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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 21 Apr 2013 23:49 
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Fazer hat geschrieben:
Das ist kein Fakt, das ist linke Propaganda. Die Zahl der Arbeitnehmer, die als Single von ihrem Verdienst nicht leben können ist verschwindend gering.

stern.de hat geschrieben:
Fast jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist nach einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen ein sogenannter Aufstocker, dessen Arbeitseinkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht. Rund 1,33 Millionen dieser Niedrigstverdiener habe es im vergangenen Jahr gegeben, berichtete das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität am Montag. Ihr Anteil an allen erwerbsfähigen Leistungsempfängern habe damit 30,4 Prozent ausgemacht.
Von den Aufstockern seien 44 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen, mehr als jeder Zweite von ihnen sogar mit einer Vollzeitstelle. "Hier werden Niedriglöhne, von denen man nicht leben kann, aus Steuermitteln subventioniert", interpretierte Professor Gerhard Bäcker die Zahlen. Vor allem in den neuen Bundesländern sei das häufig der Fall. Unter den Aufstockern finden sich außerdem Minijobber und Selbstständige. Das Institut hat Daten aus der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet.
Während die Zahl der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger in den vergangenen sechs Jahren kontinuierlich gesunken ist, blieb die der Aufstocker nahezu unverändert. Im Jahr 2007 gab es den Angaben zufolge knapp 5,3 Millionen erwerbsfähige Leistungsempfänger. Davon waren 1,22 Millionen Aufstocker.
Alles linke Propaganda ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 21:36 
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wisst ihr was? wenn es keine dumpinglöhne geben würde, dann könnte man den mindestlohn sagenwirmal bei 20€ die stunde symbolischerweise festlegen ... sei es auch nur darum, dass "kritiker" ruhe geben.

_________________
Einmal gesetztes Unrecht, das offenbar gegen konstituierende Grundsätze des Rechtes verstößt, wird nicht dadurch zu Recht, daß es angewendet und befolgt wird. BVerfG.
was muss man machen um sich wie ein schraubenzieher zu fühlen?
wenn zwei das gleiche machen, ist es nicht gleich. auf die perspektive kommt es an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 23:18 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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jovi hat geschrieben:
wisst ihr was? wenn es keine dumpinglöhne geben würde, dann könnte man den mindestlohn sagenwirmal bei 20€ die stunde symbolischerweise festlegen ... sei es auch nur darum, dass "kritiker" ruhe geben.
So einfach ist das nicht, Jovi. Es ist alles eine Frage, was man unter Dumpinglöhnen versteht. Und da für unseren Fazer Stundenlöhne von 3€ kein Dumpinglohn ist, sondern ein der Qualifikation entsprechend angemessener Stundenlohn, wäre er mit einem Mindestlohn von 3€ vielleicht einverstanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 29 Apr 2013 22:49 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Das ist kein Fakt, das ist linke Propaganda. Die Zahl der Arbeitnehmer, die als Single von ihrem Verdienst nicht leben können ist verschwindend gering.

stern.de hat geschrieben:
Fast jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist nach einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen ein sogenannter Aufstocker, dessen Arbeitseinkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht. Rund 1,33 Millionen dieser Niedrigstverdiener habe es im vergangenen Jahr gegeben, berichtete das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität am Montag. Ihr Anteil an allen erwerbsfähigen Leistungsempfängern habe damit 30,4 Prozent ausgemacht.
Von den Aufstockern seien 44 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen, mehr als jeder Zweite von ihnen sogar mit einer Vollzeitstelle. "Hier werden Niedriglöhne, von denen man nicht leben kann, aus Steuermitteln subventioniert", interpretierte Professor Gerhard Bäcker die Zahlen. Vor allem in den neuen Bundesländern sei das häufig der Fall. Unter den Aufstockern finden sich außerdem Minijobber und Selbstständige. Das Institut hat Daten aus der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet.
Während die Zahl der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger in den vergangenen sechs Jahren kontinuierlich gesunken ist, blieb die der Aufstocker nahezu unverändert. Im Jahr 2007 gab es den Angaben zufolge knapp 5,3 Millionen erwerbsfähige Leistungsempfänger. Davon waren 1,22 Millionen Aufstocker.
Alles linke Propaganda ...


Du willst oder kannst einfach nicht lesen.
Die Zahl der Singles, die Aufstocker sind, ist gering - wie in einem anderen Thread schon diskutiert geht es da gerade mal um 80.000 Leute. Und dass es Leute gibt, die eine so geringe Ausbildung haben, dass sie auch nur sehr geringe Löhne erhalten sollte niemanden wundern. Mit Mindestlöhnen werden solche Leute nur arbeitslos.
Füge dem Single eine nicht arbeitende Frau und eine beliebige Zahl an Kindern zu und du müsstest Löhne von 20 Euro und mehr haben um das Problem des Aufstockens komplett zu beseitigen. Beseitigt hätte man damit allerdings auch eine Menge Arbeitsplätze.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 30 Apr 2013 13:48 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Fazer hat geschrieben:
Die Zahl der Singles, die Aufstocker sind, ist gering - wie in einem anderen Thread schon diskutiert geht es da gerade mal um 80.000 Leute.
Das sind genau 80.000 zu viel.
Zitat:
Und dass es Leute gibt, die eine so geringe Ausbildung haben, dass sie auch nur sehr geringe Löhne erhalten sollte niemanden wundern. Mit Mindestlöhnen werden solche Leute nur arbeitslos.
Und die Sklaventreiber gehen zu recht pleite. Daß man von jeder Arbeit unabhängig der Qualifikation leben können sollte, weil sonst schlicht keine Nachfrage nach dieser Arbeit besteht, haben wir ja schon genug diskutiert. Nur interessiert es Dich einfach nicht.
Zitat:
Füge dem Single eine nicht arbeitende Frau und eine beliebige Zahl an Kindern zu und du müsstest Löhne von 20 Euro und mehr haben um das Problem des Aufstockens komplett zu beseitigen. Beseitigt hätte man damit allerdings auch eine Menge Arbeitsplätze.
Daß ich nicht lache. Bei einer Vollzeitstelle mit 2000 Stunden im Jahr entspricht das einem Jahresbrutto von 40.000€. Dazu kommen Kindergeld und niedrigere Steuern als ein Single. Außerdem will eben die SPD gerade Geringverdiener entlasten, aber das ist für Dich ja asozial.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 30 Apr 2013 18:50 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Die Zahl der Singles, die Aufstocker sind, ist gering - wie in einem anderen Thread schon diskutiert geht es da gerade mal um 80.000 Leute.
Das sind genau 80.000 zu viel.
Zitat:
Und dass es Leute gibt, die eine so geringe Ausbildung haben, dass sie auch nur sehr geringe Löhne erhalten sollte niemanden wundern. Mit Mindestlöhnen werden solche Leute nur arbeitslos.
Und die Sklaventreiber gehen zu recht pleite. Daß man von jeder Arbeit unabhängig der Qualifikation leben können sollte, weil sonst schlicht keine Nachfrage nach dieser Arbeit besteht, haben wir ja schon genug diskutiert. Nur interessiert es Dich einfach nicht.


Dein Ansatz ist naiv bis ignorant. Es wäre wünschenswert, wenn es nicht mal diese 80.000 Leute geben würde - aber die Realität ist eben so, dass es auch in D Leute gibt, die nicht gut Deutsch reden, oder keinerlei Ausbildung haben, oder die auch aus anderen Gründen nicht leistungsfähig sind. Ein Teil ist davon selbstgemacht bzw. selbstverschuldet (Schulabbrecher), ein Teil muss es nicht sein (Krankheiten etc.). Wenn du diese Leute nicht alle direkt beim Staat anstellen willst (am besten alle als 1 Euro Jobber z.B. in den städtischen Gärtnerbetrieben, die können dann die Spielplätze pflegen), sondern auch in der freien Wirtschaft dann kommt es eben dazu, dass diese Leute ggf. auch Jobs machen, die nur mit 5 Euro die Stunde bezahlt sind. Es wird doch immer gesagt, es sei so wichtig, allein der eigenen Ehre wegen, dass die Menschen einen Job haben - dann lass sie doch diesen Job machen. Oder wenn jemand aus körperlichen Gründen eben nur 20 Stunden zu 8 Euro arbeitet hat er einen ordentlichen Lohn, aber auch nicht genug. Das System des Aufstockens ist richtig - alternativ kannst du die Leute gleich in die Arbeitslosigkeit schicken.

Taurus hat geschrieben:
Zitat:
Füge dem Single eine nicht arbeitende Frau und eine beliebige Zahl an Kindern zu und du müsstest Löhne von 20 Euro und mehr haben um das Problem des Aufstockens komplett zu beseitigen. Beseitigt hätte man damit allerdings auch eine Menge Arbeitsplätze.
Daß ich nicht lache. Bei einer Vollzeitstelle mit 2000 Stunden im Jahr entspricht das einem Jahresbrutto von 40.000€. Dazu kommen Kindergeld und niedrigere Steuern als ein Single. Außerdem will eben die SPD gerade Geringverdiener entlasten, aber das ist für Dich ja asozial.


2000 Stunden im Jahr? Du gehst wohl von Höchstleistern aus, nicht normalen Angestellten. Wir haben 220 Arbeitstage im Jahr, zumeist zu 7,5 Stunden - macht mal gerade 1650 Stunden.
Ausserdem weichst du mal wieder dem Argument aus, wie immer wenn es kritisch wird. Wenn ein Single auf einer bestimmten Position 10 Euro bekäme dann bekommt er nicht mehr nur weil er Frau und Kinder hat. So ist aber dieses dämliche Gerede konstruiert, das du und die Linken im Lande verbreiten. Wenn dieser Mensch mit 16.500 Euro im Jahr alleine kein Aufstocker ist, aber mit 3 Leuten, die er mit versorgen soll, plötzlich doch, dann müsste er angeblich nach linker Meinung halt entsprechend mehr verdienen, obwohl er nicht mehr leistet. Absurde Gedankengänge bei den linken im Lande.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 01 Mai 2013 01:11 
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@ Fazer:
Zitat:
....Die Realität im Niedriglohnsektor

In nur sieben der insgesamt 27 EU-Staaten gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn – Deutschland ist einer davon. Hierzulande verdienen 5 Millionen Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro pro Stunde und 1,2 Millionen Menschen weniger als 5 Euro pro Stunde. 70 % derer, die einen Niedriglohn bekommen, haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Alles lesen:
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeit ... stlohn.jsp

Diese Info kommt von einem "Qualitätsmediu" - die wirst du doch sicher anerkennen....

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 01 Mai 2013 13:30 
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Zitat:
sondern auch in der freien Wirtschaft dann kommt es eben dazu, dass diese Leute ggf. auch Jobs machen, die nur mit 5 Euro die Stunde bezahlt sind.


Das ist halt das Problem, dass die Wirtschaft, sobald sie die absolute Freiheit hat, unanständig niedrige Löhne zahlt. Abgesehen davon: in der Chemischen Industrie bekommt selbst der Hofkehrer einen Lohn von über EUR 12,-. Warum zum Teufel können das andere nicht? Wer ein Gewerbe betreibt, das nicht fähig ist, anständige Löhne zu zahlen, sollte das Gewerbe besser garnicht betreiben. Ach ja, da könnten ja dann auch ein paar Unternehmer auf Hartz4 abrutschen? Pech gehabt!

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 02 Mai 2013 00:26 
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
sondern auch in der freien Wirtschaft dann kommt es eben dazu, dass diese Leute ggf. auch Jobs machen, die nur mit 5 Euro die Stunde bezahlt sind.


Das ist halt das Problem, dass die Wirtschaft, sobald sie die absolute Freiheit hat, unanständig niedrige Löhne zahlt. Abgesehen davon: in der Chemischen Industrie bekommt selbst der Hofkehrer einen Lohn von über EUR 12,-. Warum zum Teufel können das andere nicht? Wer ein Gewerbe betreibt, das nicht fähig ist, anständige Löhne zu zahlen, sollte das Gewerbe besser garnicht betreiben. Ach ja, da könnten ja dann auch ein paar Unternehmer auf Hartz4 abrutschen? Pech gehabt!

Zenzi


Wohin dieser Ansatz führt zeigt ja die Berichterstattung über die Schlecker Pleite - Schlecker hat zuletzt nach Tarif bezahlt (nachdem die Gewerkschaften Schlecker ja lange aufs Korn genommen hatten). Angesichts des Preiskampfes im Einzelhandel war Schlecker dann am Ende pleite. Aber DAS ziehst du ja offensichtlich niedrigeren Löhnen vor. Die Schlecker-Frauen sollten sich insoweit bei Dir und deinesgleichen herzlich bedanken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 02 Mai 2013 00:32 
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Fazer hat geschrieben:
Dein Ansatz ist naiv bis ignorant. Es wäre wünschenswert, wenn es nicht mal diese 80.000 Leute geben würde - aber die Realität ist eben so, dass es auch in D Leute gibt, die nicht gut Deutsch reden, oder keinerlei Ausbildung haben, oder die auch aus anderen Gründen nicht leistungsfähig sind.
Wenn Dir die Arbeit Deiner Putzfrau nur 5€ die Stunde wert ist, nur weil sie keinen Berufsabschluß hat oder nicht deutsch spricht, dann putz doch Dein Büro bitteschön selber. Ich bin mir sicher, deren Arbeit wäre Dir alsbald mindestens 10€ wert ...
Zitat:
Es wird doch immer gesagt, es sei so wichtig, allein der eigenen Ehre wegen, dass die Menschen einen Job haben - dann lass sie doch diesen Job machen. Oder wenn jemand aus körperlichen Gründen eben nur 20 Stunden zu 8 Euro arbeitet hat er einen ordentlichen Lohn, aber auch nicht genug. Das System des Aufstockens ist richtig - alternativ kannst du die Leute gleich in die Arbeitslosigkeit schicken.
Wenn jemand freiwillig zu 5€ oder weniger arbeitet, bitteschön, soll er. Doch den mußt Du mir noch zeigen.
Zitat:
2000 Stunden im Jahr? Du gehst wohl von Höchstleistern aus, nicht normalen Angestellten. Wir haben 220 Arbeitstage im Jahr, zumeist zu 7,5 Stunden - macht mal gerade 1650 Stunden.
welt.de hat geschrieben:
Die Deutschen arbeiten immer länger. Im vergangenen Jahr betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit 41,2 Stunden – das ist ein Plus von 1,6 Stunden gegenüber 2003. Damit gehört Deutschland zur europäischen Spitzengruppe.
Sag mal, Fazer, wo lebst Du eigentlich? Bestimmt nicht in der Realität.
Zitat:
Wenn ein Single auf einer bestimmten Position 10 Euro bekäme dann bekommt er nicht mehr nur weil er Frau und Kinder hat. So ist aber dieses dämliche Gerede konstruiert, das du und die Linken im Lande verbreiten. Wenn dieser Mensch mit 16.500 Euro im Jahr alleine kein Aufstocker ist, aber mit 3 Leuten, die er mit versorgen soll, plötzlich doch, dann müsste er angeblich nach linker Meinung halt entsprechend mehr verdienen, obwohl er nicht mehr leistet. Absurde Gedankengänge bei den linken im Lande.
Absurde Gedankengänge kann ich leider nur bei Dir feststellen. Denn daß der AN, der Frau und Kind(er) zu versorgen hat, Kindergeld erhält und weniger Einkommensteuer zahlt, also praktisch mehr Netto hat als der gleichverdienende Single, ficht Dich offenbar nicht an. Na ja, irgendwie mußt Du Deine verquere Argumentation ja rechtfertigen, und sei es noch so absurd.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 08 Jun 2013 05:19 
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Beiträge: 13464
Zitat:
Wenn jemand freiwillig zu 5€ oder weniger arbeitet, bitteschön, soll er. Doch den mußt Du mir noch zeigen.

Kannst du haben, Fazer:
Zitat:
Das Jobcenter Neubrandenburg fordert von Arbeitgebern 65.000 Euro wegen sittenwidriger Niedrigstlöhne. Verschiedene Arbeitgeber in Neubrandenburg zahlten ihren Mitarbeitern Löhne, die zwischen 1,50 und drei Euro lagen. Da niemand von solch einem Lohn leben kann, stockte das Jobcenter diese Löhne bis auf den Betrag der gesetzlichen Grundsicherung auf.

Da nach der Auffassung des Jobcenter Neubrandenburg diese Löhne sittenwidrig sind, fordert es jetzt die gezahlte Unterstützung von den Arbeitgebern zurück.

Nach vorherrschender Rechtsprechung gelten Löhne als sittenwidrig, wenn sie bei weniger als zwei Drittel des orts- und branchenüblichen Vergleichslohns liegen.
Das Jobcenter klagt unter anderem gegen die Chefs einer Verkaufshilfe, die 1,67 Euro bekommt oder eines Imbissmitarbeiters, der 2,70 Euro verdient.
Obwohl die Behörde bisher jedes Mal vor dem Sozialgericht gewonnen hat, sinkt die Zahl Fälle nicht.
Quelle: Jobcenter Neubrandenburg/NDR/Uwe Elsen

http://mesh-web.de/content/neubrandenbu ... uro-brutto

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 18 Sep 2014 20:15 
Tja, spätestens das Urteil hier dürfte dann wohl dafür sorgen, dass der Mindestlohn in Deutschland dann eben doch ARbeitsplätze vernichtet.

Zitat:
EuGH-Urteil zu Subunternehmen im EU-Ausland Der Mindestlohn gilt nicht grenzenlos

Stand: 18.09.2014 12:24 Uhr

Behörden können bei der Vergabe öffentlicher Aufträge von deutschen Bietern nicht verlangen, dass auch deren Subunternehmer im EU-Ausland Mindestlöhne nach deutschem Recht zahlen müssen. Eine solche Vorgabe schränke die Dienstleistungsfreiheit ein, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.

Im aktuellen Fall hatte die Stadt Dortmund einen Auftrag zur Aktendigitalisierung öffentlich ausgeschrieben und von allen Bietern gefordert, dass der Mindestlohn auch an Beschäftigte von Subunternehmern im Ausland zu zahlen sei. In Nordrhein-Westfalen gilt für solche Aufträge ein Mindestsatz von 8,62 Euro pro Stunde. Die Bundesdruckerei, die diesen Auftrag übernehmen und komplett in Polen ausführen lassen wollte, wehrte sich vor Gericht gegen diese Vorgabe.
Kein Bezug zu Lebenshaltungskosten in Polen

Der EuGH gab ihr nun Recht. Grundsätzlich könne eine solche Regelung zwar durch das Ziel des Arbeitnehmerschutzes gerechtfertigt sein. Da die Regelung aber nur für öffentliche Aufträge gelte, sei sie nicht geeignet, dieses Ziel zu erreichen - denn es gebe keine Gründe dafür, warum dann die für private Auftraggeber tätigen Arbeitnehmer weniger Schutz benötigten.

Zudem sei der deutsche Mindestlohn im Hinblick auf die deutschen Lebenshaltungskosten festgelegt worden - er habe aber keinerlei Bezug zu den niedrigeren Kosten in Polen. Den Mindestlohn auch dort einzufordern, sei deshalb "eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung", die die Vergabe von Dienstleistungen in anderen Mitgliedstaaten "behindern oder weniger attraktiv machen" könne.

Aktenzeichen: C-549/13

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eug ... d-100.html



In Ostdeutschland, in der Nähe zu Polen wird der Mindestlohn sowieso stark gefürchtet - wenn einfachee Dienstleistungen wie Haare Schneiden und Putzen dadurch deutlich teurer werden, wird die Arbeit eben nach Polen abwandern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 21 Sep 2014 22:53 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Quijota hat geschrieben:
Zitat:
Wenn jemand freiwillig zu 5€ oder weniger arbeitet, bitteschön, soll er. Doch den mußt Du mir noch zeigen.

Kannst du haben, Fazer:
Zitat:
Das Jobcenter Neubrandenburg fordert von Arbeitgebern 65.000 Euro wegen sittenwidriger Niedrigstlöhne. Verschiedene Arbeitgeber in Neubrandenburg zahlten ihren Mitarbeitern Löhne, die zwischen 1,50 und drei Euro lagen. Da niemand von solch einem Lohn leben kann, stockte das Jobcenter diese Löhne bis auf den Betrag der gesetzlichen Grundsicherung auf.

Da nach der Auffassung des Jobcenter Neubrandenburg diese Löhne sittenwidrig sind, fordert es jetzt die gezahlte Unterstützung von den Arbeitgebern zurück.

Nach vorherrschender Rechtsprechung gelten Löhne als sittenwidrig, wenn sie bei weniger als zwei Drittel des orts- und branchenüblichen Vergleichslohns liegen.
Das Jobcenter klagt unter anderem gegen die Chefs einer Verkaufshilfe, die 1,67 Euro bekommt oder eines Imbissmitarbeiters, der 2,70 Euro verdient.
Obwohl die Behörde bisher jedes Mal vor dem Sozialgericht gewonnen hat, sinkt die Zahl Fälle nicht.
Quelle: Jobcenter Neubrandenburg/NDR/Uwe Elsen

http://mesh-web.de/content/neubrandenbu ... uro-brutto
Du hast mein Zitat fälschlicherweise Fazer untergeschoben. Und für diese "Löhne" hätten diese Mitarbeiter bestimmt nicht freiwillig gearbeitet, wenn es einen Mindestlohn gegeben hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 21 Sep 2014 22:56 
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Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
In Ostdeutschland, in der Nähe zu Polen wird der Mindestlohn sowieso stark gefürchtet - wenn einfachee Dienstleistungen wie Haare Schneiden und Putzen dadurch deutlich teurer werden, wird die Arbeit eben nach Polen abwandern.
Das will ich sehen, wie Du Dein Büro in Polen putzen läßt. Packst Du es ins Auto? :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 22 Sep 2014 00:14 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
In Ostdeutschland, in der Nähe zu Polen wird der Mindestlohn sowieso stark gefürchtet - wenn einfachee Dienstleistungen wie Haare Schneiden und Putzen dadurch deutlich teurer werden, wird die Arbeit eben nach Polen abwandern.
Das will ich sehen, wie Du Dein Büro in Polen putzen läßt. Packst Du es ins Auto? :lol:


Ach, Dienstleistungen können nicht durch Ausländer in Deutschland erbracht werden? GGf. auch durch geschickte Umgehung so eines Mindestlohngesetzes?
Wer in Polen lebt aber hier arbeitet, der braucht keine 8,50 verdienen um den gleichen Lebensstandard wie jemand zu erreichen, der in Deutschland lebt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 23 Sep 2014 00:38 
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Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Ach, Dienstleistungen können nicht durch Ausländer in Deutschland erbracht werden? GGf. auch durch geschickte Umgehung so eines Mindestlohngesetzes?
Wer in Polen lebt aber hier arbeitet, der braucht keine 8,50 verdienen um den gleichen Lebensstandard wie jemand zu erreichen, der in Deutschland lebt.
absolventa.de hat geschrieben:
Zwar gibt es einige wenige Übergangsregelungen, doch ansonsten sind keine Ausnahmen möglich. Der Mindestlohn ist zwingend. Arbeitnehmer können nicht auf den Mindestlohn verzichten und sich freiwillig mit einer geringeren Vergütung zufriedengeben. Zudem gilt der Mindestlohn auch für Ausländer, die ins Deutschland arbeiten.
Wirst wohl doch mit Deinem Büro nach Polen fahren müssen ... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 02 Dez 2014 15:53 
Fazer hat geschrieben:
zenzi hat geschrieben:
Zitat:
sondern auch in der freien Wirtschaft dann kommt es eben dazu, dass diese Leute ggf. auch Jobs machen, die nur mit 5 Euro die Stunde bezahlt sind.


Das ist halt das Problem, dass die Wirtschaft, sobald sie die absolute Freiheit hat, unanständig niedrige Löhne zahlt. Abgesehen davon: in der Chemischen Industrie bekommt selbst der Hofkehrer einen Lohn von über EUR 12,-. Warum zum Teufel können das andere nicht? Wer ein Gewerbe betreibt, das nicht fähig ist, anständige Löhne zu zahlen, sollte das Gewerbe besser garnicht betreiben. Ach ja, da könnten ja dann auch ein paar Unternehmer auf Hartz4 abrutschen? Pech gehabt!

Zenzi


Wohin dieser Ansatz führt zeigt ja die Berichterstattung über die Schlecker Pleite - Schlecker hat zuletzt nach Tarif bezahlt (nachdem die Gewerkschaften Schlecker ja lange aufs Korn genommen hatten). Angesichts des Preiskampfes im Einzelhandel war Schlecker dann am Ende pleite. Aber DAS ziehst du ja offensichtlich niedrigeren Löhnen vor. Die Schlecker-Frauen sollten sich insoweit bei Dir und deinesgleichen herzlich bedanken.


Tja, die SPD Propaganda gegen die angeblich bösen Unternehmen, die zu wenig Lohn zahlen, wird am Ende die kleinen Handwerksbetriebe umbringen, die unter hohem Wettbewerbsdruck stehen. So werden wohl 20 bis 30% der ostdeutschen Bäcker die Einführung des Mindestlohns nicht überleben.

http://www.berliner-zeitung.de/wirtscha ... 23652.html

Herzlichen Glückwunsch der SPD: die bringt die Kleinbetriebe in Ostdeutschland um. Kein Wunder, dass dort niemand mehr SPD wählen will.


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