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 Betreff des Beitrags: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 29 Nov 2011 17:24 
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Moderaor - z.Zt. a.D.

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Gerade hoere ich in WDR2 (17:20), dass da fuer jeden Buerger in Deutschland eine CO2-Verbruachskarte geplant sein soll.
Sprich jeder Buerger darf nur so-und-soviel CO2 erzeugen mit SPrit, Heizung usw.
Bei jedem tanken wird dann abgebucht und wenn kein CO2 mehr auf der Karte steht gibt es keinen SPrit mehr.

ROFLROFLROFL

Wie sehr will die deutsche Regierung die Buerger noch gaengeln und vera...n?

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 29 Nov 2011 22:59 
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CO2-Verbruachskarte geplant ??? :suspekt:

Na Beowulf,

Du warst wohl im Auto gesessen oder sonst keine Gelegenheit gehabt richtig hinzuhören. Das kannst Du nachholen - die Hunnen stehen nun wirklich nicht vor den Toren !

Ach ja lass es kommen - dann werde ich REICH ! Habe jetzt schon beinahe eine Megawattstunde Sonnenstrom eingesammelt - da kann ich Minizertifikate verkaufen - CO2 ein Pfund nur 29,99 € ! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 30 Nov 2011 05:40 
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Moderaor - z.Zt. a.D.

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Nein, nicht Auto. Ich habe vor einiger Zeit zugesagt eine Veroeffentlichung mit Deadline 10.12. zu erstellen. Irgendwann muss ich damit mal voran kommen und irgendwie bin ich seit ueber 20 Jahren gewohnt bei einer Kanne Tee auf dem Stoefchen mit Radio im hintergrund zu lernen / arbeiten. Daher sass ich heute tagsueber im home office und habe "veroeffentlicht".
Da ich mich auf die Stillarbeit konzentriere geht das Radio links rein - rechts raus, bis was haengenbleibt. Und ja, das kommt gelegentlich sogar vor ;o)

Dein link ist klasse, vielen dank dafuer - also alles ungelegte eir...warum hatte ich nur den eindruck, dass der deutschen Regierung so etwas zuzutrauen ist?
nur hatte ich nicht mit ton gerechnet und hier ist kurz vor Mitternacht. Frau und Hunde liegen hier herum und schlafen...und die Lautstaerke war noch fuer Skype von heute nachmittag eingestellt......no further comment.

Leider rechnet sich fuer uns hier eine Solaranlage einfach nicht. Die Installationskosten kommen erst ueber Jahrzehnte wieder rein - das uebersteigt die Lebensdauer der anlage.
noch - mal sehen was in 5 Jahren ist...oder wir muessen anfangen mit Strom rumzuasen wie der normale Ami. Aber das muss nicht.

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 30 Nov 2011 06:19 
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Beowulf hat geschrieben:

Da ich mich auf die Stillarbeit konzentriere...
Beo

:?: :?

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 30 Nov 2011 07:38 
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eschek hat geschrieben:
Beowulf hat geschrieben:

Da ich mich auf die Stillarbeit konzentriere...
Beo

:?: :?


Okay - das ist Privatjargon. Da ich mich auf die Arbeit, welche eigentlich Stille erfordert, konzentriere (und das Radio ist reiner hintergrund ;) )


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 30 Nov 2011 09:29 
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Registriert: 07 Feb 2011 19:13
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Beowulf hat geschrieben:
Nein, nicht Auto. ................
Leider rechnet sich fuer uns hier eine Solaranlage einfach nicht. Die Installationskosten kommen erst ueber Jahrzehnte wieder rein - das uebersteigt die Lebensdauer der anlage.
noch - mal sehen was in 5 Jahren ist...oder wir muessen anfangen mit Strom rumzuasen wie der normale Ami. Aber das muss nicht.

Beo


Vor 25 Jahren haben wir auf einmal 600 KW mehr pro Jahr verbraucht und ich habe paar Wochen gebraucht, um rauszufinden, welches Gerät, oder welchen Stromfresser haben wir uns angeschaft haben. Als ich dann zufällig die Gewöhnheiten unseren 14jährigen Sohnes analysierte, war das Rätsel gelöst: Er hatte sich angewöhnt jede Morgen 3-5 Minuten unter heissen Dusche zu stehen und jedesmal bewegte sich der Zähler um 2-3 KW.

Nun ist er selbständig und auf seinen Dach steht seit 18 Jahren eine Warmwasseranlage.


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 01 Dez 2011 03:57 
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Moderaor - z.Zt. a.D.

Registriert: 25 Jan 2011 16:23
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Dupor hat geschrieben:
Beowulf hat geschrieben:
Nein, nicht Auto. ................
Leider rechnet sich fuer uns hier eine Solaranlage einfach nicht. Die Installationskosten kommen erst ueber Jahrzehnte wieder rein - das uebersteigt die Lebensdauer der anlage.
noch - mal sehen was in 5 Jahren ist...oder wir muessen anfangen mit Strom rumzuasen wie der normale Ami. Aber das muss nicht.

Beo


Vor 25 Jahren haben wir auf einmal 600 KW mehr pro Jahr verbraucht und ich habe paar Wochen gebraucht, um rauszufinden, welches Gerät, oder welchen Stromfresser haben wir uns angeschaft haben. Als ich dann zufällig die Gewöhnheiten unseren 14jährigen Sohnes analysierte, war das Rätsel gelöst: Er hatte sich angewöhnt jede Morgen 3-5 Minuten unter heissen Dusche zu stehen und jedesmal bewegte sich der Zähler um 2-3 KW.

Nun ist er selbständig und auf seinen Dach steht seit 18 Jahren eine Warmwasseranlage.


Daran habe ich auch schon gedacht. Das warmwasser ueber Strom statt Oel und dann koennte sich so eine Solaranlage eventuell rechnen...aber 3 Cent fuer das kW beim einspeisen und die 11 oder 12 Cent bei der Entnahme sind eher laecherliche Betraege.

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 01 Dez 2011 10:40 
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Das ganze Leben „rechnet“ sich nicht !

All der Aufwand für eine vergleichsweise kleine „Glückssumme“. Unser heutiges Problem ist, wir bemessen inzwischen absolut alles danach ob es sich „rechnet“. Dabei klammern wir aber ohne näher darauf einzugehen einiges einfach aus.

Zur Zeit ist ja hier die Frage ob Strom, weil der z.B. in F um einiges billiger ist, wohl zu teuer ist und wie sehr dazu die sog. erneuerbaren Energien „beitragen“. Da wird fleißig gerechnet – meist um diese völlig unerwünschte Konkurrenz aus dem Geschäft zu halten. Dabei geht es also ausschließlich ums Geld. Doch wie eine kWh so zustande kommt, welche tatsächlichen „Kosten“ verursacht werden – entlang aller Parameter – das interessiert im Grunde niemand. Dabei ist die Geldmenge weltweit längst kein Maß für Kosten mehr.

Es sind ausschließlich ökologische Kosten die zählen. Geld in jeder Form – meist als „Schulden“ vorhanden, lässt sich per „Federstrich“ beseitigen. Echte Schulden sind das, was wir derzeit verbrauchen – rücksichtslos für jene, die einmal mit dem durch „uns“ verursachten Mangel leben müssen. Schäden die dadurch verursacht werden, dass wir tatsächlich etwas verbrauchen – unwiederbringlich aus dem Kreislauf entfernen. Was ist da schon Geld ?

Meine Entscheidung, in Jahren angespartes Geld in eine „sich nicht rechnende“ PV zu versenken, hat zwei Gründe. Erstens wollte ich so eine Anlage einfach haben und zweitens, schien mir der Zeitpunkt, Kapital vorhanden, Technologie einigermaßen ausgereift, „Geldanlage“ in jeglicher Form sinnlos, günstig. Seit mehreren Jahren mehren sich die Anzeichen das diese aufgeblasene Geldmenge keinerlei Sicherheiten bietet und u.U. sozusagen über Nacht in ihrer Wertlosigkeit „erkannt“ wird. Was daraus folgt, kann ich nicht voll beurteilen, aber eins ist sicher Geld „rechnet“ sich nicht. Die Flucht in Sachwerte ist längst in vollem Gang.

Nun hätte ich mir noch ein Haus bauen oder kaufen können – zu welchem Zweck ? Um es zu vermieten ? Um abwechselnd allein zwei Häuser zu bewohnen ? Für wie lange ? Schließlich bin ich statistisch in ca. 13 Jahren mausetot. Immerhin beträgt die CO2 Einsparung seit Ende September 630 kg – damit könnte ich ca. 3.200 km fahren ohne meinen CO2 „footprint“ zu erhöhen. Derzeit ist Sonne eher nicht vorhanden. Doch das wird sich auch wieder ändern und dann erhöhen sich diese Werte (900 kWh) weiter.

PV amortisieren sich energetisch innerhalb von :
Quelle hat geschrieben:
Solarzellen verbrauchen bei der Herstellung eine gewisse Menge an Energie. Im Betrieb wird dann mit Hilfe der PV-Module wieder Energie erzeugt. Als energetische Amortisationszeit wird der Zeitraum betrachtet, den die Solarzelle Strom erzeugen muss, um die bei der Herstellung aufgewendete Energie zurückzuliefern. Nur wenn diese energetische Amortisationszeit kleiner als die Lebensdauer ist, ist das System aus energetischer Sicht sinnvoll. Der sogenannte Erntefaktor gibt an, wie oft das System die zu seiner Herstellung benötige Energie während seiner Lebensdauer wieder hereinspielt.

In der Vergangenheit war manchmal von 20 Jahren oder länger die Rede, diese Aussagen sind aber heute nicht mehr haltbar. In der Studie "Energy Payback Time of Crystalline Silicon Solar Modules" von J. Nijs, R. u.a. (erschienen in "Advances in Solar Energy,Boulder, CO USA; vol. 11, 1997) werden detaillierte Untersuchungen zu diesem Thema vorgestellt.

Danach liegt die energetische Amortisation von kristallinen Zellen zwischen 2,5 (polykristalline Zellen) und rund 5 Jahren (monokristalline Zellen). Durch Verbesserungen im Herstellungsprozess sollten sich diese Zeiten nochmals etwa halbieren lassen. Bei amorphem Silizium liegt die energetische Amortisationszeit bei etwas über einem Jahr. Die genauen Daten sind (auf Englisch) unter Quelle abrufbar.

Auch eine Studie der TU Berlin kommt zum Ergebnis, das sich alle Solarzellentypen energetisch mehrfach amortisieren:

Am besten schneiden hier die Dünnschichtzellen ab, am schlechtesten kristallines Silizium.

Monokristallines Silizium, Wirkungsgrad 14,5...15,5%:
Amortisationszeit: 48...75 Monate
Polykristallines Silizium, Wirkungsgrad 12...14%:
Amortisationszeit: 25...57 Monate
Amorphes Silizium:
Amortisationszeit: 17...41 Monate

In der Studie werden übrigens auch Angaben zur energetischen Amortisation von thermischen Solaranlagen und Windkraftanlagen gemacht:

Thermische Kollektoren zur Brauchwasserbereitung: Energetische Amortisation nach etwa 5 Monaten
Windkraftanlagen: Je nach mittlerer Windgeschwindigkeit energetische Amortisation nach 2 bis 22 Monaten.
Nun stammen meine 53 Module und das „Herzstück“, der Wechselrichter aus deutscher Produktion und ich interessiere mich nur mäßig für den erzielten Gewinn. Letzteres mag manchem verrückt klingen, aber der soll mal alles auf den „Prüfstand“ stellen was er/sie bisher so gekauft hat und warum.

Im nächsten Jahr, werde ich weiter in die Dämmung „investieren“ - soweit möglich die notwendigen Arbeiten selbst erbringen, wie eigentlich das gesamte Haus in reiner Eigenleistung entstanden ist. Mir macht diese nicht immer angenehme Arbeit Spaß und in der Zeit mache ich schon mal keinen sonstigen Unsinn.

Für eine Solarthermieanlage ist auf meinem Dach kein Platz mehr vorhanden. So produziere ich meine Warmwasser weiter über elektrische Energie. Damit lässt schon mal in kleinem Maßstab etwas speichern. Den „Umwandlungsverlust“ nehme ich in Kauf, weil so auch eine eventuelle Störquelle (Leitungen usw.) total entfällt.

Ach ja, meine vorhandene Wärmedämmung existiert seit ca. 1980 und hat zusammen mit dem Mauerwerk schon längst über die Einsparungen seine Kosten „eingespielt“. Nun die Dämmung auf Maximum zu erhöhen wird noch einmal, eine zwar geringere Energieeinsparung bringen. Beim Dach ist sie bereits vollzogen und im Sommer war das übliche „Barackenklima“, das oft bewohnte Dachgeschosse „auszeichnet“ vollkommen weg. Die Räume sind tagsüber angenehm temperiert und solange keine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, über Nacht durch einfache Lüftung kühlbar. Mal sehen, inwieweit ich noch die Lüftung energetisch verbessern kann.....


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 01 Dez 2011 16:30 
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Moderaor - z.Zt. a.D.

Registriert: 25 Jan 2011 16:23
Beiträge: 2074
Bitte gestatte mir auf diesen "vielseitigen" Beitrag in zerfetzer form einzugehen.

voll_ratlos hat geschrieben:
Das ganze Leben „rechnet“ sich nicht !


Voellig richtig, fast jeder einzelne Mensch dieser Welt verbraucht mehr Resourcen als er produziert - Umwelttechnisch betrachtet.

voll_ratlos hat geschrieben:
All der Aufwand für eine vergleichsweise kleine „Glückssumme“. Unser heutiges Problem ist, wir bemessen inzwischen absolut alles danach ob es sich „rechnet“. Dabei klammern wir aber ohne näher darauf einzugehen einiges einfach aus.

Zur Zeit ist ja hier die Frage ob Strom, weil der z.B. in F um einiges billiger ist, wohl zu teuer ist und wie sehr dazu die sog. erneuerbaren Energien „beitragen“. Da wird fleißig gerechnet – meist um diese völlig unerwünschte Konkurrenz aus dem Geschäft zu halten. Dabei geht es also ausschließlich ums Geld. Doch wie eine kWh so zustande kommt, welche tatsächlichen „Kosten“ verursacht werden – entlang aller Parameter – das interessiert im Grunde niemand. Dabei ist die Geldmenge weltweit längst kein Maß für Kosten mehr.


Auch hier unumwundene Zustimmung - global und auf Generationen betrachtet ist der geldliche Wert oder der gledliche ertrag voellig unerheblich, es zaehlen rein die Resourcen der Umwelt (Luft, Wasser, Nahrung, Material fuer Bekleidung, Baumaterial fuer Unterkuenfte - erst dahinter so etwas wie Medikamente -die man auch aus der Natur gewinnen koennte- usw).
Da ich seit Jahrzehnten sehe (erst zeit 5 bis 10 jahren bewusst) in welchem ausmasse die GESAMTE Weltbevoelkerung an der umwelt versuendigt und in welchem Masse ohne jeden sinn und Verstand weiter Kinder gezeugt werden und weiter, immer schneller Resourcen verschwendet werden (speziell die Umweltverschmutzung weltweit)...tja, da habe ich eben aufgegeben der Menschheit inder heutigen form eine Zukunft ueber mehr als 100 bis 150 Jahren einzuraeumen. Ich denke fast ein schnelles Ende der heutigen Lebensverhaeltnisse ist besser, als ein sich lang hinziehendes Elend, welches immer groesser wird.

voll_ratlos hat geschrieben:

Es sind ausschließlich ökologische Kosten die zählen. Geld in jeder Form – meist als „Schulden“ vorhanden, lässt sich per „Federstrich“ beseitigen. Echte Schulden sind das, was wir derzeit verbrauchen – rücksichtslos für jene, die einmal mit dem durch „uns“ verursachten Mangel leben müssen. Schäden die dadurch verursacht werden, dass wir tatsächlich etwas verbrauchen – unwiederbringlich aus dem Kreislauf entfernen. Was ist da schon Geld ?


wie schon vorher erwaehnt - absolute Zustimmung.

voll_ratlos hat geschrieben:

Meine Entscheidung, in Jahren angespartes Geld in eine „sich nicht rechnende“ PV zu versenken, hat zwei Gründe. Erstens wollte ich so eine Anlage einfach haben und zweitens, schien mir der Zeitpunkt, Kapital vorhanden, Technologie einigermaßen ausgereift, „Geldanlage“ in jeglicher Form sinnlos, günstig. Seit mehreren Jahren mehren sich die Anzeichen das diese aufgeblasene Geldmenge keinerlei Sicherheiten bietet und u.U. sozusagen über Nacht in ihrer Wertlosigkeit „erkannt“ wird. Was daraus folgt, kann ich nicht voll beurteilen, aber eins ist sicher Geld „rechnet“ sich nicht. Die Flucht in Sachwerte ist längst in vollem Gang.


Erneut korrekt - da ich noch geschaetzte 30 bis 40 Jahre vor mir habe und auch ich denke, dass Geld sich bald (x Jahre) in nichts aufloesen wird fluechte ich in "Sachwerte", sprich Grund und boden. Daher meine Rechnung, dass sich die Solaranlage nicht lohnt - die 30.000 + Dollar stecke ich lieber in etwas, was auch nach der Aufloesung von Geld, Gold und anderen nicht essbaren/verwertbaren Tauschobjekten Wert behalten wird.

voll_ratlos hat geschrieben:

Nun hätte ich mir noch ein Haus bauen oder kaufen können – zu welchem Zweck ? Um es zu vermieten ? Um abwechselnd allein zwei Häuser zu bewohnen ? Für wie lange ? Schließlich bin ich statistisch in ca. 13 Jahren mausetot. Immerhin beträgt die CO2 Einsparung seit Ende September 630 kg – damit könnte ich ca. 3.200 km fahren ohne meinen CO2 „footprint“ zu erhöhen. Derzeit ist Sonne eher nicht vorhanden. Doch das wird sich auch wieder ändern und dann erhöhen sich diese Werte (900 kWh) weiter.


Wenn ich "nur" noch 5 bis 10 Jahre vor mir haette wuerde ich aehnlich denken, bei 30 bis 40 Jahren kommt erst einmal ein zweites Haus zum vermieten (die sind aktuell spottbillig zu haben und die Mieten steigen), danach schiele ich auf ein knapp 65 Hektar grosses Waldstueck auf der anderen Strassenseite von meinem aktuellen Haus. Das steht seit jahren zum Verkauf, aber keiner will es. Die Grundsteuer waere 999 $ / Jahr. Aber ich kann es mir nicht leisten und werde wohl auch die naechsten 5 bis 10 jahre nicht daran denken koennen. aber wenn ich das hinkriege, dann wird da wenigstens nimmer gebaut. Da gibt es national conservation acts und foerderprogramme hier in den Nordoststaaten - wenn man sein unerschlossenee Land per Vertrag fuer 35 Jahre "verriegelt" - sprich mit dem Staat einen Vertrag schliesst, dass man weder erschliesst, noch Parzellen unterteilt, noch baut oder was veraendert dann gibt es satte Steuernachlaesse und Praemien.
Idealerweise bringe ich das aktuelle Grundstueck wieder mit der anderen Strassenseite zusammen (war es mal vor 50 Jahren) und dann geht auch die Grundstuer fuer das jetzige Haus/Hof mit in die Steuernachlaesse.
gut - alles wieder mit Geld gerechnet - aber solange dieses Mittel zum Zweck (Geld als Mittel, anschaffung von Grund/Boden/Land als ZZweck) den erwuenschten effekt hat - warum nicht?

voll_ratlos hat geschrieben:

PV amortisieren sich energetisch innerhalb von :
Quelle hat geschrieben:
Solarzellen verbrauchen bei der Herstellung eine gewisse Menge an Energie. Im Betrieb wird dann mit Hilfe der PV-Module wieder Energie erzeugt. Als energetische Amortisationszeit wird der Zeitraum betrachtet, den die Solarzelle Strom erzeugen muss, um die bei der Herstellung aufgewendete Energie zurückzuliefern. Nur wenn diese energetische Amortisationszeit kleiner als die Lebensdauer ist, ist das System aus energetischer Sicht sinnvoll. Der sogenannte Erntefaktor gibt an, wie oft das System die zu seiner Herstellung benötige Energie während seiner Lebensdauer wieder hereinspielt.

.........


Das ist allerdings eine bekannte Tatsache, dass die "Umweltfaktor-Amortisation" von Solarzellen erheblich besser ist, als die monetaere Amortisation. die Zahlen kannte ich nicht - vielen Dank fuer die Info. Nur sehe ich nicht ein, warum ich (oder meine Falilie oder ein Land z.B. Deutschland) alleine da was machen sollte. Der Rest der Welt (Indien, China, Suedostasien, Suedamerika,....) saut immer schneller immer mehr rum. Die sind in ihrer Lebenseinstellung zur Umwelt ungefaher da wo Deutschland in den 30ern bis 50ern war. Bis all diese Laender erkennen, dass ihr verstaendliches Streben nach dem gleichen Lebensstandard wie die "westlichen Industrienationen" nur dazu fuehrt, dass sie sich selber den Boden unter den Fuessen wegziehen ist es imho zu spaet. Da hikft es auch nichts, wenn die "westlichen Industrienationen" nun ploetzlich erkennen, dass man mal langsam was tun muesste 9und auch die tun nicht alles was oder nur wenig wenn ueberhaupt).
Also was soll es? Wir sitzen in einem Schlitten auf einer Lawine. Steuern ist nimmer moeglich, also zuruecklehnen und die Aussicht geniessen - der aufprall kommt bestimmt, aber wir koennen nichts mehr aendern.

voll_ratlos hat geschrieben:

Im nächsten Jahr, werde ich weiter in die Dämmung „investieren“ - soweit möglich die notwendigen Arbeiten selbst erbringen, wie eigentlich das gesamte Haus in reiner Eigenleistung entstanden ist. Mir macht diese nicht immer angenehme Arbeit Spaß und in der Zeit mache ich schon mal keinen sonstigen Unsinn.

Für eine Solarthermieanlage ist auf meinem Dach kein Platz mehr vorhanden. So produziere ich meine Warmwasser weiter über elektrische Energie. Damit lässt schon mal in kleinem Maßstab etwas speichern. Den „Umwandlungsverlust“ nehme ich in Kauf, weil so auch eine eventuelle Störquelle (Leitungen usw.) total entfällt.

Ach ja, meine vorhandene Wärmedämmung existiert seit ca. 1980 und hat zusammen mit dem Mauerwerk schon längst über die Einsparungen seine Kosten „eingespielt“. Nun die Dämmung auf Maximum zu erhöhen wird noch einmal, eine zwar geringere Energieeinsparung bringen. Beim Dach ist sie bereits vollzogen und im Sommer war das übliche „Barackenklima“, das oft bewohnte Dachgeschosse „auszeichnet“ vollkommen weg. Die Räume sind tagsüber angenehm temperiert und solange keine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, über Nacht durch einfache Lüftung kühlbar. Mal sehen, inwieweit ich noch die Lüftung energetisch verbessern kann.....


Das sind auch meine naechsten Projekte. Erdgeschoss die inneren Waende abreisse, neue Isolierung und neue Vertaefelung rein. Dann der Untergeschoss Fussbode - Alles raus bis auf die Fundamentplatte und dann Isolierung und solides holz rein.
Die Lueftung der Waende ist mir soagr zu gut. An den Giebelecken kommt bestaendig ein warmer mief herausgestroemt. Das ist zwar grundsaetzlich gut - aber es ist doch etwas viel, was da durch die hoheln Waende abgesaugt wird.
Aber speziell das untergeschoss ist da der Culprit.

Na, wird schon werden

Beo


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 02 Dez 2011 13:56 
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Beiträge: 1668
Hallo Beowulf,

natürlich verstehe ich Deine Einwände. Doch nur deswegen nichts zu tun, ist auch keine Lösung. Wie auch sonst kann jeder nur im engeren Kreis, Familie, Freunde und Bekannte, „etwas“ tun. Soweit jemand sich nicht damit überfordert (was tatsächlich falsch wäre), kann jeder an ihm/ihr selbst gemessen recht viel tun. Gemessen an der „Welt“ ist dies nahezu unerheblich. Doch nur so als Einzelfall betrachtet.

Mein Gegenargument – es läuft im Großen schief, weil eine sehr große Anzahl im negativen Sinn glaubt, ihr Verhalten wäre belanglos. Wenn das derartige Wirkung – negative Wirkung - „zeitig“, muss es eigentlich „nur“ gelingen die gesamte Richtung zu ändern. Dann stellt sich dort dieser dann positive Effekt genauso ein, wie derartiges „Schwarmverhalten“ die Menschheit an mindestens an den Rand von erheblichen Verwerfungen gebracht hat.

Das Phänomen, „abwegiges“ Verhalten wird bemerkt und eventuell auch kopiert, wenn es positiv „herüberkommt“, ist doch etwas, was sich in allen Bereichen beobachten lässt. Der Zwang etwas tun zu müssen, setzt so viele Gegenkräfte frei, dass der Absicht jedes Momentum verloren geht. Es erzeugt eine Trotzverhalten, was nur schwer überwindbar ist. Ich möchte dabei nur an die hiesige Diskussion in Sachen „Mobilität“ erinnern. Durch ungeschickte Forderungen, die allzusehr von der eigenen Vorstellung „was richtig und was falsch ist“ getragen werden, kann mehr Widerstand aufgebaut werden, als vorher überhaupt existiert.

Genau wie bei diesem Thema, ist auch die Vorstellung, wie menschliche Behausungen beschaffen sein sollten, seit Jahrhunderten tradiert. Doch erst zum Ende des vergangenen und im gegenwärtigen Jahrhundert, wird wissenschaftlich belegbar, was im weitesten Sinn „falsch und richtig“ ist. Nun wird jede Diskussion nicht in erster Linie durch „Ratio“, sonder zuallererst durch gefühlsbetonte Irrationalität beeinflusst. Da werden „Gegenargumente“ aufgebaut, die sie sachlich, fachlich leicht widerlegen lassen, aber gerade dieser Versuch, setzt Widerstand frei und endet selten in Erkenntnis.

Auch geht der/die Einzelne oft allzusehr von der eigenen Situation aus, die durchaus den (egoistischen) Eindruck vermittelt, dieses oder jenes sei undurchführbar – was ja bezogen auf die eigene kleine Welt, womöglich auch zutrifft. Doch wer etwas klarer sehen will, muss manchmal nur ein paar Schritte zurücktreten um das ganze Bild zu sehen. Doch leider hilft das nur wenig, wenn sich bereits eine Sicht verfestigt hat, die unerschütterlich an „Erkenntnissen“ festhält, welche durch ihr Wegfallen, das jeweilige Selbstwertgefühl stark erschüttern.

Von Religion bis Verschwörungstheorien, scheinbaren „neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen“, trägt vieles dazu bei, eine allgemeine Lösung eines Problems zu verhindern oder ein Problem als nicht existent zu betrachten. Es gibt da jede Menge Beispiele. Davon ist wohl der „Klimawandel“ eines der herausragenden und umstrittensten.

Wer nichts tun kann oder will (beides begründet sich oft gegenseitig), greift solche Thesen, wie „es gibt keinen menschlichen Anteil am Klimawandel“ (oder Variationen davon) begierig auf, um schlicht nichts tun zu müssen. Logische Zusammenhänge werden negiert und weil eine Handvoll „Wissenschaftler“ diese Thesen unterstützen, wird der „Fall Kirche vs. Wissenschaft“ bemüht. Dabei wird oft wissentlich verschwiegen, wie unterschiedlich doch diese gern genommenen Argumentationshilfen sich vom heutigen Stand der Wissenschaft unterscheiden.

Noch nie gab es mehr als 7 Milliarden Menschen gleichzeitig auf dieser Welt. Noch nie waren die besiedelbaren (für dauerhaftes Bewohnen) geeigneten Flächen so sehr ausgenutzt wie Heute. Zu keinem Zeitpunkt wurden fossile Brennstoffen in diesem Maß verbrannt, wie seit den letzten einhundert Jahren. Die Rodung von Wäldern z.B. im Mittelmeerraum schon einkalkuliert. Diese menschgemachte Klimaänderung. lässt sich noch heute nachweisen.

Wir stehen vor einer völlig anderen Situation als Menschheit, als jemals zuvor. Und wir haben nicht nur Anteil daran, wir haben diese Lage selbst verursacht. Wir sind selbst schuld daran, wenn das schiefgeht. Wichtig noch, nur ein Bruchteil der existierenden Menschen verfügt über die notwendige Bildung um dies zu begreifen. So sind diejenigen, die es wissen können, mitverantwortlich für ihre Brüder und Schwestern, die wohl mit einem „warum“ auf den Lippen auf die eine oder andere Art (bereits) zugrunde gehen und ganz sicher zugrunde gehen werden, wenn es nicht gelingt unseren Verstand einmal zu unser aller Nutzen zu benutzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: CO2 Karte
BeitragVerfasst: 04 Apr 2013 20:24 
Die CO2 Lüge: Panik für Profit

Die Behauptung eines „Treibhaus-Effektes“ durch Kohlendioxid (CO2) ist eine Lüge. Das Gegenteil ist der Fall: der Treibhaus-Effekt wird durch Wasserdampf erzeugt. Ursache und Wirkung werden vertauscht: ein Anstieg des CO2 ist immer die Folge, nie die Ursache einer Erderwärmung. Die politische Agenda der unsinnigen CO2-Reduzierung ist Populismus, Panikmache und Profit-Protektionismus


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