Neues Freigeister Forum

Diskussionen zum Weltgeschehen
Aktuelle Zeit: 22 Mai 2018 05:15

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 55 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 03 Feb 2016 22:40 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
Beiträge: 1206
Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Aber natürlich. Es sind die 62 Leute, die mit den grossen SUVs, mit denen sie durch die Gegend fahren, und mit den dicken Steaks, die sie essen, die grosse Ressourcennutzung vorantreiben. 7 Mrd. Menschen haben damit nichts zu tun ... :facepalm:

Muss man der Gier der Menschen in der Weise Rechnung tragen, dass man furchtbare Tierquälerei in der Massentierhaltung betreibt? Russland hat inzwischen eine Selbstversorgung der Bevölkerung von 100 % erreicht, in dem kleinere Parzellen Land zum Anbau von Lebensmitteln staatlich gefördert werden.


Hat wenig mit dem Thema zu tun und ist im übrigen natürlich hanebüchener Unfug.

Ja, ja, wenn man über ein gewisses Thema nicht diskutieren will, dann wird es einfach ausgeblendet. Natürlich ist die Ernährung eine wichtige Frage der Überbevölkerung auf diesem Planeten. Wieso soll das nichts mit dem Thread zu tun haben? :umpf:


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 03 Feb 2016 22:49 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Aber natürlich. Es sind die 62 Leute, die mit den grossen SUVs, mit denen sie durch die Gegend fahren, und mit den dicken Steaks, die sie essen, die grosse Ressourcennutzung vorantreiben. 7 Mrd. Menschen haben damit nichts zu tun ... :facepalm:

Muss man der Gier der Menschen in der Weise Rechnung tragen, dass man furchtbare Tierquälerei in der Massentierhaltung betreibt? Russland hat inzwischen eine Selbstversorgung der Bevölkerung von 100 % erreicht, in dem kleinere Parzellen Land zum Anbau von Lebensmitteln staatlich gefördert werden.


Hat wenig mit dem Thema zu tun und ist im übrigen natürlich hanebüchener Unfug.

Ja, ja, wenn man über ein gewisses Thema nicht diskutieren will, dann wird es einfach ausgeblendet. Natürlich ist die Ernährung eine wichtige Frage der Überbevölkerung auf diesem Planeten. Wieso soll das nichts mit dem Thread zu tun haben? :umpf:


Erst waren es angeblich 62 Leute mit ihren SUVs, die die ganzen Ressourcen nutzen, und jetzt sollen die sich angeblich selbst versorgenden Russen Vorbild sein? :lol:
Du trägst nichts zu dem Thema selbst bei. Und deine Behauptungen in Bezug auf Russland sind von völliger Verblendung geprägt. Bis zu den Embargos hat Russland massenhaft ausländische Produkte importiert. Wenn überhaupt ist man heute aus rein wirtschaftlicher Not und Armut genötigt, selber was anzubauen, wie die Menschen im Sozialismus. Dass das für eine Selbstversorgung reicht glauben auch nur Putinfanatiker wie du.

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 03 Feb 2016 23:29 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
Beiträge: 1206
Nonsequitur hat geschrieben:
Du trägst nichts zu dem Thema selbst bei. Und deine Behauptungen in Bezug auf Russland sind von völliger Verblendung geprägt. Bis zu den Embargos hat Russland massenhaft ausländische Produkte importiert. Wenn überhaupt ist man heute aus rein wirtschaftlicher Not und Armut genötigt, selber was anzubauen, wie die Menschen im Sozialismus. Dass das für eine Selbstversorgung reicht glauben auch nur Putinfanatiker wie du.

Putin sagte letzthin sinngemäß, dass es eine gute Sache war, dass man sich mit den Einnahmen aus dem hohen Ölpreis alles kaufen konnte, was das Herz begehrte. Aber man hat dabei die eigene Wirtschaft vernachlässigt. Das will man nun ändern, indem man die innovativen Kräfte der eigenen Bevölkerung stärkt. In Bezug auf Ernährung ist Russland inzwischen autark und exportiert beispielsweise Weizen und importiert aus Syrien Zitrusfrüchte, die auf Grund der Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr geliefert werden.

Während die USA mit großflächigen genmanipulierten Produkten den Weltmarkt beliefert, setzt Russland auf GMO-freie Lebensmittel, die vermehrt in kleinen Parzellen produziert werden. Deine veralteten Ansichten stammen noch aus der Zeit der Sowjetunion, wo man große Mengen Weizen aus den USA importieren musste. Das flächenmäßig größte Land der Erde wird es ja wohl fertigbringen, seine Bevölkerung zu ernähren.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 03 Feb 2016 23:56 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Operadei hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Du trägst nichts zu dem Thema selbst bei. Und deine Behauptungen in Bezug auf Russland sind von völliger Verblendung geprägt. Bis zu den Embargos hat Russland massenhaft ausländische Produkte importiert. Wenn überhaupt ist man heute aus rein wirtschaftlicher Not und Armut genötigt, selber was anzubauen, wie die Menschen im Sozialismus. Dass das für eine Selbstversorgung reicht glauben auch nur Putinfanatiker wie du.

Putin sagte letzthin sinngemäß, dass es eine gute Sache war, dass man sich mit den Einnahmen aus dem hohen Ölpreis alles kaufen konnte, was das Herz begehrte. Aber man hat dabei die eigene Wirtschaft vernachlässigt. Das will man nun ändern, indem man die innovativen Kräfte der eigenen Bevölkerung stärkt. In Bezug auf Ernährung ist Russland inzwischen autark und exportiert beispielsweise Weizen und importiert aus Syrien Zitrusfrüchte, die auf Grund der Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr geliefert werden.

Während die USA mit großflächigen genmanipulierten Produkten den Weltmarkt beliefert, setzt Russland auf GMO-freie Lebensmittel, die vermehrt in kleinen Parzellen produziert werden. Deine veralteten Ansichten stammen noch aus der Zeit der Sowjetunion, wo man große Mengen Weizen aus den USA importieren musste. Das flächenmäßig größte Land der Erde wird es ja wohl fertigbringen, seine Bevölkerung zu ernähren.


Es bleibt dabei: selbst wenn dein Putin-Unfug richtig wäre hat das wenig mit dem Thema Überbevölkerung der erde zu tun. Es sei denn du willst darauf hinweisen, dass die Russen daran nicht schuld sind, weil es ihnen wirtschaftlich so schlecht geht, dass sowohl Bevölkerung als auch Ressourcenverbrauch zurückgehen. Dann wären die Russen natürlich Vorbild für alle ... :lol:

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 01:48 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Dass JoJo, ausgerechnet JoJo, nicht in der Lage ist, sich an solche Vorgaben zu halten ist demnach eine ausreichende Entschuldigung dem nachzueifern?

Sicher nicht. Ich verstiess ja auch nicht dagegen.

JoJo hingegen ...


Meine Güte - kann nicht Jemand dem Kind mal seinen Schnuller geben?

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 05:56 
Offline
fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
Beiträge: 763
:freakteach: Das wirklich Beeindruckende an diesem Thread ist das außergewöhnlich starke Bemühen des Eröffners, die in den Beiträgen dargelegten Fakten zu diskutieren! :lachen:

_________________
Jeden Tag betrunken ist auch ein geregeltes Leben.


Zuletzt geändert von Firlefanzdetektor am 04 Feb 2016 16:02, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 10:18 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Was die Ernährung angeht, der Mensch ist „heterotroph“ - so simpel wie es ist :
Uni Hamburg hat geschrieben:
Heterotroph bezeichnet eine Form der Ernährung und bedeutet, dass ein Lebewesen die lebensnotwendigen organischen Stoffe nicht selbst herstellen kann.
Heterotrophe Lebewesen sind auf die Zufuhr organischer Stoffe von außen in Form von pflanzlicher oder tierischer Nahrung angewiesen. Der Mensch, Tiere, Pilze und die meisten Bakterien ernähren sich heterotroph.
Das bedeutet, „wir“ sind genau da vollkommen abhängig.

Unsere „Nische“ ist die Nutzung „extrasomatischer Energie“. In einem Maß, das außer uns kein weiteres Spezies auch nur annähernd derartig intensiv zu nutzen versteht. Fing mit dem Feuer an und fand bislang seinen „Pik“ in der Nutzung von atomarer Energie.

Mit Ausnahme von sog. „Erneuerbaren Energien“ nutzen Menschen in Jahrmillionen angehäufte Energievorräte. Obwohl das kaum noch im Vordergrund erscheint, geht es dabei immer hauptsächlich um Ernährung. Zu erst haben Menschen schlicht aufgefressen, was sich einfach finden ließ. Ackerbau und Viehzucht, das Zubereiten – damit bessere Erschließen von Nahrung – all das konnte bist zum Beginn des „industriellen Zeitalters“ mit eigener „somatischer Energie“ unter Zuhilfenahme tierischer Energie und vergleichsweise geringen Mengen fossiler Energie bewältigt werden.

Die Menschheit war bis dahin zahlenmäßig ein durchaus bescheidenes Spezies (nicht unbedingt „bescheiden“ im Auftreten gegenüber ihrer „Mitbewerber“ und Umwelt). Eher nach der Zahl der bis dahin lebenden Individuen, wenn man da Vergleiche mit allerlei anderen Gattungen anstellt. Daran hätte sich wohl kaum etwas „signifikant“ geändert. Die Zahl der Menschen, welche die bis dahin praktisch ausschließlich ohne allzu viel „Fremdenergie“ zu ernähren war, blieb gemessen an heutigen Zahlen sehr „übersichtlich“. Das änderte sich geradezu „schlagartig“ mit der besseren Nutzung von vorhandener fossiler Energie. Bis dahin wurde diese allenfalls zu Heizungszwecken in geringem Ausmaß genutzt.

Mit der Möglichkeit die fossile Energie in all die inzwischen bekannten „Energieprodukte“ zu wandeln und damit Maschinen anzutreiben, konnten auch bis dahin nicht mögliche Nahrungsmengen erzeugt werden. Ein „Tagewerk“ eine alte Flächenbezeichnung, zeigt das. Mit Hilfe von Maschinen kann heute das Vielfache einer der damaligen Ackerflächen bearbeitet werden. Die Entwicklung weiterer Technologien führte zu „künstlichen“ Düngemitteln. So kam eins zum anderen, als Ergebnis nahm die Zahl der Menschen nun „Schwung auf“. Einmal angestoßen, ist diese Entwicklung ganz offensichtlich „eigendynamisch“ und allenfalls kann die Zahl der „Hinzukommenden“ - die „Nettoentwicklung“ gemäßigt werden.

Zuerst waren es die „Industrieländer“, welche eine erheblichen Bevölkerungszuwachs hatten. Damals konnte man den Druck mit Auswanderung noch aus dem Kessel nehmen. Dadurch wurde allerdings das Phänomen nur weiter verbreitet. Wie problematisch das Wachstum war und ist, zeigen die beiden Weltkriege und all die „kleinen Kriege“ seither. Was früher bei einer wesentlich kleineren Basis an den Rand der Ausrottung geführt hätte, ~80 Millionen mittel- und unmittelbare Kriegstote in 6 Kriegsjahren, wurde in kürzester Zeit wieder „aufgefüllt“ allenfalls wurde das Wachstum etwas gebremst. Inzwischen bei extrem hohen Stand der Weltbevölkerung, wird eine solche als Zäsur begriffener Einschnitt, in nur einem Jahr ZUSÄTZLICH reproduziert. Egal wie schrecklich für die Betroffenen, die „üblichen Kriege“ haben auf die weiter steigenden Bevölkerungszahlen kaum einen messbaren Einfluss.

Was „nachhaltigen Einfluss“ hat, ist der immer größere Mangel an ausreichender Ernährung. Hier Überfluss und maßlose Verschwendung, „dort“ Mangelernährung. Das mag ja noch ein zwei Generationen durch bessere Verteilung gemildert werden können. Doch, was wenn uns die „extrasomatischer Energie“ nicht mehr zur Verfügung steht ? Ganz nebenbei die Nutzung eben dieser „extrasomatischer Energie“ hat leider jede Menge bekannter „Nebenwirkungen“ teils vermeidbar, aber wie z.B. der menschverursachte CO2 Ausstoß, der bei jeder Verbrennung unvermeidbar ist.

:trommel: Wer sich einmal ansieht, was schon kleine „Versorgungsengpässe“ in der Vergangenheit angerichtet haben, wird sich schon annähernd vorstellen können, was permanent auftretende Versorgungslücken unserem heutigen System antun werden. Woher kommt in all den „Megasiedlungen“ Nahrungsmittel, Wasser usw., wenn die „Kraftstoffe“ immer teurer werden und dann nicht mehr ausreichend zu Verfügung stehen ? Woher die notwendige Energie die heutige Landwirtschaft „verbrät“ ? OK, im Moment ist Erdöl, Erdgas „billig“ wie schon lange nicht mehr. Das könnte den völlig falschen Eindruck erwecken „alles wird gut“ und das von ganz alleine. Eine Atempause, die „wir“ nützen sollten um jetzt möglichst viele „Generatoren“ für EE zu produzieren. Ein „Fenster“, das einmal geschlossen, sich wohl kaum mehr auftun wird – woher sollen all die fossilen „Rohstoffe“ kommen die „wir“ schon weitgehend verschwendet haben ?

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 10:52 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
:freakteach: Das wirklich Beeindruckende an diesem Thread ist das außergewähnlich starke Bemühen des Eröffners, die in den Beiträgen dargelegten Fakten zu diskutieren! :lachen:


Was sind denn deiner Ansicht nach die Konsequenzen aus der alarmistisch vorgetragenen Behauptung, wir hätten eine massive Überbevölkerung? Öl sollte uns ja angeblich schon heute ausgehen, ist bisher nicht passiert. Bis 2100 soll es 11 Mrd. Menschen geben, die UN rechnet also nicht mit grossen "Brüchen" in der Entwicklung, durch Kriege oder Katastrophen. Und die Marktwirtschaft hat über steigende Preise schon immer die Menschen dazu gebracht, sich neues auszudenken, z.B. auf erneuerbare Energien auszuweichen.

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 15:59 
Offline
fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
Beiträge: 763
Nonsequitur hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
:freakteach: Das wirklich Beeindruckende an diesem Thread ist das außergewöhnlich starke Bemühen des Eröffners, die in den Beiträgen dargelegten Fakten zu diskutieren! :lachen:

Was sind denn deiner Ansicht nach die Konsequenzen aus der alarmistisch vorgetragenen Behauptung, wir hätten eine massive Überbevölkerung? Öl sollte uns ja angeblich schon heute ausgehen, ist bisher nicht passiert. Bis 2100 soll es 11 Mrd. Menschen geben, die UN rechnet also nicht mit grossen "Brüchen" in der Entwicklung, durch Kriege oder Katastrophen. Und die Marktwirtschaft hat über steigende Preise schon immer die Menschen dazu gebracht, sich neues auszudenken, z.B. auf erneuerbare Energien auszuweichen.

Deinen Optimismus kann ich angesichts der Tatsache, dass heute bereits etwa alle 5 Sekunden ein Mensch den Hungertod stirbt, nicht teilen. Im übrigen macht sich meine Kritik nicht an einer konkreten Weltbevölkerungszahl fest.
Wo genau die Grenze der Belastbarkeit unseres Planeten mit menschlicher Bevölkerung liegt, wird wohl niemand in diesem Forum sagen können. Allerdings ist eines ganz sicher: "Unbegrenzt" oder "endlos" geht das in einem endlichen System, wie es unser Heimatplanet mit ALL seinen Ressourcen darstellt, nicht! Eine solche Behauptung aufzustellen, ist daher m.E. grober Unsinn.

_________________
Jeden Tag betrunken ist auch ein geregeltes Leben.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 20:58 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
Nonsequitur hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
:freakteach: Das wirklich Beeindruckende an diesem Thread ist das außergewöhnlich starke Bemühen des Eröffners, die in den Beiträgen dargelegten Fakten zu diskutieren! :lachen:

Was sind denn deiner Ansicht nach die Konsequenzen aus der alarmistisch vorgetragenen Behauptung, wir hätten eine massive Überbevölkerung? Öl sollte uns ja angeblich schon heute ausgehen, ist bisher nicht passiert. Bis 2100 soll es 11 Mrd. Menschen geben, die UN rechnet also nicht mit grossen "Brüchen" in der Entwicklung, durch Kriege oder Katastrophen. Und die Marktwirtschaft hat über steigende Preise schon immer die Menschen dazu gebracht, sich neues auszudenken, z.B. auf erneuerbare Energien auszuweichen.

Deinen Optimismus kann ich angesichts der Tatsache, dass heute bereits etwa alle 5 Sekunden ein Mensch den Hungertod stirbt, nicht teilen. Im übrigen macht sich meine Kritik nicht an einer konkreten Weltbevölkerungszahl fest.
Wo genau die Grenze der Belastbarkeit unseres Planeten mit menschlicher Bevölkerung liegt, wird wohl niemand in diesem Forum sagen können. Allerdings ist eines ganz sicher: "Unbegrenzt" oder "endlos" geht das in einem endlichen System, wie es unser Heimatplanet mit ALL seinen Ressourcen darstellt, nicht! Eine solche Behauptung aufzustellen, ist daher m.E. grober Unsinn.


Der Schlußsatz rät mir zwar, lieber zu schweigen, doch im täglichen groben Unsinn fällt meiner auch nicht mehr auf.
Die Erde ist Teil eines unendlich "erscheinenden" Systhems, welches für die heutigen menschlichen Möglichkeiten auch unendlich ist. Der Mensch hat schon bewiesen, dass er in der Lage ist, seinen Dunstkreis zu verlassen, also kann man die Erde nicht als endliches Systhem zu Grunde legen. Wer sich allseitig informiert, weiß auch von der Tatsache, dass die menschliche Besiedlung des Mars real in Erwägung gezogen wird. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", darum ist es meiner Ansicht nach unverantwortlich, die Menschheit verunsichern zu wollen. Woran liegt es denn, dass alle 5 Sek. ein Mensch verhungert? Auf keinen Fall an Überbevölkerung. Die "Überbevölkerung" ist eine rechnerische Zukunftsprognose die "ich" für eine Milchmädchenrechnung halte.
Wir sollten eher bemüht sein herauszufinden, wer den größten Profit aus Horrorszenarien zieht.
Ich lasse mir einen Sonnentag auch nicht vermiesen, nur weil Jemand in seinen Knochen spürt, das es bald ein Unwetter gibt.

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 04 Feb 2016 23:38 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
freigeist hat geschrieben:
Die Erde ist Teil eines unendlich "erscheinenden" Systhems, welches für die heutigen menschlichen Möglichkeiten auch unendlich ist. Der Mensch hat schon bewiesen, dass er in der Lage ist, seinen Dunstkreis zu verlassen, also kann man die Erde nicht als endliches Systhem zu Grunde legen. Wer sich allseitig informiert, weiß auch von der Tatsache, dass die menschliche Besiedlung des Mars real in Erwägung gezogen wird.
Der Planet Erde, inkl. Seiner Atmosphäre ist ein in sich geschlossenes System – einzig zwei Verbindungen nach draußen sind mir bekannt (von der Gravitation und Bestrahlung in allen Frequenzen die nicht direkt von „unserer“ Sonne kommen).

Input – jeder Energieeintrag – in Vergangenheit und vom menschlichen Standpunkt aus gesehen in eine lange Zukunft – kommt von der Sonne. Über Reflexion und andere atmosphärisch bedingte Mechanismen „verliert“ der Planet Materie und Energie. Eine zur Masse vergleichsweise relativ kleine Menge Materie wird über Meteore, Meteoriten täglich „eingefangen“. Je nach Farbton wird Licht (auch infrarote Anteile) reflektiert – das „Albedo“ der Oberfläche ist dabei entscheidend. Besonders die Folgen der Erwärmung bedingen so die „Eis-Albedo-Rückkopplung“, was die Erwärmung durchaus und folgenschwer verstärkt.

Für den Menschen ist das ein geschlossenes System. In dem alles mit allem zusammenwirkt. Auch, wenn das manche ignorieren.

Wer das System verlässt ist ergo nicht mehr Teil des Systems. Was immer der Mars zu bieten hat, sobald sich jemand dort befindet ist er / sie Teil dieses planetarischen Systems. Es lohnt sich also präzise zu sein. Der Planet Erde ist ein finites System – einzige externe Quelle für Energie ist unsere Sonne. Sämtliche fossilen Energieträger sind „gefrorene Sonne“ und durchaus „endlich“.

Einzige bislang in einem noch unklaren Stadium befindliche „mögliche“ Energiequelle ist die Kernfußion. Dagegen ist die bei AKW genutzte Zerfallsenergie wegen des dazu notwendigen begrenzten „Rohmaterials“ mindestens so endlich wie die fossilen „Brennstoffe“.

Begrenzend ist bei allen irdischen Vorgängen die Physik – nicht das was Menschen inzwischen erkannt haben, sondern die erkannten und wenige noch nicht bekannten naturgesetzlichen Zusammenhänge selbst. Wer das nicht ganz verschlafen hat, weiß was „Entropie“ ist. Wer von „Energie“ redet, sollte die Begriffe „Exergie“ und „Anergie“ zuordnen können. Das Energie nicht „verbraucht“ sonder lediglich „entwertet“ wird kann daraus geschlossen werden.

Wenn Dir das alles zu „technisch – mathematisch“ ist, empfehle ich Dir mal eben die Luft solange anzuhalten bis – ja bis, Dein System diese willentliche Anstrengung in eine zwangsweise erfolgendes Einatmen „wandelt“. Mit nichts trinken bist Du vermutlich in ein paar Tagen tot, nichts essen da dauert es deutlich länger, aber es funktioniert ebenfalls todsicher. Warum essen ? Nun jeder lebende Körper muss sich „Energie“ zuführen. Energie, die in Nahrung steckt. In einem recht komplexen Vorgang wird ein kleiner Teil der darin enthaltenen Energie für den menschlichen Gebrauch umgewandelt. Nichts „entsteht“ da ! Energie kann lediglich von „hohem“ in eine „niedrigeres“ Niveau gewandelt werden. In durchaus kleinteilig erforschten Zusammenhängen.

Wer jetzt ignorant aussteigt und nicht weiterdenken will, der wird zu sehr vielen dummen Bemerkungen fähig sein, aber niemals verstehen, warum all dies nur im Märchen und im Wunder, nicht aber in der Realität überwunden werden kann. Ein Mensch der lebt, benötigt für sein einwandfreies funktionieren eine von seinem Alter und sonstigen Parametern abhänge Reihe von „Stoffen“ zu seiner Versorgung. Der „Wirkungsgrad“ eines Menschen ist grottenschlecht, wenn man in mit einigen von ihm konstruierten Maschinen vergleicht. Da können auch fantasiereiche Ideen die nicht auf physikalischen Grundlagen beruhen nichts ändern.

Was bedeutet „Überbevölkerung“ ? Da hilft auch Ignoranten dieser Satz aus dem gleichnamigen WIKI : „Unter dem Begriff der Überbevölkerung oder der Übervölkerung wird grundsätzlich der Zustand verstanden, bei dem die Anzahl der Lebewesen die Tragfähigkeit ihres Lebensraums überschreitet.“

Damit sind eigentlich all diese Versuche, daran herum zu mäkeln, ad absurdum geführt. Es gibt sie, aber sie ist keineswegs „homogen“ und quasi „gleichmäßig“ über den Planeten verteilt. Die „Milchmädchenrechnung“ alle Menschen passen theoretisch in den Bodensee oder aber, weil es in Europa keine Überbevölkerung (mehr) gibt, weil ich nicht dran „glaube“ oder andere sehr intelligente Variationen, „beweisen“ gar nichts.

Wenn in den Teilen der Kalahari, wo bis dato noch Menschen der San (Buschmänner / Buschleute) Eigenbezeichnung „Khoi-Khoi“ (wahre Menschen) leben, pro km² Kalahari doppelt, dreimal mehr (oder was immer dort „zu viel“ sein würde), leben, würde in Europa gewiss keiner bei gleicher Bevölkerungsdichte von einer „Überbevölkerung“ reden – schon eher von sehr dünne Besiedelung ….

Wo ist der nächste Supermarkt der San ? In Europa muss keiner derzeit seine Energie im Absuchen von großen ariden Flächen verbrauchen um sie mit dem dann mühsam erjagten oder gefundenen zu ergänzen. Es liegt klar auf der Hand, auf dem Planeten herrscht nur da Überbevölkerung, wo diese „Parameter“ gestört sind. Daher können durchaus am einen Ort Menschen verhungern und anderswo an Fettleibigkeit eingehen. Warum solch simple Erkenntnisse immer wieder von ansonsten intelligenten Menschen „nicht verstanden“ werden, will sich mir nicht so recht erschließen.

Sobald man anfängt die Hungertoten zu zählen und der Zeitraum bekannt ist in dem diese bedauernswerten Menschen (Hungertod ist sehr unerfreulich) verstorben sind, kann man auch solche Dinge wie „ das alle 5 Sek. ein Mensch verhungert“ durchaus berechnen. Daran muss, nur weil das jemand nachgerechnet hat nichts unwahres sein. Wenn also alle, die das schlicht und aus durchaus unterschiedlicher „Motivation“ einfach nicht wissen bzw. wahrhaben wollen, damit besser leben können und ihnen die eigenen Mahlzeiten besser schmecken – nun ja, so ist Mensch eben…

Da Menschen alle Möglichkeiten zum Denken „mitgeliefert bekommen“, können (könnten) sie mit einiger Übung, auch recht komplexe Sachverhalte verstehen. Wenn also in D angeblich z.Z. +- 82 Millionen Menschen leben, diese Zahlen auch für andere Weltgegenden bekannt sind, aber einige hier das anzweifeln „wie so vieles“, würde mich einmal interessieren, wo sie „Fälschung“ vermuten und dazu hoffentlich auch Zahlen nennen. So könnte man ja mal erfahren wie man sich dieses „Disneyland“ vorstellen muss. :trommel: Worin liegt der „Vorteil“ uns allen mehr Menschen vorzugaukeln, als real vorhanden sind ? Das würde mich brennend interessieren...

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 01:27 
Offline
fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
Beiträge: 763
freidenker hat geschrieben:
Wir sollten eher bemüht sein herauszufinden, wer den größten Profit aus Horrorszenarien zieht.

Sinnvoller ist es herauszufinden, wer den größten Profit daraus zieht, die einfachsten nachweisbaren Tatsachen zu leugnen.

_________________
Jeden Tag betrunken ist auch ein geregeltes Leben.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 02:00 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
Nee Otto, da gibt es heute keine Antwort mehr, mein Herzschrittmacher muss erst wieder aufgeladen werden. Nur kurz die Frage, die mich am Schlaf hindern könnte, Habe ich den Energieerhaltungssatz falsch verstanden? Ich kenne es nur so, das keine Energie verloren geht, sondern nur in eine andere Form umgewandelt wird. Du sprichst aber von niederer und hoher Form.

_Entschuldigung-das Wort "entwertet" hatte ich falsch gedeutet, es kann ja nur so sein, dass die Energie bei Verbrauch in ihrer ursprünglichen Form "entwertet" wird und in der Übergangsform wieder vollwertig vorhanden ist.
Ich werde schlafen gehen, meine Relais ziehen doch nicht mehr.
Doch eins noch - ich sehe einen Unterschied in einem "endlichen" und einem "geschlossenen" Systhem. Ein geschlossenes Systhem kann ich verlassen, wenn ich die Türen aufmache. Ein endliches Systhem kann ich nicht verlassen, weil es keine Türen gibt. Somit bin ich auf der Erde nicht gefangen, weil ich in ein anderes geschlossenes Systhem auswandern kann.
Du wirst mir aber wieder das Gegenteil beweisen, macht aber nichts, ich lerne gern dazu. Aber bitte nicht wieder soviel, ein bischen Vorbildung habe ich ja auch schon.

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 02:09 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 15 Okt 2015 22:21
Beiträge: 1206
Wo man hinschaut, bei jeder Sauerei auf diesem Planeten haben die Amis ihre Finger drin:

Zitat:
Hunderttausende Peruanerinnen wurden Ende der 90er Jahre Opfer einer staatlichen Politik, bei der die Frauen ohne vorherige Aufklärung und ohne ihre Einwilligung durch Ligatur der Eierstöcke sterilisiert wurden. Die Sterilisationen fanden unter prekären, lebensgefährlichen Bedingungen statt. Dutzende von Frauen starben an den Folgen des Eingriffs. Tausende müssen mit den lebenslangen Folgen zurechtkommen. Ihre Familien sind weiterhin recht- und mittellos.

Sowohl bei der Weltbank als auch bei den Vereinten Nationen und der amerikanischen Entwicklungshilfeagentur USAID gilt die Förderung von Programmen zur Geburtenkontrolle in den Ländern der Dritten Welt seit den 60er-Jahren als Priorität. Sie ist das bevorzugte Instrument im Kampf gegen die Überbevölkerung und den damit verbundenen Geißeln Armut, Chaos, massive Migration, Terrorismus und Umweltkatastrophen. Diese Strategie der Entmündigung und Verletzung der körperlichen Integrität, die jede Selbstbestimmung missachtet, wurde bereits in den 1970er-Jahren in Indien umgesetzt.

https://netzfrauen.org/2016/02/04/im-na ... kontrolle/


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 11:04 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Schön das Du Dich zumindest der Idee näherst, das Menschen auf der Erde mit den Verhältnissen dort leben müssen. Was nicht bedeutet, das es keine Änderungen geben kann, die selbstverständlich alle begrenzt sind. Jede Aktion löst eine Reaktion aus. Das verbrennen fossiler Stoffe setzt CO2 frei. Derzeit wird der Hauptanteil nutzbarer Energie über Verbrennungsprozesse „gewonnen“.

Da jedes Lebewesen permanent Energie benötigt, werden wegen des „grottenschlechten“ Wirkungsgrads von Menschen, andauernd große Energiemengen benötigt. Zum Glück für uns, beziehen Pflanzen ihre zum „Wachstum“ notwendige Energie ohne Verbrennung direkt aus solarer Energie. Deren „Wirkungsgrad“ ist unerheblich, jedenfalls solange sie direkt die „Sonne anzapfen“ können. Besitzer von „Inhausanlagen“ die z.B. Cannabis über „künstliche Sonne“ mit Energie versorgen, würden sich sicher über einen besseren Wirkungsgrad freuen.

„Energieentwertung“ ist eine typische menschliche Sichtweise. Was sozusagen Abfall ist, schmälert den Gewinn. Dieser unvermeidbare „Abfall“ (Anergie) steht für den gewünschten Prozess nicht zur Verfügung. Schlicht weil das aus naturgesetzlichen Gründen nicht möglich ist. Nur ein „Perpetuum Mobile“ könnte Abhilfe bringen. Wenn wir die Quadratur des Kreises gefunden haben, kommt als nächstes das Perpetuum Mobile“ dran. Bis dahin können wir – auch Du nicht - aus diesem „Käfig“ real ausbrechen. In der Fantasie geht das durchaus. Wer unter der Adresse „Wolkenkuckucksheim“ lebt, kann alles. Nur Du lebst wohl recht irdisch in Usedom und ich irgendwo in der Oberrheinischen Tiefebene.

Wo JoJo lebt, ist unklar. Jedenfalls kapiert er nicht, wo dank eines bereits existierenden Themas, sein interessanter Beitrag eigentlich hingehört. Ob das Absicht ist ?

Was Deine „Gefangenschaft“ im irdischen System angeht (Wohnort Usedom), solange Du dort weilst, bist Du Teil des Systems „Erde“. Wie ich vermuten darf, fallen auch in Usedom Gegenstände auf Grund der ihnen innewohnenden „Energie der Lage“ auf den Boden (jedenfalls nach unten – grob Richtung Erdmittelpunkt). Aus diesem System kannst Du nicht ausbrechen. Jedenfalls nicht, solange Du auf Erden weilst.

:trommel: Ich bin sehr geduldig. Daher, als Mensch der mit unserem bekannten „menschlichem Metabolismus ausgestattet“ bist Du auf absehbare Zeit in diesem System „gefangen“. Davon hängst Du auch dann noch ab, wenn Du den Bereich irdischer Schwerkraft verlässt. Du, ich, wir alle sind unseren systemimmanenten Zwängen ausgeliefert. Ergo ist ein Ausbrechen nur möglich, wenn Du stirbst. Kein schöner Gedanke :geek: , mit wem soll ich dann weiter diskutieren ?

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 11:20 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Wir sollten eher bemüht sein herauszufinden, wer den größten Profit aus Horrorszenarien zieht.

Sinnvoller ist es herauszufinden, wer den größten Profit daraus zieht, die einfachsten nachweisbaren Tatsachen zu leugnen.


Es leugnet ja niemand die Tatsache, dass die Zahl der Menschen fortlaufend wächst.

Die Frage ist aber doch, was für Konsequenzen man daraus zieht. Man kann daraus Weltuntergangsszenarien malen, oder man kann sich auf die Position stellen, dass z.B. steigende Energiepreise eben dazu führen werden, dass die Entwicklung neuer Energien vorangetrieben wird. Die Menschheit hat sich schon immer neuen Umständen angepasst, und die Marktwirtschaft ist für Anpassungen gut geeignet.

Wenn man bei einem konkreten Problem, wie z.B. Flüchtlinge, dann darauf hinweist, dass das alles daran liegt, weil die Menschheit wächst, und fortführt, dass es ja eh nur alles viel schlimmer wird, nicht aufzuhalten ist und in die Katastrophe führt, dann fehlt jede Möglichkeit, konkret anliegende Probleme zu diskutieren und zu lösen. Das führt nur in eine Position der Hilflosigkeit.

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 14:29 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumkolonisierung

"... das Ziel ist nicht nur wissenschaftliche Erforschung... es geht ebenso um die Erweiterung menschlicher Lebensräume außerhalb der Erde in unserem Sonnensystem in der Zukunft... Auf lange Sicht wird eine planetengebundene Spezies nicht überleben...

Der Focus liegt "auf lange Sicht".

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 14:41 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Vor was muss man mehr Angst haben – wenn alle Fakten „ohne politische Rücksichtnahme auf dem Tisch liegen“ - oder wenn es weiter allerlei „verschwörerische Hintergründe“ zu geben scheint ?

Es gibt verschiedene Stadien die es erforderlich machen eine Information zu verbreiten. Wenn in aller Ruhe noch Vorbereitungen möglich sind, ist es eben ein Problem von vielen. Wenn es zeitliche Einschränkungen gibt, die ein Handeln relativ rasch erforderlich machen und das Problem zugleich und vergleichbar an zahlreichen Orten existiert, muss der „notwendige Alarm“ schon etwas dringlicher sein. Handelt es sich um ein katastrophenartiges Geschehen, welches in Kürze zu „unangenehmen“ Folgen führen wird, dann darf der Alarm laut und deutlich sein.

Neben diesen Möglichkeiten die erst noch geschehen werden, gibt es auch Situationen, wo zumindest Teile der Bevölkerung in bestimmten Weltgegenden schon „mittendrin“ sind. Jeder darf sich nun heraussuchen was wohl zutrifft. In keinem Fall bedeutet dies Hilflosigkeit dem Problem gegenüber. Lediglich die Möglichkeiten der Veränderung werden immer begrenzter.

Die Menschheit war schon immer GEZWUNGEN sich der Realität anzupassen. In bestimmten Situationen gibt es nur noch die Wahl verschiedener Lösungen. Die Wahl nichts zu tun, existierte niemals wirklich. Die Marktwirtschaft ist bestens geeignet sich an akute bis mittelfristige Herausforderungen anzupassen.

Das Problem, alles nur durch die pekuniäre Brille zu sehen, verhindert langfristige Lösungen. Für ein heute existierendes Unternehmen ist das JETZT und HEUTE von Interesse. Für eine Denken in die langfristige Zukunft, wird niemand im gegenwärtigen System ohne Zwang einen in Geld messbaren Erfolg sehen. Ich muss da wohl kaum auf die inzwischen üblichen Fristen eingehen, in dem ein aktives Management seinen Anlegern beweisen muss, das gerade oder bis spätestens Quartalsende Geld verdient wird.

Da es kein wirklich perfektes System gibt – auch nicht die Marktwirtschaft – müssen zusätzlich noch andere ethische Mechanismen sicherstellen, dass auch langfristige Ziele in der Entscheidung eine Rolle spielen. Du magst das ja anders sehen, aber hier wird sich ohne demokratisch legitimierten Druck leider nur wenig tun.

Solange nicht alle Probleme (und besonders das Zeitfenster in dem sie noch lösbar sind) bekannt sind, fühle ich mich tatsächlich hilflos und ohnmächtig. Mein einziger Trost, die noch offene Zeitspanne ist länger als meine theoretische Lebenserwartung. Sorgen machen mir da nur, was wird wohl mit meinem Sohn und seinen eventuellen Nachkommen passieren ?

Einmal ganz davon abgesehen, was die aktuellen Flüchtlinge angeht – hatten wir da nicht schon ein passendes Thema ? - da ist zumindest in meiner Wahrnehmung der Typus „Klimaflüchtling“ an vorderster Stelle – gleich hinter den aktuellen Kriegsflüchtlingen. Das einige dieser potentiellen Flüchtlinge (z.B. Bangladesch) in Gebieten mit einer „gewissen Überbevölkerung“ leben, kommt lediglich erschwerend hinzu. Doch auch zum „Klimawandel“ haben wir bereits ein Thema.

Das Menschen von A nach B in geringer Zahl wollen, ist noch nie ein Problem gewesen. Das derzeit nach verlässlichen Erhebungen ~60 Millionen „irgendwo hin migrieren“ ist für mich Fakt. Ob es „Morgen“ tatsächlich eine Milliarde sein werden, weiß ich nicht. Ob das Anwachsen dieser Zahl auch mit einer partiellen Überbevölkerung zu tun hat oder haben kann, sollte man schon wissen dürfen ?

Zur Energie die wirklich alles beeinflusst, könnte ich - auch dafür gibt es hier bereits mehr als eine relevantes Thema - durchaus einige Zusammenhänge weiter erläutern. Alle Themen existieren leider auch im Zusammenhang und so sind kleine Ausflüge hier gelegentlich unvermeidbar. Da die Ernährung von Menschen sehr zwingend mit ihrem Habitat zusammenhängt, ist sie für mich ein wichtiger Indikator ob eine Bevölkerung nur mit hohem Zustrom von außen überhaupt existieren kann, ob in der Summe auch "Morgen" noch alle menschenwürdig überleben können.

Macht es einen Unterschied zu sagen - es sind zu viele Menschen - oder - die Möglichkeit alle zu versorgen ist begrenzt ? Im einen Fall ultimativ die Frage, wie und wie lange wird es dauern das zu ändern (die Zahl nach unten zu korrigieren) ohne irgendwelche Ausrottungsszenarien selbstverständlich. Nicht ungewöhnlich, gleichzeitig die Frage zu stellen, lasst sich die Versorgung so anpassen, dass alle auskömmlich und menschenwürdig leben können ? Oder zeichnet sich eine Grenze ab, weil das ganze in einem durchaus endlichen System stattfinden muss ?

Wenn das "Alarmismus" sein soll, dann frage ich mich, darf überhaupt noch ein Problem das beunruhigen kann, näher untersucht werden ?

Auf dieser "Packung" sollte der Warnhinweis - Dieses Thema könnte zu beunruhigenden Ergebnissen führen! - nicht fehlen. Wem das Anst macht, der kann ja gern weiter so tun als finde da Draußen nur Erfreuliches statt....

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 15:24 
Offline
fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
Beiträge: 763
Nonsequitur hat geschrieben:
Firlefanzdetektor hat geschrieben:
freidenker hat geschrieben:
Wir sollten eher bemüht sein herauszufinden, wer den größten Profit aus Horrorszenarien zieht.

Sinnvoller ist es herauszufinden, wer den größten Profit daraus zieht, die einfachsten nachweisbaren Tatsachen zu leugnen.

Es leugnet ja niemand die Tatsache, dass die Zahl der Menschen fortlaufend wächst.

Die Frage ist aber doch, was für Konsequenzen man daraus zieht. Man kann daraus Weltuntergangsszenarien malen, oder man kann sich auf die Position stellen, dass z.B. steigende Energiepreise eben dazu führen werden, dass die Entwicklung neuer Energien vorangetrieben wird. Die Menschheit hat sich schon immer neuen Umständen angepasst, und die Marktwirtschaft ist für Anpassungen gut geeignet.

Wenn man bei einem konkreten Problem, wie z.B. Flüchtlinge, dann darauf hinweist, dass das alles daran liegt, weil die Menschheit wächst, und fortführt, dass es ja eh nur alles viel schlimmer wird, nicht aufzuhalten ist und in die Katastrophe führt, dann fehlt jede Möglichkeit, konkret anliegende Probleme zu diskutieren und zu lösen. Das führt nur in eine Position der Hilflosigkeit.

Was die Fähigkeit der Marktwirtschaft angeht, sich anzupassen, haben wir beide sicherlich noch den geringsten Dissens. Aber auch die agiert innerhalb eines endlichen Systems, egal, was Science-Fiction-Freunde dazu sagen (die nutz- und besiedelbare Fläche wäre, anders als fd es sich vorzustellen scheint, auch dann nicht endlos groß, wenn man Mars und Venus kolonisierte. Und selbst die Sonne, deren Energie"gewinnung" wir mittels Kernfusion zu kopieren versuchen, verzehrt ihren Brennstoff ständig ...).
Ein lesenswerter und leicht verständlicher Artikel aus der Wirtschaftswoche beleuchtet die Problematik sehr gut, wie ich finde:
Zitat:
Die zentrale Aussage der Studie sei, sagen die Leipziger Autoren, dass “es objektive biologische Grenzen” gebe, die den Ressourcenverbrauch begrenzen. Wenn eine Ressource erneuerbar sei, bedeute das noch lange nicht, dass sie unerschöpflich sei. http://green.wiwo.de/erschoepfte-erde-d ... schritten/

_________________
Jeden Tag betrunken ist auch ein geregeltes Leben.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 05 Feb 2016 16:41 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Vielen Dank für diesen Link !

Diese Idee von einem „Peak“, dessen mathematischer Darstellung ist die sog. „Hubbert peak theory“. Marion King Hubbert (* 5. Oktober 1903 in San Saba, San Saba County, Texas; † 11. Oktober 1989 in Bethesda, Maryland) war ein US-amerikanischer Geologe und Geophysiker.

WIKI hat geschrieben:
Hubberts bekannteste Studien beschäftigen sich mit der Kapazität von Kohle, Öl- und Gasfeldern. Er nahm an, dass die zeitliche Entwicklung der Erdölproduktion eines Feldes einer Logistischen Funktion ähnelt. Beim Treffen des American Petroleum Institute 1956 in San Antonio (Texas) machte Hubbert die Vorhersage, dass die Erdölförderung der USA in den späten 1960ern bzw. den frühen 1970ern das Fördermaximum erreichen würde. Er wurde berühmt, als diese Vorhersage 1970 bestätigt wurde. Die Kurve, die er zur Analyse benutzte, ist heute als Hubbert-Kurve bekannt, und der „Gipfel“ als Ölfördermaximum (englisch Hubbert peak oder peak oil).
Nun, dessen Methode ist auch auf andere vergleichbare Szenarien anwendbar.

Sobald ein „Vorkommen“ mit gleicher durchschnittlichen Wachstum „gefördert“ - „verbraucht“ wird, ohne das sich neue zusätzliche Quellen auftun, entsteht ein Verhalten, welches Hubbert mathematisch berechnet und beschrieben hat. Aus mehreren solcher Kurvenverläufe, lässt sich ein gemeinsamer „Peak“ - zu nahezu deutsch ein „Maximum“ errechnen. Bleibt die Nutzung gleich (derselbe „Nachfrage / Nutzungsdurchschnitt“), ergibt die grafische Addition solcher Kurven einen gemeinsamen „Peak“. Am ähnlichsten im Aussehen wohl der sog. „Gaußschen Verteilungskurve“.

In einem „endlichen System“ wird je nach „Beanspruchung“ früher oder später dieser Gipfelpunkt erreicht. Wie die „Rückseite“ dieser Kurve verläuft hängt einzig davon ab, ob man nun versucht das noch Vorhandene zu „strecken“ oder weiter „entnimmt“ wie zuvor. Letzteres führt zu einem umgekehrt gleichen Kurvenverlauf und das Ende ist klar berechenbar. Das „Schöne“ an solchen Grafiken ist die Tatsache, die Fläche entspricht der maximalen Menge. Das Ergebnis auf der „Zeitachse“ zeigt wie lange eine zur Verfügung stehende Menge reichen wird. Der Kurvenverlauf hängt mit dem Bedarf zusammen. Viele „Esser“ z.B. bedingen einen steileren Kurvenverlauf. Ist also eine Menge definierbar, kann deren „Reichweite“ berechnet werden. Kein Voodoo – alles Mathematik und Wissenschaft...

:trommel: Das Problem, Wissenschaftler in 1970 verfügten nicht über die heutigen computertechnischen Möglichkeiten. „Big Data“ ist eine Phänomen des 21. Jahrhunderts. Die „Werkzeuge“ sind längst vorhanden - „Predictive Analytics“ - nur ein Beispiel – Google kann über „nur“ 140 Suchbegriffe Grippewellen tagesgenau vorhersagen. Zahlen schlagen das Bauchgefühl.

„Predictive Analytics“ :

Beschreibend : Was geschah ?
Diagnose : Warum passierte es ?
Voraussagend : Was wird passieren…
Richtlinie : Was soll man tun ?

Immer mehr Unternehmen versuchen so ohne blankgeputzte Kristallkugeln herauszufinden wie sich Dinge entwickeln werden. Je mehr relevante Datenquellen vernetzbar werden, desto klarer und zutreffender die Ergebnisse. Möglichst „rohe“ - also nicht schon vorverarbeitete Daten – sind notwendig. Ein Spezialgebiet, aber durchaus real.

Warnhinweis - Dieses Thema könnte zu beunruhigenden Ergebnissen führen!

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 06 Feb 2016 02:47 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 01 Feb 2011 01:11
Beiträge: 1379
Wohnort: Insel Usedom
https://arprin.wordpress.com/2012/06/13/wachstum-eine-endliche-geschichte/

Peak Oil ist tot.
Eine endliche Geschichte

_________________
Die Zukunft des Westens kann nicht die Verlängerung seiner Vergangenheit sein.

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, gib ihm einen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 06 Feb 2016 03:49 
Offline
fleissiger Freigeist

Registriert: 15 Okt 2015 16:43
Beiträge: 763
freidenker hat geschrieben:

:hmm: Womit "argumentiert" Deine Quelle noch gleich?
Sie stellt zunächst die inzwischen als irrig nachgewiesene Meinung einer Person mit ihrem Wissens- und Erkenntnisstand von 1946 (!) in den Mittelpunkt
Zitat:
Ist das Wachstum auf der Erde wirklich begrenzt? Müssen wir uns bald auf eine “wachstumslose Gesellschaft” einstellen? Henry Hazlitt hat in seinem 1946 erschienen und bis heute bekannten Buch “Economics in one lesson” mit diesem Märchen aufgeräumt

, nur um kurz darauf mit den eigenen Worten desselben Autors genau diese Behauptung ad absurdum zu führen, ohne es selbst zu merken:
Zitat:
Und selbst wenn es rein zahlenmäßig genug gäbe, wären unbegrenzte qualitative Verbesserungen möglich und wünschenswert, wovon vielleicht lediglich die allerbesten Wohnungen ausgenommen wären

Auch "unbegrenztes qualitatives" Wachstum ist demnach offenbar nur so lange möglich, bis man an seine Grenzen stösst! :freakteach:

Himmel, wie irre ist denn eine solche "Argumentation" ... :facepalm:

Doch trösten wir uns: Der Typ benennt in seinem vorangegangenen Artikel ja auch klar, dass er offenbar Anhänger der "wissenschaftlichen" Erkenntnis ist, wonach jede Wahrscheinlichkeit 50% beträgt: Entweder etwas passiert, oder es passiert eben nicht ...
Zitat:
... wage ich mal einen Tipp für den weiteren Turnierverlauf. Ich bin mir aber höchstens zu 50% sicher.
:muhaha:

_________________
Jeden Tag betrunken ist auch ein geregeltes Leben.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 06 Feb 2016 11:27 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
freidenker hat geschrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumkolonisierung

"... das Ziel ist nicht nur wissenschaftliche Erforschung... es geht ebenso um die Erweiterung menschlicher Lebensräume außerhalb der Erde in unserem Sonnensystem in der Zukunft... Auf lange Sicht wird eine planetengebundene Spezies nicht überleben...

Der Focus liegt "auf lange Sicht".


Auch wenn ich ein großer Fan von Science-Fiction Filmen bin, halte ich die Vorstellung, dass die Menschheit auf dem Mars oder anderen Planeten besser überleben würde für schlicht unsinnig. Der Energie Aufwand, um Menschen ins Weltall zu bringen ist so hoch, dass sich solche Annahmen meines Erachtens realistischerweise ausschließen.

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 06 Feb 2016 11:29 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
freidenker hat geschrieben:


Dass die Ölvorräte nicht unendlich sein können, sollte jedem klar sein. Die Frage ist vielmehr, ob wir hier über 50 oder vielleicht mehrere 100 Jahre reden. Das hat einen erheblichen Einfluss auf die Diskussion.

_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Übervölkerung der Erde?
BeitragVerfasst: 06 Feb 2016 13:08 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Das hiesige „Problem“ bestimmte Vorgänge – zukünftige Entwicklungen usw. gänzlich „anders“ zu sehen ist weder neu, noch nur hier so.

Selbst dort, wo bereits klare Beweise vorliegen gilt „Was nicht sein darf, kann nicht sein“. Jemand hat eine bestimmte Vorstellung wie alles zusammenhängt und beharrt „eisern“ auf diesem „Standpunkt“.

„Bauchgefühl“ ist etwas anderes als reales Wissen.

Nun bei den Dingen die hier „besprochen“ werden, geht es ausschließlich um belegbare Fakten. Diese Fakten „abzulehnen“ ist durchaus nicht ungewöhnlich. Es gibt genügend Beispiele bis in die jüngere Geschichte, wo derartige Mechanismen für die „Ungläubigen“ fatal ausgingen. Niemand will eigentlich wissen, wie übel eine Entwicklung bereits aussieht. Da ist jedes (Schein)-Argument recht. Hauptsache, man hat selbst das Gefühl mit seiner eigenen Meinung „nicht gescheitert zu sein“. Mir fällt da immer sofort der irakische Informationsminister unter Saddam ein „Comical Ali“ „bürgerlicher Name“ Muhammad as-Sahhaf. Der hatte eine treue Fangemeinde, wegen seiner Sturheit, reales Geschehen überhaupt nicht zur Kenntnis zu nehmen. Ein prominenter Vertreter diese Zunft.

Einen Zusammenhang sehe ich da zu der Idee, Mensch habe einen „freien Willen“. Das dürfte mit Abstand die größte Selbsttäuschung sein, der Menschen unterliegen. Gern genommen :

1. Freiwillige Wahl oder Entscheidung. "Ich tue dies aus freiem Willen."

2. Die Freiheit der Menschen, Entscheidungen zu treffen, die nach vorheriger Ursachen oder durch göttliche Intervention nicht bestimmt werden.

OK die „ göttliche Intervention“ ist an Glaube gebunden. „Die nach vorheriger Ursachen nicht bestimmt werden ? Gibt es das tatsächlich ?

Das habe ich bei Spinoza gefunden :
Zitat:
"Es gibt nicht so etwas wie einen freien Willen. Der Geist wird induziert durch irgendeine Ursache dieses oder jenes zu wollen und dass Ursache wird durch eine andere Ursache ermittelt und so zurück bis ins Unendliche"
Im Grund entscheiden wir uns, weil eine Entscheidung „ansteht“. Sich entscheiden müssen, ist die Unfreiheit – nicht das Wie („wie“ die Entscheidung ausfällt, selbst keine Entscheidung zu treffen ist eine Entscheidung).

Sicher wird mir Facer nun wieder unterstellen das wäre „eine Position der Hilflosigkeit“. Fatalistisches sich in sein Schicksal fügen – weil das Problem zu überwältigend dargestellt wird. Keiner muss sich, solange das „Zeitfenster offen ist“ fügen. Nur muss man realistisch möglich alle Fakten kennen um daraus eine Entscheidung zu treffen. Wie immer die aussehen kann. Versäumt man diese Zeitspanne, kommt jedes Geschehen an den Punkt, wo es fix wird, seinerseits einen dann in sich unveränderbaren Fakt darstellt. Die in der Realität nicht vorhandene Freiheit (2. ) hat einen Namen „Determinismus“. Dazu habe ich mir aus dem „Merrian-Webster’s Collegiate Dictionary“ die folgende Definition übersetzen lassen :
Zitat:
a theory or doctrine that acts of the will, occurrence in nature, or social or psychological phenomena are causally determined by preceding events or natural laws.
Zitat:
eine Theorie oder Lehre, die Handlungen des Willens, Vorkommen in der Natur, oder soziale oder psychologische Phänomene werden durch vorangegangene Ereignisse oder Naturgesetze kausal bestimmt.


Damit ist zumindest für mich geklärt, nichts, keine Entscheidung, kein Geschehen, welches nicht auf etwas das dem vorausgegangen ist basiert, kann geschehen. Um also eine Entscheidung zu treffen, muss möglich viel zum Gegenstand, zu dem es eine Entscheidung geben soll, bekannt sein. Alles andere ist nutzlose Zeitverschwendung.

Die Aussage „Peak Oil ist tot“ mag korrekt sein, wen Du damit sagen möchtest, dieser „Peak“ ist noch nicht erreicht. Willst Du das allerdings auf die mathematische Methode der Berechnung beziehen, ist das blanker Unsinn. Nimm irgend ein Gefäß und entleere es kontinuierlich – gleichzeitig fügst Du eine bestimmte Menge (Wasser, Öl, was immer Du gern untersuchen möchtest) hinzu. Sobald die Menge der Entnahme die Menge des gleichzeitig hinzugefügten Materials überschreitet, wirst Du einen „Peak“ haben. Danach, beide Parameter bleiben gleich, wirst Du ein grafische Darstellung erhalten, die das widerspiegelt.

Am Ende wird das Gefäß leer sein, wenn Du warum auch immer nichts mehr hinzufügen kannst. Nur wenn Du also ständig neue Quellen erschließt, die zusammen so ergiebig sind wie Deine permanente Entnahme es fordert, wäre ein Ende vermeidbar. Wie realistisch mag diese Idee sein, es gäbe unendliche Mengen Erdöl, Erdgas – egal was auch immer ?

Doch was das Erdöl angeht, da gibt es eine ganz neue Bedrohung. Ein interessantes Phänomen. Mit dem Sinken des „am Markt“ erzielbaren Preises, wird das Fördern teurer, als die individuell unterschiedlichen Förderkosten. Davon sind gegenwärtig alle „Produzenten“, wenn auch unterschiedlich heftig, betroffen. Kein Anlass zur Freude. Zwar könnten jetzt alle, welche die daraus gewonnene Energie benötigen, sich freuen, können sie doch nun preisgünstiger - „gewinnoptimiert“ produzieren. Diese Freude dürfte von relativ kurzer Dauer sein. Wie lange werden die „Ölproduzenten“ das noch durchhalten ? Mit den Negativpreisen, gehen in den betroffenen Staaten auch die damit verbundenen Steuern oder bei staatlichen Betrieben gleich auch das Budget „in den Keller“. Ein interessante Kausalkette mit Bild zur gegenwärtigen Situation :
Dateianhang:
Förderkosten nach Produzenten.jpg
Förderkosten nach Produzenten.jpg [ 41.01 KiB | 3557-mal betrachtet ]

alles ist mit allem Verbunden, wo bleibt da der Freiraum für den Optimismus ?

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 55 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de