Neues Freigeister Forum

Diskussionen zum Weltgeschehen
Aktuelle Zeit: 16 Aug 2018 03:04

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 40 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 08:39 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Smartphone wird Schlüssel für intelligente Verkehrskonzepte

Eine intelligente Vernetzung verschiedenster Fortbewegungsmöglichkeiten soll Städter zum Verzicht auf den eigenen Pkw animieren. Dabei spielt das Smartphone eine Schlüsselrolle,berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 5/2011
Das Buzzword zu dieser Entwicklung lautet: „Intermodal“ - ein Fachattribut, das Verkehrsplaner seit Kurzem elektrisiert. Das gesamte Angebot an Verkehrsmitteln im Nah- und Fernverkehr so geschickt zu verweben, dass die persönliche Individuallösung – sprich der Besitz eines Autos – sich als verzichtbar erweist. Denn die Zahl der Autoliebhaber schrumpft – vor allem in Großstädten. In Berlin und Paris bewegt sich schon jetzt rund die Hälfte der Bewohner ohne eigenes Auto.
weiter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 33737.html

...und wie plant man die Verspätungen der DB ein? :hmm:

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 21:23 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Die Ortung und Identifikation von Autos, die Verkehrregel überschreiten ist auch schon machbar und wäre das wichtigste Grund, auf das Auto zu verzichten.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 21:39 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Dupor hat geschrieben:
Die Ortung und Identifikation von Autos, die Verkehrregel überschreiten ist auch schon machbar und wäre das wichtigste Grund, auf das Auto zu verzichten.
Warum? Halte Dich an die Verkehrsregeln und Du bleibst straffrei. Oder meidest Du auch Orte, die mit Kameras überwacht werden? :schulter:


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 29 Apr 2011 07:31 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Taurus hat geschrieben:
Dupor hat geschrieben:
Die Ortung und Identifikation von Autos, die Verkehrregel überschreiten ist auch schon machbar und wäre das wichtigste Grund, auf das Auto zu verzichten.
Warum? Halte Dich an die Verkehrsregeln und Du bleibst straffrei. Oder meidest Du auch Orte, die mit Kameras überwacht werden? :schulter:


Ich halte mich an die Verkehrsregel. Aber ich sehe viele Autofahrer, die durch 30km-Zone mit 60km/h rasen und Straßen mit Radarüberwachung so meiden, dass sie auch 10 km Umwege in Kauf nehmen.
Für diese wäre der genannte Fortschritt zu begrüßen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 29 Apr 2011 21:57 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Gibt es in A schon lange. Nennt sich "Section Control" und bezieht sich meist als Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tunnels

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 29 Apr 2011 23:11 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Dupor hat geschrieben:
Aber ich sehe viele Autofahrer, die durch 30km-Zone mit 60km/h rasen und Straßen mit Radarüberwachung so meiden, dass sie auch 10 km Umwege in Kauf nehmen.
Die gehören dann neben denen, die von vorausschauender Fahrweise scheinbar noch nie etwas gehört haben, zu denen, für die der Sprit noch viel zu billig ist.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 30 Apr 2011 08:21 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
Es ist leider so. Und jetzt wird der Ramsauer denen noch Erleichterungen in Flensburg verschaffen.
Wer weiss, welche Freunde er hat.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 30 Apr 2011 08:31 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 12:15
Beiträge: 1593
Wohnort: mittendrin
Dupor hat geschrieben:
Es ist leider so. Und jetzt wird der Ramsauer denen noch Erleichterungen in Flensburg verschaffen.
Wer weiss, welche Freunde er hat.

omg, man kann auch in allem was sehen...

_________________
"Sorry! The lifestyle you´ve ordered ist currently out of stock." Bekannter Graffity-Künstler


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 22 Mai 2011 23:15 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Zitat:
....Das gesamte Angebot an Verkehrsmitteln im Nah- und Fernverkehr so geschickt zu verweben, dass die persönliche Individuallösung – sprich der Besitz eines Autos – sich als verzichtbar erweist. Denn die Zahl der Autoliebhaber schrumpft – vor allem in Großstädten....
Schöne neue Welt ? Warum werden „wir“ bald Elektroautos haben ? Was und für wen soll „unsere“ wichtigste Industrie in Zukunft PKW bauen ?

Ist schon seltsam, dass keinem dieser Zusammenhang auffällt. Warum eigentlich nicht – kleine Elektrofahrzeuge, die sich weiter in privater Hand befinden und durch geeignete Verkehrskonzepte im urbanen Raum bewegen ? Ein PKW steht im Durchschnitt 98 % der Zeit irgendwo herum und nur zu 2 % ist der wirklich ein Auto. Zu Hause – wo immer das ist – wird der Akkupack geladen und am Ankunftsort dto. Ein wandelnder Energiespeicher, der im „Nebenerwerb“ seine Besitzer oder Eigentümer von A nach B bringt.

Sofort stellt sich auch die Frage, warum nicht von einem teil- oder vollautomatischen System ? Die „intelligente“ Lösung kommt ohne „Verbote“ aus. Schon jetzt gibt es Prototypen (Antrieb Nebensache), die „miteinander korrespondieren“ - sprich Abstände anpassen und die Situation mehrerer Fahrzeuge erfassen und auch darauf reagieren.

Warum müssen „Bahnen“ jeglicher Art, stets unter- oder überbesetzt sein ? Warum „harte“ Schienen, wenn das auch „weich“ elektronisch möglich ist ?

Im außerurbanen Gebiet übernimmt der Fahrer wieder selbst die Steuerung (soweit nicht Geschwindigkeitsgrenzen vorgegeben sind). Wer häufig „hybride“ Strecken fahren muss, hat eben eine Elektrohybridfahrzeug (Reichweitenvergrößerung, Antrieb elektrisch – Zusatzladung während der Fahrt mit Verbrennungsmotor).

Es gibt bereits Untersuchungen, die sich mit den tatsächlich täglich gefahrenen Strecken befassen. Ein großer Teil der Nahpendler käme mit einer Ladung zum Ziel und zurück. Bremsvorgänge sind Ladung – berührungslose Induktionsladung (etwa so wie bei elektrischen Zahnbürsten) ist sowohl während der Fahrt, als auch auf Parkplätzen möglich.

Wer selbst eine Fotovoltaikanlage hat oder einen Nachbarn mit einer solchen, könnte darüber „tanken“ - in Summa gibt es mehr Vorteile solche Verkehrskonzepte, als denkbare Nachteile. Mit einiger Planung, lässt sich ein solches Kleinfahrzeug auch bei größeren Reisen „mitnehmen“ um „vor Ort“ wieder mobil zu sein.

Betrachtet man Fahrgestell und Motoreinheit, als „Baustein“, ließe sich darauf sicher auch jede Art „individueller“ Fahrgastzelle montieren. Wer dennoch die längst überholten Monster heutiger Bauart bevorzugt, wird „innerstädtisch“ per Elektronik „zwangsangepasst“ - keine Geschwindigkeitsbeschränkung muss mehr „beachtet“ werden – die Kiste passt sich selbst an.
Hier noch ein paar Zahlen aus dem WIKI "Elektroauto"
Zitat:
Energieversorgung

2006 verbrauchte der gesamte Personenverkehr auf der Straße 488 TWh Primärenergie. Wegen den Wirkungsgradverlusten beim Verbrennungsmotor entspricht dies etwa einer Energiemenge von rund 163 TWh, die durch Batterien eines Elektroantriebs bereit gestellt werden müsste. Im Vergleich zur Bruttostromerzeugung 2009 in Deutschland von 597 TWh[81] müsste also durch die vollständige Elektrifizierung des PKW-Parks die Stromerzeugung um etwa 27% gesteigert werden.

Im Falle der von der Bundesregierung für 2020 angestrebten Zahl von einer Million Elektroautos, was einem Anteil von etwa 2 % aller Fahrzeuge entspricht, sind rund 3 TWh an elektrischer Energie aufzubringen, was einem halben Prozent des derzeitigen deutschen Strombedarfs entspricht. Der gesamte, deutschlandweite elektrobetriebene öffentliche Nah- und Fernverkehr benötigt rund 15 TWh Strom pro Jahr, entsprechend knapp 3 % des Bruttostromverbrauchs.

Eine Elektromobilität, die auf erneuerbare Energien gestützt ist, soll die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr deutlich verringern. Der Energiebedarf eines Elektrofahrzeugs kann durch Solarstrom, Windenergie oder Wasserkraft gedeckt werden.

Eine binnengestützte Windkraftanlage speist pro Jahr etwa 1,75 GWh pro MW Nennleistung ins Netz ein.[83] Bei einem Verbrauch eines Elektrofahrzeugs von 15 kWh auf 100 km[84] kann eine 2 MW-Anlage den Energiebedarf von 1400 bis 1600 Elektrofahrzeugen decken.[85] Bei Baukosten von Windkraftanlagen von etwa 1 Mio € pro MW Nennleistung belaufen sich die einmaligen anteiligen Kosten für jedes Elektrofahrzeug auf 1200 bis 1400 €.

Das Konzept Vehicle to Grid (Fahrzeug im Netz) sieht vor, die Energiespeicher in Elektro- und Hybridautos für das öffentliche Stromnetz nutzbar zu machen, da auch Elektroautos mehr parken als fahren und die meiste Zeit mit einer Ladestation verbunden sein können. So können die Schwankungen bei der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien gepuffert, oder Spitzenlasten ausgeglichen werden. Dies erhöht allerdings den Akkumulatorenverschleiß, was durch ein entsprechendes Abrechnungsmodell ausgeglichen werden kann.

Um damit die komplette Pufferkapazität der deutschen Pumpspeicherkraftwerke (etwa 37,7GWh) zu erreichen, müssten sich etwa 3,77 Mio. Elektrofahrzeuge mit je 10kWh ihrer Batteriekapazität beteiligen. Bei oben angegebenen 15kWh/100km entspricht das ca. 65km Reichweite. Eine Umstellung des kompletten deutschen PKW-Bestands von ca. 42 Mio. Autos auf Elektroautos würde sich also diese Pufferkapazität schon ergeben, wenn im Schnitt jedes Fahrzeug nur 1kWh (entsprechend 6,5km Reichweite) volatil im Netz zur Verfügung stellt
Damit diese „Terawatt“ [TW] verständlicher werden hier nochmal in Megawatt [MW] Biblis A hat(te) z.B. 1200 MW elektrische Leistung pro Stunde :

488 TWh = 488.000.000 MWh was in etwa 406.667 mal „Biblis A“ entspricht
davon wir für den Antrieb nur 163 TWh tatsächlich genutzt – der „Rest“ verpufft als Wärme !

Nun erzeugt D ca. 597 TWh Strom pro Jahr. Um diese 163 MWh zusätzlich zu erzeugen, müssten weitere 27 % mehr Strom hinzukommen. Woher die kommen ? Nun da würde sich rasch zeigen, wie „rentabel“ eine dezentrale Stromerzeugung ist. Muss wirklich alles über weitere Großkraftwerke kommen ? Wie viel lässt sich durch geschicktes „Management“ einsparen – hier wie da ?

Die „Alternative“ wird das „Absterben“ des Individualverkehrs sein – wegen zunächst ständig steigender Kraftstoffkosten und bald auch wegen schierem Mangel. Wie alles in der Physik wir dies nicht langsam und verträglich geschehen, sondern plötzlich und „unerwartet“. "Kipppunkt" oder „breakover point“


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 22 Mai 2011 23:30 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Denkbar wäre auch ein optimiertes "Car-sharing" in Form eines "e-car-sharing"
Car-sharing gibt es bereits in einigen EU-Ländern
http://www.carsharing.de/index.php?opti ... 176#ueber1

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 23 Mai 2011 11:18 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Klar doch ! Wollte ich mit „Besitzer oder Eigentümer “ schon mal andeuten. Auch andere Formen der Nutzung sind da denkbar.

Ein Fahrzeug X steht während der „Office-Stunden“ im „CarSharing“ zur Verfügung. Seit es z.B. so etwas wie „Keyless-Start-System“ gibt, kann der Zugang zu einem Fahrzeug auch zeitgesteuert erfolgen. Wer im Besitz eines solchen „Schlüssel“ ist, kann „sein Fahrzeug“ buchen und finden. Da könnte durchaus ein „Smartphone“ die Mittlerrolle spielen. Sicher auf der Datenseite eine Herausforderung, aber warum nur in hergebrachten Kategorien denken ?

Jemand ist Eigentümer eines E-Fahrzeugs und dieses steht während seiner Arbeitszeit auf einem Parkplatz (nahe der Arbeitsstätte). Für eine bestimmte Zeit steht dieses Gefährt einem „CarSharing“ zur Verfügung. Wer da Mitglied ist, kann (kostenpflichtig) darauf zugreifen. Zeit- und Kostenerfassung erfolgt über das kodierte „Keyless-Start-System“. Falls noch niemand diese Idee hatte, habe ich sie gerade erfunden. :mrgreen:

Zu dieser Idee gehört sicher auch die Überzeugung, ein Fahrzeug ist wie jedes „Werkzeug“ einem bestimmten Nutzen zugeordnet. Zur Selbstdarstellung müssen da wohl zukünftig andere Mittel dienen. Wenn solche Geräte also ohne unnötiges Schnickschnack auskommen, ist der Gebrauch durch mehrere Personen sicher auch einfacher.

Auch hier gilt das „Naturprinzip“ - Vielfalt statt Einfalt. Nicht EIN System, sonder mehrere sich gegenseitig ergänzende Systeme. Jeder findet da „seine Nische“. Wer Lust und Geld hat, kann auch weiterhin darauf bestehen „sein Eigentum“ 98 % der Zeit herumstehen zu lassen – in jeder denkbaren Ausführung.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 23 Mai 2011 11:55 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Ein Problem besteht bei allen diesen car-sharing Ideen: Es gibt möglicherweise Streit wegen Kratzern, der dann nicht eindeutig zuzuordnen sind...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 23 Mai 2011 12:01 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 20 Jan 2011 10:12
Beiträge: 4650
Für solche - durchaus sinnvollen - Projekte müssten aber die deutschen Autobesitzer endlich mal lernen, dass ein Auto wirklich nur ein Werkzeug ist, mit dem man von A nach B kommt. Solange das Auto für die meisten noch ein "Heiligs Blechle" ist, das ein Fremder noch nicht mal anfassen geschweige denn bewegen darf, wird da nix draus.

Ich hab da die Franzosen bewundert. In Paris mit den äußerst wenigen Parkplätzen, wo man, wenn mal drin, kaum noch raus kommt, weil vorne und hinten kaum mehr als 10 cm Abstand sind, macht es niemandem was aus, wenn so ein Auto auch mal ein wenig verrückt wird, wenn der Vorder- oder Hintermann Platz zum ausscheren braucht. Bei uns gäb das Zeter und Mordio!

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 23 Mai 2011 12:17 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 01 Feb 2011 08:20
Beiträge: 2800
zenzi hat geschrieben:
Solange das Auto für die meisten noch ein "Heiligs Blechle" ist, das ein Fremder noch nicht mal anfassen geschweige denn bewegen darf, wird da nix draus.

Das ändert sich glücklicherweise allmählich, langsam, vielleicht zu langsam. Zwei Indizien dafür:
- Leistung, Größe und Höchstgeschwindigkeit sind zunehmend weniger gefragt: bei Frauen, Westdeutschen, Großstädtern sowie kaufkräftigen Senioren (Marktanalyse der Unternehmensberatung Progenium, August 2010)
- Es gibt gerade bei jüngeren Leuten eine deutliche Veränderung des Mobilitätsverhaltens, weg vom Auto, hin zu anderen Verkehrsmitteln. Und: der Autobesitz ist gar nicht mehr so wichtig, wie das in der älteren Generation der Fall war und immer noch ist. (Studie "Mobilität in Deutschland" von INFAS)
(Quelle für beide Hinweise: Michael Adler, Generation Mietwagen, München 2011, S. 84f.)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 24 Mai 2011 11:31 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 01 Feb 2011 08:20
Beiträge: 2800
Als Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag ein ganz aktueller Artikel aus der SZ anlässlich des Weltverkehrsforums in Leipzig:
http://www.sueddeutsche.de/auto/weltverkehrsforum-das-schicksal-der-lemminge-1.1100883


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 24 Mai 2011 13:02 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 31 Jan 2011 20:37
Beiträge: 1718
Ein sehr gutes Konzept aus Ulm/Neu-Ulm:
http://www.confishare.de/

mfg molly

_________________
Wenn der Weise stets als dumm erscheint, können seine Fehler nicht enttäuschen und sein Erfolg ist eine angenehme Überraschung.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 24 Mai 2011 15:10 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Schön das da wenigstens nachgedacht wird.

Leider sieht die "kaufbare Wirklichkeit" von Elektro-Fahrzeuge im Moment noch recht ernüchternd aus. Kaufen muss auch eine Organisation, die solche Fahrzeuge verleihen oder „teilen“ möchte.

In meinem Fall steht ein Kauf kurz bevor. Nun in dieser neuen Welt des „Teilens“ werden alle die in kleineren Ortschaften um Städte wohnen, wohl weiterhin auf eigene Gefährte angewiesen sein. So auch ich. Wie überall kann manfrau nicht alles gleichzeitig haben.

Leider sind noch die für mich „interessanten“ Elektro-Fahrzeuge allenfalls unter der Kategorie „Elektroauto, Prototyp“ zu finden. Die wenigen z.Z. kaufbaren Geräte sind noch sündhaft teuer. Wenn sich da nix ändert, wird das Ganze eine Totgeburt.

In Anbetracht der Ereignisse rund um den €uro will ich nicht wirklich warten und werde wohl einen möglichst sparsamen Diesel kaufen. Mein „Wunschmodell“ kommt mit ~5 l Diesel aus und der CO2 Ausstoß liegt bei 139g/km (rund 1,4 t bei 10.000 km). Die Kiste kostet mit allerlei Schnickschnack rund 25.000.- € weniger als der in gewissen Grenzen vergleichbare „elektro LUIS 4U green (Sondermodell – kein Hybrid)“. Mit einer Tankfüllung komme ich immerhin beinahe 1.000 km weit. Da hätte ich – falls das eine „HinFahrt“ wäre, schon 4mal nachladen müssen – was mit den derzeitigen Lademöglichkeiten doch noch sehr abenteuerlich ausfallen kann. Wäre das ein Hybrid - „Marke“ Reichweitenvergrößerung – hätte ich den Preis akzeptiert. Für die Preisdifferenz s.o. kann ich beinahe 1 1/2 Jahre herumdieseln – mit Partikelfilter versteht sich. Oder für Kurzstrecken einen Elektroroller LUIS GTS Elektro Rot (2.000.-€) „dazukaufen“ :trommel:

Die großen Hersteller haben noch nix begriffen. Bis in zwei Jahren werden sich sehr viele Leute fragen ob sie irgendein „konventionelles“ Fahrzeug noch kaufen wollen/können, besonders dann, wenn die Kraftstoffpreise weiter steigen werden. Bis dahin haben die bestimmt noch keine akzeptable Lösung – besonders die dt. Hersteller liegen sehr weit hinten.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 29 Mai 2011 10:50 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Ich hätte da mal ne Frage an die Ingenieure :oops:
Wäre es nicht möglich, die Zeppeline weiter zu entwickeln, um sie (zumindest in beschränktem Rahmen) für die zivile Beförderung einzusetzen (die brauchen ja kein Kerosin)? :hmm:

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 31 Mai 2011 13:23 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Nicht ganz ohne Treibstoff ! Das Gerät fährt in der Luft. Um vorwärts zu kommen braucht es einen Antrieb. Das dürfte immer ein Verbrennungsmotor sein. Am besten vergleichbar mit See- und Flussschiffen. Rudern fällt wohl aus, die Luft ist zu dünn. Dieses Fahrzeug ist eine Produkt für allerlei „Nischen“. Den derzeitigen Luftverkehr kann ein „Zeppelin“ wohl nie ersetzen.

Der Luftverkehr wird schlicht auf ein niedrigeres Niveau zurückgehen – bei stets steigenden Preisen. Schiffe zur See werden zunehmend wieder diese Aufgaben übernehmen. Unter Nutzung der Windkraft auf die eine oder andere Art. Zumindest erscheint mir das recht logisch.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 31 Mai 2011 13:53 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
An Land – für Stadt und nahes Umland könnte hiermit eine Lösung „nahen“ :Quelle
Zitat:
Konzept für mobilen Stromspeicher05.05.2011

Aachen will die Elektromobilität neu erfinden
Nach zwei Jahren Konzeptarbeit: Professor Kampker will 2011 den Schritt vom Schaumstoffmodell zum Prototyp schaffen.

Das Herzstück: Die StreetScooter-Batterie ist durch ihr Kunststoffgehäuse 30% leichter als Lithium-Ionen-Zellen mit Metallmantel.

Aachener Vergleichsrechnung: Elektromobilität soll im Jahr 570 Euro weniger Kosten als ein Benzinantrieb.

Forscher aus Aachen entwickeln mit dem „StreetScooter“ eine neue Form von Elektrofahrzeug, die ebenso bezahlbar wie umweltfreundlich sein soll. In enger Kooperation mit 20 Firmen der mittelständischen Industrie und 15 Forschungseinrichtungen ist ein Konzept entstanden, das neuartige Produktionsweisen sowie neue Wege des Batteriemanagements und der Finanzierung umfasst. Rund 5.000 Euro plus Batterieleasing soll das „E-Mobil made in Aachen“ kosten, wenn es nach einer Kleinserie von 2.000 Exemplaren in die Serienproduktion geht.
Damit wird es womöglich auch „erschwinglich“ selbst mit den eingerechneten Leasingkosten von mtl. 166.- €. Die Kraftstoffkosten werden mit 19.- € angegeben. Wer eine Fotovoltaikanlage sein eigen nennt, kann dies praktisch auf Null reduzieren oder falls ein Teil der „Ernte“ selbst genutzt wird (Zähler), wird das per kWh bis 30 kWp bis 30% mit 12,36 C und über 30% Eigennutzung mit 16,76 c vergütet. Was die Kosten für die 4 Jahre nochmal senken würde.

Die Vergleichsrechnung bezieht sich auf einen „Smart“, der deutlich billiger ist, als alle sonstigen E-Fahrzeuge dieser Größe. Wen dies gelingt, wird das wohl auch Folgen für die Preisentwicklung diese Fahrzeuggattung haben. Die „üblichen“ Fahrzeughersteller müssten sich dann „warm anziehen“ und den Ar... etwas schneller hoch bekommen... :pillepalle:

Aachener Vergleichsrechnung: Elektromobilität soll im Jahr 570 Euro weniger Kosten als ein Benzinantrieb. ©BINE Informationsdienst :


Dateianhänge:
BINE.Info.jpg
BINE.Info.jpg [ 102.2 KiB | 7362-mal betrachtet ]
Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 16 Sep 2011 23:53 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Nun ja jetzt gibt es auch in D ein, eigentlich mein „Wunschauto“ - jetzt, heißt ab Herbst = November 2011

a) ein Elektrofahrzeug – mit einem „speziellen“ Elektroantrieb, ein „Hybrid“ mit bis zu drei Antriebssystemen
b) mit „Range-Extender“ (Reichweitenverlängerer)

„Eigentlich“, bedeutet nicht ganz – techn. Details gibt es im WIKI "Opel Ampera". Die Besonderheiten Modus 1 bis 4 bräuchte ich nicht bzw. es gibt auch andere Lösungen, wenn die Geschwindigkeit größer als ca. 85 km/h „sein muss“. Andere Elektrofahrzeuge lösen dieses Problem anders. Der Preis liegt jenseits von dem was ich bereit bin dafür zu bezahlen 42.900 €uro sind schlicht zu teuer.
SPIEGEL ONLINE "Fahrbericht Opel Ampera Blitzstart ins Elektrozeitalter"

Das Gerät versucht äußerlich da weiterzumachen, wo derzeit „normale“ Fahrzeuge stehen. Es könnte praktischere Formen haben. Aber das dürfte Geschmackssache sein. Immerhin ist ein Serienanfang.

Besonders das recht hohe Gewicht (1,7 t) ist irgendwie daneben. Das die Akkus einen großen Anteil daran haben, ist ein wohl unumgänglicher Fakt. Doch der „Rest“ kann durchaus leichter sein. Mir schwebt ohnedies eine praktisches Gerät ohne Firlefanz vor. Vermutlich muss man sich das salbst bauen.

Doch wenn jemand in Zukunft weiter selbständig mobil sein will und oder muss, wird dies die einzige Lösung sein. Bleibt noch die Frage, wo kommt der Strom her. Wenn dieser aus konventionellen Kraftwerken (fossil) kommen soll, ist weder die CO2 Problematik noch die Ressourcenproblematik gelöst. Ganz anders sieht die Bilanz über erneuerbare Energien aus. Dort wird es mit Sicherheit einige Entwicklungen geben, die zusätzlich den Wirkungsgrad verbessern helfen. Fotovoltaik arbeitet erzeugerseitig mit Gleichspannung/Strom – Akkus werden ebenfalls mit Gleichspannung geladen.

Derzeit, wird allerdings der Gleich- in einen Wechselstrom (in einem Wechselrichter) umgewandelt. Dabei gehen je nach Zustand mindesten 2% verloren – um Batterien aufzuladen, muss der Wechselstrom wieder in Gleichstrom einer bestimmten Spannung zurück gewandelt werden (in einem Ladegerät, einem Gleichrichter). Auch das ist „verlustbehaftet“.

Mal sehen ob es nicht möglich ist, derartige Ladevorgänge direkt ohne diese Zwischenstufen zu bewerkstelligen. Eine nicht so einfache Sache. Doch wenn es Millionen Fahrzeuge betrifft, auch eine sehr notwendige Steigerung der Gesamteffizienz.

Meine Anlage müsste den Energiebedarf zu 100 % elektrisch decken können. Knapp 8 kWp stehen mir zum Monatsende an einem sonnigen Tag zur Verfügung. Die geplante Erweiterung auf ca.12 kWp wird in Angriff genommen sobald der erste Teil produziert.

Es scheint jetzt schon klar, wenn die in einem E-Fahrzeug verbauten L-Akkus nicht mehr für Fahrzeugzwecke ausreichend sind, werden sie immer noch als Puffer in einer Fotovoltaikanlage brauchbar und höchst erwünscht sein. Damit kann je nach Bedarf ein 24 stündiger Eigenbedarfmodus gefahren werden. Was einer Autarkie schon sehr nahe kommt. Im Verbund mit geeigneten E-Fahrzeugen, das können neben E-Autos, Fahrräder mit Hilfsmotor oder auch Roller sein, selbst ein bereits in Aktion befindlicher, straßentauglicher „Rollstuhl“ ist mehr und mehr ein Ausweg für Behinderte. Rechtzeitig entwickelt und angewandt, muss die individuelle Mobilität nicht aufgegeben werden. Sie muss an die Möglichkeiten angepasst werden. Dabei sind Modelle wie Carsharing eine weitere Fassette.

Entscheidend ist dies über erneuerbare Energien zu realisieren. Überschüsse gibt es dann nicht mehr, Strom als Luxusenergieform kann in zahlreiche andere Energieformen gewandelt werden. Je mehr lokal erzeugt UND verbraucht wird, desto effizienter ist ein System und nahezu unkaputtbar außerdem. All diese Techniken lassen sich auch in jetzt noch völlig unterentwickelte Weltgegenden transferieren. Speziell die Fotovoltaik ist gerade Richtung Äquator sehr effizient.

Licht und Kraft ohne unbezahlbare Kraftstoffkosten. Die Tage wurde im TV eine Selbsthilfeprojekt vorgestellt, da bringt schon ein Modul plus Akku Licht in die Wöchnerinnenstation, wo zuvor mit eine Taschenlampe und teuren Batterien mehr schlecht als recht das „Geschehen“ beobachtet wurde. Wasserpumpen – Ding die bei uns unverzichtbar irgendwo werkeln sind dort undenkbar – ohne Energiewende“.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 17 Sep 2011 00:04 
zenzi hat geschrieben:
Für solche - durchaus sinnvollen - Projekte müssten aber die deutschen Autobesitzer endlich mal lernen, dass ein Auto wirklich nur ein Werkzeug ist, mit dem man von A nach B kommt. Solange das Auto für die meisten noch ein "Heiligs Blechle" ist, das ein Fremder noch nicht mal anfassen geschweige denn bewegen darf, wird da nix draus.

Ich hab da die Franzosen bewundert. In Paris mit den äußerst wenigen Parkplätzen, wo man, wenn mal drin, kaum noch raus kommt, weil vorne und hinten kaum mehr als 10 cm Abstand sind, macht es niemandem was aus, wenn so ein Auto auch mal ein wenig verrückt wird, wenn der Vorder- oder Hintermann Platz zum ausscheren braucht. Bei uns gäb das Zeter und Mordio!

Zenzi


Und ein Haus hat gefälligst nur was zu sein, wo man schläft und so?
Menschen haben Spass an Schönheit - einige an ihrem Haus, andere am Auto.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 17 Sep 2011 01:06 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Was da bewundernswert erscheint, ist das völlige Versagen eines "Konzepts", was nicht berücksichtigt, "Fahrzeuge" fahren eher recht selten. Ergo gibt es dort schlicht vom Einen zu wenige und von Aderen zu viele.

Für eine Großstadt wie Paris und nicht nur in Millionenstädten muss es Alternativen geben. Dazu werden sich jene entscheiden müssen, die aus Gründen welche auch immer dort wohnen, arbeiten oder was immer tun wollen. Sicher ein Fahrzeug mit einer soliden "Stoßstange" wären überall ein Segen. Aber wenn das die einzige Altanative sein soll....


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 17 Sep 2011 01:14 
Offline
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 20 Jan 2011 10:12
Beiträge: 4650
voll_ratlos hat geschrieben:
Was da bewundernswert erscheint, ist das völlige Versagen eines "Konzepts", was nicht berücksichtigt, "Fahrzeuge" fahren eher recht selten. Ergo gibt es dort schlicht vom Einen zu wenige und von Aderen zu viele.

Für eine Großstadt wie Paris und nicht nur in Millionenstädten muss es Alternativen geben. Dazu werden sich jene entscheiden müssen, die aus Gründen welche auch immer dort wohnen, arbeiten oder was immer tun wollen. Sicher ein Fahrzeug mit einer soliden "Stoßstange" wären überall ein Segen. Aber wenn das die einzige Altanative sein soll....


Ich kenne Paris ja nur als Tourist und mit den dortigen öffentlichen Verkehrsmitteln kam ich als solcher prima zurecht. Die Pariser U-Bahn war ein Traum! Dennoch gibts in Paris sehr viele Autos und sicherlich zu wenige Garagen oder Parkplätze. Ich war damals mit einem Feinblechner von Opel dort. Der sagte: Hier hätte ich lebenslang gut zu tun. Fast jedes Auto hat eine Beule.
Auch in anderen Ländern hatte ich den Eindruck, dass man aufs äußerliche Erscheinungsbild seines Autos nicht so viel Wert legt wie hier in D-Land. In Kairo gibts fast kein Auto mit intaktem Außenspiegel. Es gibt zwar Fahrspuren, aber keiner kümmert sich drum, so dass auf dreispurigen Straßen schon gern auch mal 5-spurig gefahren wird. Da sind dann Außenspiegel in größter Gefahr.

Nein, Autoästhet bin ich nicht. Für mich muss die Kiste fahrbereit sein und mich sicher von A nach B bringen. Schöne Dinge suche ich wo anders.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Verkehr in der Zukunft
BeitragVerfasst: 20 Sep 2011 22:16 
zenzi hat geschrieben:
voll_ratlos hat geschrieben:
Was da bewundernswert erscheint, ist das völlige Versagen eines "Konzepts", was nicht berücksichtigt, "Fahrzeuge" fahren eher recht selten. Ergo gibt es dort schlicht vom Einen zu wenige und von Aderen zu viele.

Für eine Großstadt wie Paris und nicht nur in Millionenstädten muss es Alternativen geben. Dazu werden sich jene entscheiden müssen, die aus Gründen welche auch immer dort wohnen, arbeiten oder was immer tun wollen. Sicher ein Fahrzeug mit einer soliden "Stoßstange" wären überall ein Segen. Aber wenn das die einzige Altanative sein soll....


Ich kenne Paris ja nur als Tourist und mit den dortigen öffentlichen Verkehrsmitteln kam ich als solcher prima zurecht. Die Pariser U-Bahn war ein Traum! Dennoch gibts in Paris sehr viele Autos und sicherlich zu wenige Garagen oder Parkplätze. Ich war damals mit einem Feinblechner von Opel dort. Der sagte: Hier hätte ich lebenslang gut zu tun. Fast jedes Auto hat eine Beule.
Auch in anderen Ländern hatte ich den Eindruck, dass man aufs äußerliche Erscheinungsbild seines Autos nicht so viel Wert legt wie hier in D-Land. In Kairo gibts fast kein Auto mit intaktem Außenspiegel. Es gibt zwar Fahrspuren, aber keiner kümmert sich drum, so dass auf dreispurigen Straßen schon gern auch mal 5-spurig gefahren wird. Da sind dann Außenspiegel in größter Gefahr.

Nein, Autoästhet bin ich nicht. Für mich muss die Kiste fahrbereit sein und mich sicher von A nach B bringen. Schöne Dinge suche ich wo anders.

Zenzi


Das darfst du ja gerne tun - nur ist das eben eine sehr persönliche Entscheidung. Du gibts vielleicht gerne Geld aus für dein altes Bauernhaus. Wenn dir da jetzt jemand Fetischismus vorwerfen würde - dann ist deine Antwort schlicht: "ich finde das aber schön und fühle mich damit wohl". Und das zu recht. Nur den Autobesitzern wird diese "Lust an der Schönheit" abgesprochen. Natürlich von den Autohassern. Für mich selbst ist ein Auto eher Gebrauchsgegenstand. Es soll ordentlich aussehen, aber ich gebe kein Geld nur wegen eines Kratzers oder einer Beule aus. Aber wer bin ich, wenn ich das anderen verbieten wollte, oder mich in arroganter Weise über deren Geschmack erheben wollte?


Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 40 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de