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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 30 Okt 2013 19:06 
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Lichtblick fuer Cuba:
Zitat:

188 : 2
Die USA in der UNO isoliert

In der UN-Vollversammlung haben 188 Staaten die Blockade Kubas durch die USA verurteilt. Zwei Staaten stimmten gegen die Resolution – Israel und die USA selbst. Drei Staaten enthielten sich – die Marshall Inseln, Mikronesien und Palau. Die Isolierung der USA in dieser Frage könnte nicht grösser sein.

Leider entspricht das Abstimmungsverhalten vieler Staaten nicht ihrer tatsächlichen politischen Praxis, in der sie, unter dem Druck des Imperiums, sehr wohl den US-Boykott mehr oder weniger unterstützen.

weiter:
http://news.dkp.de/2013/10/188-2/

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 31 Okt 2013 22:10 
Quijota hat geschrieben:
Lichtblick fuer Cuba:
Zitat:

188 : 2
Die USA in der UNO isoliert

In der UN-Vollversammlung haben 188 Staaten die Blockade Kubas durch die USA verurteilt. Zwei Staaten stimmten gegen die Resolution – Israel und die USA selbst. Drei Staaten enthielten sich – die Marshall Inseln, Mikronesien und Palau. Die Isolierung der USA in dieser Frage könnte nicht grösser sein.

Leider entspricht das Abstimmungsverhalten vieler Staaten nicht ihrer tatsächlichen politischen Praxis, in der sie, unter dem Druck des Imperiums, sehr wohl den US-Boykott mehr oder weniger unterstützen.

weiter:
http://news.dkp.de/2013/10/188-2/


Toller Lichtblick. Die Resolution gibts jetzt zum 21. mal, laut ND.

Die USA sehen das ein bisschen anders:

Zitat:
Der US-Diplomat Ronald Godar wehrte sich in der Vollversammlung gegen die Vorwürfe. Die USA würden zum "ausländischen Sündenbock" für die Probleme des Inselstaats abgestempelt, sagte er. Washingtons Sanktionspolitik gegen Kuba sei lediglich ein Mittel von vielen, um die von der UNO hochgehaltenen Bürger- und Menschenrechte durchzusetzen. Die Völkergemeinschaft könne nicht ignorieren, wie Führungskritiker in Kuba zum Schweigen gebracht, friedliche Demonstrationen gestoppt und unabhängige Journalisten behindert würden, sagte Godar. (APA, 29.10.2013)

http://derstandard.at/1381370320355/Nur ... a-Embargos



So ein Embargo um Menschenrechte durchzusetzen ist in der Tat unsinnig. Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 31 Okt 2013 22:16 
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 31 Okt 2013 22:20 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


:pillepalle:

Kannst du Lesen?? Wohl nicht. Ich wiederhole einfach mal:

Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


Den ganzen Unterstützern Kubas, insbesondere der DKP, dem ND, der jW etc. bei denen man Berichte zu Kuba lesen kann käme es im übrigen im Leben nicht im Sinn dort freie Wahlen zu fordern. Das wäre ja geradezu konterrevolutionär!


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 31 Okt 2013 22:24 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


:pillepalle:

Kannst du Lesen?? Wohl nicht. Ich wiederhole einfach mal:

Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


Den ganzen Unterstützern Kubas, insbesondere der DKP, dem ND, der jW etc. bei denen man Berichte zu Kuba lesen kann käme es im übrigen im Leben nicht im Sinn dort freie Wahlen zu fordern. Das wäre ja geradezu konterrevolutionär!

Dass Du zunehmend :pillepalle: bist, ist mir auch schon aufgefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 01 Nov 2013 00:15 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


:pillepalle:

Kannst du Lesen?? Wohl nicht. Ich wiederhole einfach mal:

Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


Den ganzen Unterstützern Kubas, insbesondere der DKP, dem ND, der jW etc. bei denen man Berichte zu Kuba lesen kann käme es im übrigen im Leben nicht im Sinn dort freie Wahlen zu fordern. Das wäre ja geradezu konterrevolutionär!

Dass Du zunehmend :pillepalle: bist, ist mir auch schon aufgefallen.


Na los, du Superdemokrat. Plädiere doch mal für freie Wahlen in Kuba.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 02 Nov 2013 00:04 
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Soweit ich das mitkriege, wäre den Kubanern ein Ende der Embargos wichtiger als freie Wahlen. Die haben nämlich mitgekriegt, dass freie Wahlen alleine auch noch keine wirklich funktionierende Gesellschaft machen.
Guck Dir doch an, was im Irak und in Afghanistan los ist. Dort gibts "freie Wahlen", oh ja! Und alleine im Irak in einem Jahr 5000 Tote.

Eine Gesellschaft funktioniert dort, wo es einen gesellschaftlichen Konsens gibt. Dazu müssen nicht in erster Linie freie Wahlen existieren, sondern einigermaßen gerechte Verhältnisse. Und da ist Kuba in vielerlei Hinsicht besser dran als so manche wunderbare, mit freien Wahlen gesegnete Demokratie.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 02 Nov 2013 18:04 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


:pillepalle:

Kannst du Lesen?? Wohl nicht. Ich wiederhole einfach mal:

Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


Den ganzen Unterstützern Kubas, insbesondere der DKP, dem ND, der jW etc. bei denen man Berichte zu Kuba lesen kann käme es im übrigen im Leben nicht im Sinn dort freie Wahlen zu fordern. Das wäre ja geradezu konterrevolutionär!

Dass Du zunehmend :pillepalle: bist, ist mir auch schon aufgefallen.

Na los, du Superdemokrat. Plädiere doch mal für freie Wahlen in Kuba.

Dem Grundsatz des Kehrens vor der eigenen Tür folgend, plädiere ich erst mal für freie und nicht manipulierte Wahlen in den USA und folge ganz sicher nicht Deinem Weg, mal wieder mit Militärgewalt deren "Errungenschaften" zu exportieren.
Sollte diese Vorgabe eines fernen Tages erreicht sein, dürfen militaristische Vorzeigedemokraten wie Du gerne mit dem Finger nach Kuba zeigen. Bis dahin solltest Du besser erheblich kleinere Brötchen backen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 02 Nov 2013 18:47 
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Aufgrund der Zitatfunktion habe ich Fazers posting zur Kenntnis genommen. Ich finde, er sollte lieber ueberhaupt keine Broetchen mehr backen. Was ist sein Kommentar Anders, als die Befuerwortung, die "Demokratie" (was fuer eine eigentlich - etwa die, die die Amis jetzt haben? ***Beleidigung*** ) nach Cuba zu bringen? So wie im Irak? :facepalm:

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 02 Nov 2013 19:59 
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
Quijota hat geschrieben:
Aufgrund der Zitatfunktion habe ich Fazers posting zur Kenntnis genommen. Ich finde, er sollte lieber ueberhaupt keine Broetchen mehr backen. Was ist sein Kommentar Anders, als die Befuerwortung, die "Demokratie" (was fuer eine eigentlich - etwa die, die die Amis jetzt haben? ***Beleidigung*** ) nach Cuba zu bringen? So wie im Irak? :facepalm:

Du solltest zur Kenntnis nehmen Quijota, das jeder unter Demokratie etwas andere Versteht, und diese mit anderen Mitteln erzwingt
Viele Jahre hat es gedauert, bis mit den widerlichsten Waffen dem Irak endlich die Demokratie eingebombt werden konnte
Ein Beleg dafür ist, daß gerade Herr Nuri al-Maliki, derzeitiger MP des Irak derzeit in den USA nicht um Unterstützung beim Aufbau einer Verwaltung bittet, sondern zur fFestigung der Demokratie
Apache"-Hubschraubern und "F-16"-Kampfjets verlangt. http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 35482.html
Genau so werden einmal die Afghanen um den demokratischen amerikanischen Schutz ihrer Mohnfelder bitten :devil:
eschek

Die Demokratie für Kuba stelle ich mir ganz einfach vor, indem die Amis das Gebiet von Guantanamo auf die ganze Insel ausweiten :clap:

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 03 Nov 2013 11:59 
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Was bist du so poese

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 07 Nov 2013 11:54 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.

Das klare, unmissverständliche und folgerichtige Statement eines Verteidigers des Weges auch in die EU-Diktatur.

BRAVO, Fazer! :clap:


:pillepalle:

Kannst du Lesen?? Wohl nicht. Ich wiederhole einfach mal:

Fazer hat geschrieben:
Lieber sollten die Amis einmarschieren, die Castros absetzen und freie Wahlen durchführen.


Den ganzen Unterstützern Kubas, insbesondere der DKP, dem ND, der jW etc. bei denen man Berichte zu Kuba lesen kann käme es im übrigen im Leben nicht im Sinn dort freie Wahlen zu fordern. Das wäre ja geradezu konterrevolutionär!

Dass Du zunehmend :pillepalle: bist, ist mir auch schon aufgefallen.

Na los, du Superdemokrat. Plädiere doch mal für freie Wahlen in Kuba.

Dem Grundsatz des Kehrens vor der eigenen Tür folgend, plädiere ich erst mal für freie und nicht manipulierte Wahlen in den USA


In den USA werden freie und nicht manipulierte Wahlen durchgeführt.

Kritikaster hat geschrieben:
und folge ganz sicher nicht Deinem Weg, mal wieder mit Militärgewalt deren "Errungenschaften" zu exportieren.
Sollte diese Vorgabe eines fernen Tages erreicht sein, dürfen militaristische Vorzeigedemokraten wie Du gerne mit dem Finger nach Kuba zeigen. Bis dahin solltest Du besser erheblich kleinere Brötchen backen.


Es ist schon hübsch, welche Reaktionen man mit einem provokanten Satz herbeiführen kann. Fakt ist: Kuba ist eine sozialistische Diktatur, es gibt keine freien Wahlen, die Menschen sind deswegen arm, und nicht wegen des Embargos.
Tja, und die UN Hauptversammlung hat nichts besseres zu tun, als von den USA eine Aufhebung des Embargos zu verlangen. Hört man etwas davon, dass man von Kuba verlange, demokratische Wahlen herbeizuführen, oder politische Gefangene freizulassen? Natürlich nicht. Also, wenn das Embargo schon nicht hilft, dort die Diktatoren zur Einführung von Demokratie zu bewegen, sollte man doch besser gleich ein bisschen nachhelfen, nicht wahr? Du bist doch der Oberdemokrat, mach doch mal ein Vorschlag wie du die Castros zu freien Wahlen bewegen willst.
Ein Militäreinsatz ist natürlich unsinnig, und wird auch in den USA nicht erwogen. Aber deine Reaktion und die sonstigen Reaktionen hier auf diesen provokanten Vorschlag beweisen nur die Scheinheiligkeit, die Du und deine Mitforisten hier gegenüber dem Thema Demokratie aufzeigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 07 Nov 2013 12:44 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Dem Grundsatz des Kehrens vor der eigenen Tür folgend, plädiere ich erst mal für freie und nicht manipulierte Wahlen in den USA


In den USA werden freie und nicht manipulierte Wahlen durchgeführt.

:lachen:
Ja, der Witz ist echt gut!

Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
und folge ganz sicher nicht Deinem Weg, mal wieder mit Militärgewalt deren "Errungenschaften" zu exportieren.
Sollte diese Vorgabe eines fernen Tages erreicht sein, dürfen militaristische Vorzeigedemokraten wie Du gerne mit dem Finger nach Kuba zeigen. Bis dahin solltest Du besser erheblich kleinere Brötchen backen.


Es ist schon hübsch, welche Reaktionen man mit einem provokanten Satz herbeiführen kann. Fakt ist: Kuba ist eine sozialistische Diktatur, es gibt keine freien Wahlen, die Menschen sind deswegen arm, und nicht wegen des Embargos.
Tja, und die UN Hauptversammlung hat nichts besseres zu tun, als von den USA eine Aufhebung des Embargos zu verlangen. Hört man etwas davon, dass man von Kuba verlange, demokratische Wahlen herbeizuführen, oder politische Gefangene freizulassen? Natürlich nicht. Also, wenn das Embargo schon nicht hilft, dort die Diktatoren zur Einführung von Demokratie zu bewegen, sollte man doch besser gleich ein bisschen nachhelfen, nicht wahr? Du bist doch der Oberdemokrat, mach doch mal ein Vorschlag wie du die Castros zu freien Wahlen bewegen willst.

Bestimmt nicht wieder, indem ich eine Zivilbevölkerung unter den Folgen eines Embargos leiden lasse.
Es war schließlich auch Willy Brandts "Wandel durch Annäherung", der letztlich zum Sturz der SED-Diktatur führte. Wer aus der (eigenen) Geschichte zu lernen gewillt ist, würde das erkennen ...
Fazer hat geschrieben:
Ein Militäreinsatz ist natürlich unsinnig, und wird auch in den USA nicht erwogen. Aber deine Reaktion und die sonstigen Reaktionen hier auf diesen provokanten Vorschlag beweisen nur die Scheinheiligkeit, die Du und deine Mitforisten hier gegenüber dem Thema Demokratie aufzeigen.

Einmal mehr ein allzu billiger Versuch Deinerseits, zurück zu rudern. :daumenrunter:
Woran liegt es wohl, dass Deine Beiträge in letzter Zeit bei mir immer häufiger ein Zitat aus einem Roman von Alberto Vazquez Figueroa in Erinnerung rufen? Dabei geht es um "weisere Zungen als Deine", die gesprochen haben ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 06 Apr 2014 10:09 
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Beiträge: 13464
Zitat:
Interview mit ex-CIA-Doppelagent aus Kuba
Dies ist ein äußerst interessanter Artikel, der die US-Methoden in Kuba beleuchtet. Leider ist das Interview 18 Seiten lang, so dass ich nur ein paar Punkte herausgreifen kann. Dies ist insofern für uns Europäer interessant, als der CIA nach genau diesem Muster nach dem Krieg auch in Europa gearbeitet hatte, wo die Arbeiterbewegung und die Kommunistischen Parteien z. B. in Frankreich, Italien, Spanien etc. sehr stark waren. In Deutschland wurde sie ja schon von Adenauer in der Wiege erschlagen und die Mitglieder in den Knast gesteckt! Aber die Gewerkschaften waren ja relativ stark. Es wurden Provokationen und Gewaltakte verübt, die den Kommunisten in die Schuhe geschoben wurden. Wenn sie ihre Unschuld beteuerten, dann hatten sie ebenso viel Erfolg, wie ein Idiot, der behauptet, er sei völlig normal. Und zweitens wurden ungezählte Verlage, Galerien, Filmgesellschaften entweder gegründet oder unterwandert und finanziert. Und dort arbeitete alles mit was Rang und Namen hatte, ohne eine 'AAAHnung' zu haben (wie Böll z. B.). Aber wir wussten es schon Anfang der 60-er in Freiburg/Bg. Also lest es oder buchstabiert euch durch den engl. oder spanischen Text. Ist wirklich spannend....

Weiter:
http://einarschlereth.blogspot.se/2014/ ... t-aus.html
Fortsetzung auf englisch:
http://www.answercoalition.org/national ... Newsletter

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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 06 Apr 2014 23:18 
Nach 70 Jahren sozialistischer Misswirtschaft auf Kuba versuchen sich die Kommunisten mit ein bisschen kapitalistischer Reformen. Natürlich immer in Angst davor, dass die Menschen ihnen am Ende das Heft aus der Hand reissen könnten und die Kommunisten zum Teufel jagen würden ...

Zitat:
Reformen von Raúl Castro: Kubas findige Unternehmer

Aus Havanna berichtet Raniah Salloum

Raúl Castro will die Wirtschaft beleben, ohne den Sozialismus abzuschaffen. Nur weiß keiner so genau wie. Also wird experimentiert. Der Erfindungsreichtum der Kubaner kennt dabei kaum Grenzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/kuba-u ... 3232.html#


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 05 Jul 2014 00:50 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Die USA zuendeln mal wieder - diesmal in Cuba:
http://english.farsnews.com/newstext.as ... 0407000984

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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 05 Jul 2014 10:43 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Ist ja auch eine Frechheit von Putin, den Kubanern grad mal so 90 % ihrer Schulden zu erlassen. Da kann man als USA nicht einfach zuschauen.
Aber diese im Link genannte Kampagne ist schon ein wenig älter und inzwischen wohl eingestellt, weil man dahinter gekommen ist.

Zenzi

_________________
Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 05 Jul 2014 11:10 
:hmm:

Ihr habt also etwas dagegen, den Kubanern die Möglichkeit zu geben, z.B. via Twitter frei und unzensiert mit dem Rest der Welt zu kommunizieren, weil Ihr offenbar fürchtet, dass die Menschen dort zu der zutreffenden Erkenntnis gelangen könnten, dass ein anderes als ihr gegenwärtiges Gesellschaftssystem zu bevorzugen ist ...

Oh, ich vergaß: Freier Informationsaustausch ist ja eine der übelsten Errungenschaften der westlichen Demokratien! Anstatt so etwas zu gestatten, ist es schon erheblich besser, wenn eine Regierung, die ihre Presse voll im Griff und darüber die kritikfreie Meinungshoheit hat, einer anderen Regierung, in deren Land dieselben Voraussetzungen herrschen, deren (ohnehin nie eintreibbare) Schulden weitgehend erlässt, um letztere noch ein Weilchen bei ihrem freiheitsunterdrückerischen Tun zu stützen.

Wer war es noch gleich, der in diesem Forum, von Euch selbstverständlich unwidersprochen, erst kürzlich die hirnrissige Klage darüber führte, dass bei uns "RT" nur via Internet zu beziehen ist und sich empörte, dass die keinen eigenen Fernsehsender in Deutschland haben?

Euer Werte-Koordinatensystem ist doch komplett aus allen Fugen geraten! :pillepalle:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 25 Aug 2014 11:02 
Kritikaster hat geschrieben:
:hmm:

Ihr habt also etwas dagegen, den Kubanern die Möglichkeit zu geben, z.B. via Twitter frei und unzensiert mit dem Rest der Welt zu kommunizieren, weil Ihr offenbar fürchtet, dass die Menschen dort zu der zutreffenden Erkenntnis gelangen könnten, dass ein anderes als ihr gegenwärtiges Gesellschaftssystem zu bevorzugen ist ...

Oh, ich vergaß: Freier Informationsaustausch ist ja eine der übelsten Errungenschaften der westlichen Demokratien! Anstatt so etwas zu gestatten, ist es schon erheblich besser, wenn eine Regierung, die ihre Presse voll im Griff und darüber die kritikfreie Meinungshoheit hat, einer anderen Regierung, in deren Land dieselben Voraussetzungen herrschen, deren (ohnehin nie eintreibbare) Schulden weitgehend erlässt, um letztere noch ein Weilchen bei ihrem freiheitsunterdrückerischen Tun zu stützen.

Wer war es noch gleich, der in diesem Forum, von Euch selbstverständlich unwidersprochen, erst kürzlich die hirnrissige Klage darüber führte, dass bei uns "RT" nur via Internet zu beziehen ist und sich empörte, dass die keinen eigenen Fernsehsender in Deutschland haben?

Euer Werte-Koordinatensystem ist doch komplett aus allen Fugen geraten! :pillepalle:


Tja, über den Westen schimpfen weil hier angeblich Beeinträchtigung von Meinungsfreiheit herrscht oder nur "Mainstream" Medien verfügbar sind, aber sich dann mit Staatspropaganda in Russland und Kuba zufrieden geben, weil natürlich alles andere "böse" ist, das ist das wahre Presse-, Meinungsfreiheits- und Demokratieverständnis der "Russlandversteher" hier ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 25 Aug 2014 11:04 
Schon in den 70er Jahren haben einige Linke erkannt, wie es in Wahrheit um Kuba bestellt ist:

Zitat:
Kuba hat sich laut Günter Maschke, der dort über ein Jahr lebte unter Castro und Che Guevara in ein Inferno verwandelt, in "einen Verband sich bekriegender Individuen oder Gruppen: homo homini lupus". Aus purem Hunger sei Essen das Hauptthema. Alltäglich frage man sich: "Wer hat Erfolg beim Schwarzhandel", oder: "Wo kann man etwas stehlen?"

Maschke gesteht. daß zu Beginn seines Aufenthalts in ihm der "Wunsch nach Selbsttäuschung" lebendig gewesen sei. Schließlich aber habe ihn die Realität verwirrt.

Die "Realität" sieht, Maschke zufolge, so aus: Das Regime stützt sich auf den "Partisanen-Adel". bestehend aus den alten Gefolgsleuten Castros und dem Offizierskorps. Diese "geschlossene Gesellschaft" verfügt über eigene Schulen und lebt im Luxus. Der Lieblingswagen der Funktionäre ist der Alfa Romeo de luxe 1750. "Diese Klasse ist es", höhnt Maschke, "die den Massen Entbehrungen predigt und verächtlich über "materielle Probleme" spricht, die den "Neuen Menschen" propagiert, während sie in der Rolex-bewehrten Hand die Upman-Zigarre schwenkt."

Dieses Regime führt veritable Kreuzzüge gegen Homosexuelle (50 000 von ihnen wurden in militärähnliche Lager verbracht) und gegen Bummelanten, für die "Rehabilitationszentren" bereitstehen. Castro selbst hetzt gegen "enge Hosen, langes Haar, gemusterte Strümpfe und epileptische Tänze". Die Zahl der politischen Häftlinge schätzt Maschke auf mindestens 20000.

Die Wirtschaft des Landes laut Maschke unter dem Diktator Batista noch "eine relativ funktionierende" -ist durch Castro und Guevara völlig desorganisiert und ruiniert worden.

aus Kursbuch Nr. 30, zitiert nach
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42648992.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 25 Aug 2014 20:15 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Dass Du einen Spiegelartikel aus 1973 zitierst, ist wirklich putzig.

Zenzi

_________________
Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 25 Aug 2014 20:59 
zenzi2 hat geschrieben:
Dass Du einen Spiegelartikel aus 1973 zitierst, ist wirklich putzig.

Zenzi

Wahrscheinlich schwebt er (völlig losgelöst) in seinem Paralleluniversum. :muhaha:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 25 Aug 2014 21:07 
zenzi2 hat geschrieben:
Dass Du einen Spiegelartikel aus 1973 zitierst, ist wirklich putzig.

Zenzi


Och, ist interessant, was beim Googeln/Recherchieren manchmal so auftaucht. Und bei so eindeutigen und auch heute noch aktuellen Aussagen wollte ich das den "Kuba Verstehern" hier mal nicht vorenthalten ... :mrgreen:

Schon 1973 war man offenbar schlauer als manche bei SPD und Linken heute, die Studienreisen nach Kuba zu veranstalten um sich einen über den real existierenden Sozialismus in die Tasche zu lügen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 07 Okt 2014 18:54 
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Beiträge: 13464
Dieser Artikel hier ist jedenfalls vom gestrigen Tag. Es geht um "Protest auf Bestellung":
Zitat:
Nachrichten
Posted 6. Oktober 2014 Per E-Mail versenden
DEMOKRATIE
Zerfallsprozesse in Kuba
Zur Aggressionspolitik der USA und anderer imperialistischer Mächte gegen Kuba gehört auch die Organisierung und Finanzierung kubanischer Bürger, die sich für den Kampf gegen die Souveränität und die sozialistische Gesellschaft Kubas hergeben. Eine dieser Gruppen sind “Die Damen in Weiss”. Die scheint jetzt ausgedient zu haben. Manche dieser Damen finden, 30 Dollar pro Demo sei eine schäbige Bezahlung und beschuldigen andere Kumpaninnen, sich den Grossteil der US-Gelder in die eigene Tasche zu stecken. Aber wenn eine Gruppe ausgedient hat, wird die CIA andere organisieren. Zum langjährigen Stammpersonal gehört z. B. die “berühmte Bloggerin” Yoani Sanchez .

Hier ein Nachruf auf die “Damen in Weiss” in junge welt :

Von den USA und der EU ausgehaltene Oppositionsgruppe »Damen in Weiß« zerlegt sich selbst
Von Volker Hermsdorf...

weiter:
http://news.dkp.de/2014/10/zerfallsprozesse-in-kuba/

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(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cuba
BeitragVerfasst: 08 Dez 2014 19:43 
Der Economist plädiert dafür, die Sanktionen gegen Kuba aufzuheben und sieht dafür auch eine Mehrheit in den USA. Allerdings könnte es im Gegenzug dann zu Sanktionen gegen Venezuela kommen, wo die Opposition mit Waffengewalt im letzten Jahr unterdrückt wurde.

http://www.economist.com/news/americas/ ... w/te/ed/pe


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