Neues Freigeister Forum

Diskussionen zum Weltgeschehen
Aktuelle Zeit: 11 Dez 2018 22:02

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 33 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 04 Jul 2013 11:45 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 31 Jan 2011 10:04
Beiträge: 4138
Kritikaster hat geschrieben:
In absoluten Zahlen stieg die Staatsverschuldung von € 1,5248 Billionen auf € 2,1663 Billionen oder in 7 Jahren Merkel um 42%!

Falsch
Seit dem Frau Merkel, unsere geliebte Bundeskanzlerin ist, wurden zu keiner Zeit Schulden gemacht
das Geld welches ausgegeben wurde ist ausnahmslos eine Investition in die Zukunft

sei es die Bankenrettung
nur deshalb bekommen die Häuslebauer noch Kredite
U- Boote für Israel
das gewährt auch für uns einen atomaren Schutz
Drohnen
sind das unverzichtbare Mittel um Demonstranten zu entlarven und unschädlich zu machen
Krieg in Afghanistan
all die, welche im Krieg getötet werden, kommen nicht als Asylanten zu uns
UNIFIL Einsatz vor Libanon
die Versorgung mit Waffen für die syrische "Opposition" muß abgesichert werden
weitgehende Steuerfreiheit von Aktiengesellschaften
da man von der Bank keine Haben Zinsen bekommt, müssen die Anleger auf diese Weise entschädigt werden
usw
eschek

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 20 Jul 2014 06:22 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Interessanter Vortrag zu diesem Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=7Z0kpk36X3Q

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 20 Jul 2014 23:52 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Taurus hat geschrieben:
Poldi hat geschrieben:
Na bloß gut dass es Dich gibt, denn dann war ja wohl Kohl ein ganz linker Bursche :facepalm:
Und Frau Merkel sollte man dann wohl als Linksradikale vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Denn ein Viertel der jetzigen Staatsschulden wurden unter ihrer Herrschaft gemacht. :lol:


Keine Ahnung, was Poldi und du euch da als angebliche Weisheit zusammenreimt.

Mit anderen Worten: Du möchtest das Thema nicht gern öffentlich diskutiert haben.
Regiert Frau Merkel nicht seit 2005?
Also, gemessen am BIP stieg die öffentliche Verschuldung in D seither bis Ende 2012 um knapp 20%, davon in 3 Jahren Schwarz/Gelb bis Ende 2012 um 7,5% :
https://www.google.de/publicdata/explor ... eutschland
In absoluten Zahlen stieg die Staatsverschuldung von € 1,5248 Billionen auf € 2,1663 Billionen oder in 7 Jahren Merkel um 42%!
https://www.google.de/publicdata/explor ... utschland#!
In den Jahren von 2009 bis 2012 unter Schwarz/Gelb kamen allein rund 22,5% neue Schulden dazu, von € 1,7689 Billionen auf € 2,1663 Billionen.

Wie gesagt, das sind nur die Zahlen bis Ende 2012. Inzwischen ist es noch mehr geworden.

DAS erklärt Deine Verständnislosigkeit, verbunden mit partiellem Gedächtnisverlust.


Alles völlig unstreitig, aber die Sprüche von Taurus und Poldi grenzen an .. (ich halt mich mal zurück ...).

Relevant ist die relative Verschuldung, und die ist infolge der Finanzkrise nach 2008 unter SPD Finanzminister Steinbrück in der Tag erst mal erheblich gewachsen. Die Reaktion auf die Finanzkrise in Deutschland war jedoch richtig. Diese Art von Keynesianismus passt. Nur muss man danach in guten Zeiten auch die Neuverschuldung einstellen und ggf. sogar Schulden zurückzahlen. Allein durch die Finanzpolitik der letzten 2-3 Jahre ist die relative Verschuldung Deutschlands seit langem erstmals wieder gesunken.

Es ist ja offensichtlich, dass durch ein zu heftiges Zurückfahren von Staatsausgaben das BIP auch sinken kann. In GR kann man das bestens sehen. Nur geht kein Weg daran vorbei, wenn die Situation so dramatisch ist wie sie in GR war. Gefragt ist eine Politik, bei der Konsumausgaben des Staates (inkl. Sozialtransfers für Konsum) möglichst begrenzt werden, STeuern wenn nötig nur massvoll erhöht werden und zumindest die Neuverschuldung beendet würde. Dafür sind auch ggf. Sozialreformen wie die Agenda 2010 nötig - in Italien und Frankreich haben die sozialistischen Regierungen nur keine Traute, das durchzuführen. Man vertraut wohl darauf, dass es am Ende die Deutschen richten sollen ...


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 21 Jul 2014 00:18 
Offline
Aktivposten ;)
Benutzeravatar

Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
[quote...Die politische Brisanz liegt darin, dass finanziell ärmere Länder für reichere zahlen. Selbst die zwei ärmsten Länder in der Eurozone, Estland und die Slowakei, sind auf der Seite der Darlehensgeber. Der deutsche Median-Wert des Wohlstands ist wahrscheinlich auch deshalb so gering, weil hier die niedrigste Quote an Immobilieneigentum in der EU vorliegt. Der Wohlstand ist hauptsächlich in Immobobilien konzentriert. (Und kann auch wieder schnell unter die Räder kommen… siehe Spanien.)

In einem Kommentar schreibt der für Wirtschaft zuständige FAZ-Herausgeber Holger Steltzner, die EZB habe offensichtlich Angst vor Protesten in den Kreditor-Ländern, weil die Daten zeigen, dass die ärmeren Länder die reicheren heraushauen. Die Krisenbewältigungspolitik der Eurozone verteile den Reichtum von denen, die die Regeln befolgen, um zu denen, die dagegen verstoßen. Der letztliche Grund, warum die EZB die Daten zurückhält, sei, dass sie mittlerweile zu einem politischen Akteur geworden ist. Das beschädigt ihre Glaubwürdigkeit. Es wird Bezug genommen auf eine Studie der Credit Suisse, wonach Belgier, Italiener, Österreicher und Franzosen reicher sind als die Deutschen. Im Falle Frankreichs ist die Lücke wegen steigender Gehälter so groß, was das Land nun Wettbewerbsfähigkeit kostet....[/quote]
Aus:
http://www.timepatternanalysis.de/Blog/ ... ng-zuruck/

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 21 Jul 2014 00:30 
Quijota hat geschrieben:
[quote...Die politische Brisanz liegt darin, dass finanziell ärmere Länder für reichere zahlen. Selbst die zwei ärmsten Länder in der Eurozone, Estland und die Slowakei, sind auf der Seite der Darlehensgeber. Der deutsche Median-Wert des Wohlstands ist wahrscheinlich auch deshalb so gering, weil hier die niedrigste Quote an Immobilieneigentum in der EU vorliegt. Der Wohlstand ist hauptsächlich in Immobobilien konzentriert. (Und kann auch wieder schnell unter die Räder kommen… siehe Spanien.)

In einem Kommentar schreibt der für Wirtschaft zuständige FAZ-Herausgeber Holger Steltzner, die EZB habe offensichtlich Angst vor Protesten in den Kreditor-Ländern, weil die Daten zeigen, dass die ärmeren Länder die reicheren heraushauen. Die Krisenbewältigungspolitik der Eurozone verteile den Reichtum von denen, die die Regeln befolgen, um zu denen, die dagegen verstoßen. Der letztliche Grund, warum die EZB die Daten zurückhält, sei, dass sie mittlerweile zu einem politischen Akteur geworden ist. Das beschädigt ihre Glaubwürdigkeit. Es wird Bezug genommen auf eine Studie der Credit Suisse, wonach Belgier, Italiener, Österreicher und Franzosen reicher sind als die Deutschen. Im Falle Frankreichs ist die Lücke wegen steigender Gehälter so groß, was das Land nun Wettbewerbsfähigkeit kostet....

Aus:
http://www.timepatternanalysis.de/Blog/ ... ng-zuruck/[/quote]

... was wiederum völlig dem Gejammere der linken Parteien in Griechenland, Italien etc. widerspricht, dass doch die armen Länder angeblich dafür bezahlen, dass wir ihnen helfen ...


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 30 Mai 2015 20:35 
Offline
Aktivposten ;)

Registriert: 07 Feb 2011 19:13
Beiträge: 1539
http://www.welt.de/finanzen/article1416 ... rlust.html

So lange das Römische Reich wachsen konnte, so lange ging es gut. Mit dem Ende des Wachstums brockelte auch das Reich. Und wir sind das Erbe. Unsere ganze Systeme haben ihre Wurzel in alten Rom. Das ist die Realität.

Nun, wie soll man diese Systeme ändern?


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 30 Mai 2015 21:34 
Dupor hat geschrieben:
http://www.welt.de/finanzen/article141660017/US-Top-Oekonom-warnt-Deutschland-vor-Realitaetsverlust.html

So lange das Römische Reich wachsen konnte, so lange ging es gut. Mit dem Ende des Wachstums brockelte auch das Reich. Und wir sind das Erbe. Unsere ganze Systeme haben ihre Wurzel in alten Rom. Das ist die Realität.

Nun, wie soll man diese Systeme ändern?

Jean Ziegler ist eine lebende Legende. Der Professor für Soziologie kann als der bekannteste deutschsprachige Globalisierungskritiker bezeichnet werden. Trotz seiner 81 Jahre strotzt der Mann nur so vor Optimismus. Sein Ziel bleibt es, den entfesselten Raubtierkapitalismus endlich in die Mülltonne der Geschichte zu schicken.

https://www.youtube.com/watch?v=snb9zdcJx60#t=1349


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Staatsverschuldung
BeitragVerfasst: 31 Mai 2015 15:10 
Dupor hat geschrieben:
http://www.welt.de/finanzen/article141660017/US-Top-Oekonom-warnt-Deutschland-vor-Realitaetsverlust.html

So lange das Römische Reich wachsen konnte, so lange ging es gut. Mit dem Ende des Wachstums brockelte auch das Reich. Und wir sind das Erbe. Unsere ganze Systeme haben ihre Wurzel in alten Rom. Das ist die Realität.

Nun, wie soll man diese Systeme ändern?


Dann frag doch mal die REntner und Arbeitnehmer, ob sie gewillt wären auf Lohnzuwächse zu verzichten. Denn ohne Wirtschaftswachstum lassen sich solche Zuwächse, erst recht bei schrumpfender Bewohnerzahl, überhaupt nicht finanzieren.

Summer ist ein üblicher Vertreter des Keysenianismus. Dass Keynes aber nicht nur Schulden vorsah, sondern auch, dass diese in guten Zeiten zurückgezahlt werden sollten, ignorieren solche Ökonomen. Und es ist ziemlich wohlfeil zu fordern, dass letzten Endes die anderen Europäer Griechenland ohne deren Gegenleistung aushelfen sollen, während die USA zuschauen. Die zahlen ja nix, da kann man gerne fordern, dass andere ihr GEld ausgeben.


Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 33 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de