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 Betreff des Beitrags: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 11:35 
Aufgrund der Lohnzurückhaltung in Deutschland in den letzten 10 Jahren wird ja von links regelässig das Ammenmärchen verbreitet, wir hätten jetzt Dumpinglöhne. Das Gegenteil ist weiterhin der Fall, wie dieser Bericht im Spiegel zeigt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 23,00.html

Unter den grossen Industrienationen haben wir weiterhin mit die höchsten Bruttolöhne, und auch hohe Sozialnebenkosten.

Was beweist, dass der Begriff Dumpinglöhne ein linker Kampfbegriff ist, aus ideologischer Verblendung - geradezu lügnerisch verwandt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 17:01 
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Leider hat der Autor des Artikels verschwiegen, dass es sich um festangestellte handelt. Und wie ist es mit dem Nettolohn?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 19:54 
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Fazer hat geschrieben:
Aufgrund der Lohnzurückhaltung in Deutschland in den letzten 10 Jahren wird ja von links regelässig das Ammenmärchen verbreitet, wir hätten jetzt Dumpinglöhne. Das Gegenteil ist weiterhin der Fall, wie dieser Bericht im Spiegel zeigt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 23,00.html

Unter den grossen Industrienationen haben wir weiterhin mit die höchsten Bruttolöhne, und auch hohe Sozialnebenkosten.

Was beweist, dass der Begriff Dumpinglöhne ein linker Kampfbegriff ist, aus ideologischer Verblendung - geradezu lügnerisch verwandt.

Na ja, wenn man es für akzeptabel findet, dass etwa 20% der Arbeitnehmer unter der Niedriglohngrenze leben und es ca. 1,5 Mio. H4-Aufstocker gibt, hast du schon recht. Und nicht vergessen, beim nach unten treten immer schön die Knie durchdrücken.

_________________
Wenn der Weise stets als dumm erscheint, können seine Fehler nicht enttäuschen und sein Erfolg ist eine angenehme Überraschung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 20:17 
Könnte mir mal bitte jemand eine Zusammenstellung geben, die die Verteilung:

Anzahl Empfänger - Lohn-/Gehaltshöhe

darstellt? Solch schwurbelige Durchschnittswerte sagen nun mal leider ... weniger als nix! :schulter:

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 23:00 
Dupor hat geschrieben:
Leider hat der Autor des Artikels verschwiegen, dass es sich um festangestellte handelt. Und wie ist es mit dem Nettolohn?


Wer mit 30 Euro brutto startet hat im vergleich zu 3 oder 4 Euro wie in Rumänien oder Bulgarien wohl kein Thema mit dem Nettolohn ...
Aber du hast recht: die Steuerfanatiker der linken Parteien, die immer mehr Sozialabgaben und Steuern auf Löhne und sonstige Einkommen satteln wollen, sorgen dafür, dass vom Netto her bei den Leuten nichts ankommt. Ist halt toll sich wie eine Frau Kraft mit sozialen Ausgaben zu schmücken, auch wenn man das nur über Steuern oder Schulden reinbekommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 24 Apr 2012 23:16 
Fazer hat geschrieben:
Dupor hat geschrieben:
Leider hat der Autor des Artikels verschwiegen, dass es sich um festangestellte handelt. Und wie ist es mit dem Nettolohn?


Wer mit 30 Euro brutto startet hat im vergleich zu 3 oder 4 Euro wie in Rumänien oder Bulgarien wohl kein Thema mit dem Nettolohn ...
Aber du hast recht: die Steuerfanatiker der linken Parteien, die immer mehr Sozialabgaben und Steuern auf Löhne und sonstige Einkommen satteln wollen, sorgen dafür, dass vom Netto her bei den Leuten nichts ankommt. Ist halt toll sich wie eine Frau Kraft mit sozialen Ausgaben zu schmücken, auch wenn man das nur über Steuern oder Schulden reinbekommt.

Klar Fazer, immer nacht denen treten, die eh schon wenig haben und von ihrem Verdienst nicht leben können. Heute arbeiten vielleicht noch 30 Prozent produktiv. Der Rest sind Parasiten, die sich das Geld der Produktivkräfte einverleiben.
Während die USA in einem Jahr 2 Billionen USD neue Schulden machen, soll der Rest in Zelten leben, oder wie?
Und übrigens, der Spiegel ist zum letzten Käseblatt mutiert, der seine Glaubwürdigkeit längst verspielt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Apr 2012 11:32 
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Beiträge: 2991
Fazer hat geschrieben:
Aufgrund der Lohnzurückhaltung in Deutschland in den letzten 10 Jahren wird ja von links regelässig das Ammenmärchen verbreitet, wir hätten jetzt Dumpinglöhne. Das Gegenteil ist weiterhin der Fall, wie dieser Bericht im Spiegel zeigt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 23,00.html

Unter den grossen Industrienationen haben wir weiterhin mit die höchsten Bruttolöhne, und auch hohe Sozialnebenkosten.

Was beweist, dass der Begriff Dumpinglöhne ein linker Kampfbegriff ist, aus ideologischer Verblendung - geradezu lügnerisch verwandt.

Interessant ist, dass derartige Beweis-befreite und Sinn-entleerte Argumentationen immer wieder in den medialen Ring geworfen werden, vor allem dann, wenn es gilt die Unfähigkeit der Politik zur Abgabenminimierung beim Lohn in D auch tatsächlich umzusetzen und wirklich ein Mehr an Netto zu erreichen. Mehr Netto vom Brutto haben vermutlich nur die Abgeordneten der Landtage oder des Deutschen Bundestages.

Die Arbeitskosten sind zwar ein wichtiger Vergleichsmaßstab bei der Standortbewertung, aber eben nur einer von vielen. Wo glaubst Du denn das Lohnniveau ansetzen zu müssen? Welches Äquivalent schwebt Dir denn da vor?

Letztlich gar nicht erfasst wurden die Praktikanten (man spricht gar heute schon von der Generation Praktikum :daumenrunter: ), die Leiharbeiter, die Aufstocker und Geringverdiener / Minijober.

Das was man uns hier verkaufen will, ist ein verzerrtes Spiegelbild, es zeigt nämlich die eigentlichen Probleme nicht einmal ansatzweise. Nicht die materiellen und nicht die menschlichen Probleme.

Gruß
Poldi

_________________
Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Apr 2012 11:52 
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Aufgrund der Lohnzurückhaltung in Deutschland in den letzten 10 Jahren wird ja von links regelässig das Ammenmärchen verbreitet, wir hätten jetzt Dumpinglöhne. Das Gegenteil ist weiterhin der Fall, wie dieser Bericht im Spiegel zeigt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 23,00.html

Unter den grossen Industrienationen haben wir weiterhin mit die höchsten Bruttolöhne, und auch hohe Sozialnebenkosten.

Was beweist, dass der Begriff Dumpinglöhne ein linker Kampfbegriff ist, aus ideologischer Verblendung - geradezu lügnerisch verwandt.

Interessant ist, dass derartige Beweis-befreite und Sinn-entleerte Argumentationen immer wieder in den medialen Ring geworfen werden, vor allem dann, wenn es gilt die Unfähigkeit der Politik zur Abgabenminimierung beim Lohn in D auch tatsächlich umzusetzen und wirklich ein Mehr an Netto zu erreichen. Mehr Netto vom Brutto haben vermutlich nur die Abgeordneten der Landtage oder des Deutschen Bundestages.

Die Arbeitskosten sind zwar ein wichtiger Vergleichsmaßstab bei der Standortbewertung, aber eben nur einer von vielen. Wo glaubst Du denn das Lohnniveau ansetzen zu müssen? Welches Äquivalent schwebt Dir denn da vor?

Letztlich gar nicht erfasst wurden die Praktikanten (man spricht gar heute schon von der Generation Praktikum :daumenrunter: ), die Leiharbeiter, die Aufstocker und Geringverdiener / Minijober.

Das was man uns hier verkaufen will, ist ein verzerrtes Spiegelbild, es zeigt nämlich die eigentlichen Probleme nicht einmal ansatzweise. Nicht die materiellen und nicht die menschlichen Probleme.

Gruß
Poldi


Aha. Ein festgestellter Durchschnittslohn von 30 Euro ist für dich eine sinnentleerte Diskussion?? Das Gegenteil ist der Fall: die Feststellung, dass wir weiterhin relativ hohe Lohnkosten haben beweist die Argumentation linker Politiker als sinnentleert, die regelmässig von Dumpinglöhnen reden.

Selbst die Generation Praktikum wurde zuletzt als Hirngespinst nachgewiesen. Unbezahlte Praktika mag es insbesondere in der Medienindustrie geben, woraus sich dann die Journalisten ihr Hirngespinst gestrickt haben. Für die Realität wurde nachgewiesen, dass es seltenst dazu kommt, dass junge Leute mehrere unbezahlte Praktika hinterneinander machen.

Das sind halt alles linke demagogische Kampfbegriffe, denen leider gerade Journalisten immer wieder aufsitzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Apr 2012 11:57 
Zum Mythos "Generation Praktikum" hier der Beitrag im Spiegel:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 37,00.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Apr 2012 12:34 
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Fazer hat geschrieben:
Zum Mythos "Generation Praktikum" hier der Beitrag im Spiegel:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 37,00.html

Lesen soll bekanntlich bilden, also Fazer tue es doch bitte auch denn dann könntest Du auch differenzieren!

Gruß
Poldi

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Nec pluribus impar


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 28 Apr 2012 00:09 
Poldi hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Zum Mythos "Generation Praktikum" hier der Beitrag im Spiegel:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 37,00.html

Lesen soll bekanntlich bilden, also Fazer tue es doch bitte auch denn dann könntest Du auch differenzieren!

Gruß
Poldi


Dann lies du doch mal vor.
Ich lese, dass in vielen Bereichen, z.B. bei Ingenieuren, das Thema überhaupt nicht existent ist - wenn dann gibt es sowas bei den Geisteswissenschaften, und offenbar auch besonders im journalistischen Umfeld. Da wurde dann aus solchen Fällen gleich generalisiert und eine ganze Generation draus gemacht. Unfug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 28 Apr 2012 13:16 
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Registriert: 13 Mär 2011 20:25
Beiträge: 1668
Was „können“ Leute wirklich, welche von der einen Schulbank zur anderen „weitergereicht“ werden ? Im Handwerk – in der Industrie findet zum Glück für alle Beteiligten noch immer die „duale Ausbildung“ statt. „Verzahnung“ von Theorie und Praxis. Doch selbst nach Abschluss dieser Phase, fehlt es den Berufsanfängern an einer soliden Praxis.

Im Fall von „akademischer Ausbildung“ sollt dies nun merkwürdigerweise nicht gelten ? „Nur“ weil jemand einen voll theoretischen Abschluss geschafft hat, ist er / sie nun „vollwertig“ im Vergleich zu bereits in diesen Bereichen arbeitenden Kollegen ? Den Anspruch den Akademiker für sich reklamieren („höhere“ Schulbildung – Studium – Abschluss = überdurchschnittliche Bezahlung quasi von der ersten Minute an), ist typisch für deren tradierte Überheblichkeit anderen „weniger gut Ausgebildeten“ gegenüber.

Nicht wenige meinen dieser Weg beinhalte quasi eine Garantie zu „Besserverdienen“ per se. Doch gerade, wenn der geistige Anspruch so hoch ist, ist auch zwangsläufig die damit verbundene „Lernkurve“ u.U. deutlich länger – erst wer die Theorie mit Praxis verbinden kann, ist „leistungsfähig“. Nun, da viele in bestimmte Berufe drängen, wird dort der Effekt des allseitig bekannten „Schweinezyklus“ wirksam – überhohes Angebot, führt auch hier zu „Preisverfall“.

Wer sich dagegen den „harten“ Ingenieurwissenschaften „zuwendet“ und auch abschließt, hat ungleich bessere Chancen – ein „rarer Artikel“ - was den Preis nach oben treibt. Wer dann noch praktische Berufserfahrung nachweisen kann, ist in der Lage selbst zu auszuwählen.

Offenbar scheint zunehmend die Form des Studiums nicht zum beabsichtigten Erfolg zu führen – das „fast foot Studium“ - mit eingebautem „Tunnelblick“ scheint genauso ungünstig, wie das „ewige Studium der Geisteswissenschaften“ - beides sind Extreme und die sollten in der „Verteilungskurve“ möglichst klein ausfallen.

Offenbar wird in einigen Bereichen eine „Schwemme“ auch ausgenutzt. Andererseits ist „Probezeit“ nur möglich, wenn bereits etwas vorhanden ist, was sich „erproben“ lässt. Ein theoretischer Absolvent, hat heute keine Praxis mehr – weder in seinem Fach, noch sonst „Kompetenzen“ - was soll da eigentlich „erprobt“ werden ? Nein diese pauschalen Aussagen täuschen lediglich darüber hinweg, dass wohl andere generelle Veränderungen notwendig sind - „Arbeit“ steht in vielerlei Hinsicht, in keinem Verhältnis zur Produktivität mehr. Das Ausweichen auf „weiche Wissenschaften“ ist da keine Lösung. Offenbar benötigt jeder zukünftig eine Basis, auf der auch gänzlich neue Richtungen möglich sind, falls die bisherige obsolet wird.

Weg mit bloßem „Ballastwissen“, hin zu einer Ausbildung zur Eigenständigkeit sich selbst und individuell neues Wissen, aber auch Fertigkeiten anzueignen – weg davon sog. „geistige Tätigkeiten“ übermäßig positiv zu bewerten – was oft nichts als bloße Standesdünkel sind. Analysefähigkeiten steigern – vom ersten Tag an – nicht erst ab Studium (falls es da überhaupt beginnt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 29 Apr 2012 23:44 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Ein festgestellter Durchschnittslohn von 30 Euro ist für dich eine sinnentleerte Diskussion?
Ja, Fazer, das ist es. Denn ein Durchschnittslohn sagt herzlich wenig über die Lohnverteilung aus. Wenn einer 100€ pro Stunde verdient und vier andere 12€, dann kommst Du auch auf einen Durchschnittslohn von rund 30€. Klar, Dir wäre ein Durchschnittslohn von knapp 20€ bestimmt lieber, am besten vielleicht in der Aufteilung, daß einer 150€ und neun andere 5€ bekommen. Übrigens entsprechen Deine 30€ einem Monatsgehalt von rund 5000€. Du darfst mir gerne verraten, wer das in Deutschland verdient.
Zitat:
Das Gegenteil ist der Fall: die Feststellung, dass wir weiterhin relativ hohe Lohnkosten haben beweist die Argumentation linker Politiker als sinnentleert, die regelmässig von Dumpinglöhnen reden.
Tja, Fazer, linke Politiker setzen sich eben für die breite Masse ein. Welche Klientel die FDP vertritt, brauche ich Dir sicherlich nicht zu sagen. Das hat sie nämlich schon selbst getan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 30 Apr 2012 10:12 
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Beiträge: 1339
voll_ratlos hat geschrieben:
Was „können“ Leute wirklich, welche von der einen Schulbank zur anderen „weitergereicht“ werden ? Im Handwerk – in der Industrie findet zum Glück für alle Beteiligten noch immer die „duale Ausbildung“ statt. „Verzahnung“ von Theorie und Praxis. Doch selbst nach Abschluss dieser Phase, fehlt es den Berufsanfängern an einer soliden Praxis.
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.

Weg mit bloßem „Ballastwissen“, hin zu einer Ausbildung zur Eigenständigkeit sich selbst und individuell neues Wissen, aber auch Fertigkeiten anzueignen – weg davon sog. „geistige Tätigkeiten“ übermäßig positiv zu bewerten – was oft nichts als bloße Standesdünkel sind. Analysefähigkeiten steigern – vom ersten Tag an – nicht erst ab Studium (falls es da überhaupt beginnt).

Was zu unterschreiben drängt .

Bei uns hat sich die frühere "Fachhochschule" zu einer "University of Applied Sciences " entwickelt.
Jede Menge neue Studiengänge mit BA und MA . Jede Menge neue Studenten.
Ich krieg ja nicht mehr soviel davon mit, aber manchmal frage ich mich schon, was das alles soll.

_________________
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 30 Apr 2012 11:06 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Ein festgestellter Durchschnittslohn von 30 Euro ist für dich eine sinnentleerte Diskussion?
Ja, Fazer, das ist es. Denn ein Durchschnittslohn sagt herzlich wenig über die Lohnverteilung aus. Wenn einer 100€ pro Stunde verdient und vier andere 12€, dann kommst Du auch auf einen Durchschnittslohn von rund 30€. Klar, Dir wäre ein Durchschnittslohn von knapp 20€ bestimmt lieber, am besten vielleicht in der Aufteilung, daß einer 150€ und neun andere 5€ bekommen. Übrigens entsprechen Deine 30€ einem Monatsgehalt von rund 5000€. Du darfst mir gerne verraten, wer das in Deutschland verdient.

"Verdienen" tut das gewiss mancher Hartz4-Aufstocker, nur bekommen tut er's nicht!
Ich werde mich gleich mal auf den Weg zu meiner Sparkasse machen und um einen Kredit zur Finanzierung einer Immobilie bitten. Wenn die Frage nach meinem Einkommen gestellt wird, werde ich mit Fazers ach so aussagekräftigen € 30-- durchschnittlichem Stundenlohn antworten. Mal sehen, wie weit ich damit komme ...
Taurus hat geschrieben:
Zitat:
Das Gegenteil ist der Fall: die Feststellung, dass wir weiterhin relativ hohe Lohnkosten haben beweist die Argumentation linker Politiker als sinnentleert, die regelmässig von Dumpinglöhnen reden.
Tja, Fazer, linke Politiker setzen sich eben für die breite Masse ein. Welche Klientel die FDP vertritt, brauche ich Dir sicherlich nicht zu sagen. Das hat sie nämlich schon selbst getan.

Das waren doch etwa die 2-3% unserer Bevölkerung, denen es durch öffentliche Medienmanipulation immer mal wieder gelingt, Teile der übrigen Wählerschaft so weit gehirnzuwaschen, dass die ihr Kreuzchen bei dieser Partei machen, oder?

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Dez 2012 19:50 
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Das Wort "Ammenmärchen" können wir streichen:
Zitat:
In Deutschland ist fast jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor (22,2%). Der EU-Durchschnitt liegt bei 17 Prozent, Schweden hat den kleinsten Niedriglohnsektor (2,5%). Niedriglohnempfänger in Deutschland sind überwiegend Frauen. Insgesamt arbeitet fast jede Dritte Frau in Deutschland im Niedriglohnbereich (28,7). Nur in Litauen (29,4%), Estland (30,1%) und Zypern (31,4%) ist der Anteil noch höher.

Als Niedriglohnempfänger werden Arbeitnehmer bezeichnet, deren Bruttostundenverdient zwei Drittel oder weniger des durchschnittlichen Gehalts eines Landes beträgt. Für Deutschland liegt der Durchschnittswert bei 10,2 Euro für das Jahr 2010. Die Daten stammen von dem europäischen Statistikamt Eurostat (Originalbericht hier).

Die Quote ist also für jedes Land unterschiedlich. In Deutschland arbeiten mehr als die Hälfte der Menschen mit niedrigem Bildungsstand in einem gering vergüteten Arbeitsverhältnis. In dieser Kategorie ist Deutschland (54,6%) auf dem ersten Platz noch vor der Slowakei (51,5%) und Rumänien (49,4%).

Die Wahrscheinlichkeit, in einem gering vergüteten Arbeitsverhältnis zu stehen erhöht sich, wenn der Arbeitsvertrag befristet ist. In Deutschland sind 38 Prozent der befristet Beschäftigten auch im Niedriglohnsektor angesiedelt. Nur in den Niederlanden (47,9%) und in Polen (42,5%) sind die Werte höher.

Quelle:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... in-europa/

Fazer, wie ist dein Kommentar dazu?

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 25 Dez 2012 20:42 
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Beiträge: 1061
Quijota hat geschrieben:
... Fazer, wie ist dein Kommentar dazu?
Fazer feiert das Fest der Liebe. Das läßt er sich von dir und deinen Verschwörungstheorien nicht nehmen ... :papst:


Gruß
Tara Marie Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 02 Jan 2013 21:59 
Dass die Behauptung vom immerwährendenden grösser werden der "Schere" zwischen arm und reicht ein Ammenmärchen ist, wird auch in diesem Beitrag in der FAZ wieder bestens belegt:

Zitat:
„Die deutsche Mittelschicht ist stabil“, betont etwa das Institut der deutschen Wirtschaft. IW-Ökonomin Judith Niehues gibt zwar zu: „Auch wir halten in unserer Studie fest, dass die Mittelschicht um die Jahrtausendwende gesunken ist. Aber von andauerndem Schrumpfen der Mittelschicht zu sprechen, das passt nicht zu der stabilen Entwicklung seit 2005.“
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 11427.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 02 Jan 2013 22:02 
Quijota hat geschrieben:
Das Wort "Ammenmärchen" können wir streichen:
Zitat:
In Deutschland ist fast jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor (22,2%). Der EU-Durchschnitt liegt bei 17 Prozent, Schweden hat den kleinsten Niedriglohnsektor (2,5%). Niedriglohnempfänger in Deutschland sind überwiegend Frauen. Insgesamt arbeitet fast jede Dritte Frau in Deutschland im Niedriglohnbereich (28,7). Nur in Litauen (29,4%), Estland (30,1%) und Zypern (31,4%) ist der Anteil noch höher.

Als Niedriglohnempfänger werden Arbeitnehmer bezeichnet, deren Bruttostundenverdient zwei Drittel oder weniger des durchschnittlichen Gehalts eines Landes beträgt. Für Deutschland liegt der Durchschnittswert bei 10,2 Euro für das Jahr 2010. Die Daten stammen von dem europäischen Statistikamt Eurostat (Originalbericht hier).

Die Quote ist also für jedes Land unterschiedlich. In Deutschland arbeiten mehr als die Hälfte der Menschen mit niedrigem Bildungsstand in einem gering vergüteten Arbeitsverhältnis. In dieser Kategorie ist Deutschland (54,6%) auf dem ersten Platz noch vor der Slowakei (51,5%) und Rumänien (49,4%).

Die Wahrscheinlichkeit, in einem gering vergüteten Arbeitsverhältnis zu stehen erhöht sich, wenn der Arbeitsvertrag befristet ist. In Deutschland sind 38 Prozent der befristet Beschäftigten auch im Niedriglohnsektor angesiedelt. Nur in den Niederlanden (47,9%) und in Polen (42,5%) sind die Werte höher.

Quelle:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... in-europa/

Fazer, wie ist dein Kommentar dazu?


Wie bei der Definition des Begriffs "arm" über einen relativen Armutsbegriff bleibt das Quatsch.

Löhne in D, die weitaus höher sind als die in Rumänien, der Slowakei etc. (auch unter Berücksichtigung realer Kaufkraft) werden dann plötzlich im relativen Vergleich zu angeblichen Dumpinglöhnen, nur weil in D aufgrund der hohen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit viele gut ausgebildete Facharbeiter und Hochschulabsolventen gut verdienen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 05:37 
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Na endlich: Belgien hat gegen D Anklage erhoben wegen Wettbewerbsverzerrung dirch Dumpinglöhne - das war schon längst überfällig:
Zitat:
Deutschlands Lohnpolitik: Sprengsatz für die Eurozone
Euromünze Rechte: WDR

In der Eurozone brodelt es: Massenarbeitslosigkeit, Angst vor Geldverlust, antideutsche Hasstiraden. Und die deutsche Politik trägt Mitschuld an der europäischen Abwärtsspirale: Mit Billiglöhnen, Werkverträgen und osteuropäischen Subunternehmen drückt Deutschland die Preise, so dass die europäischen Nachbarn kaum noch mithalten können. Neben belgischen Schlacht- und französischen Agrarbetrieben, lagern selbst Branchen mit höherem Lohnniveau zum großen Nachbarn nach Deutschland aus – auf Kosten der heimischen Arbeitsplätze. Ökonomen warnen vor einem Zerbrechen des Euros. Sollte Deutschland nicht bald seine strikte Weigerung zum gesetzlichen Mindestlohn aufgeben und seine Löhne nicht deutlich stärker an die hohe Produktivität anpassen, käme die Massenarbeitslosigkeit bald auch im vermeintlichen Musterland Deutschland an.

Video
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/ ... /lohn.php5

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 09:39 
Quijota hat geschrieben:
Na endlich: Belgien hat gegen D Anklage erhoben wegen Wettbewerbsverzerrung dirch Dumpinglöhne - das war schon längst überfällig:
Zitat:
Deutschlands Lohnpolitik: Sprengsatz für die Eurozone
Euromünze Rechte: WDR

In der Eurozone brodelt es: Massenarbeitslosigkeit, Angst vor Geldverlust, antideutsche Hasstiraden. Und die deutsche Politik trägt Mitschuld an der europäischen Abwärtsspirale: Mit Billiglöhnen, Werkverträgen und osteuropäischen Subunternehmen drückt Deutschland die Preise, so dass die europäischen Nachbarn kaum noch mithalten können. Neben belgischen Schlacht- und französischen Agrarbetrieben, lagern selbst Branchen mit höherem Lohnniveau zum großen Nachbarn nach Deutschland aus – auf Kosten der heimischen Arbeitsplätze. Ökonomen warnen vor einem Zerbrechen des Euros. Sollte Deutschland nicht bald seine strikte Weigerung zum gesetzlichen Mindestlohn aufgeben und seine Löhne nicht deutlich stärker an die hohe Produktivität anpassen, käme die Massenarbeitslosigkeit bald auch im vermeintlichen Musterland Deutschland an.

Video
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/ ... /lohn.php5


Anklage erhoben ... :muhaha:

Schön immer wieder festzustellen dass du offenbar nicht mal in der Lage bist zu verstehen was da gesendet wird.

Ansonsten: ein hübscher tendenziöser Bericht. Schau dir noch mal den ersten Link ganz oben an: Deutschland hat weiterhin hohe Lohnkosten. Und wir stehen im Wettbewerb mit China und anderen Nationen - wir exportieren ca. 60% ausserhalb des Euro-Raumes. Wenn wir eine Lohnentwicklung wie in F oder E gehabt hätten, wären wir heute international nicht wettbewerbsfähig und es würde uns nicht so gut gehen wie es das tut.

Die anderen Länder haben in der Tat die Währungsunion nicht kapiert: man kann nicht durch massive jährliche Lohnerhöhungen sich gegenüber anderen Ländern wettbewerbsunfähig machen, wenn das korrektiv eines fluktuierenden Wechselkurses weggefallen ist. Die Südländer haben mit ihrer Wirtschaftspolitik so weitergemacht wie vorher, als sie unabhängige Währungen hatten. Mit dem Finger auf D zu zeigen, angesichts weiterhin hoher Löhne bei uns, ist geradezu absurd. Aber Monitor ist sich für keine tendenziöse Berichterstattung zu blöd.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 09:42 
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Vielleicht solltest du dir den Film nochmals ansehen?! :hmm:

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 11:09 
Quijota hat geschrieben:
Vielleicht solltest du dir den Film nochmals ansehen?! :hmm:


Das stünde Dir jedenfalls gut zu Gesicht. Aber vielleicht verstehst du sowas einfach auch nicht.

Eine "Anklage" ist ein strafrechtlicher Vorgang. Eine Klage vor Gericht ein zivilprozessualer. Weder das eine noch das andere liegt hier vor.

Allerdings hat Belgien wohl eine "Beschwerde" bei der EU Kommission wegen angeblicher Dumpinglöhne in der fleischverarbeitenden Industrie eingereicht. Nicht überraschend, denn die Belgier sind so sehr sozialstaatsverliebt, dass sie schlicht wettbewerbsunfähig geworden sind. Solche Beschwerden lenken am Ende nur von der eigenen Unfähigkeit ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 93591.html

Lustig folgender Absatz:

Zitat:
Belgien macht geltend, dass "in vielen Schlachthöfen" in Deutschland Ausländer arbeiteten, die keinen direkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt hätten. Davon hätten sich die Minister bei einem Besuch in Deutschland selbst überzeugt. Zwar verstoße die Praxis nicht an sich gegen EU-Regeln. Jedoch seien Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Ausländer generell schlechter als für die sonstigen Beschäftigten.


Ach - also laufen belgische Minister mal eben in Deutschland durch fleischverarbeitende Betriebe und lassen sich z.B. Arbeitsgenehmigungen zeigen? Absurd. Gleichzeitig wird auch noch bestätigt, dass das alles nicht gegen EU-regeln sei. Die Belgier sollten sich mal lieber an die eigene Nase fassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 12:07 
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Fakt ist, dass in D Dumpinglöhne gezahlt werden, die dann durch Steuergelder für die Aufstocker ausgeglichen werden und das ist und bleibt eine Wettbewerbsverzerrung durch staatl. Subventionen

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
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Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ammenmärchen Dumpinglöhne
BeitragVerfasst: 12 Apr 2013 12:53 
Quijota hat geschrieben:
Fakt ist, dass in D Dumpinglöhne gezahlt werden, die dann durch Steuergelder für die Aufstocker ausgeglichen werden und das ist und bleibt eine Wettbewerbsverzerrung durch staatl. Subventionen


Das ist kein Fakt, das ist linke Propaganda. Die Zahl der Arbeitnehmer, die als Single von ihrem Verdienst nicht leben können ist verschwindend gering.

Eins der Lieblingsprojekte der linken hierzulande würde allerdings den von dir beschriebenen Effekt haben: das bedingungslose Grundeinkommen. Da ja jeder ohne dass er dafür arbeiten müsste mit dem Grundeinkommen ausreichend versorgt wäre, und Zusatzverdienste bei ihm verbleiben, würden die Leute ggf. auch Verdienste zu geringen Löhnen annehmen, wenn für ihren Ausbildungsstand eben keine besseren Löhne gezahlt werden. Das bedingungslose Grundeinkommen würde sich insoweit in der Tat wie eine staatliche Subvention auswirken.


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