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 Betreff des Beitrags: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Feb 2011 15:24 
Sarrazin sollte diese Woche zusammen mit einigen anderen Leuten bei der London School of Economics (LSE) bei einem Symposium unter dem Titel „Europas Zukunft – ‚Untergang des Abendlandes?“ teilnehmen. Gegner von Sarrazin und Demonstranten haben dies am Ende verhindert, die LSE hat die Veranstaltung abgesagt, die dann immerhin in einem nahegelegenen Hotel stattfinden konnte.

Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert. Nicht untypisch auch, dass hier offenbar "antizionistische" Gruppen mit aktiv waren - einige Leute hielten ein Banner des „International Anti-Zionist Network“ hoch, andere den Slogan „This is a farce not an integration debate“. Die Linke in Deutschland hat sich schon seit 40 Jahren mit den Antizionisten verbündet und betreibt insoweit kaum verborgenen Antisemitismus.

Deutlich wird dann das Meinungsverständnis dieser Linken in einer Diskussion, die der Autor eines Beitrags in der Welt widergibt:

"Ich fragte vorsichtig einen Bannerträger des Slogans „Dies ist eine Farce, keine Integrationsdebatte“, was er denn gegen die freie Meinungsäußerung habe in einem Land, welches „Free Speech“ als einen heiligen Grundsatz seiner Kultur ehrt. Wie halte er es zum Beispiel mit Voltaires berühmten Ausspruch: „Ich werde immer deine Meinung bekämpfen, aber ich werde immer ebenso dafür kämpfen, dass du sie sagen darfst?“ Die Belehrung folgte auf dem Fuße: „Voltaires Prinzip gilt nicht mehr. Wie kann man Faschisten erlauben, frei ihre Ansichten zu vertreten?“

Aha. Der Mann nimmt sich also selber die Freiheit zu entscheiden, was er für "faschistisch" hält oder nicht. Aber das war ja auch schon immer das Totschlagargument der Linken: alles war nicht passt, wird als faschistisch bezeichnet und kann damit mit allen möglichen Mitteln bekämpft werden.

Das ist, was einer Gesellschaft unter der Führung solcher Linken drohen würde: Einschränkung der Meinungsfreiheit, Umerziehungslager. Aber Frau Lötzsch und Herr Lafontaine träumen ja immer noch von ihrem Kommunismus und verschweigen diese notwendigen Folgen einer diktatorischen Gesellschaftsform.

Traurig, dass eine Partei wie die Linke in Deutschland überhaupt so einen Zulauf hat.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... razin.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Feb 2011 15:29 
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kurze frage:
was hat das ganze mit deutscher innenpolitik zu tun?

ist dir mal aufgefallen, dass in diesem forum diverse unterforen gibt, vor allem auch geeignetere?

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I'm tapping in the dusternis

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Feb 2011 15:47 
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Fazer hat geschrieben:
Sarrazin sollte diese Woche zusammen mit einigen anderen Leuten bei der London School of Economics (LSE) bei einem Symposium unter dem Titel „Europas Zukunft – ‚Untergang des Abendlandes?“ teilnehmen. Gegner von Sarrazin und Demonstranten haben dies am Ende verhindert, die LSE hat die Veranstaltung abgesagt, die dann immerhin in einem nahegelegenen Hotel stattfinden konnte.

Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert. Nicht untypisch auch, dass hier offenbar "antizionistische" Gruppen mit aktiv waren - einige Leute hielten ein Banner des „International Anti-Zionist Network“ hoch, andere den Slogan „This is a farce not an integration debate“. Die Linke in Deutschland hat sich schon seit 40 Jahren mit den Antizionisten verbündet und betreibt insoweit kaum verborgenen Antisemitismus.

Deutlich wird dann das Meinungsverständnis dieser Linken in einer Diskussion, die der Autor eines Beitrags in der Welt widergibt:

"Ich fragte vorsichtig einen Bannerträger des Slogans „Dies ist eine Farce, keine Integrationsdebatte“, was er denn gegen die freie Meinungsäußerung habe in einem Land, welches „Free Speech“ als einen heiligen Grundsatz seiner Kultur ehrt. Wie halte er es zum Beispiel mit Voltaires berühmten Ausspruch: „Ich werde immer deine Meinung bekämpfen, aber ich werde immer ebenso dafür kämpfen, dass du sie sagen darfst?“ Die Belehrung folgte auf dem Fuße: „Voltaires Prinzip gilt nicht mehr. Wie kann man Faschisten erlauben, frei ihre Ansichten zu vertreten?“

Aha. Der Mann nimmt sich also selber die Freiheit zu entscheiden, was er für "faschistisch" hält oder nicht. Aber das war ja auch schon immer das Totschlagargument der Linken: alles war nicht passt, wird als faschistisch bezeichnet und kann damit mit allen möglichen Mitteln bekämpft werden.

Das ist, was einer Gesellschaft unter der Führung solcher Linken drohen würde: Einschränkung der Meinungsfreiheit, Umerziehungslager. Aber Frau Lötzsch und Herr Lafontaine träumen ja immer noch von ihrem Kommunismus und verschweigen diese notwendigen Folgen einer diktatorischen Gesellschaftsform.

Traurig, dass eine Partei wie die Linke in Deutschland überhaupt so einen Zulauf hat.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... razin.html


Ach, echt?

Ich erinnere da nur mal an die nicht stattgefundenen Diskussionsveranstaltungen mit gewissen kritischen Leuten wie Finkelstein

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/honestly_concerned_hurra_wir_diffamieren_norman_finkelstein_berlin_2010.htm

und ähnlichen. Die waren wohl eher aus der konservativen Ecke verhindert worden. Es geht also nur hin und her.

Wobei ich heute einen Klasse-Artikel in der ZEIT gelesen habe, den ich Fazer auch gerne ans Herz legen möchte:

Ich schreib ihn teilweise ab, denn er ist nur in der Papierausgabe:

Zitat:
Verändert das Bild von den Muslimen in Ägypten das von den Muslimen in Kreuzberg?

Muslime, die gegen die Diktatur kämpfen, Muslime, die neben Christen demonstrieren, Muslime, die gewaltfrei sind, Muslime, die für Freiheit beten. Hatte man Muslime aus dem letzten, dem Sarrazin-Jahr, nicht ganz anders in Erinnerung: sind das nicht diejenigen, die bei uns Hartz IV abzocken, bildungsfern sind, den deutschen Staat ablehnen, im Wohnzimmer Scharia-Urteile sprechen, gewaltbereit durch Kreuzberg ziehen und am Fließband Kopftuchmädchen produzieren?
Weil die beiden Bilder vom Muslim so hart aufeinanderprallten, fiel es vielen schwer, sich an die Chancen zu gewöhnen, die sich in Nordafrika eröffneten. Zuerst hieß es: das ist doch nur Tunesien, ein Einzelfall. Dann fingen die Ägypter an zu revoltieren. Da hieß es: Bloß nicht zu schnell freie Wahlen, weil muslimische Länder keine Tradition in der Demokratie haben. Drohte nicht eine Machtübernahme durch die Muslimbrüder? Und als die keine Machtansprüche erhoben - kommt nicht ein Bürgerkrieg? Er kam vorerst nicht, stattdessen fegten die Ägypter ihren Diktator hinweg und räumten danach den Müll vom Tahrir-Platz.


Aus: DIE ZEIT Ausgabe vom 17. Februar 2011 Seite 3

Ja, irgendwie müssen wir jetzt mal alle unsere Feindbilder zurechtrücken. Das mit den Muslimen scheint nicht mehr so recht zu klappen.

Zenzi

_________________
«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Feb 2011 16:39 
zenzi hat geschrieben:
Ach, echt?

Ich erinnere da nur mal an die nicht stattgefundenen Diskussionsveranstaltungen mit gewissen kritischen Leuten wie Finkelstein

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/honestly_concerned_hurra_wir_diffamieren_norman_finkelstein_berlin_2010.htm

und ähnlichen. Die waren wohl eher aus der konservativen Ecke verhindert worden. Es geht also nur hin und her.



Dass du als bekannte Anti-Zionistin dich bei Finkelstein besonders gut aufgehoben fühlt, überrascht nicht wirklich. Dabei wird ihm selbst von der Rosa-Luxemburg-Stiftung vorgeworfen, den Holocaust teilweise zu leugnen. Im übrigen sehe ich nicht, wo Herrn Finkelstein z.b. von gewalttägien Demonstranten Probleme bereitet wurden - im Gegensatz zu dem linken Mob, der gerne Sarrazin und andere ihm missliebige Leute mundtot machen will.

Dein Link führt dann zu der wunderschönen Seite arendt-art.de - von dort wird zur weiteren Vertiefung auf steinbergrecherche.com verlinkt, wo alle, die nicht Anti-Zionisten sind beschossen werden. Liest man die Beiträge dort möchte einem die Linke ja fast ans Herz wachsen ...

Nur beispielhaft:

"Israel / Palästina
Einsatz Der Linken für den einzigen gefangenen Besatzersoldaten und gegen die Tausende gefangener Widerstandskämpfer. An der Spitze der widerlichen Initiative: die Sozialdemokraten Gregor Gysi und Wolfgang Gehrcke."
http://www.steinbergrecherche.com/08dielinke.htm

Ah. Eine Initiative, die sich für den entführten Gilad Schalit einsetzt, ist also widerlich??

Schon bezeichnend, in welche Richtungen deine Informationen führen.


zenzi hat geschrieben:
Wobei ich heute einen Klasse-Artikel in der ZEIT gelesen habe, den ich Fazer auch gerne ans Herz legen möchte:

Ich schreib ihn teilweise ab, denn er ist nur in der Papierausgabe:

Zitat:
Verändert das Bild von den Muslimen in Ägypten das von den Muslimen in Kreuzberg?

Muslime, die gegen die Diktatur kämpfen, Muslime, die neben Christen demonstrieren, Muslime, die gewaltfrei sind, Muslime, die für Freiheit beten. Hatte man Muslime aus dem letzten, dem Sarrazin-Jahr, nicht ganz anders in Erinnerung: sind das nicht diejenigen, die bei uns Hartz IV abzocken, bildungsfern sind, den deutschen Staat ablehnen, im Wohnzimmer Scharia-Urteile sprechen, gewaltbereit durch Kreuzberg ziehen und am Fließband Kopftuchmädchen produzieren?
Weil die beiden Bilder vom Muslim so hart aufeinanderprallten, fiel es vielen schwer, sich an die Chancen zu gewöhnen, die sich in Nordafrika eröffneten. Zuerst hieß es: das ist doch nur Tunesien, ein Einzelfall. Dann fingen die Ägypter an zu revoltieren. Da hieß es: Bloß nicht zu schnell freie Wahlen, weil muslimische Länder keine Tradition in der Demokratie haben. Drohte nicht eine Machtübernahme durch die Muslimbrüder? Und als die keine Machtansprüche erhoben - kommt nicht ein Bürgerkrieg? Er kam vorerst nicht, stattdessen fegten die Ägypter ihren Diktator hinweg und räumten danach den Müll vom Tahrir-Platz.


Aus: DIE ZEIT Ausgabe vom 17. Februar 2011 Seite 3

Ja, irgendwie müssen wir jetzt mal alle unsere Feindbilder zurechtrücken. Das mit den Muslimen scheint nicht mehr so recht zu klappen.

Zenzi


Es gibt kein Feindbild Muslime - allerdings muss man die Situation in Deutschland und in den arabischen Ländern schon utnerscheiden.

Interessanterweise validieren alle die, die es jetzt ja plötzlich schon immer wussten, nämlich dass die Autokraten im Nahen Osten Diktatoren sind, und die Bevölkerung nur auf die Chance zur Demokratie wartet, den Ansatz von Georg W. Bush. Der hat das ja schon immer für möglich gehalten - wollte es allerdings extern herbeiführen. Was wurde Bush nicht alles entgegengehalten, insbesondere der Vorwurf, er sei naiv, und man könne doch nicht mit der westlichen Vorstellung von Demokratie an diese Länder herangehen. Genau die Leute, die das seit Jahren propagieren, tun jetzt so als hätten sie westliche Demokratie im Nahen Osten schon immer für naturgegeben gehalten.

Was im übrigen der Freiheitswille der Menschen in diesen Ländern mit der Frage zu tun haben soll, ob die gleichen Menschen bereit sind, sich in Deutschland zu integrieren und dort nicht nur den Sozialstaat in Anspruch zu nehmen, erklären weder die Zeit noch du.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Feb 2011 18:15 
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Fazer hat geschrieben:
Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert.

So eine Frechheit aber auch. Da wollen die Linken doch tatsächlich eine Veranstaltung verhindern, wo so ein ehrwürdiger Mann, der u.a. Intelligenz als erblich und selten in der "Unterschicht" vorkommend bezeichnet, seine hochwissenschaftlichen Ergüsse vortragen kann.

Zitat:
Traurig, dass eine Partei wie die Linke in Deutschland überhaupt so einen Zulauf hat.

Woran es wohl liegt? Frag doch mal Deine schwarz-gelben Parteigenossen... :devil:

Zitat:
Interessanterweise validieren alle die, die es jetzt ja plötzlich schon immer wussten, nämlich dass die Autokraten im Nahen Osten Diktatoren sind, und die Bevölkerung nur auf die Chance zur Demokratie wartet, den Ansatz von Georg W. Bush. Der hat das ja schon immer für möglich gehalten - wollte es allerdings extern herbeiführen.

Wunderbar ausgedrückt, Fazer. Respekt! Aber andere nennen es auch Krieg. Nur seltsamerweise interessierte sich GWB nur für die Länder, in denen auch das Öl reichlich fließt. Komisch, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 18 Feb 2011 20:30 
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Fazer hat geschrieben:
Sarrazin sollte diese Woche zusammen mit einigen anderen Leuten bei der London School of Economics (LSE) bei einem Symposium unter dem Titel „Europas Zukunft – ‚Untergang des Abendlandes?“ teilnehmen. Gegner von Sarrazin und Demonstranten haben dies am Ende verhindert, die LSE hat die Veranstaltung abgesagt, die dann immerhin in einem nahegelegenen Hotel stattfinden konnte.

Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... razin.html


Mit einer Person, die biologistische Thesen vertritt und genetische Dispositionen der Intelligenz an rassistischen Merkmalen fest macht, ist in der Tat nicht zu diskutieren. Weder als Mittlerer oder Rechter, noch als Linker, jeder der nur einigermassen Schmalz unter dem Pony hat, wendet sich von so einem mit Grausen.

Da kann man besser mit Zeugen Jehovas an der Haustüre diskutieren, die haben zwar ein ähnliches Niveau, wie der Herr, glotzen aber nicht so fies.

mfg molly

_________________
Wenn der Weise stets als dumm erscheint, können seine Fehler nicht enttäuschen und sein Erfolg ist eine angenehme Überraschung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 19 Feb 2011 13:26 
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Registriert: 27 Jan 2011 12:27
Beiträge: 13464
Sozialschmarotzer knabbern am Fundament der sozialen Marktwirtschaft

Die Wirtschaftsjournalisten Ulrike Herrmann legt den Finger wieder mal in die Wunde. Einleitend mit Thilo Sarrazin Bestseller “Deutschland schafft sich ab” spannt sie den Bogen zu der Mittelschicht mit der provokanten These – Der Selbstbetrug der Mittelschicht – wie ich meine zu Recht.
Sie zeigt an Thilo Sarrazin Werk auf, wie die Mittelschicht instrumentalisiert wird – eigentlich regelrecht verarscht- und vor den Karren der 10 % reichsten Bevölkerungsschichten gespannt wird. Die Hartz IV-Hetze, permanente Kriminalisierung der Armen geschieht nicht rein zufällig, sondern erfüllt ein geschickt eingefädelten Zweck.
Es wird ein Bild versucht zu transportieren dass die Armen die Reichen ausbeuten, und nicht die Reichen die Armen. Die Schuldigen sind ausgemacht, es sind plötzlich nicht mehr die Steuerhinterzieher,Subventionsmafia,Talibanker und die Armutindustrie, nein es sind die Armen die das Fundament der sozialen Marktwirtschaft zum Einsturz bringen.

http://www.nachrichtenspiegel-online.de ... irtschaft/

Sehr interessantes Video!

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 20 Feb 2011 01:11 
molly hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Sarrazin sollte diese Woche zusammen mit einigen anderen Leuten bei der London School of Economics (LSE) bei einem Symposium unter dem Titel „Europas Zukunft – ‚Untergang des Abendlandes?“ teilnehmen. Gegner von Sarrazin und Demonstranten haben dies am Ende verhindert, die LSE hat die Veranstaltung abgesagt, die dann immerhin in einem nahegelegenen Hotel stattfinden konnte.

Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... razin.html


Mit einer Person, die biologistische Thesen vertritt und genetische Dispositionen der Intelligenz an rassistischen Merkmalen fest macht, ist in der Tat nicht zu diskutieren. Weder als Mittlerer oder Rechter, noch als Linker, jeder der nur einigermassen Schmalz unter dem Pony hat, wendet sich von so einem mit Grausen.

Da kann man besser mit Zeugen Jehovas an der Haustüre diskutieren, die haben zwar ein ähnliches Niveau, wie der Herr, glotzen aber nicht so fies.

mfg molly


Jaja, ganz im Sinne linker Ideologie wird alles, was nicht ins eigene Denkschema passt, per se für für nicht diskussionsfähig gehalten. Dabei hat Sarrazin weit mehr als nur genetische Themen angesprochen, und das ist der eigentliche Kern seines Buches - die Integrationsdebatte. Deren Richtung passt den linken in unserem Lande aber nicht, daher muss Sarrazin dämonisiert werden - und dann darf man ihm auch den Mund verbieten, ganz gleich, was die Meinungsfreiheit hergibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 20 Feb 2011 01:22 
Quijota hat geschrieben:
Sozialschmarotzer knabbern am Fundament der sozialen Marktwirtschaft

Die Wirtschaftsjournalisten Ulrike Herrmann legt den Finger wieder mal in die Wunde. Einleitend mit Thilo Sarrazin Bestseller “Deutschland schafft sich ab” spannt sie den Bogen zu der Mittelschicht mit der provokanten These – Der Selbstbetrug der Mittelschicht – wie ich meine zu Recht.
Sie zeigt an Thilo Sarrazin Werk auf, wie die Mittelschicht instrumentalisiert wird – eigentlich regelrecht verarscht- und vor den Karren der 10 % reichsten Bevölkerungsschichten gespannt wird. Die Hartz IV-Hetze, permanente Kriminalisierung der Armen geschieht nicht rein zufällig, sondern erfüllt ein geschickt eingefädelten Zweck.
Es wird ein Bild versucht zu transportieren dass die Armen die Reichen ausbeuten, und nicht die Reichen die Armen. Die Schuldigen sind ausgemacht, es sind plötzlich nicht mehr die Steuerhinterzieher,Subventionsmafia,Talibanker und die Armutindustrie, nein es sind die Armen die das Fundament der sozialen Marktwirtschaft zum Einsturz bringen.

http://www.nachrichtenspiegel-online.de ... irtschaft/

Sehr interessantes Video!


Ich habe das entsprechende Buch von Herrmann grösstenteils gelesen. Sie ist Wirtschaftskorrespondentin der TAZ - völlig unüberraschend vertritt sie insoweit eine ideologische Position, die der der Grünen entspricht. Sie biegt sich die Zahlen und STatistiken zurecht, wie es halt in die linke Weltsicht passt. Selbst die nicht überrasdchende Feststellung, dass Menschen ungern "unter dem eigenen STand" heiraten wollen und insoweit Partner bevorzugen, die über den gleichen Bildungsabschluss verfügen, wird für sie zum Sinnbild der Separierung der Schichten. Förderung von Eliteuniversitäten ist ihr per se suspekt. Unter Gleichmachertum tut es Frau Herrmann nicht - sie vertritt halt eine ideologische Position.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 20 Feb 2011 02:13 
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Fazer hat geschrieben:
Jaja, ganz im Sinne linker Ideologie wird alles, was nicht ins eigene Denkschema passt, per se für für nicht diskussionsfähig gehalten.

Dann müßtest Du ja eine Frau Lötzsch für diskussionswürdig halten. Denn abgesehen von ihrer Kommunismusaussage hat sie ja in manchen Dingen auch recht. Deine Beiträge dazu sprechen aber eine ganz andere Sprache. Wieder mal zweierlei Maß von Dir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 20 Feb 2011 07:58 
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Registriert: 31 Jan 2011 20:37
Beiträge: 1718
Fazer hat geschrieben:
molly hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Sarrazin sollte diese Woche zusammen mit einigen anderen Leuten bei der London School of Economics (LSE) bei einem Symposium unter dem Titel „Europas Zukunft – ‚Untergang des Abendlandes?“ teilnehmen. Gegner von Sarrazin und Demonstranten haben dies am Ende verhindert, die LSE hat die Veranstaltung abgesagt, die dann immerhin in einem nahegelegenen Hotel stattfinden konnte.

Bezeichnend ist zunächst, dass die Demonstranten es überhaupt verhindert haben, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. An einer ernsthaften Diskussion sind diese linken offensichtlich überhaupt nicht interessiert.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... razin.html


Mit einer Person, die biologistische Thesen vertritt und genetische Dispositionen der Intelligenz an rassistischen Merkmalen fest macht, ist in der Tat nicht zu diskutieren. Weder als Mittlerer oder Rechter, noch als Linker, jeder der nur einigermassen Schmalz unter dem Pony hat, wendet sich von so einem mit Grausen.

Da kann man besser mit Zeugen Jehovas an der Haustüre diskutieren, die haben zwar ein ähnliches Niveau, wie der Herr, glotzen aber nicht so fies.

mfg molly


Jaja, ganz im Sinne linker Ideologie wird alles, was nicht ins eigene Denkschema passt, per se für für nicht diskussionsfähig gehalten. Dabei hat Sarrazin weit mehr als nur genetische Themen angesprochen, und das ist der eigentliche Kern seines Buches - die Integrationsdebatte. Deren Richtung passt den linken in unserem Lande aber nicht, daher muss Sarrazin dämonisiert werden - und dann darf man ihm auch den Mund verbieten, ganz gleich, was die Meinungsfreiheit hergibt.

Der Punkt ist ein anderer: Wenn jemand wie Sarrazin wissenschaftlich völlig unhaltbaren Thesen, die mal im viktorianischen Zeitalter verbreitet waren, als gegeben nimmt und aktuelle Untersuchungen und Statistiken solange zurechtbiegt, bis sie in sein Schema passen, stellt er sich außerhalb der Diskussion. Damit ist er eben auf dem Niveau religiöser Fanatiker, die sich die Wirklichkeit passend zu Ihren Lehren hinbescheissen.

Warum sind wohl zahlreiche von ihm zitierte Fachleute auf Distanz gegangen und haben ihm falsche Schlüsse nachgewiesen?

mfg molly

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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 21 Feb 2011 00:36 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Jaja, ganz im Sinne linker Ideologie wird alles, was nicht ins eigene Denkschema passt, per se für für nicht diskussionsfähig gehalten.

Dann müßtest Du ja eine Frau Lötzsch für diskussionswürdig halten. Denn abgesehen von ihrer Kommunismusaussage hat sie ja in manchen Dingen auch recht. Deine Beiträge dazu sprechen aber eine ganz andere Sprache. Wieder mal zweierlei Maß von Dir.


Frau Lötzsch vertritt eine Ideologie mit ihrer Kommunismusaussage die sich bei jeder praktischen Umsetzung als menschenfeindlich und mörderisch erwiesen hat. Sarrazin vertritt Thesen, die man bestreiten oder für falsch halten mag - er vertritt aber keine Ideologie, und will die Menschheit nicht mit einem Gesellschaftsentwurf beglücken wie die Linken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 21 Feb 2011 19:35 
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Fazer hat geschrieben:
Frau Lötzsch vertritt eine Ideologie mit ihrer Kommunismusaussage die sich bei jeder praktischen Umsetzung als menschenfeindlich und mörderisch erwiesen hat. Sarrazin vertritt Thesen, die man bestreiten oder für falsch halten mag - er vertritt aber keine Ideologie, und will die Menschheit nicht mit einem Gesellschaftsentwurf beglücken wie die Linken.

Sarrazin vertritt Thesen, aus denen die Nazis ihre Ideologie machten. Und das hältst Du für diskussionswürdig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 22 Feb 2011 00:00 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Frau Lötzsch vertritt eine Ideologie mit ihrer Kommunismusaussage die sich bei jeder praktischen Umsetzung als menschenfeindlich und mörderisch erwiesen hat. Sarrazin vertritt Thesen, die man bestreiten oder für falsch halten mag - er vertritt aber keine Ideologie, und will die Menschheit nicht mit einem Gesellschaftsentwurf beglücken wie die Linken.

Sarrazin vertritt Thesen, aus denen die Nazis ihre Ideologie machten. Und das hältst Du für diskussionswürdig?


Das ist einfach falsch. Sarrazin argumentiert insbesondere mit der Sozialisation von Kindern in den Kulturen, aus denen sie stammen. Den Nazis waren z.B. Nicht-Arier insgesamt verhasst. Sarrazin stellt z.b. Vietnamesen oder Chinesen als Vorbilder dar, die von den Nazis mit Verachtung behandelt wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 22 Feb 2011 18:45 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Fazer hat geschrieben:
Das ist einfach falsch. Sarrazin argumentiert insbesondere mit der Sozialisation von Kindern in den Kulturen, aus denen sie stammen. Den Nazis waren z.B. Nicht-Arier insgesamt verhasst. Sarrazin stellt z.b. Vietnamesen oder Chinesen als Vorbilder dar, die von den Nazis mit Verachtung behandelt wurden.

Wenn Sarrazin z.B. behauptet, überdurchschnittliche Intelligenz komme selten in der Unterschicht vor, so geht das für mich in Richtung "Untermenschen". Und wenn er Vietnamesen oder Chinesen als Vorbilder darstellt, so ist das auch nicht besser als bei den Nazis, denn er stellt ein Volk über ein anderes. Richtig ist meiner Meinung, daß die Intelligenz aller Völker annähernd gleich ist. Es kommt auf die Umweltbedingungen an, was daraus gemacht wird. Das heißt, daß beispielsweise die Völker heute bettelarmer Länder etwa den gleichen Lebensstandart wie in Deutschland hätten, wären die Voraussetzungen die gleichen wie hier.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 22 Feb 2011 19:49 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Das ist einfach falsch. Sarrazin argumentiert insbesondere mit der Sozialisation von Kindern in den Kulturen, aus denen sie stammen. Den Nazis waren z.B. Nicht-Arier insgesamt verhasst. Sarrazin stellt z.b. Vietnamesen oder Chinesen als Vorbilder dar, die von den Nazis mit Verachtung behandelt wurden.

Wenn Sarrazin z.B. behauptet, überdurchschnittliche Intelligenz komme selten in der Unterschicht vor, so geht das für mich in Richtung "Untermenschen". Und wenn er Vietnamesen oder Chinesen als Vorbilder darstellt, so ist das auch nicht besser als bei den Nazis, denn er stellt ein Volk über ein anderes. Richtig ist meiner Meinung, daß die Intelligenz aller Völker annähernd gleich ist. Es kommt auf die Umweltbedingungen an, was daraus gemacht wird. Das heißt, daß beispielsweise die Völker heute bettelarmer Länder etwa den gleichen Lebensstandart wie in Deutschland hätten, wären die Voraussetzungen die gleichen wie hier.


Wenn es allein auf die "Umweltbedingungen" ankäme, dann müsste Deutschland heute immer noch bettelarm sein, nachdem es im Krieg so dermassen zerschossen worden war. Gleichermassen müssten die türkischen Zuwanderer sich hier bestens integriert haben, Deutsch sprechen und im Schnitt das gleiche Bildungsniveau aufweisen wie die Deutschen. Tun sie aber nicht.

In der Vietnamesischen und Chinesischen Kultur gibt es einen starken Leistungsgedanken, ebenso wie in Deutschland. Die vietnamesischen Boat People sind hier mit Nichts gestartet, die Eltern sprechen oft heute noch schlechtes Deutsch - aber die Kinder machen Abitur und studieren. Gleiches kann man bei den türkischen Zuwanderern nicht beobachten.

Es geht insoweit um Sozialisation durch die jeweilige Kultur, und gleichzeitig die Folgen der Anreize eines üppig ausgestatteten Sozialstaates wenn das aufeinander trifft. Das Thema Genetik spielt bei Sarrazin eine völlig untergeordnete Rolle - es wird nur von seinen Gegnern herausgezerrt und in üblicher linker Manier gleich mit Faschismus-Vorwürfen belegt, damit man sich ja nicht mit dem Rest der Argumente von Sarrazin auseinanderzusetzen braucht. Genau so gehst du ja auch vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 23 Feb 2011 01:33 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Fazer hat geschrieben:
Wenn es allein auf die "Umweltbedingungen" ankäme, dann müsste Deutschland heute immer noch bettelarm sein, nachdem es im Krieg so dermassen zerschossen worden war. Gleichermassen müssten die türkischen Zuwanderer sich hier bestens integriert haben, Deutsch sprechen und im Schnitt das gleiche Bildungsniveau aufweisen wie die Deutschen. Tun sie aber nicht.
Bist Du wirklich so kurzsichtig, Fazer? Was glaubst Du denn, woher die deutschen Tugenden kommen? Meinst Du, die werden vererbt? Nein, die werden von Generation zu Generation weitergegeben, aber nicht durch Gene, sondern durch Erziehung. Und das war auch trotz Krieg nicht anders. Laß ein "urdeutsches" Baby im hintersten Winkel Anatoliens mit entsprechender Erziehung aufwachsen und es wird die selben Probleme mit der Integration haben, wie die entsprechenden Türken.

Zitat:
In der Vietnamesischen und Chinesischen Kultur gibt es einen starken Leistungsgedanken, ebenso wie in Deutschland. Die vietnamesischen Boat People sind hier mit Nichts gestartet, die Eltern sprechen oft heute noch schlechtes Deutsch - aber die Kinder machen Abitur und studieren. Gleiches kann man bei den türkischen Zuwanderern nicht beobachten.

Und was willst Du damit sagen? Vietnamesen und Chinesen sind besser als Türken? Aber eigentlich bestätigst Du mich hier ja nur. Denn die Kultur, und damit die Umweltbedingungen sind dafür verantwortlich, daß sich Vietnamesen besser integrieren als Türken. Und nicht irgendwelche Gene.

Zitat:
Es geht insoweit um Sozialisation durch die jeweilige Kultur, und gleichzeitig die Folgen der Anreize eines üppig ausgestatteten Sozialstaates wenn das aufeinander trifft. Das Thema Genetik spielt bei Sarrazin eine völlig untergeordnete Rolle - es wird nur von seinen Gegnern herausgezerrt und in üblicher linker Manier gleich mit Faschismus-Vorwürfen belegt, damit man sich ja nicht mit dem Rest der Argumente von Sarrazin auseinanderzusetzen braucht. Genau so gehst du ja auch vor.

Wenn jemand mit genetischen Vor- und Nachteilen von Völkern oder Volksgruppen argumentiert, ist das nicht tolerierbar. Und wenn das jemand kritisiert, so ist das keine linke Manier, sondern eine Selbstverständlichkeit für jeden anständigen Menschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 00:56 
Mal wieder hat der linke Mob getobt und sich das REcht herausgenommen, zu bestimmen, wer denn seine Meinung kundgeben darf:

Zitat:
Wenn der linke Mob gegen Andersdenkende wütet
Verteidigungsminister de Maizière wurde bei einem Vortrag von "Aktivisten" beschimpft und aus dem Saal gebrüllt – doch eine öffentliche Empörung blieb aus. Sind die Medien auf dem linken Auge blind?
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/die ... uetet.html


Es ist etwas erschreckend, dass diese faschistische ARt des Niederbrüllens eines politischen Gegners nicht auf stärkere Gegenwehr in den Medien und der Bevölkerung trifft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 05:39 
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Tja, in der Tat wäre es besser geswesen, wenn Niemand zu dieser Vorstellung des Herrn Misere gegangen wäre

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 15:10 
Quijota hat geschrieben:
Tja, in der Tat wäre es besser geswesen, wenn Niemand zu dieser Vorstellung des Herrn Misere gegangen wäre


Nein, in der Tat wäre es besser gewesen, wenn auch linke Studenten akzeptieren würden, dass es zur Meinungsfreiheit gehört, dass andere zu einer Veranstaltung mit de Maiziere gehen und diesen hören wollen.

Aber das habe ich schon in Göttingen früher im Studium erlebt: die Meinungsfreiheit endet für linke Aktivisten da wo jemand nicht mehr ihrer Meinung ist. Veranstaltungen mit CDU Politikern wurden am Campus regelmässig gesprengt, unter anderem durch gewaltsame Aktionen der linken mit Tränengas. Wehret den Anfängen kann man da nur sagen - die linken bedienen sich da ganz klar faschistischer Mechanismen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 16:00 
Fazer hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Tja, in der Tat wäre es besser geswesen, wenn Niemand zu dieser Vorstellung des Herrn Misere gegangen wäre


Nein, in der Tat wäre es besser gewesen, wenn auch linke Studenten akzeptieren würden, dass es zur Meinungsfreiheit gehört, dass andere zu einer Veranstaltung mit de Maiziere gehen und diesen hören wollen.

Aber das habe ich schon in Göttingen früher im Studium erlebt: die Meinungsfreiheit endet für linke Aktivisten da wo jemand nicht mehr ihrer Meinung ist. Veranstaltungen mit CDU Politikern wurden am Campus regelmässig gesprengt, unter anderem durch gewaltsame Aktionen der linken mit Tränengas. Wehret den Anfängen kann man da nur sagen - die linken bedienen sich da ganz klar faschistischer Mechanismen.

Du und deine zionistischen Freunde bedienen sich permanent faschistischen Gedankenguts. Schlimmer noch, sie reden nicht nur davon, sondern führen es auch aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 17:15 
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Registriert: 28 Jan 2011 17:35
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Fazer hat geschrieben:
... die Meinungsfreiheit endet für linke Aktivisten da wo jemand nicht mehr ihrer Meinung ist.
Da ist die FDP doch aus ganz anderem Holz geschnitzt. Dort darf jeder seine Meinung haben. Nur gehandelt wird danach, was die Parteiführung vorgibt, siehe aktuell bei der Frauenquote.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 15 Apr 2013 17:55 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
... die Meinungsfreiheit endet für linke Aktivisten da wo jemand nicht mehr ihrer Meinung ist.
Da ist die FDP doch aus ganz anderem Holz geschnitzt. Dort darf jeder seine Meinung haben. Nur gehandelt wird danach, was die Parteiführung vorgibt, siehe aktuell bei der Frauenquote.


Dass du das Funktionieren von Demokratie und Parteien nicht verstehst und dir offenbar liquid feedback Chaosdiskussionen ohne Resultate und Inhalte lieber ist hast du damit ja klar gemacht. Inhaltlich hast du im übrigen nicht geantwortet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 16 Apr 2013 18:55 
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Aktivposten ;)

Registriert: 28 Jan 2011 17:35
Beiträge: 1236
Fazer hat geschrieben:
Dass du das Funktionieren von Demokratie und Parteien nicht verstehst und dir offenbar liquid feedback Chaosdiskussionen ohne Resultate und Inhalte lieber ist hast du damit ja klar gemacht.
Ich dachte bisher, in einer Demokratie sollte jeder Abgeordnete nach bestem Wissen und Gewissen frei entscheiden können. Aber wenn es so ist, wie Du es für richtig hältst, wäre es bestimmt wesentlich billiger, statt Abgeordneten Puppen in den Bundestag zu setzen, die dann auf Knopfdruck ja oder nein sagen. Nun ja, Fazer, da hast Du wohl recht, ich verstehe das Funktionieren Deiner Demokratie wirklich nicht.
Zitat:
Inhaltlich hast du im übrigen nicht geantwortet.
Was soll ich da antworten? Natürlich sollte jeder seine Meinung äußern dürfen, aber ich war ja nicht dabei.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linkes Verständnis von Meinungsfreiheit
BeitragVerfasst: 17 Apr 2013 18:17 
Taurus hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Dass du das Funktionieren von Demokratie und Parteien nicht verstehst und dir offenbar liquid feedback Chaosdiskussionen ohne Resultate und Inhalte lieber ist hast du damit ja klar gemacht.
Ich dachte bisher, in einer Demokratie sollte jeder Abgeordnete nach bestem Wissen und Gewissen frei entscheiden können. Aber wenn es so ist, wie Du es für richtig hältst, wäre es bestimmt wesentlich billiger, statt Abgeordneten Puppen in den Bundestag zu setzen, die dann auf Knopfdruck ja oder nein sagen. Nun ja, Fazer, da hast Du wohl recht, ich verstehe das Funktionieren Deiner Demokratie wirklich nicht.


Wenn du meinst das Thema "FRaktionszwang" mit der Frage vergleichen zu wollen, ob jemand gewalttätig am Reden gehindert werden darf, dann ist dir nicht zu helfen.


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