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 Betreff des Beitrags: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 25 Mai 2013 17:48 
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TLG-Skandal: Finanzamt und Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Von Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Der Verkauf der TLG Wohnen GmbH an die TAG Immobilien Aktiengesellschaft durch das Bundesfinanzministerium Ende 2012 war für die Mieterinnen und Mieter der 11. 500 betroffenen Wohnungen ein denkbar schlechtes Geschäft. Schon jetzt, nur wenige Monate nach dem Verkauf, kündigen sich satte Mieterhöhungen an. Zunächst "nur" für Neumieter. Für die gibt es keine Sozialcharta. Nach und nach auch für die "Altmieter". Denn vor Mieterhöhungen schützt die zwischen Bundesfinanzministerium und der TAG AG ausgehandelte Sozialcharta nicht. Der Vorstandsvorsitzende der TAG AG findet das Mietenniveau in Deutschland lächerlich niedrig und hält es für seine wichtigste Mission, aus den Wohnungen, wie aus beliebigen anderen Renditeobjekten, den höchstmöglichen Profit für die Aktionäre herauszupressen.

Für die TAG AG war der Kauf schon jetzt ein gutes Geschäft. Die hat die Wohnungen deutlich unter dem Bilanzwert "geschossen" und beim Kauf der Wohnungen ausgerechnet mit Hilfe des Finanzministers auch noch kräftig Steuern gespart. Verkäuferin, also die Bundesrepublik Deutschland und Käufer TAG, ein international agierender Finanzinvestor, haben nämlich einen "Share Deal" gewählt, bei dem für den Käufer keine Grunderwerbssteuer anfallen soll. Immerhin 23,55 Millionen Euro, die den ostdeutschen Bundesländern auf diese Weise verloren gehen. Denn den Ländern – und nicht dem Bund – steht diese Steuer zu. Beim Verkauf der TLG Gewerbeimmobilien an den US- Amerikanischen Hedge Fonds Lone Star hat die Bundesregierung das gleiche Spiel noch einmal gespielt und die ostdeutschen Bundesländer um weitere 55 Millionen Euro geprellt!

Damit nicht genug: Jetzt zeigt sich, dass die im Auftrag des Bundes agierenden Barclays Capital Bank bei dem Deal mit den Wohnungen offenbar an beiden Enden des Geschäfts kräftig Honig gesaugt hat.

weiter:
http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut ... eschaltet/

Meinen Dank an DIE LINKE :clap:

Komisch, dass die Medien so still halten... :hmm: Ist wohl echter "Qualitätsjournalismus in D...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 07:46 
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Quijota hat geschrieben:
http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut ... eschaltet/
Meinen Dank an DIE LINKE :clap:
Komisch, dass die Medien so still halten... :hmm: Ist wohl echter "Qualitätsjournalismus in D...

Was muss man eigentlich noch tun, damit die Finanzämtern und die Staatsanwaltschaft munter werden? Selbstanzeige?
Da helfen wir lieber nach. Am 16. Mai 2013 haben wir die erforderlichen Belege an das zuständige Finanzamt und an die Staatsanwaltschaft Berlin übergeben.


und genau das ist die falsche Adresse- blöd sind sie die Linken
da ist gas gleiche als wenn man sich bei der Maffia über die lästigen SchutzgeldErpresser beschweren würde
warum gibt es nur in den USA Advokaten, die sich auf solche Affären stürzen- und das fast immer mit Erfolg
eschek

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 07:52 
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Weil die Advokaten in den USA nicht über Honorare, sondern über "Gewinnbeteiligung" abrechnen

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 26 Mai 2013 23:32 
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
TLG-Skandal: Finanzamt und Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Von Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Der Verkauf der TLG Wohnen GmbH an die TAG Immobilien Aktiengesellschaft durch das Bundesfinanzministerium Ende 2012 war für die Mieterinnen und Mieter der 11. 500 betroffenen Wohnungen ein denkbar schlechtes Geschäft. Schon jetzt, nur wenige Monate nach dem Verkauf, kündigen sich satte Mieterhöhungen an. Zunächst "nur" für Neumieter. Für die gibt es keine Sozialcharta. Nach und nach auch für die "Altmieter". Denn vor Mieterhöhungen schützt die zwischen Bundesfinanzministerium und der TAG AG ausgehandelte Sozialcharta nicht. Der Vorstandsvorsitzende der TAG AG findet das Mietenniveau in Deutschland lächerlich niedrig und hält es für seine wichtigste Mission, aus den Wohnungen, wie aus beliebigen anderen Renditeobjekten, den höchstmöglichen Profit für die Aktionäre herauszupressen.

Für die TAG AG war der Kauf schon jetzt ein gutes Geschäft. Die hat die Wohnungen deutlich unter dem Bilanzwert "geschossen" und beim Kauf der Wohnungen ausgerechnet mit Hilfe des Finanzministers auch noch kräftig Steuern gespart. Verkäuferin, also die Bundesrepublik Deutschland und Käufer TAG, ein international agierender Finanzinvestor, haben nämlich einen "Share Deal" gewählt, bei dem für den Käufer keine Grunderwerbssteuer anfallen soll. Immerhin 23,55 Millionen Euro, die den ostdeutschen Bundesländern auf diese Weise verloren gehen. Denn den Ländern – und nicht dem Bund – steht diese Steuer zu. Beim Verkauf der TLG Gewerbeimmobilien an den US- Amerikanischen Hedge Fonds Lone Star hat die Bundesregierung das gleiche Spiel noch einmal gespielt und die ostdeutschen Bundesländer um weitere 55 Millionen Euro geprellt!

Damit nicht genug: Jetzt zeigt sich, dass die im Auftrag des Bundes agierenden Barclays Capital Bank bei dem Deal mit den Wohnungen offenbar an beiden Enden des Geschäfts kräftig Honig gesaugt hat.

weiter:
http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut ... eschaltet/

Meinen Dank an DIE LINKE :clap:

Komisch, dass die Medien so still halten... :hmm: Ist wohl echter "Qualitätsjournalismus in D...


Komisch, dass jemand von der PDL, der so tut, als hätte er (sie) Ahnung dann offenbar nicht weiss wovon sie redet.
Ein "share deal" befreit nicht per se von der Grunderwerbsteuer. Wenn ich 100% einer GmbH erwerbe, die ein Grundstück im Eigentum hat, dann zahle ich dafür GESt. Nur bei einem Erwerb von weniger als 95% entfällt die GESt. Das heisst aber auch, dass der Erwerber keine 100% Verfügungsgewalt hat. Und das angeblich so tolle Konkurrenzangebot von FAIRWOHNEN sei natürlich "inklusive GESt." gerechnet gewesen - das heisst FAIRWOHNEN hat schlicht einen geringeren Kaufpreis angeboten.
Bedanken muss man sich für so eine unvollstängide und falsche Berichterstattung der LINKEN sicher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 27 Mai 2013 09:10 
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Merkwürdig - genau das, was ich geschrieben habe war Gegenstand eines Berichts im TV. Das war so eine Sendung wie Frontal oder Fakt oder Report. Die waren dann wohl auch "falsch informiert" :floet:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 27 Mai 2013 13:39 
Quijota hat geschrieben:
Merkwürdig - genau das, was ich geschrieben habe war Gegenstand eines Berichts im TV. Das war so eine Sendung wie Frontal oder Fakt oder Report. Die waren dann wohl auch "falsch informiert" :floet:


Sieht so aus. Für eine reisserische Story gegen den bösen Kapitalismus vergessen die auch gerne mal die Fakten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 27 Mai 2013 15:30 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
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Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Zitat:
TLG-Skandal: Finanzamt und Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Von Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Der Verkauf der TLG Wohnen GmbH an die TAG Immobilien Aktiengesellschaft durch das Bundesfinanzministerium Ende 2012 war für die Mieterinnen und Mieter der 11. 500 betroffenen Wohnungen ein denkbar schlechtes Geschäft. Schon jetzt, nur wenige Monate nach dem Verkauf, kündigen sich satte Mieterhöhungen an. Zunächst "nur" für Neumieter. Für die gibt es keine Sozialcharta. Nach und nach auch für die "Altmieter". Denn vor Mieterhöhungen schützt die zwischen Bundesfinanzministerium und der TAG AG ausgehandelte Sozialcharta nicht. Der Vorstandsvorsitzende der TAG AG findet das Mietenniveau in Deutschland lächerlich niedrig und hält es für seine wichtigste Mission, aus den Wohnungen, wie aus beliebigen anderen Renditeobjekten, den höchstmöglichen Profit für die Aktionäre herauszupressen.

Für die TAG AG war der Kauf schon jetzt ein gutes Geschäft. Die hat die Wohnungen deutlich unter dem Bilanzwert "geschossen" und beim Kauf der Wohnungen ausgerechnet mit Hilfe des Finanzministers auch noch kräftig Steuern gespart. Verkäuferin, also die Bundesrepublik Deutschland und Käufer TAG, ein international agierender Finanzinvestor, haben nämlich einen "Share Deal" gewählt, bei dem für den Käufer keine Grunderwerbssteuer anfallen soll. Immerhin 23,55 Millionen Euro, die den ostdeutschen Bundesländern auf diese Weise verloren gehen. Denn den Ländern – und nicht dem Bund – steht diese Steuer zu. Beim Verkauf der TLG Gewerbeimmobilien an den US- Amerikanischen Hedge Fonds Lone Star hat die Bundesregierung das gleiche Spiel noch einmal gespielt und die ostdeutschen Bundesländer um weitere 55 Millionen Euro geprellt!

Damit nicht genug: Jetzt zeigt sich, dass die im Auftrag des Bundes agierenden Barclays Capital Bank bei dem Deal mit den Wohnungen offenbar an beiden Enden des Geschäfts kräftig Honig gesaugt hat.

weiter:
http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut ... eschaltet/

Meinen Dank an DIE LINKE :clap:

Komisch, dass die Medien so still halten... :hmm: Ist wohl echter "Qualitätsjournalismus in D...


Komisch, dass jemand von der PDL, der so tut, als hätte er (sie) Ahnung dann offenbar nicht weiss wovon sie redet.
Ein "share deal" befreit nicht per se von der Grunderwerbsteuer. Wenn ich 100% einer GmbH erwerbe, die ein Grundstück im Eigentum hat, dann zahle ich dafür GESt. Nur bei einem Erwerb von weniger als 95% entfällt die GESt. Das heisst aber auch, dass der Erwerber keine 100% Verfügungsgewalt hat. Und das angeblich so tolle Konkurrenzangebot von FAIRWOHNEN sei natürlich "inklusive GESt." gerechnet gewesen - das heisst FAIRWOHNEN hat schlicht einen geringeren Kaufpreis angeboten.
Bedanken muss man sich für so eine unvollstängide und falsche Berichterstattung der LINKEN sicher nicht.

Ich denke, du bist da auf dem falschen Dampfer:
Zitat:
Nach Presseberichten (vgl. ARD-Magazin Monitor vom 21. Februar 2013
„Verkommene Wohnungen, hohe Gewinne: Wie der Staat Immobilienheuschrecken
fördert“) wurde auf Käuferseite eine so genannte Real-Estate-
Transfer-Tax-Blocker-Struktur (RETT-Blocker-Struktur) gewählt. In dieser
Konstruktion wird § 1 Absatz 3 des Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) angewendet.
Nach § 1 Absatz 3 GrEStG fällt nur Grunderwerbsteuer an, wenn eine
Person mindestens 95 Prozent an einer Immobilie bzw. an einer Immobiliengesellschaft
erwirbt. Obwohl das Bundesministerium der Finanzen (BMF)
diese Konstruktion nach Presseberichten abschaffen möchte, wurde die TLG
Wohnen GmbH an einen Bieter mit RETT-Blocker-Struktur verkauft
.

Aus:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/130/1713043.pdf
S. 1

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 27 Mai 2013 16:24 
Quijota hat geschrieben:
Ich denke, du bist da auf dem falschen Dampfer:
Zitat:
Nach Presseberichten (vgl. ARD-Magazin Monitor vom 21. Februar 2013
„Verkommene Wohnungen, hohe Gewinne: Wie der Staat Immobilienheuschrecken
fördert“) wurde auf Käuferseite eine so genannte Real-Estate-
Transfer-Tax-Blocker-Struktur (RETT-Blocker-Struktur) gewählt. In dieser
Konstruktion wird § 1 Absatz 3 des Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) angewendet.
Nach § 1 Absatz 3 GrEStG fällt nur Grunderwerbsteuer an, wenn eine
Person mindestens 95 Prozent an einer Immobilie bzw. an einer Immobiliengesellschaft
erwirbt. Obwohl das Bundesministerium der Finanzen (BMF)
diese Konstruktion nach Presseberichten abschaffen möchte, wurde die TLG
Wohnen GmbH an einen Bieter mit RETT-Blocker-Struktur verkauft
.

Aus:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/130/1713043.pdf
S. 1


Es bleibt dabei, dass man mit einem puren share deal (Kauf einer GmbH mit Grundstück) die GESt. nicht vermeiden kann sondern nur wenn man weniger als 95% erwirbt, wobei hier Verschärfungen in Diskussion sind. Das liegt in der Gestaltungsfreiheit des Erwerbers bzw. Steuerzahlers und es gibt keinen Grund einen Verkauf nicht zu tätigen nur weil jemand eine gesetzeskonforme Struktur wählt.
Die Ländern sollten im übrigen lieber die bürgerfeindliche GESt. wieder senken, da sie vielen Bürgern den Erwerb von Grundeigentum deutlich erschwert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 13 Nov 2014 10:59 
Die Bundesregierung hat sich ja auf Drängen der SPD die populistische Mietpreisbremse vorgenommen. Für den Anstieg von Mieten gibt es verschiedene Gründe, unter anderem dass Wohnungsneubau lange vernachlässigt und im übrigen von der Politik immer teurer gemacht wurde, siehe auch zuletzt das Gesetz in B-W.

Ausbaden sollen es dann die Vermieter, weil die nach linker Denkart natürlich böse Kapitalisten sind.

Und was ist dann der Effekt vom Ganzen? Weil die Menschen Angst davor haben, dass ihnen Eigentumsrechte beschnitten werden, handeln sie jetzt, bevor das Gesetz wirksam wird. Und so ziehen die Mieten derzeit erst recht an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 02632.html

Das ist mal wieder ein Beispiel von pseudosozialer Politik der SPD. Mit ihren populistischen Ideen schadet die SPD den Menschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 09 Nov 2015 14:16 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Fazer hat geschrieben:
Die Bundesregierung hat sich ja auf Drängen der SPD die populistische Mietpreisbremse vorgenommen. Für den Anstieg von Mieten gibt es verschiedene Gründe, unter anderem dass Wohnungsneubau lange vernachlässigt und im übrigen von der Politik immer teurer gemacht wurde, siehe auch zuletzt das Gesetz in B-W.

Ausbaden sollen es dann die Vermieter, weil die nach linker Denkart natürlich böse Kapitalisten sind.

Und was ist dann der Effekt vom Ganzen? Weil die Menschen Angst davor haben, dass ihnen Eigentumsrechte beschnitten werden, handeln sie jetzt, bevor das Gesetz wirksam wird. Und so ziehen die Mieten derzeit erst recht an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 02632.html

Das ist mal wieder ein Beispiel von pseudosozialer Politik der SPD. Mit ihren populistischen Ideen schadet die SPD den Menschen.


Nachdem die Mietpreisbremse jetzt in Kraft ist zeigt sich das, was zu befürchten war: die Wohlfühlpolitik der SPD wendet sich in der Praxis gegen die Mieter. Die Mietpreisbremse führt zu höheren Mieten, und an den Stellschrauben, wo die Politik etwas machen könnte, wird nichts getan. Linke Politik, die in der Praxis unsozial ist: das sollten sich die Wähler merken.

Zitat:
Falsche Stellschraube Mietpreisbremse könnte Mieten steigen lassen

Mit aller Macht versucht die Politik, die Mieter zu schützen. Doch am Ende erreicht die Politik sogar das Gegenteil. Denn trotz Mietspiegel steigen die Wohnkosten weiter an.


...

Das trifft vor allem Privateigentümer. Investoren, die sich schon seit längerem im großen Stil in Berlin einkaufen, retten sich meist durch das Schlupfloch kostspieliger Modernisierungen. Die börsennotierten Wohnungsbauunternehmen stört das alles am allerwenigsten, die haben meist die Massensiedlungen jenseits der beliebten Ballungsgebiete im Portfolio.

...

Doch durch Regulierung wird keine einzige neue Wohnung gebaut, sondern es werden lediglich die Mieten in Schach gehalten - mit der Konsequenz, dass die Nachfrage größer wird. „Die Mietpreisbremse wird damit letztlich das Gegenteil von dem erreichen, was sie beabsichtigt, denn sie wird sich gegen die Mieter wenden“, schreiben Voigtländer und seine Kollegen in einer IW-Analyse. Das Angebot an Mietwohnungen sinke, gleichzeitig werde die Nachfrage noch weiter steigen, weil die Mietpreisbremse günstige Mieten suggeriere. Profitieren werden davon typischerweise nur gut verdienende Singles und Paare ohne Kinder, die von Vermietern bevorzugt ausgewählt werden. Die Familie mit niedrigem Einkommen bleibt außen vor.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... ageIndex_2


_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 23 Dez 2015 08:08 
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Beiträge: 13464
Angesichts der Zuwanderung und des Wohnraummangels für BEZAHLBARE Wohnungen, der bereits schon davor bestand, werden Wohnungspreise wohl nun einen Aufschwung erfahren. Allein die Tatsache, dass der Preis von Wohncontainern inzwischen mindestens doppelt so hoch ist, wie vor der Flüchtlingswelle, zeigt, wohin die Richtung geht. Dazu kommt noch eine Falschberechnung für den Bau von Sozialwohnungen:
http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/ ... 25922.html

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T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 23 Dez 2015 09:52 
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Registriert: 11 Jan 2015 16:24
Beiträge: 1424
„Noch“ drängen keine „Flüchtlinge“ auf den Wohnungsmarkt. Es gibt andere Gründe warum gerade in den Städten bezahlbarer Wohnraum nicht mehr ausreichend vorhanden ist.

Einer davon, und das ist eine der Hauptursachen
SZ hat geschrieben:
Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, Wohnungen werden knapp, Immobilien als Anlage attraktiver und die Mieten steigen - das trifft vor allem ärmere Menschen.
Kein wirklich nur deutsches Problem – weltweit ist eine „In die Stadtflucht“ das große Problem. Während in manchen dt. ländlichen Regionen kaum noch Mieten zu erzielen sind, werden Ballungsräume immer stärker übersiedelt.

Einzelne Stadtbezirke werden durch Zuzug von „solventen“ Bevölkerungsgruppen attraktiv. Folge, die „Renditen“ - Mieten steigen, was wiederum die bisherigen Mieter unter Druck setzt usw. usf.

Nun soll wohl werte Quijota das existierende Problem durch im Moment noch nicht wirksame „Flüchtlingsströme“ „nach vorn“ gebracht werden. Regelung soll gefälligst „der Staat“ herbeizaubern. Das hat ein längst pleitegegangener und teuer abgewickelter „Staat“ schon einmal versucht und oh Wunder, keiner wollte in den Plattenbausiedlungen mehr wohnen, bzw. ohne permanente Zuschüsse, waren diese „Wohnmaschinen“ kaum noch zu erhalten.

Die Frage – was die Kriegsflüchtlinge angeht – ist doch wohl eher, wann, wenn überhaupt, kehren diese wieder in ihre Heimatländer zurück und machen das Selbe wie das die Nachkriegsgenerationen in Westdeutschland getan haben ? Im „Osten“ ist bekanntlich mehr Wohnraum verkommen, als der marode Staat nachliefern konnte.

Wenn niemand einen Gewinn erzielen kann, ist das ganze Unternehmen total von staatlichen Alimentationen abhängig und der „Staat“ übernimmt nach und nach das Sagen. Das aber ist, wenn ich so lese was da alles gefordert wird, nun auch nicht das was hauptsächlich „links“ fordert. Womöglich haben sich inzwischen ALLE bekannten Gesellschaftsmodelle erledigt, kein einziges kommt mit der weltweiten Entwicklung auch nur einigermaßen klar.

Wie soll eine Gesellschaft weiterhin in gesundem Maß „sozial“ bleiben, wenn der bisherige „Kitt“ die menschliche Produktivität, in der Hauptsache längst durch ausgefeilte maschinelle Produktionskapazitäten ersetzt wurde ? Gemessen an Kosten und tatsächlichem Bedarf, sind Menschen in diesen Prozessen längst ein immer kleinerer – verschwindend kleiner Anteil. Mit viel Mühe wurden „neue Berufe“ kreiert, die eigentlich nur eine Scheinbeschäftigung darstellen. Um die Produktion aufrecht zu erhalten, sind sie völlig überflüssig.

Das Problem – einerseits geradezu gigantische Produktivität – andererseits permanenter Mangel an Konsum, weil den Konsumenten in der Masse schlicht die finanziellen Mittel fehlen um so zu konsumieren, dass dort das geradezu „heilige Wachstum“ weiter garantiert wird. Ganze „Wissenschaftszweige“ versuchen das Phänomen einer weitgehend an ihrer bloßen Zahl und ganz besonders am wachsenden Energiehunger längst gescheiterten Menschheit „irgendwie“ wissenschaftlich zu erklären. Keine „homogene Entwicklung“, einige Weltgegenden sind bereits total gescheitert, nun machen sich deren Bewohner auf um die noch vorhandenen Fleischtöpfe zu erreichen.

Bei genauerem Hinsehen, wird selbst in D klar, das Ganze wird sich nach und nach in ein immer größeres Chaos verwandeln. Da sind die fehlenden Wohnungen – selbstverständlich bei gewohntem Standard – nur eines der sich abzeichnenden Probleme. Wie zukünftig z.B. die leider immer noch notwendige Heizung, die Energie für irrsinnige Transportwege usw. aufgebracht werden soll, ist das „Geheimnis“ einer Gesellschaft, die einfach nicht sehen will, was jeder der auch nur von „geringem Verstand“ ist, sehen könnte, wenn, ja wenn er / sie das nur wollte.

Wieder wird ein Folgeproblem zum „Verursacherproblem“ umgepolt. Hier ist zwar wer die „Henne“ ist und warum dieses „Ei“ gelegt wurde, klar, aber jeder versucht seine politischen Dummheiten als Erklärungsmuster neu nach vorne zu bringen. Dabei ist das Problem recht einfach zu benennen – zu viele versuchen die letzten Reste unter sich aufzuteilen. Das es bei soviel „Genialität“ keine Lösungen geben wird, ist absehbar.

Das „Tischlein deck dich“ ist weitgehend leergefressen, Esel streck' Dich (nicht vermehre dich) und nun kommt der Knüppel aus dem Sack. Der „Goldesel“ kackt immer größere Geldmengen, für die es letztendlich immer weniger zu kaufen geben wird – weil die reale Welt da draußen schlicht endlich, sehr endlich ist...

:trommel: Ein sehr interessantes Märchen, wo genau wie in der Realität viel gelogen oder schöner ausgedrückt „viele falsche Schlüsse die Wahrheit sein sollen“ und wie eben nur Märchen enden, am Ende „alles gut wird“. Nix wir gut werden, jedenfalls, wenn alle glauben unsere sichtbaren Probleme wären schon „das Problem“. Sicher, da wären Lösungen, aber bei dem „Personal“ ("wir das Volk") ?

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man mit Immobilien Geschäfte macht
BeitragVerfasst: 23 Dez 2015 12:28 
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Registriert: 20 Aug 2014 15:57
Beiträge: 1139
Quijota hat geschrieben:
Angesichts der Zuwanderung und des Wohnraummangels für BEZAHLBARE Wohnungen, der bereits schon davor bestand, werden Wohnungspreise wohl nun einen Aufschwung erfahren. Allein die Tatsache, dass der Preis von Wohncontainern inzwischen mindestens doppelt so hoch ist, wie vor der Flüchtlingswelle, zeigt, wohin die Richtung geht. Dazu kommt noch eine Falschberechnung für den Bau von Sozialwohnungen:
http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/ ... 25922.html


Das ist alles wenig überraschend und im wesentlichen hausgemacht. Die Länder haben in den letzten Jahren überall die Grunderwerbsteuer auf teilweise 6,5% erhöht, was es privaten Investoren schwerer macht, Grundstücke und Häuser zu kaufen. Gleichzeitig wurden die Bauvorschriften überall deutlich verschärft. Die Regeln aus dem rot-grünen Baden-Württemberg z.B. betreffend den Zwang, abschliessbare Bereiche für Fahrräder zu schaffen erhöhen überall die Kosten. Neubaukosten liegen heute schnell bei 3000 Euro/m2. Wenn man da als Investor nur 5% haben wollte um Zinsen zu zahlen, Reparaturen und Tilgung, läuft das auf 150 Euro/m2/Jahr hinaus, das sind 12,50 Euro pro m2 und Monat! Das ist kein preiswerter Wohnraum. Wenn die Politik an diesen Schrauben (Steuern und Bauvorschriften) nicht zugunsten der privaten Investoren etwas ändert, dann wird es eben nicht genug Wohnraum geben.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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