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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Sep 2015 09:52 
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fleissiger Freigeist

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Fazer hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die gestrige Sonntagsumfrage auf N24: Welche Partei würden sie wählen, wenn heute Bundestagswahl wäre, ergab folgendes Ergebnis:

Bild
http://quer-denken.tv/index.php/1687-so ... gt-ansehen

quer-denken hat geschrieben:
Die Zahlen stimmen vielleicht nicht genau, aber das ist egal. Das n24 Publikum ist durchaus ein repräsentativer Querschnitt. Und man muß immerhin 25 Cent bezahlen, um dort seine Stimme abzugeben. Wäre da ein Fehler passiert, würde der Trend dieses Abstimmungsverhaltens nicht seit heute Nachmittag beständig anhalten und immer mehr in Richtung AfD gehen. Es sind insgesamt etwa 4000 Abstimmende. Die Umfragen diverser Insitute, die immer als "repräsentativ" bezeichnet werden, haben meistens um die 1000 Abstimmende.

Also ein repräsentativer Querschnitt ist das ganz bestimmt nicht. *Lach*
Die Stichprobe besteht garantiert ganz überwiegend aus von der AfD gesponsorten Miet-Votern. Ein funpic. ;)


Warum muss eigentlich gleich die nächste "VT" her? "Miet-Voter"? Als wenn so eine Umfrage irgendeinen Mehrwert für die AfD hätte. Da wendet man keinen Pfennig für auf.

Diese Art von Umfragen sind allerdings seit langem bekannt, ich hatte das schon mal bei einer Diskussion um das Thema repräsentative Umfragen gebracht. Sat1 biete so eine Videotext Seite schon ewig an, und üblicherweise landet die Linkspartei da bei 50%, und CDU, SPD und Co. sind unter ferner liefen. Das zeigt dann am Ende zwei Dinge:

1. Nicht repräsentative Umfragen sind nicht repräsentativ und damit in einer Diskussion als Basis ohne Gehalt.
2. Die Wähler der betreffenden Parteien schauen offenbar gerne genau dieses Programm (Sat1=Prollfernsehen, NTV=marktwirtschaftlich interssierte Wählre), und sind aus was für Gründen auch immer bereit, noch Geld für so eine Abstimmung auszugeben.


So ist es. Es ist auch aus wissenschaftlicher Sicht Unfug und zeigt nur, dass Leute die diese "Umfrage" ernst nehmen keine Ahnung von wissenschaftlicher Statistik und Umfrage haben. Eine änhliche Irrefürung sieht man ja auch im Internet: Auf gewissen Webseiten akkumuliert sich eine schreiende Minderheit zu einer Scheinmmehrheit, und deshalb rufen die dann auch auf Demos: "Wir sind das Volk".

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Zu mir: Undogmatisch. Sozialliberal und SPD-Mitglied. Nazifeind, Antikommunist, entschiedener Gegner jedes religiösen Totalitarismus, Rassismus und nicht zuletzt der Verschwörungstheoretiker. Bekennender Atlantiker und Israelfreund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Sep 2015 16:59 
NicMan hat geschrieben:
So ist es. Es ist auch aus wissenschaftlicher Sicht Unfug und zeigt nur, dass Leute die diese "Umfrage" ernst nehmen keine Ahnung von wissenschaftlicher Statistik und Umfrage haben. Eine änhliche Irrefürung sieht man ja auch im Internet: Auf gewissen Webseiten akkumuliert sich eine schreiende Minderheit zu einer Scheinmmehrheit, und deshalb rufen die dann auch auf Demos: "Wir sind das Volk".


Die Shitstorms im Internet geben ja insgesamt ein verzerrtes Bild der Realität. Twitter ist im Dauer-aufgeregt Modus, da wird sofort aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Mittlerweile kann man das als Politiker nur aussitzen und ignorieren. Auch die AfD ist ja dieser Selbsttäuschung erlegen. Wenn man vor der BT Wahl bei Spiegel, FAZ oder Handelsblatt die Kommentare zu bestimmten Themen las hatte man ja den Eindruck es gäbe nur noch AfD Anhänger. Das hat halt am Ende nicht die Realität wiedergegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Sep 2015 17:01 
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reger Freigeist
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Registriert: 19 Apr 2015 20:49
Beiträge: 261
JoJo hat geschrieben:
Die gestrige Sonntagsumfrage auf N24: Welche Partei würden sie wählen, wenn heute Bundestagswahl wäre, ergab folgendes Ergebnis:

Bild
http://quer-denken.tv/index.php/1687-so ... gt-ansehen

Ja klar, die Videotextumfrage gibt die wahre Stimmung in der Bevölkerung wieder. Echte Umfragen und vor allem Wahlergebnisse sind dagegen gefälscht. :mrgreen:

Falls du damit einen neuen Dummheitsrekord aufstellen willst, muss ich dich leider enttäuschen. Genau denselben Schwachsinn habe ich schon mal ein einem anderen Forum gelesen.

Ansonsten muss man zu dieser Schwachmatentruppe nicht viel sagen. Die haben sich noch spektakulärer selbst zerlegt als einst die Piraten und können bald froh sein, wenn sie bei solchen Umfragen überhaupt noch als Option angeboten werden.

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"Na ja LA DI DA Entschuldige, dass ich nicht Deinen unglaublich unrealistischen Standards entspreche. Wichser."
- Microsofts künstliche Dummheit Tay


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Sep 2015 17:29 
Gutmensch hat geschrieben:
JoJo hat geschrieben:
Die gestrige Sonntagsumfrage auf N24: Welche Partei würden sie wählen, wenn heute Bundestagswahl wäre, ergab folgendes Ergebnis:

Bild
http://quer-denken.tv/index.php/1687-so ... gt-ansehen

Ja klar, die Videotextumfrage gibt die wahre Stimmung in der Bevölkerung wieder. Echte Umfragen und vor allem Wahlergebnisse sind dagegen gefälscht. :mrgreen:

Falls du damit einen neuen Dummheitsrekord aufstellen willst, muss ich dich leider enttäuschen. Genau denselben Schwachsinn habe ich schon mal ein einem anderen Forum gelesen.

Ansonsten muss man zu dieser Schwachmatentruppe nicht viel sagen. Die haben sich noch spektakulärer selbst zerlegt als einst die Piraten und können bald froh sein, wenn sie bei solchen Umfragen überhaupt noch als Option angeboten werden.


Ja, so ist das mit den Umfragen und den Leuten, die unbedingt so einen Schwachsinn glauben wollen ... :lol:

Zur AfD: zwar waren die auch selbstdestruktiv, aber die Piraten haben sich viel tiefgründiger zerfleischt. Die "Rest" AfD dürfte jetzt wieder ein schlüssiges nationalkonservatives Bild geben - für mehr als 3% wird das aber dennoch nicht mehr reichen, und für "ALFA" sehe ich auch kaum eine Chance, da fehlt jede Aufbruchstimmung und Präsenz in der öffentlichen Diskussion.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 09:24 
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Erstaunlich - oder vielleicht doch nicht? - sind die Umfrageergebnisse der "Sonntagsfrage" für Sachsen von Infratest-dimap vom 9.9.-14.9 2015.
Die Prozentzahlen in Klammern sind die Ergebnisse der sächsischen Landtagswahlen im August 2014:

* CDU 38 % (39,4 %)
* SPD 13 % (12,4 %)
* Grüne 7 % ( 5,7 %)
* FDP 3 % ( 3,8 %)
* Linke 17 % (18,9 %)
* AfD 13 % ( 9,7%)
* NPD 5 % ( 4,9 %)

http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/sachsen.htm

Die größte Veränderung (+ 3,3 %) ist bei der AfD zu verzeichnen - also der "Rest-AfD", die stärker nach rechts orientiert ist als die AfD der Landtagswahl 2014. Sie rangiert vor der SPD und wäre somit die drittstärkste Partei in Sachsen.

Das hängt m.E. ganz eng mit der gegenwärtigen Flüchtlingskrise zusammen und sollte als Warnsignal verstanden werden.

Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

_________________
Tja, etwas besseres als Merkel konnte den Deutschen gar nicht passieren. (Fazer aka Nonsequitur) Bild Bild Bild
Kanzlerin Merkel versucht vergeblich Probleme zu lösen, die Deutschland ohne sie niemals gehabt hätte (David Schaub)


Zuletzt geändert von SolaBona am 18 Sep 2015 09:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 09:32 
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 14:29 
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!


Mal sehen - die Flüchtlingskrise scheint der AfD wieder Zulauf zu bringen. INSA sah sie am 14.9. schon bei 5,5%, die anderen Institute bei derzeit 4%, gleichauf mit der FDP. Tot ist die Partei trotz der Abspaltung des Luckeflügels offensichtlich nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 14:33 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!

Mal sehen - die Flüchtlingskrise scheint der AfD wieder Zulauf zu bringen. INSA sah sie am 14.9. schon bei 5,5%, die anderen Institute bei derzeit 4%, gleichauf mit der FDP. Tot ist die Partei trotz der Abspaltung des Luckeflügels offensichtlich nicht.

Könnte damit zu tun haben, dass ALFA noch in den Startlöchern steckt und öffentlich noch nicht wahrgenommen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 15:39 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!

Mal sehen - die Flüchtlingskrise scheint der AfD wieder Zulauf zu bringen. INSA sah sie am 14.9. schon bei 5,5%, die anderen Institute bei derzeit 4%, gleichauf mit der FDP. Tot ist die Partei trotz der Abspaltung des Luckeflügels offensichtlich nicht.

Könnte damit zu tun haben, dass ALFA noch in den Startlöchern steckt und öffentlich noch nicht wahrgenommen wird.


Die werden auch nicht weit aus den Startlöchern kommen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 18 Sep 2015 16:25 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!

Mal sehen - die Flüchtlingskrise scheint der AfD wieder Zulauf zu bringen. INSA sah sie am 14.9. schon bei 5,5%, die anderen Institute bei derzeit 4%, gleichauf mit der FDP. Tot ist die Partei trotz der Abspaltung des Luckeflügels offensichtlich nicht.

Könnte damit zu tun haben, dass ALFA noch in den Startlöchern steckt und öffentlich noch nicht wahrgenommen wird.

Die werden auch nicht weit aus den Startlöchern kommen ...

So lange es hilft, die AfD aus Parlamenten heraus zu halten, ist das für mich schon ok! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 21 Sep 2015 15:06 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Bundesweit liegt die AfD allerdings unter 5%.

Und das ist auch gut so!

Mal sehen - die Flüchtlingskrise scheint der AfD wieder Zulauf zu bringen. INSA sah sie am 14.9. schon bei 5,5%, die anderen Institute bei derzeit 4%, gleichauf mit der FDP. Tot ist die Partei trotz der Abspaltung des Luckeflügels offensichtlich nicht.

Könnte damit zu tun haben, dass ALFA noch in den Startlöchern steckt und öffentlich noch nicht wahrgenommen wird.

Die werden auch nicht weit aus den Startlöchern kommen ...

So lange es hilft, die AfD aus Parlamenten heraus zu halten, ist das für mich schon ok! ;)



In der FAS gestern war eine interessante Analyse zu den Umfrageergebnissen der AfD in Sachsen und der Frage, warum die CDU/CSU nicht auf die Themen der AfD aufspringt, insbesondere zu Flüchtlingen. Dazu wurde ein Vergleich zu einer Landtagswahl in BW vor 25 Jahren gebracht, wo es um Asylmissbrauch ging. NAahdem die CDU das thematisierte, bekamen am Ende die Republikaner über 10%. Die Erfahrung zeigt dass das Aufspringen auf Themen kleinerer Parteie durch die "Grossen" nur dazu führt, dass die Kleinen gestärkt werden. Wenn die SPD "grüne" Themen zum Schwerpunkt macht, bekommt nicht die SPD mehr Stimmen, sondern die Grünen.

Insoweit dürfte die CDU der AfD jetzt nicht den Gefallen tun, hier in dieselbe Kerbe zu schlagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 21 Sep 2015 15:20 
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
So lange es hilft, die AfD aus Parlamenten heraus zu halten, ist das für mich schon ok! ;)

In der FAS gestern war eine interessante Analyse zu den Umfrageergebnissen der AfD in Sachsen und der Frage, warum die CDU/CSU nicht auf die Themen der AfD aufspringt, insbesondere zu Flüchtlingen. Dazu wurde ein Vergleich zu einer Landtagswahl in BW vor 25 Jahren gebracht, wo es um Asylmissbrauch ging. NAahdem die CDU das thematisierte, bekamen am Ende die Republikaner über 10%. Die Erfahrung zeigt dass das Aufspringen auf Themen kleinerer Parteie durch die "Grossen" nur dazu führt, dass die Kleinen gestärkt werden. Wenn die SPD "grüne" Themen zum Schwerpunkt macht, bekommt nicht die SPD mehr Stimmen, sondern die Grünen.

Insoweit dürfte die CDU der AfD jetzt nicht den Gefallen tun, hier in dieselbe Kerbe zu schlagen.

Ist ja irgendwie verständlich: Warum auch sollten sich die an betimmten Themen interessierten Wähler für die "Kopie" entscheiden, wenn sie das "Original" dazu wählen können ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 21 Sep 2015 15:24 
Kritikaster hat geschrieben:
Fazer hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
So lange es hilft, die AfD aus Parlamenten heraus zu halten, ist das für mich schon ok! ;)

In der FAS gestern war eine interessante Analyse zu den Umfrageergebnissen der AfD in Sachsen und der Frage, warum die CDU/CSU nicht auf die Themen der AfD aufspringt, insbesondere zu Flüchtlingen. Dazu wurde ein Vergleich zu einer Landtagswahl in BW vor 25 Jahren gebracht, wo es um Asylmissbrauch ging. NAahdem die CDU das thematisierte, bekamen am Ende die Republikaner über 10%. Die Erfahrung zeigt dass das Aufspringen auf Themen kleinerer Parteie durch die "Grossen" nur dazu führt, dass die Kleinen gestärkt werden. Wenn die SPD "grüne" Themen zum Schwerpunkt macht, bekommt nicht die SPD mehr Stimmen, sondern die Grünen.

Insoweit dürfte die CDU der AfD jetzt nicht den Gefallen tun, hier in dieselbe Kerbe zu schlagen.

Ist ja irgendwie verständlich: Warum auch sollten sich die an betimmten Themen interessierten Wähler für die "Kopie" entscheiden, wenn sie das "Original" dazu wählen können ...


Exakt.

Man hat das auch in den letzten 10 Jahren im Verhältnis zwischen SPD und der PDL gesehen. Wenn die SPD meinte, im Überbietungswettbewerb der Steuerbelastungen und sozialen Umverteilung bei der PDL mithalten zu wollen, wurde nur die PDL stärker gemacht. Anstelle deren Wähler zu überzeugen, dass eine ausgewogene Politik der Mitte besser als dümmlicher Sozialismus ist, hat man da mitgemacht. Nun nimmt der SPD niemand mehr ab, dass sie keine Umverteilungspartei ist, und deswegen schafft sie es auch aus der 25% Falle nicht mehr raus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 30 Sep 2015 18:33 
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Zitat:
Flüchtlingskrise: Neue AfD punktet mit Anti-Asyl-Kurs
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 55308.html
echt erschreckend, was da im osten passiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 30 Sep 2015 20:17 
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teddy hat geschrieben:
Zitat:
Flüchtlingskrise: Neue AfD punktet mit Anti-Asyl-Kurs
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 55308.html
echt erschreckend, was da im osten passiert.

ja was erschreckt denn Dich so
natürlich sollen die armen Flüchtlinge, wenn sie auch solche sind, nicht für die menschenverachtende deutsche Außenpolitik bluten, nur der ungebremste Zuzug von Fremdlingen ist nicht gut für das soziale Gleichgewicht

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Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 01 Okt 2015 11:44 
Seehofer und einige andere bei CDU/CSU wollen einen deutlich härteren Kurs fahren, um den Zufluss an Flüchtlingen zu begrenzen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zur Position Merkels:

Zitat:
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat seine Angriffe auf Bundeskanzlerin Merkel fortgesetzt. In einem Telefongespräch innerhalb der CSU-Führung habe Seehofer nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung gesagt: „Die Kanzlerin hat sich meiner Überzeugung nach für eine Vision eines anderen Deutschland entschieden.“ Während einer Kabinettssitzung soll Seehofer zudem davon gesprochen haben, Flüchtlinge in Bussen nach Berlin vor den Reichstag zu fahren, schrieb „Spiegel Online". Ein Sprecher der Staatskanzlei habe den Bericht zunächst nicht kommentieren wollen.

Im Bundestag wurde derweil in erster Lesung über das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Flüchtlingspolitik beraten, das unter anderem eine deutlich stärkere finanzielle Unterstützung des Bundes für die Länder und Kommunen vorsieht, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) rief dabei zum gemeinsamen Handeln „in Verantwortungsgemeinschaft“ auf. „Wir bekennen uns klar und deutlich zur Integration derjenigen, die schutzwürdig sind“, sagte de Maizière am Donnerstag im Bundestag. Doch wessen Asylantrag abgelehnt ist, „der muss unser Land verlassen“.

...

Zum Auftakt der Debatte hatte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) zu einem gemeinsamen Vorgehen in der Flüchtlingskrise aufgerufen. Es sei wichtig, „dass sich die Besorgten und Begeisterten nicht gegenseitig bekämpfen, sondern sich in konstruktivem Dialog begegnen“, zitierte Lammert den Bundespräsidenten Joachim Gauck.

...

„Wir müssen jetzt den Flüchtlingen, die sich noch auf den Weg zu uns machen wollen, klarmachen, dass sie in Deutschland nicht alle sofort eine Wohnung und einen Job erhalten und nicht unbedingt eine rosige Zukunft und Perspektive haben werden“, sagte er. „Diese Botschaft muss die Bundesregierung in die Krisengebiete und die Flüchtlingslager aussenden und das falsche Bild von Deutschland wieder gerade rücken.“ Herrmann hatte am Morgen auf NDR Info gesagt: „Die Zustände an den Grenzen sind unhaltbar, auch aus Sicherheitsgründen. Wir haben zum Teil den Überblick verloren, welcher Flüchtling sich wo befindet.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/flue ... ageIndex_2



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 01 Okt 2015 13:36 
Das hat jetzt aber nur noch sehr bedingt mit der AfD zu tun, Fazer. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 01 Okt 2015 13:40 
Kritikaster hat geschrieben:
Das hat jetzt aber nur noch sehr bedingt mit der AfD zu tun, Fazer. ;)


Stimmt. Sollte an sich eher in den Flüchtlings-Thread.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 16 Okt 2015 11:17 
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Beiträge: 1139
teddy hat geschrieben:
Zitat:
Flüchtlingskrise: Neue AfD punktet mit Anti-Asyl-Kurs
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 55308.html
echt erschreckend, was da im osten passiert.


Die AfD zeigt mittlerweile ihr wahres Gesicht:

Zitat:
René Augusti, Vorstandsmitglied des AfD-Kreisverbandes Salzwedel, hat auf Facebook zum Töten von politischen Gegnern aufgerufen. AfD-Landeschef André Poggenburg geht auf Abstand zu dessen Äußerung und kündigt eine Ermahnung an. Inzwischen wurde Anzeige gegen das AfD-Mitglied erstattet.

...

In einem geschlossenen Forum der AfD schrieb der Beisitzer des Kreisverbandes Salzwedel, René Augusti, am 5. Oktober mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen: „Die Völkerwanderung muss aufgehalten werden. Die sich Deutsche nennen und dies fördern gehören an die Wand gestellt.“ Der Eintrag wird von mehreren Mitgliedern kommentiert - unter anderem vom Kreisvorsitzenden der AfD in Anhalt-Bitterfeld, Daniel Roi. Er empfiehlt Augusti als Direktkandidaten für die Landtagswahl „solche Sätze mit ,gehören an die Wand gestellt’ besser (zu) vermeiden“. Nicht, weil das strafrechtlich relevant und moralisch verwerflich wäre - sondern weil Roi fürchtet, dass „die Presse sowas ausschlachtet“.

...

Auf Anfrage der MZ ging auch AfD-Landeschef André Poggenburg auf Abstand zu der Äußerung Augustis: ... G rundkonsens scheint dies in der AfD Sachsen-Anhalt nicht zu sein: So wird seit Wochen auch in öffentlich zugänglichen Internetforen - vorzugsweise bei Facebook - gegen Journalisten gehetzt. Auf der Facebook-Seite „Bitterfeld - Meine Heimat“ etwa war eine MZ-Redakteurin regelmäßig Ziel solcher Angriffe von AfD-Mitgliedern - und Sympathisanten. Sie hatte immer wieder über Angriffe von mutmaßlich Rechtsextremen auf linke Jugendliche und autonome Treffs sowie Anschläge auf Büros von Landtagsabgeordneten berichtet - aber auch über Ausschreitungen bei linken Protestmärschen. „Rufmord“ und „Lügenmaul“ sind dabei noch die harmloseren Attacken, denen sich die Journalistin seit Beginn der Berichterstattung ausgesetzt sieht. Die Angriffe gipfeln dann in Hinweisen, man solle doch für die Redakteurin einen Strick drehen.

http://www.mz-web.de/politik/strafanzei ... 52292.html


_________________
Die grundlegende Frage ist: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte hat nur ein System zu dieser Frage ‚Ja’ gesagt – der Kapitalismus. (Ayn Rand)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2015 09:59 
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Ich finde es ziemlich bestürzend, wie dieser Mielke mit der Meinungs- u. Versammlungsfreiheit umzugehen gedenkt:
Zitat:
...Sollte der Staat, Polizei und Justiz stärker repressiv gegen Rechtspopulisten und ihr Umfeld vorgehen? Die Zunahme von Straftaten und Attacken auf Flüchtlinge haben laut BKA-Statistik ja einen alarmierend hohen Stand?

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart "Die wollen doch bloß spielen" gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des "Packs" durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Aus:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html

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EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2015 16:05 
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Quijota hat geschrieben:
Ich finde es ziemlich bestürzend, wie dieser Mielke mit der Meinungs- u. Versammlungsfreiheit umzugehen gedenkt:
Zitat:
...Sollte der Staat, Polizei und Justiz stärker repressiv gegen Rechtspopulisten und ihr Umfeld vorgehen? Die Zunahme von Straftaten und Attacken auf Flüchtlinge haben laut BKA-Statistik ja einen alarmierend hohen Stand?

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart "Die wollen doch bloß spielen" gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des "Packs" durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Aus:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html

Brutales, gemeines Gedankengut und Brandstifterdiktion eines Akademikers - Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Unser Nicman müsste den doch kennen.

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Kanzlerin Merkel versucht vergeblich Probleme zu lösen, die Deutschland ohne sie niemals gehabt hätte (David Schaub)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Nov 2015 16:06 
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SolaBona hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ich finde es ziemlich bestürzend, wie dieser Mielke mit der Meinungs- u. Versammlungsfreiheit umzugehen gedenkt:
Zitat:
...Sollte der Staat, Polizei und Justiz stärker repressiv gegen Rechtspopulisten und ihr Umfeld vorgehen? Die Zunahme von Straftaten und Attacken auf Flüchtlinge haben laut BKA-Statistik ja einen alarmierend hohen Stand?

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart "Die wollen doch bloß spielen" gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des "Packs" durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Aus:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html

Brutales, gemeines Gedankengut und Brandstifterdiktion eines Akademikers - Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Unser Nicman müsste den doch kennen.


Ist mir noch nicht begegnet, kann ihn also nicht einschätzen. Ich hoffe jedenfalls für ihn, dass diese Aussage missglückte Ironie sein soll...

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BeitragVerfasst: 10 Nov 2015 16:43 
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NicMan hat geschrieben:
SolaBona hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Ich finde es ziemlich bestürzend, wie dieser Mielke mit der Meinungs- u. Versammlungsfreiheit umzugehen gedenkt:
Zitat:
...Sollte der Staat, Polizei und Justiz stärker repressiv gegen Rechtspopulisten und ihr Umfeld vorgehen? Die Zunahme von Straftaten und Attacken auf Flüchtlinge haben laut BKA-Statistik ja einen alarmierend hohen Stand?

Hier plädiere ich für ein sehr drastisches Vorgehen gegen die Anhänger der Rechten, ganz so wie man es mit Herzensfreude seinerzeit gegen die Friedensbewegung oder bei Stuttgart 21 praktiziert hat. Vor allem im Osten darf sich nicht die Lesart "Die wollen doch bloß spielen" gewohnheitsrechtlich einbürgern. Im Gegenteil, man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des "Packs" durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Aus:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html

Brutales, gemeines Gedankengut und Brandstifterdiktion eines Akademikers - Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Unser Nicman müsste den doch kennen.


Ist mir noch nicht begegnet, kann ihn also nicht einschätzen. Ich hoffe jedenfalls für ihn, dass diese Aussage missglückte Ironie sein soll...


Gemeines Gedankengut und Brandstifterdiktion? Da sind wohl mal wieder jemand die Pferde durchgegangen, kleiner ging es wohl nicht.

Das Interview insgesamt ist an sich ganz gut, nur bei diesem Absatz greift Mielke voll daneben. Wenn man das verstehen will muss man sich etwas mit der Person beschäftigen: Mielke ist ehemaliger Mitarbeiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Mainz unter den Ministerpräsidenten Rudolf Scharping und Kurt Beck.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Mielke

Er ist also der SPD zugehörig. Und hier hat ja Gabriel mit seinem Begriff "Pack" schon den Massstab gesetzt. Von Typen wie Stegner gar nicht zu reden. Meinungsfreiheit hört für den linken Flügel der SPD offenbar da auf, wo sie persönlich Positionen nicht mehr für vertretbar halten. Der Begriff Meinungsfreiheit zählt für diese linken SPDler offenbar nicht. Das zeigt sich auch in der Praxis: regelmässig versuchen SPD-geführte Städte, Demos von PEGIDA oder AfD zu verbieten, und bekommen regelmässig dafür von den Verwaltungsgerichten einen auf die Nase:

Zitat:
Pegida-Demonstration München heuchelt – wohlgemerkt bunt

Zur falschen Zeit am falschen Ort? Das ist nicht verboten. Die Stadtverwaltung der bayerischen Hauptstadt wollte eine Pegida-Kundgebung am 9. November, dem Gedenktag der Reichspogromnacht, verhindern. Das Verwaltungsgericht erteilt der Stadt eine Lektion in Sachen Demokratie.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/p ... 00815.html



In Düsseldorf hat der SPD Oberbürgermeister das Licht an städtischen Einrichtungen ausmachen lassen um eine Demonstration zu behindern. Dafür hat er ebenfalls einen auf die Nase bekommen.

Das ganze zeigt ein erschreckendes Demokratie und Meinungsfreiheits-Verständnis der SPD, die darin von der Linken und den Grünen fleissig unterstützt wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Nov 2015 18:46 
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mir flog die tage ein flyer von ALFA in den briefkasten,
man kann nicht behaupten, dass die so weit entfernt wären von der afd.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 16 Nov 2015 15:39 
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teddy hat geschrieben:
mir flog die tage ein flyer von ALFA in den briefkasten,
man kann nicht behaupten, dass die so weit entfernt wären von der afd.


Wäre ja auch wundersam. Wirtschaftlich dürften die fast gar nicht auseinander liegen. Und beim Thema Flüchtlinge/Ausländer ist die AfD sicherlich nationalistischer aufgestellt, versucht sich aber harmloser zu positionieren als sie ist. Der Unterschied dürfte darin liegen, dass bei der ALFA nicht mehr diese Rechtspopulisten wie Hocke vertreten sind.

Die Chancen für ALFA, noch mal neben der AFD hochzukommen erscheinen jedenfalls als sehr gering.

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