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 Betreff des Beitrags: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 14 Okt 2012 23:49 
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Schade, dass Beowulf momentan hier nicht mitmacht, dem würde dieser Thread mal wieder die reinste Freude bereiten.

In Virginia also kriegst Du ein Gewehr schon, wenn Du ein Formular ausfüllst, irgendeinen Ausweis vorlegst und einen Brief, der Deine Adresse trägt, z.B. eine Stromrechnung. Kurze Nachfrage beim Sheriff, ob Du ein böses Mädchen bist und dann kannst Du losballern, wenns sein muss auch mit einer Kalschnikoff.

http://www.tagesschau.de/videoblog/usa-wahlblog-waffengesetze100.html

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 00:19 
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http://www.tagesschau.de/ausland/waffengesetzeusa100.html

Aber uns Beo wird sicherlich immer noch der Meinung sein, dass das alles völlig o.k. ist......

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 11:49 
zenzi hat geschrieben:
http://www.tagesschau.de/ausland/waffengesetzeusa100.html

Aber uns Beo wird sicherlich immer noch der Meinung sein, dass das alles völlig o.k. ist......

Zenzi

Eines muss man den Amis zugestehen: Mit Wattebäuschchen hätten sie ihre sogenannte Unabhängigkeit von Großbritannien nicht erstritten!
Vor diesem historischen Hintergrund wurde das Recht auf auch bewaffneten Widerstand gegen jedes Unterdrückerregime in der Verfassung verankert, und dass, neben den Waffenlobbyisten, sich auch viele "Normalo-Amis" das nicht nehmen lassen wollen, kann ich mit einigen Sorgenfalten bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Gleiches gilt in meinen Augen für das Recht auf Verteidigung der Unverletzlichkeit des Eigentums, das dort auch den Gebrauch tödlicher Gewalt gegen Eindringlinge beinhaltet.
Wenn ich auf der anderen Seite sehe, welche Probleme jemand in unserem Land bekommen kann, der sein Heim und seine Familie z.B. gegen Einbrecher verteidigt, dann sehe ich auch hier manches im Argen.
Beide Ansätze - sowohl der in den USA vielerorts gültige als auch der unsrige - betrachte ich also als nicht optimal.
Vielleicht lässt sich ja in der Diskussion herausarbeiten, wie ein vernünftiger Mittelweg zwischen den Systemen aussehen könnte.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 12:15 
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In der CH haben/hatten die Männer, die Wehrdienst geleistet haben ihre Waffe im Schrank. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass die CH mit solchen Schlagzeilen aufgewartet hätte, wie die USA

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 13:52 
Quijota hat geschrieben:
In der CH haben/hatten die Männer, die Wehrdienst geleistet haben ihre Waffe im Schrank. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass die CH mit solchen Schlagzeilen aufgewartet hätte, wie die USA

Da muss man sich fast fragen, warum nicht:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... -Kraenkung
Zitat:
Konflikte in der Familie, am Arbeitsplatz oder mit Behörden haben Menschen in der Schweiz immer wieder veranlasst, zur Waffe zu greifen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben. Mehrfach wurden dabei Unbeteiligte verletzt oder getötet.


Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 17:30 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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Klar, dass in der CH auch solche Amokläufe geschehen, aber nicht Alle, die in deinem link aufgelistet sind, geschahen mit einer Schusswaffe und von denen mit Schusswaffe waren nicht alle Sturmgewehre (darauf hatte ich mich bezogen).
Interessanterweise scheinen die Amokläufe in den USA für die dt. Medien besonders interessant zu sein - von denen in A oder CH habe ich (bewusst) in dt. Medien nichts vernommen.

Wen es interessiert: hier ist eine (unvollständige) Liste von internationalen Amokläufen- daraus ist ersichtlich, dass die USA überproportional vertreten sind:
http://www.wecowi.de/wiki/Liste:Amoklauf

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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 22:13 
Quijota hat geschrieben:
Klar, dass in der CH auch solche Amokläufe geschehen, aber nicht Alle, die in deinem link aufgelistet sind, geschahen mit einer Schusswaffe und von denen mit Schusswaffe waren nicht alle Sturmgewehre (darauf hatte ich mich bezogen).
Interessanterweise scheinen die Amokläufe in den USA für die dt. Medien besonders interessant zu sein - von denen in A oder CH habe ich (bewusst) in dt. Medien nichts vernommen.

Wen es interessiert: hier ist eine (unvollständige) Liste von internationalen Amokläufen- daraus ist ersichtlich, dass die USA überproportional vertreten sind:
http://www.wecowi.de/wiki/Liste:Amoklauf

Wenn ich mich nicht vollkommen verzählt habe, ergibt sich ein Verhältnis der eingetretenen Ereignisse zwischen D und USA von 10 : 12! Daraus würde ich eher ableiten, dass Deutschland in der (unvollständigen!) Auflistung überproportional vertreten ist, die Bevölkerungszahlen dieser beiden Staaten als Vergleichsgrösse zugrunde gelegt (da sollte es bessere Quellen geben).
Das spricht deutlich GEGEN die These, dass die Waffengesetze für Amokläufe hauptverantwortlich sind (ich versuche mal, in seiner Abwesenheit Beos Position hier zu vertreten. Diskussion ohne Gegenrede ist schliesslich anödend ;) ...).

Gruß
Kritikaster

Edit: Es wird noch unhaltbarer, Schulmassaker direkt mit Waffengesetzen zu verknüpfen:
http://www.handelsblatt.com/panorama/au ... 6-all.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 15 Dez 2012 23:38 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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Es geht ja hier nicht nur um die div. Amokläufe, aber in den USA sterben nun einmal mehr Leute durch Schusswaffen, als in den USA (und es gibt Länder in Südamerika, wo dieseTodeszahl noch weitaus höher ist als in den Vereinigten Staaten):
https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch

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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 16 Dez 2012 08:27 
Quijota hat geschrieben:
Es geht ja hier nicht nur um die div. Amokläufe, aber in den USA sterben nun einmal mehr Leute durch Schusswaffen, als in den USA (und es gibt Länder in Südamerika, wo dieseTodeszahl noch weitaus höher ist als in den Vereinigten Staaten):
https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch

Dann ziehe ich aus dieser, auch von mir in der Vergangenheit bereits benutzten Quelle mal die Passage heraus, die meine hier vertretene Position belegt:
Zitat:
Wäre einzig der Waffenbesitz für die Zahl der Straftaten mit Waffen bzw. Schusswaffen ausschlaggebend, müssten sich die Zahlen (Gewaltstraftaten je Waffe) international relativ ähneln. Dieses lässt jedoch historische, ökonomische, soziale und sonstige Kontingenzen unberührt, welche das Ausmaß erheblich beeinflussen können,

Und wieder kommen wir nicht weiter bei unserem Versuch, die Verfügbarkeit von Waffen zum Hauptverantwortlichen zu stempeln - scheint es Beokaster ... ;)

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 16 Dez 2012 16:22 
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Registriert: 31 Jan 2011 10:04
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Kritikaster hat geschrieben:
Und wieder kommen wir nicht weiter bei unserem Versuch, die Verfügbarkeit von Waffen zum Hauptverantwortlichen zu stempeln - scheint es Beokaster ... ;)
Gruß
Kritikaster

in sofern gebe ich Dir recht KritkWulff ;)
man braucht keine PampGannn um mit dem Auto in eine Kundergruppe, die auf den Schulbus wartet, reinbrummt
So ´ne Wumme für den Privatgebrauch hat vermutlich sowieso bald ausgedient
Die kleinen MiniDrohnen werden immer billiger und leistungsfähiger, und was die Großen können
können auch die Kleinen nur in geringerem Maßstab
eschek

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 16 Dez 2012 19:12 
Nach der Wiederwahl von Obama verzeichnete der US-Hersteller von Handfeuerwaffen Smith & Wesson Rekordumsätze. Mit dem rasanten Anstieg der Schulden steigt natürlich auch der Stress in der Gesellschaft. Schulden und Waffenkäufe sind auf Rekordniveau.
Spüren die Menschen in den USA, dass große Veränderungen drohen? Vielleicht der Zerfall der öffentlichen Ordnung durch die Schuldenorgie? Wenn die Schuldenblase platzt und das Geld weg ist, dann knallt es nicht nur im Finanzsystem, sondern auch auf den Straßen, insbesondere in den USA wo von 100 Bürgern 88 eine Waffe besitzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 16 Dez 2012 22:34 
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JoJo hat geschrieben:
Nach der Wiederwahl von Obama verzeichnete der US-Hersteller von Handfeuerwaffen Smith & Wesson Rekordumsätze. Mit dem rasanten Anstieg der Schulden steigt natürlich auch der Stress in der Gesellschaft. Schulden und Waffenkäufe sind auf Rekordniveau.
Spüren die Menschen in den USA, dass große Veränderungen drohen? Vielleicht der Zerfall der öffentlichen Ordnung durch die Schuldenorgie? Wenn die Schuldenblase platzt und das Geld weg ist, dann knallt es nicht nur im Finanzsystem, sondern auch auf den Straßen, insbesondere in den USA wo von 100 Bürgern 88 eine Waffe besitzen.

Die homeland security ist dagegen nach der neuesten Bestellung von Munition und Tausender Leichensäcke bestens vorbereitet :shot:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 27 Dez 2012 09:50 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Hier schreibt sich eine amerikanische Bloggerin mal so richtig den Frust von der Seele. Leider haben wir hier im Forum aktuell Niemanden mehr, der mehr zu den Verhältnissen in den USA aus seiner/ihrer Sicht heraus schreiben könnte, daher empfinde ich den Artikel als besonders interessant und Besorgnis erregend.

Dieser Artikel befasst sich mit den aktuellen Verhältnissen in den USA - mit Drohneneinsätzen im eigenen Land gegen die eigene Bevölkerung - mit illegalen Drohneneinsätzen im Ausland (ohne Kriegserklärung, wie schon so oft geschehen, z.B. in Pakistan). In den USA wurden von den Medien nun interaktive Karten von 3 Distrikten, die zu NY gehören, veröffentlicht, auf denen Waffenbesitzer eingezeichnet sind.

Daraufhin hat ein Blogger die Namen und Adressen der Leute ins Internet gestellt, die in der Zeitung die Waffenbesitzer öffentlich bekannt gemacht haben. Es rumort im Staat - aber macht euch selbst ein Bild:
Zitat:
....The U.S bullies it's citizens and creates a mind set through the media of "peer pressure." They did this with those who smoke cigarettes, to the point of smokers hiding to smoke. In N.Y. and California, you can't even smoke in the opened air hardly. It doesn't not matter if you agree with smoking or not... the fact is the U.S. became a bully to those who do. FYI - I have researched about smoking and it is not all that it has been made to be. The facts are what causes cancer are all the 3000 additives the big corps put in. If people smoked pure tobacco without additives.. then it is actually good for you in many ways. Don't just believe me... do some research yourself. Also at the time of the big push against smokers, is when they began chemtrails in the 80's. (Smoke coats your lungs so you don't absorb a lot of the poisons)

Now with the gun issue, the government and media are going to attempt to do the same thing with gun owners. Where gun owners will hide the fact they have guns. They are using the media to go after legal gun owners, to make them ashamed of owning a gun. It is exactly what they did with smokers.

A media outlet decided to risk people's lives and safety by putting an interactive map of law abiding citizens who have a legal right and permit to own a gun. The address and names of all of those U.S. citizens in 3 counties in New York are on the net. They are there for any robber or desperate person to get a hold of a gun, to break in. But what the base of this is, is to bully those who are law abiding citizens who utilize their 2nd amendment of the constitution to have a gun. They are trying to get people to give up their guns through "embarrassment." (I will again say, this is exactly what they did with smokers. Many gave up smoking due to the peer pressure and being ostracized for smoking.)

Update 12/26/12 10:10 pm - Article about ..A blogger put up an interactive map of the newpaper's staff with their names and addresses. This includes the publisher's home address that put out the gun owners interactive map.
Here is the actual information on the bloggers site of the names and addresses of the staff.

What that media outlet has done is one of the biggest bullying tactics and they may have caused people to lose their lives in the future by doing so. I can only hope that all of those people who are on the map with their names and addresses will have their guns next to them at night now. There may be shootings in defense of themselves in houses around N.Y....

Ganzer Artikel:
http://sherriequestioningall.blogspot.d ... ggest.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 02 Jan 2013 00:36 
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frischer Forist
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Registriert: 03 Dez 2012 08:40
Beiträge: 47
In 'Bowling for Columbine' hat Michael Moore stolz ein Gewehr präsentiert, das er bei der Eröffnung eines Kontos bei einer bestimmten Bank als Begrüßungsgeschenk bekommen hat. Er musste aber später zurückrudern, weil die Bank eine Gegendarstellung gebracht hat, in der es hieß, dass Moore massiv Druck gemacht hatte, dass er die Waffe sofort bekam. Normalerweise wäre wohl eine Wartezeit fällig gewesen und die Ausgabe nicht in der Bank erfolgt.

Ich weiß nicht wie das in Virginia ist, aber ich denke die gesetzliche Wartezeit müssen sie da auch einhalten und man bekommt seine Waffe nicht sofort ausgehändigt. Das mag manchen marginal erscheinen, macht aber in einem Land, in dem Feuerwaffen sowieso legal erhältlich sind einen bedeutenden Unterschied: Niemand kann sich im Affekt bewaffnen und dann sofort groben Unfug anstellen.

Trotzdem ganz schön irre Situation da drüben. Bei Simpsons schön auf den Punkt gebracht:
"Hhhm ... Sie haben eine Zeit im Irrenhaus verbracht, Sie haben Alkoholprobleme, und Sie haben den Präsidenten verprügelt... Potentiell gefährlich. Das berechtigt Sie zum Kauf von drei oder weniger Handfeuerwaffen."

_________________
- Murphy was here -


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 Betreff des Beitrags: Re: Mit der Stromrechnung zum Schrotflintenkauf
BeitragVerfasst: 02 Jan 2016 18:53 
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Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Ein wenig suchen musste ich schon - „Nordamerika“ hat in diesem Forum wohl einen Spitzenplatz mit 178 eigenen Themen – da wollte ich nicht ein weiteres hinzufügen ! Anregung war der neue Aufreger den das
mit "Ausland - Waffen offen tragen? Nun auch in Texas erlaubt Bei der Arbeit, im Kino, beim Einkaufen: US-Bundesstaat setzt »Open Carry«-Gesetz in Kraft / Präsident Obama will Schusswaffenregeln per Exekutivanordnung verschärfen
gerne aufgreift. Allerdings ohne weiter Informationen, was die bösen Amis mit ihren Schusswaffen so anstellen.

Sicher, jeder Unfall mit Waffen ist einer zuviel – die Verwendung von Schusswaffen in kriminellen „Unternehmungen“ ist sowieso illegal – auch in den USA. Doch zu was wird dann eine Schusswaffe „genutzt“ und welche Überlegungen könnte man da noch anstellen ? Ein kleinwenig Recherche führt zu erstaunlichen Ergebnissen. In einem (stellvertretenden) Artikel vom Juni 2015 Quelle "DIE WELT" "USA Immer mehr Waffen, immer weniger Morde" werden eine Reihe nicht ganz unwichtige Tatsachen benannt.

Zitat:
Zwischen 270 und 310 Millionen Schusswaffen – legale wie illegale – befinden sich nach unterschiedlichen Schätzungen in den USA in Privatbesitz. Bei einer Einwohnerzahl von 319 Millionen kommt damit auf fast jeden Amerikaner eine Schusswaffe.

In etwa einem Drittel der Haushalte befindet sich mindestens eine Pistole, ein Revolver, ein Gewehr oder eine (Schrot)-Flinte. Von 192 Millionen im Jahr 1994 stieg die Zahl der Schusswaffen über 259 Millionen im Jahr 2000 auf die genannten 270 bis 310 Millionen.
Ein recht gesättigter Markt, es dürfte schwierig werden den Umsatz von Kleinwaffen noch weiter zu steigern. Ab zwei Schusswaffen pro Person (Menschen haben ja nun nur zwei Hände) ist auch hier „Ende Gelände“. So könnte dann jeder, jeden erschießen, wenn er / sie nur schnell und auch zielsicher genug ist !

Das müsste eigentlich unsere Amihasser recht zufrieden machen. Doch wie sehen die Zahlen – quasi der Erfolg – aus ? Recht unbefriedigend. Trotz reichlich Schusswaffen klappt die Selbstausrottung der Amis nicht. Ich sehe das völlig neutral und ohne nach dieser oder jener Seite „Enttäuschung“ oder irgendwelche „Befriedigung“ zu empfinden. Ich kennen keinen der Leute die hier sauber und statistisch korrekt sich das gleiche Schicksal, „Tot durch Schusswaffe“ in sehr unterschiedlicher Weise teilen mussten oder tatsächlich wollten ! (die Zahlen stammen aus dem zitierten Artikel und gehen auf amerikanische Statistiken zurück) :
Zitat:
Kongressbericht aus dem Jahr 2012 für 2009
  • Gesamtzahl der durch Schusswaffen Getöteten in 2009 : 31.347 = 100%
  • davon Opfer von Fremdtötungsdelikten : 11.493 = 36,7%
  • davon Opfer von Polizeiaktionen : 333 = 1,1%
  • davon Opfer von Unfällen : 554 = 1,8%
  • davon Opfer - deren Hergang ungeklärt ist : 232 = 0,7%
  • der "Rest" sind Opfer eigener suizidaler Handlung : 18.735 = 59,8%


Ganz offensichtlich ist Selbsttötung der hauptsächliche „Zweck“ amerikanischer Schusswaffen. Ohne diese hätten sie sicher andere „Wege“ gefunden, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen. Ob dieses verfrühte selbst herbeigeführte Lebensende nun statistisch US-Amerikaner als besonders dem Leben überdrüssig erscheinen lässt, mögen andere Vergleiche befinden. Doch auch ein „gutes Drittel“ der Tötungen fällt auf Tötungsdelikte. Dazu meint DIE WELT in ihrem Artikel :

Zitat:
Die meisten Tötungsdelikte finden innerhalb krimineller Milieus statt, etwa bei Bandenkriegen um Drogen in sozial schwachen, oft schwarzen Stadtteilen amerikanischer Großstädte.


Was nicht nur die deutsche Öffentlichkeit besonders stark erregt und was die Medien gerne mit großer Aufmerksamkeit auswalzen :

Zitat:
Internationale Schlagzeilen erregen hingegen Massenmorde wie zuletzt in Charleston. In schlimmer Erinnerung aus der jüngsten Zeit bleiben die Amokläufe in einem Kino in Aurora (Colorado) im Juni 2012 mit zwölf Toten, im Navy Yard in Washington, D.C. im September 2013 mit 13 Toten und vor allem das Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown (Connecticut) mit 28 Toten, darunter 20 Erst- und Zweitklässler.
Ist nun mal leider keine rein amerikanische Besonderheit. Auch da lassen sich durchaus in anderen Weltgegenden ähnliche Verbrechen finden.

Was die „kriminelle Nutzung“ von Schusswaffen angeht, behelfen sich Verbrecher in anderen Weltgegenden mit „illegal“ beschafften Schusswaffen oder anderen für das Morden geeignet erscheinenden Gegenständen. Hier wird alles genutzt, was Mensch traditionell beim Töten von Mitmenschen schon immer genutzt hat.

Für Leute denen US-Amerika immer und gern als negatives Vorbild dient, gibt es enttäuschendes zu berichten :
Zitat:
Laut einem Untersuchungsbericht des Kongresses kam es 1993 unter je 100.000 US-Einwohnern statistisch gesehen zu 6,6 "Fremdtötungen" per Schusswaffen (in absoluten Zahlen 17.073 Todesopfer). Bis 2000 ging die Quote auf 3,6 zurück (10.203). 2011 lag sie bei 3,2 Prozent (9903).

Nimmt man alle Mord- und Fremdtötungsarten zusammen, hat sich in den vergangenen 20 Jahren die Gefahr sogar nahezu halbiert. 1993 kamen auf 100.000 US-Einwohner noch 9,93 getötete Verbrechensopfer; 2013 lag diese Quote bei 5,1.


Doch auch im Vergleich bringen es unsere Verwandten jenseits des Atlantiks nur auf enttäuschende Quoten – nicht so, wenn man das mit uns hier vergleicht, wir morden deutlich weniger als viele andere auf dieser schönen Welt :
Zitat:
Eine Statistik der Bundeszentrale für politische Bildung gibt für 2014 eine Quote von 4,7 getöteten Verbrechensopfern auf 100.000 US-Bürger an. Das ist gemessen etwa an Deutschland im gleichen Jahr mit einer Quote von 0,8 Verbrechensopfer auf 100.000 Einwohner immer noch eine immens hohe Rate.

Doch selbst im Vergleich mit manchen europäischen Ländern schneiden die USA nicht sonderlich schlecht ab. In Albanien (5,0), Estland (5,0) Lettland (4,7) oder Litauen (6,7) lebt man nicht unbedingt sicherer als in den Vereinigten Staaten.

Global die gefährlichsten Länder sind nach dieser Statistik übrigens Honduras, wo von 100.000 Menschen 90,4 ermordet werden, Venezuela (53,7) und die (nur nach dem Namen und in der Außenvertretung) Amerikanischen Jungferninseln (52,6).


:? Zur weiteren Beruhigung in D ist legaler Waffenbesitz sehr eingeschränkt und wo dennoch Schusswaffen sind wird eifrig kontrolliert (gefühlt selbstverständlich immer auch zu wenig). Ein wichtiger Grund, einfach illegal einen Schießprügel beschaffen – dann begeht man / weniger frau wenigstens nichts illegales, außer dem eigentlichen Mord / Totschlag selbst. Persönlich würde ich einen gut platzieren Kopfschuss einer Massakrierung durch eher ungeeignete Ersatzwaffen vorziehen – wenn ich denn schon mal ermordet werden müsste.

:trommel: Auch die – zugegeben oft sehr schmutzige Selbsttötung mit Schusswaffen – ist wenn es denn schon sein soll, eine schnelle und wohl auch schmerzlose Angelegenheit. Wenn, dann mag „man“ ja der „außerhäusliche“ Selbstentleibung der Vorzug gegeben werden – jedenfalls, solange es keine andere ordentlich und legale Möglichkeiten dazu geben wird. Eigentlich sehr diskriminierend, nur Jägern und Sportschützen bleibt diese praktische Hintertür. Der „Rest“ leider nur höchst unerfreuliche Methoden, gar das japanische Seppuku, nun ja ...

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