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 Betreff des Beitrags: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 01:58 
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Zitat:
Die neue Anti-Euro-Partei

02.03.2013 · Kritiker der Eurorettungspolitik bereiten nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die Gründung einer Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“ vor. Sie soll schon zur Bundestagswahl in diesem September antreten.

In Deutschland bereiten Kritiker der Eurorettungs-Politik die Gründung einer Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“ vor. Sie soll schon zur Bundestagswahl in diesem September antreten, spätestens aber zur Europawahl im Juni 2014. Gründer sind der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige FAZ-Redakteur Konrad Adam und Alexander Gauland, der unter dem früheren hessischen Ministerpräsidenten Walter Wallmann (CDU) Chef der hessischen Staatskanzlei war.

Das Personal der Initiatoren und der Unterstützer spricht dafür, dass sie Chancen im bürgerlichen Milieu haben. Zu den Unterstützern gehören überproportional viele liberale und konservative Professoren, die Lehrstühle für Volkswirtschaft innehaben oder hatten. Darunter sind bekanntere Namen wie Stefan Homburg und Charles Blankart. Sie lehren in Hannover und Berlin öffentliche Finanzen. Dazu gesellen sich Joachim Starbatty, Wilhelm Hankel, Karl Albrecht Schachtschneider und Dieter Spethmann, die schon gemeinsam gegen die Griechenland-Hilfe vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt hatten. Der bekannteste Name auf der Unterstützlerliste ist der des ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, der schon mit mehreren Parteigründungen in Zusammenhang gebracht wurde.

weiter:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 00436.html
Könnte sein, dass die bei der BT-Wahl ganz schön Zulauf bekommen...

_________________
EU: »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert...
(Juncker), nachzulesen im Spiegel
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky
T. Jefferson: Die Wahrheit steht von alleine aufrecht, die Lüge bedarf der Stütze des Staates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 06:50 
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Quijota hat geschrieben:
Zitat:

Der bekannteste Name auf der Unterstützlerliste ist der des ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, der schon mit mehreren Parteigründungen in Zusammenhang gebracht wurde.

weiter:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 00436.html
Könnte sein, dass die bei der BT-Wahl ganz schön Zulauf bekommen...

so lange die Leuchtürme Riester, Rürup und Lauterbach nicht dabei sind
wird sich der Erfolg der neuen Partei wohl in Grenzen halten :lachen:
eschek

_________________
Wir leben ja in einer marktkonformen Demokratie sagt "die späte Rache Honeckers"
Ich bete jeden Abend zum Hanf und zu den Laternen (Georg Büchner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 09:33 
Quijota hat geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 00436.html
Könnte sein, dass die bei der BT-Wahl ganz schön Zulauf bekommen...

Die wesentlichen Ziele sind höchst ehren- und unterstützenswert, aber ein Sammelbecken Konservativ-Neoliberaler steht wohl kaum für ein fortschrittlich-demokratisches Gesellschaftssystem, das auch die Belange sozial Bedürftiger ausreichend berücksichtigt.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 09:35 
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eschek hat geschrieben:
Quijota hat geschrieben:
Zitat:

Der bekannteste Name auf der Unterstützlerliste ist der des ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, der schon mit mehreren Parteigründungen in Zusammenhang gebracht wurde.

weiter:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e ... 00436.html
Könnte sein, dass die bei der BT-Wahl ganz schön Zulauf bekommen...

so lange die Leuchtürme Riester, Rürup und Lauterbach nicht dabei sind
wird sich der Erfolg der neuen Partei wohl in Grenzen halten :lachen:
eschek


...und Henkel&Co sitzen dann mit Peer Steinbrück oder Angela Merkel am Kabinettstisch und machen das, was ihnen das Kanzler vorgibt.
Meine Einschätzung: Eine nicht ernst zu nehmende Gruppierung - die sind noch schwächer, als die Piraten.

_________________
„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Jean-Claude Juncker

„Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ (Christian Wulff zur Flugaffäre Johannes Raus im Jahr 2000).


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 10:37 
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Sünnerklaas hat geschrieben:
...und Henkel&Co sitzen dann mit Peer Steinbrück oder Angela Merkel am Kabinettstisch und machen das, was ihnen das Kanzler vorgibt.
Meine Einschätzung: Eine nicht ernst zu nehmende Gruppierung - die sind noch schwächer, als die Piraten.

mal im ernst
es ist schon bemerkenswert, daß sich Leute mit prominenten Namen gegen sich die Einheitsparteien stellen
Wenn man sich die Liste der möglichen Partei Gründer ansieht, läßt das hoffen
Herrn Henkel z.B. traue ich zu, daß er zum Paulus geworden ist, andere sind schon lange Paulüsse :?
eschek

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 04 Mär 2013 17:55 
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Na, die könnten der FDP noch ein paar Wähler wegschnappen und wohl der CDU/CSU ebenfalls. Dann noch ein paar frustrierte Nichtwähler und schwupp, sind sie im BT. Aber auch wenn sie es nicht schaffen, wirds vor allem den bisherigen Regierungsparteien in Kontor schlagen. Könnte mich jetzt freuen, tuts aber nicht. Mir wäre es lieber, wenn solche Leute wie Hankel oder Schachtschneider weiterhin unabhängig blieben und als Warner in der Öffentlichkeit stehen. Jedenfalls wären sie für Merkel keine Koalitionspartner, denn für sie ist ja ihre derzeitige Europapolitik alternativlos.

Zenzi

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«Ein Land, das eine ihm feindlich gesinnte Bevölkerung von einer Million Fremder kontrolliert, wird zwangsläufig zu einem Geheimdienst-Staat mutieren, mit allen Konsequenzen; das wird Auswirkungen auf die Erziehung haben, auf die Rede- und Meinungsfreiheit und auf die demokratische Regierungsform. Die Korruption, die jedes koloniale Regime charakterisiert, wird auch den Staat Israel infizieren.» Jeschajahu Leibowitz, 1968


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 05 Mär 2013 08:15 
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Wenigestens wären sie aber ein grosses "Warnschild" für die anderen Parteien, um denen zu zeigen, dass sie DOCH mit dem Wähler rechnen müssen

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 05 Mär 2013 09:22 
Quijota hat geschrieben:
Wenigestens wären sie aber ein grosses "Warnschild" für die anderen Parteien, um denen zu zeigen, dass sie DOCH mit dem Wähler rechnen müssen

Stimmt, Quijota!
Ich sehe halt nur, dass ich mit meiner Stimmabgabe nicht allein den €-Ausstieg wähle, sondern ein Gesamtpaket einkaufe, bei dem ich meine Zweifel habe, dass mir insgesamt mindestens 50% davon gefallen.
Aber warten wir mal den April und das Parteiprogramm ab.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 15:10 
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Die website gibt es jedenfalls schon mal:
http://www.wa2013.de/index.php?id=198

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 15:40 
Quijota hat geschrieben:
Die website gibt es jedenfalls schon mal:
http://www.wa2013.de/index.php?id=198

Also doch keine Partei.
Dann ist die Sache wieder interessant.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 15:53 
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Kritikaster hat geschrieben:
Also doch keine Partei.
Dann ist die Sache wieder interessant.

Gruß
Kritikaster

DOCH eine Partei
Parteigründung
Der Sprecherrat der Wahlalternative ruft dazu auf, sich der Partei Alternative für Deutschland anzuschließen.

eschek

allrdings hab ich außer "raus aus dem €umel" kein weiteres Programm gefunden

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 10 Mär 2013 16:07 
eschek hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Also doch keine Partei.
Dann ist die Sache wieder interessant.

Gruß
Kritikaster

DOCH eine Partei
Parteigründung
Der Sprecherrat der Wahlalternative ruft dazu auf, sich der Partei Alternative für Deutschland anzuschließen.

eschek

allrdings hab ich außer "raus aus dem €umel" kein weiteres Programm gefunden

Uups!
Ja, hast Recht, eschek. Da habe ich mich doch glatt vom Wahlbündnis ablenken lassen. :oops:
Danke für die Korrektur!

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 17:58 
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Interview mit Gründungsmitglied Konrad Adam:
Zitat:
Neue Parteien galten in Deutschland jahrzehntelang als wenig aussichtsreich, vor allem wenn sie der Union Konkurrenz machen wollten. Mit der „Alternative für Deutschland“ versuchen Sie und Ihre Mitstreiter das nun dennoch. Warum?

Konrad Adam: Entscheidend für uns war der Eindruck, dass mit der Euro-Rettungspolitik eine Schwelle überschritten wird, die ohne Zustimmung der Bürger nicht überschritten werden sollte. Insofern halten wir uns an das, was das Bundesverfassungsgericht zu dieser Thematik gesagt hat. Hier wird tatsächlich, da geben wir der Kanzlerin recht, eine Schicksalsfrage entschieden. Allerdings ohne dass eine in der Bevölkerung weit verbreitete skeptische Stimmung im Parlament Resonanz findet. Alle Parteien dort sind in dieser Frage einer Meinung: Sie wollen retten. Und das finden wir verkehrt.

weiter:
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 20490.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 18:44 
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Quijota hat geschrieben:
Die website gibt es jedenfalls schon mal:
http://www.wa2013.de/index.php?id=198

mir scheint, die gabs mal
egal was ich versuche, die "Seite kann nicht angezeigt werden" :trommel:
Kommentare gibts genügend
eschek

hier eine kritische Betrachtung der WA
http://andreaskemper.wordpress.com/2013 ... tialisten/

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 19:23 
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Versuche bitte mal diesen link:
https://www.alternativefuer.de/

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 19:28 
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Nun, eure Recherche ist ja ziemlich oberflächig...
Der genannte Link verweist auf die "Wahlinitiative 2013", von der einer der Vorstandsmitglieder Sprecher ist. Gar nicht so schwer herauszufinden, so man denn will... Keine Ahnung warum diese Internetseite nicht aufrufbar ist. Egal, für mich jedenfalls kein Anlass zu Spekulationen.

Die neue Partei „Alternative für Deutschland“ findet man im Internet sehr einfach: http://www.alternativefuer.de
Schon mit dieser durch die Namensgebung deutlichen Positionierung unterscheidet sich diese Partei, deren Entstehung ich begrüße, maßgeblich von der Masse ab. Man ist FÜR etwas – und nicht gegen, was für viele heutzutage für sich bereits ein Selbstzweck ist (Selbstherrlichkeit).

Diese neue Partei positioniert sich klar und eindeutig für Europa, jedoch ohne den Euro. Sie sagen klar und deutlich warum und belegen dies argumentativ und schlüssig. Nun, hierzu sind sie fundiert in der Lage, denn auch intellektuell und bzgl. der Expertise ihrer Vordenker stellt diese Partei verglichen mit anderen ein echtes Alleinstellungsmerkmal dar.

Naja, aus den etablierten Parteien, die sich offensichtlich angegriffen oder bedroht fühlen, sind ja bereits nicht wenige verächtliche Stellungnahmen zu hören. Bis zum Versuch, die Partei an den rechten Rand zu positionieren. Ohne Worte.
In meinen Augen lohnt sich die unvoreingenommene nähere Beschäftigung mit dieser Partei allemal.

Viele Grüße
gh

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 21:38 
geradeheraus hat geschrieben:
Nun, eure Recherche ist ja ziemlich oberflächig...
Der genannte Link verweist auf die "Wahlinitiative 2013", von der einer der Vorstandsmitglieder Sprecher ist. Gar nicht so schwer herauszufinden, so man denn will... Keine Ahnung warum diese Internetseite nicht aufrufbar ist. Egal, für mich jedenfalls kein Anlass zu Spekulationen.

Die neue Partei „Alternative für Deutschland“ findet man im Internet sehr einfach: http://www.alternativefuer.de
Schon mit dieser durch die Namensgebung deutlichen Positionierung unterscheidet sich diese Partei, deren Entstehung ich begrüße, maßgeblich von der Masse ab. Man ist FÜR etwas – und nicht gegen, was für viele heutzutage für sich bereits ein Selbstzweck ist (Selbstherrlichkeit).

Diese neue Partei positioniert sich klar und eindeutig für Europa, jedoch ohne den Euro. Sie sagen klar und deutlich warum und belegen dies argumentativ und schlüssig. Nun, hierzu sind sie fundiert in der Lage, denn auch intellektuell und bzgl. der Expertise ihrer Vordenker stellt diese Partei verglichen mit anderen ein echtes Alleinstellungsmerkmal dar.

Naja, aus den etablierten Parteien, die sich offensichtlich angegriffen oder bedroht fühlen, sind ja bereits nicht wenige verächtliche Stellungnahmen zu hören. Bis zum Versuch, die Partei an den rechten Rand zu positionieren. Ohne Worte.
In meinen Augen lohnt sich die unvoreingenommene nähere Beschäftigung mit dieser Partei allemal.

Viele Grüße
gh


Na, Kritikaster hat die doch auch gleich zum Sammelbecken Konservativ-Neoliberaler gemacht, wogegen sich bei ihm natürlich sofort die Nackenhaare streuben, wie gegenüber jedem der etwas wirtschaftlichen SAchverstand mit sich bringt.

Der Ton der Wahlalternative ist an sich identisch zu dem Titel von Sarrazin: Deutschland braucht den Euro nicht. Aber schon bei Sarrazin ist dieser Titel falsch - wenn dann kann man wohl zu Recht sagen, dass D den Euro nicht gebraucht "hätte". Aber er ist nun mal da, und das führt zu einer unglaublichen Verschränkung der Wirtschaften der Teilnehmerländer. Wie viel Psychologie bei dem Thema dabei ist hat man ja Mitte letzten Jahres gesehen, als Draghi ankündigte Italien und Spanien zu verteidigen - er musste seitdem nichts machen, die Drohung reichte, die Zinsen fielen. Das Gegenteil würde passieren wenn jemand ernsthaft ein Auseinanderbrechen des Euro planen würde. Noch bevor man ansatzweise so weit wäre, würden die Kapitalmärkte zum Stillstand kommen, könnten die Länder ihre Schulden nicht mehr refinanzieren, würde ein Bankrun einsetzen etc. Das wäre die Alternative, die es gibt - der Kurs von Merkel ist also nicht komplett alternativlos, aber die Kosten der Alternative wären weitaus höher.

Entsprechend wird das Programm dieser Neugründung auch von Ökonomen zerrissen:

http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 30654.html

Zitat:
"Sehr unappetitlich“Ökonomen zerpflücken Anti-Euro-Partei
Auch wenn die neue Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ eine Bereicherung für die Parteilandschaft sein mag, so überwiegt doch die Skepsis. Führende Ökonomen halten ihre Thesen für mehr als abwegig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 14 Mär 2013 23:39 
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Nun, da gilt es zu diversifizieren.
Das es auch in Kreisen von Fachleuten unterschiedliche Meinungen gibt, ist wohl unstrittig. Man schaue sich nur den Kreis der Wirtschaftsweisen an, in dem z.B. ein ideologiegetriebener Herr Bofinger sein Unwesen treibt. Dass es unterschiedliche Meinungen gibt, sollte also nicht überraschen. Jedenfalls ist die Nennung von Personen, die gegenteilige Positionen vertreten, als solches noch nicht hilfreich.

Die Alternative für Deutschland macht sich stark für Europa. Gut so. Sie wendet sich allerdings gegen die Einheitswährung €, die, wie die aktuelle Entwicklung zeigt, leider mehr spaltet als vereint. Was bedenklich ist. Als Alternative wird nicht etwa einzig für die Wiedereinführung individueller Landeswährungen als einzige Alternative plädiert, sondern auch für die Einführung kleinerer und stabiler Währungsverbünde (in denen sich Länder mit vergleichbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zusammenschließen können). Somit besteht für diese Länder dann die Möglichkeit, durch entsprechende Maßnahmen zur Beeinflussung der Währungskurse, sich entsprechend wettbewerbsfähig zu positionieren (eine durchweg erfolgreiche Verfahrensweise, wie die Vergangenheit belegt). Also das Gegenteil der künstlichen Überstülpung einer Währung, die diese Länder eher weiter schwächt als sie zu stärken und damit die gesamte Währungsunion gefährdet.

Außerdem ist die Forderung nach strikter Einhaltung getroffener Verträge sicherlich ein sinnvolleres Verhalten, als derzeit in Europa gepflegt wird, wie am beispielsweise des ausufernden und inzwischen unbeherrschbaren ESM deutlich wird. Erfreulicherweise auch das genaue Gegenteil zu der von links und grün propagierten Verfahren, des Tragen des Kruges zum Brunnen, bis…

Das Funktionieren eines starken Europa verbunden mit individuellen Währungen ist derzeit sehr deutlich am Beispiel Polens. Die Wirtschaft prosperiert, der Bevölkerung geht es spürbar besser, der Blick ist nach vorne gerichtet. Na also, geht doch.

Insofern ist es in meinen Augen sinnvoller, sich mit dem Ansatz sachlich auseinanderzusetzen, als Horrorszenarien zu inszenieren.
Sicherlich sinnvoller als den derzeitigen Bestrebungen zuzuschauen, die Währungsunion durch Länder wie Bulgarien und Rumänien (unglaublich) noch weiter auszudehnen – hierdurch das Fass noch bodenloser zu machen, als es schon ist. Hierbei kann man wohl nur von einer realitätsfremden Verschlimmbesserung sprechen, anstatt von Lernfähigkeit aus der Vergangenheit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 15 Mär 2013 16:24 
Hat hier jemand ein Problem damit, auch Minderheitenpositionen in Beratungsgremien vertreten zu wissen? Die Alternative wäre doch wohl eine kritiklose "Einheitsmeinung", und die ist ja nun gerade in Sachen T€URO auf dem allerbesten Weg, grandios zu scheitern. Das zumindest erkennst Du ja auch, gh.
Dass mit dem ESM-Vertrag der Krug gerade auch von schwarzgeld/geld zum Brunnen getragen wird, solltest Du nicht unterschlagen. Ja, ich weiss, es ist Wahlkampf, aber ein Fazer reicht in dieser Beziehung vollkommen, finde ich ... ;)

Ansonsten denke ich mittlerweile doch tatsächlich ernsthaft über eine Mitgliedschaft in diesem Sammelsurium nach. Könnte ja nicht schaden, wenn sich dort nicht nur sozialpolitische "Koryphäen" der Marke Fazer herum trieben. Faktenbasierte Entscheidungsfindungen blieben nämlich im letztgenannten Fall für diesen Politikbereich dort komplett ausgeblendet.
geradeheraus hat geschrieben:
Diese neue Partei positioniert sich klar und eindeutig für Europa, jedoch ohne den Euro. Sie sagen klar und deutlich warum und belegen dies argumentativ und schlüssig. Nun, hierzu sind sie fundiert in der Lage, denn auch intellektuell und bzgl. der Expertise ihrer Vordenker stellt diese Partei verglichen mit anderen ein echtes Alleinstellungsmerkmal dar.

Das muss man wohl tatsächlich so sehen.
Zu deren Problem wird es aber werden, dass die Mehrzahl der "Ökonomen", wie Fazer verlinkte, kein gutes Haar an dieser Alternative lassen werden. Wer gesteht auch schon gerne ein, von vornherein auf eine Totgeburt gesetzt zu haben. Zumal "Alternative" für die "Alternativlose Uckermärkische", ihre Partei und deren Unterstützer so ziemlich das übelste Unwort sein dürfte, das die sich vorstellen können - weil "Alternativlosigkeit" ja echten "DemokratINNen" als Grundprinzip demokratischer Gemeinwesen so beigebracht wurde und denen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Und darüber hinaus befinden sich die gesellschaftlich relevanten Propagandamedien - welch ein Glück! - auch noch in den Händen unserer übergroß-koalitionär (oder auch: einheitsparteilich), "oppositions"integrierten Regierenden und deren nutzniessenden Freunden.

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 17 Mär 2013 22:19 
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Kritikaster hat geschrieben:
Hat hier jemand ein Problem damit, auch Minderheitenpositionen in Beratungsgremien vertreten zu wissen? Die Alternative wäre doch wohl eine kritiklose "Einheitsmeinung", und die ist ja nun gerade in Sachen T€URO auf dem allerbesten Weg, grandios zu scheitern. Das zumindest erkennst Du ja auch, gh.
Na, Kritikaster, was ist dir denn über die Leber gelaufen?
Einen so hanebüchenen Vorwurf habe ich selten gelesen. Ziemlich unverfroren ausgerechnet mich als Gegner von Minderheitsmeinungen zu positionieren. Du solltest es eigentlich besser wissen.
Allerdings wende ich mich ausdrücklich gegen die längst als unfähig bewiesenen ideologieschwangeren Methoden, die z.B. auch ein Herrn Bofinger vertritt. Würden diese angewendet, müssten wir um uns eine starke Wirtschaftsregion Europa keine Gedanken mehr machen…
Kritikaster hat geschrieben:
Dass mit dem ESM-Vertrag der Krug gerade auch von schwarzgeld/geld zum Brunnen getragen wird, solltest Du nicht unterschlagen.
Tue is das?
Kritikaster hat geschrieben:
Ansonsten denke ich mittlerweile doch tatsächlich ernsthaft über eine Mitgliedschaft in diesem Sammelsurium nach. Könnte ja nicht schaden, wenn sich dort nicht nur sozialpolitische "Koryphäen" der Marke Fazer herum trieben. Faktenbasierte Entscheidungsfindungen blieben nämlich im letztgenannten Fall für diesen Politikbereich dort komplett ausgeblendet.

Kritikaster als der Retter?
Kritikaster hat geschrieben:
geradeheraus hat geschrieben:
Diese neue Partei positioniert sich klar und eindeutig für Europa, jedoch ohne den Euro. Sie sagen klar und deutlich warum und belegen dies argumentativ und schlüssig. Nun, hierzu sind sie fundiert in der Lage, denn auch intellektuell und bzgl. der Expertise ihrer Vordenker stellt diese Partei verglichen mit anderen ein echtes Alleinstellungsmerkmal dar.

Das muss man wohl tatsächlich so sehen.

Sag ich ja, die Beschäftigung mit der neu gebildeten Partei ist auch in meinen Augen sinnvoll…
Kritikaster hat geschrieben:
Zu deren Problem wird es aber werden, dass die Mehrzahl der "Ökonomen", wie Fazer verlinkte, kein gutes Haar an dieser Alternative lassen werden. Wer gesteht auch schon gerne ein, von vornherein auf eine Totgeburt gesetzt zu haben. Zumal "Alternative" für die "Alternativlose Uckermärkische", ihre Partei und deren Unterstützer so ziemlich das übelste Unwort sein dürfte, das die sich vorstellen können - weil "Alternativlosigkeit" ja echten "DemokratINNen" als Grundprinzip demokratischer Gemeinwesen so beigebracht wurde und denen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Und darüber hinaus befinden sich die gesellschaftlich relevanten Propagandamedien - welch ein Glück! - auch noch in den Händen unserer übergroß-koalitionär (oder auch: einheitsparteilich), "oppositions"integrierten Regierenden und deren nutzniessenden Freunden.

Ob mit dieser pauschalkritisierenden Äußerung ein Einfluss in dieser Partei genommen werden kann, ist zu bezweifeln...

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 19 Mär 2013 20:49 
Na, gh, wieder mal ein wenig zu schnell gelesen?
Wie soll ich denn jetzt einordnen, dass Du zwar für die Vertretung von Minderheitsansichten in Gremien bist, das aber nicht für Bofinger gilt.
Logischer Schluß: Minderheitenansichten gerne, solange sie mit meiner Mehrheitsauffassung übereinstimmen!
Das ist doch schon etwas verwirrend ...

geradeheraus hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Dass mit dem ESM-Vertrag der Krug gerade auch von schwarzgeld/geld zum Brunnen getragen wird, solltest Du nicht unterschlagen.

Tue is das?

Na ja, zumindest hat es in Deinem letzten Posting den Anschein:
geradeheraus hat geschrieben:
Außerdem ist die Forderung nach strikter Einhaltung getroffener Verträge sicherlich ein sinnvolleres Verhalten, als derzeit in Europa gepflegt wird, wie am beispielsweise des ausufernden und inzwischen unbeherrschbaren ESM deutlich wird. Erfreulicherweise auch das genaue Gegenteil zu der von links und grün propagierten Verfahren, des Tragen des Kruges zum Brunnen, bis…

Hast wohl nur die beiden anderen zu erwähnen unterlassen, weil für "schwarz und gelb" Platz und Zeit fehlten, nicht wahr? ;)
geradeheraus hat geschrieben:
Ob mit dieser pauschalkritisierenden Äußerung ein Einfluss in dieser Partei genommen werden kann, ist zu bezweifeln...

Das soll sich hierauf beziehen?:
Kritikaster hat geschrieben:
Zu deren Problem wird es aber werden, dass die Mehrzahl der "Ökonomen", wie Fazer verlinkte, kein gutes Haar an dieser Alternative lassen werden. Wer gesteht auch schon gerne ein, von vornherein auf eine Totgeburt gesetzt zu haben. Zumal "Alternative" für die "Alternativlose Uckermärkische", ihre Partei und deren Unterstützer so ziemlich das übelste Unwort sein dürfte, das die sich vorstellen können - weil "Alternativlosigkeit" ja echten "DemokratINNen" als Grundprinzip demokratischer Gemeinwesen so beigebracht wurde und denen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Und darüber hinaus befinden sich die gesellschaftlich relevanten Propagandamedien - welch ein Glück! - auch noch in den Händen unserer übergroß-koalitionär (oder auch: einheitsparteilich), "oppositions"integrierten Regierenden und deren nutzniessenden Freunden.

Wenn Du meine Kritik so verstanden hast, dass Du Deinen Kommentar dazu tatsächlich für angebracht hältst, muss ich wohl noch einmal deutlich machen: Hiermit
Kritikaster hat geschrieben:
Ansonsten denke ich mittlerweile doch tatsächlich ernsthaft über eine Mitgliedschaft in diesem Sammelsurium nach.

waren weder "CDU" noch "F.D.P." gemeint... :freakteach:

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 19 Mär 2013 22:04 
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Nee, was ein Geeiere!
Ich hatte in meiner Antwort an Fazer folgenden Punkt reklamiert:
geradeheraus hat geschrieben:
Das es auch in Kreisen von Fachleuten unterschiedliche Meinungen gibt, ist wohl unstrittig. Man schaue sich nur den Kreis der Wirtschaftsweisen an, in dem z.B. ein ideologiegetriebener Herr Bofinger sein Unwesen treibt. Dass es unterschiedliche Meinungen gibt, sollte also nicht überraschen. Jedenfalls ist die Nennung von Personen, die gegenteilige Positionen vertreten, als solches noch nicht hilfreich.

Von Minderheitsmeinungen war hier mit keiner Silbe die Rede. Dieses Thema hast du ins Spiel gebracht…
…und findest es dann selbst verwirrend! :hmm:

In den übrigen Zeilen gewährst du der Spekulation mal wieder breiten Raum, warum ich nicht weiter darauf eingehen mag.

Viele Grüße
gh

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 19 Mär 2013 22:10 
geradeheraus hat geschrieben:
... warum ich nicht weiter darauf eingehen mag...

... kann ich als mitfühlender und gnädiger Mensch aus Deiner Sicht verstehen - und hake deshalb auch nicht weiter nach. ;)

Gruß
Kritikaster


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 20 Mär 2013 14:29 
geradeheraus hat geschrieben:
Nee, was ein Geeiere!
Ich hatte in meiner Antwort an Fazer folgenden Punkt reklamiert:
geradeheraus hat geschrieben:
Das es auch in Kreisen von Fachleuten unterschiedliche Meinungen gibt, ist wohl unstrittig. Man schaue sich nur den Kreis der Wirtschaftsweisen an, in dem z.B. ein ideologiegetriebener Herr Bofinger sein Unwesen treibt. Dass es unterschiedliche Meinungen gibt, sollte also nicht überraschen. Jedenfalls ist die Nennung von Personen, die gegenteilige Positionen vertreten, als solches noch nicht hilfreich.

Von Minderheitsmeinungen war hier mit keiner Silbe die Rede. Dieses Thema hast du ins Spiel gebracht…
…und findest es dann selbst verwirrend! :hmm:

In den übrigen Zeilen gewährst du der Spekulation mal wieder breiten Raum, warum ich nicht weiter darauf eingehen mag.

Viele Grüße
gh


Dass den Thesen dieser Gruppe aber ernsthaft widersprochen wird hast du aber auch alle anderen hier schön unterschlagen. Man hatte ja schon den Eindruck als hätten die Leute dieser ADF die weisheit mit Löffen gefressen, so sehr wurden die hier umarmt.

Die Realität ist jedoch, dass die ADF eben von den Leitern führender Wirtschaftsinstitute erheblich kontra bekommt. Das sind nicht irgendwelche Wirtschaftswissenschaftler, sondern Leute in herausgehobenen Positionen. Und dass das Programm der ADF mehr als dürftig ist sollte auch jedem aufgefallen sein.

Bezeichnend ist der Kommentar von Horn:

Zitat:

Noch schärfer geht der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, die neue Anti-Euro-Partei an. „Sehr unappetitlich ist der nationalistische Unterton der Parteigründer“, sagte Horn Handelsblatt Online. „Die Zunft der Ökonomen gerät durch solches Tun noch mehr in Verruf als sie es ohnehin schon ist.“

Gleichwohl ist es für Horn nicht überraschend, dass wie in anderen Ländern des Euroraums auch in Deutschland eine euroskeptische Partei gegründet werde. „In der Tat wäre der Austritt Deutschlands aus dem Euro eine mögliche Option, die in aller Offenheit diskutiert werden sollte“, sagte der IMK-Chef. „Dann würden den Befürwortern möglicherweise die verheerenden ökonomischen Schäden bewusst, die damit für Deutschland entstehen würden.“ Nach Horns Einschätzung wären dann „massive Verluste an Auslandsvermögen zu erwarten plus eine dramatische Aufwertung der Neo-D-Mark, die die deutsche Exportindustrie in eine tiefe Krise stürzen würde“.



Das entspricht dann ja auch meiner Diskussion mit KK zum Thema alternativlos: das Ausscheiden Deutschlands aus dem Euro ist theoretisch möglich. Nur wer das fordert sollte bitte sehr ehrlich die Konsequenzen aufzeigen. Die Rückkehr zur DM würde mit verheerenden ökonomischen Schäden erkauft. Vor diese Alternative gestellt ist klar dass der Kurs von Merkel richtig ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Partei:„Alternative für Deutschland“ ?
BeitragVerfasst: 21 Mär 2013 08:16 
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Nun, Fazer, es ist weiterhin keine Überraschung, dass die Vertreter der pro-Seite entsprechend argumentieren, wenn die contra-Seite aktiv ist. Eigentlich selbsterklärend.

Warum gehst Du eigentlich nicht auf mein Beispiel Polens ein? Hier wird das Ziel Europas deutlich. Ein Land mit an die Wirtschaftsfähigkeit angepasster Währung als Teil einer starken Union mit verbundenen Zielen. Das Land prosperiert und die Menschen haben etwas davon. Warum sollte das mit anderen Ländern und dem Einsatz passender Währungsverbünde nicht auch funktionieren?

Ich bin übrigens ausdrücklich der Meinung Herrn Horns „In der Tat wäre der Austritt Deutschlands aus dem Euro eine mögliche Option, die in aller Offenheit diskutiert werden sollte“. Stimmt, sehe ich genauso. In sachlicher Form.

- Was ist gegen die Wiedereinführung angepasster Landeswährungen oder Währungsverbünde zu sagen? Wie Polen zeigt, schaffen sie die Möglichkeit des Prosperierens.
- Was ist gegen die Vertragsveränderung zu sagen, die ein Ausscheiden aus dem Euro ermöglicht? Zwang war noch ein gutes Mittel zur nachhaltigen Verbesserung.
- Was ist gegen die Vertragsänderung zu sagen, die bei nachhaltigem Vertragsbruch einen Ausschluss aus dem Kreis der Verbündeten ermöglicht. Es muss endlich Schluss mit dem politisch motivierten Weg sein, dass die einen permanent Schulden zu Lasten anderer machen. Logisch, die Linksideologen sind angepisst, denn sie sehen Ihre Möglichkeit zur füllhorngleichen Verprassung des Geldes anderer gefährdet.
- Was ist dagegen zu sagen, der weiteren Ausuferung des ESM endlich ein Ende zu setzen und die Profiteure der Schuldenmacherei zuerst für die Konsequenzen geradestehen zu lassen. Die einzigen die durch die politisch motivierte ausufernde Schuldenpolitik profitieren, sind Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger. Die politische Fehlleistung, der Strategie „to obig to fail“ aufgesessen zu sein (anstatt Regeln einzuführen und sich daran zu halten) muss beendet werden, denn die Zeche wird von Otto Normalbürger gezahlt.
- Was ist dagegen zu sagen, den politisch motivierten Ankauf von Schrottpapieren durch die EZB zu unterbinden? Die EZB dient wie die Nationalbanken der Geldwertstabilisierung und nicht als politisches Werkzeug.
- Was ist dagegen zu sagen, der Ausuferung der Europäischen Bürokratie Einhalt zu gebieten?

Für ein starkes, vielfältiges und demokratisches Europa. Für die Rückbesinnung auf Leistungsprinzipien, die Stärkung der Eigenverantwortung und die soziale Marktwirtschaft.

Gegen eine Transferunion und linksideologisch motivierte Schuldenmacherei. Gegen die künstliche Angleichung Ungleicher. Gegen Zentralismus und Planwirtschaft.

Oder ist der gelebte Raubtier-Kapitalismus, der derzeit in linksideologischer Verkleidung hechelnd von Ländern wie China und Russland betrieben wird, die erstrebenswerte Variante?
Ein echter Spagat, den die Linksideologen da hinlegen. Was hier bekämpft wird, wird in verkleideter Reinstkultur andernorts als Lösung beklatscht? :hmm:

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