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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 02:01 
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Irgendwie seltsam, dass nur die BILD darüber berichtet, oder hat sie das mal wieder erfunden und befindet sich im Sommerloch?
Nach 2 Jahren immer noch die gleichen Probleme:
Zitat:
Der Deutschen Bahn macht offenbar erneut die Sommerhitze zu schaffen. Nach einem Bericht von "bild.de" fiel am Freitag in einem ICE von München nach Hamburg die Klimaanlage aus. Die Fahrgäste hätten daraufhin in Nürnberg in einen Ersatzzug umsteigen müssen. Auch in diesem Zug habe es aber im weiteren Fahrtverlauf noch einmal eine Panne mit der Klimaanlage gegeben. Bereits vor zwei Jahren hatte es in ICE-Zügen wiederholt erhebliche Probleme mit der Kühlung gegeben.

weiter:
http://de.nachrichten.yahoo.com/bahn-k% ... 17388.html

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 05:42 
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Registriert: 15 Jul 2012 15:23
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Quijota hat geschrieben:
... Nach 2 Jahren immer noch die gleichen Probleme: ...
Warum sollte die Bahn auch etwas ändern?

Es ist alles wie immer:

- die gleichen Probleme,
- die gleichen Preissteigerungen,
- die gleichen Versprechungen

und

die gleiche Nichteinhaltung dieser Versprechungen.

Erinnert doch irgendwie an die Politik(er) in unserem Lande.

Und wer ist schuld?

Genau! Das Volk!

Das vergißt immer wieder die gebrochenen Wahlversprechungen und natürlich auch die der Bahn. Also geht das Spiel immer weiter und die BILD darf berichten und die Grenzen austesten. Aber bis jetzt ist es für "die Elite" ein Spiel ohne Grenzen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 07:27 
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Aktivposten ;)
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Beiträge: 13464
Stimmt: wer bei grosser Hitze oder Kälte mit der Bahn fäjrt, ist selbst Schuld. Der Satz: "Alle reden vom Wetter, die Bahn nicht" bekommt dann gleich eine ganz andere Bedeutung :floet:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 07:58 
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Aktivposten ;)

Registriert: 15 Jul 2012 15:23
Beiträge: 1061
Quijota hat geschrieben:
... Der Satz: "Alle reden vom Wetter, die Bahn nicht" bekommt dann gleich eine ganz andere Bedeutung :floet:
:lachen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 09:22 
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fleissiger Freigeist

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Es ist nicht nur der ICE. Da war auch ein herkömmlicher Schnellzug (also einer mit Lok und Wagen hintendran) letzte Woche liegengeblieben. Da saßen die Leute also stundenlang auf freier Strecke fest, und natürlich war auch die Strecke blockiert. Diesmal lag es an einem Defekt in einem Stellwerk. Aber, das kam noch hinzu: In dem stehenden Zug fielen ebenfalls die Klimaanlagen aus mit den bekannten Folgen für die Fahrgäste. Die Bilder im Fernsehen waren wieder recht dramatisch.

Hier in unserer Kleinstadt ist am Bahnhofsgebäude vorn auf der Straßenseite die Außenuhr seit Jahren ausgefallen. Sie steht permanent auf 12 Uhr. An sich ist sie ja auch unnötig, heutzutage haben ja schon die Schulkinder Armbanduhren (ich habe meine erste Uhr zur Konfirmation bekommen - das waren noch Zeiten...). Aber warum schraubt man die Uhr nicht ab? Für mich ist das ein äußeres Zeichen, wie verlottert und verkommen dieser Bahnbetrieb in seinem Inneren ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 29 Jul 2012 10:34 
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es scheint aber auch echte fans der bahn zu geben
Zitat:
Comedian und Rapper MC Rene: Zu Hause im Zug
Das Abteil ist sein Wohnzimmer: Rapper MC Rene alias René el-Khazraje kündigte Wohnung und Job und tourt seither als Comedian mit der Bahncard 100 durch die Republik. Hier gibt er Tipps für das Leben auf Schienen - und verrät, was er an Deutschlands Bahnhöfen am meisten vermisst.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/mc- ... 42997.html

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I'm tapping in the dusternis

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 13 Dez 2012 06:47 
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Aktivposten ;)

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Beiträge: 1338
Unglaublich: wieder einmal wurde die DB vom Winterreinbruch im Dezember völlig überrascht:

Zug aus Stettin ließ Fahrgäste stehen - Ausfälle bei Berliner S-Bahn

Bahn bekommt massive Probleme nicht in den Griff: Der Winter schüttelt die S-Bahn durcheinander

_________________
„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Jean-Claude Juncker

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ (Christian Wulff zur Flugaffäre Johannes Raus im Jahr 2000).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 13 Dez 2012 12:52 
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fleissiger Freigeist

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Zitat:
Doch damit nicht genug: Auf der S 3 zwischen Erkner und Ostkreuz gab es Ärger, weil an den DDR-Zügen der Baureihe 485 Waggontüren vereist waren und Antriebe ausfielen.

Das hat mich schon gewundert: Über hundert Jahre lang haben die Bahnpassagiere die Waggontüren selbst und eigenhändig geöffnet und geschlossen. Warum hat man so viel Geld ausgegeben für die Motorisierung der Türen? In meiner Kinderzeit fuhr die Chemnitzer Straßenbahn an heißen Sommertagen sogar mit offenen Türen.
Ich vermute, der Unterschied ist der: Wenn damals einer rausfiel, dann sagte man: Der Trottel hätte besser aufpassden sollen! Wenn heute einer wegen Blödheit rausfällt, verklagt er die Bahn und gewinnt.
Wir müssen den Amis auch jeden Scheiß nachmachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 16 Dez 2012 23:35 
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DAS gefällt der Bahn nicht, aber sie wird diese "Brüsseler Kröte" schlucken müssen:
Zitat:
EU bereitet Zerschlagung der Deutschen Bahn vor

Verkehrskommissar Siim Kallas hilft dem Wettbewerb auf die Sprünge: Schienennetz und Betrieb in einer Hand soll es nicht mehr geben. Für die Deutsche Bahn bergen seine Pläne große Gefahren.

weiter:
http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... n-vor.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 05 Mär 2013 23:41 
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Zitat:
...Um ihre Kunden besser über Verspätungen zu informieren, muß die Deutsche Bahn AG innerhalb von 18 Monaten 1900 kleine Stationen entweder mit Lautsprecheranlagen oder mit elektronischen Hinweistafeln ausstatten.
Dies hat das Verwaltungsgericht Köln in einem Verfahren zwischen der Deutsche Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt entschieden.
Die Bahn muß dem Urteil zufolge "aktiv" über Verspätungen informieren und darf nicht auf Plakate mit Info-Telefonnummern verweisen, über die sich der Kunde informieren kann....

Aus:
http://rentnernews.de/content/deutsche- ... %C3%BCsten

Das wird der Bahn aber gar nicht gefallen - wo sie doch jetzt jeden Cent für S21 braucht... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 05 Mär 2013 23:56 
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Beiträge: 2991
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
...Um ihre Kunden besser über Verspätungen zu informieren, muß die Deutsche Bahn AG innerhalb von 18 Monaten 1900 kleine Stationen entweder mit Lautsprecheranlagen oder mit elektronischen Hinweistafeln ausstatten.
Dies hat das Verwaltungsgericht Köln in einem Verfahren zwischen der Deutsche Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt entschieden.
Die Bahn muß dem Urteil zufolge "aktiv" über Verspätungen informieren und darf nicht auf Plakate mit Info-Telefonnummern verweisen, über die sich der Kunde informieren kann....

Aus:
http://rentnernews.de/content/deutsche- ... %C3%BCsten

Das wird der Bahn aber gar nicht gefallen - wo sie doch jetzt jeden Cent für S21 braucht... :mrgreen:

Du irrst, S21 bezahlt ganz sicher nicht der, der bestellt hat, sondern der Steuerzahler - immerhin 60% der Gesamtsumme von über 6,5 Milliarden Euronen. Heute hat sich der Aufsichtsrat der Bahn in die Geschichtsbücher geschrieben.

Gruß
Poldi

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Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 06 Mär 2013 00:16 
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Beiträge: 13464
Ich hatte das gelesen, aber soweit ich es mitbekommen habe, will zumindest die Landesregierung da nicht mitspielen - inwieweit das Ganze nur ein aufgesetztes Theater ist, bei dem womöglich das Gericht auch noch mitspielt, wird sich heraus stellen. Für mich gehört diese ganze verlogene betrügerische Bande in den Knast :argh:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 06 Mär 2013 11:21 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
Beiträge: 619
Zitat:
...Um ihre Kunden besser über Verspätungen zu informieren, muß die Deutsche Bahn AG innerhalb von 18 Monaten 1900 kleine Stationen entweder mit Lautsprecheranlagen oder mit elektronischen Hinweistafeln ausstatten.

Habe mich schon gewundert, warum man auf unserem Bahnhof, der heute nur noch ein Haltepunkt ist (der Güterbahnhof wurde abgebaut, da steht jetzt REWE drauf) so eine elektronische Hinweistafel montiert hat. Vor allem, wozu das Ding? Da wird imer nur die Uhrzeit angezeigt. Einen Glaskasten, wo der Fahrplan drin hängt, haben wir auch bekommen. Nur die Uhr vorn am Bahnhofsgebäude, die ist schon seit mindestens fünf Jahren kaputt. Und dort, wo mal der Wartesaal war, im Winter angenehm beheizt, da ist jetzt die Post drin (während das schöne große Postamt leer steht). Die Bahnkunden müssen draußen auf dem Bahnsteig frieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 30 Jan 2014 10:24 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Dobrindt will die Bahn strenger kontrollieren, was der natuerlich nicht gefaellt
Zitat:
....Die eigenen Messfahrten sollen dem Bund eine sichere Datenbasis liefern, die er mit den Zahlen der Bahn vergleichen kann. Zudem ist daran gedacht, neue Qualitätskriterien aufzustellen, die die Bahn beim Netz erfüllen muss. So hat man sich im Ministerium zuletzt sehr über Äußerungen von Bahn-Chef Rüdiger Grube geärgert. Dieser hatte wiederholt darauf hingewiesen, dass 1400 der insgesamt 25 000 Eisenbahnbrücken in Deutschland dringend sanierungsbedürftig seien. Wenn hier nicht bald etwas geschehe, drohten die ersten Sperrungen.

Im Ministerium wertete man das als Beleg dafür, dass die Bahn die ihr zur Verfügung gestellten Mittel in der Vergangenheit nicht immer sinnvoll ausgegeben hat. Offenbar reichen die bisherigen Vorgaben, die der Bund für die Qualität des Schienennetzes gemacht hat, nicht aus. Im Ministerium plant man daher schon seit Längerem, die demnächst anstehende Verlängerung der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung dafür zu nutzen, um künftig strengere Anforderungen an die Qualität des Schienennetzes zu stellen.....

Aus:
http://www.sueddeutsche.de/auto/staatli ... -1.1874530

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 31 Jan 2014 11:09 
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fleissiger Freigeist

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Beiträge: 619
Zitat:
dass 1400 der insgesamt 25 000 Eisenbahnbrücken in Deutschland dringend sanierungsbedürftig seien.

Ist bei Straßen- und Autobahnbrücken nicht anders.
Stellt euch vor, in Südfrankreich gibt es noch 2tausend Jahre alte Römer-Brücken, die heute noch befahrbar sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 02 Mär 2014 02:23 
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Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Wozu private Eisenbahnverkehrsunternehmen "fähig" sind, zeigt sich hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 72317.html
Aber egal. Hauptsache Privatisierung. Da wird ja alles besser. Da kann einem nur angst und bange werden ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 02 Mär 2014 14:38 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Taurus hat geschrieben:
Wozu private Eisenbahnverkehrsunternehmen "fähig" sind, zeigt sich hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 72317.html
Aber egal. Hauptsache Privatisierung. Da wird ja alles besser. Da kann einem nur angst und bange werden ...


Der Skandal dabei ist aber m.E. nicht, dass die Passagiere aussteigen und anschieben sollten/durften, sondern dass dieser Streckenabschnitt, anscheinend wegen der Grenzsituation dort, keinen Strom geführt hat.

Zenzi

_________________
Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 02 Mär 2014 15:23 
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reger Freigeist

Registriert: 30 Okt 2012 14:29
Beiträge: 316
zenzi2 hat geschrieben:
Taurus hat geschrieben:
Wozu private Eisenbahnverkehrsunternehmen "fähig" sind, zeigt sich hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 72317.html
Aber egal. Hauptsache Privatisierung. Da wird ja alles besser. Da kann einem nur angst und bange werden ...


Der Skandal dabei ist aber m.E. nicht, dass die Passagiere aussteigen und anschieben sollten/durften, sondern dass dieser Streckenabschnitt, anscheinend wegen der Grenzsituation dort, keinen Strom geführt hat.

Zenzi


OK, das war sicherlich ein bissl gefährlich, aber eine unorthodoxe und schnelle Lösung im Sinne der Reisenden, denn glaubt hier wer, irgendeiner der Reisenden hätte es vorgezogen, stundenlang auf eine Rangierlok zu warten?

Wer nicht schieben wollte, oder wem es zu riskant war, ist sicherlich im Zug geblieben, gezwungen wurde keiner...

Meine Güte, man muss doch nicht immer aus jeder Mücke einen Elefanten machen, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 03 Mär 2014 11:24 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
Beiträge: 619
zenzi2 hat geschrieben:
Der Skandal dabei ist aber m.E. nicht, dass die Passagiere aussteigen und anschieben sollten/durften, sondern dass dieser Streckenabschnitt, anscheinend wegen der Grenzsituation dort, keinen Strom geführt hat.
Zenzi

Tja, an der Grenze sind auch hin und wieder Stromnetze voneinander getrennt, vor allem die bei der Bahn. Es fahren ja auch nicht alle Eisenbahnen mit der gleichen Spannung und Frequenz. Wenn ich mich richtig erinnere mußte der grenzüberschreitende ICE nach Frankreich mit entsprechender Technik ausgestattet werden, der läßt sich also umschalten. Die alte Methode war bisher immer, daß beim Grenzübergang die Lok gewechselt wurde. Da war dann mindestens ein Gleis, bei dem man den Fahrdraht umschalten konnte.
Hier bei diesem Vorfall hat einwandfrei der Lokführer Sch... gebaut. Es war Dummheit von ihm, den Zug grade dort zum Stehen zu bringen wo die "Trennstelle" war. Normalerweise passiert man diesen Punkt gewissermaßen im Freilauf bezw. "mit Schwung".
Interessant, daß man tatsächlich so einen großen schweren Zug schieben kann - hätt ich nicht gedacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 04 Mär 2014 18:15 
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Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Hallo Zenzi und Challenge,

aus Eurer Sicht mag das eine ganz unkonventionelle und im Sinne der Reisenden erfolgte Aktion gewesen sein. Nun ist die Eisenbahn aber keine "Märklin" und es gibt gewisse Regeln und Vorschriften zu beachten. Und da hat die Sicherheit der Reisenden nun mal oberste Priorität. Habt Ihr Euch das dazugehörige Video mal angeschaut? Da ist zu sehen, wie kurz nach der "Aktion" ein Güterzug im Gegengleis vorbeigedonnert ist. Was, wenn der einen "Anschieber" zusammengefahren hätte? Oder hat der Lokführer für die "Anschieber" etwa Warnwesten ausgeteilt und sie über die Gefahren im Gleisbereich unterrichtet? Der hat es ja nicht einmal fertiggebracht, wenigstens das Gegengleis sperren zu lassen, so daß kein Zug hätte entgegenkommen können. Ist es jetzt schon so weit, daß man hinter jeder Kurve mit Reisenden von Privatbahnen im Gleisbereich rechnen muß? Nein, Challenge, das ist keine Mücke, sondern ein ausgewachsener Elefant. Bei uns wäre das wahrscheinlich die fristlose Kündigung, zumindest aber die letzte Fahrt als Lokführer gewesen. Was die Sache aber noch viel schlimmer macht: Bei dem Lokführer soll es sich nicht um einen "einfachen" Lokführer handeln, sondern um einen Eisenbahnbetriebsleiter der Bayrischen Oberlandbahn.
ovb-online.de hat geschrieben:
Auf einem jetzt aufgetauchten Video ist zu sehen, wie auf dem Gegengleis ein Railjet der Österreichischen Bundesbahnen an den Personen vorbeirauscht. Während sich die Bayerische Oberlandbahn (BOB) nach wie vor nicht offiziell zu dem Vorfall äußert, verdichten sich Gerüchte, dass es sich bei dem Lokführer des Zuges um einen der beiden sogenannten Ersten Eisenbahnbetriebsleiter der BOB handelt - ein Mitarbeiter mit herausgehobener Funktion, der für einen anderen Lokführer eingesprungen war. Offenbar wollte der vom Dienst suspendierte Mitarbeiter den Vorfall betriebsintern vertuschen. BOB-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein soll erst drei Tage später davon erfahren haben.
Ich zitiere hier mal aus Wikipedia:
Wikipedia hat geschrieben:
Der Eisenbahnbetriebsleiter [EBL] eines Eisenbahnunternehmens (Eisenbahnverkehrsunternehmens oder Eisenbahninfrastrukturunternehmens) ist für die Leitung und Überwachung der eisenbahnsicherheitsrelevanten Geschäftsabläufe verantwortlich. Er organisiert die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter, nimmt entsprechende Prüfungen ab, erlässt erforderliche Weisungen und Anordnungen, überwacht die Tätigkeiten der Mitarbeiter und klärt Ursachen von Unregelmäßigkeiten.
Nun stellt sich für mich die Frage: Entweder hat dieser EBL von "Tuten und Blasen" keine Ahnung oder er hat seine Reisenden bewußt in Gefahr gebracht, um sein Versagen als Lokführer zu vertuschen oder auch Kosten für das Unternehmen zu sparen (eine Hilfslok mit Personal und vorschriftsmäßiger Betriebsabwicklung wird nicht unbedingt billig sein). Und damit noch weitergehend: Wer zertifiziert eigentlich die Privatunternehmen? Hat etwa die Privatisierung einen höheren Stellenwert als die Sicherheit?
Und noch etwas zu Deiner Anmerkung, Zenzi: Es ist kein Skandal, daß es dort eine Trennstelle gibt, sondern ganz normal. Zwar hat die ÖBB das gleiche Stromsystem wie wir, doch müssen die Stromsysteme ja irgendwie getrennt werden. In Deutschland wird von der DB bezahlter Strom in die Oberleitung eingespeist, in Österreich eben welcher von der ÖBB. Im Übrigen gibt es auch innerhalb Deutschlands Trennstellen, das hat aber etwas mit der Einspeisung in die Oberleitung zu tun und eine weitergehende Erklärung würde wohl zu weit gehen und auch nicht unbedingt interessieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 04 Mär 2014 18:47 
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fleissiger Freigeist

Registriert: 07 Feb 2011 13:31
Beiträge: 619
Solche Trennstellen gibt es sogar bei Modelleisenbahnen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 01 Jul 2014 17:15 
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Registriert: 01 Feb 2011 14:01
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Schreck in der Nachmittagsstunde:

Ein weiteres "städtisches Großprojekt" steht an:

der Fernbahnhof Hamburg-Altona soll etwa 2 km nach Norden verlegt werden, weil man das freiwerdende und schon freistehende Areal für Wohnungen und Grünanlagen nutzen will.

Na, ja um das Bahnhofsgebäude - ein architektonisches Großverbrechen der 1970er, nachdem der ansehnliche alte Backsteinbahnhof im preußischen Festungsstil von der Freien und Abriss-Stadt Hamburg abgetragen wurde - ist es überhaupt nicht schade.
Und auf irgendwelche Spezialfledermäuse und seltene Kröten braucht man wohl nicht zu achten.

Aber die Kosten, die Kosten; die sollen ja noch unklar sein. Mir schlackern die Knie.

Werden wir eine Neuauflage von BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie erleben?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/neues-grossprojekt-deutsche-bahn-verlegt-fernbahnhof-altona-13021108.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 02 Jul 2014 09:43 
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Beiträge: 4138
SolaBona hat geschrieben:
Schreck in der Nachmittagsstunde:

Ein weiteres "städtisches Großprojekt" steht an:

der Fernbahnhof Hamburg-Altona soll etwa 2 km nach Norden verlegt werden, weil man das freiwerdende und schon freistehende Areal für Wohnungen und Grünanlagen nutzen will.

Aber die Kosten, die Kosten; die sollen ja noch unklar sein. Mir schlackern die Knie.

Werden wir eine Neuauflage von BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie erleben?

Das mit BER könnte sich bald ändern. Einer von dem Revisionsgremium (den Namen hab ich vergessen) hat sich im Radio dahingehend geäußert,
daß man an einem neuen Standort noch mal ganz von vorne anfangen sollte, das sei die techn. vernünftigste- und finanziell die kostengünstigste Lösung :clap:
Zitat:
Scholz und Kefer vereinbarten auch, dass die Stadt die freiwerdenden Bahngrundstücke für knapp 40 Millionen Euro kauft und so den zweiten Entwicklungsabschnitt des städtebaulichen Projekts Mitte Altona ermöglicht. Auf dem mehr als 13 Hektar großen Areal können nach Senatsangaben 1900 Wohnungen errichtet werden. Damit würden in Altona insgesamt 3600 Wohnungen entstehen und acht Hektar für Grün- und Freiflächen zur Verfügung stehen.

Mit Herrn Kefer hat Herr Scholz einen ausgewiesenen Tunnelbahnhof :!: Experten angeheuert, zudem ist das einer der jede Kostensteigerung als notwendige Investition verkaufen kann.
Wenn nun der Scholz das Gelände für 40 mios kauft und es Wohnungsbau Unternehmen überläßt, dann hat er das sicher der DB Supermann Profalla seine schmutzigen Hände mit im Spiel
GoldMorgan

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 02 Jul 2014 10:40 
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Registriert: 01 Feb 2011 14:01
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Wohnort: Ha Ha
eschek hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Schreck in der Nachmittagsstunde:

Ein weiteres "städtisches Großprojekt" steht an:

der Fernbahnhof Hamburg-Altona soll etwa 2 km nach Norden verlegt werden, weil man das freiwerdende und schon freistehende Areal für Wohnungen und Grünanlagen nutzen will.

Aber die Kosten, die Kosten; die sollen ja noch unklar sein. Mir schlackern die Knie.

Werden wir eine Neuauflage von BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie erleben?

Das mit BER könnte sich bald ändern. Einer von dem Revisionsgremium (den Namen hab ich vergessen) hat sich im Radio dahingehend geäußert,
daß man an einem neuen Standort noch mal ganz von vorne anfangen sollte, das sei die techn. vernünftigste- und finanziell die kostengünstigste Lösung :clap:

Ha, ha! Der erste April ist vorbei. Hat man denn auch die Kosten für den Abriss und die Entsorgung der Materialien von BER mit einberechnet?

eschek hat geschrieben:
Zitat:
Scholz und Kefer vereinbarten auch, dass die Stadt die freiwerdenden Bahngrundstücke für knapp 40 Millionen Euro kauft und so den zweiten Entwicklungsabschnitt des städtebaulichen Projekts Mitte Altona ermöglicht. Auf dem mehr als 13 Hektar großen Areal können nach Senatsangaben 1900 Wohnungen errichtet werden. Damit würden in Altona insgesamt 3600 Wohnungen entstehen und acht Hektar für Grün- und Freiflächen zur Verfügung stehen.

Mit Herrn Kefer hat Herr Scholz einen ausgewiesenen Tunnelbahnhof :!: Experten angeheuert, zudem ist das einer der jede Kostensteigerung als notwendige Investition verkaufen kann.
Wenn nun der Scholz das Gelände für 40 mios kauft und es Wohnungsbau Unternehmen überläßt, dann hat er das sicher der DB Supermann Profalla seine schmutzigen Hände mit im Spiel
GoldMorgan

Das Land Hamburg ist nach dem Verkauf des Geländes an Investoren raus aus der Sache. Allerdings könnten noch hohe Kosten für Bodensanierung entstehen, bevor es weiter verkauft werden kann.

Nun ist fraglich, wie die Bahn mit den Kosten für die Verlegung der Eisenbahntrasse, der Umgestaltung des Bahnhofs Diebsteich und Altona klar kommt. Ich habe da so meine Bedenken.

Ich hatte mich schon gefreut, dass das potthässliche Altonaer Bahnhofsgebäude nach 2023 abgerissen wird. Aber das ist leider noch unklar. :( Denn dieser Schandfleck gehört nicht der Bahn, sondern der privaten ECE-Gruppe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bahn
BeitragVerfasst: 08 Aug 2014 23:49 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Taurus hat geschrieben:
Wozu private Eisenbahnverkehrsunternehmen "fähig" sind, zeigt sich hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 72317.html
Aber egal. Hauptsache Privatisierung. Da wird ja alles besser. Da kann einem nur angst und bange werden ...
Und hier nun das nächste Beispiel:
http://www.focus.de/panorama/welt/unfae ... 41512.html


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