach auch noch ein paar Tage auf ARTE+7.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogen: Amerikas längster Krieg
BeitragVerfasst: 25 Jun 2015 09:18 
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Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
:trommel: Leider bietet Arte selbst noch keinen Download an….

Doch wer unabhängig davon diese Doku sehen möchte, kann das hier Drogen: Amerikas längster Krieg (Teil 1 / 3) und danach Drogen: Amerikas längster Krieg (Teil 2 / 3) und Drogen: Amerikas längster Krieg (Teil 3 / 3) sofort tun (YouTube).

Auf Arte gibt es diesen Link zur Sendung "Operation weiße Weste" selbes Thema (Arte+7: 16.06-14.09.2015)

ARTE hat geschrieben:
Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird Europa zum neuen Eldorado für international agierende Verbrecherorganisationen. Das Geschäft mit illegalen Drogen wird immer lukrativer, denn die Gewinnmargen auf dem europäischen Markt sind inzwischen höher als in den USA. Die Dokumentation dokumentiert die Bedrohung und den wachsenden Einfluss der organisierten Kriminalität in Europa.


Wer noch mehr Zeit hat, kann sich diese Doku "im Visier der Kartelle" ansehen. (Arte+7: 16.06-14.09.2015 )

ARTE hat geschrieben:
Westafrika ist in den vergangenen Jahren zu einer Transitregion für Drogen geworden: Vor allem Kokain wird aus den Erzeugerregionen in Lateinamerika über Länder wie Guinea-Bissau, Mali, Senegal oder die Kapverden in die Hauptverbrauchsregion Europa transportiert. Filmemacher António Cascais zeichnet die Route des internationalen Drogen-Schmuggels nach.


Eine durchaus weltweite „Angelegenheit“ - Kennzeichen für den rapiden Zerfall von vernünftiger menschlicher Gemeinschaft. Das sollte mal fürs erste was Drogen angeht reichen….

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogen: Amerikas längster Krieg
BeitragVerfasst: 25 Jun 2015 10:26 
zenzi2 hat geschrieben:
Auf Arte gibts den gleichnamigen Film nochmal am 02.07. um 20.15 Uhr. Der Film kam heute schon einmal und ich habe nur die zweite Hälfte gesehen. Aber wow! Das ist eine harte Abrechnung mit der US-Gesellschaft, sowas hab ich in dieser Härte noch nie gehört oder gelesen.
Schaut es Euch an, Vielleicht kommt es danach auch noch ein paar Tage auf ARTE+7.

Zenzi


Da haben es die Russen besser. Die brauchen gar nicht erst für teures Geld Drogen importieren, die bringen sich angesichts der gesellschaftlichen Situation in Russland unter Putin mit dem viel billigeren Wodka und anderen Mitteln um:

Zitat:
Ob Schwarzgebrannter, Haarwuchs- oder Reinigungsmittel: Weil sie sich Wodka nicht mehr leisten können, orientieren sich viele Alkoholabhängige in Russland um – mit lebensgefährlichen Folgen.

Alkoholismus in Russland ist ein großes Problem. Entlassungen, Lohnkürzungen und Preiserhöhungen haben die Situation noch weiter verschärft – in zweierlei Hinsicht: Zum einen trinken immer mehr Russen zu viel, zum anderen können es sich viele nicht mehr leisten, alkoholische Getränke wie Bier oder Wodka im Laden zu kaufen.

Auf der Suche nach dem Rausch greifen sie auf nahezu alles zurück, was Wirkung verspricht – von Schwarzgebranntem dubioser Herkunft und medizinischem Alkohol bis hin zu Reinigungsmitteln.

...

Die Alternativen zum legalen Alkohol sind zahlreich und vielfältig. Am sicheren Ende der Skala ist der Wodka, der von Angestellten aus den großen Brennereien geschmuggelt oder abgezweigt und dann verkauft wird.

Gefährlich wird es bei industriellem Alkohol oder Schwarzgebranntem, angeboten von unerfahrenen oder skrupellosen Geschäftsleuten. Am gefährlichsten, aber zugleich auch ziemlich populär, sind Substanzen für "Haarwuchs oder Badreinigung", wie Suchtarzt Wadim Drobis sagt.

...

Am häufigsten wird sich in den armen und abgelegenen Gegenden betrunken, wo die Wirtschaft am Boden liegt, wie Drobis sagt. Dabei spiele Religion keine Rolle – auch in muslimisch dominierten Regionen werde fleißig schwarzgebrannt.

...

Alkoholmissbrauch ist in Russland eine der Hauptursachen für extrem hohe Todeszahlen unter jungen Männern. Eine groß angelegte Studie internationaler Forscher bestätigt, dass derzeit rund 25 Prozent der russischen Männer vor dem Alter von 55 Jahren sterben – im Vergleich zu sieben Prozent etwa in Großbritannien.

...

in Zusammenhang zwischen der hohen Sterblichkeit in Russland und Alkohol ist seit Langem wissenschaftlich belegt. Mehr als die Hälfte der Todesfälle bei Russen im Alter zwischen 15 und 54 Jahren sind auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen, hatten Forscher bereits in einer Studie vom Jahr 2009 festgestellt.

Wegen des Alkohols sei die Sterblichkeit in der Altersgruppe bei russischen Männern mehr als fünfmal, bei Frauen mehr als dreimal so hoch wie in Westeuropa. Damals hatten die Forscher Verwandte von Toten nach deren Wodka-Konsum befragt.

http://www.welt.de/gesundheit/article13 ... tteln.html



Trotz aller Drogenprobleme auch im Westen ist die Realität im autokratischen Russland eine viel härtere. Aber das ist am Ende auch kein Wunder: aus der perspektivlosigkeit des Lebens unter dem Zaren wurde eine Perspektivlosigkeit im Sozialismus und jetzt eine Perspektivlosigkeit im autokratischen Putin-Reich, wo sich Putin und seine Konsorten schamlos bereichern und Kriege führen und die Bürger dafür bezahlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogen: Amerikas längster Krieg
BeitragVerfasst: 25 Jun 2015 12:11 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 11 Mär 2011 23:19
Beiträge: 596
zenzi2 hat geschrieben:
Auf Arte gibts den gleichnamigen Film nochmal am 02.07. um 20.15 Uhr. Der Film kam heute schon einmal und ich habe nur die zweite Hälfte gesehen. Aber wow! Das ist eine harte Abrechnung mit der US-Gesellschaft, sowas hab ich in dieser Härte noch nie gehört oder gelesen.
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Zenzi


Die habe ich vor einer Woche schon mal gesehen, und gestern Abend nochmal, weil er so gut ist. Der Regisseur besitzt einen sehr entlarvenden Blick für Zusammenhänge. Auch von mir eine Empfehlung.

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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