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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 03 Mär 2014 01:52 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Wie schön dass diese linksextremisten noch öffentliche Förderung erhalten weil die naive Frau Schwesig jetzt auf die Extremismusklausel verzichtet ...
Du hast wohl was gegen Anti-Nazi-Initiativen?


Ich habe eine ganze Menge gegen die sogenannte "Antifa", die meint sich antifaschistisch zu gerieren aber in der Realität eine linksfaschistische Gruppe ist, jederzeit bereit, gewalttätig andersdenkende anzugreifen. Ich hab genug von diesen Linksfaschos in Göttingen mitbekommen. Wer wie die Piraten meint sich mit diesen Extremisten assoziieren zu müssen der versteht nicht, dass diese Leute Anarchos, Demokratiefeinde sind.

Die Extremismusklausel diente genau dafür: Gruppen, die sich wie früher die "DDR" mit einem "demokratisch" schmückte, darauf festzulegen, dies auch inhaltlich zu bestätigen. DAss die SPD unter Schwesig das gleich einkassiert hat zeigt, dass die SPD gerne am linken Rand fischen würde und dass Frau Schwesig echte Demokraten egal sind, hauptsache sie kann sich mit "antifaschistischen" Gruppen schmücken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 03 Mär 2014 02:00 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Das linke Verständnis vom Meinungsfreiheit zeigt sich mal wieder in Bezug auf die AfD:
Linksextremisten wollen Luckes Auftritt in der Bundeszentrale für politische Bildung verhindern
Wieder mal typisch Fazer. Linkes Verständnis vom Meinungsfreiheit wird natürlich von Linksextremisten repräsentiert. Genausogut könntest Du auch alle Gläubigen odar auch alle Fußballfans verurteilen, wenn Du religiöse Fanatiker bzw. Hooligans als Maßstab nimmst.


Da du ja glaubst, das seien immer nur Extremisten ...

Mal wieder zeigen linke Demonstranten, was sie von Meinungsfreiheit und damit Demokratie halten: NICHTS

Zitat:
Rund 100 Demonstranten haben eine Lesung des umstrittenen Bestseller-Autors Thilo Sarrazin im Berliner Ensemble blockiert. Einige von ihnen drangen ins Theater ein, wo es zu tumultartigen Szenen inklusive Handgreiflichkeiten kam. Schließlich gaben die Veranstalter auf.

...

„Wir beugen uns dem Meinungsterror der Demonstranten“

Die Leitung des Berliner Ensembles unterbrach daraufhin zunächst die Veranstaltung. Dann beschloss sie, den Kritikern offiziell das Wort zu geben. Allerdings zogen die Sarrazin-Gegner in der Folge nicht ab, sondern blockierten die Lesung weiterhin, wie die „Morgenpost“ berichtet. Es kam lautstarken Auseinandersetzungen und Handgreiflichkeiten zwischen Anhängern und Kritikern. Schließlich gab die Theaterleitung auf. „Wir beugen uns dem Meinungsterror der Demonstranten“, sagte Direktorin Jutta Ferbers der Zeitung zufolge. Die Polizei wolle sie nicht rufen, da kein Mensch mit Polizeigewalt aus dem Berliner Ensemble geschafft werden solle. Sarrazin sei die ganze Zeit regungs- und sprachlos auf der Bühne gesessen.


http://www.focus.de/politik/deutschland ... 54841.html


Sehr bedauerlich, dass die Leitung des B. Ensembles zu feige war die Polizei zu rufen. Jeder einzelne dieser "Demonstranten" gehört wegen Hausfriedensbruchs und Nötigung angezeigt und bestraft, vorzugsweise und zum Erreichen einer echten Lernkurve mit Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Denn ansonsten wird das ja alles nur als Spass gesehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 03 Mär 2014 02:30 
Die Piraten zeigen auch ihr wahres Gesicht:

Zitat:
Der Berliner Piraten-Abgeordnete Martin Delius zollte den Demonstranten bei Twitter Respekt: „Sehr gut! Schade für Eure Veranstaltung aber #keinfussbreit für Sarrazin.“

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... -mit-thilo



Nach Lesart von Taurus müsste man die Piraten dann jetzt ja wohl zu den Linksextremisten zählen. Genauer ist festzustellen, dass diese Denkart von Delius im ganzen linken Spektrum weitverbreitet ist. Man stelle sich vor, die NPD würde in so einer Art eine Buchvorstellung einer Schrifstellering der "PDL" verhindern, da käme gleich das Argument wir stünden vor der MAchtübernahme der Nazis oder so ...

Taurus zeigt nur wieder, dass er und andere hier gerne auf dem Linken Auge blind sind. Ist ja alles nur gut gemeint, da darf man ruhig ein bisschen undemokratisch sein ... :pillepalle:


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 03 Mär 2014 23:21 
Dass es gerade nicht nur Extremisten sind, die die Meinungsfreiheit in Deutschland beschränken wollen, zeigt sich nach der Aktion gegen Sarrazin auch durch den Kommentar des Berliner SPD Vorsitzenden:

Zitat:
... weil man so einem (Sarrazin) kein Forum bieten darf.

Das fand auch der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß, ein Mann, der Regierender Bürgermeister werden will: „Wenn wir ihn schon nicht loswerden: Ausgerechnet das Berliner Ensemble sollte dem nicht auch noch seine Bühne öffnen.“
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/p ... 29754.html


Meinungsfreiheit soll halt nur gelten, sofern auch linke Meinungen veröffentlicht werden. Genau das greift Sarrazin an. Er mag manchmal polemisch sein und übertreiben. Aber man kann nur hoffen, dass sein Buch und die von ihm angestossenen Diskussionen dazu beitragen, den links/grünen Mainstream in der deutschen Medienwelt in seinem Tugendfuror zurückzudrängen und wirkliche Meinungsfreiheit jenseits der political correctness zurückzubringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 06 Mär 2014 00:06 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Taurus zeigt nur wieder, dass er und andere hier gerne auf dem Linken Auge blind sind. Ist ja alles nur gut gemeint, da darf man ruhig ein bisschen undemokratisch sein ... :pillepalle:
Hast Deinen Beitrag ja gleich selber trefflich charakterisiert ...
Im Übrigen: Das Thema Sarrazin hatten wir doch schon mal diskutiert. Neue Beweise für die Demokratiefeindlichkeit der Linken hast Du wohl nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 07 Mär 2014 00:00 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Taurus zeigt nur wieder, dass er und andere hier gerne auf dem Linken Auge blind sind. Ist ja alles nur gut gemeint, da darf man ruhig ein bisschen undemokratisch sein ... :pillepalle:
Hast Deinen Beitrag ja gleich selber trefflich charakterisiert ...
Im Übrigen: Das Thema Sarrazin hatten wir doch schon mal diskutiert. Neue Beweise für die Demokratiefeindlichkeit der Linken hast Du wohl nicht?


Der Vorfall mit Sarrazin und der Cicero-Veranstaltung ist ja sehr neu. Im Sommer gab es Angriffe auf die AfD, auch auf Lucke persönlich (auf einem Video im Internet abrufbar), das sind alles bekannte Muster. An der Uni Göttingen hiess es schon vor 25 Jahren, dass man dafür sorgen würde, dass dort kein CDU Politiker reden dürfe. So dann geschehen z.B. beim Besuch Töpfers, inklusive Tränengasangriff auf die Ordner, die den Zugang zum Hörsaal regeln sollten. Von den Trillerpfeifen-Linken bei Veranstaltungen von Kohl ganz zu schweigen.
Leider haben die Veranstalter der Sarrazin Diskussion wie früher die Präsidenten der Uni Göttingen nicht genug Mumm um solche linken Chaoten durch die Polizei abführen zu lassen und mit allen möglichen Strafmitteln zu verfolgen. Gewaltsamer Kampf von links gegen solche Veranstaltungen wird schon lange in Deutschland geduldet, da ja "linke" Ideologie als angeblich gut gilt. Wenn Nazis in der Form wie bei Sarrazin z.B. eine Veranstaltung von Gisy gestoppt hätten, hätten wir jetzt Lichterketten und seit Tagen an jedem Abend im Fernsehen Diskussionsrunden zu dem Thema. Völlig verquer, und - wie letzten Endes auch von Sarrazin selbst dargelegt - nur ein weiterer Beweis der links/grünen Übermacht in den Medien, die solche AKtivitäten von linken verharmlost.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 07 Mär 2014 01:30 
Fazer hat geschrieben:
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Taurus zeigt nur wieder, dass er und andere hier gerne auf dem Linken Auge blind sind. Ist ja alles nur gut gemeint, da darf man ruhig ein bisschen undemokratisch sein ... :pillepalle:
Hast Deinen Beitrag ja gleich selber trefflich charakterisiert ...
Im Übrigen: Das Thema Sarrazin hatten wir doch schon mal diskutiert. Neue Beweise für die Demokratiefeindlichkeit der Linken hast Du wohl nicht?


Der Vorfall mit Sarrazin und der Cicero-Veranstaltung ist ja sehr neu. Im Sommer gab es Angriffe auf die AfD, auch auf Lucke persönlich (auf einem Video im Internet abrufbar), das sind alles bekannte Muster. An der Uni Göttingen hiess es schon vor 25 Jahren, dass man dafür sorgen würde, dass dort kein CDU Politiker reden dürfe. So dann geschehen z.B. beim Besuch Töpfers, inklusive Tränengasangriff auf die Ordner, die den Zugang zum Hörsaal regeln sollten. Von den Trillerpfeifen-Linken bei Veranstaltungen von Kohl ganz zu schweigen.
Leider haben die Veranstalter der Sarrazin Diskussion wie früher die Präsidenten der Uni Göttingen nicht genug Mumm um solche linken Chaoten durch die Polizei abführen zu lassen und mit allen möglichen Strafmitteln zu verfolgen. Gewaltsamer Kampf von links gegen solche Veranstaltungen wird schon lange in Deutschland geduldet, da ja "linke" Ideologie als angeblich gut gilt. Wenn Nazis in der Form wie bei Sarrazin z.B. eine Veranstaltung von Gisy gestoppt hätten, hätten wir jetzt Lichterketten und seit Tagen an jedem Abend im Fernsehen Diskussionsrunden zu dem Thema. Völlig verquer, und - wie letzten Endes auch von Sarrazin selbst dargelegt - nur ein weiterer Beweis der links/grünen Übermacht in den Medien, die solche AKtivitäten von linken verharmlost.

Deiner Analyse der Verharmlosung linker Gewalt zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Deutschland kann m.E. kein klar denkender und die Realität wahrnehmender Mensch ernsthaft widersprechen, Fazer! :up:


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 14 Mär 2014 08:09 
Uups!
Zitat:
17.16 Uhr: Die Grünen scheitern im Europaparlament mit ihrem Vorstoß, Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zum Schweigen in Sachen Ukraine-Konflikt aufzufordern. Eine Mehrheit der Abgeordneten lehnt einen entsprechenden Antrag ab. Hintergrund ist die Kritik Schröders am Ukraine-Kurs der EU.

http://www.focus.de/politik/ausland/kri ... 85637.html

Man muss ja nicht Schröders Position teilen, aber einen Maulkorb erteilen zu wollen, weil sich jemand, aus welchen Motiven heraus auch immer, kritisch gegen die Politik der EU äußert, spricht mal wieder Bände.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 14 Mär 2014 08:49 
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Interessant zu sehen, was dt. Gruene im EU-Parlament unter "Demokratie" verstehen. Gut, dass der rote Dani dort nicht wieder antritt!
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... oeder.html

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 27 Mai 2014 16:21 
Dass insbesondere die Linksextremisten von AntiFa und Co besonders gerne mit Trillerpfeifen und anderen Mitteln gegen ihnen missliebige Parteien und Politiker vorgehen ist ja lange bekannt. Von der linken Presse wird das gerne stillschweigend geduldet.

In Dänemark wurde so einer Linksaktivistin letztens mit gleicher Münze zurückgezahlt ...

http://www.youtube.com/watch?v=GfcKbQtKOJ8#t=11


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 27 Mai 2014 21:07 
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Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Dass insbesondere die Linksextremisten von AntiFa und Co besonders gerne mit Trillerpfeifen und anderen Mitteln gegen ihnen missliebige Parteien und Politiker vorgehen ist ja lange bekannt. Von der linken Presse wird das gerne stillschweigend geduldet.

In Dänemark wurde so einer Linksaktivistin letztens mit gleicher Münze zurückgezahlt ...

http://www.youtube.com/watch?v=GfcKbQtKOJ8#t=11
Schön, Fazer. Wenns Dir gefällt. Aber wenn Du schon aber wieder auf die Linken losgehen willst, wie wäre es denn mit einer Antwort hierauf gewesen: viewtopic.php?f=10&t=1279&p=87277#p87277


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 18 Nov 2014 18:48 
Steinmeier hat letztens in einer Rede darüber geklagt, dass seiner Ansicht nach in den Medien zuviel Konformitätsdruck herrsche.

Alexander Wendt analysiert sehr treffend, dass Steinmeier da wohl erst mal in seiner eigenen Partei kehren solle ...

Zitat:
Vor kurzem veröffentlichten zwei Autorinnen in der „Zeit“ einen Artikel, in dem um Journalisten ging, die nicht die Bewertung der beiden Schreiberinnen hinsichtlich Frauenquote, Gendermainstreaming und Einwanderungspolitik teilen. Bei diesen Redakteuren handle es sich um „rechte Meinungskrieger“, die sich zu „Horden“ zusammenschlössen, um sich in ihren Ressentiments zu „suhlen“. Einen der rechten Suhlkrieger griffen sie pars pro toto heraus:

....

Die Aufregung darüber, dass so ein Typus eine eigene Kolumne füllen darf, lässt sich noch steigern und konkretisieren. In einer Publikation einer parteinahen Stiftung schrieb ein Thomas Gesterkamp unter anderem über den Redakteur des Deutschlandfunks Jürgen Liminski, er würde Anliegen von Männerrechtsgruppen „mit Beharrlichkeit in den Magazinen seines Senders platzieren.“ Und weiter:

„Warum der Journalist im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für tragbar gehalten wird, ist eine berechtigte Frage an den Intendanten – und eigentlich ein Thema für den Rundfunkrat.“

...

Im Jahr 2011 schafften es mehrere linke Gruppen, die Gastdozentur des israelischen Militärhistorikers und Autors Martin van Creveld schon nach dem Einführungsvortrag wieder zu beenden. Creveld, Autor mehrere Bücher und Verfasser zahlreicher Artikel auch in Deutschland, sei „frauenfeindlich, militaristisch und primitiv“, so das Bündnis seiner Gegner.

....

Und jetzt, lieber Frank-Walter, folgt die von Ihnen vermutlich schon hibbelig erwartete Auflösung: Christina Schildmann, die in der „Zeit“ gegen rechte Suhl-und Sudeljournalisten polemisierte, ist Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stifung, der parteinahen Stiftung der SPD. Die Broschüre, die dem Deutschlandfunk-Intendanten empfiehlt, den konservativen Journalisten Jürgen Liminski zu feuern, weil er konservativ sendet, stammt ebenfalls aus der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bei der Vertreibung des Professors Martin van Creveld von der Universität Trier wirkte die dortige Hochschulgruppe der JuSos tatkräftig mit.

Praktisch betrachtet, erinnert dieser Vielfaltsbegriff tendenziell an die „Weite und Vielfalt“, die Erich Honecker 1971 seinen Kulturschaffenden einräumte: die dürften im Prinzip alles schreiben – es müsse nur mit der Lehre der SED übereinstimmen.

Oder meinten Sie es doch anders, verehrter Herr Bundesaußenminister? Dann halten Sie doch den nächsten Vortrag über Meinungsvielfalt am besten auf einem Parteitag der SPD.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... r_genossen


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 13 Mai 2015 16:38 
Erneut wird ersichtlich, wie linke versuchen, über Hetzkampagnen im Internet andere Meinungen oder anderen Sprachgebrauch als den selbst definierten "politische korrekten" Sprachgebrauch totzumachen:

Zitat:
Humboldt Universität Zensoren im Hörsaal

Anonyme Studenten bloggen gegen Professoren an der Humboldt Universität in Berlin. Sie werfen ihnen Arroganz vor, und notieren, was sie für politisch inkorrekt halten. Wie reagiert die Universität?

Studenten pöbeln gegen einen Professor. Sie werfen ihm Arroganz vor und „rhetorische Überlegenheit“, was zum Lachen wäre, würde der Ton nicht schon bald schriller. Sie denunzieren und zensieren seine Vorlesungen, mit denen sie intellektuell offensichtlich überfordert sind. Zumindest drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man sich durch die eifernden Blogeinträge gekämpft hat. Ihre Angriffe starten sie aus der Anonymität eines eigens dazu eingerichteten Kampagnenblogs. Niemand weiß, wer genau sich dahinter verbirgt, ob es überhaupt Studenten sind, ob sie nur als Gasthörer in die Humboldt Universität kommen, ob sie Hochschullehrer angreifen, weil ihre eigene, streng begrenzte Ideologie sie dazu zwingt. Es könnten zehn Personen sein, aber auch nur eine – das herauszufinden ist jedenfalls noch niemandem gelungen.

...

Die Blogger notieren während der Vorlesungen, was sie für politisch inkorrekt halten: Ihnen fehlt das „Gendern“, sie möchten Begriffe wie „Bauernsprache“ auf den Index setzen, genauso wie „Nation“, weil Herfried Münkler nur eine „Beschreibung des Mülls“ geliefert habe, „den die meisten Leute zum Thema Nation bis heute im Kopf“ hätten. Noch grotesker sind Unterstellungen aus Vorlesungen zur Geschichte des politischen Denkens, die Münkler falsch zitieren und seine Beispiele ins Gegenteil verkehren, um das Empörungskarussell etwas schneller drehen zu können.

Die anonymen Blogger stilisieren sich zu Opfern dieses ihrer Ansicht nach „militaristischen Extremisten der Mitte“, dem sie als Studenten mit reinem Herzen ausgeliefert sind. Sie unterstellen ihm „Rassismus“, ohne dies nachweisen zu wollen, schimpfen ihn einen „liberalen pro-Europäer großdeutscher Prägung“. Sie beklagen das „uneingeschränkte Rederecht“ des Professors in der Vorlesung, sein hohes Gehalt, lehnen aber eine Podiumsdiskussion mit ihm ab. Er sei zu selbstsicher.

...

Es sei eine eigentlich unerträgliche Situation, sagt Herfried Münkler, „unter diesen Umständen der permanenten Denunziationsandrohung mit sinnentstellenden bis das Gegenteil des Gesagten behauptenden Zitaten eine Vorlesung halten zu müssen“. Sie abzubrechen, hält er für keine Option.

...

Hier gelang es auch, die Urheber der Hetzkampagne zu benennen: die Jugendorganisation der trotzkistischen Partei für soziale Gleichheit.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/f ... 87819.html



Wehret den Anfängen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 27 Mai 2015 23:35 
Frauke Petry ist in Göttingen angegriffen worden, der Hochburg linken Gedankenguts:

Zitat:
Drei Vermummte haben die Co-Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, in einem Lokal in Göttingen attackiert. Die Angreifer warfen nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth am Mittwoch den Tisch um, an dem Petry mit einem Journalisten saß, sodass sie zu Boden ging. Anschließend hätten die Vermummten die rechtskonservative Politikerin mit Beuteln mit Fruchtsaft beworfen.

Dem Sprecher zufolge war vor der Attacke eine junge Frau an Petry herangetreten und hatte gefragt: "Sind Sie Frauke Petry?" Als diese die Frage bejahte, soll die Frau sie beschimpft haben und dann verschwunden sein. Kurz darauf stürmten die Vermummten in das Lokal. Sie riefen nach Angaben des Sprechers: "Nazis raus!"

"Dieser brutale Versuch, die Meinungsfreiheit mit Gewalt einzuschränken, ist niederträchtig", sagte Petry. Linksextreme Gewalt werde von den etablierten Parteien verharmlost. Petry ist Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland in Sachsen und gehört dem Bundesvorstand an.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 35884.html



So ist das halt unter Linken: wer keine sozialistischen Phantasien hat, ist gleich Nazi. Die Keule wird ja beliebig von links geschwungen. Und so rechtfertigt man dann natürlich auch Gewalt gegen Andersdenkende. Leider sind die Unis seit 40 Jahren nicht bereit, linken Faschisten keinen Raum mehr einzuräumen und sich klar gegen Terror von links zu positionieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 28 Mai 2015 00:01 
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Fazer hat geschrieben:
Frauke Petry ist in Göttingen angegriffen worden, der Hochburg linken Gedankenguts:

Zitat:
Drei Vermummte haben die Co-Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, in einem Lokal in Göttingen attackiert. Die Angreifer warfen nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth am Mittwoch den Tisch um, an dem Petry mit einem Journalisten saß, sodass sie zu Boden ging. Anschließend hätten die Vermummten die rechtskonservative Politikerin mit Beuteln mit Fruchtsaft beworfen.

Dem Sprecher zufolge war vor der Attacke eine junge Frau an Petry herangetreten und hatte gefragt: "Sind Sie Frauke Petry?" Als diese die Frage bejahte, soll die Frau sie beschimpft haben und dann verschwunden sein. Kurz darauf stürmten die Vermummten in das Lokal. Sie riefen nach Angaben des Sprechers: "Nazis raus!"

"Dieser brutale Versuch, die Meinungsfreiheit mit Gewalt einzuschränken, ist niederträchtig", sagte Petry. Linksextreme Gewalt werde von den etablierten Parteien verharmlost. Petry ist Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland in Sachsen und gehört dem Bundesvorstand an.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 35884.html

So ist das halt unter Linken: wer keine sozialistischen Phantasien hat, ist gleich Nazi. Die Keule wird ja beliebig von links geschwungen. Und so rechtfertigt man dann natürlich auch Gewalt gegen Andersdenkende. Leider sind die Unis seit 40 Jahren nicht bereit, linken Faschisten keinen Raum mehr einzuräumen und sich klar gegen Terror von links zu positionieren.

Achtung: nicht nur von "links": die Nazi-Keule wurde vor zwei Jahren auch von eurem damaligen FDP-Generalsekretär Patrick Döring gegen die AfD geschwungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 28 Mai 2015 05:19 
Diese linksgrüne Intoleranz hat in Jürgen Trittins Wahlkreis, einer Hochburg der Gewaltanwendung gegen Andersdenkende, ja schon Tradition. Solche Aktionen der Grünen Jugend haben wir ja auch schon vor der Wahl 2013 erlebt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 10 Nov 2015 16:52 
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Beiträge: 1139
Sonst war hier ja die Frage des linken Verständnisses von Meinungsfreiheit kaum jemand eine Zeile wert. Aber plötzlich schlagen die Wellen hoch, weil sich ein Professor, der zur SPD gehört, in einem Interview zur AfD weit aus dem Fenster gelehnt hat:

Zitat:
Sollte der Staat, Polizei und Justiz stärker repressiv gegen Rechtspopulisten und ihr Umfeld vorgehen? Die Zunahme von Straftaten und Attacken auf Flüchtlinge haben laut BKA-Statistik ja einen alarmierend hohen Stand?

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart "Die wollen doch bloß spielen" gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des "Packs" durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html



Da gibt es dann grosse Aufregung:

Quijota hat geschrieben:
Ich finde es ziemlich bestürzend, wie dieser Mielke mit der Meinungs- u. Versammlungsfreiheit umzugehen gedenkt:


SolaBona hat geschrieben:
Brutales, gemeines Gedankengut und Brandstifterdiktion eines Akademikers - Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz.


Vielleicht doch mal ein Anlass, über das Thema Meinungsfreiheit nachzudenken und den Umgang von SPD, Grünen, Linken und Antifa/schwarzem Block mit dem politischen Gegner?

Kubicki hat im übrigen im Focus einen sehr guten Beitrag zu dem Thema gebracht:

Zitat:
Gastbeitrag des FDP-VizesWie viel Idiot steckt in Lutz Bachmann? Kubicki rechnet mit SPD-Vize Stegner ab

Weil Pegida-Frontmann Bachmann den Justizminister mit Goebbels verglich, forderte SPD-Vize Ralf Stegner Ermittlungen – und nannte Bachmann einen "Pegidioten". Sein Rivale im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki (FDP), hält dagegen: Bachmann bringe zwar alle Voraussetzungen mit, um als Idiot bezeichnet zu werden. Bewerten jedoch müsse das jeder selbst. Ein Gastbeitrag.

Der Goebbels-Vergleich hat in der Bundesrepublik eine gewisse Tradition. Auch wenn der Eindruck entstanden sein sollte: Der jetzt von führenden Sozialdemokaten angegriffene Pegida-Frontmann und Hobby-Hitlerimitator Lutz Bachmann war mitnichten der Erste, der den früheren NS-Propagandaminister als gleichwohl schillernde wie abstoßende Referenzgröße für zeitgenössische Spitzenpolitiker herangezogen hat.
Auch Kohl und Brandt verglichen mit Goebbels

Bundeskanzler Helmut Kohl zum Beispiel ließ die amerikanische Öffentlichkeit des Jahres 1986 mittels eines „Newsweek“-Interviews wissen, der Generalsekretär des KPdSU-Zentralkomitees, Michail Gorbatschow, verstünde etwas von PR. Sodann schob er etwas ungelenk nach: „Der Goebbels verstand auch etwas von PR.“

So wie Bachmann den heutigen Bundesjustizminister Heiko Maas am vergangenen Montag auf der allwöchentlichen Pegida-Versammlung charakterisierte, tat es in sehr ähnlicher Weise auch der Friedensnobelpreisträger und die sozialdemokratische Lichtgestalt in Personalunion, Willy Brandt. In einer Fernsehrunde mit Kanzler Kohl im Jahre 1985 entglitt dem sichtlich bewegten SPD-Vorsitzenden der fatale Satz, der CDU-Generalsekretär Heiner Geißler sei „seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land“. Bei Brandt – so mag man meinen – hatte diese Zuschreibung besonderes Gewicht, war er doch wegen seiner politischen Herkunft ein Verfolgter des nationalsozialistischen Unrechtsregimes.
Forderungen nach staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen nicht hilfreich

Strafrechtlich wurden übrigens weder Kohl noch Brandt für diese Äußerungen belangt. Dass nun aber mit Thorsten Schäfer-Gümbel oder Ralf Stegner die politischen Erben Willy Brandts auf die Bühne schreiten und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den bereits vorbestraften Bachmann fordern, mag in der moralgeschwängerten Vergeltungslogik manch eines Sozialdemokraten Sinn ergeben. Für den demokratischen Staat, dessen Konstitutionsmerkmal die Meinungsfreiheit ist, ist ein solches Gebaren nicht hilfreich.

Denn die Verfassungsmütter und -väter haben der Meinungsfreiheit in Artikel 5 des Grundgesetzes eine zentrale Bedeutung für unsere Demokratie eingeräumt. Die Stärke des demokratischen Rechtsstaates zeigt sich dann, wenn er moralische oder ideologische Positionen souverän missachtet – und sogar Meinungen zulässt, die ekelhaft, kränkend oder gegen ihn selbst gerichtet sind; also ausdrücklich auch von den Feinden des Rechtsstaates.
„Berufsrisiko“ für Politiker

Die Beleidigung von Privatpersonen ist – zu Recht – gesetzlich untersagt. Aber wenn sich Schmähungen gegen Politiker richten, so ist dies nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in einem gewissen Rahmen sogar als „Berufsrisiko“ zu werten. Franz Josef Strauß konnte hiervon ein mehrstrophiges Lied singen. Nicht ohne Grund hat Justizminister Maas auf eine entsprechende Strafanzeige gegen Bachmann verzichtet.

Vor allem der Ruf Ralf Stegners nach einer kraftvollen Reaktion der Justiz könnte vor diesem Hintergrund also als Versuch gewertet werden, die Organe des Rechtsstaates für die Durchsetzung einer höheren Moral zu gebrauchen.

Dass es sich um eine höhere Moral handelt, lässt sich leicht aus der Twitter-Reaktion des schleswig-holsteinischen SPD-Landesvorsitzenden ablesen. Stegner zwitscherte nämlich nach der Meldung über Bachmanns Ausfall umgehend ins weltweite Netz (man beachte Groß- und Kleinschreibung): „Der verurteilte Straftäter und PEGIDIOT Bachmann vergleicht Heiko Maas mit Goebbels – dieser ekelhafte Brandstifter gehört vor den Kadi!“
Stegnerscher Twitter-Reflex

Wir lernen: Der Klage über eine Schmähkritik an einem Sozialdemokraten folgt unweigerlich die Schmähkritik eines Sozialdemokraten. Denn in dem Schachtelbegriff „Pegidiot“ ist der juristisch als Beleidigung anzusehende „Idiot“ enthalten.

Abgesehen davon, dass das Kamener Amtsgericht im Jahr 2010 einem vorbestraften Mann fünf Monate Gefängnis für die „Idiot“-Beschimpfung eines Busfahrers aufbrummen wollte, zeigt der Stegnersche Twitter-Reflex eine interessante Haltung: Manch ein Sozialdemokrat darf offenbar – nach den eigenen Maßstäben – Beleidigungen gegenüber anderen unbeschadet aussprechen, weil es ja der moralisch richtigen Sache dient. Geht die Beleidigung allerdings in die eigene Richtung, wird nach einer staatlichen Reaktion gerufen.

Intellektuell weit unterdurchschnittlich, geschichtslos und offenkundig falsch

Die Meinungsfreiheit, die Stegner für sich selbst gelten lässt, müsste er konsequenterweise auch gegenüber Bachmann gelten lassen. Eine Beleidigung ist nicht deshalb „erlaubter“, wenn sie ein Sozialdemokrat ausspricht. Tatsächlich ist die Bachmannsche Einlassung intellektuell weit unterdurchschnittlich, geschichtslos und offenkundig falsch.

Hätte er seine Worte in Richtung eines Privatmannes ausgestoßen, wäre dies justiziabel. Weil er es aber gegenüber einer Person des öffentlichen Lebens getan hat, darf er es. Und alle Demokraten sollten dankbar sein und weiterhin dafür streiten, dass auch solche kruden Gedanken in unserer freien Gesellschaft öffentlich gemacht werden dürfen. Sie müssen nicht gleich strafrechtlich verfolgt werden – sie entlarven den Meinungshabenden nämlich selbst.

Ob Bachmann ein Idiot ist, darf jeder für sich bewerten

Vielleicht sollten die Sozialdemokraten dieselbe Gelassenheit mit solchen Äußerungen an den Tag legen, wie es in den 1980er Jahren bei Kohl und Brandt offensichtlich noch der Fall gewesen ist. Es wäre im Sinne unserer freiheitlichen Demokratie. Eine moralische Bewertung durch den Staat, welche Beleidigung „erlaubter“ ist, darf nicht stattfinden.

Ob Lutz Bachmann ein Idiot ist, darf jeder für sich selbst bewerten. Bejahen kann man allerdings (auch öffentlich), dass er alle Voraussetzungen mitbringt, um als Idiot bezeichnet zu werden.

http://www.focus.de/politik/experten/ku ... 65680.html


_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 01 Dez 2015 12:54 
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"Deutschland, du mieses Stück Scheisse" wird von Linksextremisten skandiert. Das geht mir zu weit :neinenein:
https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... -billigen/

Da gibt es aber einen Ausweg, den dt. Politiker schon Leuten empfohlen haben, die sich gegen Flüchtlingsansiedlungen in ihrem Ort gewehrt haben:

Sie können das Land verlassen - das ist die Freiheit eines jeden Deutschen
https://www.youtube.com/watch?v=PZB5rYH-eZA

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 02 Dez 2015 23:07 
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Quijota hat geschrieben:
"Deutschland, du mieses Stück Scheisse" wird von Linksextremisten skandiert. Das geht mir zu weit :neinenein:
https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... -billigen/

Da gibt es aber einen Ausweg, den dt. Politiker schon Leuten empfohlen haben, die sich gegen Flüchtlingsansiedlungen in ihrem Ort gewehrt haben:

Sie können das Land verlassen - das ist die Freiheit eines jeden Deutschen
https://www.youtube.com/watch?v=PZB5rYH-eZA


Im Detail sieht das dann so aus:

Zitat:
Das, was beim Juso-Bundeskongress in Bremen das sächsische Vorstandsmitglied Sophie Koch sagte: „In einem Land wie Deutschland, in dem der NSU jahrelang mordet und wo Geflüchtete tagtäglich angegriffen werden – es tut mir leid, so ein Land hat es verdient, beleidigt zu werden.“

Die Mehrheit der Jungsozialisten sah das ähnlich und votierte für den Antrag mit dem Titel „Ey, Deutschland, du Opfer – Staatsbeleidigung ist keine Straftat.“ Danach dürfte man, wie bei einer Demo im Sommer in Berlin, auch sagen: „Deutschland, du mieses Stück Scheiße.“

http://www.thueringer-allgemeine.de/web ... 1471046358



Das Verlassen des Landes würde man dann gerne den Jusos empfehlen, dann sind die sicher glücklicher. Ich würde Russland oder Syrien als bevorzugten Aufenthaltsort empfehlen.

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Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 02 Dez 2015 23:09 
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Die Jusos Sachsen begründen in einem Blogbeitrag ihre auf dem Bundeskongress der Jungsozialist*innen beschlossene Forderung nach einer Abschaffung des Paragraphen 90a StGB:
"Zum Wesen eines demokratischen Rechtsstaates gehört es auch kritisiert werden zu können und nicht, sich durch Repression gegenüber solcher Kritik immun machen zu wollen. Dass dies auch polemisch und zugespitzt erfolgen kann und darf ist Ausdruck unserer freien und demokratischen Gesellschaft. Unsere Justiz hat dies schon lange verstanden, es ist Zeit auch die gesetzliche Realität dem anzupassen."
http://jusossachsen.de/ein-starker-staa ... aushalten/

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 11 Dez 2015 11:45 
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NicMan hat geschrieben:
Die Jusos Sachsen begründen in einem Blogbeitrag ihre auf dem Bundeskongress der Jungsozialist*innen beschlossene Forderung nach einer Abschaffung des Paragraphen 90a StGB:
"Zum Wesen eines demokratischen Rechtsstaates gehört es auch kritisiert werden zu können und nicht, sich durch Repression gegenüber solcher Kritik immun machen zu wollen. Dass dies auch polemisch und zugespitzt erfolgen kann und darf ist Ausdruck unserer freien und demokratischen Gesellschaft. Unsere Justiz hat dies schon lange verstanden, es ist Zeit auch die gesetzliche Realität dem anzupassen."
http://jusossachsen.de/ein-starker-staa ... aushalten/


Solange sie austeilen sind Jusos und Grüne ja gerne dabei und würden jegliche Beschränkung als Eingriff in die Meinungsfreiheit werten. Anders ist es nur, wenn sie dann selber "Opfer" dieser Freiheiten werden. Heuchlerisch:

Zitat:
Die CSU-Landtagsfraktion hat Ärger mit ihrer Facebook-Seite: Dutzende Bürger haben dort Hasskommentare gegen die Grünen-Politikerin Claudia Roth hinterlassen - bis hin zu Mordaufrufen, von denen sich manche auch gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) richten.


Wegen Facebook-Hetze gegen Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) hat die Landtagsfraktion der Grünen in Bayern Strafanzeige gegen die CSU-Landtagsfraktion erstattet. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause warf den Christsozialen am Montag in München vor, trotz Aufforderung nichts gegen die auf der offiziellen Facebook-Seite der CSU-Fraktion verbreiteten Fälle "mit Beleidigungen, übler Nachrede und Verleumdungen" gegen Roth unternommen zu haben. Teilweise fänden sich auch Aufrufe zu Gewalttaten gegen Roth unter den Kommentaren.

Die Hetzkommentare befinden sich unter einer am Donnerstag vom CSU-Abgeordneten Florian Herrmann veröffentlichten Pressemitteilung, in der dieser Roth vorwirft, zur Radikalisierung der Gesellschaft in Deutschland beizutragen. Der CSU-Mann begründet diesen Vorwurf damit, dass Roth eine Demonstration unterstützt habe, bei der Deutschland-Schmähungen gerufen worden seien.

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 38270.html



Das sind die gleichen Leute, die sich gegen die Sperrung von Kinderpornographieseiten gestellt haben!

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 11 Dez 2015 15:01 
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Das grundlegende Problem ist, dass die meisten Deutschen (und auch durchaus unabhängig vom links-rechts Spektrum) kein Problem mit einer Maßnahme an sich haben, solange sie nur den 'Richtigen' trifft. Sie sind fest überzeugt, dass der Zweck stets die Mittel heilige - einschließlich Hetze, physischer Gewalt und dem Absprechen von Grundrechten.

Diese Mentalität muss man durchschauen - denn vorher lässt sich deutsche Debattenkultur, Politik und Geschichte nicht begreifen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 11 Dez 2015 16:51 
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NicMan hat geschrieben:
Das grundlegende Problem ist, dass die meisten Deutschen (und auch durchaus unabhängig vom links-rechts Spektrum) kein Problem mit einer Maßnahme an sich haben, solange sie nur den 'Richtigen' trifft. Sie sind fest überzeugt, dass der Zweck stets die Mittel heilige - einschließlich Hetze, physischer Gewalt und dem Absprechen von Grundrechten.

Diese Mentalität muss man durchschauen - denn vorher lässt sich deutsche Debattenkultur, Politik und Geschichte nicht begreifen.


Ich finde, dass dieser Vorwurf aber insbesondere den Besserwissern der Grünen zu machen ist.

CDU/CSU waren schon vor Jahren bei der Diskussion zur Kinderpornographie der Ansicht, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein kann und darf. Darüber haben die Grünen und andere linke nicht offen diskutiert, nein, da wurde gleich von Abschaffung der Meinungsfreiheit palavert, das Wort von "Zensursula" machte die Runde. Dabei wurde auch damals schon das Thema Shitstorms und Beleidigungen im Internet von CDU/CSU aus thematisiert. Die Grünen fühlten sich davon aber offenbar nicht betroffen. Jetzt aber, wo sie selber Zielscheibe werden, oder wo bei der Flüchtlingsdebatte Beiträge geschrieben werden, die ihnen nicht gefallen, da fällt ihnen plötzlich auf, dass das Internet ja kein rechtsfreier Raum sein sollte. Überraschung!

Diese Art von Heuchelei kann ich nicht leiden. Es setzt sich auch bei der Diskussion über Demos der AfD fort. Was da skandiert wird, oder wenn da Galgen rumgetragen werden, ist das an sich gar nicht viel schlimmer als das, was bei Anti-TTIP Demos so gebracht wird. Aber die Polizei sollte mal versuchen, bei so einer "linken" Demo entsprechend einzugreifen. Wieder wäre das Geschrei von Beschränkung der Meinungsfreiheit gross. Aber bei der AfD, da werden andere Massstäbe angelegt.

Gerade die Grünen vertreten eine moralisierende Politikvorstellung - und genau das führt zu dieser Art heuchlerischem Vorgehen. Weil "grüne" oder linke Themen okay sind, darf auch ruhig mal hingelangt werden. Wenn jemand vom anderen politischen Spektrum mal mit gleicher Münze zurückzahlt, dann ist das Geschrei gross.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 11 Dez 2015 17:21 
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fleissiger Freigeist

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Nonsequitur hat geschrieben:
NicMan hat geschrieben:
Das grundlegende Problem ist, dass die meisten Deutschen (und auch durchaus unabhängig vom links-rechts Spektrum) kein Problem mit einer Maßnahme an sich haben, solange sie nur den 'Richtigen' trifft. Sie sind fest überzeugt, dass der Zweck stets die Mittel heilige - einschließlich Hetze, physischer Gewalt und dem Absprechen von Grundrechten.

Diese Mentalität muss man durchschauen - denn vorher lässt sich deutsche Debattenkultur, Politik und Geschichte nicht begreifen.


Ich finde, dass dieser Vorwurf aber insbesondere den Besserwissern der Grünen zu machen ist.

CDU/CSU waren schon vor Jahren bei der Diskussion zur Kinderpornographie der Ansicht, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein kann und darf. Darüber haben die Grünen und andere linke nicht offen diskutiert, nein, da wurde gleich von Abschaffung der Meinungsfreiheit palavert, das Wort von "Zensursula" machte die Runde. Dabei wurde auch damals schon das Thema Shitstorms und Beleidigungen im Internet von CDU/CSU aus thematisiert. Die Grünen fühlten sich davon aber offenbar nicht betroffen. Jetzt aber, wo sie selber Zielscheibe werden, oder wo bei der Flüchtlingsdebatte Beiträge geschrieben werden, die ihnen nicht gefallen, da fällt ihnen plötzlich auf, dass das Internet ja kein rechtsfreier Raum sein sollte. Überraschung!

Diese Art von Heuchelei kann ich nicht leiden. Es setzt sich auch bei der Diskussion über Demos der AfD fort. Was da skandiert wird, oder wenn da Galgen rumgetragen werden, ist das an sich gar nicht viel schlimmer als das, was bei Anti-TTIP Demos so gebracht wird. Aber die Polizei sollte mal versuchen, bei so einer "linken" Demo entsprechend einzugreifen. Wieder wäre das Geschrei von Beschränkung der Meinungsfreiheit gross. Aber bei der AfD, da werden andere Massstäbe angelegt.

Gerade die Grünen vertreten eine moralisierende Politikvorstellung - und genau das führt zu dieser Art heuchlerischem Vorgehen. Weil "grüne" oder linke Themen okay sind, darf auch ruhig mal hingelangt werden. Wenn jemand vom anderen politischen Spektrum mal mit gleicher Münze zurückzahlt, dann ist das Geschrei gross.


Genau wegen dieser Mentalität bin ich auch kein Grüner. Allerdings trifft diese Heuchelei zum Glück nicht auf alle linken/Grünen zu. Teilweise hat da ein gewisser Lernprozess eingesetzt. Leider musste ich aber auch in Diskussionen feststellen, dass viele aus dieser politischen "ecke" sich schlicht im Recht fühlen, wenn sie zum Beispiel gewaltsam eine Afd-Demo verhindern. Ich frage mich dann jedesmal, wie man so blöd sein kann, den rechtsextremen Spinnern der Afd so in die Karten zu spielen, und deren Opfermythos auch noch mit aller Gewalt (scheinbar) bestätigen zu wollen. Grade auch, weil die Afd DIE Partei ist, die "Meinungsfreiheit" noch lächerlicher und selektiver interpretiert als es die Grünen tun.

Es gibt schließlich mehr als genug demokratische Möglichkeiten die Afd-zu bekämpfen und die kann und sollte man auch verwenden. Die politische Linke muss endlich aufhören so zu tun, als seien ihre Angehörigen "bessere Menschen". Die Menschen wollen, das man ihnen zuhört und ihre Argumente ernst nimmt, nicht, dass von oben herab moralisierend selektiert wird was Menschen zu denken hätten. Politische Auseiandersetzungen müssen mit den besseren Argumenten gewonnen werden ; und für Meinungen die sich außerhalb des demokratischen Spektrums bewegen ist der Staatsanwalt zuständig, der dies nach geltenden Gesetzen zu beurteilen hat. Und nicht die selbsternannten besseren Menschen von links (und teilweise auch ganz rechts).

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 16 Dez 2015 13:49 
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