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 Betreff des Beitrags: Abfall
BeitragVerfasst: 18 Mär 2013 09:51 
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Zitat:
Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl ist Europa der weltweit größte Nettoimporteur von natürlichen Ressourcen. Importiert werden vor allem Kraftstoff, Energie, Textilfasern, verschiedene Metalle und Mineralien und auch Nahrungsmittel. Die Produkte, zu denen die Rohstoffe verarbeitet werden, werden nach der Nutzung aber in der Regel einfach entsorgt statt wiederverwertet. Deshalb müssen ständig neue Quellen für Rohstoffe erschlossen werden. Viele davon werden in einigen Jahrzehnten allerdings vollständig erschöpft sein, sofern sich am derzeitigen Verbrauch nichts ändert, sind sich Experten sicher.
Warum Hausmüll nur verbrennen?

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 kritisiert die Abfallpolitik der Europäischen Union in ihrem kürzlich erschienenen „Recycling Report“ als „unzulänglich“. Denn viele wertvolle Stoffe aus dem Hausmüll würden einfach verbrannt oder auf Deponien entsorgt, obwohl sie sinnvoll verwertet werden könnten. Laut dem Bericht landen in der EU fast zwei Drittel der kommunalen Abfälle auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen.

Die EU hatte sich im Zuge des Wirtschaftsprogramms „Europa 2020“ im Wirtschaftskrisenjahr 2008 ein „ressourcenschonenderes Europa“ zum Ziel gesetzt. Der Verknappung von Rohstoffen durch den hohen Bedarf der Industrie soll damit längerfristig Einhalt geboten werden.
Große Ambitionen, viel Zerstörung

Konkret besagt die Richtlinie zu Abfall, die vom Europäischen Parlament und vom Rat erlassen wurde, Folgendes: Bis zum Jahr 2020 soll die Hälfte aller nützlichen Wertstoffe, die sich in Haushaltsabfällen finden, recycelt werden. Dazu gehören etwa Papier, Glas und verschiedene Metalle und Kunststoffe.
Mann auf einem MüllplatzReuters/Ognen TeofilovskiDeponien sind ein wenig nachhaltiger Weg, mit Müll umzugehen

Ende 2011 veröffentlichte die EU-Kommission als Ergänzung einen „Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa“. Laut dem 25-seitigen Papier wurden bereits fast zwei Drittel der Ökosysteme zerstört, die die von Europa hauptsächlich importierten Rohstoffe hervorbringen. Sofern die EU-Bürger ihre derzeitigen Konsumgewohnheiten beibehalten, würde bis zum Jahr 2050 die Rohstoffmenge von zwei Planeten benötigt werden, um den Bedarf weiterhin zu decken.
Von Müll zu Strom...

Aus:
http://news.orf.at/stories/2167277/2162735/

Ich frage mich schon seit vielen Jahren, warum man Trinkwasser für das WC benutzen muss. Offenichtlich scheut man die Umstände, die es machen würde, im Haus 2 getrennte Leitungssysteme zu verwenden, aber wenigstens bei Neubauten hätte man das schon lange durchziehen können

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 18 Mär 2013 12:38 
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Die Wasserversorgung ist bei uns so ausgelegt, dass eine bestimmte Menge Wasser verbraucht werden muss, sonst verrotten die Leitungssysteme. Es hat ja schon Fälle gegeben, wo man Brauchwasser für solche Dinge wie Klospülung, Gartenbewässerung etc. verwendet hat. Die Wasserversorger haben dann nach kurzer Zeit Alarm gegeben, weil ihre Leitungen nicht mehr genug durchgespült wurden.
Man kann das natürlich auch so auslegen, dass die Wasserversorger Angst vor entgangenem Gewinn hatten. Glaube ich allerdings nicht, weil es ja meist kommunale Versorger waren, die garnicht so sehr auf Gewinnmaximierung aus sind.

Noch eins kommt hinzu: die Wasserabrechnung wird so gemacht, dass das verbrauchte Wasser per Uhr abgelesen wird und das Abwasser über die gleiche Menge. Hinzu kommt dann noch das Niederschlagswasser, das per Dachfläche und versiegelte Hoffläche gerechnet wird.
Wenn man nun Brauchwasser nochmal verwenden würde, würde diese Berechnungsgrundlage verzerrt. Auch das Niederschlagswasser war ja schon in der Diskussion, als Leute, die ihr Regenwasser zur Bewässerung des Gartens in Zisternen oder Tonnen aufgefangen hatten, gegen ihre Niederschlagswasserberechnúng geklagt haben. Sie kamen damit nicht durch.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 18 Mär 2013 12:44 
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Aktivposten ;)

Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl ist Europa der weltweit größte Nettoimporteur von natürlichen Ressourcen. Importiert werden vor allem Kraftstoff, Energie, Textilfasern, verschiedene Metalle und Mineralien und auch Nahrungsmittel. Die Produkte, zu denen die Rohstoffe verarbeitet werden, werden nach der Nutzung aber in der Regel einfach entsorgt statt wiederverwertet. Deshalb müssen ständig neue Quellen für Rohstoffe erschlossen werden. Viele davon werden in einigen Jahrzehnten allerdings vollständig erschöpft sein, sofern sich am derzeitigen Verbrauch nichts ändert, sind sich Experten sicher.
Warum Hausmüll nur verbrennen?

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 kritisiert die Abfallpolitik der Europäischen Union in ihrem kürzlich erschienenen „Recycling Report“ als „unzulänglich“. Denn viele wertvolle Stoffe aus dem Hausmüll würden einfach verbrannt oder auf Deponien entsorgt, obwohl sie sinnvoll verwertet werden könnten. Laut dem Bericht landen in der EU fast zwei Drittel der kommunalen Abfälle auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen.

Die EU hatte sich im Zuge des Wirtschaftsprogramms „Europa 2020“ im Wirtschaftskrisenjahr 2008 ein „ressourcenschonenderes Europa“ zum Ziel gesetzt. Der Verknappung von Rohstoffen durch den hohen Bedarf der Industrie soll damit längerfristig Einhalt geboten werden.
Große Ambitionen, viel Zerstörung

Konkret besagt die Richtlinie zu Abfall, die vom Europäischen Parlament und vom Rat erlassen wurde, Folgendes: Bis zum Jahr 2020 soll die Hälfte aller nützlichen Wertstoffe, die sich in Haushaltsabfällen finden, recycelt werden. Dazu gehören etwa Papier, Glas und verschiedene Metalle und Kunststoffe.
Mann auf einem MüllplatzReuters/Ognen TeofilovskiDeponien sind ein wenig nachhaltiger Weg, mit Müll umzugehen

Ende 2011 veröffentlichte die EU-Kommission als Ergänzung einen „Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa“. Laut dem 25-seitigen Papier wurden bereits fast zwei Drittel der Ökosysteme zerstört, die die von Europa hauptsächlich importierten Rohstoffe hervorbringen. Sofern die EU-Bürger ihre derzeitigen Konsumgewohnheiten beibehalten, würde bis zum Jahr 2050 die Rohstoffmenge von zwei Planeten benötigt werden, um den Bedarf weiterhin zu decken.
Von Müll zu Strom...

Aus:
http://news.orf.at/stories/2167277/2162735/

Ich frage mich schon seit vielen Jahren, warum man Trinkwasser für das WC benutzen muss. Offenichtlich scheut man die Umstände, die es machen würde, im Haus 2 getrennte Leitungssysteme zu verwenden, aber wenigstens bei Neubauten hätte man das schon lange durchziehen können


So weit ich das mitbekomme, ist D im Gegensatz zu F mit dem Abfall sorgfältiger, sprich bereits im Haushalt Mülltrennung und so gehen dann auch getrennt die Tonnen raus. Es gibt viele Pfandflaschen und andere können in farbgetrennte Container geworfen werden.
Pfandflaschen gibt es in F nicht! Finde ich einen Saustall! Farbtrennung von Glas bei Containern gibt es nicht! Finde ich ganz übel! (Da bin ich eben besonders empfindlich, weil ich ja als erstes Glas- und Porzellanmalerin lernte und uns da sozusagen vor 40 Jahren bereits gesagt wurde, dass Glas in 20 Jahren vielleicht nicht mehr...)
Die F-ler habe eine Tonne für Papier und die andere für alles andere. Und wenn's ist leeren die Müllfahrer beide Tonnen in den gleichen Laster. Oh Jammer, was es da alles zu sehen gibt.

Gut, mit Wasser scheinen F-ler vorsichtiger umzugehen. Vieles, was aus der Leitung kommt, ist kein Trinkwasser. Deshalb putzen sich viele F-ler mit Mineralwasser die Zähne. Bei Zementwerken wird Wasser aus dem Kanal verwendet usw. Zum Gartengiessen Regenauffangwasser. Doch, da bemühen sie sich irgendwie.

Allerdings hat in einem mir nahe gelegenem Ort eine Mülldeponie das Grundwasser verseucht.

Zudem ist es leider so, dass unser europäische Müll oft in Afrika landet per Schiffen. Ich habe mir da ein paar Filme angesehen, wo Menschen mitten in Müllhalden leben. Sie fischen sich das raus, was evenutell noch verwertbar ist. Manchmal kann das auf die Dauer lebensgefährlich werden.

Jedenfalls wären in diesem Bereich enorm viele Dinge zu verbessern. Dazu müssten wir Konsumenten allerdings auch viele Gewohnheiten ändern.

Ein grosses Thema allemal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 21:13 
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Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 22:59 
Quijota hat geschrieben:
Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?


Zweck so einer Uhr ist, dass weniger für Gartenwasser bezahlt werden muss. Womit dann mehr Wasser verbraucht wird. Gute Idee.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 23:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 23:45 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
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Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?


Zweck so einer Uhr ist, dass weniger für Gartenwasser bezahlt werden muss. Womit dann mehr Wasser verbraucht wird. Gute Idee.


Sag' mal Fazer, wie weltfremd bist Du eigentlich? Oder tust Du nur so?
"Gartenwasser" ist eben kein Trinkwasser! Und wer einen Garten bewirtschaftet, ist bereits ein umweltfreundlicherer Mensch als die/derjenige, der/die dies nicht tut.
Ich könnte dazu wesentlich ausführlicher werden, aber ich lasse es eher. Vermutlich gehörst Du in die Richtung Menschen: "Meine Mutter hat mir öfter Pflanzen geschenkt, aber ich lasse alle immer eingehen!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 23:48 
x-mas hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?


Zweck so einer Uhr ist, dass weniger für Gartenwasser bezahlt werden muss. Womit dann mehr Wasser verbraucht wird. Gute Idee.


Sag' mal Fazer, wie weltfremd bist Du eigentlich? Oder tust Du nur so?
"Gartenwasser" ist eben kein Trinkwasser! Und wer einen Garten bewirtschaftet, ist bereits ein umweltfreundlicherer Mensch als die/derjenige, der/die dies nicht tut.
Ich könnte dazu wesentlich ausführlicher werden, aber ich lasse es eher. Vermutlich gehörst Du in die Richtung Menschen: "Meine Mutter hat mir öfter Pflanzen geschenkt, aber ich lasse alle immer eingehen!"


Dein Post zeigt nur wie weltfremd DU bist.

Wird denn separat Gartenwasser mit anderen Leitungen geliefert? Natürlich nicht, geht alles über das gleiche Trinkwassernetz. Alles andere wäre absurd. Also ist das nur eine Abrechnungsmodalität, verbraucht wird Trinkwasser - wie ja auch schon im Haus für Klospülung und Dusche.

Und wer einen Garten bewirtschaftet und Rasen und Blumen giesst sei per se ein umweltfreundlicher Mensch? :pillepalle: Man könnte das schlicht auch als überflüssige Wasserverschwendung bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 06 Apr 2013 23:51 
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Gehts noch? Ich verbrauche im Garten wegen dieser speziellen Wasseruhr nicht mehr oder weniger Wasser als normal - lediglich fällt kein Abwasser an, für das sonst gezahlt werden muss

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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 14:03 
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Registriert: 20 Jan 2011 10:12
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Fazer hat geschrieben:
x-mas hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?


Zweck so einer Uhr ist, dass weniger für Gartenwasser bezahlt werden muss. Womit dann mehr Wasser verbraucht wird. Gute Idee.


Sag' mal Fazer, wie weltfremd bist Du eigentlich? Oder tust Du nur so?
"Gartenwasser" ist eben kein Trinkwasser! Und wer einen Garten bewirtschaftet, ist bereits ein umweltfreundlicherer Mensch als die/derjenige, der/die dies nicht tut.
Ich könnte dazu wesentlich ausführlicher werden, aber ich lasse es eher. Vermutlich gehörst Du in die Richtung Menschen: "Meine Mutter hat mir öfter Pflanzen geschenkt, aber ich lasse alle immer eingehen!"


Dein Post zeigt nur wie weltfremd DU bist.

Wird denn separat Gartenwasser mit anderen Leitungen geliefert? Natürlich nicht, geht alles über das gleiche Trinkwassernetz. Alles andere wäre absurd. Also ist das nur eine Abrechnungsmodalität, verbraucht wird Trinkwasser - wie ja auch schon im Haus für Klospülung und Dusche.

Und wer einen Garten bewirtschaftet und Rasen und Blumen giesst sei per se ein umweltfreundlicher Mensch? :pillepalle: Man könnte das schlicht auch als überflüssige Wasserverschwendung bezeichnen.


Ich gehe mal davon aus, dass Du Mieter bist und deshalb nie eine Wasserrechnung zu Gesicht bekommst. Somit sei Dir Deine Unwissenheit mal verziehen.

Andernfalls wüsstest Du nämlich, dass der von der Wasseruhr abgelesene Wasserverbrauch exakt nochmal als Abwasser gerechnet wird, wobei zumindest bei unseren Wasserwerken das Abwasser fast doppelt so teuer pro m³ gerechnet wird als das Frischwasser. Ähnlich ist es auch mit dem Niederschlagswasser. Da wird pro qm Dachfläche gerechnet, weil davon ausgegangen wird, dass das Wasser vom Dach über die Regenrinne in den Kanal abfließt und somit Abwasser ist.

Wenn man nun aber Wasser verbraucht, das nicht in das Abwasser geleitet wird, dann muss sich dafür auch der Wasserpreis verringern.

Abgesehen davon: jeder qm Boden, der irgendwie begrünt ist, sei es durch Rasen oder durch Gemüse, erhöht den Sauerstoffgehalt der Luft und ist somit umweltfreundlicher als wenn er asphaltiert wäre.

Zenzi

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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 14:25 
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Fazer hat schon Recht: Ich bin ein Wirschaftsschädling, denn mit dem Wasser begiesse ich (sofern mein vom Dach aufgefangenes Regenwasser aufgebraucht ist) das von mir angepflanzte Gemüse und die Obstbäume. Ich kaufe noch nicht mal Kunstdünger, bin also, wie du siehst, für die Wirtschaft kein Gewinn :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 15:21 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Wer sich um Pflanzen kümmert, egal innen, auf dem Balkon, mit Garten ist glücklicher. Das wurde bewiesen, den Beleg kann ich leider nicht liefern, der kann jedoch gefunden werden für die, die das nicht glauben.

Irgendwelche Düngemittel oder Gifte setzte ich nie ein. Wer sich da kundig macht, findet natürliche Mittel. Ob's jetzt Bier gegen Schnecken ist oder Kaffeesatz, Asche und Pferdeäpfel als Dünger, egal hat mit Abfall nichts zu tun, obwohl's Abfall ist.

Wasserverschwendung und schlimmer ist es, wenn ein Kreisverkehr in voller Sonne wasserberieselt wird. Das kostet und tut den Pflanzen ganz und gar nicht gut.
Aber vielleicht ist Fazer ja so jemand wie ein Bekannter von mir: "Wenn ich ein Haus hätte, würde ich alles Gelände rundum zubetonieren! Garten macht Arbeit und ist teuer!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 16:08 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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x-mas hat geschrieben:
Wer sich um Pflanzen kümmert, egal innen, auf dem Balkon, mit Garten ist glücklicher. Das wurde bewiesen, den Beleg kann ich leider nicht liefern, der kann jedoch gefunden werden für die, die das nicht glauben.

Irgendwelche Düngemittel oder Gifte setzte ich nie ein. Wer sich da kundig macht, findet natürliche Mittel. Ob's jetzt Bier gegen Schnecken ist oder Kaffeesatz, Asche und Pferdeäpfel als Dünger, egal hat mit Abfall nichts zu tun, obwohl's Abfall ist.

Wasserverschwendung und schlimmer ist es, wenn ein Kreisverkehr in voller Sonne wasserberieselt wird. Das kostet und tut den Pflanzen ganz und gar nicht gut.
Aber vielleicht ist Fazer ja so jemand wie ein Bekannter von mir: "Wenn ich ein Haus hätte, würde ich alles Gelände rundum zubetonieren!* Garten macht Arbeit und ist teuer!"

Der Satz geht aber noch weiter: *...und grün anstreichen

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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 18:34 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
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Quijota hat geschrieben:
x-mas hat geschrieben:
Wer sich um Pflanzen kümmert, egal innen, auf dem Balkon, mit Garten ist glücklicher. Das wurde bewiesen, den Beleg kann ich leider nicht liefern, der kann jedoch gefunden werden für die, die das nicht glauben.

Irgendwelche Düngemittel oder Gifte setzte ich nie ein. Wer sich da kundig macht, findet natürliche Mittel. Ob's jetzt Bier gegen Schnecken ist oder Kaffeesatz, Asche und Pferdeäpfel als Dünger, egal hat mit Abfall nichts zu tun, obwohl's Abfall ist.

Wasserverschwendung und schlimmer ist es, wenn ein Kreisverkehr in voller Sonne wasserberieselt wird. Das kostet und tut den Pflanzen ganz und gar nicht gut.
Aber vielleicht ist Fazer ja so jemand wie ein Bekannter von mir: "Wenn ich ein Haus hätte, würde ich alles Gelände rundum zubetonieren!* Garten macht Arbeit und ist teuer!"

Der Satz geht aber noch weiter: *...und grün anstreichen


:lachen: Richtig! Wenn man auf den Zement Plastikrasen ausrollt, verkonsumiert der schon wieder Wasser, egal von welchem Zähler weg. Der verstaubt nämlich und wird bei nicht ordentlicher Pflege zu Abfall.
Ich habe bloss keine Ahnung, ob es diese Tiefgaragenspezialfarbe in Grün gibt. Sie besteht allerdings aus 2 Komponenten und ist für den Menschen, der die Arbeit ausführt ziemlich gefährlich. Wenn der viele Aufträge dieser Art hat, kann der schnell selbst zu Abfall werden. Aber das macht ja nichts, wenn das so ein Hartzi-Bezieher ist oder langzeitarbeitslos oder sonst irgendwie gesellschaftsstörend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 19:32 
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Beiträge: 1061
Fazer hat geschrieben:
... Man könnte das schlicht auch als überflüssige Wasserverschwendung bezeichnen.
:pillepalle:


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 07 Apr 2013 20:22 
zenzi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
x-mas hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Hier bei uns kann man eine Wasseruhr für Gartenwasser beantragen - und das rechnet sich durchaus - gibt es das nicht in D?


Zweck so einer Uhr ist, dass weniger für Gartenwasser bezahlt werden muss. Womit dann mehr Wasser verbraucht wird. Gute Idee.


Sag' mal Fazer, wie weltfremd bist Du eigentlich? Oder tust Du nur so?
"Gartenwasser" ist eben kein Trinkwasser! Und wer einen Garten bewirtschaftet, ist bereits ein umweltfreundlicherer Mensch als die/derjenige, der/die dies nicht tut.
Ich könnte dazu wesentlich ausführlicher werden, aber ich lasse es eher. Vermutlich gehörst Du in die Richtung Menschen: "Meine Mutter hat mir öfter Pflanzen geschenkt, aber ich lasse alle immer eingehen!"


Dein Post zeigt nur wie weltfremd DU bist.

Wird denn separat Gartenwasser mit anderen Leitungen geliefert? Natürlich nicht, geht alles über das gleiche Trinkwassernetz. Alles andere wäre absurd. Also ist das nur eine Abrechnungsmodalität, verbraucht wird Trinkwasser - wie ja auch schon im Haus für Klospülung und Dusche.

Und wer einen Garten bewirtschaftet und Rasen und Blumen giesst sei per se ein umweltfreundlicher Mensch? :pillepalle: Man könnte das schlicht auch als überflüssige Wasserverschwendung bezeichnen.


Ich gehe mal davon aus, dass Du Mieter bist und deshalb nie eine Wasserrechnung zu Gesicht bekommst. Somit sei Dir Deine Unwissenheit mal verziehen.

Andernfalls wüsstest Du nämlich, dass der von der Wasseruhr abgelesene Wasserverbrauch exakt nochmal als Abwasser gerechnet wird, wobei zumindest bei unseren Wasserwerken das Abwasser fast doppelt so teuer pro m³ gerechnet wird als das Frischwasser. Ähnlich ist es auch mit dem Niederschlagswasser. Da wird pro qm Dachfläche gerechnet, weil davon ausgegangen wird, dass das Wasser vom Dach über die Regenrinne in den Kanal abfließt und somit Abwasser ist.

Wenn man nun aber Wasser verbraucht, das nicht in das Abwasser geleitet wird, dann muss sich dafür auch der Wasserpreis verringern.

Abgesehen davon: jeder qm Boden, der irgendwie begrünt ist, sei es durch Rasen oder durch Gemüse, erhöht den Sauerstoffgehalt der Luft und ist somit umweltfreundlicher als wenn er asphaltiert wäre.

Zenzi


Du, Kritikaster und Co, ihr könnt euch eure dümmlichen Unterstellungen schlicht sparen. Deine Unverfrorenheit sei dir insoweit nicht verziehen.

Hier ging es mal um Ressourcenverbrauch. Und dann kommt Quijota mit dem tollen Vorschlag, warum man nicht Gartenwasseruhren installiert - was ich damit kommentiert habe dass das Gartenwasser dann nur billiger wird und insoweit mehr Wasser verbraucht wird. Quijota war das nicht mehr wert als ein Vogel, obwohl ich genau den abgeschossen hatte. Denn mit deinem letzten Beitrag sagst du nichts anderes: wenn man Gartenwasseruhren installieren würde, wäre Gartenwasser billiger da keine Abwassergebühr gezahlt werden müsste. Was einerseit eine Einladung für Betrug ist (man muss ja nur ein bisschen Wasser umlenken ...) und andererseits zu höherem Wasserverbrauch führt, entgegen dem Einwand von Quijota.

Um den gewünschten positiven Effekt von Grünem zu generieren braucht man im übrigen in den wenigsten Fällen Wasser für den Garten - die Natur hat sich schon so eingerichtet, dass sie mit dem WEtter klar kommt. Es sei denn es sind besonders wasserbedürftige Pflanzen vorgesehen oder der Rasen soll besonders satt grün aussehen.

Schon interessant, was für ein Hass einem hier entegengeschleudert wird, nur weil man erläutert was eine Gartenwasseruhr tatsächlich bedeutet: mehr Wasserverbrauch. Unter Berücksichtigung des Starts des Threads und der Beklagung von REssourcenverschwendung ist klar wie lächerlich ihr euch hier macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 10:15 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Du unterstellst von vorne herein, dass Leute, die eine Gartenwasseruhr installieren, auch mehr Wasser verbrauchen. Das ist, was es ist: eine unbewiesene Unterstellung.
Meinen "Rasen" giesse ich nie, sondern nur Pflanzen, die ich zur Ernährung brauche bzw. die paar, die zu meiner "Erbauung" im Garten dienenund auch nur dann, wenn mein 500-l-Regenwasserreservoir leer ist.
Warum sollte ich für "Abwasser" zahlen, wo ich keins produziere? Das müsste diir als Vertreter der Wirtschaft doch einleuchten, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 18:11 
Quijota hat geschrieben:
Du unterstellst von vorne herein, dass Leute, die eine Gartenwasseruhr installieren, auch mehr Wasser verbrauchen. Das ist, was es ist: eine unbewiesene Unterstellung.
Meinen "Rasen" giesse ich nie, sondern nur Pflanzen, die ich zur Ernährung brauche bzw. die paar, die zu meiner "Erbauung" im Garten dienenund auch nur dann, wenn mein 500-l-Regenwasserreservoir leer ist.
Warum sollte ich für "Abwasser" zahlen, wo ich keins produziere? Das müsste diir als Vertreter der Wirtschaft doch einleuchten, oder?


Pah, das ist Realität. Was wenig kostet, wird mehr verbraucht - auch beim Gartenwasser gilt die Marktwirtschaft. Und das völlig unabhängig davon, ob du persönlich mehr verbrauchen würdest oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 21:01 
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Registriert: 29 Jan 2011 10:31
Beiträge: 4120
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Du unterstellst von vorne herein, dass Leute, die eine Gartenwasseruhr installieren, auch mehr Wasser verbrauchen. Das ist, was es ist: eine unbewiesene Unterstellung.
Meinen "Rasen" giesse ich nie, sondern nur Pflanzen, die ich zur Ernährung brauche bzw. die paar, die zu meiner "Erbauung" im Garten dienenund auch nur dann, wenn mein 500-l-Regenwasserreservoir leer ist.
Warum sollte ich für "Abwasser" zahlen, wo ich keins produziere? Das müsste diir als Vertreter der Wirtschaft doch einleuchten, oder?


Pah, das ist Realität. Was wenig kostet, wird mehr verbraucht - auch beim Gartenwasser gilt die Marktwirtschaft. Und das völlig unabhängig davon, ob du persönlich mehr verbrauchen würdest oder nicht.


Fazer, mal ehrlich, was hast Du für ein Menschenbild? Wenn mir jemand Kilos von Tomaten oder Fleisch hinterherschmeisst, esse ich das selbst sicher nicht auf. Ich teile das dann "kommunistisch" wie Du das nennen würdest - und das auch noch ohne Profit herauszuschlagen. Kostenlos verteilen. Da kommt dann auch kostenlos etwas zurück z.B. Marmelade von Früchten aus dem eigenen Garten oder eine andere Hilfeleistung. Darauf zählen kann niemand, aber wer Gefühle von Respekt hat, macht so etwas aus eigener Freude.

Wer einen "grünen" Daumen hat, weiss sehr wohl, was gegossen werden muss. Da könnte ein grosses Banner quer über die Strasse hängen: "Heute dürfen alle kostenlos giessen und Wasser verschleudern! Mit Trinkwasser Autowaschen ist allerdings verboten!"

Was sagst Du dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 22:05 
x-mas hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Du unterstellst von vorne herein, dass Leute, die eine Gartenwasseruhr installieren, auch mehr Wasser verbrauchen. Das ist, was es ist: eine unbewiesene Unterstellung.
Meinen "Rasen" giesse ich nie, sondern nur Pflanzen, die ich zur Ernährung brauche bzw. die paar, die zu meiner "Erbauung" im Garten dienenund auch nur dann, wenn mein 500-l-Regenwasserreservoir leer ist.
Warum sollte ich für "Abwasser" zahlen, wo ich keins produziere? Das müsste diir als Vertreter der Wirtschaft doch einleuchten, oder?


Pah, das ist Realität. Was wenig kostet, wird mehr verbraucht - auch beim Gartenwasser gilt die Marktwirtschaft. Und das völlig unabhängig davon, ob du persönlich mehr verbrauchen würdest oder nicht.


Fazer, mal ehrlich, was hast Du für ein Menschenbild? Wenn mir jemand Kilos von Tomaten oder Fleisch hinterherschmeisst, esse ich das selbst sicher nicht auf. Ich teile das dann "kommunistisch" wie Du das nennen würdest - und das auch noch ohne Profit herauszuschlagen. Kostenlos verteilen. Da kommt dann auch kostenlos etwas zurück z.B. Marmelade von Früchten aus dem eigenen Garten oder eine andere Hilfeleistung. Darauf zählen kann niemand, aber wer Gefühle von Respekt hat, macht so etwas aus eigener Freude.

Wer einen "grünen" Daumen hat, weiss sehr wohl, was gegossen werden muss. Da könnte ein grosses Banner quer über die Strasse hängen: "Heute dürfen alle kostenlos giessen und Wasser verschleudern! Mit Trinkwasser Autowaschen ist allerdings verboten!"

Was sagst Du dazu?


Albern, das hat mit der Realität nichts zu tun. Menschen verhalten sich anreizgerecht, wenn etwas billig ist oder gar nichts kostet, dann wird es verschwendet. Die Geschichten aus der DDR sind Legion, wo Leute über das offene Fenster die Raumtemperatur geregelt haben, nicht über das Runterdrehen der Heizung, oder den ganzen Tag haben den Gasherd laufen lassen, weil man sich so gut daran Zigaretten anstecken konnte. WEnn etwas teurer wird, achten die Menschen darauf, weniger davon zu nutzen. Warum nur, ja warum wollten die Grünen wohl 5 DM pro Liter Benzin nehmen? Oder waren die etwa der Ansicht, dass es reichen würde, den Menschen zu erzählen, sie sollten weniger Öl verbrauchen, das sei besser für die Umwelt? WEnn Wasser mehr kostet überlegt sich der eine, ob er auch den Rasen wässert oder nur seine Blumen. Und vielleicht schafft er sich nächstes Jahr gleich Pflanzen an, die auch mit weniger Wasser auskommen.

Alles andere was du hier von dir gibst ist sozialromantischer Kitsch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 22:39 
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Du schreibst Quark. Das Ziel ist, durch die Zwischenschaltung einer Gartenwasseruhr Kosten zu sparen. Dieses Ziel erreiche ich nicht, wenn ich anschliessend mehr Wasser verbrauche

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 22:54 
Fazer hat geschrieben:
x-mas hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Du unterstellst von vorne herein, dass Leute, die eine Gartenwasseruhr installieren, auch mehr Wasser verbrauchen. Das ist, was es ist: eine unbewiesene Unterstellung.
Meinen "Rasen" giesse ich nie, sondern nur Pflanzen, die ich zur Ernährung brauche bzw. die paar, die zu meiner "Erbauung" im Garten dienenund auch nur dann, wenn mein 500-l-Regenwasserreservoir leer ist.
Warum sollte ich für "Abwasser" zahlen, wo ich keins produziere? Das müsste diir als Vertreter der Wirtschaft doch einleuchten, oder?


Pah, das ist Realität. Was wenig kostet, wird mehr verbraucht - auch beim Gartenwasser gilt die Marktwirtschaft. Und das völlig unabhängig davon, ob du persönlich mehr verbrauchen würdest oder nicht.


Fazer, mal ehrlich, was hast Du für ein Menschenbild? Wenn mir jemand Kilos von Tomaten oder Fleisch hinterherschmeisst, esse ich das selbst sicher nicht auf. Ich teile das dann "kommunistisch" wie Du das nennen würdest - und das auch noch ohne Profit herauszuschlagen. Kostenlos verteilen. Da kommt dann auch kostenlos etwas zurück z.B. Marmelade von Früchten aus dem eigenen Garten oder eine andere Hilfeleistung. Darauf zählen kann niemand, aber wer Gefühle von Respekt hat, macht so etwas aus eigener Freude.

Wer einen "grünen" Daumen hat, weiss sehr wohl, was gegossen werden muss. Da könnte ein grosses Banner quer über die Strasse hängen: "Heute dürfen alle kostenlos giessen und Wasser verschleudern! Mit Trinkwasser Autowaschen ist allerdings verboten!"

Was sagst Du dazu?


Albern, das hat mit der Realität nichts zu tun. Menschen verhalten sich anreizgerecht, wenn etwas billig ist oder gar nichts kostet, dann wird es verschwendet. Die Geschichten aus der DDR sind Legion, wo Leute über das offene Fenster die Raumtemperatur geregelt haben, nicht über das Runterdrehen der Heizung, oder den ganzen Tag haben den Gasherd laufen lassen, weil man sich so gut daran Zigaretten anstecken konnte. WEnn etwas teurer wird, achten die Menschen darauf, weniger davon zu nutzen. Warum nur, ja warum wollten die Grünen wohl 5 DM pro Liter Benzin nehmen? Oder waren die etwa der Ansicht, dass es reichen würde, den Menschen zu erzählen, sie sollten weniger Öl verbrauchen, das sei besser für die Umwelt? WEnn Wasser mehr kostet überlegt sich der eine, ob er auch den Rasen wässert oder nur seine Blumen. Und vielleicht schafft er sich nächstes Jahr gleich Pflanzen an, die auch mit weniger Wasser auskommen.

Alles andere was du hier von dir gibst ist sozialromantischer Kitsch.

Vergessen sollte man nicht, dass der Stromverbrauch in den letzten Jahren massiv angeheizt wurde, beispielsweise durch immer leistungsfähigre Computer (Quad-Prozessor) etc. Die exorbitanten Gewinne der Strommafia klammerst du natürlich wieder aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 22:55 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Menschen verhalten sich anreizgerecht, wenn etwas billig ist oder gar nichts kostet, dann wird es verschwendet.
Du gehst da wohl von Dir aus? Aber leider hast Du recht. Die meisten verhalten sich wirklich so.
Zitat:
Die Geschichten aus der DDR sind Legion, wo Leute über das offene Fenster die Raumtemperatur geregelt haben, nicht über das Runterdrehen der Heizung, oder den ganzen Tag haben den Gasherd laufen lassen, weil man sich so gut daran Zigaretten anstecken konnte.
Sorry, Fazer, aber bist Du wirklich so dämlich, daß Du nicht bemerkst, welchen Schwachsinn Du hier von Dir gibst, oder verbreitest Du hier wissentlich Lügen? Falls ersteres zutrifft, hier etwas Nachhilfe: Stadtgas verbrennt zum größten Teil zu Wasser und Kohlendioxid. Was passiert wohl, wenn jemand den ganzen Tag den Gasherd angeschaltet läßt? Er hat bald keine Wohnung mehr, sondern eine Tropfsteinhöhle, gefüllt mit Abgasen. Er müßte schon das Fenster ständig geöffnet haben, um das zu verhindern. Ich kann Dir aber aus eigener Erfahrung sagen, daß die Fenster in der DDR nicht öfter geöffnet wurden als im "Westen" auch, und daß es auch in der DDR einfacher war, die Raumtemperatur über das Thermostat (ja, die gab es auch in der DDR, genauso wie Feuerzeuge) zu regeln als jedesmal das Fenster zu öffnen. Falls Du uns also weiter mit Deinen DDR-Kenntnissen belustigen willst, wähle doch bitte die passende Kategorie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 23:18 
Quijota hat geschrieben:
Du schreibst Quark. Das Ziel ist, durch die Zwischenschaltung einer Gartenwasseruhr Kosten zu sparen. Dieses Ziel erreiche ich nicht, wenn ich anschliessend mehr Wasser verbrauche


Neben der Sache.

Dass du gerne Geld sparen möchtest sei dir gegönnt. Das wünscht sich ja jeder - das er die Sachen, die er braucht möglichst billig bekommt.

Dennoch ist Fakt, dass die Menschen anreizgerecht handeln. Und wenn etwas billig ist wird nicht so sehr aufgepasst wieviel verbraucht wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abfall
BeitragVerfasst: 08 Apr 2013 23:22 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Menschen verhalten sich anreizgerecht, wenn etwas billig ist oder gar nichts kostet, dann wird es verschwendet.
Du gehst da wohl von Dir aus? Aber leider hast Du recht. Die meisten verhalten sich wirklich so.


Der erste Satz ist nur mal wieder ein verblödeter Versuch, mir Dinge zu unterstellen oder mich in eine moralische Ecke zu stellen. Zeigt nur dass du selber zu dumm bist dich auf rein sachlicher Ebene zu unterhalten. Erst mit dem zweiten Satz kehrst du insoweit auf eine ernsthafte Ebene zurück. Immerhin versuchst du nicht wie Quijota und Co insoweit die Realität dann zu leugnen.


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