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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 14 Jan 2013 23:22 
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Poldi hat geschrieben:
Geld sollte erst nach Fertigstellung fließen...

Das ist leicht gesagt, in der Praxis aber nicht zu realisieren. Kein Bauunternehmen kann ein Bauvorhaben, das mehrere Monate oder gar Jahre dauert, bis zu dessen Fertigstellung vorfinanzieren.

Es gibt zwei Formen von Verträgen auf dem Bau, den Einheitspreis- und den Pauschalpreisvertrag.
Bei einem Einheitspreis wird eine Leistung aus dem Leistungsverzeichnis zu dem entsprechenden Preis abgerechnet, z.B:
500 m² Innenputz aufbringen á 10,00 €/m² = 5.000,00 €

Bei einem Pauschalpreisvertrag wird, wie der Name schon sagt, eine Pauschalsumme (für das gesamte Bauvorhaben oder für einzelne Gewerke) gebildet.
Dazu wird ein so genannter Zahlungsplan mit entsprechenden Abschlagszahlungen vereinbart der z.B. so aussehen kann:

- nach Fertigstellung der Fundamente und Bodenplatte 15% der Auftragssumme
- nach Fertigstellung der Stützen und Außenwände weitere 20% der Auftragssumme
- usw.

Außerdem kann der Bauherr einen Sicherheitseinbehalt von 10 % bei Zwischenrechnungen und von 5 % (der Gesamtsumme) bei der Schlussrechnung einbehalten, was in aller Regel auch so gehandhabt wird. Das Bauunternehmen wiederum kann diesen Einbehalt durch eine entsprechende Bankbürgschaft auslösen.

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Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist. (Volker Pispers)

Die Mutter der Dummen ist immer schwanger. (Urban Priol)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 15 Jan 2013 13:53 
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pillo hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Geld sollte erst nach Fertigstellung fließen...

Das ist leicht gesagt, in der Praxis aber nicht zu realisieren. Kein Bauunternehmen kann ein Bauvorhaben, das mehrere Monate oder gar Jahre dauert, bis zu dessen Fertigstellung vorfinanzieren.

Es gibt zwei Formen von Verträgen auf dem Bau, den Einheitspreis- und den Pauschalpreisvertrag.
Bei einem Einheitspreis wird eine Leistung aus dem Leistungsverzeichnis zu dem entsprechenden Preis abgerechnet, z.B:
500 m² Innenputz aufbringen á 10,00 €/m² = 5.000,00 €

Bei einem Pauschalpreisvertrag wird, wie der Name schon sagt, eine Pauschalsumme (für das gesamte Bauvorhaben oder für einzelne Gewerke) gebildet.
Dazu wird ein so genannter Zahlungsplan mit entsprechenden Abschlagszahlungen vereinbart der z.B. so aussehen kann:

- nach Fertigstellung der Fundamente und Bodenplatte 15% der Auftragssumme
- nach Fertigstellung der Stützen und Außenwände weitere 20% der Auftragssumme
- usw.

Außerdem kann der Bauherr einen Sicherheitseinbehalt von 10 % bei Zwischenrechnungen und von 5 % (der Gesamtsumme) bei der Schlussrechnung einbehalten, was in aller Regel auch so gehandhabt wird. Das Bauunternehmen wiederum kann diesen Einbehalt durch eine entsprechende Bankbürgschaft auslösen.


Pillo, ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass der Bauunternehmer bis zum Schluss auf sein Geld warten muss (was er beim Bund ohnehin bis zur Beinahe-Insolvenz muss, denn der ist der schlechteste Auftraggeber weil er seine Rechnungen ob der Prüfinstanzen erst nach Ewigkeiten zahlt).

Was ich meine ist die Unpraxis, dass Fördergelder an den Baubeginn und nicht an die Bauabnahme gekoppelt sind und zugleich an das laufende Haushaltsjahr. Genau deswegen gibt es bei uns eine Autobahnbaustelle nach der anderen ohne dass eine schnelle Fertigstellung in Sicht ist.

Im übrigen haben Firmen bei großen Objekten Haftungssicherheiten bis in 7stelliger Höhe vorzuweisen. Was glaubst Du was passiert, wenn diese Summen wegen Pfusch am Bau gezogen werden oder innerhalb der Gewährleistungsfristen die Insolvenz der betreffenden Firma folgt? Diese Hauftungen werden von der Bank garantiert und sind nicht Bestandteil einer eventuellen Insolvenzmasse.

Wir sind uns sicher einig, dass nach fertiggestellten (vorher zeitlich und qualitativ definierten) Zeitabschnitten bezahlt wird.

Nun zurück zu diesen politischen Egomanen und Oberpfeifen in B7 B und Berlin. Da werden 2 absolute Vollpfosten gegeneinander ausgetauscht und jeder von denen meint die Wähler und Steuerzahler verarschen zu müssen - ignorieren selbstverständlich den Deutschen Bundestag und dessen Haushaltsausschuss ohne jegliche Konsequenz und Ramsauer sagt glatt gar nichts. In einem Bananenstaat geht es ordentlicher zu. :motz:

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 15 Jan 2013 22:18 
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welches öffentliche grossprojekt wurde je zu genau der am anfang prognostizierten summe in time fertig? mir fällt da jetzt nix ein.
und wir wissen bei privaten auftraggebern auch nicht, ob diese ziele immer eingehalten werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 15 Jan 2013 23:25 
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teddy hat geschrieben:
welches öffentliche grossprojekt wurde je zu genau der am anfang prognostizierten summe in time fertig? mir fällt da jetzt nix ein.
und wir wissen bei privaten auftraggebern auch nicht, ob diese ziele immer eingehalten werden.

Auch bei privaten Großprojekten laufen viele, was Kosten und Bauzeit angeht, aus dem Ruder - das kann ich versichern!
Der Unterschied ist nur, dass derartige Dinge bei privaten Bauherren in aller Regel nicht publik werden und somit auch nicht in den Fokus der öffentlichen Diskussion rücken. Die am Bau Beteiligten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wer sich mit auftretenden Problemen bei privaten Großbauvorhaben an die Öffentlichkeit wenden würde, bekäme beruflich gewaltige Probleme, und zwar nicht nur in diesem Moment sondern auch in der Zukunft.

Zudem bedienen die Vorgänge beim Berliner Flughafen, bei S21, der Elbphilharmonie, usw. ein Klischee, dass von den Vertretern des "schlanken Staates" und der Privatisierungen nur allzu gern aufgegriffen und als Monstranz vor sich her getragen wird. Da würden Negativbeispiele aus der freien Wirtschaft nur das schöne schwarzweiße Weltbild stören.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 16 Jan 2013 06:52 
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Beiträge: 1061
pillo hat geschrieben:
... Zudem bedienen die Vorgänge beim Berliner Flughafen, bei S21, der Elbphilharmonie, usw. ein Klischee, dass von den Vertretern des "schlanken Staates" und der Privatisierungen nur allzu gern aufgegriffen und als Monstranz vor sich her getragen wird. Da würden Negativbeispiele aus der freien Wirtschaft nur das schöne schwarzweiße Weltbild stören.
Da ist was dran!

Vielleicht will man so die Schäfchen davon überzeugen, auch noch das letzte Tafelsilber an die internationalen Heuschrecken zu verhökern ...


Gruß
Tara Marie


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 16 Jan 2013 07:29 
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Tara Marie hat geschrieben:
pillo hat geschrieben:
... Zudem bedienen die Vorgänge beim Berliner Flughafen, bei S21, der Elbphilharmonie, usw. ein Klischee, dass von den Vertretern des "schlanken Staates" und der Privatisierungen nur allzu gern aufgegriffen und als Monstranz vor sich her getragen wird. Da würden Negativbeispiele aus der freien Wirtschaft nur das schöne schwarzweiße Weltbild stören.
Da ist was dran!

Vielleicht will man so die Schäfchen davon überzeugen, auch noch das letzte Tafelsilber an die internationalen Heuschrecken zu verhökern ...


Gruß
Tara Marie

Das ist nicht der Punkt, Tara Marie. Fakt ist doch, dass die Auswahl nach Rechnungshofkriterien, die Vergabe, die Ausführung und Kontrolle vor Fehlern nur so strotzt. Wenn sich Politiker nicht anmaßen würden alles zu können und zu kennen, dann wären wir schon einen großen Schritt weiter. Es ist schon abartig, wie sich Wowereit, Platzek und Ramsauser verhalten.
Politikverdrossenheit kommt auch aus dieser Ecke.

Gruß
Poldi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2013 01:14 
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Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Artikel nicht besser in der Witzecke posten sollte:
Zitat:
SauBER! Russischer BER zeigt Berliner BER wie man keinen Fluchhafen baut!

Die russische Staatsfirma Aeroprojekt hat Deutschland offiziell Hilfe bei der Neuprojektierung des Fluchhafens Willy-wann? angeboten.

Verkehrsminister Ramsauer hat der Vorschlag offenbar die Sprache verschlagen, oder er hat sich am Weissbier verschluckt, denn eine Reaktion seines Ministeriums ist nicht bekannt.

32 Jahren nach den ersten Plänen des Projektes und sieben Jahre nach dem ersten Spatenstich ist keine Ende des Elends in Sicht und ein Eröffnungstermin in weiter Ferne. Es hängt sogar die billigere Totalalternative eines Abrisses in der Luft mit anschließendem Neubeginn am Punkt Null.

http://de.rian.ru/society/20130124/265390265.html

Quelle:
http://almabu.wordpress.com/2013/01/25/ ... afen-baut/

:lol: :undwech:

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2013 21:25 
Poldi hat geschrieben:
Tara Marie hat geschrieben:
pillo hat geschrieben:
... Zudem bedienen die Vorgänge beim Berliner Flughafen, bei S21, der Elbphilharmonie, usw. ein Klischee, dass von den Vertretern des "schlanken Staates" und der Privatisierungen nur allzu gern aufgegriffen und als Monstranz vor sich her getragen wird. Da würden Negativbeispiele aus der freien Wirtschaft nur das schöne schwarzweiße Weltbild stören.
Da ist was dran!

Vielleicht will man so die Schäfchen davon überzeugen, auch noch das letzte Tafelsilber an die internationalen Heuschrecken zu verhökern ...


Gruß
Tara Marie

Das ist nicht der Punkt, Tara Marie. Fakt ist doch, dass die Auswahl nach Rechnungshofkriterien, die Vergabe, die Ausführung und Kontrolle vor Fehlern nur so strotzt. Wenn sich Politiker nicht anmaßen würden alles zu können und zu kennen, dann wären wir schon einen großen Schritt weiter. Es ist schon abartig, wie sich Wowereit, Platzek und Ramsauser verhalten.
Politikverdrossenheit kommt auch aus dieser Ecke.

Gruß
Poldi


Tja, fehlt nur die ERkenntnis, dass der Staat insgesamt schlecht darin ist, wirtschaftlich zu handeln. Auch 2008 waren es insbesondere die staatlich geführten Banken (Landesbanken, IKB), die in Deutschland besonders stark betroffen waren. Als Folde dessen schreien die linken im Lande nach MEHR Staat. ... :pillepalle:

Dass linke keine Erkenntnis aus Realitäten ziehen können ist allerdings ja auch schon länger bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2013 22:21 
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Du hast teilweise recht und teilweise nicht.

Das Beispiel der Landesbanken ist in so weit richtig, dass diese ab einem bestimmten Zeitpunkt ihr bisheriges Metier als Verbindungsstelle zwischen den im Lande ansässigen Banken verlassen haben und anfingen, bisher für sie nicht übliche Geschäfte zu machen. Wann das genau angefangen hat und wer dazu den Auslöser gab, kann ich jetzt nicht festmachen. Jedenfalls waren die Landesbanken noch bis in die 70er Jahre hinein grundsolide Häuser, auch wenn i.d.R. abgehalfterte Politiker den Hut aufhatten.
Auch so manch anderes Geschäft sollte wohl besser privatwirtschaftlich geführt werden.
Die Grenze ziehe ich allerdings bei der Grundversorgung mit Wasser, Strom, Bahn und Post, Straßenbau und Schifffahrtswegen, ebenso bei Universitäten und Schulen, wobei ich die Einschränkung bei den Bildungsangeboten mache, dass es durchaus gute Privatschulen und -Unis gibt, diese jedoch wegen ihrer meist hohen Gebühren nur für eine Minderheit in Frage kommen. Die zuerst genannten Infrastrukturbetriebe gehören nicht in private Hand. Das hätte man bereits erkennen können, bevor man bei uns anfing, viele dieser Betriebe zu privatisieren, weil die Beispiele z.B. in Großbritannien eigentlich hätten zeigen können, wo das hinführt: Einschränkungen beim Service, Vernachlässigung der Sicherheit und ständig steigende Preise.
Du wirst jetzt sicher einwenden, dass gerade Post und Bahn zeigen, dass erst seit der Privatisierung die Modernisierung dort Einzug gehalten hat. Das ist richtig. Diese beiden Sparten (bzw. 3 Sparten, wenn man Post und Telekommunikation trennt) waren arg verschlafene Behörden mit verkrusteten Strukturen. Man denke nur daran, dass das Telefon bei der Bundespost bis zuletzt Fernsprecher heißen musste und das Telefonbuch deshalb auch Fernsprechbuch. Aber das hätte man ändern können, wenn der politische Wille dazu dagewesen wäre. Ein privatwirtschaftlich geschultes Management hätte da vieles ändern können.

Bei der Stromversorgung sieht man ebenfalls, wie schwer es ist, die privatwirtschaftlich geführten Konzerne im Zaum zu halten. Es müssen weiterhin Behörden dafür sorgen, dass die Konzerne ihre Hausaufgaben machen (Netze ausbauen und pflegen etc.) Und die angebliche Wahlfreiheit für den Stromkunden ist ebenfalls Augenwischerei. Die Konzerne haben sich ihre Reviere aufgeteilt und die sonstigen Anbieter müssen ihren Kunden ja doch Strom von E.on, Vattenfall oder RWE anbieten, sonst macht ja fast keiner in D-Land Strom. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass immer mehr Kommunen ihre Stadtwerke wieder aufleben lassen. Meist sind sie dann auch der günstigste Stromanbieter in der Region.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2013 23:49 
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Zitat:
...Das Beispiel der Landesbanken ist in so weit richtig, dass diese ab einem bestimmten Zeitpunkt ihr bisheriges Metier als Verbindungsstelle zwischen den im Lande ansässigen Banken verlassen haben und anfingen, bisher für sie nicht übliche Geschäfte zu machen. Wann das genau angefangen hat und wer dazu den Auslöser gab, kann ich jetzt nicht festmachen. Jedenfalls waren die Landesbanken noch bis in die 70er Jahre hinein grundsolide Häuser, auch wenn i.d.R. abgehalfterte Politiker den Hut aufhatten.
:hmm:
Ich denke, du jast dich da zeitlich etwas verschätzt - der Wurm ist wohl schon länger drin:
Zitat:
...In der ersten Hälfte der 1970er Jahre beteiligte sich die Hessische Landesbank (Helaba) an spekulativen Risikogeschäften, unter anderem den Immobilienprojekten Schwabylon in München und Sonnenring in Frankfurt-Sachsenhausen. Besonders hohe Verluste sammelten sich bei der „Investitions- und Handelsbank“ (IHB) an, die seit 1973 mehrheitlich der Helaba gehörte. In der Summe hatte die Helaba Verluste in Milliardenhöhe eingefahren. Am 17. Dezember 1973 trat der Präsident der Helaba Wilhelm Hankel (SPD) unter dem Vorwurf, den Verwaltungsrat nicht rechtzeitig über die Probleme informiert zu haben, zurück. Ende 1974 stand die Helaba dadurch dicht vor dem Konkurs, der nur durch Kredite des Landes Hessen und der Sparkassen abgewendet werden konnte....

Alles lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 27 Jan 2013 00:57 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
...Das Beispiel der Landesbanken ist in so weit richtig, dass diese ab einem bestimmten Zeitpunkt ihr bisheriges Metier als Verbindungsstelle zwischen den im Lande ansässigen Banken verlassen haben und anfingen, bisher für sie nicht übliche Geschäfte zu machen. Wann das genau angefangen hat und wer dazu den Auslöser gab, kann ich jetzt nicht festmachen. Jedenfalls waren die Landesbanken noch bis in die 70er Jahre hinein grundsolide Häuser, auch wenn i.d.R. abgehalfterte Politiker den Hut aufhatten.
:hmm:
Ich denke, du jast dich da zeitlich etwas verschätzt - der Wurm ist wohl schon länger drin:
Zitat:
...In der ersten Hälfte der 1970er Jahre beteiligte sich die Hessische Landesbank (Helaba) an spekulativen Risikogeschäften, unter anderem den Immobilienprojekten Schwabylon in München und Sonnenring in Frankfurt-Sachsenhausen. Besonders hohe Verluste sammelten sich bei der „Investitions- und Handelsbank“ (IHB) an, die seit 1973 mehrheitlich der Helaba gehörte. In der Summe hatte die Helaba Verluste in Milliardenhöhe eingefahren. Am 17. Dezember 1973 trat der Präsident der Helaba Wilhelm Hankel (SPD) unter dem Vorwurf, den Verwaltungsrat nicht rechtzeitig über die Probleme informiert zu haben, zurück. Ende 1974 stand die Helaba dadurch dicht vor dem Konkurs, der nur durch Kredite des Landes Hessen und der Sparkassen abgewendet werden konnte....

Alles lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal


Bei der WestLB sieht es nicht viel besser aus, alles unter SPD Ägide. Als Aufseher haben Politiker oft keine ausreichende Sachkenntnis, und wenn sie als Manager auf solche Posten abgeschoben werden (siehe Simonis) wird es nur noch schlimmer. Aber weiterhin hält sich das Ammenmärchen, dass Staatsbetriebe besser wirtschaften würden und daher besser für die Bevölkerung seien.

P.S.: Monika Piel, WDR Intendantin, erhält nach ihrem Ausscheiden im Alter von 62 Jahren für den Rest ihres Lebens Ruhestandszahlungen in einem Wert von 2.3 mio Euro. Bezahlt durch die neue Rundfunkgebühr ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 27 Jan 2013 01:18 
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Zitat:
P.S.: Monika Piel, WDR Intendantin, erhält nach ihrem Ausscheiden im Alter von 62 Jahren für den Rest ihres Lebens Ruhestandszahlungen in einem Wert von 2.3 mio Euro. Bezahlt durch die neue Rundfunkgebühr ....


Kriegen solche Ruhestandszahlungen nicht alle Intendanten, wenn sie aus dem Dienst ausscheiden? Wäre mir unbekannt, dass Frau Piel da eine Ausnahme macht. Die anderen Intendanten würden nämlich sonst den Aufstand proben.

Aber wir wollen hier ja nun keine Neiddebatte aufkommen lassen.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 27 Jan 2013 02:26 
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
P.S.: Monika Piel, WDR Intendantin, erhält nach ihrem Ausscheiden im Alter von 62 Jahren für den Rest ihres Lebens Ruhestandszahlungen in einem Wert von 2.3 mio Euro. Bezahlt durch die neue Rundfunkgebühr ....


Kriegen solche Ruhestandszahlungen nicht alle Intendanten, wenn sie aus dem Dienst ausscheiden? Wäre mir unbekannt, dass Frau Piel da eine Ausnahme macht. Die anderen Intendanten würden nämlich sonst den Aufstand proben.

Aber wir wollen hier ja nun keine Neiddebatte aufkommen lassen.

Zenzi


Es geht um keine Neiddebatte.

Es geht darum, dass z.B. der durch Zwangsgebühren finanzierte öffentlich rechtliche Rundfunk gigantische Gehälter zahlt. Gedeckt durch Politiker auch von SPD und Grünen, die sich ansonsten nicht entblöden, eine Neiddebatte zu Gehältern in der Privatwirtschaft vom Zaum zu brechen.

Das ist die Realität in einer öffentlich rechtlichen Wirtschaft. Haben ZDF/ARD in den letzten Jahren gespart? Nö, da gehts immer nur aufwärts mit den Kosten. Die Kostenrunden zu Lasten der Beitragszahler gehen weiter.

Es geht insoweit nur darum darzustellen, dass die Vorstellung, mit staatlichen Firmen/Institutionen wäre alles besser, mit "naiv" noch harmlos beschrieben wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 27 Jan 2013 23:00 
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Fazer hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Tara Marie hat geschrieben:
pillo hat geschrieben:
... Zudem bedienen die Vorgänge beim Berliner Flughafen, bei S21, der Elbphilharmonie, usw. ein Klischee, dass von den Vertretern des "schlanken Staates" und der Privatisierungen nur allzu gern aufgegriffen und als Monstranz vor sich her getragen wird. Da würden Negativbeispiele aus der freien Wirtschaft nur das schöne schwarzweiße Weltbild stören.
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Gruß
Tara Marie

Das ist nicht der Punkt, Tara Marie. Fakt ist doch, dass die Auswahl nach Rechnungshofkriterien, die Vergabe, die Ausführung und Kontrolle vor Fehlern nur so strotzt. Wenn sich Politiker nicht anmaßen würden alles zu können und zu kennen, dann wären wir schon einen großen Schritt weiter. Es ist schon abartig, wie sich Wowereit, Platzek und Ramsauser verhalten.
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Gruß
Poldi


Tja, fehlt nur die ERkenntnis, dass der Staat insgesamt schlecht darin ist, wirtschaftlich zu handeln. Auch 2008 waren es insbesondere die staatlich geführten Banken (Landesbanken, IKB), die in Deutschland besonders stark betroffen waren. Als Folde dessen schreien die linken im Lande nach MEHR Staat. ... :pillepalle:

Dass linke keine Erkenntnis aus Realitäten ziehen können ist allerdings ja auch schon länger bekannt.

HRE und Commerzbank waren also auch staatliche Banken?

Und wer war u.a. nochmal Vorstand bei der IKB im alles entscheidenden Jahr 2007? Ach ja, Jörg Asmussen hieß der Mann, auch bekannt als Staatssekretär im Finanzministerium (bis 2011), jetzt Direktor bei der EZB und uns in diversen Interviews immer wieder gern als "Finanzexperte" vorgestellt. Eben jener Asmussen, der schon unter Rot-Grün die Strippen zog und wie kaum ein anderer für Privatisierung und Deregulierung stand bzw. steht.

Das Problem mit den Landesbanken war, dass diese durch die Politik aus ihren ursprünglichen Geschäftsfeldern herausgedrängt wurden. Im Jahr 2001 wurde von der Europäischen Kommission beschlossen, die staatlichen Haftungsgarantien für die Landesbanken seien wettbewerbswidrig und müssten entfallen. Dies geschah dann auch zum 19 Juli 2005.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/im ... 29284.html

Zitat:
Die deutschen Landesbanken müssen sich ab dem 19. Juli – wenn die staatlichen Haftungsgarantien ausgelaufen sind – nach neuen Geschäftsfeldern umsehen. Viele Institute haben sich auf das Datum schon seit Jahren vorbereitet. Ein Beispiel hierfür ist die Immobilien-Spezialfondsgesellschaft LB Immo Invest.

Die Landesbanken wurden also von interessierten Kreisen geradezu in ihnen fremde Geschäftfelder getrieben, in denen sie von den Vollprofis der Investmentbanken schon erwartet und gnadenlos über den Tisch gezogen wurden.

Die Landesbanken sind weniger ein Beispiel dafür, dass die öffentlcihe Hand unfähig wäre, sondern vielmehr dafür, was dabei herauskommt, wenn sich Politiker von Lobbyisten der Finanzindustrie "beraten" lassen. Es war doch ein offenes Geheimnis, dass das deutsche Modell mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und eben auch den Landesbanken vielen Finanzmogulen weltweit ein Dorn im Auge war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 13 Feb 2013 13:45 
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Quijota hat geschrieben:
Wenn ich mir den Hickhack um diesen Flughafen so ansehe (Eröffnung wohl jetzt erst 2014), dann komme ich auf ganz "dumme" Gedanken, :hmm:

wenn ich das heute im Radio richtig gehört habe, dann soll Tegel zwischenzeitlich mit 30- 50mio aufgemotzt werden
ist doch ne tolle Idee, vielleicht könnte man auch Tempelhof auch wieder in Betrieb nehmen
eschek

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 20 Feb 2013 22:20 
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VORSICHT SATIRE

Zitat:
Neuer Berliner Flughafen "Willy Brandt" wird umbenannt in "Christian Wulff"
Berlin (EZ) | 18. Februar 2013 | Der neue Berliner Großflughafen soll einen anderen Namen bekommen. Um den guten Ruf des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt nicht weiter in den Dreck zu ziehen, soll der Airport nach seiner Fertigstellung "Christian Wulff" heißen.

Die Namensänderung wurde nötig, weil der Bau des Flughafens nach wie vor stockt. Aufgrund von Planungsfehlern und beispielloser Inkompetenz steht der Eröffnungstermin in den Sternen.

Um weiteren Schaden vom Ansehen des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt abzuwenden, nach dem der Flughafen benannt ist, wurde auf Initiative besorgter Bürger nach einer Alternative gesucht.

weiter:
http://www.eine-zeitung.net/politik_air ... 27918.html
:mrgreen:

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T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 11:12 
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Wohnort: Ha Ha
Da heute nicht der 1. April ist, muss ich es wohl glauben :facepalm:

Mehdorn wird Chef des Berliner Flughafens

Hier bewies ein ZEIT-Leser im Januar hellseherische Fähigkeiten

Wann ist S21 dran?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 11:44 
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Beiträge: 4138
SolaBona hat geschrieben:
Da heute nicht der 1. April ist, muss ich es wohl glauben :facepalm:

Mehdorn wird Chef des Berliner Flughafens

nun mal langsam
Doch die Wahl fällt auf denjenigen, der zehn Jahre als Bahnchef das Milliardengrab S21 betrieben hat.
In die Bahn-Zeit von Mehdorn fiel die Entscheidung für den Bau von Stuttgart 21.


MEHDORN, der richtige Mannn im richtigen Moment
Nachdem die Planung des Hauptstadtflugplatzes so gründlich in die Hose ging
besteht nun die Möglichkeit eines Neuanfangs:

Der Flugplatz muß unter die Erde
eschek

Bauspekulanten reißen sich schon jetzt um die freigewordenen Rollfelder

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 11:54 
eschek hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Da heute nicht der 1. April ist, muss ich es wohl glauben :facepalm:

Mehdorn wird Chef des Berliner Flughafens

nun mal langsam
Doch die Wahl fällt auf denjenigen, der zehn Jahre als Bahnchef das Milliardengrab S21 betrieben hat.
In die Bahn-Zeit von Mehdorn fiel die Entscheidung für den Bau von Stuttgart 21.


MEHDORN, der richtige Mannn im richtigen Moment
Nachdem die Planung des Hauptstadtflugplatzes so gründlich in die Hose ging
besteht nun die Möglichkeit eines Neuanfangs:

Der Flugplatz muß unter die Erde
eschek

Bauspekulanten reißen sich schon jetzt um die freigewordenen Rollfelder

:muhaha:
:clap: :clap: :clap:
Grosse Klasse, eschek! :prost:

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 12:35 
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eschek hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Da heute nicht der 1. April ist, muss ich es wohl glauben :facepalm:

Mehdorn wird Chef des Berliner Flughafens

nun mal langsam
Doch die Wahl fällt auf denjenigen, der zehn Jahre als Bahnchef das Milliardengrab S21 betrieben hat.
In die Bahn-Zeit von Mehdorn fiel die Entscheidung für den Bau von Stuttgart 21.


MEHDORN, der richtige Mannn im richtigen Moment
Nachdem die Planung des Hauptstadtflugplatzes so gründlich in die Hose ging
besteht nun die Möglichkeit eines Neuanfangs:

Der Flugplatz muß unter die Erde
eschek

Bauspekulanten reißen sich schon jetzt um die freigewordenen Rollfelder

Hervorragende Idee! Super!
eschek, du solltest Berater von BER und Mehdorn werden! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 12:43 
SolaBona hat geschrieben:
eschek hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Da heute nicht der 1. April ist, muss ich es wohl glauben :facepalm:

Mehdorn wird Chef des Berliner Flughafens

nun mal langsam
Doch die Wahl fällt auf denjenigen, der zehn Jahre als Bahnchef das Milliardengrab S21 betrieben hat.
In die Bahn-Zeit von Mehdorn fiel die Entscheidung für den Bau von Stuttgart 21.


MEHDORN, der richtige Mannn im richtigen Moment
Nachdem die Planung des Hauptstadtflugplatzes so gründlich in die Hose ging
besteht nun die Möglichkeit eines Neuanfangs:

Der Flugplatz muß unter die Erde
eschek

Bauspekulanten reißen sich schon jetzt um die freigewordenen Rollfelder

Hervorragende Idee! Super!
eschek, du solltest Berater von BER und Mehdorn werden! :mrgreen:

Da hätten wir mit eschek dann schon mal mindestens unseren Verkehrsminister, würde ich sagen.
Welche Posten hättest Du gern im Kabinett der Innovativen?

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 13:13 
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ich habe mal eben aus einem anderen forum die zusammenstellung von mehdorns "erfolgen" kopiert, liest sich echt wie eine tolle bewerbung :lol:
Zitat:
- Focke Wulff (in den Bankrott gewirtschaftet)
- MBB (in den Bankrott gewirtschaftet)
- Airbus (quasi bankrott, konnte aber durch Nachfolger gerettet werden)
- Heidelberger Druck (quasi in den Bankrott gewirtschaftet)
- RWE-Beteiligungsfirma (bankrott)
- Deutsche Bahn AG (war quasi bankrott, hat überlebt nur dank Staatsgeldern)
- Air Berlin (quasi bankrott)
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php ... 38#1822438

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 17:11 
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teddy hat geschrieben:
ich habe mal eben aus einem anderen forum die zusammenstellung von mehdorns "erfolgen" kopiert, liest sich echt wie eine tolle bewerbung :lol:
Zitat:
- Focke Wulff (in den Bankrott gewirtschaftet)
- MBB (in den Bankrott gewirtschaftet)
- Airbus (quasi bankrott, konnte aber durch Nachfolger gerettet werden)
- Heidelberger Druck (quasi in den Bankrott gewirtschaftet)
- RWE-Beteiligungsfirma (bankrott)
- Deutsche Bahn AG (war quasi bankrott, hat überlebt nur dank Staatsgeldern)
- Air Berlin (quasi bankrott)
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php ... 38#1822438


Allerdings wäre Gerhard Schröder ohne Hartmut Mehdorn niemals Kanzler geworden und Hartmut Mehdorn ohne Gerhard Schröder niemals Bahnchef - Mehdorn war 1994 Chef vom Dasa-Werk Lemwerder, das dann das Land Niedersachsen kurz vor der Wahl kaufte. Schröder fuhr die Absolute Mehrheit bei der darauffolgenden Niedersachsen-Wahl ein. Lemwerder spielte dabei eine erhebliche Rolle.
Was die "Fähigkeiten" Mehdorns in Sachen Milliardenprojekten angeht, demonstriert der Fall S-21. Ebenso sei auf den Transrapid verwiesen. Das Zukunfts-Projekt der Deutschen Bahn ist sang und klanglos in der Mottenkiste verschwunden - in China ist er gefloppt und die Teststrecke im Emsland gammelt nach dem Transrapid-Unglück stillgelegt vor sich hin und wartet auf den Abriss.
Schon ein "toller" Manager, der da kommt. Aber man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch noch BER komplett an die Wand fährt. Ich gebe Mehdorn höchstens ein Jahr.

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„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Jean-Claude Juncker

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ (Christian Wulff zur Flugaffäre Johannes Raus im Jahr 2000).


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 22:35 
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Sünnerklaas hat geschrieben:
Aber man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch noch BER komplett an die Wand fährt. Ich gebe Mehdorn höchstens ein Jahr.

Naja, der BER klebt de facto schon an der Wand. :mrgreen:

Meine erste Reaktion auf diese Nachricht war ein herzhafter Lacher.
Genau genommen ist das Ganze aber nur mehr zum Heulen.
Ausgerechnet den Aufschneider Mehdorn zum neuen Geschäftsführer zu machen, passt aber irgendwie ins Bild. :facepalm:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Berliner Flughafen
BeitragVerfasst: 08 Mär 2013 22:58 
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pillo hat geschrieben:
Sünnerklaas hat geschrieben:
Aber man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch noch BER komplett an die Wand fährt. Ich gebe Mehdorn höchstens ein Jahr.

Naja, der BER klebt de facto schon an der Wand. :mrgreen:

Meine erste Reaktion auf diese Nachricht war ein herzhafter Lacher.
Genau genommen ist das Ganze aber nur mehr zum Heulen.
Ausgerechnet den Aufschneider Mehdorn zum neuen Geschäftsführer zu machen, passt aber irgendwie ins Bild. :facepalm:

könnte es sein, dass man niemand anderen mehr für diesen job gefunden hat?

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