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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 29 Jun 2012 13:16 
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Weißt Du, voll_ratlos, ich mag es nun mal nicht, angelogen zu werden. Und das Herr Trittin in skrupelloser Form in dem Interview, auf welches ich eingehe, getan. Man kann das stillschweigend über sich ergehen lassen, oder eben nicht.

Ich weiß nicht wirklich was Dich nun dazu treibt, mir Rückständigkeit und Scheuklappen vorzuwerfen, aber bitteschön. Gleiches gilt für die Mutmaßung, ich hätte Pfründe zu verteidigen. Weit gefehlt. Eher im Gegenteil, denn die marode Branche passt bestens in mein Kunden-Portfolio.
Dass Du in Deiner pauschalen Ablehnung die von mir genannten Zahlen als getürkt darstellst, ist erstaunlich. Aber auch hier, natürlich Deine Sache.

Obwohl Plan und Planwirtschaft den gleichen Wortstamm tragen, sind sie beide doch völlig unterschiedlicher Natur. Logisch muss geplant werden, um Veränderungen herbeizuführen. Hatte ich das Gegenteil behauptet? Ob es dabei allerdings planwirtschaftlich zugehen muss, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Leider war der Abbau der Subventionen nicht Bestandteil des Systems. Im Gegenteil, die langfristig festgeschriebenen Subventionen hatten steigenden Charakter. Und angesichts der ursprünglichen ausufernden Höhe ist die Anpassung der Solarförderung nichts normales, sondern längst notwendig und viel zu spät.

Leider vergisst Du in der Aufregung, auf den zweiten Teil meines Beitrages einzugehen, der Deinen Vorwurf meiner Rückständigkeit ad absurdum führt.
Hier gehe ich auf die Notwendigkeit der Subventionierung ein und darauf, dass eine Subvention den Gegebenheiten angepasst erfolgen sollte. Die Branche ist (wie beispielsweise auch die Landwirtschaft) weltweit übersubventioniert und daher marode. Warum sollten wir versuchen, gegen die Chinesen und andere Asiaten anzustinken. Schaffen wir auf dem Massenmarkt eh nicht. Sollen die sich doch mit den wenig anspruchsvollen Massenprodukten beschäftigen.

Wir sind dank unseres technologischen Stands und zielgerichteten Subventionen in der Lage, mit Spezialitäten Geld zu verdienen. Oder ist das riesige Betätigungsfeld der Gebäudedämmung und –sanierung, unter Einsatz neuer Materialien mit intergrierter Technik zu Energiegewinnung, etwa kein erfolgversprechendes Betätigungsfeld? Hier könnten wir mit moderner Technik eine führende Position erreichen. Alles kein Thema?
Sollte es für uns im Hochlohnland Deutschland (und gleichermaßen in Europa) wirklich besser sein, auf den Markt der Massenprodukte mit geringsten Margen zu setzen, auf dem sich diverse Asiaten bereits tummeln und gegenseitig mit immer niedrigeren Preisen bekämpfen? Nun, das kann glauben wer mag.
Wäre nett, wenn Du auf diesen Teil meiner Antwort eingingst.

Viele Grüße
gh

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"Sorry! The lifestyle you´ve ordered ist currently out of stock." Bekannter Graffity-Künstler


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 27 Jan 2013 12:01 
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Beiträge: 13464
Schade, dass V_R das hier nicht mehr liest.
In Anbetracht der "dunklen Tatsachen" über die "Sonnenenergie"
http://www.youtube.com/watch?v=6edLQ3Oqf7M
bzw. ganzer Film: http://www.youtube.com/watch?v=9E-qaQBzQKM
ziehe ich meine Kommentare zur Subvention der Solarenergie hier im thread zurück. Es wäre ja noch schöner, wenn dieser Schwindel auch noch mit Steuergeldern bezahlt würde...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 28 Sep 2014 23:53 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Ein dt. Ing. hat in Barcelona ein neues System zur Gewinnung von Solarenergie entwickelt. Zu finden ist der Artikel bei RWE:
http://www.vorweggehen.de/unser-land-ge ... kraftwerk/

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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 29 Sep 2014 09:22 
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Registriert: 25 Jan 2011 12:14
Beiträge: 1853
Ja, eigentlich logisch. Dass das noch kein anderer erfunden hat, wundert mich. Schließlich ist Glas ja schon in glattem Zustand wie ein Brennglas und leitet Licht und damit Wärme wie kaum was anderes.

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 13:17 
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Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Aus anderen Gründen habe ich erst jetzt die letzten drei Beiträge gelesen. Eigentlich wollte ich das Thema "Solarenergie" wieder aufgreifen, zum einen, weil ich nun mit meiner eigenen Anlage ins 5te Jahr Betrieb gehe und bereits über auswertbare Ergebnisse verfüge.

Was mich besonders geärgert hat - der Film zum "Justizskandal" der wohl wegen der ständigen Nennung von Betrug im Zusammenhang mit solarer Energie spricht. Zum juristischen und persönlichen "Schicksal" Rainer Hoffmann enthalte ich mich aus gutem Grund.

Die Nutzung solarer Energie - neben der seit langem bekannten im Gartenbau und Landwirtschaft (dort hat keiner ein Problem damit, das Sonne Nachts nicht scheint) - muss zum Verständnis zuallererst in die beiden Haupttechnologien unterteilt werden.

Da ist zum einen die "thermische Nutzung" - also direkte Nutzung der SONNENWÄRME und zum anderen die über "Fotovoltaik" genutzten bislang bereits technologisch mögliche Umwandlung von bestimmten Frequenzanteilen des Sonnenlichts in Form von ELEKTRISCH SOLARER ENERGIE.

Durch die allgemeine Verwendung des Begriffs "Solarenergie" wird der Laie (nach meinen Erfahrungen) weitgehend verwirrt zurückgelassen. Ein kurzer "Ausflug" zum Verhalten des Herrn Hoffmann. Jemand, der heute (und gestern !) eine teure Anlage erwerben möchte, tut gut daran sich im Vorfeld näher mit der Funktionsweise zu befassen oder sich neutral beraten zu lassen. Sich ausschließlich auf die Werbung und das noch vom potentiellen Verkäufer "seiner" Anlage zu verlassen, wird überall mit "Folgeproblemen" bestraft. Es ist hochgradig naiv, Werbeversprechen als Auswahlkriterium - womöglich als das alleinige Kriterium zu nutzen.

"Brauchwasser" korrekt "Betriebswasser" - "Nutzwasser", bezeichnet alles was kein Trinkwasser darstellt und in technischen Prozessen Verwendung findet.

Fälschlich verstehen auch einige sog. "Fachleute" darunter das sog. "Warmwasser" also um Trinkwasser welches für Reinigungszwecke auf Temperaturen zwischen 30 und 60°C "erwärmt" wird. Dazu dienen sog. Durchlauferhitzer deren Energie sowohl aus elektrischen, aber auch aus Verbrennung von z.B. Erdgas bezogen wird.

Heizanlagen die angeschlossene Heizkörper über das Medium Wasser mit thermischer Energie versorgen, sind "geschlossene Anlagen". Das darin befindliche Wasser "zirkuliert" in einem Heizkreislauf und hat keine direkte Verbindung zu Trinkwasser.

Spricht man also von solarthermischer Nutzung, kann es eigentlich nur zwei UNTERSCHIEDLICHE Bereiche geben. Der eine, die Nutzung um Trinkwasser zu erwärmen, die andere um "kostenlose" Heizenergie dem Heizsystem zuzuführen. Also ZWEI unterschiedliche Systeme.

Diese Systeme haben vollkommen unterschiedliche Zielsetzungen. Um es voraus zuschicken, in den "Nichtheizungsmonaten" wird keine oder nur in sehr beschränktem Maß solare Energie für Heizzwecke benötigt. Warmwasser, also erwärmtes Trinkwasser wird ganzjährig benötigt. Klar - auch für Laien mit der üblichen Schulbildung, eine gemeinsame Ersparnis von fossiler Energie kann zwar errechnet werden. Allerdings nur, wenn man die Werte BEIDER Nutzungsformen zuvor getrennt berechnet.

Für jeden Ort in Deutschland gibt es tabellarische Werte (Heizgradtage usw.) die als Grundlage für die Notwendige Berechnung einer Heizanlage verwendet werden müssen. Auf dieser Grundlage kann in Näherung der solare Effekt einer thermischen Nutzung von solarer Energie "standortabhängig" berechnet werden. Das der jemals gar 60% betragen könne, sollte auch jedem Laien mit ganz normaler Schulbildung als unmöglich klar sein. Ein Haus, das noch eine Heizanlage benötigt, ist nicht ausreichend wärmegedämmt und wird in den relevanten Monaten niemals 60% der gesamt benötigten Heizenergie über eine auf dem eigenen Dach befindlichen thermischen Solaranlage beziehen können.

Bei der thermischen Nutzung zur Erwärmung von Trinkwasser allerdings schon. Selbstverständlich ebenfalls nur in einem durch den Standort und die Größe der Anlage bestimmten Grad.

Was durchaus eine gegenüber der Verbrennung von fossilen Brennstoffen von mehrfachem Vorteil ist. Je nach Anlagebestand, muss eben nicht in den heizfreien Tagen eine dafür völlig überdimensionierte Heizanlage in sehr kurzen Intervallen angefahren werden (was je nach "Brennstoff" sowieso totaler Blödsinn ist). Immer wird dabei "wirkungsgradbehaftet" eine mehr oder wenig große Energiemenge geradezu vernichtet.

Die thermische Nutzung von solarer Energie unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen, erfordert eine klar Vorstellung was erreicht werden soll und eine Standort bezogene möglichst konservative Berechnung der "erwarteten" Energieeinsparungen UND als durchaus nicht nebensächliche Betrachtung der vermutlichen finanziellen Amortisation

Genau das - in allen Einzelheiten sollte die Grundlage für einen Auftrag zur Errichtung eine Anlage sein. Die so errechneten Werte, sind Vertraglich zugesicherte Eigenschaften und dann auch einklagbar. Beider relativ großen Summe, sollte die Endzahlung von einer Endabnahme durch einen neutralen fachlich kompetente Person von vornherein Vertragsbestandteil sein. Ein sog. Energieberater wäre da eine Möglichkeit. Wer glaubt seine eigenen Kenntnisse oder die von Verwandten - Freunden etc. sei geeignet, sollte sich bereits in der Planungsphase "zusammensetzen". In jedem Fall ist eine solch kostenintensive Maßnahmen, die über Jahre "nutzbar" sein soll, keine Sache für schnelle Entscheidungen.

Meine Lösung - ich nutze ausschließlich Fotovoltaik sowohl für Warmwasserbereitung, als auch für Heizzwecke. Meine vorausgegangenen Dämmmaßnahmen haben sich nicht erst seit ich eine "PV" betreibe, bewährt. Immer schon heize ich mein Haus über direkte Nutzung elektrischer Energie. "Anteilig" werden in der Heizperiode = 1. Oktober bis zum 1. April, jeweils (im Durchschnitt !) 2.627 kWh für Heizzwecke genutzt. Die Warmwassererzeugung (Standspeicher 200l) ist ganzjährig elektrisch und erfolgt zumindest in den April bis September weitgehend aus solaren Anteilen. Ach ja, jede Form der "Abwärme" die immer und überall da entsteht, wo elektrische Geräte genutzt werden, ist bei mir Teil der Heizung. So sind die thermischen Verluste des Warmwasserspeichers, zumindest in der Heizperiode nur eine andere Form der Nutzung. Weil mich all das durchaus detailliert interessiert, bin ich dabei alle Parameter getrennt zu erfassen. Die Betriebssicherheit einer solaren Nutzung über PV ist seit vier Jahren ohne irgendwelche techn. "Vorkommnisse" und damit auch praktisch wartungsfrei gewährleistet. Durch meinen vormaligen Beruf, entstehen in meinem Fall allenfalls Materialkosten.

Seit nunmehr vier vollen Jahren liefert meine PV im jährlichen Durchschnitt 10.552 kWh ~10,5 MWh von denen ich gemessen ~3.500 kWh als Eigennutzung nicht einspeise. Ein geplante Batterieanlage, würde die Eigennutzung weiter und erheblich erhöhen und einige Monate "elektrotechnische Autarkie" bedeuten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie
BeitragVerfasst: 09 Feb 2016 17:58 
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Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
Wir alle wissen (hoffentlich), dass die Sonne die größte und auch einzige nachhaltige Energiequelle für die Erde ist. Seit mehr als 40 Jahren hilft die PV-Technologie uns diese solare Energie in nutzbare elektrische Energie zu transformieren.

Das Problem ist die * "vergleichsweise" geringe Effizienz: 80% der installierten PV-Module weltweit eine Performance von 15% oder weniger. Da die PV-Module nur unter hohem Aufwand, wenn überhaupt dem Sonnenstand folgen können, ist die Tägliche "Ausbeute" deutlich niedriger.

* Es kommt allerdings sehr darauf an, mit was man das vergleicht ....


Das Gute auch an dieser "relativ geringen Ausbeute", es entstehen keinerlei Emissionen. Der "Nettoertrag" ist bis auf die zuvor notwendigen Investitionen in die gesamte Anlage auch kostenfrei. Wartung und Störbehebung hält sich, da das System relativ "einfach" - keine beweglichen Teile - konstruiert ist, sehr klein. Reparatur und Neuanlagen sind einfach kalkulierbar da alle Teile in großzahliger Serienfertigung herstellbar sind.

Die Montage und damit auch die Reparatur der Außenanlage hängt von den örtlichen Verhältnissen ab.

Einzig die notwendige (mögliche) Fläche und deren maximal günstige Ausrichtung, werden vom Objekt und seiner Lage bestimmt. Örtliche Besonderheiten (z.B. Denkmalschutz oder total beschattete Dachflächen) können die PC-Anlage grundsätzlich verhindern.

Im Gegensatz zu den Anfangszeiten, lassen sich die Anlagen inzwischen deutlich billiger herstellen. Womit die anfänglich notwendigen Subventionen zur Markteinführung inzwischen auf ein Minimum beschränkt worden sind. Die Konditionen, das eine Anlage abhängig vom Errichtungszeitpunkt für den Zeitraum von 20 Jahren und in unterschiedlicher Höhe erfolgten bzw. noch immer erfolgen (wenn auch zu Konditionen die bei Einspeisung inzwischen den marktüblichen Preis für Haushaltsstrom inzwischen deutlich unter die Hälfte dieses Prieses fixieren).

Inzwischen hat dies zu einem generellen Einbruch der Installationszahlen geführt. Wer heute eine Anlage plant, wird diese auf den eigenen Bedarf UND um diesen möglichst voll zu befriedigen, mittels eines Speichermoduls möglichst autark implementieren.

Ob dies nun der Allgemeinheit dienlich ist, muss wohl unter dem Aspekt derer gesehen werden, welche bislang den Markt monopolisierten und alles daran setzen, dies auch weiterhin zu tun.

Diese Meldung vom BINE Informationsdienst zeigt, die physikalisch Obergrenze von "einfachen" PV-Modulen ist keineswegs erreicht. Allerdings können die Anlagen welche mit diesen Modulen realisiert werden, bei gleicher Leistung um 5% kleiner sein oder entsprechend bessere Ausnutzung der Dachflächen bewirken.
Zitat:
Photovoltaik-Forscher präsentierten vergangene Woche die Zwischenergebnisse ihres Projekts HELENE. Die Forscher erzielten einen neuen Wirkungsgrad-Rekord von 22 Prozent für industrielle monokristalline PERC-Solarzellen (Passivated Emitter and Rear Cell). Sie haben damit ihren im Juli 2015 erreichten Rekord von 21,7 Prozent noch einmal überboten. Die neu entwickelte Solarmodul-Technologie soll möglichst schnell in die industrielle Produktion überführt werden. Ziel ist – durch höhere Wirkungsgrade und günstigere Herstellungskosten – Photovoltaikstrom billiger erzeugen zu können.

Weitere Wirkungsgradsteigerungen im Visier
Bis zum Projektende im September 2017 wollen die Entwickler den Wirkungsgrad monokristalliner Solarzellen auf 22,5 Prozent, den multikristalliner Zellen auf 19,5 Prozent steigern. Zur Herstellung dieser Solarzellen-Prototypen nutzen sie die sogenannte PERC-Technologie, p-typ-Solarwafer mit industriellem Format (156 x 156 mm²) sowie industrierelevante Produkt- und Prozesstechnologien.

„Mit dem Wirkungsgrad von 22 Prozent haben wir jetzt ein wichtiges Zwischenziel erreicht, doch bis Ende 2017 wollen wir die Marke von 22,5 Prozent knacken“, sagt Dr. Phedon Palinginis, Koordinator des Forschungsverbundes HELENE und Leiter der Solarzellen-Entwicklungsgruppe bei SolarWorld, und fügt hinzu: „Die im Projekt angestrebten Ziele entsprechen einer Leistungssteigerung von 10 bis 15 Prozent, verglichen mit den Solarzellenwirkungsgraden, die 2013 Stand der Technik waren, als das Projekt beantragt wurde.“


Bezogen auf meine PV-Anlage - wohl bemerkt der "Außenanlage" - die mit 58 Solarmodulen (der größere Teil als sog. "InDachanlage") auf gemeldete 12 kWp kommt, würden für die selbe "Peakleistung" (das ist die theoretische Nennleistung der Anlage) statt 58 PV-Module, ganze 40 gleich große aber leistungsstärkere Module (22%) ausreichen - also 18 Stück weniger inklusive Montage und Montagematerial. In meinem Fall würde allen die hauptsächlich nach Süden ausgerichtete "InDachanlage" (keine Dacheindeckung notwendig) vollkommen ausreichen. Bei 22,5% Wirkungsgrad würden die tatsächlich jetzt installierten 10,940 kWp auch mit lediglich 36 PV Modulen erreichen (was selbstverständlich auf die genauen Werte pro Modul ankommt).

Mit den tatsächlich installierten 58 Modulen würde dieses "Repowering" aus der gleichen Modulfläche 6 kWp mehr oder insgesamt 18 kWp "herausholen". Für mich persönlich würde das wenig Sinn machen. Betrachtet man allerdings die Situation auf Miethäusern und das mögliche Angebot für die Mieter darin, macht eine bessere Flächennutzung durchaus Sinn. Einige wenige Eigentümer bieten derartigen Strom zu festen Preisen, die niedriger als der vom örtlichen Monopolisten eingespeiste Strom sind an. So könnte durchaus die Beteiligung von Mietern, welche ja keinerlei Einfluss auf die Gestaltung haben und derzeit die Industrie kräftig mit subventionieren, ein "Platz auf der monopolistischen Spielwiese" entstehen. Auch Finanzierungsmodelle mit Mieterbeteiligung sind so möglich. Wer ansonsten "etwas tun möchte" kann sich ja an den inzwischen recht zahlreichen Genossenschaften beteiligen oder eben selbst eine gründen...

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