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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 09 Mär 2013 11:02 
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teddy hat geschrieben:
pillo hat geschrieben:
Sünnerklaas hat geschrieben:
Aber man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch noch BER komplett an die Wand fährt. Ich gebe Mehdorn höchstens ein Jahr.

Naja, der BER klebt de facto schon an der Wand. :mrgreen:

Meine erste Reaktion auf diese Nachricht war ein herzhafter Lacher.
Genau genommen ist das Ganze aber nur mehr zum Heulen.
Ausgerechnet den Aufschneider Mehdorn zum neuen Geschäftsführer zu machen, passt aber irgendwie ins Bild. :facepalm:

könnte es sein, dass man niemand anderen mehr für diesen job gefunden hat?

Davon gehe ich aus. BER kann froh sein, überhaupt einen Dummen gefunden zu haben, denn die Gefahr, dass man in diesem Job den Bach runter geht und sein Ansehen riskiert, ist immens.

Herrn Mehdorn kann in dieser Hinsicht ja wirklich nicht mehr viel passieren. "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert."

Das ist mein 4500tes Posting.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 09 Mär 2013 13:03 
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Und die Millionen, die er für den Posten bekommt, trösten auch ein wenig ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 11:57 
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teddy hat geschrieben:
könnte es sein, dass man niemand anderen mehr für diesen job gefunden hat?

Da mag was dran sein. Der einstige Fraport-Chef Wilhelm Bender hat ja u. a. mit der Begründung "die Anteilseigner seien zu zerstritten" dankend abgelehnt.
Wer noch eine Zukunft haben will, tut sich das gewiss nicht an.

Das 70-jährige "Kommunikationsgenie" Mehdorn hat da natürlich nicht mehr viel zu verlieren.
Apropos 70 Jahre, ob der die Eröffnung überhaupt noch erlebt? :devil:

_________________
Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist. (Volker Pispers)

Die Mutter der Dummen ist immer schwanger. (Urban Priol)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 13:40 
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Der hat doch nur einen Vertrag für 3 Jahre. Schafft er es, bis dahin den Flugbetrieb aufzunehmen, dann wird ihn die ganze Republik feiern, schafft er es nicht, ists auch nicht schlimm, er nimmt seinen Abschied und überläßt das Debakel einem anderen. Mehdorn kann eigentlich nur gewinnen.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 13:40 
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pillo hat geschrieben:
Apropos 70 Jahre, ob der die Eröffnung überhaupt noch erlebt? :devil:

wie,
die wollen das teil wirklich eröffnen? das glaube ich irgendwie nicht :muhaha:

_________________
I'm tapping in the dusternis

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 16:41 
zenzi hat geschrieben:
Der hat doch nur einen Vertrag für 3 Jahre. Schafft er es, bis dahin den Flugbetrieb aufzunehmen, dann wird ihn die ganze Republik feiern, schafft er es nicht, ists auch nicht schlimm, er nimmt seinen Abschied und überläßt das Debakel einem anderen. Mehdorn kann eigentlich nur gewinnen.

Zenzi


... weswegen er andererseits auch nicht darauf Rücksicht nehmen muss, Leuten nicht auf die Füsse zu treten - er kann die Entscheidungen treffen, die nötig sind, ohne politische Rücksichtnahme oder Blick auf den nächsten Karriereschritt bzw. Angst vor Beendigung der Karriere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 18:27 
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Fazer hat geschrieben:
... weswegen er andererseits auch nicht darauf Rücksicht nehmen muss, Leuten nicht auf die Füsse zu treten - er kann die Entscheidungen treffen, die nötig sind, ohne politische Rücksichtnahme oder Blick auf den nächsten Karriereschritt bzw. Angst vor Beendigung der Karriere.

das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 22:09 
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eschek hat geschrieben:
... Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat ...
Natürlich hat er das richtige Händchen ... und er wird es aufhalten ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 22:11 
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:muhaha: Ich fürchte: JA
Und wenn die Sache in die Hose geht, kann er den Papst machen

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 22:28 
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Wieso? Steht schon fest, wann der neue Papst abgelebt sein wird? :hmm:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 22:45 
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Nee, der hat offiziell aus "Gesundheits- u. Altersgründen" hingeschmissen

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 11 Mär 2013 01:00 
eschek hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
... weswegen er andererseits auch nicht darauf Rücksicht nehmen muss, Leuten nicht auf die Füsse zu treten - er kann die Entscheidungen treffen, die nötig sind, ohne politische Rücksichtnahme oder Blick auf den nächsten Karriereschritt bzw. Angst vor Beendigung der Karriere.

das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek


Wo denn? ER hat insbesondere die Bahn richtig auf Vordermann gebracht. Dass es bei so etwas an einigen Punkten auch haken mag oder übers Ziel hinausgeschossen wird ist dabei nicht relevant, sondern das Gesamtbild. Und das ist klar positiv für Mehdorn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 11 Mär 2013 02:43 
Fazer hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek

Wo denn? ER hat insbesondere die Bahn richtig auf Vordermann gebracht. Dass es bei so etwas an einigen Punkten auch haken mag oder übers Ziel hinausgeschossen wird ist dabei nicht relevant, sondern das Gesamtbild. Und das ist klar positiv für Mehdorn.

Zitat:
Das Kapital der Bahn speist sich aus Steuergeldern. Drei Viertel des Gewinns der DB AG resultieren aus dem Nahverkehr (DB Regio) und dem Netz (DB Netz und Station & Service). Diese beiden Bereiche erzielen das Gros ihrer Einnahmen aus staatlichen Geldern: Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr sowie Bundeszuschüsse für Instandhaltung und Neubau von Strecken, addiert mehr als 7,7 Milliarden Euro.
Nimmt man nur die staatlichen Zuschüsse, die in DB Regio und DB Netz fließen, dann verwandelt sich der Jahresgewinn 2011 von 2,31 Milliarden Euro in einen Verlust von mehr als 6 Milliarden Euro. Wie hoch der von der DB ausgewiesene Gewinn ist, hängt vor allem von diversen Buchungstricks ab.

http://www.bahn-fuer-alle.de/pages/pres ... r-alle.php
Das sind die Folgen von Mehdorns "nicht relevanter" Hinterlassenschaft bei der Bahn.

"Klar positiv für Mehdorn" ist die Vergütung, die er für seine "Leistung" erhielt:
Zitat:
Die Vorstandsbezüge Mehdorns im Geschäftsjahr 2007 lagen bei 2,975 Millionen Euro, darunter 750.000 Euro Fixgehalt und 2,215 Millionen Euro variables Gehalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn
Zitat:
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat laut "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr rund eine Million Euro weniger verdient als 2007. Da die Bahn ihre Geschäftsziele für 2008 verfehlt habe, sei Mehdorns Lohn auf 1,94 Millionen Euro gesunken, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/krisen ... 15516.html
Bei den jährlich sinkenden "Erfolgsprämien" und ihm über den Kopf wachsenden Problemen erklärt sich sein Wechsel zur Air Berlin.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 12 Mär 2013 12:59 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek

Wo denn? ER hat insbesondere die Bahn richtig auf Vordermann gebracht. Dass es bei so etwas an einigen Punkten auch haken mag oder übers Ziel hinausgeschossen wird ist dabei nicht relevant, sondern das Gesamtbild. Und das ist klar positiv für Mehdorn.

Zitat:
Das Kapital der Bahn speist sich aus Steuergeldern. Drei Viertel des Gewinns der DB AG resultieren aus dem Nahverkehr (DB Regio) und dem Netz (DB Netz und Station & Service). Diese beiden Bereiche erzielen das Gros ihrer Einnahmen aus staatlichen Geldern: Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr sowie Bundeszuschüsse für Instandhaltung und Neubau von Strecken, addiert mehr als 7,7 Milliarden Euro.
Nimmt man nur die staatlichen Zuschüsse, die in DB Regio und DB Netz fließen, dann verwandelt sich der Jahresgewinn 2011 von 2,31 Milliarden Euro in einen Verlust von mehr als 6 Milliarden Euro. Wie hoch der von der DB ausgewiesene Gewinn ist, hängt vor allem von diversen Buchungstricks ab.

http://www.bahn-fuer-alle.de/pages/pres ... r-alle.php
Das sind die Folgen von Mehdorns "nicht relevanter" Hinterlassenschaft bei der Bahn.

"Klar positiv für Mehdorn" ist die Vergütung, die er für seine "Leistung" erhielt:
Zitat:
Die Vorstandsbezüge Mehdorns im Geschäftsjahr 2007 lagen bei 2,975 Millionen Euro, darunter 750.000 Euro Fixgehalt und 2,215 Millionen Euro variables Gehalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn
Zitat:
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat laut "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr rund eine Million Euro weniger verdient als 2007. Da die Bahn ihre Geschäftsziele für 2008 verfehlt habe, sei Mehdorns Lohn auf 1,94 Millionen Euro gesunken, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/krisen ... 15516.html
Bei den jährlich sinkenden "Erfolgsprämien" und ihm über den Kopf wachsenden Problemen erklärt sich sein Wechsel zur Air Berlin.

Gruß
Kritikaster


Du schiesst nur noch mit ideologischem Schrot um dich.

Die Zuschüsse zum Nahverkehr werden gegeben, da die Bahn eine Nahverkehrsversorgung sicherstellen soll, ganz gleich ob das sich nun selber trägt oder nicht.
Es erübrigt sich auf den Rest einzugehen, denn es geht weder Dir noch den Schreibern darum, ernsthaft z.b. einen Vergleich mit der Zeit vor Mehdorn zu machen bzw. dagegen zu halten, wer denn damals die Infrastruktur bezahlt hat bzw. die Verluste der Bahn getragen hat. Dass diese viel effizienter und besser geworden ist, konnte und kann allerdings jeder sehen.

Und dein Hinweis auf sinkendes Gehalt und Wechsel zu Air Berlin setzt dem ganzen nur die Krone auf. Zeitlich kein Zusammenhang, Rücktritt bei DB wegen des Themas Datenabgleich, Hunold bei Air Berlin abgetreten weil die Linie in Schwierigkeiten geriet. Interessiert dich alles nicht. Ideologische Scheisse die du nur noch verteilst in diesem Forum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 12 Mär 2013 13:07 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek

Wo denn? ER hat insbesondere die Bahn richtig auf Vordermann gebracht. Dass es bei so etwas an einigen Punkten auch haken mag oder übers Ziel hinausgeschossen wird ist dabei nicht relevant, sondern das Gesamtbild. Und das ist klar positiv für Mehdorn.

Zitat:
Das Kapital der Bahn speist sich aus Steuergeldern. Drei Viertel des Gewinns der DB AG resultieren aus dem Nahverkehr (DB Regio) und dem Netz (DB Netz und Station & Service). Diese beiden Bereiche erzielen das Gros ihrer Einnahmen aus staatlichen Geldern: Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr sowie Bundeszuschüsse für Instandhaltung und Neubau von Strecken, addiert mehr als 7,7 Milliarden Euro.
Nimmt man nur die staatlichen Zuschüsse, die in DB Regio und DB Netz fließen, dann verwandelt sich der Jahresgewinn 2011 von 2,31 Milliarden Euro in einen Verlust von mehr als 6 Milliarden Euro. Wie hoch der von der DB ausgewiesene Gewinn ist, hängt vor allem von diversen Buchungstricks ab.

http://www.bahn-fuer-alle.de/pages/pres ... r-alle.php
Das sind die Folgen von Mehdorns "nicht relevanter" Hinterlassenschaft bei der Bahn.

"Klar positiv für Mehdorn" ist die Vergütung, die er für seine "Leistung" erhielt:
Zitat:
Die Vorstandsbezüge Mehdorns im Geschäftsjahr 2007 lagen bei 2,975 Millionen Euro, darunter 750.000 Euro Fixgehalt und 2,215 Millionen Euro variables Gehalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn
Zitat:
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat laut "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr rund eine Million Euro weniger verdient als 2007. Da die Bahn ihre Geschäftsziele für 2008 verfehlt habe, sei Mehdorns Lohn auf 1,94 Millionen Euro gesunken, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/krisen ... 15516.html
Bei den jährlich sinkenden "Erfolgsprämien" und ihm über den Kopf wachsenden Problemen erklärt sich sein Wechsel zur Air Berlin.

Gruß
Kritikaster


Du schiesst nur noch mit ideologischem Schrot um dich.

Die Zuschüsse zum Nahverkehr werden gegeben, da die Bahn eine Nahverkehrsversorgung sicherstellen soll, ganz gleich ob das sich nun selber trägt oder nicht.
Es erübrigt sich auf den Rest einzugehen, denn es geht weder Dir noch den Schreibern darum, ernsthaft z.b. einen Vergleich mit der Zeit vor Mehdorn zu machen bzw. dagegen zu halten, wer denn damals die Infrastruktur bezahlt hat bzw. die Verluste der Bahn getragen hat. Dass diese viel effizienter und besser geworden ist, konnte und kann allerdings jeder sehen.

Und dein Hinweis auf sinkendes Gehalt und Wechsel zu Air Berlin setzt dem ganzen nur die Krone auf. Zeitlich kein Zusammenhang, Rücktritt bei DB wegen des Themas Datenabgleich, Hunold bei Air Berlin abgetreten weil die Linie in Schwierigkeiten geriet. Interessiert dich alles nicht. Ideologische Scheisse die du nur noch verteilst in diesem Forum.

Fazer: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen...

Was die "Qualität" der Bahn betrifft: Vor etlichen Jahren hiess es "Alle reden vom Wetter - wir nicht"
Heute heisst es: Ausgefallene Klimaanlagen im Sommer, grosse Verspätungen (im Winter besonders unangenehm), ausgefallene Heizungen etc.
Ich wollte vor ein paar Jahren mal von Frankfurt nach Bamber fahren. Angesichts der Fahrzeit und der Kosten für das Ticket bin ich dann mit dem Auto gefahren

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 12 Mär 2013 13:17 
Quijota hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
das Problem ist nur, daß er in seiner aktiven Zeit beruflich mehrfach ins Klo gegriffen hat
Es ist nicht zu erwarten, daß er im Fall des größenwahnsinnigen Flugplatz das richtige Händchen hat
eschek

Wo denn? ER hat insbesondere die Bahn richtig auf Vordermann gebracht. Dass es bei so etwas an einigen Punkten auch haken mag oder übers Ziel hinausgeschossen wird ist dabei nicht relevant, sondern das Gesamtbild. Und das ist klar positiv für Mehdorn.

Zitat:
Das Kapital der Bahn speist sich aus Steuergeldern. Drei Viertel des Gewinns der DB AG resultieren aus dem Nahverkehr (DB Regio) und dem Netz (DB Netz und Station & Service). Diese beiden Bereiche erzielen das Gros ihrer Einnahmen aus staatlichen Geldern: Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr sowie Bundeszuschüsse für Instandhaltung und Neubau von Strecken, addiert mehr als 7,7 Milliarden Euro.
Nimmt man nur die staatlichen Zuschüsse, die in DB Regio und DB Netz fließen, dann verwandelt sich der Jahresgewinn 2011 von 2,31 Milliarden Euro in einen Verlust von mehr als 6 Milliarden Euro. Wie hoch der von der DB ausgewiesene Gewinn ist, hängt vor allem von diversen Buchungstricks ab.

http://www.bahn-fuer-alle.de/pages/pres ... r-alle.php
Das sind die Folgen von Mehdorns "nicht relevanter" Hinterlassenschaft bei der Bahn.

"Klar positiv für Mehdorn" ist die Vergütung, die er für seine "Leistung" erhielt:
Zitat:
Die Vorstandsbezüge Mehdorns im Geschäftsjahr 2007 lagen bei 2,975 Millionen Euro, darunter 750.000 Euro Fixgehalt und 2,215 Millionen Euro variables Gehalt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mehdorn
Zitat:
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat laut "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr rund eine Million Euro weniger verdient als 2007. Da die Bahn ihre Geschäftsziele für 2008 verfehlt habe, sei Mehdorns Lohn auf 1,94 Millionen Euro gesunken, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/krisen ... 15516.html
Bei den jährlich sinkenden "Erfolgsprämien" und ihm über den Kopf wachsenden Problemen erklärt sich sein Wechsel zur Air Berlin.

Gruß
Kritikaster


Du schiesst nur noch mit ideologischem Schrot um dich.

Die Zuschüsse zum Nahverkehr werden gegeben, da die Bahn eine Nahverkehrsversorgung sicherstellen soll, ganz gleich ob das sich nun selber trägt oder nicht.
Es erübrigt sich auf den Rest einzugehen, denn es geht weder Dir noch den Schreibern darum, ernsthaft z.b. einen Vergleich mit der Zeit vor Mehdorn zu machen bzw. dagegen zu halten, wer denn damals die Infrastruktur bezahlt hat bzw. die Verluste der Bahn getragen hat. Dass diese viel effizienter und besser geworden ist, konnte und kann allerdings jeder sehen.

Und dein Hinweis auf sinkendes Gehalt und Wechsel zu Air Berlin setzt dem ganzen nur die Krone auf. Zeitlich kein Zusammenhang, Rücktritt bei DB wegen des Themas Datenabgleich, Hunold bei Air Berlin abgetreten weil die Linie in Schwierigkeiten geriet. Interessiert dich alles nicht. Ideologische Scheisse die du nur noch verteilst in diesem Forum.

Fazer: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen...

Was die "Qualität" der Bahn betrifft: Vor etlichen Jahren hiess es "Alle reden vom Wetter - wir nicht"
Heute heisst es: Ausgefallene Klimaanlagen im Sommer, grosse Verspätungen (im Winter besonders unangenehm), ausgefallene Heizungen etc.
Ich wollte vor ein paar Jahren mal von Frankfurt nach Bamber fahren. Angesichts der Fahrzeit und der Kosten für das Ticket bin ich dann mit dem Auto gefahren


Die Züge werden von Siemens gebaut, nicht der Bahn. Klimaanlagen, die bei 38 Grad Celsius im Schatten funktionieren müssen waren allerdings bisher nicht gefragt. Wir könnten die Wagen natürlich auch auf 50Grad Celsius auslegen, die Frage ist nur ob Vorsorge für Extremfälle eben finanziell Sinn macht oder nicht.

Das gleiche bei den Weichen bzw. Verspätungen im Winter. Gab es früher auch schon, hat sich nur nie jemand aufgeregt. Und auch hier: wer gegen jeden Extremfall vorsorgen will, der muss entsprechend Geld in die Hand nehmen. Das gilt bei Unternehmen wie im Privatfall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 12 Mär 2013 13:18 
Fazer hat geschrieben:
Du schiesst nur noch mit ideologischem Schrot um dich.

Da tun wir uns dann ja nicht wirklich was!

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 13 Apr 2013 07:49 
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Registriert: 31 Jan 2011 08:30
Beiträge: 1338
Der Aufsichtsrat nimmt Mehdorn an die ganz kurze Leine: Mehdorn darf den Architekten Gehrkan nicht wieder zurück holen (Quelle). Platzek und Wowereit fürchten offenbahr den Gesichtsverlust, obwohl Mehdorns Entscheidung fachlich gesehen absolut richtig ist: wer kennt ein Bauwerk besser, als der entwerfende und den Bau betreuende Architekt?

_________________
„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Jean-Claude Juncker

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ (Christian Wulff zur Flugaffäre Johannes Raus im Jahr 2000).


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 05 Dez 2014 16:22 
Sünnerklaas hat geschrieben:
Der Aufsichtsrat nimmt Mehdorn an die ganz kurze Leine: Mehdorn darf den Architekten Gehrkan nicht wieder zurück holen (Quelle). Platzek und Wowereit fürchten offenbahr den Gesichtsverlust, obwohl Mehdorns Entscheidung fachlich gesehen absolut richtig ist: wer kennt ein Bauwerk besser, als der entwerfende und den Bau betreuende Architekt?


Kostenüberschreitungen scheinen oft auch am Architekten selbst zu liegen....

Zitat:
New York
Vier Milliarden Dollar - U-Bahnhof wird teurer als World Trade Center

Von Arvid Kaiser

Kostenexplosion bei öffentlichen Großbauten, das können nicht nur die Deutschen. New York erlebt ein Debakel mit der Bahnstation für das neue World Trade Center - nicht das einzige unter Beteiligung von Stararchitekt Santiago Calatrava.

Hamburg - Der Neubau des World Trade Centers in New York ist eröffnet. Die Angestellten des Verlags Condé Nast ziehen in den Prestigebau am Ort der Anschläge vom 11. September 2001 ein, der symbolträchtig 1776 Fuß (541 Meter) hoch ist und damit als höchster Bau des Kontinents an die amerikanische Unabhängigkeit erinnert.

Zu Füßen des Wolkenkratzers, unter dem Mahnmal von Ground Zero, wird noch gebaut. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird der unterirdische Bahnhof "World Trade Center" der zur Hafenbehörde gehörenden Vorortbahn "Path" in Betrieb genommen. Doch dann dürfte die Rechnung noch höher ausfallen als die für den Turm, der 3,9 Milliarden Dollar gekostet haben soll.

Wie die ursprünglich auf zwei Milliarden taxierten Baukosten der Station auf annähernd vier Milliarden steigen konnten, hat die "New York Times" in einem ausführlichen Bericht dargelegt. Es ist ein Zeugnis der amerikanischen Ohnmacht, ein Versagen, das an misslungene deutsche Großprojekte wie den Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie erinnert - und daran, dass das hier versenkte Geld an anderen Stellen der teils maroden US-Infrastruktur fehlt.

"Heute würden wir die Prioritäten anders setzen", zitiert die Zeitung Behördenchef Patrick Foye mit Blick auf die Kostenexplosion. Doch es ist ein Prestigebau, mit der Grandezza des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, dem inzwischen Architekturkritiker bescheinigen, seine obschon eleganten Entwürfe als globale Massenware anzubieten - oft ohne Rücksicht auf praktische Aspekte, vor allem aber ohne Rücksicht auf die Kosten. Ein Blog namens "The Full Calatrava" versucht sich an einem Register der Enttäuschungen auf fünf Kontinenten.

Wenigstens ist New York nicht allein

An Calatravas Entwürfen wie einer säulenlosen Eingangshalle mit einem Dach, das sich wie Vogelflügel öffnen lässt, und dafür nötigen Zigtausenden Tonnen Stahl aus italienischer und spanischer Fertigung allein liegt das Debakel in New York jedoch nicht.

Auch die Interventionen von Politikern trieben die Rechnung. So verlangte der damalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, zum 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 müsse die Gedenkstätte am Ground Zero fertig sein. Für die darunter liegende Station hieß das: Erst das Dach bauen, dann den Rest.

Zudem musste zum Aufpreis von 355 Millionen Dollar um eine bestehende U-Bahn-Linie herum gebaut werden, deren Betrieb nicht unterbrochen werden durfte - ein Edikt des damaligen Gouverneurs George Pataki, der einen entscheidenden Wahlbezirk mit Anschluss über besagte Linie im Blick hatte.

Beruhigen können sich die New Yorker Verantwortlichen damit, dass sie nicht allein sind. Städte wie Venedig oder sogar Calatravas Heimat Valencia, die einen Park aus Calatrava-Bauten zum Touristenmagnet gemacht hat, verklagen den Star wegen Baumängeln und überzogenen Budgets.

http://www.manager-magazin.de/immobilie ... 06674.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 11 Apr 2016 12:09 
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Registriert: 15 Okt 2015 22:21
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pillo hat geschrieben:
Naja, der BER klebt de facto schon an der Wand. :mrgreen:

Meine erste Reaktion auf diese Nachricht war ein herzhafter Lacher.
Genau genommen ist das Ganze aber nur mehr zum Heulen.
:facepalm:

"Versenkte Milliarden", "zu viel verbockt", "scheiße gelaufen": In einem Interview hat der BER-Pressesprecher Klartext gesprochen - wohl zum letzten Mal in dieser Funktion. Er wurde umgehend freigestellt.

Berliner Pannenflughafen: Zu ehrliches Interview - BER-Pressesprecher gefeuert


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