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 Betreff des Beitrags: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 09:46 
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Merkwürdig, dass der VW-Betrugs-Skandal hier im Forum bisher noch nicht thematisiert wurde.
Ausgerechnet eine Autonichtbesitzerin/-nichtfahrerin muss das wohl anstossen.

Mir hats erst mal die Spache verschlagen.
Wieder einmal zeigt sich, dass das Mantra der Neoliberalen, nämlich die Märkte würden sich von selbst regulieren, nicht zum Vorteil des Verbrauchers zutrifft. Großunternehmen mit eigentlich guter Reputation haben keine Skrupel, Lug und Betrug anzuwenden; man denke auch an die Tricksereien der Deutschen Bank.

Wenn ich nun noch im neuen Spiegel (print) unter dem Tiel "Deutsche Doppelmoral" lese, dass unsere Regierung seit Jahren über zu hohe Autoabgaswerte und über die Existenz solcher Betrügersoftware Bescheid wusste/wissen musste und ein von der EU schon im Jahre 2007 diesbezüglich angeordnetes Verbot nicht befolgt hat, schlägt das dem Fass den Boden aus.

Ich hoffe, dass VW einen solch schweren Schuss vor den Bug kriegt, dass der als Warnschuss von allen Unternehmen wahrgenommen wird.

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Tja, etwas besseres als Merkel konnte den Deutschen gar nicht passieren. (Fazer aka Nonsequitur) Bild Bild Bild
Kanzlerin Merkel versucht vergeblich Probleme zu lösen, die Deutschland ohne sie niemals gehabt hätte (David Schaub)


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 10:03 
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SolaBona hat geschrieben:
Merkwürdig, dass der VW-Betrugs-Skandal hier im Forum bisher noch nicht thematisiert wurde.
Ausgerechnet eine Autonichtbesitzerin/-nichtfahrerin muss das wohl anstossen.

Mir hats erst mal die Spache verschlagen.
Wieder einmal zeigt sich, dass das Mantra der Neoliberalen, nämlich die Märkte würden sich von selbst regulieren, nicht zum Vorteil des Verbrauchers zutrifft. Großunternehmen mit eigentlich guter Reputation haben keine Skrupel, Lug und Betrug anzuwenden; man denke auch an die Tricksereien der Deutschen Bank.

Wenn ich nun noch im neuen Spiegel (print) unter dem Tiel "Deutsche Doppelmoral" lese, dass unsere Regierung seit Jahren über zu hohe Autoabgaswerte und über die Existenz solcher Betrügersoftware Bescheid wusste/wissen musste und ein von der EU schon im Jahre 2007 diesbezüglich angeordnetes Verbot nicht befolgt hat, schlägt das dem Fass den Boden aus.

Ich hoffe, dass VW einen solch schweren Schuss vor den Bug kriegt, dass der als Warnschuss von allen Unternehmen wahrgenommen wird.

ne, ganz so ist es nicht SolaBona,
Otto hat in seiner intellenten verdrehenden Verklauselung schon darüber geschrieben :
"Höchst intelligenter Betrug"
Dabei denke ich, man macht in dem Fall aus einem Furz einen Donnerschlag
Das Messungen auf dem Prüfstand andere Verbrauchs- und Abgaswerte ergeben als im Fahrbetrieb ist ei Alter Hut
das ist so ähnlich wie DIN und SAE PS
Der eigentliche Skandal ist, daß sämtliche Medien jetzt auf VW einprügeln und VW SICH DAS GEFALLEN LÄSST

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 12:46 
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Na ja, Eschek, ganz so harmlos ist es nicht, was da passiert ist. Ich vermute, dass das sogar noch weitere Kreise zieht und auch andere Automarken davon betroffen sind - würde mich wundern, wenn nicht. VW hats nur als ersten erwischt.
Ich wundere mich da nur, warum man überhaupt noch Dieselmotoren in KFZ einbaut, wenns - ohne Tricks - so teuer ist, das Abgas in Zaum zu halten. Bei den Benzinern scheints doch zu klappen, da ist nur der Verbrauchswert getürkt, was man natürlich auch mal angehen könnte. Ich hab in meinem Auto z.B. einen sog. ECO-Motor drin und das Ding soll angeblich sparsam fahren, aber unter 7.5 l/100 km komm ich nicht rum, selbst bei diszipliniertestem Fahrstil.

Problem ist der ungeheure Imageverlust für die dt. Autoindustrie insgesamt.

Und was mich noch wundert: Andere Unternehmen haben doch schon geblutet, wenn sie mit ihrem Geschäftsgebaren gegen US-Recht verstoßen haben, z.B. Siemens oder Deutsche Bank. Warum lernen unsere deutschen Firmen nicht aus diesen Beispielen und glauben immer noch, sie kämen mit ihren kleinen oder auch größeren Tricks davon?

Zenzi

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Schon 2011 schrieb ausgerechnet der autorisierte Biograf Margaret Thatchers, Charles Moore: "Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 12:49 
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eschek hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Merkwürdig, dass der VW-Betrugs-Skandal hier im Forum bisher noch nicht thematisiert wurde.
Ausgerechnet eine Autonichtbesitzerin/-nichtfahrerin muss das wohl anstossen.

Mir hats erst mal die Spache verschlagen.
Wieder einmal zeigt sich, dass das Mantra der Neoliberalen, nämlich die Märkte würden sich von selbst regulieren, nicht zum Vorteil des Verbrauchers zutrifft. Großunternehmen mit eigentlich guter Reputation haben keine Skrupel, Lug und Betrug anzuwenden; man denke auch an die Tricksereien der Deutschen Bank.

Wenn ich nun noch im neuen Spiegel (print) unter dem Tiel "Deutsche Doppelmoral" lese, dass unsere Regierung seit Jahren über zu hohe Autoabgaswerte und über die Existenz solcher Betrügersoftware Bescheid wusste/wissen musste und ein von der EU schon im Jahre 2007 diesbezüglich angeordnetes Verbot nicht befolgt hat, schlägt das dem Fass den Boden aus.

Ich hoffe, dass VW einen solch schweren Schuss vor den Bug kriegt, dass der als Warnschuss von allen Unternehmen wahrgenommen wird.

ne, ganz so ist es nicht SolaBona,
Otto hat in seiner intellenten verdrehenden Verklauselung schon darüber geschrieben :
"Höchst intelligenter Betrug"
Dabei denke ich, man macht in dem Fall aus einem Furz einen Donnerschlag
Das Messungen auf dem Prüfstand andere Verbrauchs- und Abgaswerte ergeben als im Fahrbetrieb ist ei Alter Hut
das ist so ähnlich wie DIN und SAE PS
Der eigentliche Skandal ist, daß sämtliche Medien jetzt auf VW einprügeln und VW SICH DAS GEFALLEN LÄSST

Ich hatte Ottos Beitrag nicht gesehen, danke für den Hinweis.

Es mag sein, dass DU gewusst hast, dass Abgaswerte auf dem Prüfstand niedriger ausfallen als im normalen Fahrbetrieb, ja. Aber hat der "Normalverbraucher" das auch gewusst? Musste der sich nicht verlassen können auf das, was von VW verlautbart wurde?

Ich kann es nicht als einen "Furz" bezeichnen, wenn Millionen von Verbrauchern, ganz bewusst hinters Licht geführt, belogen und betrogen werden, indem man ihnen vorgaukelt, ein umweltfreundliches Auto zu fahren und sich insgeheim darüber ins Fäustchen lacht. Das ist m.E. ein schwerer Vertrauensbruch.

Selbstverständlich und zu Recht wird jetzt auf VW eingeprügelt.
Mit welchen Argumenten könnte VW sich denn wehren? Dass das Ganze ein kleiner, aber doch eigentlich ein versehentlicher, verzeihlicher Lapsus war? Wohl kaum.

In dem Zusammenhang ist es aufschlussreich, dass Bosch - der Lieferant der fraglichen Software - VW bereits 2007 darauf hingewiesen hat, dass die gelieferte Software nur für Testzwecke aber nicht für den normalen Fahrbetrieb vorgesehen sei. Ein VW-Techniker soll vor illegalen Methoden bei der Messung von Abgaswerten gewarnt haben.

VW wird nicht so einfach davonkommen, es wird (zumindest in den USA) schwer bluten müssen, und daran ist VW selber Schuld.

Wahrscheinlich wird die ganze Angelegenheit noch weitere Kreise ziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 13:05 
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Mir ist klar , dass ich nach diesem Skandal nie ein Fahrzeug vom Vw Konzern kaufen würde . Diese Autos fand ich mit Ausnahmen nicht besonders attraktiv aber jetzt ist es endgültig finito. Ihre ganze Werbung haben diese Betrüger auf Zuverlässigkeit , Umweltschutz usw... ausgerichtet. So eine bodenlose Verarschung . Schlimmer finde ich noch , dass es Verbraucher gibt , die sich so mit dieser Marke identifizieren, dass sie den Betrug zu verharmlosen versuchen. Der nationale Stolz einiger ist so penetrant und lächerlich .

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Zuletzt geändert von luc1 am 27 Sep 2015 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 13:11 
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Andere Marken, z.B. Renault, sind auch betroffen :heuldoch:

Was glaubt ihr, warum D in Brüssel bei den Abgaswerten immer gebremst hat?

Nee, mich hat das gar nicht erstaunt. Ich weiss ja, dass und wie beim Spritverbrauch getrickst wird...


Dass jetzt das Flüchtlingsthema mal ein bisschen nach hinten rutscht, haben wir doch VW zu verdanken - welches Thema kommt als Nächstes?

Mich interessiert eher, was es Neues beim TTIP gibt. Die Medien halten sich ja auch an die "Strategie der Spannung" und müssen immer eine neue Sau finden, die durchs Dorf getrieben wird, vor Allem dann, wenn man über andere Dinge NICHT schreiben will

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 13:33 
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@quijota
Bis jetzt habe ich keine links gefunden, die auf einen Betrug von Renault hinweisen. Das könnte sich natürlich in den nächsten Tagen ändern.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 18:45 
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Diese Marken sind auch betroffen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/wir ... 90017.html

Wegen Renault habe ich jetzt auch nichts im Netz gefunden. Was ich hörte, war im öst. Rundfunk.

Heute Abend gab es übrigens eine sehr interessante Sendung bei Jauch über dieses Thema. Dort wurde auch die Aussage gemacht, dasss es doch wohl alle Marken betrifft, wenn nur richtig gesucht wird

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Zuletzt geändert von Quijota am 27 Sep 2015 21:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 27 Sep 2015 19:20 
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zenzi2 hat geschrieben:
Na ja, Eschek, ganz so harmlos ist es nicht, was da passiert ist. Ich vermute, dass das sogar noch weitere Kreise zieht und auch andere Automarken davon betroffen sind - würde mich wundern, wenn nicht. VW hats nur als ersten erwischt.
Ich wundere mich da nur, warum man überhaupt noch Dieselmotoren in KFZ einbaut, wenns - ohne Tricks - so teuer ist, das Abgas in Zaum zu halten.
Zenzi

Du hast recht Zenzi, so harmlos ist das nicht aber gut geeignet um von TTIP abzulenken

Die modernen PKW Dieselmotoren haben eine enorme Leistung bei geringen Verbrauch
Das Problem sollen angeblich die Rußpartikel sein, die aus dem Auspuff möchten
Damit die nicht raus können gibt es einen Rußpartikel Filter
Die zulässigen Grenzwerte sind in der Euronorm 1 -6 geregelt
Um einen exakten Vergleich zu haben ist es sinnvoll diesen auf dem Prüfstand bei festgelegten Parametern zu ermitteln
Denn ein Taxifahrer produziert andere Abgaswerte wie ein Handlungsreisender
und KK mit seinen Kavalierstarts andere wie FD, der weniger aufgeregt fährt- daher der Prüfstand

Nun sind die Amis nicht in der Lage so feine Dieselmotoren zu bauen.
Und damit die US Firmen nicht auf ihren Full Sized Pick Up Trunkenbolden sitzen bleiben
hat man die Abgasnormen für Diesel PKW so hoch geschraubt, daß sie auch mit Klimmzügen fast nicht zu erreichen sind, Das läd ein zum Bescheßen
Einige Hersteller, u.a. Peu ge ot spritzen zusätzlich Harnstoff (PIPI) zum Verbrennungsvorgang,
das soll die Abgase NOCH sauberer machen...
Fazit
die Amis können keine gescheiten (Klein) Dieselmotoren bauen und wollen sich mittels schier unerreichbaren Abgasnormen die Konkurrenz vom Hals halten

TTIP läßt grüßen

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 28 Sep 2015 23:08 
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Lese gerade Lesermeinungen im Internet. Unglaublich was da vom Michel geschrieben wird. Als ob die Amerikaner selbst die Software eingebaut hätten. Der Michel ist immer Opfer von irgendwas und irgendwem. :leier:

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 29 Sep 2015 07:36 
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luc1 hat geschrieben:
Lese gerade Lesermeinungen im Internet. Unglaublich was da vom Michel geschrieben wird. Als ob die Amerikaner selbst die Software eingebaut hätten. Der Michel ist immer Opfer von irgendwas und irgendwem. :leier:

Solche Meinungen sind mir wirklich nicht aufgefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 29 Sep 2015 07:56 
luc1 hat geschrieben:
Lese gerade Lesermeinungen im Internet. Unglaublich was da vom Michel geschrieben wird. Als ob die Amerikaner selbst die Software eingebaut hätten. Der Michel ist immer Opfer von irgendwas und irgendwem. :leier:

Vor allem ist der Ami ja immer an allem irgendwie schuld ... wenn's nicht die Juden sind ... :floet:


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 29 Sep 2015 09:07 
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Ein Phänomen der „neuen Zeit“ - war früher, geistiger Dünnschiss auf kleine „intime Zirkel“ und nicht gelesene Pamphlete begrenzt, schafft das „WWW“ diesen unappetitlichen Mist direkt unter aller Nasen.

Egal um was es geht, es gibt immer „Meinungen“ die jenseits jeglicher Vernunft Behauptungen aufstellen, bei denen sich „Normalos“ schmerzhaft die Zehennägel aufrollen. Eine sicher nicht nur Deutschen vorbehaltenes „Wesen“. Doch „wir“ scheinen besonders fruchtbare Zeitgenossen zu sei, wenn es darum geht möglichst irres Zeug zu behaupten.

Die Befürworter solcher „unverfälschter Dummheit“, vertreten dazu die „ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn“ Theorie. Nimm also hunderttausend VT–Erfindungen – eine - „die eine“ kommt der Wahrheit womöglich „gefährlich“ nahe. Das Prinzip der Globuli, absolut nichts drin – aber oh Wunder es hilft…. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 02 Okt 2015 08:51 
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Informativ, gestern im Ersten 23:05 h, 15 Minuten "Das Lügen-Werk: Wie VW die ganze Welt täuschte"

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/das-luegen-werk-wie-vw-die-ganze-welt-taeuschte-100.html

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 02 Okt 2015 09:25 
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:hmm: Es wird um Unsummen an Strafen gehen. Der Schaden ist immens. Ich frage mich, ob am Ende der Steuerzahler nicht doch direkt oder indirekt mitlatzen darf/soll/muss. Das hatten wir mal irgendwo/irgendwann mit den systemrelevanten Banken. Ist VW nicht zu groß, um kaputt zu gehen? :hmm: Naja... direkt oder indirekt ist der Steuerzahler immer "zwangsgroßzügig".

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 02 Okt 2015 10:01 
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luc1 hat geschrieben:
:hmm: Es wird um Unsummen an Strafen gehen. Der Schaden ist immens. Ich frage mich, ob am Ende der Steuerzahler nicht doch direkt oder indirekt mitlatzen darf/soll/muss. Das hatten wir mal irgendwo/irgendwann mit den systemrelevanten Banken. Ist VW nicht zu groß, um kaputt zu gehen? :hmm: Naja... direkt oder indirekt ist der Steuerzahler immer "zwangsgroßzügig".

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch den Steuerzahler treffen, weil der Staat (Bundesland Niedersachsen) 20,2 Prozent der Aktien hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 02 Okt 2015 10:08 
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Jetzt ermittelt man auch in F gegen VW:
http://www.euractiv.de/sections/energie ... dal-318140

Sicher werden andere Länder folgen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 55366.html

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 02 Okt 2015 10:23 
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luc1 hat geschrieben:
:hmm: Es wird um Unsummen an Strafen gehen. Der Schaden ist immens. Ich frage mich, ob am Ende der Steuerzahler nicht doch direkt oder indirekt mitlatzen darf/soll/muss. Das hatten wir mal irgendwo/irgendwann mit den systemrelevanten Banken. Ist VW nicht zu groß, um kaputt zu gehen? :hmm: Naja... direkt oder indirekt ist der Steuerzahler immer "zwangsgroßzügig".

damit wirst Du wohl recht haben luc
nur wenn es Verlierer gibt, in dem Fall VW, [b]dann muß es ja auch Gewinner geben[/b]
Diese werden überhaupt nicht beleuchtet.
Denn Umweltschutz ist eine Frage der politischen Vorgaben
Vor Jahren galten die uralten Dieselstinker als besonders umweltfreundlich und wurden steuerlich begünstigt
Heute sind die nicht mal mehr in der Hölle geduldet.
Wenn nun Kalifornien fast unerreichbare Abgaswerte NUR FÜR DIESEL MOTOREN fordert, so ist das Ansinnen schon sehr durchsichtig.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 03 Okt 2015 10:20 
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Mir tun die Mitarbeiter von VW Leid, die ihre Arbeit Tag für Tag gewissenhaft machen. Hoffentlich werden die anderen, die bewusst getäuscht haben, eine saftige Strafe bekommen, falls der Wille der Staatsanwaltschaft überhaupt vorhanden ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 03 Okt 2015 20:53 
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Mitarbeiter von VW haben wenig bis keinen Einfluss auf die Politik ihres Arbeitgebers. Wie alle abhängig Beschäftigten sind sie von den Entscheidungen „der da ganz Oben“ abhängig – eben abhängige Beschäftigte.

Trotz beeindruckender Gesamtzahl (weltweit), sind sie produktionstechnisch ein kleines Häufchen in Anbetracht der gigantischen Jahresproduktion von KFZ aller Größen und Klassen. Das zeigt das für Viele unsichtbare Dilemma hinter der Welt von Heute. Obwohl sich nach Mehrheitsmeinung der Mensch über seine Arbeit definiert – ganz wie in der „guten alten Zeit“ der Manufaktur – obwohl es nur noch die zahlenmäßig ungleich größeren Anzahl Sklavenarbeiter in den Billiglohnländern sind, welche aus (noch) existierendem Gefälle gegenüber der Industrie 3.9 "manuell tätig sind", die also „angestrengt“ körperlich arbeiten.

Viele – ungeheuerlich viele – haben niemals arbeiten dürfen – dennoch werden auch sie mit der selben Elle gemessen. Die Stammländer der Automatisation, bilden immer größere Heere von Teilzeitarbeitslosen und können über Vollzeitarbeitslose "miteinander konkurrieren". Allenfalls „Dienstleistungen“ bieten gewisse Auffangbecken für ansonsten völlig bedeutungslos gewordene menschliche Produktivkraft.

Doch selbst da haben findige Konstrukteure längst Maschinen und Geräte entwickelt, die weiter menschliche Arbeitsplätze auffressen. Klingt, als hätte ich etwas gegen die Nutzung von Energiesklaven, statt Menschen harte und langweilige Arbeit zuzumuten. Weit gefehlt – eigentlich sollte diese Entwicklung Menschen einst von „menschenunwürdigen Tätigkeiten“ bewahren. Inzwischen „bewahren“ sie weltweit Millionen – womöglich Milliarden – von sinnvoller Erwerbsarbeit. Wie kann da BEZAHLTE menschliche "Arbeit" noch die ausschließlich einzige "Messlatte" sein ?

Da die „Produktion“ von Menschen mit weiterhin exponentieller Tendenz (~1,1% /a) verläuft, müsste für diese jährlich bis zu 80 Millionen „netto“ Neubürger, zumindest theoretisch Nahrung, Infrastruktur und nicht zuletzt Arbeit „nachwachsen“. Stattdessen wird Arbeit (örtlich sehr unterschiedlich) billig wie Dreck. Die selbe Arbeit, über die alle sich definieren sollen. Alle Welt tut so, als habe sich seit Beginn des „industriellen Zeitalters ~1806“ nichts geändert.

Karl Marks & CO und alle inzwischen toten Wirtschaftstheoretiker müssten Heute total umdenken. Wenigstens nachdenken über „Grenzkosten“ und am Ende ist entscheidend, wie lange wird wohl die noch vorhandene fossile Energie der stetig wachsenden Menschheit diesen Irrsinn erlauben. Wenn schon jeder Mensch derzeit im Durchschnitt jährlich für seine Ernährung ~ 1.500 Liter Erdöl (oder das Äquivalent dazu) benötigt (für Produktion, Dünger und „Pflanzenschutz noch ohne die energetischen Transportkosten). Was wird dann spätestens aus unseren Enkeln ? Die nur zögernd aufgebaute Produktion von „Erneuerbaren Energien“ wird bestenfalls 30% der derzeit weltweit verschleuderten Energiemengen ersetzen können. Nicht etwa, weil es an „Nachschub“ mangelt – eher, weil alle Zweige der modernen Wirtschaft, völlig plan- und rücksichtslos verbrennen was ihnen in die Finger kommt.

Schlussendlich habe ich ein gewisses Mitgefühl mit den nun in die Schusslinie geratenen VW-Beschäftigten (auch jene, die diesen Mist direkt verbockt haben), sie und alles was da passiert, sind die ersten Folgen einer Veränderung die nicht weniger als ein totaler Paradigmenwechsel sein wird. Ob allerdings tatsächlich ein völliges Umdenken gelingt und das bitte vor globalen Katastrophen, scheint mir bei dem weltweit agierenden „Personal“ doch sehr zweifelhaft.

Nur noch ein kleines Zahlenspiel – der z.Z. größte Kupfertagbau in der nordchilenischen Atacama-Wüste Chuquicamata – förderte von 1915 bis 2005 2,3 Milliarden Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 1,53 Gew.%. Das bedeutet eine (metrische) Tonne 1.000 kg Gestein erbrachte gerade einmal 15,3 kg Rohkupfer. Wahrhaft gigantisch – ein Tagebau der bereits 1,1 km tief und 13km² Fläche (Ellipsoid) umfasst. Dies ist schlechterdings nur möglich, wenn schon beim Abbau permanent gigantische Energiemengen aufgewandt werden. Kupfer ist eine der wichtigsten „Ingredienzien“ moderner Technologie – geradezu unverzichtbar. Aber, das ist nur ein Beispiel von vielen.

:trommel: Die Sorge – der Fokus – sollte also ein ganz anderer sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 05 Okt 2015 22:24 
luc1 hat geschrieben:
Mir tun die Mitarbeiter von VW Leid, die ihre Arbeit Tag für Tag gewissenhaft machen. Hoffentlich werden die anderen, die bewusst getäuscht haben, eine saftige Strafe bekommen, falls der Wille der Staatsanwaltschaft überhaupt vorhanden ist.


Na, zumindest in Deutschland stellt sich die Frage, welche Straftat überhaupt vorliegen würde. Eine Straftat kann nur eine Einzelperson begehen, und da müsste z.B. ein Techniker ja den Vorsatz haben, einen Betrug zu begehen. Dabei dürfte sogar unklar sein, ob die Software in Deutschland überhaupt gegen das Regelwerk verstossen hat. Der Wagen hat im Test den geringen Ausstoss gehabt, das ist nun mal Fakt. Es wurde kein anderer Motor als der getestet, der verbaut wurde. All das dürfte strafrechtlich die Sache sehr schwierig machen. Bezahlen tut VW am Ende in anderer Währung - mit Vertrauen, US Strafen, Umsatzrückgang.

Unerklärlich ist, warum offenbar doch nicht so wenige Leute davon wussten und nie etwas sagten. Das Thema Compliance ist in allen Grosskonzernen heute gross aufgehängt, das ist kein Spass, die REchtsabteilungen führen entsprechende Schulungen durch. Wie kann es sein, dass es nicht einen einzigen "Whistleblower" gab? Es gibt anonyme Hotlines für sowas da braucht man nicht mal in Gefahr kommen, seinen Job zu verlieren. Wie kann man glauben, sowas käme an Ende nicht heraus?


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 06 Okt 2015 13:14 
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Fazer hat geschrieben:
Wie kann man glauben, sowas käme an Ende nicht heraus?
Falscher „Korpsgeist“ ? Angst um den Arbeitsplatz ? Gleichgültigkeit ? Unkenntnis der „feineren“ Zusammenhänge ?

Ich gehe von meinen eigenen Erfahrungen aus, der Kreis derer, die Klarheit hatten, ist im Verhältnis zu Belegschaft und deren unterschiedlichen Einsatzgebieten, klein genug um nicht sofort „aufzufliegen“.

Womöglich spielt auch die „Abwehrhaltung“ (gegen Diesel – PKW) und die daraus entstandenen „Hürden“ auf dem amerikanischen Markt, eine psychologische Rolle, eine Form der „sie wollen die Latte sowieso nur konkurrenzschädlich und unbegründet hoch legen“ eine gewisse Rolle, bei den wenigen voll „Eingeweihten“ ?

Was tatsächlich problematisch sein wird, die zweifellos informierte „Führungsetage“ hat beinahe ein Jahr „gepokert“ und sich eben nicht elegant und unschädlich aus der Affäre gezogen. Offenbar glaubte „man“ (wer immer da in Frage kommen mag), das Problem auch ohne Aufgabe der Diesel-PKW Produktion „managen“ zu können.

Die einzige was „Umweltfreundlichen Betrieb angeht“, sind „Erdgasfahrzeug – betrieben mit CNG“ (Compressed Natural Gas) – ganz normale Ottomotoren wie ansonsten alle „Benziner“ . In jeder Hinsicht konkurrenzfähig gegenüber Benzin und Diesel. Auch über PtG zu betreiben, wenn sich die fossilen „Treibstoffe“ endgültig als „endlich“ erweisen. Es gibt längst erdgasbetriebene Serienfahrzeuge von allen namhaften Herstellern. Auch VW ist "darunter" .

Will „man“ den Individualverkehr wenigsten dort wo der durchaus noch angebracht ist und sein wird, ist ein Umdenken schon mittelfristig unvermeidbar. In dieser Krise liegt die Chance „umzudenken“ - nicht leicht, aber unvermeidbar für die wo nach uns kommen und auch schon da sind...

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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 07 Okt 2015 18:29 
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SolaBona hat geschrieben:
Ich kann es nicht als einen "Furz" bezeichnen, wenn Millionen von Verbrauchern, ganz bewusst hinters Licht geführt, belogen und betrogen werden, indem man ihnen vorgaukelt, ein umweltfreundliches Auto zu fahren und sich insgeheim darüber ins Fäustchen lacht. Das ist m.E. ein schwerer Vertrauensbruch.

... mit solchen Folgen:

Legal Tribune Online hat geschrieben:
Eine deutsche VW-Kundin will wegen des Abgas-Skandals von ihrem Kaufvertrag zurücktreten. Sie sieht sich getäuscht und gibt sich mit einer Nachbesserung der Software nicht zufrieden. Daher klagt sie gegen das Unternehmen.

Die Frau habe sich aus Umweltschutz-Gründen bewusst für ein Fahrzeug der "Blue Motion"-Reihe entschieden und dabei auch Zusatzkosten in Kauf genommen, begründete ihr Anwalt die nun beim Landgericht Braunschweig eingereichte Schadensersatzklage. Jetzt sehe sie sich in ihrer Erwartung, ökologisch unterwegs zu sein, enttäuscht. Die von VW angekündigte Nachbesserung reiche nicht, um den Schaden zu beheben. Die Weiternutzung eines nicht schadstoffarmen Kraftfahrzeugs sei seiner Mandantin daher unzumutbar.

Zudem würden nach Einschätzung der Klägerin durch die notwendigen Nachbesserungen unter anderem die Motorleistung, die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit sinken. Zugleich werde der Kraftstoffverbrauch steigen. Sie wolle ihr Auto daher zurückgeben und fordere deshalb die Rückabwicklung des Kaufvertrages, teilte ihr Anwalt der Deutschen Presse-Agentur mit.

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-braunschweig-klage-abgasskandal-vw-rueckgabe-rueckabwicklung-kaufvertrag/

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Kanzlerin Merkel versucht vergeblich Probleme zu lösen, die Deutschland ohne sie niemals gehabt hätte (David Schaub)


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 07 Okt 2015 19:37 
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SolaBona hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Ich kann es nicht als einen "Furz" bezeichnen, wenn Millionen von Verbrauchern, ganz bewusst hinters Licht geführt, belogen und betrogen werden, indem man ihnen vorgaukelt, ein umweltfreundliches Auto zu fahren und sich insgeheim darüber ins Fäustchen lacht. Das ist m.E. ein schwerer Vertrauensbruch.

... mit solchen Folgen:

Legal Tribune Online hat geschrieben:
Die Frau habe sich aus Umweltschutz-Gründen bewusst für ein Fahrzeug der "Blue Motion"-Reihe entschieden .

Zudem würden nach Einschätzung der Klägerin durch die notwendigen Nachbesserungen unter anderem die Motorleistung, die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit sinken. Zugleich werde der Kraftstoffverbrauch steigen. http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-braunschweig-klage-abgasskandal-vw-rueckgabe-rueckabwicklung-kaufvertrag/

die Nudel muß erst mal en besseres Fahrzeug finden
zudem wenn sie so ökologisch angehaucht wäre, dann würde sie niemals beim beschleunigen die Räder durchdrehen lassen und auch niemals die Höchstgeschwindigkeit austesten
Bei moderater Fahrweise wird sich der Verbrauch nicht nennenswert ändern
Die Kuh will sich nur wichtig machen, als Richter würde ich sei heimschicken

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Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: VW-Betrugs-Skandal
BeitragVerfasst: 08 Okt 2015 23:55 
SolaBona hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Ich kann es nicht als einen "Furz" bezeichnen, wenn Millionen von Verbrauchern, ganz bewusst hinters Licht geführt, belogen und betrogen werden, indem man ihnen vorgaukelt, ein umweltfreundliches Auto zu fahren und sich insgeheim darüber ins Fäustchen lacht. Das ist m.E. ein schwerer Vertrauensbruch.

... mit solchen Folgen:

Legal Tribune Online hat geschrieben:
Eine deutsche VW-Kundin will wegen des Abgas-Skandals von ihrem Kaufvertrag zurücktreten. Sie sieht sich getäuscht und gibt sich mit einer Nachbesserung der Software nicht zufrieden. Daher klagt sie gegen das Unternehmen.

Die Frau habe sich aus Umweltschutz-Gründen bewusst für ein Fahrzeug der "Blue Motion"-Reihe entschieden und dabei auch Zusatzkosten in Kauf genommen, begründete ihr Anwalt die nun beim Landgericht Braunschweig eingereichte Schadensersatzklage. Jetzt sehe sie sich in ihrer Erwartung, ökologisch unterwegs zu sein, enttäuscht. Die von VW angekündigte Nachbesserung reiche nicht, um den Schaden zu beheben. Die Weiternutzung eines nicht schadstoffarmen Kraftfahrzeugs sei seiner Mandantin daher unzumutbar.

Zudem würden nach Einschätzung der Klägerin durch die notwendigen Nachbesserungen unter anderem die Motorleistung, die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit sinken. Zugleich werde der Kraftstoffverbrauch steigen. Sie wolle ihr Auto daher zurückgeben und fordere deshalb die Rückabwicklung des Kaufvertrages, teilte ihr Anwalt der Deutschen Presse-Agentur mit.

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-braunschweig-klage-abgasskandal-vw-rueckgabe-rueckabwicklung-kaufvertrag/



Eine Klage liest sich immer erst mal gut und überzeugend. Ob sowas überhaupt Aussicht auf Erfolg hat ist zweifelhaft.


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