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 Betreff des Beitrags: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 00:25 
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Kabeldiebe behindern internationalen Zugverkehr

Bei der französischen Bahn haben Metallklauer im großen Stil Kabel und Glasfaserleitungen abmontiert. Zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge haben daher Verspätungen, darunter auch Verbindungen nach Deutschland,

Paris - Kabeldiebe haben den internationalen Bahnverkehr zwischen Frankreich, Deutschland, Belgien und England durcheinandergebracht. Die Täter stahlen am frühen Dienstagmorgen im großen Stil wichtige Kabel und Glasfaserleitungen. Dadurch sei ein Teil der Signalanlagen lahmgelegt worden, teilte die französische Bahngesellschaft SNCF mit.
weiter:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1 ... ml#ref=rss

Gut zu wissen, dass die ablauftechnischen Hindernisse den pösen Kabeldieben geschuldet sind, und nicht etwa Sparmassnahmen.... :devil:

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 09:13 
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Richter vermiesen der Bahn das Geschäft
Das Urteil des BGH dürfte die Bahn Marktanteile kosten.

Ein Urteil und die Folgen für die Bahn: Im Regionalverkehr muss der Markt offener werden – das trifft die lukrativste Sparte des Staatskonzerns.
Im Regionalverkehr auf der Schiene wird es künftig einen schärferen Wettbewerb geben. Der Branchenprimus Deutsche Bahn muss sich wahrscheinlich auf den Verlust weiterer Marktanteile einstellen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Dienstag entschieden, dass Verkehrsaufträge ab sofort unbedingt öffentlich ausgeschrieben werden müssen, so dass sich mehrere Unternehmen darum bewerben können. Direktvergaben, von denen bislang oft die Bahn profitiert hatte, erklärte das Gericht nur noch in Ausnahmefällen für zulässig. „Das bedeutet eine deutliche Öffnung des Marktes“, sagte Richter Wolfgang Eick, der Sprecher des BGH.
weiter:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/r ... 06380.html

DAS dürfte die Mauschelei etwas begrenzen :daumen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 10:18 
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Fördert aber das Lohndumping bei den Beschäftigten in allen einschlägigen Unternehmen.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 10:37 
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Beiträge: 3242
warum macht man eigentlich den preis zum entscheidungskriterium?
man könnte sagen "wir brauchen x klimaanlagen zum gesamtpreis von 1mio€" und das unternehmen mit der besten qualität bekommt den auftrag.

_________________
Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 13:08 
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Könnte man, aber Du weisst selbst, dass es nicht so läuft: Die Ausschreibung heisst: Wir brauchen x Klimaanlagen, und der der die billigsten anbietet und/oder dazu noch gute Beziehungen hat oder unter dem Tisch was "rüberwachsen" lässt, der bekommt den Zuschlag

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 13:43 
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fleissiger Freigeist

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Die Bahn bekommt noch mehr Konkurrenz. Busunternehmen dürfen demnächst Linienverkehr in Fernverbindungen fahren. Bisher gab es da nur einige wenige, und die meisten davon fuhren nach Berlin. In den USA gibt es ja bekanntlich schon lange Überlandbusse.
Der Haken bei uns dürfte sein, daß wir zum wachsenden Lkw-Verkehr nun auch mehr Omnibusse auf die Autobahnen bekommen.
Die Chance der Bahn wiederum liegt darin, daß sie die Verspätungen in den Griff bekommen. Denn dann hätten sie einen unschlagbaren Vorteil gegen die Busse, die in den permanenten Staus dauernd steckenbleiben werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 18:18 
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Aktivposten ;)
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Dann müsste die Bahn aber erst einmal an ihrem Schienennetz basteln - da gibt es m.W. viel Nachholbedarf, was Sanierung angeht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 18:59 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
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Die Verspätungen resultieren nicht aus dem Streckennetz - oder kaum. Höchstens, wenn im Winter die Weichen festfrieren.
Der Hauptgrund steckt im rollenden Material, vor allem in den Ausfällen von Triebfahrzeugen. Hier sind keine Reserven mehr da, die hat man abgebaut, und das rächt sich nun. Wenn eine Lok ausfällt, ist kein Ersatz da. Bis das ausgeglichen ist, wird es einige Jahre dauern. Bombardier und andere brauchen Zeit, um Loks und Triebwagen zu bauen.
Der zweite Grund ist der, daß die Fahrpläne zu knapp kalkuliert sind. Man geht immer von der kürzest möglichen Reisezeit der Züge aus, die davon bestimmt ist, wie schnell auf der Strecke gefahren werden kann. Wenn es nun mal irgendwo eine Verzögerung gibt (da kommt schon mal statt drei Leute mit Fahrrädern ein ganzer Fahrradverein) sind die Lokführer nicht mehr in der Lage, mehr Gas zu geben und die Verspätung rauszufahren, weil sie sowieso immer am Limit fahren müssen. Dann müssen die Anschlußzüge warten, und die Verspätungen summieren sich und alles kommt durcheinander.
Ich sehe es immer an unserer eingleisigen Strecke hier von Ulm nach Memmingen. Ich kann das oft schön beobachten, wenn ich im Stadtpark hinter dem Bahnhof spazierengehe, denn die fahren im Stundentakt, jede Stunde zu gleichen Zeit. Die Züge haben immer mindestens zwei Minuten Verspätung, oft etwas mehr. Ist doch seltsam, daß diese wenigen Minuten einfach nicht rausgefahren werden können, oder? Jedesmal muß mindestens ein ICE in Ulm Hbf. auf den RB oder RE aus Memmingen warten.
Mir ist aufgefallen, daß die Züge hier immer auf dem Gleis 2 halten. Die Fahrgäste müssen über das Gleis 1 hinweg zum Ein- und Aussteigen. Der Grund ist einfach, ich habe den Stationsvorsteher gefragt: Gleis 2 geht geradeaus durch. Zum Gleis 1 ganz vorn am Bahnhof müßte der Zug über zwei Weichen rüber und hinüber und dabei natürlich langsamer fahren. Das kostet zu viel Zeit!
Ich habe es erlebt, wie ein Zug quer durch Holland auf die Sekunde genau an den Bahnhöfen abfuhr - und dann vor Köln 45 Minuten warten mußte, bis er rein konnte. Und auf einer Fahrt mit dem ICE von München nach Salzburg war es so: Der Zug fuhr mit 10 Minuten Verspätung ab - und kam exakt 10 Minuten zu spät in Salzburg an. Es war offensichtlich nicht möglich, etwas schneller zu fahren und das auf der relativ langen Strecke rauszuholen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 09 Feb 2011 19:55 
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In diversen Berichten über den Zustand der Gleisstrecken wurde gesagt, dass der Zug manchmal nur mit 60 km fahren kann, weil die Gleisarbeiten nicht erledigt wurden und eine höhere Geschwindigkeit den Zug in Gefahr brächte. Das kommt zu dem hinzu, worüber Du hier informierst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 14 Feb 2011 13:11 
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Die Stiftung Warentest hat sich auch mit dem Thema "Pünktlichkeit der DB beschäftigt". Was dabei herauskam, ist jedenfalls KEIN Ruhmesblatt für diese Gesellschaft - und: den Reisenden dürfte es schnurz sein, warum 70 % der Züge im Dez. 2010 unpünktlich waren - die wollen/müssen von A nach B und deren Chefs interessiert es auch nicht, warum sie zu spät kommen - die müssen die versäumte Zeit nacharbeiten!
Hier ist der Test (man beachte auch mindestens das 1. posting!):
http://www.test.de/themen/freizeit-reis ... 8-4200674/

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 24 Feb 2011 23:39 
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Aktivposten ;)

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Henricinus hat geschrieben:
Bombardier und andere brauchen Zeit, um Loks und Triebwagen zu bauen.
Verschone mich mit Bombardier. ;) Die besten Lokomotiven baut Siemens.
Zitat:
Der zweite Grund ist der, daß die Fahrpläne zu knapp kalkuliert sind. Man geht immer von der kürzest möglichen Reisezeit der Züge aus, die davon bestimmt ist, wie schnell auf der Strecke gefahren werden kann.
Das stimmt nur zum Teil. Es gibt auch Züge, deren Fahrzeit sehr großzügig bemessen ist. Es ist z.B. kein Problem, mit manchen ICE von Kassel bis Würzburg 10 Minuten Verspätung aufzuholen. Natürlich unter Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten, versteht sich.
Zitat:
Ich habe es erlebt, wie ein Zug quer durch Holland auf die Sekunde genau an den Bahnhöfen abfuhr - und dann vor Köln 45 Minuten warten mußte, bis er rein konnte.
45 Minuten? Da lag sicherlich ein technisches Problem, wie z.B. ein Stellwerksausfall, vor.
Zitat:
Und auf einer Fahrt mit dem ICE von München nach Salzburg war es so: Der Zug fuhr mit 10 Minuten Verspätung ab - und kam exakt 10 Minuten zu spät in Salzburg an. Es war offensichtlich nicht möglich, etwas schneller zu fahren und das auf der relativ langen Strecke rauszuholen.
Das muß nicht unbedingt an der zu knappen Fahrzeit gelegen haben. Oftmals ist es so, daß ein Zug, der Verspätung hat, nicht mehr in den Fahrplan paßt, weil die Strecke zu dem Zeitpunkt von einem anderen Zug belegt ist. Der verspätete Zug muß sich quasi hinten anstellen nach dem Motto: "Wer zu spät kommt..." Damit wächst die Verspätung noch zusätzlich, obwohl die Fahrzeit ein Aufholen der Verspätung möglich machen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 25 Feb 2011 11:04 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
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Im letzten Jahr 56 Unfälle in Bahnhöfen: Der Sog durchfahrender schneller Züge reißt die Leute auf dem Bahnsteig um, in achtzehn Fällen wurden Menschen in den fahrenden Zug hineingerissen und zerstückelt.
Güterzüge brausen mit bis zu 120 Sachen durch die Bahnhöfe, die ICE mit 200.
Und da sage einer, die Fahrzeiten wären nicht knapp kalkuliert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 26 Feb 2011 12:01 
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Henricinus hat geschrieben:
Im letzten Jahr 56 Unfälle in Bahnhöfen: Der Sog durchfahrender schneller Züge reißt die Leute auf dem Bahnsteig um, in achtzehn Fällen wurden Menschen in den fahrenden Zug hineingerissen und zerstückelt.
Güterzüge brausen mit bis zu 120 Sachen durch die Bahnhöfe, die ICE mit 200.
Und da sage einer, die Fahrzeiten wären nicht knapp kalkuliert.

Aber Henricinus, was hat denn das mit der knappen Fahrzeit zu tun? Hier spielen schlicht wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Erstens würde die Streckenkapazität deutlich sinken und der Verschleiß würde zunehmen, aber hauptsächlich würde eine Unmenge an Energie vergeudet. Weißt Du, was ein Zug an Energie zum Beschleunigen verbraucht? Das kannst Du doch nicht mit einem PKW oder LKW vergleichen, der mal in einer Ortschaft auf 50 km/h abbremsen muß. Und nun stelle man sich mal vor, jeder Zug müßte an jedem Bahnsteig auf 60 oder 80 km/h abbremsen. Also bitte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 26 Feb 2011 12:32 
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Mittlerweile sind auf fast allen Bahnsteigen weiße Linien aufgebracht, die den gefährlichen Bereich kennzeichnen. Wer meint, diese Linie unbedingt überschreiten zu müssen, hat auch eine gewisse Eigenverantwortung. Man kann da nicht immer die Bahn dafür verantwortlich machen. Jeder müsste eigentlich inzwischen wissen: auf meinem Bahnhof fahren auch ICEs durch, da muß ich vom Bahnsteigrand wegbleiben.
Oft sind es ja Jugendliche, die so kleine Mutproben veranstalten oder auf dem Bahnsteig mal eine kleine Rangelei haben, wobei sie dann in die Gefahrenzone kommen.
Lösung des Problems wäre, den Bahnsteig so lange zu sperren, bis der nächste haltende Zug einfährt. Will man das?

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 26 Feb 2011 15:00 
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fleissiger Freigeist

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Unsere Neben-Bahnhöfe wurden gebaut, als noch kein Zug über hundert km/h fuhr. Die wenigsten sind so glücklich gestaltet wie unserer hier, daß das gerade durchlaufende Gleis in der Mitte liegt, da brausen die Regionalexpresse mit 120 durch und sind dabei gut acht Meter vom ersten vorderen Bahnsteig und Gleis weg.
Ansonsten sind die erwähnten weißen Linien nur 80 cm von der Bahnsteigkante entfernt, und das ist entschieden zu wenig, wenn ein ICE mit 200 und mehr da durchbraust. Auch Güterzüge kriegen heute schon 120 und mehr drauf, und die machen mit ihren zerklüfteten Formen noch viel mehr gefährliche Luftwirbel.
Die Bahn will diese Linien nicht abändern und weiter weg von der Kante ziehen: Weil es nicht gesetzlich vorgeschreiben sei. Im Klartext: "Das kostet uns eine Menge Geld."
Kritisiert wurde auch, daß es im Zuge der rigorosen Einsparungen nun auch keine Warnungen per Lautsprecher mehr gibt. Das war vor gar nicht so langer Zeit noch üblich, daß es angesagt wurde, wenn ein Zug durchfuh. Das geht heute nicht mehr, weil nur noch größere Bahnhöfe einen Stationsvorsteher (Fahrdienstleiter) haben, der das machen kann.
Hier bei uns hat man nacheinander eingespart und beseitigt: Fracht- und Expreßgutabfertigung, Fahrkartenschalter, beheizten Warteraum und endlich sogar Bahnhofskiosk samt Klo. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der einsame Fahrdienstleiter auch nicht mehr da ist und der kleine Bahnhof hier von Ulm aus ferngesteuert wird. Lautsprecherdurchsagen macht er jetzt schon nicht mehr, daß man sich schon mal dran gewöhnt, allein zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 26 Feb 2011 23:25 
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Aktivposten ;)

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Henricinus hat geschrieben:
Unsere Neben-Bahnhöfe wurden gebaut, als noch kein Zug über hundert km/h fuhr. Die wenigsten sind so glücklich gestaltet wie unserer hier, daß das gerade durchlaufende Gleis in der Mitte liegt, da brausen die Regionalexpresse mit 120 durch und sind dabei gut acht Meter vom ersten vorderen Bahnsteig und Gleis weg.
Ansonsten sind die erwähnten weißen Linien nur 80 cm von der Bahnsteigkante entfernt, und das ist entschieden zu wenig, wenn ein ICE mit 200 und mehr da durchbraust. Auch Güterzüge kriegen heute schon 120 und mehr drauf, und die machen mit ihren zerklüfteten Formen noch viel mehr gefährliche Luftwirbel.
Die Bahn will diese Linien nicht abändern und weiter weg von der Kante ziehen: Weil es nicht gesetzlich vorgeschreiben sei. Im Klartext: "Das kostet uns eine Menge Geld."
Kritisiert wurde auch, daß es im Zuge der rigorosen Einsparungen nun auch keine Warnungen per Lautsprecher mehr gibt. Das war vor gar nicht so langer Zeit noch üblich, daß es angesagt wurde, wenn ein Zug durchfuh. Das geht heute nicht mehr, weil nur noch größere Bahnhöfe einen Stationsvorsteher (Fahrdienstleiter) haben, der das machen kann.
Hier bei uns hat man nacheinander eingespart und beseitigt: Fracht- und Expreßgutabfertigung, Fahrkartenschalter, beheizten Warteraum und endlich sogar Bahnhofskiosk samt Klo. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der einsame Fahrdienstleiter auch nicht mehr da ist und der kleine Bahnhof hier von Ulm aus ferngesteuert wird. Lautsprecherdurchsagen macht er jetzt schon nicht mehr, daß man sich schon mal dran gewöhnt, allein zu sein.
Ja Henricinus, hier hast Du uneingeschränkt recht. Beschweren solltest Du Dich aber weniger bei der Bahn, sondern bei den Privatisierungsfetischisten, die meinen, privat wird alles besser und die Bahn unbedingt auf börsentauglich trimmen wollen. Wir haben hier ja auch so einen Kandidaten unter uns...
zenzi hat geschrieben:
Mittlerweile sind auf fast allen Bahnsteigen weiße Linien aufgebracht, die den gefährlichen Bereich kennzeichnen. Wer meint, diese Linie unbedingt überschreiten zu müssen, hat auch eine gewisse Eigenverantwortung. Man kann da nicht immer die Bahn dafür verantwortlich machen. Jeder müsste eigentlich inzwischen wissen: auf meinem Bahnhof fahren auch ICEs durch, da muß ich vom Bahnsteigrand wegbleiben.
Auch Dir gebe ich recht, Zenzi, wobei ich allerdings der Meinung bin, 80 cm sind wirklich zu wenig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 27 Feb 2011 00:12 
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Also mich nimmt kein ICE-Fahrtwind mit, wenn ich 80 cm vom Bahnsteigrand entfernt stehe, das ist erprobt! Ich bin allerdings auch kein leichtes Fähnchen.
Andererseits sind die Bahnsteige ja auch nicht sooo breit. Wenn da frühmorgens um 1/2 7 der Bahnsteig voller Leute ist, gibts da schon ein wenig Gedrängel, vor allem, da ja jeder nach Möglichkeit auch noch einen gewissen Abstand zum Nächsten sucht. Und noch größer wird das Gedrängel, wenn der planmäßige Nahverkehrszug Verspätung hat, weil er einen ICE vorlassen musste. Da kommen dann noch die Leute dazu, die eigentlich erst den nächsten Zug angepeilt haben.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 27 Feb 2011 11:20 
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Also: hopp oder dop: entweder mehr Abstand zu den Geleisen (weisse Linien weiter hinten ziehen) oder Durchsage, dass man zurücktreten soll. Erfolgt keins von Beiden, verletzt die Bahn ihre Sorgfaltspflicht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 07:54 
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Beiträge: 13464
Die Bahn: Viel Geld für s Ticket und kein Service:
Stiftung Warentest: Jeder dritte Fernzug zu spät

Die Deutsche Bahn hat weiter große Probleme mit der Pünktlichkeit. Zwischen Juli 2010 und Ende Februar dieses Jahres hatte jeder dritte Fernzug mindestens sechs Minuten Verspätung, wie die Stiftung Warentest in Berlin mitteilte. Da die Regionalzüge häufig nicht mehr auf Anschlussreisende warteten, verpassten viele Kunden ihre Anschlusszüge. Für ihre Erhebung wertete die Stiftung mehr als 1,3 Millionen Ankunftszeiten von Fern- und Regionalzügen in 20 Bahnhöfen

Auf Regionalzüge sei dabei mehr Verlass als auf die Fernzüge. Sie seien im Durchschnitt nur halb so oft verspätet. Der Anteil der Verspätungen ab sechs Minuten war in Erfurt mit 43 Prozent am höchsten, gefolgt von Leipzig mit 39 Prozent, Hamburg mit 38 Prozent und Berlin und Köln mit jeweils 37 Prozent. Die Stiftung forderte Investitionen ins Bahnnetz, damit Engpässe und störungsanfällige Technik beseitigt werden könnten.
Quelle:
http://de.news.yahoo.com/2/20110428/tts ... b2fc3.html

Vielleicht "wacht die Bahn bald auf", denn das Bahn-Monopol fällt in Kürze und dann dürfen Fernbusse ihre Arbeit aufnehmen. Früher, zu Zeiten von "Alle reden vom Wetter, wir nicht" wären diese Busse wohl keine Konkurrenz gewesen, aber heute... :hmm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 09:11 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
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Die Fernbusse werden nur dann konkurrieren können, wenn sie erheblich niedrigere Fahrpreise verlangen. Zum einem sind sie unweigerlich langsamer, zum anderem auch unbequemer: Es läßt sich nicht bestreiten, in einem Eisenbahnwaggon ist mehr Platz als in einem Bus. Vor allem das Klo ist größer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 28 Apr 2011 19:36 
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Quijota hat geschrieben:
Die Deutsche Bahn hat weiter große Probleme mit der Pünktlichkeit. Zwischen Juli 2010 und Ende Februar dieses Jahres hatte jeder dritte Fernzug mindestens sechs Minuten Verspätung, wie die Stiftung Warentest in Berlin mitteilte.
Da hat wohl der Dezember die Statistik gründlich verhagelt.
Zitat:
Da die Regionalzüge häufig nicht mehr auf Anschlussreisende warteten, verpassten viele Kunden ihre Anschlusszüge.
Das ist eben so, wenn jeder nur auf sein Ergebnis achtet. Da sollten sich die Kunden eben mal bei den Privatisierungsfetischisten beschweren.
Zitat:
Auf Regionalzüge sei dabei mehr Verlass als auf die Fernzüge. Sie seien im Durchschnitt nur halb so oft verspätet.
Ist irgendwie logisch. Denn natürlich kann auf einer langen Strecke wie Hamburg - München mehr "dazwischenkommen" als bei einer kurzen zwischen Kleinkleckersdorf und Hintertupfing.
Zitat:
Die Stiftung forderte Investitionen ins Bahnnetz, damit Engpässe und störungsanfällige Technik beseitigt werden könnten.
Der EU-Rettungsschirm ist schließlich wichtiger als Investitionen in die Infrastruktur unseres eigenen Landes... :motz:
Zitat:
Vielleicht "wacht die Bahn bald auf", denn das Bahn-Monopol fällt in Kürze und dann dürfen Fernbusse ihre Arbeit aufnehmen. Früher, zu Zeiten von "Alle reden vom Wetter, wir nicht" wären diese Busse wohl keine Konkurrenz gewesen, aber heute... :hmm:
Na hoffentlich macht "Stiftung Warentest" dann dort auch eine Pünktlichkeitsstatistik... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Apr 2011 21:59 
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Klar hat die Dezember-Statistik das ihre dazu beigetragen, aber jetzt an Ostern, wo es ziemlich warm war, sind m.W. auch wieder die Klimaanlagen ausgefallen...
Und: Bei DEN Preisen die die Bahn verlangt, kann man einen besseren Service verlangen. Meistens könnte man billiger die Strecke Wien-Frankfurt fliegen, als mit der Bahn fahren. Der Flieger braucht weniger Zeit, man wird wirklich als "Gast" behandelt und mindestens was zu trinken gibt es auch...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Apr 2011 22:56 
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Quijota hat geschrieben:
Klar hat die Dezember-Statistik das ihre dazu beigetragen, aber jetzt an Ostern, wo es ziemlich warm war, sind m.W. auch wieder die Klimaanlagen ausgefallen...
Davon hab ich weder etwas gehört, noch gelesen. Doch halt, Du hast recht! Letztens war bei mir auf der Lok die Klimaanlage defekt. Allerdings haben die Reisenden davon nichts mitbekommen. ;)
Zitat:
Und: Bei DEN Preisen die die Bahn verlangt, kann man einen besseren Service verlangen. Meistens könnte man billiger die Strecke Wien-Frankfurt fliegen, als mit der Bahn fahren. Der Flieger braucht weniger Zeit, man wird wirklich als "Gast" behandelt und mindestens was zu trinken gibt es auch...
Hast Du die Ein- und Auscheckzeit beim Flieger mitgerechnet? Hast Du das begrenzte Gepäck bedacht? Vom ökologischen Vorteil der Bahn will ich gar nicht erst reden. Aber es steht natürlich jedem frei, das Verkehrsmittel zu wählen, das er am vorteilhaftesten hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 30 Apr 2011 00:52 
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Registriert: 20 Jan 2011 10:12
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Da lob ich mir die ägyptischen Eisenbahnen, zumindest die auf den Hauptstrecken, wo es 1. Klasse-Waggons gibt. Da fahren nämlich hilfreiche Geister im Waggon mit, die einem einen bequemen Sitzplatz suchen, einem das Gepäck reinbringen, es hoch ins Gepäcknetz hieven, beim Aussteigen auch wieder runter und raus bringen. Zwischendurch bringen sie einem Getränke und Snacks aus dem Speisewagen. Und das alles nur für Trinkgeld.
Ich empfand das auf meiner Fahrt von Kairo nach Alex und zurück als äußerst angenehm.

Zenzi
Dateianhang:
Dateikommentar: Im Zug nach Alexandria (Fremdenführerin Isis)
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DSCN0272.jpg [ 28.48 KiB | 9136-mal betrachtet ]

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 16 Aug 2011 10:55 
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Aktivposten ;)

Registriert: 31 Jan 2011 08:30
Beiträge: 1338
Etwas - nicht wirklich überraschendes - Neues von der Bahn:

Ulf Brychcy hat geschrieben:
Riesenfrust bei Beschäftigten der Bahn

Exklusiv Beim rollenden Material sind ICE-Züge und S-Bahnen unzuverlässig. Verspätungen sind ein Dauerthema der Bahn. Eine interne Studie des Konzerns bringt weiteren Ärger. Danach sind 70 Prozent der Mitarbeiter demotiviert.


Die Deutsche Bahn hat ein schwerwiegendes Problem mit demotivierten Mitarbeitern. Einer internen Umfrage zufolge sind nahezu 70 Prozent der Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz und durch ihre Tätigkeiten frustriert. Dies geht nach FTD-Informationen aus einer Erhebung hervor, die Konzernmarketingchef Ulrich Klenke kürzlich zusammengestellt hat.
Ein Bahn-Sprecher bestätigte die Umfrage, wollte sich zu Details aber nicht äußern. Der Konzern steuere bereits gegen, etwa durch bundesweite Mitarbeiterkonferenzen. "Wir haben einen breiten Lern- und Veränderungsprozess angestoßen", sagte er.

Bitte den ganzen Artikel lesen



Der Fisch stinkt vom Kopf her - und ich finde es bemerkenswert, wie hilflos die Bahn reagiert... Früher war die Bahn einmal ein hoch angesehener Arbeitgeber mit sehr sehr hohem Identifizierungsgrad ihrer Mitarbeiter. "Eisenbahner" zu sein hörte nicht nach Feierabend oder der Pensionierung auf - man blieb bei der Sache; viele Museumseisenbahnen bauen auf solche Leute auf. Heute käme kaum noch ein Lokführer oder Bahningenieur auf die Idee, am freien Wochenende noch Züge zu fahren oder den Wagenpark instand zu halten.

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„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Jean-Claude Juncker

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ (Christian Wulff zur Flugaffäre Johannes Raus im Jahr 2000).


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